Beiträge von m_tree

    Was hast du denn ganz konkret vor?


    Wenn du das sauber realisieren willst, brauchst du Playback, Original Gesang und deinen Gesang jeweils einzeln.


    Was sind denn das für Songs, die du so viel besser als das Original singst?


    Mit dem Smartphone Mikrofon wird das jedenfalls nicht besser als das Original, selbst wenn du 10x besser singst.

    Seelanne
    Danke fürs Feedback. :)


    m_tree, nur zum Verständniss. Du hast das soundcloud audio einfach mit einem Limiter auf -11LUFS gebracht?


    Ich gehe hier noch mal gesondert drauf ein, damit wirklich klar ist, dass ich so einen Pfusch nicht mache.


    Ich habe die originale Wave Datei, die bei SC hochgeladen wurde, über die durch den Uploader aktivierte Download Funktion von SC runtergeladen:


    https://soundcloud.com/soundon…sets/mix-rescue-july-2011


    Dort auf "Mehr" -> "Herunterladen" ;)


    Anschließend habe ich das 16bit Wave File in meine DAW zusammen mit meinem 16bit Wave Master meines Mixes gezogen und durch eine Offline Lautheit Analyse (EBU R128 ) gezogen. Der Mike Senior Remix war bei -7,x LUFS und mein Master bei -10,x LUFS. Habe beide dann auf -11 LUFS runter normalisiert. Anschließend jeweils in MP3 enodiert.
    Ich habe also in keinster Weise den Remix verändert, sondern nur den Gesamtpegel reduziert. Für einen fairen und optimalen Vergleich muss die Lautheit in etwa gleich sein. Lauter wirkt schnell "besser", weshalb es ja überhaupt erst den Loudness War gab.


    ...


    Ich lade mir gerade schon die nächsten Spuren von der Cambridge Seite. Will weiter Üben und neue Sachen ausprobieren. Glaube, daran wird sich auch nichts ändern ... das ist wohl einfach diese Perfektionismus Krankheit. :rolleyes:


    In diesem Zusammenhang habe ich jedenfalls überlegt, einen Mixing Thread zu erstellen. Wo man eigene Ergebnisse egal welcher Art präsentieren und sich Meinungen und Ratschläge einholen kann. Was haltet ihr davon?


    Gestern Nacht hab ich unten rum noch etwas nachgedickt, weil er mir zu dünn vorkam.
    Heute morgen mit frischen Ohren würde ich da auch nochmal rangehn.
    Habe zum ersten Mal einen Song aus dem Genre abgemischt.
    Im Metal-Bereich trägt man da unten rum öfter mal etwas dicker auf.


    Ich denke, da solltest du dein Gehör noch mal "justieren" bzw. schulen. Es stimmt auch nicht, dass man im Metal Bereich unten rum öfter etwas dicker auftragen würde. Das EQing im Mix ist von folgenden Dingen abhängig: Dem Arrangement, den Aufnahmen und dem Ziel Sound nach dem Mixdown.
    Aufgrund des Nahbesprechungseffekts und zu wenig Beachtung des Gesamtergebnisses beim Aufnehmen ist oft zu viel Bassanteil da. Professionell ist aber, die Aufnahmen schon so zu machen, dass sie rund sind und sich das EQing im Mix in Grenzen hält. Konkretes Beispiel: Ein Gitarrensound, der im Proberaum gut funktioniert, aber schon dort prinzipiell zu Bass-lastig war und dem Bass im Weg stand. Ggf. auch zu dick im Bereich 1kHz aufträgt, wo der Gesang Platz braucht. Ein Mikrofon direkt am Lautsprecher färbt auch noch mal. Also höre ich mir den mikrofonierten Sound vor der Aufnahme über die Abhörboxen an und stelle den Amp so ein, bis der Sound ok ist. Natürlich erfordert das viel Erfahrung.
    Ähnlich beim Gesang: Behalte ich den Nahbesprechungseffekt im Hinterkopf und möchte ohnehin nicht so eine extrem direkte Aufnahme, ist es wohl ein gute Idee den Abstand zum Mikro etwas zu vergrößern (z.B. 30 bis 50cm), wenn der Raum trocken genug ist. Und so weiter ...
    Je weniger EQing nötig ist, desto besser klingt es. Mal vom üblichen "Make-Up" vor allem bei Drums abgesehen.


    Dennoch ist es gut, wenn Aufnahmen tendenziell etwas (wohlgemerkt etwas) zu viel Bassanteil haben. Denn EQing im Bassbereich ist immer kritischer als in anderen Frequenzbereichen - das ist der Funktionsweise von EQs geschuldet. Wohingegen Anhebungen im oberen Mittenbereich aufgrund der gesteigerten Empfindlichkeit unseres Gehörs in dem Bereich mit Vorsicht zu genießen sind.


    Zitat


    Da habe ich nichts betont.
    Lediglich die nervenden Mitten rausgecuttet. (Die HH klingt für meinen Geschmack einfach nicht gut und macht mit ihren präsenten Mitten viel kaputt im Mix)
    Gefällt mir so eigentlich ganz gut und hier auf meiner Abhöre nervt zumindest nichts.
    Im Gegenteil. Ich finde es sehr wichtig wenn die HH im Mix gut hörbar ist und sich immer durchsetzt ohne zu nerven.
    Auf anderen Abhören konnte ich noch nicht testen. Durchaus möglich, dass es mich da nervt.


    Dennoch braucht die Hi-Hat da m.E. etwas Entschärfung. Wie wichtig die Hi-Hat ist kommt auch immer auf den Song an. Wobei die gesamte Schlagzeug Aufnahme hier wie gesagt ziemlich bescheiden ist. Ich bin beim Entschärfen der Becken bei mir allerdings etwas übers Ziel hinaus geschossen, fällt mir im Nachhinein auf.


    Wichtig ist jedenfalls einfach, dass der Mix insgesamt eine runde Sache ist und nicht auseinander fällt. Ein harmonisches Gesamtbild eben ...


    Zitat

    Mit den Vocals hab ich grundsätzlich am meisten Probleme und am wenigsten Erfahrung.
    EQ, Compressor, Reverb, der Rest ist rumprobieren.


    Wenn ich da mehr Zeit reinstecke ist da mit Sicherheit noch wesentlich mehr rauszuholen.
    Waren ja gestern lediglich die 2h an denen ich dran rumgedoktert habe.
    Wobei es mich immer wieder fasziniert, was man in kurzer Zeit schon mit EQ und ein wenig Reverb rausholen kann.


    Insbesondere diese Vocals hier brauchen eine ordentliche Portion Kompression, weil sie sehr dynamisch sind. Es gibt auch andere Fälle, die mit ganz wenig Kompression auskommen. Ist wie mit dem EQing: Das sind Werkzeuge, die etwas verändern können. Wie man sie genau einsetzt hängt aber eben vom Ausgangsmaterial und dem Ziel Sound ab.


    Zitat

    Hast du da eine Referenz nach der du vorgegangen bist?
    Ich persönlich habe da noch kein Mix gehört der so arg mittenbetont ist (das was Nick als Schärfe bezeichnet) wie deiner, sodass die Höhen dadurch leiden.


    Wie gesagt - ich denke da solltest du dein Gehör noch mal "justieren". Du kannst im Prinzip fast jede amtliche Produktion aus jedem Genre nehmen. Bass-lastige Mischungen sind Ausnahmen. Im Metal und Rock-Bereich dominieren oft die oberen Mitten, während die unteren Mitten dünn besiedelt und die Bässe wieder etwas dicker besiedelt sind.
    Besorg dir doch einfach mal diesen Analyzer hier (kostenlos) und schau dir ein paar bekanntere Produktionen in der DAW damit an: https://www.voxengo.com/product/span/
    Ggf. kann ich auch selbst noch ein paar Beispiele posten ... bin aber gerade zu faul. ;)



    so verschieden sind die Geschmäcker, das ist mir z.B. gleich positiv aufgefallen. Die geschlagene Hihat (für mich persönlich ein wichtiges Instrument) ist hier schön herausgearbeitet und kontinuierlich gut hörbar und abgesetzt zu hören.


    Die Hi-Hat hat aber eben ein paar nervige, wirklich kritische Anteile und so wie jetzt sitzt sie halt nicht gut im Mix. Sie ist irgendwo anders als der Rest ...



    Hört man einen Mix (allgemein) sehr leise an...…..
    imho kann man vielleicht ruhig mal dick hervorheben, weil allgemein aufschluss und hilfreich


    Inwiefern? Je leiser man anhört, desto leichter fällt analytisches Hören. Allerdings verschwinden mit abnehmender Wiedergabe Lautstärke auch die Bässe und Höhen immer weiter. Weil unser Gehör im Mittenbereich halt am empfindlichsten ist.
    Mit leise Abhören kann man beim Mischen jedenfalls sehr gut schlechte Wiedergabe Situationen simulieren: Schlechte Abhörgeräte (Mittenlastig) oder generell leise Abhörpegel und Störgeräusche in der Umgebung.


    m_tree, nur zum Verständniss. Du hast das soundcloud audio einfach mit einem Limiter auf -11LUFS gebracht?


    Nein. Soundcloud bietet eine Download Funktion für den Original Track. Die wurde für den Track aktiviert. Das ist ein 16bit Wave File. Ca. 3dB lauter als mein Mix. Habe dann eine Lautheit Analyse gemacht und die Mixe angeglichen. Also die Wave Datei im Prinzip leiser gemacht und in MP3 encodiert. Also kein Pfusch oder so ;)

    Na das ist doch ein Erfolg! Offensichtlich wird Dein Mix über alles gemittelt als "anders", aber nicht als "schlechter" wahrgenommen von den Lesern hier. Naturgemäß wird es hier einen Fokus aufs Schlagzeug geben, interessant wäre das Ergebnis in einem Gitarren-, einem Vocal- und nicht zuletzt in einem Mixingforum :) .


    Es ist schon erstaunlich, weil ich hier "gefühlt" hilfreicheres und "geerdeteres" Feedback als bspw. auf rec.de oder im Recording Bereich auf musiker-board.de gekriegt hatte. Ich bin zwar natürlich auch über die Drums in die ganze Recording und Mixing Geschichte eingestiegen. Aber spätestens seit 2013 / 2014, als ich anfing das ernster anzugehen (Fachliteratur besorgt etc.), hat sich mein Fokus von den Drums weg hin zum Gesamtmix bewegt - was natürlich Grundvoraussetzung ist. :)
    Ich schaffe es, jedes Element gut in Szene zu setzen und auf Präsenz zu trimmen ... das fällt mir auch immer wieder bei den großen Produktionen auf: Alles hat Präsenz, aber die Mischungen sind trotzdem immer ausgewogen und die Elemente verlieren ihre Priorität nicht, sollten sie diese haben (z.B. Vocals, Lead Gitarren, ...).


    Auf recording.de hatte ich mit einem deutlich anderen bzw. auffälligen Sound jedenfalls 2 oder 3 der großen Mixing Wettbewerbe nacheinander gewonnen. Da hatten auch ein paar ernst zu nehmendere Leute mitgemacht. Wobei ich es erschreckend finde, was gestandene Leute / Studios teilweise so abliefern. Selbst wenn man nicht die absolute top Qualität auf die Beine stellt - einen musikalischen Mix, der den Song gut rüberbringt, sollte man schon erstellen können.



    Cool, dass du die angesprochenen Kritikpunkte versucht hast in deinem 2. Mix umzusetzten :thumbup: .


    Dein 2. Mix gefällt mir schon viel besser, folgende Punkte würd ich noch anpassen:


    Cool, dass du die Nachbesserung angehört hast :)


    Zitat
    • Die Effekte auf den Drums sind mir auch hier noch zu viel


    Meinst du den Hall / Raum oder EQing / Kompression?


    Zitat
    • Die verzerrten Gitarren im Refrain würd ich etwas zurücknehmen bzw. mehr nach hinten bringen, die sind mir zu dominant bzw. zu weit vorne und schränken aus meiner Sicht die Vocals etwas ein


    Genau das habe ich bewusst so gemacht. Der Refrain ist ja etwas rockiger und ich fand ein "kleines Gitarrenbrett" da passend. Habe dafür die anderen Gitarren, die in Mix 2 dort brachial nach vorn gemischt wurden, weiter nach hinten gemischt. Die Lautstärkeverhältnisse sind in Mix 2 da übrigens wirklich ungesund. Hört man meinen Mix sehr leise an, kann man auch die Leadgitarren noch erahnen, während sie in Mix 2 alles übertönen. Hier liegt m.E. auch eine der Haupt Schwächen des Song Arrangements. Je nach Mixing Laune greift man so quasi noch ins Arrangement ein, was eigentlich nicht der Fall sein sollte.



    Danke. Ja, genau das ist wichtig. Und mit meinem Mixing Ansatz schaffe ich auch eine klangliche Stabilität unabhängig vom Ausgabegerät. Es geht da vor allem um den Mittenbereich. Das ist sowieso der wichtigste Bereich.


    Jetzt sollte er gehn.


    Ich mach's kurz ;)


    • insgesamt ist mir der Mix etwas zu mulmig - das ist untenrum einfach noch zu viel los
    • diie Hi-Hat sticht im Höhenbereich raus und nervt - hier wurden genau die Frequenzen betont, die ich u.a. gedämpft habe
    • die Vocals sind noch viel zu Basslastig (Nahbesprechungseffekt) und saufen ab, sitzen nicht als Lead Vocals im Mix
    • ... ansonsten aber eigentlich ganz ok. :)


    und ich würde m_tree (auch bei der Nachbesserung) raten von dieser Schärfe 'n richtiges Stück runterzugehen (für mich nerven diese Frequenzen sehr schnell und sind unangenehm bis wehtuend) und auch einen viel passenderen Hall zu wählen (den hat AAX ME auf jeden Fall besser hingekriegt).


    Nun ... ich höre mir amtliche Produktionen als Referenzen an und da ist - von Ausnahmen abgesehen - immer ordentlich Präsenz da. Auch im Mittenbereich. Insbesondere Rock und Metal E-Gitarren haben im oberen Mittenbereich oft saumäßig viel Präsenz. Allerdings ohne zu klirren und zu nerven - und das ist die Schwierigkeit.
    Ich bin in der Mix Vorbereitung sehr akribisch und finde eigentlich auch so ziemlich alles, was wirklich stört. Aber ohne ein bisschen Präsenz und Durchsetzungskraft kann man einfach nicht mithalten. Und es kommt immer auf den Einzelfall an: Ich mache auf die Art auch Mischungen mit viel Fleisch im unteren Mittenbereich, wenn das Arrangement entsprechend gestaltet ist und ich dort nichts als zu viel raushöre.
    Und wie gesagt meinst du wohl vor allem die Delays. Das ist kein Hall, was die meisten hier als Hall raushören. Hast du mal in meine Nachbesserung reingehört?

    Der Link geht nicht ... und ich werde dich nicht "zerreißen". Wichtig ist erst mal, wie viel Zeit du investiert hast. Ein 30 Minuten Mix klingt auch beim besten Mischer eben nach einem 30 Minuten Mix. Macht man von der Mix Vorbereitung bis zum Mastering alles alleine, hat wenig Erfahrung bzw. ist eh überfordert, sind 10 Stunden noch zu wenig, wenn man es ernst meint.


    Generell wäre es mal interessant zu erfahren was du gemacht hast.
    Der zweite Mix wirkt einfach klarer. Direkt danach den Mix 1 nochmal gehört fällts noch mehr auf.
    Da fehlt obenrum irgendwas. Kanns schlecht erklären, aber es klingt einfach nicht klar.
    Fällt mir vorallem bei der Hihat auf.


    Hör doch mal in den Rohmix rein oder zieh dir die Rohspuren. ;)
    Ich bin einfach anders mit den Höhen umgegangen als Mr. Senior. Reingedreht habe ich da schon was. Nur eben anders. Wobei ich die Overheads ordentlich "gesäubert" habe. Die Crashbecken waren dort verdammt fies. Generell habe ich aber auch einen recht breiten Cut im erweiterten Höhenbereich auf den OHs gemacht (was ich sonst nicht mache), weil es mich da überall "genervt" und "geekelt" hat. Ich höre den Bereich in meinem Alter noch (ab ca. 16kHz ist aber auch bei mir schon Schluss), zudem gibt der AKG K712 die Höhen sowieso etwas prägnanter und präziser wieder als Nahfeld Monitore.
    Gerade Becken Aufnahmen sind auch mit guten Mikrofonen immer wieder problematisch. Dabei müsste man nur etwas anders mikrofonieren ...


    Ich mische alles in allem ziemlich old school. Bin aber sehr genau und investiere viel Zeit.


    Im Anhang mal die Frequenzgänge der ersten Strophe von Mix 1 und Mix 2 aus dem Startpost. Habe Sekunde 10 bis 30 im Loop durch den Analzyer im Average Modus laufen lassen. Kannst du dir ja anschauen und selbst beurteilen ;)
    Ein bisschen wundert mich der Bereich unter 50Hz. Weil ich auf Bassdrum und Bass keine Low-Cuts habe und mein Mix im Vergleich dort trotzdem sehr mager ist (was an sich ja technisch eher "korrekt" ist ...).


    Zitat

    Ist konstruktive Kritik nicht der Sinn bei dem Ganzen? :)


    Ja ... ;)

    Noch eine kleine Zusammenfassung der bisherigen "Votes". Manche Leute fanden beide Mischungen gleichwertig bzw. hatten an beiden ähnlich viel auszusetzen. In solchen Fällen habe ich jedem Mix eine Stimme gegeben. Nach dieser Rechnung kommt


    Mix 1 auf 12 Stimmen


    und Mix 2 auf 13 Stimmen.


    Wenn ich mich nicht verzählt habe. Eine eindeutige Tendenz lässt sich nicht ganz erkennen.

    Hab mich wieder runtergefahren und hatte PM Kontakt mit trommla - war vorhin obendrein noch verkatert ... :D


    ...


    Hier kommt schon die Auflösung:


    Mix 1 ist meiner.


    Mix 2 ist tatsächlich von Mike Senior höchst persönlich.
    Der britische Engineer, der "Mixing Secrets" geschrieben hat (das Buch habe ich selbst) und die Mix Rescues auf http://www.soundonsound.com macht. Der Mix ist auch im Rahmen von so einer Mix Rescue entstanden (der untere Mix auf Soundcloud dort): https://www.soundonsound.com/t…mix-rescue-signe-jakobsen


    Mike Senior betreut auch diese Seite, wo es reichlich Material zum Üben und auch ein Diskussionsforum dazu gibt: http://www.cambridge-mt.com/ms-mtk.htm


    Der Song heißt "What Have You Done To Me" und ist von der kanadischen Sängerin Signe Jakobsen.
    Hier der Direktlink zu den Spuren des Songs: http://www.mtkdata.cambridgemu…07_SigneJakobsen_Full.zip


    ...


    Ansonsten habe ich mir die Kritik zu Herzen genommen und meinen Mix nachgebessert. Die Nachbesserungen im Detail:


    • Hall + Delays etwas runtergefahren, das Delay auf 8tel Triolen angepasst, Pre-Delay des Vocal Halls etwas verkürzt
    • Intro + Solo Gitarre etwas anders gemischt
    • Den Bass etwas anders bearbeitet
    • Die externen Drums Samples etwas dominanter gemischt, die beiden Kick Spuren besser in Einklang miteinander gebracht, den Hall und Raum (Faltungshall) etwas runtergefahren (sind brauchbare Raumspuren vorhanden, benutze ich die i.d.R. auch - wobei "brauchbar" leider selten ist, wenn überhaupt welche dabei sind)
    • Die Bässe und Tiefmitten mit meinem passiven Mixbus EQ etwas betont
    • Das Outro etwas verfeinert
    • Und zu guter Letzt ist mir aufgefallen, dass der Drums Trigger für meine Bassdrum Sample Spuren sporadisch leicht hinterher gehinkt hat und sich auch nicht korrigieren lässt. Warum das hier schief gelaufen ist (funzt sonst immer ...) weiß ich nicht, aber ich habe es mit Fleißarbeit korrigiert. Und jetzt groovt es auch besser.


    Ich habe das sporadische Knacken der Bassdrum Spur übrigens auch mit einem Sample, das ich mir von der original Spur gebastelt habe, in den Griff gekriegt (wie Mike Senior).


    >> m_tree Mix - Nachbesserung 1 <<


    Bin auf Feedback zum neuen Mix gespannt. Habe wieder auf -11 LUFS gemastert - so kann man gut vergleichen.



    Mix 1 gefällt mir garnicht.
    Zu starker Mittenboost. Dadurch gehen die Höhen unter.
    Wirkt dadurch alles sehr matschig.
    Ansonsten zu hallig.


    Ok. Hall (bzw. Delay ;) ) wurde schon gesagt. Aber Mitten geboostet habe ich nirgendwo. Im Gegenteil: Ich habe im Mittenbereich auf den Mitten-lastigen Instrumenten für die Vocals abgesenkt. Die Trommelspuren kommen übrigens insgesamt sogar auf 4 Höhenboosts: Auf den Einzelkanälen, auf der Drums Summe, auf der Mix Summe und im Mastering auch noch mal etwas. Jeweils mit unterschiedlichen EQs.
    "Matschig" wirkt der Mix auch nicht. Wenn ich auf etwas Wert lege, dann ist es eine saubere Trennung der Elemente.
    Ok, im Mastering mache ich leichte Mittenbetonungen mit einem passiven EQ im Mid/Side Modus, aber da bewege ich mich im 0,x dB Bereich.



    Wie gesagt, der Mix ist von Mike Senior himself.


    Zitat

    Wo gibts die Einzelspuren?
    Würde mich vielleicht auch gerne mal dran versuchen.


    Kannst du gerne hier posten. Wirst dich dann aber auch mit Kritik anfreunden müssen. ;)

    Danke für's weitere Feedback.


    Sorry, wenn meine folgende Einschätzung etwas am Thema des Freds vorbei geht, aber solche sensiblen Reaktionen gab es ja bei dir immer mal wieder.


    Ja. Weil gewisse Leute, die Ego-Spielchen spielen und versuchen, andere da mit reinzuziehen, ganz genau schauen, wo andere ihre Schwächen haben, um dann daran ansetzen zu können.


    Zitat

    Du hast an anderer Stelle mal beklagt, dass du wegen gewisser Zeitgenossen beruflich noch nicht da bist, wo du eigentlich hin willst. Denk mal darüber nach, ob du nicht schneller am Ziel wärst, wenn du lernen würdest, dein Ego auch mal aus den Dingen raus zu halten. Das nervt schon bei Künstlern gewaltig (ich weiß wovon ich spreche!), aber für Techniker ist das ein No Go!!!


    Diese gewissen Zeitgenossen sind im Klartext: Die Eltern meiner Mutter, deren Sohn sich mit 19 umgebracht hat und deren Tochter (nach Aussage meines damaligen Psychologen) seit Jahrzehnten schwer krank ist und in die Psychiatrie gehört. Weiterhin zwei Ober-Arschlöcher als Väter, worüber sich alle Aussenstehenden einig sind. Mal von den Eltern meiner Mutter ganz zu schweigen.


    Noch deutlicher: Wenn ich das nicht komplett abbrechen würde, würden die mich auch in den Tod oder in die Klapsmühle treiben.


    Und ja ... da wird man unter Umständen auch mal grantig, wenn diverse Leute wegen ihren Egoproblemen einen daran messen.


    Erstaunlich finde ich immer wieder, dass nicht nur Arschlöcher, sondern auch andere Leute (bzw. deren Mitläufer) anderen das vorwerfen, was auf sie selbst zutrifft. Angriff ist nur die beste Verteidigung, wenn man nichts zu verteidigen hat.


    Zitat

    Macht aber auch nix, wird ja von den Mods eh in kürze verschoben oder gelöscht. ;)


    Von mir aus kann das hier ruhig stehen bleiben. Meine "Eitelkeit" ist mir wichtiger als Feedback, auf das ich im Zweifelsfall auch verzichten kann (bin ja schon selbstständig so weit gekommen, dass mir verschiedene ernst zu nehmende Leute eine top Qualität unterstellen).


    Hä? Waren doch alle konstruktiv und fair, nur nicht mehr 100% Pro Mix 1?


    Ok, ja ... die meisten. Aber 2 komplette Verrisse gibts schon (siehe Zitate unten). Also "für's falsche Genre gemixt" (das ist wie gesagt kein Rock) und "Krankenhaus" ist schon heftig.


    Ebenso habe ich keine Vorliebe für bis ans Limit gefahrene Kompression. Weiß nicht, wie man darauf kommt. Ich tue mich gerade mit einem aufstrebenden Mastering Engineer zusammen und dem gefällt sehr, dass ich dynamische, aber eben auch nicht zu dynamische Mischungen abliefere.


    Übrigens sind das, was euch als "Hall" auffällt, Slap-Delays (nur eine Wiederholung). Und nun ist wohl eh endgültig klar, welcher Mix von mir ist. :D


    Mix 1 ist wohl für's falsche Genre gemixt worden. Mit Rock hat es nicht mehr viel am Hut. Es klingt mir viel zu technisch, flach, harsch, bemüht analytisch und ohne Druck - es fehlt an Musikalität. Auch der tropfige, zischelige Hall erinnert mich an überdosiertem Trash-Reverb der 80er. Die Backings sind auch so komisch abgehackt und fügen sich nicht gut ins Klangbild ein.


    Mix 2 finde ich schon wesentlich besser. Hier hat der Engineer kreativ mitgestaltet. Das merkt man sofort. Es pumpt ein wenig, was ich hier aber als Stilmittel sehe.Beim Reggae Part müsste der Hall etwas raus für einen schöneren Cut, so wie sich's gehört.


    Mix 1 fühlt sich an wie Krankenhaus, kühl und klinisch sauber... Mix 2 wirkt professioneller. hat Emotion und und fühlt sich irgendwie richtig an, organischer und runder!

    10 Antworten bisher. Diese Grenze wollte ich bis zur Auflösung abwarten. Aber ich warte doch noch bis morgen ... :)


    Im übrigen hatte ich nicht um eine Zuordnung der Mixe gebeten, sondern einfach danach gefragt, welcher Mix subjektiv besser gefällt. ;)
    Es fällt jedenfalls auf, wie sich der Tenor auch im Ton und der Härte geändert hat, nachdem jemand eine Vermutung diesbzgl. äußerte. :D


    Ich vergleiche immer gerne mit den Roh Aufnahmen. Denn läuft es so, wie es laufen sollte, dann tut ein Mix genau das, was er tun soll: Die Aufnahmen abmischen - nicht mehr und nicht weniger. Dazu gehört natürlich auch der technische Mix (klangliche Kompromisse zugunsten der gleichbleibenden Stabiltität auf verschiedenen Ausgabegeräten z.B.). Aber auch, die Aufnahmen und den Song zu verstehen. Geschmack und persönliche Vorlieben spielen natürlich immer mit ein, und das macht das Thema noch komplizierter.


    Die Schlagzeug Aufnahme z.B. ist nach meinem Urteil richtig schlecht (aus tontechnischer Sicht). Nicht nur, weil die Bassdrum Aufnahme knackt. Aber ich gehe trotzdem lieber den Weg, das Processing möglichst schmal und simpel (aber beherzt) zu halten und die Aufnahmen nicht bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, um einen vermeintlichen Standard zu errreichen.


    Übrigens ist das kein Rock Song. Der ist auf der Seite als "Pop / Singer-Songwriter" gelistet. Funk und Reggae sind hier aber auch vertreten. Kurzum: Der Gesang ist das wichtigste und es muss grooven. ;)


    Aber ein Teil des Feedbacks war schon sehr aufschluss- und hilfreich. Ich will mich ja weiter entwickeln :thumbup:


    Hier jedenfalls mal ein Roh Mix zum Vergleich:
    https://www.dropbox.com/s/afc0…20rough%20stereo.mp3?dl=0


    ...


    EDIT
    Den Rohmix versehentlich in Mono gerendert - ziehe meine Sample Spuren immer vor dem Mixdown raus. :)

    ...
    Update:
    Auflösung und weitere Infos -> siehe Post #26
    ;)


    Zu Übungszwecken und zum Ansammeln von Referenzmaterial habe ich kürzlich öffentlich verfügbare Spuren eines Songs abgemischt. Habe den vor allem wegen den weiblichen Lead Vocals gewählt. Finde den Song aber an sich auch ziemlich gut. Leider haben die Aufnahmen ein paar Schwächen, die nicht nur den Sound und das Arrangement betreffen, sondern m.E. hier und da auch das Spielerische der Drums. Ist jedenfalls nicht einfach zu mischen ...


    Es gibt eine Art Referenz-Mix. Diesen habe ich für einen Vergleich mit meinem Mix herangezogen (habe aber vorher völlig unbefangen nach meinem Gusto gemischt). Nun würden mich Meinungen zu meinem Mix im Vergleich dazu sehr interessieren. Wobei ich nicht nur die Identität der Mischungen erst mal geheim halte, sondern auch die Identität des Songs, damit das Feedback möglichst authentisch ist.


    Beide Mischungen habe ich als 16bit Wave einer Lautheitsanalyse unterzogen und auf durchschnittlich -11 LUFS normalisiert, danach in MP3 encodiert:


    >> Mix 1 <<


    >> Mix 2 <<


    Ich bin an jeder Meinung dazu interessiert, solang sie konstruktiv ist. Auch von Laien. Denn letztendlich geht's darum, dass der Konsument Gefallen dran hat - nicht der Techniker und potenzielle Konkurrent. ;)


    Bin gespannt ... danke schon mal für jede Antwort. :)
    Je nach dem wann und wie viele Antworten zusammen gekommen sind, löse ich dann auf.

    Interessant :D


    Für meine paar Trommeln habe ich auch noch Millenium Taschen (die besseren, nicht die ganz billigen). Cases sind natürlich prinzipiell besser. Allerdings wüsste ich auch nicht, warum ich 4 Trommeln, die zusammen vielleicht noch 600-800€ wert sind, in halb bis gleich so teure Cases packen sollte.


    Das Problem zum Einlagern der Cases on the road sehe ich nicht so problematisch. Auch mein Iron Cobra Hardcase habe ich immer irgendwo untergekriegt, wobei ich die Trommeltaschen ineinander gestapelt habe.


    Mal sehen. Das ist momentan alles nicht eilig. Gigs stehen auch erst mal nicht an. Aber so wie ich das jetzt einschätze, werde ich die Millenium Tasche nehmen.


    Ach ja ... jemand Interesse an einer doppelten Iron Cobra und einer DW 3000? :D


    Jepp, ein sehr gewichtiger Aspekt. Oft sind in Läden Fußmaschinen nur an Practise-Pads oder eDrum-Pads ausprobierbar. An Fell X mit Größe Y und Tuning Z fühlt sich dann die Sache evtl. ganz anders an.


    Aus dem Grund habe ich bisher alle Fußmaschinen an meinem eigenen Set unter gleichen Bedingungen getestet.



    Dann übst du wohl zu wenig :P


    Oder ich habe zu häufig meine Fußmaschinen gewechselt. Am längsten hatte ich meine aktuelle Iron Cobra. Müssten jetzt knapp 7,5 Jahre sein.


    Zitat

    Nein, wie geschrieben: Es ist der Transport im Hardwarecase, der das Pedal zerstört. Gerade ein Doppelpedal zusammen mit 3 Beckenständern, Snare und Hi-Hat im gleichen Case tut nicht gut. Deshalb weiß ich das Iron Cobra Case sehr zu schätzen.


    Dann müsste deine jetzige Iron Cobra prinzipiell ewig halten. Nach meiner Erfahrung wird das Case als erstes in Mitleidenschaft gezogen. An meinem ist jetzt schon wieder einer der 3 Verschlüsse defekt.


    A propos:
    Weiß da jemand eine vernünftige und günstige Lösung für die DW 3002? Die wird ja ohne Case / Bag verkauft ...

    Hier übrigens die komplette EP (auf der CD dann noch mit 2 Sek. Pausen zwischen den Tracks). Song 4 und 6 mit Vocals.


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    Das Sound Design der Songs ist teilweise sehr unterschiedlich - damit sind die Aufnahmen gemeint. Das ist insofern interessant, weil ein Album letztendlich ein "Gesamtkunstwerk" ist und es schon bei den Aufnahmen gilt, einen geeigneten Kompromiss zwischen Einheitlichkeit und Besonderheiten der Songs zu finden. Im Normalfall sind Album Aufnahmen recht einheitlich.
    Aber selbst wenn das Mastering separat von einem Mastering Studio gemacht worden wäre, wäre zu viel "Vereinheitlichen" Kontra-Produktiv für die einzelnen Songs gewesen. Ich sehe in meinem provisorischen Mastering eben zu, dass ich meine Mischungen nur noch weiter verfeinere. Alles, was ich gehört habe und alle Reparatur Arbeiten, die ich für nötig gehalten habe, habe ich ja schon im Mix gemacht.


    Ich bekomme jedenfalls immer wieder zu hören, dass ich eine vergleichbare oder sogar höhere Qualität für den Bruchteil des Preises von Studios auf die Beine stelle. Natürlich ist das kein Dauerzustand bei mir. Aber aktuell kann man das eben einfach für vergleichsweise wenig Geld abrufen.


    Auch biete ich nach wie vor einen Probemix an. Also sollte jemand mit einem kompletten Band Mixdown nicht weiterkommen, überfordert oder einfach unzufrieden sein ... Spuren per PM an mich schicken und Probemix anhören. 8)

    Mein Konsumverhalten passt dazu: Ich wechsel erst, wie gesagt, wenn die vorherige Fußmaschine kaputt ist.


    Das wundert mich immer noch ein bisschen. Denn ich habe noch keine einzige Fußmaschine kaputt gekriegt. Und ich spiele ganz bestimmt nicht über-vorsichtig, sondern trete gerne ordentlich rein.
    Ok, mal abgesehen von einem Kevlar-Band meiner damaligen (ohnehin gebraucht gekauften) Iron Cobra Flexi Glide und 1 oder 2 (sowieso recht filigranen) Iron Cobra Federn. Aber das ist sowieso Verschleißmaterial.


    vandroiy
    Ich kenne die Maschine zwar nicht, aber hier ist ein Bonedo Test der Direct Drive Variante (dürfte sich abgesehen von der Pedal-Welle Verbindung nicht von der Chain Drive unterscheiden):


    https://www.bonedo.de/artikel/…ass-drum-pedale-test.html


    4 Sterne. Im Vergleich dazu der Test der 3002er mit 5 Sternen:


    https://www.bonedo.de/artikel/…ouble-bassdrum-pedal.html


    ...


    Übrigens werde ich mir die 3002er besorgen und meine Iron Cobra und die einzelne 3000er wieder verkaufen. Wird sowieso nicht meine letzte Fußmaschine sein (später dann vielleicht mal die 5000er oder evtl. 9000er).


    Das einzige, was mir an der 3000er wirklich negativ aufgefallen ist, ist das leichte seitliche Spiel des Pedals. Der Rest dürfte so ziemlich identisch mit der alten 5000er (3. Generation) sein. Die Neuerungen bei der 4. Generation betreffen da ja vor allem die kugelgelagerte Federaufhängung an der Säule und die gummierte Unterseite statt der Klettbänder.
    Aber das ist mir erst mal egal. Hauptsache endlich die wirklich passende Fußmaschine gefunden und mich daran gewöhnen ...

    Kann im Gegenzug nicht verstehen warum das SM57 von allen so hoch gelobt wird.


    Das erlebe ich eher anders herum. Das i5 wird von vielen z.Z. in den höchsten Tönen gelobt und das in die Jahre gekommene SM57 schlecht geredet. Allerdings sieht die Studio Praxis eben nach wie vor anders aus und ein guter Techniker kriegt mit jedem geeigneten Mikrofon anständige Ergebnisse hin.