Tatsächlich steht der Ständer jetzt etwas weiter links, und auch die Füsse sind besser zum Galgen positioniert. Reichte bei erwähnten Schaumstofftest aber nicht um mich zu überzeugen.
Ich würde auf jeden Fall erstmal ein paar brauchbare Mikrofonspinnen probieren. Laut den Tests von Oliver bringt das ja eine deutliche Verbesserung. Ich habe auch den Schaft Durchmesser rausfinden können: http://lcweb2.loc.gov/master/m…Dynamic%20Microphones.pdf
"The microphone shall be 161 mm (~6-5/16 in.) long, by 40 mm (~1-9/16 in.) in windscreen diameter, by 21 mm (~13/16 in.) in shaft diameter, and the net weight shall not exceed 185 g (~6-1/2 oz). The microphone herein specified shall be the AKG D-190E ."
Gerade bei deinem Set Aufbau empfehle ich zwei Mikro Stative. Ich habe da sehr viel experimentiert und habe folgende Herangehensweise für kleine Sets mit einem Hänge- und einem Standtom aktuell als beste herausgefunden:
Ausgehend von 1-1,5m (jeweils gleichem!) Abstand der Mikro Kapseln zur Snare Schlagfell Mitte das Mikrofon auf der Hi-Hat Seite so positionieren, dass es ungefähr mittig über dem Bereich Snare-HH-TomTom-Crash vertikal hängt. Man kann dazu auch einfach mal die einzelnen Abstände (Beckenrand und Fellmitte) zum Mikro messen.
Das andere Mikrofon ähnlich aufgestellt hinsichtlich Snare, Standtom, Ride und ggf. 2. Crash. Um den gleichen Abstand zur Snare zu kriegen allerdings ein gutes Stück tiefer, aber ebenfalls vertikal. Den Abstand der Mikrofone zueinander würde ich mal bei 0,5m, maximal 1m ansetzen.
Das berücksichtigt auch, dass Becken (nicht nur die Hi-Hat) am Rand immer am weichesten und unaufdringlichsten klingen und dass Richtmikrofone On-Axis immer die spitzesten / schärfsten Höhen haben. Ich hatte das sehr ausgiebig getestet (Tests habe ich noch da, falls Interesse besteht). Und eben, dass der Setaufbau eines Schlagzeugs halt einfach asymmetrisch ist. Der Bassdrum würde ich auf den Overheads keine größere Beachtung geben. Die muss sowieso immer zusätzlich abgenommen werden, wenn man ein halbwegs brauchbares Ergebnis will.
Die Methode kann sogar sowohl Recorderman als auch übliche A/B Aufstellung zusätzlich zur Nahmikrofonierung ersetzen. Je nach genauer Ausrichtung.
... nur als Anregung. 