Beiträge von m_tree

    Diese "Glocke" ist der Nahbesprechungseffekt (also kein Bell EQ oder sowas). Ohne Nahbesprechungseffekt fällt die Kurve ab 100Hz ab und ähnelt damit sehr vielen nicht Bass-spezifischen Mikros. Z.B. dem MD421.
    Beta52, e602, Audix etc. gehen allerdings alle weiter runter.


    Für einen Bassamp bzw. Lautsprecher ist der Frequenzgang auch nicht maßgeschneidert. Allgemeingültige Regeln gibts da sowieso nicht. Kommt auch immer auf den Bass Sound (Bass, Amp, Box) und den Ziel Sound bzw. Gesamtmix an.


    Klar ... das D112 liefert immer brauchbare Ergebnisse in jeder Situation. Mehr aber eben auch nicht. Will es keinesfalls schlecht reden. Aber es gibt viele Alternativen.

    Es ist schon ein Unterschied ... ob man tote Felle nimmt oder die Felle mit Dämpfung tötet, weil man keine Soundvorstellung einer "normal" befellten, gestimmten und ungedämpften Trommel hat und keine ausreichenden Stimmfähigkeiten besitzt, um auch mit normalen und ungedämpften Fellen zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Oder ob man das trotz Kenntnisse über Sounds und deren Erreichung macht, um eben wirklich bewusst so einen toten Sound zu erzeugen.


    Und so, wie ich das sehe, werden Hydraulics und viel Dämpfung vor allem wegen Unkenntnis und Unfähigkeit benutzt. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.


    Das Video hatte ich mir nicht angeschaut. Zugegeben, etwas "grob" ... aber die Intention dahinter sollte klar sein.

    Ja, so ist das wohl ... :rolleyes:


    Ich hatte definitiv mal mit den Gewichten der Iron Cobra Beater experimentiert und die nicht ohne Grund weg gelassen. Aber ich werde einfach mal den DW Beater an die IC machen und schauen, wie das so läuft.


    Wenn es das Budget hergegeben hätte, hätte ich sowieso einfach eine 5002er bestellt und getestet. Wobei ich eben genau das vor ein paar Jahren schon mal gemacht hatte und bei der IC geblieben bin. Ist schon strange, das ganze ...


    DW 3000 ist für mich jedenfalls abgehakt. Evtl. verkauf ich sie wieder oder behalte sie als Ersatz Maschine. Gegenüber der IC wäre das auch einfach ein Downgrade. Die 5002er ist der IC hingegen ebenbürtig.

    Ein ewiges Hin und Her ... aber mittlerweile bin ich nicht mehr so begeistert von der DW 3000. Gestern wieder mal zur doppelten Iron Cobra gewechselt und erst mal festgestellt, dass mir ohne Doppelhuf tatsächlich was fehlt (obwohl ich kein Metaller bin). Und außerdem festgestellt, wie sehr ich an die IC gewöhnt bin. Irgendwie animiert die mich zu weitaus mehr Power und Spielfülle beim Frei Spielen (was ich oft mache). Die DW 3000 eher zu gesetzterem Spiel.


    Was mich wirklich richtig stört und mich davon abbringt, eine doppelte 3000er anzuschaffen, ist das seitliche und klappernde Spiel des Pedals, gegen das man auch nichts tun kann. Hier ist die 5000er wohl deutlich überlegen.


    Meine Iron Cobra werde ich jedenfalls nicht verkaufen. Hat mir bald 8 Jahre gute Dienste geleistet und ist noch gut in Schuss. Werde aber sehen, dass ich bei Gelegenheit eine 5002er besorge und die ausgiebig für mich teste. Selbst wenn ich sie behalte werde ich die IC nicht verkaufen.


    Wie heißt es doch immer ... never change a running system. Was ich jetzt zwar nicht als 100% zutreffend betrachten würde (ganz allgemein). Aber es ist eben was dran.

    Das D112 hat m.E. einen suboptimalen Frequenzgang mit wenig Tiefbass


    Nahhhhhh.... :huh:


    Lass das "m.E." und "suboptimal" weg und du hast eine neutrale Aussage, die sich auf Fakten bezieht. Brauchst dir nur mal den Frequenzgang anschauen und Hörbeispiele im Vergleich zu anderen BD Mikros anhören.


    Zitat

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Schrecklich, wie der Typ da eiert. Wenn man schon solche Videos macht, kann man doch tight und rund spielen. Und vor allem die Mikros gleich laut (wahrgenommene Lautstärke) mischen. Leiser klingt immer schlechter.


    Ich mach demnächst mal wieder ein "ernsthaftes" Cover Video mit einer 22er mit Emperor coated und Ambassador clear ohne Dämpfung. Und einem Beta 52 und ggf. Support eines BD300 am Reso. Das wird fett 8)

    Bin gerade auf der suche nach einem Neuen Snare-Fell. Soll vom Sound kurz und mit kaum bis gar keine Obertöne sein.
    Zur Zeit habe ich vier unterschiedliche Felle auf meinen Toms drauf und das mit voller Absicht


    [...]


    Was das nicht vorhandensein von Obertönen angeht,hat ganz klar das Hydraulik-Fell die Nase vorn. Darum war ich mir auch so sicher,dass es auch ein Hydraulik Snare-Fell werden sollte.


    Das würde ich noch mal grundlegend überdenken. Obertöne gehören dazu. Wer damit nicht klar kommt, kann nicht stimmen. Wer damit klar kommt und trotzdem Hydraulic drauf macht, hat m.E. keinen Geschmack :D


    Zitat

    Habe mir natürlich auch einige Videos auf YouTube angeschaut und bin an dem folgendem Video hängen geblieben.


    Das hier ist besser:


    https://www.youtube.com/watch?v=X-HPbT5SpUM


    Udo Masshoff ist in Deutschland auch eine Größe in der Hinsicht. Der hat da glaube ich gerade ein aktuelles Lehrvideo am Start. Ganz kostenlos, aber etwas schwergängiger, ist übrigens die Drum Tuning Bible.

    Mein gemasterter Mix ist mit -8,3 LUFS integrated allerdings ganze 6,5dB lauter als Olivers Mix mit -14,8 LUFS integrated. Für einen Vergleich sollte man das auf jeden Fall berücksichtigen und meinen Mix entsprechend leiser anhören. ;)

    Ja, die Wahl des Mikros hängt von vielen Faktoren ab. Mir fällt ein, dass ich ein mit meiner Bassdrum und einem Beta91a eingespieltes Bassdrum Sample erfolgreich für eine Reihe Mixdowns eines bestimmten Kunden eingesetzt hatte, obwohl es einzeln m.E. nicht gut klingt. Manchmal habe ich auch nur den Kick-Anteil dazu gemischt. Weil die Schlagzeug Aufnahmen sehr problematisch waren. Bald werde ich aber wieder neue Samples aufnehmen können.


    Was die Natürlichkeit betrifft: Die hört bei Nahmikrofonierung von Trommeln (im Inneren noch mehr als außen am Schlagfell) sowieso auf. Dennoch klingt eine Grenzfläche in der Bassdrum m.E. künstlicher als ein normales dynamisches Bassdrum Mikro.


    Das ganze Thema zeigt übrigens auch wieder mal schön, dass die tontechnische Umsetzung einer Produktion einen künstlerischen Anteil am Gesamtwerk hat.

    Das ist aber jetzt echt ein Äpfel-Birnen Vergleich. LCR Panning ist eine Panning Methode, die viele (auch Weltklasse) Mischer standardmäßig nutzen. Wenn man das überhaupt mit Drums Spielen vergleichen sollte, würde ich das eher mit bestimmten Schlagzeug Parts gleichsetzen, die man standardmäßig als Mindestbesteck benutzt.


    Ich verstehe die Kritik daran trotzdem. Dennoch hat das Ausnutzen der vollen Stereobreite ganz sicher nichts mit dem Nutzen aller Optionen zu tun. Mischen ist vergleichbar mit Kochen. Genau so, wie es unpassend ist, immer alle Gewürze zu benutzen, gibts hingegen viele Rezepte und Kocharten, die immer ein oder zwei bestimmte Gewürze gemeinsam haben. Vergleichbar mit Salz und Pfeffer, die eigentlich immer zum Einsatz kommen. Oder Anbraten und anschließendes Schmoren.


    Die Diskussion driftet jetzt irgendwie in eine eigenartige Richtung ab. :D

    Die räumliche Tiefe bestimmt übrigens auch ganz einfach der Abstand des Mikrofons zur Schallquelle. Schau dir mal das Vocal Recording im Video an. Die singt da direkt rein. Was bei einem geeigneten Aufnahmeraum eigentlich nicht nötig ist. Ich habe auf den Leadvocals auch ordentlich Bässe raus gedreht. Den Nahbesprechungseffekt zu nutzen und die Vocals Bass- und Höhenlastig zu machen ist zwar "modern", aber klingt ab einem gewissen Punkt einfach nur schrecklich, find ich.


    Weiterhin wirst du bei nah mikrofonierten und sehr (oder gar Knochen-)trocken gemischten Aufnahmen nie das Gefühl eines realistischen Raums haben, in dem du die Band spielen hörst. Kommen verstärkte Instrumente (E-Gitarren z.B.) sowie sehr laute Instrumente (Schlagzeug) mit sehr leisen (Vocals) zusammen, hört Realismus sowieso auf. Da sind in jedem Proberaum Verstärker nötig, um ein ausgewogenes Verhältnis zu erhalten. Dazu die Nahmikrofonierung der Aufnahmen. Was ich damit sagen will: Ab einem gewissen Punkt hört Natürlichkeit sowieso auf und dann kann man sich einfach den "Eigensound" eines Studiomixes auch zu Nutze machen. Gedoppelte Gitarren des selben Gitarristen z.B. ... Gang und Gäbe in Rock und Metal. Live ohne einen weiteren Gitarristen unmöglich.

    Nicht jede Kritik ist Geschmackssache, denke ich. Kommt schon auf den Einzelfall an, aber der Geschmack spielt mehr oder weniger natürlich immer mit ein. Ich bin Autodidakt und hatte z.B. kein Feedback von Lehrmeistern beim Üben gekriegt. Also so, wie das z.B. bei SAE oder auch HOFA läuft. Wobei ich den Mix von Jochen Sachse (Hofa Chef) übrigens nicht so besonders finde. Es passt zwar grundlegend alles, aber haut mich halt nicht vom Hocker.


    Im Großen und Ganzen ist die Kritik zu meinen Mischungen ja immer ähnlich ... tendenziell zu viel Hall. Zu viel Präsenz, zu analytisch und getrennt, zu glatt / glasig und schnörkellos bzw. zu wenig roh.
    Was ich allerdings gut finde, denn das zeigt mir, dass ich mein Ziel erreicht habe. Und dadurch weiß, dass ich weiß, was ich tue. :D


    Ich werde mal schauen, dass ich in Zukunft etwas mit roherem, trockenerem und kompakterem Sound experimentiere. Roher und trockener zu mischen vereinfacht die Sache prinzipiell.


    Das Panning mache ich übrigens hauptsächlich nach einem ganz einfachen Standard: LCR (left, Center, Right - nichts dazwischen). Also hauptsächlich. Sehr, sehr viele große Mischer mischen ausschließlich oder hauptsächlich mit LCR (Chris Lord-Alge, Andrew Scheps, Andy Wallace - um nur einige zu nennen).
    Der Rohmix ist übrigens genau so gepannt wie mein finaler Mix. Fehlt dir da auch die Kompaktheit? Der Rohmix ist nämlich Frequenz-mäßig kompakter, dynamisch allerdings weniger kompakt.


    Ich wüsste halt nicht, warum man nicht die volle Stereobreite ausnutzen sollte, mal von Ausnahmefällen abgesehen. Monokompatibilität wäre da das einzige technische Argument für, mal von der künstlerischen Gestaltung (schmalere Strophe, breiterer Refrain z.B.) abgesehen.


    Bei dem Hofa Song hatte ich übrigens folgendes Bild vor Augen: Die Band OHNE Bläser vorne bzw. im mittleren Bereich vergleichsweise trocken, und die Bläser fett, groß und Effekt-voll (mit Hall) nach hinten gesetzt, während die Vocals ganz vorne sind. Panning beeinflusst auch die Tiefenstaffelung. Prinzipiell erscheint alles, was weiter außen ist, weiter vorne und umgekehrt. Bei E-Gitarren lastiger Musik ist das übrigens überhaupt kein Problem und auf unzähligen Rock- und Metalalben zu hören.


    Hier noch mal mein Contest Mix:
    https://songcheck.de/song/1367/

    Ja, die haben das nicht so aufgenommen. Aber es sind alle Bläser vorhanden und ich habe sie so wie auf dem Bild gepannt. Übrigens nicht über die volle Breite.


    Oder was willst du mit dem Posten des Videos sagen? :whistling:

    Ja, die Instrumentierung ist schon ziemlich fett. Das war für mich auch die größte Herausforderung. Ich mag Mischungen, in denen wirklich alles seinen Platz im Mix hat und nichts untergeht. Dennoch die Lead Vocals die Priorität haben.


    Allerdings sehe ich es halt so, dass ich als Mischer nicht ins Arrangement eingreifen sollte. D.h., wenn Instrumente eingespielt wurden, dann hat sich dabei jemand was gedacht. Entweder ich mische alles gut hörbar mit rein oder frage nach, ob ich was weglassen kann. Mal abgesehen von mehrfach mikrofonierten Instrumenten, bei denen ich nach tontechnischen Aspekten vorgehe ...


    Die Bläser sind übrigens hier eigentlich schon wie bei einer Bigband arrangiert. Ich hatte mich für den Mix auch noch mal genau über die Aufstellung informiert, zwecks Panning:



    Ursprünglich wollte ich die Instrumente mit Raumspuren ohne künstlichen Hall auskommen lassen. Habe dann aber vor allem bei den Bläsern doch noch nachgeholfen.
    Ich hatte Zeiten, in denen ich sehr trocken gemischt habe. Ganz am Anfang mit zu viel Hall. Mittlerweile hat sich das eingependelt. Oft tuns aber auch einfach Delays, nach meiner Erfahrung. Interessant ist übrigens auch EQing und - zumindest bei Drums Räumen - Kompression des Halls.

    Ist ne generell sehr tief gestimmte 22er. Mit dem Bata91a war da zu viel Tiefbass da ;)
    Und das klingt einfach total künstlich. Live schon 'ne feine Sache. Aber für Recording werden Grenzflächen nicht umsonst so selten eingesetzt.


    Unter 100Hz ist beim D112 nicht mehr viel los. Modern ist aber, wenn die Bassdrum ihre Hauptenergie zwischen 50 und 100Hz hat. Kommt natürlich auch immer auf Stil und Geschmack an. Aber ich kann dem D112 nicht mehr viel abgewinnen. Und die Tonsache mach ich ja professioneller.

    iconi
    Verstehe schon. :)


    Also meine DREI D112 haben zwischen 40 und 60 Euro gekostet, und ich ziehe es fast jeden (D12 VR ausgenommen) vor, wenn nur ein mic zur Hand ist.
    Von den Audix und Sennheiser halte ich leider so gar nix! Dann lieber ein Beta91a rein geworfen


    Ich hatte mal ein paar Bassdrum Aufnahmen mit dem Beta91a gemacht und meine Einschätzung dazu ist, dass das einfach ein Live Mikrofon ist. Zumindest in der Bassdrum.


    Das D112 hat m.E. einen suboptimalen Frequenzgang mit wenig Tiefbass und einem Präsenzboost bei 3kHz. Das Beta52 hat diesen zwar auch "nur" bei 4kHz, aber das ist m.E. sogar ein guter Kompromiss. Präsenz der Trommeln zwischen 3 und 10kHz sind m.E. optimal für den Gesamtmix (Band) und den Eigensound.
    Ohne ein Support Mic für mehr Tiefbass ist mir das D112 jedenfalls zu dünn. Auch für sehr schnelle Bassdrumläufe (Metal) muss die Bassdrum nicht "Plöck" machen.

    Find ich gut. :)


    Habe folgende Kritikpunkte:
    - die Gitarren sind zu leise
    - die Vocals sind etwas zu laut
    - Solo im Mittelteil zu laut
    - insgesamt etwas zu trocken (und hier wirds Geschmackssache)


    Ist natürlich Geschmackssache. Man kann einen Mix auch mit Leveling gestalten. Aber prinzipiell ist alles gleich laut der erste Ansatz (zumindest für alles, was im Mittenbereich zu hause ist, also abgesehen vom Bass) und die weitere Gestaltung (Prioritäten) mit EQing und Kompression zu machen.


    Ich würde den Mix übrigens einfach abgeben. Außerdem sind noch 3 Wochen Zeit. ;)

    Ich verstehe eher nicht, dass man sich zwei neue D112 bestellt, wenn man schon eins (und vor allem keine anderen BD Mikros) hat.


    Hier zwischen 2:32 und 3:32 kann man einen Vergleich verschiedener Mikros hören. Mein Favorit ist das Beta52. e602 ist ziemlich heftig, Audix nicht mein Geschmack ... aber dennoch würde ich diese 3 Mikros dem D112 vorziehen. Wenn ich keine Auswahl zwischen diesen 4 hätte, würde ich das MD421 nehmen. Wer mit einem der anderen Mikros heutzutage ernsthaft eine Bassdrum mikrofoniert, hat etwas nicht ganz verstanden.


    Die Mikros sitzen dort übrigens direkt im Reso Loch. Was IMO nicht die beste Position ist. Aber dennoch kann man die Klang Unterschiede sehr gut hören.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Keine Sorge, ich mische schon nach Gehör und benutze den Analyzer nur als Hilfsmittel.


    Ich hab den Mix eben auch mal an den Mastering Kollegen geschickt. Mal sehen, was der so sagt und die Leute im Cambridge Forum.


    Und nach Ego Spielchen hatte ich nicht gefragt. Aber da bin ich hier wohl auch an der falschen Adresse.

    IMHO: Der Rohmix hat was, macht was ganz Eigenes Anderes aus einen doch ziemlich modernen Song.
    Jetzt find ich den Song sogar Hörenswert, zuvor wäre der im üblichen Mainstream total untergegangen.


    Verstehe. Und aus dem Grund, aber vor allem wegen des extrem dynamischen Gesangs, der dadurch auch an Verständlichkeit verliert, sollten Pop Songs künftig nur noch Roh ans Mastering Studio gegeben werden. Und auch das darf seine Effekte nicht benutzen. Der Song soll ja Hörenswert bleiben :D


    Zitat

    Net so viel …...bilder machen, Schauen, Analyzer analysieren lassen. Musik ist in erster Linie Hören.
    Wast von Musik am Bildschirm zu sehen bekommst hörst doch in der Regel nicht so, schon gar nicht Einzeln zerlegt betrachtet.
    Wenn dann umgekehrt, zur gehörten Musik, schöne "Bilder" entstehen (Edith:nicht am Bildschirm) dann passts, zumindest nicht selten. ;)


    Wenn man nicht bedauert, dass man jemand anderen gewinnen lassen hat (siehe Textstelle im Song), kommt das durchaus vor. :D


    Dem schließe ich mich an. Im Rohmix hat der Song so etwas wie einen Indie-Charme. In deinem Endmix ist das ein 0815-Popsong. Wenn das dein Ziel war hast du es erreicht.


    Hmm ... ist dir denn nicht aufgefallen, dass der Song auch ein 0815-Popsong ist?


    Zitat

    Wenn dein Ziel war den Song einzigartig zu machen, dann lass es deutlich mehr beim Rohmix. Das Rauhe und Ungeschliffene tut dem Song gut, das Glattgebügelte macht ihn meiner Meinung nach kaputt.


    Mein Ziel ist es, die Spuren nach heutigen Standards abzumischen und etwas auf die Beine zu stellen, das nicht jeder kann, damit man mir dafür Geld gibt.
    Aber mein Ziel ist es nicht, einen mittelmäßigen Song einzigartig zu machen. Wennn ich das tun wollte, mache ich einen Remix (siehe Hofa Contest). Wobei auch das nicht so mein Ding ist. Ich such mir für sowas lieber ne neue Band und arbeite als Drummer mit an eigenen Songs, die hoffentlich einzigartig werden. ;)


    Und ansonsten: What the fuck? :D