Jetzt werden aber ein paar Dinge vermischt ...
Linearität bzw. Neutralität (Frequenzgang, Nachhall etc.) ist bei den technischen / physikalischen Grundvoraussetzungen schon wichtig.
Psychoakustik ist dann das nächste Thema und auch der Grund dafür, dass man eben nicht alles messen oder automatisieren kann. Grundlegend ist erst mal die Frequenz-abhängige Lautstärkewahrnehmung des menschlichen Gehörs wichtig:

Und wie man sieht, hat der Schalldruck auch einen (wenn auch nur leichten) Einfluss auf die Wahrnehmung. Bei sehr geringen Abhörpegeln wird diese Kurve aber immer deutlicher. Hört man bspw. sehr, sehr leise Musik, wird man (fast) nur noch obere Mitten hören.
Aber das ist ein anderes Thema, das mit der akustischen Optimierung des Raumes erst mal nicht viel zu tun hat.
Ich empfehle in diesem Fall hier einfach, aufhören zu viel nachzudenken: Messmikro mittig im Raum aufstellen, Boxen aufstellen, auf 83dB(A) beim Messmikro mit einem SPl Meter leveln, messen und das Ergebnis dann hier posten. Aber ich weiß sowieso schon, wie das Wasserfall Diagramm aussehen wird.
Absorber sollte man übrigens nur gezielt / in Maßen einsetzen. Diffusoren hingegen kann man auch nach dem Schema "viel hilft viel" verwenden. Die wirken Flatterechos übrigens sehr wirksam entgegen.