Beiträge von m_tree

    @ m_tree
    spielst du eigentlich vermehrt oder bevorzugt Heel Up oder Heel Down


    Die Bassdrum spiele ich ausschließlich mit Heel-Up. Die Hi-Hat sowohl mit Heel-Up als auch Heel-Down.


    Wenn ich wieder was aufnehmen kann gibts von mir auch wieder mal was aktuelles zu hören und zu sehen. Reden ist ja nicht viel wert. Erst recht, wenn man sich wie ich z.Z. provozieren lässt. Und dann muss man sich noch per PM anhören, man wäre dünnhäutig. Woher kenne ich das nur ... :D

    Ich spiele zwar schon etwas länger Pauke aber von der Technik habe ich kein plan.
    [...]
    Ich muss derart drauf hauen dass ich nachher am ... bin und man mich erst nicht groß hört


    Da könnte es einen Zusammenhang geben. Wumms erreicht man weniger durch die pure Kraft, sondern vor allem mit Technik. Auch richtig Draufhauen will gelernt sein.


    Zitat

    Was sagt ihr dazu?
    Also trotz des Schlüssels bekomme ich keinen guten wumms raus.


    Es kommt darauf an, wie man stimmt. Neben der Konstruktion und Verarbeitung der Trommel selbst sollten die Felle nicht zu verschlissen und eben gut gestimmt sein.


    OT: Klärt mich Unwissenden mal jemand auf was eine "Gugge" ist? :D Irgendwas mit Karneval?


    https://de.wikipedia.org/wiki/Guggenmusik

    Falls Interesse an einer 3002er DW Maschine besteht ich hätte die günstig abzugeben. Ich hatte mir als Einstiegt und aufgrund der guten Kritiken und nur leichten Änderungen (Abspeckungen) bei der Ausstattung gegenüber der5000er Serie die 3002 gebraucht geholt. Ich kam mit der DW gar nicht zurecht und bin jetzt mit der Speed Cobra äußerst zufrieden.
    Ist ein TAMA Koffer dabei und läuft ansich gut. Falls interesse besteht, einfach PN.


    Danke fürs Angebot. Werde mir aber wenn dann eine neue holen und nach Möglichkeit erst mal noch die 5000er antesten.




    Wie sieht denn meine Spielweise aus? :whistling:
    Ich komme doch ganz offensichtlich mit den schwereren DW Beatern besser zurecht.


    Und hast du eine Begründung dafür, warum ich die 3000er nehmen soll?


    oder auch nicht; ich finde, die relativ schweren DW-Beater machen einiges an Feel aus...


    Jepp. Die gehören halt "dazu". Auf paradoxe Weise haben die etwas schwereren Beater m.E. ein paar Vorteile gegenüber leichteren. Schwergängiger oder unpräziser wird dadurch auch nichts, im Gegenteil.


    Die Frage, die sich doch eigentlich stellt ist: Kaschiert die eine Maschine die eigenen spieltechnischen Imperfektionen besser, bzw. lässt die andere die technischen Grenzen des Bassdrumspiels deutlicher zu Tage treten (Das scheint mir hier der Fall zu sein)? In dem Segment, über das hier gesprochen wird, allesamt keine Billigpedale und allesamt mit Kettenantrieb, liegt es doch, wenn man ehrlich ist, weniger am Pedal als an den eigenen Fähigkeiten, wenn etwas nicht funzt. Oder? ;) Von daher wäre es vielleicht sinniger und billiger, das zu üben, was nicht so gut auf dem Pedal flutscht, bis es endlich gut flutscht. (Und man kann ja auch mal ein wenig mit den Einstellungen am Pedal herumprobieren, ob da noch etwas optimiert werden kann.) 8)


    Jaaa ... Üben. Ich hab mit der IC schon genug geübt. Zeit für was anderes. Siehe oben. Ich krieg alles auch mit der IC hin, aber mit der DW gehts halt besser. Sicherer, entspannter und auch energiesparender. Und das, obwohl die ICs prinzipiell "leichter" als die DW sind. Feder, Beater usw.
    Man sollte vielleicht nicht generell von sich auf andere schließen. So von wegen Üben ;)


    Mit den Pedal Einstellungen rumzuprobieren bin ich übrigens leid. Hatte meine IC immer wieder auf die Standard Einstellung zurück gesetzt. Die 3000er hat weniger Einstellmöglichkeiten (z.B. keine Winkeleinstellung von Welle und Pedal), aber die brauche ich auch gar nicht.

    Danke für die weiteren Antworten.


    Ich hatte gestern noch mal einen Direktvergleich mit dem selben Pattern gemacht und bin ganz klar bei der DW.


    Allerdings sind mir ein paar Dinge negativ aufgefallen, die bei der 5000er nicht vorhanden wären:


    - seitliches Spiel des Pedals
    - Klettband auf der Unterseite ist vor allem beim Abbau hinderlich


    Ich werde mal sehen, dass ich doch noch eine 5000er anteste. Sollte ich mit der genau so gut wie oder sogar besser als mit der 3000er klarkommen, fällt die Entscheidung auf die 5000er. Sollte die 3000er vom Spielgefühl gewinnen, sch... ich dann einfach auf die Klettband Geschichte.


    Ist alles eine Sache der Gewohnheit.
    Spiel die DW mal 10 Jahre und wechsel dann zurück zur Cobra.
    Dann gehen plötzlich wieder andere Sachen mit der Cobra viel leichter als mit der DW.


    Das bezweifel ich. Aber selbst, wenn es so sein sollte, wäre das ja auch kein Problem.


    Zitat

    Ich bin nach fast 10 Jahren von Eliminator zur Cobra gewechselt.
    DW hab ich noch nie ausprobiert. Ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer.


    Eliminator hatte ich auch angetestet. War nix für mich.
    DW hatte ich vor meiner Entscheidung für die Iron Cobra auch noch nicht probiert. Dazu kam, dass viele befreundete / bekannte Drummer Kollegen Iron Cobra spielten. Hatte mich dann irgendwie so darauf eingeschossen ... aber nun hat halt DW gewonnen.
    Und die hohen DW Preise treffen zumindest nicht auf die 3000er zu.


    Zitat von trommla

    Der von mir verlinkte Vergleich kommt ja unter anderem zu dem Fazit, dass sich 3000 und 5000 unterschiedliche am Fuß anfühlen, manche das 3000 vorziehen, und das 3000 ein gut konstruiertes, professionelles Pedal ist.


    Die schreiben da aber, dass die Maschinen sich hauptsächlich durchs runde Kettenblatt bei der 3000er und dem exzentrischen bei der 5000er unterscheiden. Das ist aber Blödsinn, weil es von der 5000er auch eine Variante mit runden Kettenblättern gibt.
    Also wenn die eine exzentrische 5000er (Accelerator) mit der 3000er verglichen haben, ist der Test das Spielgefühl betreffend wenig aussagekräftig.

    Ok, es geht hier um Quäntchen und auch noch ein paar andere grundlegende Dinge, um Leistung bringen zu können. Ich bin kein Fußakrobat. Weiß aber dennoch ungefähr, was ich tue.


    Ich kann die angesprochenen Dinge auch auf der Cobra umsetzen. Aber, wie ich jetzt erkennen musste, eben nicht zufriedenstellend für mich persönlich. Das muss letztendlich jeder für sich selbst rausfinden.


    Und jetzt bin ich zu betrunken, um weiter schreiben zu können ... :sleeping:

    Hmm. Also wenn mein positiver Eindruck und das bessere Spielgefühl in naher Zukunft erhalten bleiben, glaube ich schon, dass ich mich Pedal-technisch dauerhaft auf DW festlege. Ein Zweitset muss sowieso irgendwann her. Auch von meiner Iron Cobra Lever Glide Hi-Hat Maschine hab ich irgendwie die Nase voll. Der längere Pedal-Weg nervt mich mittlerweile etwas.


    Und ich erfinde mich gerade sowieso mehr oder weniger neu und mach 'nen kompletten Tapetenwechsel. Momentan habe ich noch die Zeit und Nerven, um mich mit solchen Basics wie Fußmaschinen zu beschäftigen. Es gibt ansonsten so viele Variablen und so viel weitere Dinge, mit denen man sich produktiv beschäftigen kann. Allein was Trommeln, Felle, Becken und Mikrofonierung betrifft. Mal von Band Aktivitäten und Geldverdienen ganz abgesehen. :)


    Die DW war wirklich eine kleine Offenbarung. Ich habe ein paar komplexere Songs, die mich vom Drumming her begeistern, öfters mal nachgespielt. Darin enthalten sind schnellere und kompliziertere Single Bassdrum Läufe, die definitiv mit DW Fußmaschinen eingespielt wurden. Ich hatte da immer so meine Schwierigkeiten. Jetzt nicht mehr. Noch ein bisschen Eingewöhnung und sowas läuft künftig alles wie am Schnürchen.


    Ich hab dann übrigens wahrscheinlich eine doppelte Iron Cobra Rolling Glide inkl. Power Glide Cams, Case und Zubehör, 2011 gekauft, abzugeben. :D

    Danke erst mal für die Antworten.


    Also ich suche nicht nach dem heiligen Gral, sondern will das Fußmaschinen Thema einfach endgültig für mich abhaken. Aber vorher natürlich mein persönliches Optimum gefunden haben. Sprich: Das, was sich gut anfühlt.
    Nachdem ich alle 3 Iron Cobra Varianten durch habe bin ich schon länger bei runden Kettenblättern. Würde mir von der 5000er also auch die Turbo holen.


    Es ist eigentlich gerade einfach nur eine Geldfrage. So, wie ich das verstanden habe, stehen die 3000er den 5000ern vom Spielgefühl aber nicht wirklich nach und man macht mit denen wohl nichts falsch. Ich bezweifel, dass ich mit einer 5000er oder 9000er spürbar schneller als mit der 3000er wäre. Da ist der Unterschied zur Iron Cobra zig mal größer.
    Und ich kann ja später immer noch aufstocken :whistling:


    Ich habe doch vor Jahren schon gesagt dass DW sich super spielen :D


    Hatte kurz gebraucht ... du bist der Andy von Repellent aus dem MUZ Proberaum Zentrum in Frauenaurach (Erlangen). Richtig? 8)
    Klein ist die Welt ... :D


    Zitat

    Im Detail sind bei der 5000er die Federn nicht nur oben, sondern auch unten drehbar aufgehängt


    Aber erst seit der 4. Generation, so weit ich weiß. Wie bei den 9000ern, da ist das ja schon immer so.
    Aber ich frage mich, ob das wirklich so sinnvoll ist. Denn prinzipiell wird so die Masse der Federaufhängung inkl. Lager mit ins "Schwing System" eingebunden und damit eigentlich träger. Ist die Feder fest aufgehängt, entfällt das. Hmm ...


    Also alles in allem hat die 5000er wohl schon einige Vorzüge. Ich überlege noch mal ...

    Ich als eingefleischter Iron Cobra Spieler, der alle 3 Cam Versionen kennt, konnte es kaum glauben. Die Woche hatte ich mir eine DW 3000 Single günstig neuwertig besorgt und verstehe meine damaligen Zweifel nicht mehr. Denn nach langjähriger Unzufriedenheit und Zweifel an meiner Technik habe ich vorhin festgestellt, dass mir das ja beinahe schon "legendäre" DW Spielgefühl liegt. Alles, was mir bisher in gewissen Geschwindigkeiten immer wieder Schwierigkeiten bereitete, ging jetzt einfach: Sehr schnelle Double-Strokes und Single-Strokes sowie ein sichereres und entspannteres Spiel. Ohne, dass man die Fußmaschine überhaupt noch wirklich wahrnimmt. ^^
    Und das bei unter einer Stunde Spielzeit.


    So weit ich weiß ist die 3000er den ganz älteren 5000ern ja sehr ähnlich. Schmalere Pedale, keine kugelgelagerten Federaufhängungen (seit der 4. 5000er Generation), Scharniere mit etwas mehr Spiel ...
    Nach dem ersten Test konnte ich aber keine mangelhaften Laufeigenschaften feststellen. Stand meiner Iron Cobra, die in der 5000er Liga spielt, dahingehend in nichts nach - im Gegenteil :D


    Bei mir steht dann der Kauf einer Doppelten an und deswegen frage ich. Geld ist gerade etwas knapp, Zeit ist dafür vorhanden :whistling:


    Ach ja, und was hat's mit der 7002PT auf sich, die es bei Thomann statt der 3002er gibt? Sieht an sich genau so aus, aber auf Bonedo gibts trotzdem zwei verschiedene Tests. 8|

    Zweilagige Felle haben einen deutlicheren Attack, weil die Felle zusätzlich mit aufeinander knallen.


    Weil der TE meinte, dass er Ambassadors eh immer gedämpft hat ... sollte es sich dabei um klare handeln, würde ich mal coated antesten.


    Bei Toms bis 12" und Snares würde ich immer einlagig bleiben. Spätestens ab 16" dann aber zweilagig. Und aus Erfahrung kann ich von PS3 auf Bassdrums mittlerweile abraten. Den "Basketball" Sound kriegt man nämlich nur mit zusätzlicher Dämpfung in den Griff. :D


    Ich habe schon länger aufgehört zusätzlich zu dämpfen und demnächst verbanne ich Felle mit Dämpfringen auch.

    Danke. Wollte damit nur verdeutlichen, dass ich auf das Fill nicht all zu viel Wert legen würde. An der Stelle sollte zwar ein Fill kommen, aber es gibt dafür auch andere Fills, die u.U. sogar besser passen. Also das ist jetzt keine besondere Liga, bei der es sich lohnt viel Energie für exaktes Nachspielen zu investieren.
    Das restliche Drumming des Songs finde ich allerdings schon ganz passend und hatte ich damals auch weitgehend so gespielt.


    Aber wie schon angemerkt wurde ... das ist auch nur ein Cover. Hier mal das Original:


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    Schön und gut. Aber wenn du die Fill-Herausforderung suchst, dann such dir doch was wirklich gutes und nicht so'n 0815 Geschrammel. Der Mittelteil hier ist z.B. ganz interessant (ist mein Cover). :)


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    Was das Singen betrifft, würde ich da noch mal grundlegend drüber nachdenken. Drums spielen und gleichzeitig Leadstimme singen ist sehr speziell und würden auch die besten Drummer der Welt nicht bei diversen Musikstücken, bei denen das wie gewöhnlich auf verschiedene Musiker aufgeteilt ist, in entsprechender Qualität hinkriegen.
    Wenn du dich beim Drumming stellenweise schon schwer tust, würde ich die Bandstruktur da lieber noch mal grundlegend in Frage stellen.


    Viel Erfolg. :)

    Die Band heißt tatsächlich The Ataris. Ich habe den Song schon live gespielt. Aber da wird keine Double-Bassdrum gespielt. M.E. werden an der Stelle gar keine Bassdrum 16tel gespielt. Und das ist auch nicht unbedingt das "glänzende" Fill des Songs, sondern 0815 Gehämmer dazwischen. Möglicherweise wurde da im Studio sogar was geschnitten ... so, wie ich das höre.


    Außerdem muss man solche trivialen Fills nicht 1:1 spielen. Wenn das nicht richtig läuft, dann lieber was anderes gespielt und dafür nicht den eigenen Flow (der wohlgemerkt die Band unterstützen muss) versaut. :)

    Ich glaube, das fehlt hier noch:


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    Mit Marco Minnemann an den Drums.



    War das tatsächlich im E-Werk in Erlangen? Da hatte ich selbst schon ein paar mal gespielt, aber auf den anderen beiden Bühnen. :D


    Kenne das Video. 6 der 7 Songs sind ja von Lukathers "Candyman", dem einzigen Solo Album mit Simon Phillips an den Drums. Ursprünglich spielte bei Los Lobotomys ja auch Porcaro.
    Hatte Lukather vor wenigen Jahren mal in Nürnberg gesehen. Aber leider ohne Phillips.


    Davon rät der Rossi z.B. ab. Hält das für unsinnig und übertrieben, potenziell das Fell gefährdend. O-Ton: "Der Simon Phillips, der kann das machen, aber der wiegt ja auch nur 34 Kilo - mit Schuhen." :D Normales durchdrücken reiche völlig aus (bestätigt meine Erfahrungen. Ich musste nie draufsteigen, um die Hupen gut gestimmt zu bekommen). Wie immer gilt, es gibt viele "Philosphien" beim Stimmen. Man nutze, was für einen funze.


    Das ist schon ein Argument. Ich bin aber auch ein kleines Leichtgewicht, von daher kann ich das schon machen. Hab ich aber auch nur ein paar Mal gemacht. Wollte damit eher verdeutlichen, dass Zentrieren halt wichtig ist.

    Auf die Antworten freue ich mich jetzt schon ^^


    Schö WE


    :thumbup:


    Für den reinen Fellwechsel sicher 'ne gute und schnelle Möglichkeit. Zum Stimmen braucht man aber schon 'nen Stimmschlüssel. Und bei Bassdrum und Toms das Zentrieren nicht vergessen. Bei der Snare ist Zentrieren i.d.R. weniger wichtig, weil diese meistens sowieso recht hoch gestimmt wird.


    Zentrieren heißt nix anderes, als das Fell gut an die Gratung anzupassen. Das Vorgehen: Fell ordentlich anziehen (bei BD und Toms definitiv viel mehr als normal gestimmt), an jeder Spannschraube die selbe Tonhöhe herstellen (also ganz normal) und dann ein paar Mal mit ordentlich Druck in die Mitte drücken. Bei der Bassdrum kann man sich auch mal drauf stellen und drauf rumhüpfen. Aber bitte ein Handtuch dazwischen legen :)
    Ggf. noch über Nacht stehen lassen. Dann komplett lockern und zur gewünschten Stimmung hoch stimmen.

    Der Prozess des Stimmenlernens selbst ist der Punkt. Kann man Stimmen, kommt man i.d.R. mit jedem Set zurecht. Klar ist dann interessant, wie die Unterschiede verschiedener Sets in der Hinsicht sind. Aber das sind Nuancen. Die Trommel- und Fellphysik bleibt.
    Es geht dabei um Gehörbildung, Übung und Erfahrung. Wichtig dafür sind einfach nur "intakte" Trommeln. Also rund und mit sauberen und planen Gratungen. Das mag blöd klingen, aber die Exaktheit in der Hinsicht ist genau das, was hochwertige Sets von günstigen Sets unterscheidet.


    Und eine Orgie ist es immer, wenn man ein Set komplett neu befellt und durchstimmt. Egal, wie lang sie dauert. Das geht schon mit dem Zentrieren der Felle los. Der eine kriegt diese Leistung halt schneller hin, der andere langsamer. Und viele kriegen die Leistung gar nicht hin, glauben dabei aber, sehr schnell und professionell stimmen zu können. :D

    Der Rossi hat gerade gestern beim Workshop erklärt, dass er das nur aus Gründen des Vermittelns von Wissen so langsam macht. Normalerweise arbeitet er viel viel schneller. Bei Festivals habe er etwa aufgrund des Lärmpegels öfter nur kurze Zeitfenster, um ein Set zu befellen. Bummeln könne er sich da nicht erlauben.


    Genau so ist es.


    Aber nicht nur aus Gründen des Vermittelns von Wissen:



    Nee, das ist nicht ein wenig des Guten zu viel. Auch ein kleines Set richtig durchzustimmen ist 'ne Tuning Orgie. Auch wenn's nicht so lang wie bei größeren Sets dauert. Sollte man schon ernst nehmen. Gerade wenn man wenig Erfahrung mit dem Stimmen hat. Da lohnt es sich erst recht, richtig viel Zeit zu investieren.


    Lernprozesse und Übung brauchen halt ihre Zeit. Und die jenigen, die das nicht ernst nehmen, stimmen dann zwar auch schnell, aber kriegen halt keinen wirklich guten Sound zu Stande. Irgend was schnell hinrotzen kann jeder. Leistung = Arbeit pro Zeiteinheit.