Beiträge von m_tree


    Generell wäre es mal interessant zu erfahren was du gemacht hast.
    Der zweite Mix wirkt einfach klarer. Direkt danach den Mix 1 nochmal gehört fällts noch mehr auf.
    Da fehlt obenrum irgendwas. Kanns schlecht erklären, aber es klingt einfach nicht klar.
    Fällt mir vorallem bei der Hihat auf.


    Hör doch mal in den Rohmix rein oder zieh dir die Rohspuren. ;)
    Ich bin einfach anders mit den Höhen umgegangen als Mr. Senior. Reingedreht habe ich da schon was. Nur eben anders. Wobei ich die Overheads ordentlich "gesäubert" habe. Die Crashbecken waren dort verdammt fies. Generell habe ich aber auch einen recht breiten Cut im erweiterten Höhenbereich auf den OHs gemacht (was ich sonst nicht mache), weil es mich da überall "genervt" und "geekelt" hat. Ich höre den Bereich in meinem Alter noch (ab ca. 16kHz ist aber auch bei mir schon Schluss), zudem gibt der AKG K712 die Höhen sowieso etwas prägnanter und präziser wieder als Nahfeld Monitore.
    Gerade Becken Aufnahmen sind auch mit guten Mikrofonen immer wieder problematisch. Dabei müsste man nur etwas anders mikrofonieren ...


    Ich mische alles in allem ziemlich old school. Bin aber sehr genau und investiere viel Zeit.


    Im Anhang mal die Frequenzgänge der ersten Strophe von Mix 1 und Mix 2 aus dem Startpost. Habe Sekunde 10 bis 30 im Loop durch den Analzyer im Average Modus laufen lassen. Kannst du dir ja anschauen und selbst beurteilen ;)
    Ein bisschen wundert mich der Bereich unter 50Hz. Weil ich auf Bassdrum und Bass keine Low-Cuts habe und mein Mix im Vergleich dort trotzdem sehr mager ist (was an sich ja technisch eher "korrekt" ist ...).


    Zitat

    Ist konstruktive Kritik nicht der Sinn bei dem Ganzen? :)


    Ja ... ;)

    Noch eine kleine Zusammenfassung der bisherigen "Votes". Manche Leute fanden beide Mischungen gleichwertig bzw. hatten an beiden ähnlich viel auszusetzen. In solchen Fällen habe ich jedem Mix eine Stimme gegeben. Nach dieser Rechnung kommt


    Mix 1 auf 12 Stimmen


    und Mix 2 auf 13 Stimmen.


    Wenn ich mich nicht verzählt habe. Eine eindeutige Tendenz lässt sich nicht ganz erkennen.

    Hab mich wieder runtergefahren und hatte PM Kontakt mit trommla - war vorhin obendrein noch verkatert ... :D


    ...


    Hier kommt schon die Auflösung:


    Mix 1 ist meiner.


    Mix 2 ist tatsächlich von Mike Senior höchst persönlich.
    Der britische Engineer, der "Mixing Secrets" geschrieben hat (das Buch habe ich selbst) und die Mix Rescues auf http://www.soundonsound.com macht. Der Mix ist auch im Rahmen von so einer Mix Rescue entstanden (der untere Mix auf Soundcloud dort): https://www.soundonsound.com/t…mix-rescue-signe-jakobsen


    Mike Senior betreut auch diese Seite, wo es reichlich Material zum Üben und auch ein Diskussionsforum dazu gibt: http://www.cambridge-mt.com/ms-mtk.htm


    Der Song heißt "What Have You Done To Me" und ist von der kanadischen Sängerin Signe Jakobsen.
    Hier der Direktlink zu den Spuren des Songs: http://www.mtkdata.cambridgemu…07_SigneJakobsen_Full.zip


    ...


    Ansonsten habe ich mir die Kritik zu Herzen genommen und meinen Mix nachgebessert. Die Nachbesserungen im Detail:


    • Hall + Delays etwas runtergefahren, das Delay auf 8tel Triolen angepasst, Pre-Delay des Vocal Halls etwas verkürzt
    • Intro + Solo Gitarre etwas anders gemischt
    • Den Bass etwas anders bearbeitet
    • Die externen Drums Samples etwas dominanter gemischt, die beiden Kick Spuren besser in Einklang miteinander gebracht, den Hall und Raum (Faltungshall) etwas runtergefahren (sind brauchbare Raumspuren vorhanden, benutze ich die i.d.R. auch - wobei "brauchbar" leider selten ist, wenn überhaupt welche dabei sind)
    • Die Bässe und Tiefmitten mit meinem passiven Mixbus EQ etwas betont
    • Das Outro etwas verfeinert
    • Und zu guter Letzt ist mir aufgefallen, dass der Drums Trigger für meine Bassdrum Sample Spuren sporadisch leicht hinterher gehinkt hat und sich auch nicht korrigieren lässt. Warum das hier schief gelaufen ist (funzt sonst immer ...) weiß ich nicht, aber ich habe es mit Fleißarbeit korrigiert. Und jetzt groovt es auch besser.


    Ich habe das sporadische Knacken der Bassdrum Spur übrigens auch mit einem Sample, das ich mir von der original Spur gebastelt habe, in den Griff gekriegt (wie Mike Senior).


    >> m_tree Mix - Nachbesserung 1 <<


    Bin auf Feedback zum neuen Mix gespannt. Habe wieder auf -11 LUFS gemastert - so kann man gut vergleichen.



    Mix 1 gefällt mir garnicht.
    Zu starker Mittenboost. Dadurch gehen die Höhen unter.
    Wirkt dadurch alles sehr matschig.
    Ansonsten zu hallig.


    Ok. Hall (bzw. Delay ;) ) wurde schon gesagt. Aber Mitten geboostet habe ich nirgendwo. Im Gegenteil: Ich habe im Mittenbereich auf den Mitten-lastigen Instrumenten für die Vocals abgesenkt. Die Trommelspuren kommen übrigens insgesamt sogar auf 4 Höhenboosts: Auf den Einzelkanälen, auf der Drums Summe, auf der Mix Summe und im Mastering auch noch mal etwas. Jeweils mit unterschiedlichen EQs.
    "Matschig" wirkt der Mix auch nicht. Wenn ich auf etwas Wert lege, dann ist es eine saubere Trennung der Elemente.
    Ok, im Mastering mache ich leichte Mittenbetonungen mit einem passiven EQ im Mid/Side Modus, aber da bewege ich mich im 0,x dB Bereich.



    Wie gesagt, der Mix ist von Mike Senior himself.


    Zitat

    Wo gibts die Einzelspuren?
    Würde mich vielleicht auch gerne mal dran versuchen.


    Kannst du gerne hier posten. Wirst dich dann aber auch mit Kritik anfreunden müssen. ;)

    Danke für's weitere Feedback.


    Sorry, wenn meine folgende Einschätzung etwas am Thema des Freds vorbei geht, aber solche sensiblen Reaktionen gab es ja bei dir immer mal wieder.


    Ja. Weil gewisse Leute, die Ego-Spielchen spielen und versuchen, andere da mit reinzuziehen, ganz genau schauen, wo andere ihre Schwächen haben, um dann daran ansetzen zu können.


    Zitat

    Du hast an anderer Stelle mal beklagt, dass du wegen gewisser Zeitgenossen beruflich noch nicht da bist, wo du eigentlich hin willst. Denk mal darüber nach, ob du nicht schneller am Ziel wärst, wenn du lernen würdest, dein Ego auch mal aus den Dingen raus zu halten. Das nervt schon bei Künstlern gewaltig (ich weiß wovon ich spreche!), aber für Techniker ist das ein No Go!!!


    Diese gewissen Zeitgenossen sind im Klartext: Die Eltern meiner Mutter, deren Sohn sich mit 19 umgebracht hat und deren Tochter (nach Aussage meines damaligen Psychologen) seit Jahrzehnten schwer krank ist und in die Psychiatrie gehört. Weiterhin zwei Ober-Arschlöcher als Väter, worüber sich alle Aussenstehenden einig sind. Mal von den Eltern meiner Mutter ganz zu schweigen.


    Noch deutlicher: Wenn ich das nicht komplett abbrechen würde, würden die mich auch in den Tod oder in die Klapsmühle treiben.


    Und ja ... da wird man unter Umständen auch mal grantig, wenn diverse Leute wegen ihren Egoproblemen einen daran messen.


    Erstaunlich finde ich immer wieder, dass nicht nur Arschlöcher, sondern auch andere Leute (bzw. deren Mitläufer) anderen das vorwerfen, was auf sie selbst zutrifft. Angriff ist nur die beste Verteidigung, wenn man nichts zu verteidigen hat.


    Zitat

    Macht aber auch nix, wird ja von den Mods eh in kürze verschoben oder gelöscht. ;)


    Von mir aus kann das hier ruhig stehen bleiben. Meine "Eitelkeit" ist mir wichtiger als Feedback, auf das ich im Zweifelsfall auch verzichten kann (bin ja schon selbstständig so weit gekommen, dass mir verschiedene ernst zu nehmende Leute eine top Qualität unterstellen).


    Hä? Waren doch alle konstruktiv und fair, nur nicht mehr 100% Pro Mix 1?


    Ok, ja ... die meisten. Aber 2 komplette Verrisse gibts schon (siehe Zitate unten). Also "für's falsche Genre gemixt" (das ist wie gesagt kein Rock) und "Krankenhaus" ist schon heftig.


    Ebenso habe ich keine Vorliebe für bis ans Limit gefahrene Kompression. Weiß nicht, wie man darauf kommt. Ich tue mich gerade mit einem aufstrebenden Mastering Engineer zusammen und dem gefällt sehr, dass ich dynamische, aber eben auch nicht zu dynamische Mischungen abliefere.


    Übrigens sind das, was euch als "Hall" auffällt, Slap-Delays (nur eine Wiederholung). Und nun ist wohl eh endgültig klar, welcher Mix von mir ist. :D


    Mix 1 ist wohl für's falsche Genre gemixt worden. Mit Rock hat es nicht mehr viel am Hut. Es klingt mir viel zu technisch, flach, harsch, bemüht analytisch und ohne Druck - es fehlt an Musikalität. Auch der tropfige, zischelige Hall erinnert mich an überdosiertem Trash-Reverb der 80er. Die Backings sind auch so komisch abgehackt und fügen sich nicht gut ins Klangbild ein.


    Mix 2 finde ich schon wesentlich besser. Hier hat der Engineer kreativ mitgestaltet. Das merkt man sofort. Es pumpt ein wenig, was ich hier aber als Stilmittel sehe.Beim Reggae Part müsste der Hall etwas raus für einen schöneren Cut, so wie sich's gehört.


    Mix 1 fühlt sich an wie Krankenhaus, kühl und klinisch sauber... Mix 2 wirkt professioneller. hat Emotion und und fühlt sich irgendwie richtig an, organischer und runder!

    10 Antworten bisher. Diese Grenze wollte ich bis zur Auflösung abwarten. Aber ich warte doch noch bis morgen ... :)


    Im übrigen hatte ich nicht um eine Zuordnung der Mixe gebeten, sondern einfach danach gefragt, welcher Mix subjektiv besser gefällt. ;)
    Es fällt jedenfalls auf, wie sich der Tenor auch im Ton und der Härte geändert hat, nachdem jemand eine Vermutung diesbzgl. äußerte. :D


    Ich vergleiche immer gerne mit den Roh Aufnahmen. Denn läuft es so, wie es laufen sollte, dann tut ein Mix genau das, was er tun soll: Die Aufnahmen abmischen - nicht mehr und nicht weniger. Dazu gehört natürlich auch der technische Mix (klangliche Kompromisse zugunsten der gleichbleibenden Stabiltität auf verschiedenen Ausgabegeräten z.B.). Aber auch, die Aufnahmen und den Song zu verstehen. Geschmack und persönliche Vorlieben spielen natürlich immer mit ein, und das macht das Thema noch komplizierter.


    Die Schlagzeug Aufnahme z.B. ist nach meinem Urteil richtig schlecht (aus tontechnischer Sicht). Nicht nur, weil die Bassdrum Aufnahme knackt. Aber ich gehe trotzdem lieber den Weg, das Processing möglichst schmal und simpel (aber beherzt) zu halten und die Aufnahmen nicht bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, um einen vermeintlichen Standard zu errreichen.


    Übrigens ist das kein Rock Song. Der ist auf der Seite als "Pop / Singer-Songwriter" gelistet. Funk und Reggae sind hier aber auch vertreten. Kurzum: Der Gesang ist das wichtigste und es muss grooven. ;)


    Aber ein Teil des Feedbacks war schon sehr aufschluss- und hilfreich. Ich will mich ja weiter entwickeln :thumbup:


    Hier jedenfalls mal ein Roh Mix zum Vergleich:
    https://www.dropbox.com/s/afc0…20rough%20stereo.mp3?dl=0


    ...


    EDIT
    Den Rohmix versehentlich in Mono gerendert - ziehe meine Sample Spuren immer vor dem Mixdown raus. :)

    ...
    Update:
    Auflösung und weitere Infos -> siehe Post #26
    ;)


    Zu Übungszwecken und zum Ansammeln von Referenzmaterial habe ich kürzlich öffentlich verfügbare Spuren eines Songs abgemischt. Habe den vor allem wegen den weiblichen Lead Vocals gewählt. Finde den Song aber an sich auch ziemlich gut. Leider haben die Aufnahmen ein paar Schwächen, die nicht nur den Sound und das Arrangement betreffen, sondern m.E. hier und da auch das Spielerische der Drums. Ist jedenfalls nicht einfach zu mischen ...


    Es gibt eine Art Referenz-Mix. Diesen habe ich für einen Vergleich mit meinem Mix herangezogen (habe aber vorher völlig unbefangen nach meinem Gusto gemischt). Nun würden mich Meinungen zu meinem Mix im Vergleich dazu sehr interessieren. Wobei ich nicht nur die Identität der Mischungen erst mal geheim halte, sondern auch die Identität des Songs, damit das Feedback möglichst authentisch ist.


    Beide Mischungen habe ich als 16bit Wave einer Lautheitsanalyse unterzogen und auf durchschnittlich -11 LUFS normalisiert, danach in MP3 encodiert:


    >> Mix 1 <<


    >> Mix 2 <<


    Ich bin an jeder Meinung dazu interessiert, solang sie konstruktiv ist. Auch von Laien. Denn letztendlich geht's darum, dass der Konsument Gefallen dran hat - nicht der Techniker und potenzielle Konkurrent. ;)


    Bin gespannt ... danke schon mal für jede Antwort. :)
    Je nach dem wann und wie viele Antworten zusammen gekommen sind, löse ich dann auf.

    Interessant :D


    Für meine paar Trommeln habe ich auch noch Millenium Taschen (die besseren, nicht die ganz billigen). Cases sind natürlich prinzipiell besser. Allerdings wüsste ich auch nicht, warum ich 4 Trommeln, die zusammen vielleicht noch 600-800€ wert sind, in halb bis gleich so teure Cases packen sollte.


    Das Problem zum Einlagern der Cases on the road sehe ich nicht so problematisch. Auch mein Iron Cobra Hardcase habe ich immer irgendwo untergekriegt, wobei ich die Trommeltaschen ineinander gestapelt habe.


    Mal sehen. Das ist momentan alles nicht eilig. Gigs stehen auch erst mal nicht an. Aber so wie ich das jetzt einschätze, werde ich die Millenium Tasche nehmen.


    Ach ja ... jemand Interesse an einer doppelten Iron Cobra und einer DW 3000? :D


    Jepp, ein sehr gewichtiger Aspekt. Oft sind in Läden Fußmaschinen nur an Practise-Pads oder eDrum-Pads ausprobierbar. An Fell X mit Größe Y und Tuning Z fühlt sich dann die Sache evtl. ganz anders an.


    Aus dem Grund habe ich bisher alle Fußmaschinen an meinem eigenen Set unter gleichen Bedingungen getestet.



    Dann übst du wohl zu wenig :P


    Oder ich habe zu häufig meine Fußmaschinen gewechselt. Am längsten hatte ich meine aktuelle Iron Cobra. Müssten jetzt knapp 7,5 Jahre sein.


    Zitat

    Nein, wie geschrieben: Es ist der Transport im Hardwarecase, der das Pedal zerstört. Gerade ein Doppelpedal zusammen mit 3 Beckenständern, Snare und Hi-Hat im gleichen Case tut nicht gut. Deshalb weiß ich das Iron Cobra Case sehr zu schätzen.


    Dann müsste deine jetzige Iron Cobra prinzipiell ewig halten. Nach meiner Erfahrung wird das Case als erstes in Mitleidenschaft gezogen. An meinem ist jetzt schon wieder einer der 3 Verschlüsse defekt.


    A propos:
    Weiß da jemand eine vernünftige und günstige Lösung für die DW 3002? Die wird ja ohne Case / Bag verkauft ...

    Hier übrigens die komplette EP (auf der CD dann noch mit 2 Sek. Pausen zwischen den Tracks). Song 4 und 6 mit Vocals.


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    Das Sound Design der Songs ist teilweise sehr unterschiedlich - damit sind die Aufnahmen gemeint. Das ist insofern interessant, weil ein Album letztendlich ein "Gesamtkunstwerk" ist und es schon bei den Aufnahmen gilt, einen geeigneten Kompromiss zwischen Einheitlichkeit und Besonderheiten der Songs zu finden. Im Normalfall sind Album Aufnahmen recht einheitlich.
    Aber selbst wenn das Mastering separat von einem Mastering Studio gemacht worden wäre, wäre zu viel "Vereinheitlichen" Kontra-Produktiv für die einzelnen Songs gewesen. Ich sehe in meinem provisorischen Mastering eben zu, dass ich meine Mischungen nur noch weiter verfeinere. Alles, was ich gehört habe und alle Reparatur Arbeiten, die ich für nötig gehalten habe, habe ich ja schon im Mix gemacht.


    Ich bekomme jedenfalls immer wieder zu hören, dass ich eine vergleichbare oder sogar höhere Qualität für den Bruchteil des Preises von Studios auf die Beine stelle. Natürlich ist das kein Dauerzustand bei mir. Aber aktuell kann man das eben einfach für vergleichsweise wenig Geld abrufen.


    Auch biete ich nach wie vor einen Probemix an. Also sollte jemand mit einem kompletten Band Mixdown nicht weiterkommen, überfordert oder einfach unzufrieden sein ... Spuren per PM an mich schicken und Probemix anhören. 8)

    Mein Konsumverhalten passt dazu: Ich wechsel erst, wie gesagt, wenn die vorherige Fußmaschine kaputt ist.


    Das wundert mich immer noch ein bisschen. Denn ich habe noch keine einzige Fußmaschine kaputt gekriegt. Und ich spiele ganz bestimmt nicht über-vorsichtig, sondern trete gerne ordentlich rein.
    Ok, mal abgesehen von einem Kevlar-Band meiner damaligen (ohnehin gebraucht gekauften) Iron Cobra Flexi Glide und 1 oder 2 (sowieso recht filigranen) Iron Cobra Federn. Aber das ist sowieso Verschleißmaterial.


    vandroiy
    Ich kenne die Maschine zwar nicht, aber hier ist ein Bonedo Test der Direct Drive Variante (dürfte sich abgesehen von der Pedal-Welle Verbindung nicht von der Chain Drive unterscheiden):


    https://www.bonedo.de/artikel/…ass-drum-pedale-test.html


    4 Sterne. Im Vergleich dazu der Test der 3002er mit 5 Sternen:


    https://www.bonedo.de/artikel/…ouble-bassdrum-pedal.html


    ...


    Übrigens werde ich mir die 3002er besorgen und meine Iron Cobra und die einzelne 3000er wieder verkaufen. Wird sowieso nicht meine letzte Fußmaschine sein (später dann vielleicht mal die 5000er oder evtl. 9000er).


    Das einzige, was mir an der 3000er wirklich negativ aufgefallen ist, ist das leichte seitliche Spiel des Pedals. Der Rest dürfte so ziemlich identisch mit der alten 5000er (3. Generation) sein. Die Neuerungen bei der 4. Generation betreffen da ja vor allem die kugelgelagerte Federaufhängung an der Säule und die gummierte Unterseite statt der Klettbänder.
    Aber das ist mir erst mal egal. Hauptsache endlich die wirklich passende Fußmaschine gefunden und mich daran gewöhnen ...

    Kann im Gegenzug nicht verstehen warum das SM57 von allen so hoch gelobt wird.


    Das erlebe ich eher anders herum. Das i5 wird von vielen z.Z. in den höchsten Tönen gelobt und das in die Jahre gekommene SM57 schlecht geredet. Allerdings sieht die Studio Praxis eben nach wie vor anders aus und ein guter Techniker kriegt mit jedem geeigneten Mikrofon anständige Ergebnisse hin.

    Nein. Habe ein SM57. Aber wenn ich mir mal ein Mikrofonarsenal anschaffe, sind da auch Audix dabei. Ich kenne den Unterschied von solchen Vergleichsvideos - das hier finde ich da etwas besser:


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    Und hier gefällt mir das SM57 besser.


    Die Frequenzgänge:



    Nicht eingezeichnet ist hier der Nahbesprechungseffekt des SM57. Der Peak liegt da bei 200Hz (wie beim SM58, Beta 57 etc. auch). Beim i5 liegt er darunter. Dazu hat das i5 halt einen anderen und deutlicheren Präsenzboost, vor allem im unteren Mittenbereich.


    Zitat

    Man muss nicht alles hinterher im Mix machen und man kann einiges auch nicht im Mix ändern, wenn ich doch vorher schon weiß in welche Richtung ist gehen will, oder was mir gefällt. Bei Metall will ich eine knallige Snare, bei Folk eher eine bauchige, da wähl ich doch das Mikro entsprechend, bei Retrosound vielleicht nur 3 Raummikros. Dass man mit beiden professionelle Ergebnisse liefern kann stellt ja keiner in Frage. Das ist wie mit der Fotografie und Photoshop. Kann man hinterher alles bearbeiten, aber wenn ich doch vorher schon weiß wo ich hin will fotografiere ich entsprechend.


    Habe ich mich missverständlich ausgedrückt? Ich habe in meinen letzten beiden Postings doch deutlich zum Ausdruck gebracht, dass der Sound vor allem bei der Aufnahme entsteht. Der Mixdown hat andere Aufgaben als Sound Design - bzw. sollte andere Aufgaben haben. Das zeichnet eine professionelle Arbeitsweise aus: Aufnahmen zu erstellen, die sich "wie von selbst mischen". Also keine Reparatur und kein "Verbiegen" benötigen.


    Entscheidend sind wie immer vor allem die Gegebenheiten selbst. D.h., der Snare Sound selbst. Und da gibt es wesentlich mehr und vor allem drastischere Gestaltungsmöglichkeiten als die Wahl zwischen zweier so ähnlichen Mikros wie einem SM57 oder i5. Nimmt man bspw. statt dieser Mikros ein MD421, ein SM7 oder ein Kleinmembran Kondensator hat man einen weitaus deutlicheren Unterschied zum SM57 und i5.

    Ich gehe noch mal genauer auf die Youtube Geschichte ein. Ich weiß das aus anderen Quellen und eigenen Tests selbst schon. Aber der Artikel hier räumt mit vielen Mythen auf:


    http://productionadvice.co.uk/…ss-normalisation-details/


    Ein paar Zitate:


    Zitat

    It DOESN’T add extra processing


    Everything we’ve seen and heard so far suggests this is just a volume control, nothing else. Some people feel things sound more compressed, or less bassy – I’m pretty sure that’s just loudness deception.


    Although, some labels may already be using more dynamic masters, in a reaction to the normalisation – perhaps that’s why the Skrillex video I commented on recently is more dynamic ?


    Zitat

    This is a playback setting ONLY


    The underlying audio isn’t affected – downloading raw files shows that the original levels are encoded intact. That makes sense – adjusting the playback level is faster than re-encoding music, non-destructive, requires less processing power, and allows for future changes to the normalised level.


    Zitat

    Not all songs are normalised (yet)


    Everything I’ve tried that’s been uploaded this year is playing back normalised, but older songs aren’t. That’s the reason you can see some examples that are louder or softer in the LCast graph in my original post – for example, the very last song is “Bangarang” by Skrillex, which still plays at thunderously high level. But…


    Zitat

    It can take up to a week for the normalisation to come “online”


    Several people have told me they’ve recently uploaded songs which aren’t playing back normalised – yet. But based on what Eric is telling us, we can expect YouTube to “catch up” with those songs fairly quickly.


    Zitat

    It doesn’t use R128 (LUFS)


    R128 is the internationally agreed standard method for measuring loudness, measured in LUFS – and we’re pretty sure YouTube isn’t using it, at this point. At least, not the standard “integrated” overall value.

    Most normalised songs we’ve measured come in somewhere between -12 and -14 LUFS integrated, at the moment
    – but if that’s how YouTube were measuring it themselves, you’d expect those values to be exact.


    Unless they’re using a tweaked version, of course. We’re trying to get to the bottom of how it works – you’ll know as soon as we figure it out ! Other options might include ReplayGain (like Spotify), for example.


    Diese Aussagen bestätigen meine eigenen Erfahrungen und das, was ich in anderen Quellen gelesen habe.

    Schon klar ... aber die Unterschiede dieser beiden Mikros sind minimal. Will heißen, die sind sich vom Grundcharakter sehr ähnlich. Mit beiden Mikrofonen kriegt man einen auch für jede High-End Produktion brauchbaren Snare Sound zustande. Insbesondere beim SM57 wurde das zig mal demonstriert. Das hat weniger mit Stil und Zweck zu tun, sondern eher mit persönlichen Vorlieben.


    Um einen Snare Sound zu formen gibt es noch ganz andere Tricks und Kniffe. Da macht ein i5 oder SM57 als Hauptmikro am Schlagfell den geringsten Unterschied.


    Meine Snare Samples, die ich öfter dazu mische (eher nur provisorisch aufgenommen, hab aktuell keine Aufnahmemöglichkeit ...) hatte ich bspw. mit einem Oktava MK-012 aus ca. 75cm Abstand schräg von oben aufgenommen. Also im Freifeld (ungleich Nahfeld und Diffusfeld) und mit einem recht neutral klingenden Mikro. Weil die Snare dort m.E. am natürlichsten und rundesten klingt (hab viel rumprobiert). Die Snare dabei komplett ohne Dämpfung. Im Mix brauche ich auf der einzelnen Snare Spur da nicht mal noch Höhen reindrehen. Ein Low-Cut bei z.B. 70Hz, ggf. etwas Soft-Clipping und den Rest erledigt die restliche Bearbeitung.

    Ich verstehe echt nicht, was viele i5 Anhänger so viel am SM57 auszusetzen haben. Glaube, da spielt auch oft 'ne gehörige Portion Esoterik mit ein.


    Ja, subtraktives EQing ist immer das erste Mittel der Wahl. Ich senke beim Mixdown auch generell nur ab, außer im Höhenbereich (dort hebe ich aber eigentlich auch fast nur auf Drums an).


    Zitat

    Lowcut, gongige Mitten bzw das typische plöng bei der Snare etwas rausnehmen und die Höhen bei 6-7k etwas anheben.


    Der Low-Cut sollte halt nicht das Nutzsignal beeinflussen und dementsprechend tief angesetzt werden (nicht über 100Hz). "Gongige Mitten" und "das typische Plöng" sollte man gar nicht erst finden müssen. D.h., eine Snare Aufnahme machen, die einfach gut klingt und nur etwas Höhenboost bzw. "Schönmachen" braucht. ;)
    Ok, das ist der absolute Optimalfall. Aber so sollte es eben sein.
    Die Mitten sind bei Snares sehr wichtig. Bei Bassdrum und Toms weniger.


    :thumbup: Super Post, gerne mehr davon!


    Danke ... ich überlege, mal einen Thread so in der Art wie "Die Entstehung eines Drums-Mixes in einem Mixdown" zu machen. Mit fremden, teilweise problematischen Drums Spuren in einem kompletten Song.


    Finde den Test übrigens auch sehr gelungen. Gut gespielt auch, aber die anderen Videos deines Kanals sind auch allesamt richtig gut gespielt. :thumbup:
    Drums Studium lässt grüßen.


    In diesem Fall sind die Unterschiede wirklich marginal. Es gibt aber auch Szenarien mit deutlicheren Unterschieden. Davon abgesehen ist es normal, dass man für hörbare Qualitätssprünge ab einem gewissen Punkt exponentiell tiefer in die Tasche greifen muss.


    Auch hier fällt auf, dass die günstigeren Mikrofone - wie des öfteren - die Höhen stärker betonen. Um den minderwertigeren Klang zu kaschieren. Weil "brillianter" fürs erste oft besser klingt (genau so wie "lauter" fürs erste besser klingt).