Beiträge von m_tree

    Hmm. Also wenn mein positiver Eindruck und das bessere Spielgefühl in naher Zukunft erhalten bleiben, glaube ich schon, dass ich mich Pedal-technisch dauerhaft auf DW festlege. Ein Zweitset muss sowieso irgendwann her. Auch von meiner Iron Cobra Lever Glide Hi-Hat Maschine hab ich irgendwie die Nase voll. Der längere Pedal-Weg nervt mich mittlerweile etwas.


    Und ich erfinde mich gerade sowieso mehr oder weniger neu und mach 'nen kompletten Tapetenwechsel. Momentan habe ich noch die Zeit und Nerven, um mich mit solchen Basics wie Fußmaschinen zu beschäftigen. Es gibt ansonsten so viele Variablen und so viel weitere Dinge, mit denen man sich produktiv beschäftigen kann. Allein was Trommeln, Felle, Becken und Mikrofonierung betrifft. Mal von Band Aktivitäten und Geldverdienen ganz abgesehen. :)


    Die DW war wirklich eine kleine Offenbarung. Ich habe ein paar komplexere Songs, die mich vom Drumming her begeistern, öfters mal nachgespielt. Darin enthalten sind schnellere und kompliziertere Single Bassdrum Läufe, die definitiv mit DW Fußmaschinen eingespielt wurden. Ich hatte da immer so meine Schwierigkeiten. Jetzt nicht mehr. Noch ein bisschen Eingewöhnung und sowas läuft künftig alles wie am Schnürchen.


    Ich hab dann übrigens wahrscheinlich eine doppelte Iron Cobra Rolling Glide inkl. Power Glide Cams, Case und Zubehör, 2011 gekauft, abzugeben. :D

    Danke erst mal für die Antworten.


    Also ich suche nicht nach dem heiligen Gral, sondern will das Fußmaschinen Thema einfach endgültig für mich abhaken. Aber vorher natürlich mein persönliches Optimum gefunden haben. Sprich: Das, was sich gut anfühlt.
    Nachdem ich alle 3 Iron Cobra Varianten durch habe bin ich schon länger bei runden Kettenblättern. Würde mir von der 5000er also auch die Turbo holen.


    Es ist eigentlich gerade einfach nur eine Geldfrage. So, wie ich das verstanden habe, stehen die 3000er den 5000ern vom Spielgefühl aber nicht wirklich nach und man macht mit denen wohl nichts falsch. Ich bezweifel, dass ich mit einer 5000er oder 9000er spürbar schneller als mit der 3000er wäre. Da ist der Unterschied zur Iron Cobra zig mal größer.
    Und ich kann ja später immer noch aufstocken :whistling:


    Ich habe doch vor Jahren schon gesagt dass DW sich super spielen :D


    Hatte kurz gebraucht ... du bist der Andy von Repellent aus dem MUZ Proberaum Zentrum in Frauenaurach (Erlangen). Richtig? 8)
    Klein ist die Welt ... :D


    Zitat

    Im Detail sind bei der 5000er die Federn nicht nur oben, sondern auch unten drehbar aufgehängt


    Aber erst seit der 4. Generation, so weit ich weiß. Wie bei den 9000ern, da ist das ja schon immer so.
    Aber ich frage mich, ob das wirklich so sinnvoll ist. Denn prinzipiell wird so die Masse der Federaufhängung inkl. Lager mit ins "Schwing System" eingebunden und damit eigentlich träger. Ist die Feder fest aufgehängt, entfällt das. Hmm ...


    Also alles in allem hat die 5000er wohl schon einige Vorzüge. Ich überlege noch mal ...

    Ich als eingefleischter Iron Cobra Spieler, der alle 3 Cam Versionen kennt, konnte es kaum glauben. Die Woche hatte ich mir eine DW 3000 Single günstig neuwertig besorgt und verstehe meine damaligen Zweifel nicht mehr. Denn nach langjähriger Unzufriedenheit und Zweifel an meiner Technik habe ich vorhin festgestellt, dass mir das ja beinahe schon "legendäre" DW Spielgefühl liegt. Alles, was mir bisher in gewissen Geschwindigkeiten immer wieder Schwierigkeiten bereitete, ging jetzt einfach: Sehr schnelle Double-Strokes und Single-Strokes sowie ein sichereres und entspannteres Spiel. Ohne, dass man die Fußmaschine überhaupt noch wirklich wahrnimmt. ^^
    Und das bei unter einer Stunde Spielzeit.


    So weit ich weiß ist die 3000er den ganz älteren 5000ern ja sehr ähnlich. Schmalere Pedale, keine kugelgelagerten Federaufhängungen (seit der 4. 5000er Generation), Scharniere mit etwas mehr Spiel ...
    Nach dem ersten Test konnte ich aber keine mangelhaften Laufeigenschaften feststellen. Stand meiner Iron Cobra, die in der 5000er Liga spielt, dahingehend in nichts nach - im Gegenteil :D


    Bei mir steht dann der Kauf einer Doppelten an und deswegen frage ich. Geld ist gerade etwas knapp, Zeit ist dafür vorhanden :whistling:


    Ach ja, und was hat's mit der 7002PT auf sich, die es bei Thomann statt der 3002er gibt? Sieht an sich genau so aus, aber auf Bonedo gibts trotzdem zwei verschiedene Tests. 8|

    Zweilagige Felle haben einen deutlicheren Attack, weil die Felle zusätzlich mit aufeinander knallen.


    Weil der TE meinte, dass er Ambassadors eh immer gedämpft hat ... sollte es sich dabei um klare handeln, würde ich mal coated antesten.


    Bei Toms bis 12" und Snares würde ich immer einlagig bleiben. Spätestens ab 16" dann aber zweilagig. Und aus Erfahrung kann ich von PS3 auf Bassdrums mittlerweile abraten. Den "Basketball" Sound kriegt man nämlich nur mit zusätzlicher Dämpfung in den Griff. :D


    Ich habe schon länger aufgehört zusätzlich zu dämpfen und demnächst verbanne ich Felle mit Dämpfringen auch.

    Danke. Wollte damit nur verdeutlichen, dass ich auf das Fill nicht all zu viel Wert legen würde. An der Stelle sollte zwar ein Fill kommen, aber es gibt dafür auch andere Fills, die u.U. sogar besser passen. Also das ist jetzt keine besondere Liga, bei der es sich lohnt viel Energie für exaktes Nachspielen zu investieren.
    Das restliche Drumming des Songs finde ich allerdings schon ganz passend und hatte ich damals auch weitgehend so gespielt.


    Aber wie schon angemerkt wurde ... das ist auch nur ein Cover. Hier mal das Original:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Schön und gut. Aber wenn du die Fill-Herausforderung suchst, dann such dir doch was wirklich gutes und nicht so'n 0815 Geschrammel. Der Mittelteil hier ist z.B. ganz interessant (ist mein Cover). :)


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Was das Singen betrifft, würde ich da noch mal grundlegend drüber nachdenken. Drums spielen und gleichzeitig Leadstimme singen ist sehr speziell und würden auch die besten Drummer der Welt nicht bei diversen Musikstücken, bei denen das wie gewöhnlich auf verschiedene Musiker aufgeteilt ist, in entsprechender Qualität hinkriegen.
    Wenn du dich beim Drumming stellenweise schon schwer tust, würde ich die Bandstruktur da lieber noch mal grundlegend in Frage stellen.


    Viel Erfolg. :)

    Die Band heißt tatsächlich The Ataris. Ich habe den Song schon live gespielt. Aber da wird keine Double-Bassdrum gespielt. M.E. werden an der Stelle gar keine Bassdrum 16tel gespielt. Und das ist auch nicht unbedingt das "glänzende" Fill des Songs, sondern 0815 Gehämmer dazwischen. Möglicherweise wurde da im Studio sogar was geschnitten ... so, wie ich das höre.


    Außerdem muss man solche trivialen Fills nicht 1:1 spielen. Wenn das nicht richtig läuft, dann lieber was anderes gespielt und dafür nicht den eigenen Flow (der wohlgemerkt die Band unterstützen muss) versaut. :)

    Ich glaube, das fehlt hier noch:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Mit Marco Minnemann an den Drums.



    War das tatsächlich im E-Werk in Erlangen? Da hatte ich selbst schon ein paar mal gespielt, aber auf den anderen beiden Bühnen. :D


    Kenne das Video. 6 der 7 Songs sind ja von Lukathers "Candyman", dem einzigen Solo Album mit Simon Phillips an den Drums. Ursprünglich spielte bei Los Lobotomys ja auch Porcaro.
    Hatte Lukather vor wenigen Jahren mal in Nürnberg gesehen. Aber leider ohne Phillips.


    Davon rät der Rossi z.B. ab. Hält das für unsinnig und übertrieben, potenziell das Fell gefährdend. O-Ton: "Der Simon Phillips, der kann das machen, aber der wiegt ja auch nur 34 Kilo - mit Schuhen." :D Normales durchdrücken reiche völlig aus (bestätigt meine Erfahrungen. Ich musste nie draufsteigen, um die Hupen gut gestimmt zu bekommen). Wie immer gilt, es gibt viele "Philosphien" beim Stimmen. Man nutze, was für einen funze.


    Das ist schon ein Argument. Ich bin aber auch ein kleines Leichtgewicht, von daher kann ich das schon machen. Hab ich aber auch nur ein paar Mal gemacht. Wollte damit eher verdeutlichen, dass Zentrieren halt wichtig ist.

    Auf die Antworten freue ich mich jetzt schon ^^


    Schö WE


    :thumbup:


    Für den reinen Fellwechsel sicher 'ne gute und schnelle Möglichkeit. Zum Stimmen braucht man aber schon 'nen Stimmschlüssel. Und bei Bassdrum und Toms das Zentrieren nicht vergessen. Bei der Snare ist Zentrieren i.d.R. weniger wichtig, weil diese meistens sowieso recht hoch gestimmt wird.


    Zentrieren heißt nix anderes, als das Fell gut an die Gratung anzupassen. Das Vorgehen: Fell ordentlich anziehen (bei BD und Toms definitiv viel mehr als normal gestimmt), an jeder Spannschraube die selbe Tonhöhe herstellen (also ganz normal) und dann ein paar Mal mit ordentlich Druck in die Mitte drücken. Bei der Bassdrum kann man sich auch mal drauf stellen und drauf rumhüpfen. Aber bitte ein Handtuch dazwischen legen :)
    Ggf. noch über Nacht stehen lassen. Dann komplett lockern und zur gewünschten Stimmung hoch stimmen.

    Der Prozess des Stimmenlernens selbst ist der Punkt. Kann man Stimmen, kommt man i.d.R. mit jedem Set zurecht. Klar ist dann interessant, wie die Unterschiede verschiedener Sets in der Hinsicht sind. Aber das sind Nuancen. Die Trommel- und Fellphysik bleibt.
    Es geht dabei um Gehörbildung, Übung und Erfahrung. Wichtig dafür sind einfach nur "intakte" Trommeln. Also rund und mit sauberen und planen Gratungen. Das mag blöd klingen, aber die Exaktheit in der Hinsicht ist genau das, was hochwertige Sets von günstigen Sets unterscheidet.


    Und eine Orgie ist es immer, wenn man ein Set komplett neu befellt und durchstimmt. Egal, wie lang sie dauert. Das geht schon mit dem Zentrieren der Felle los. Der eine kriegt diese Leistung halt schneller hin, der andere langsamer. Und viele kriegen die Leistung gar nicht hin, glauben dabei aber, sehr schnell und professionell stimmen zu können. :D

    Der Rossi hat gerade gestern beim Workshop erklärt, dass er das nur aus Gründen des Vermittelns von Wissen so langsam macht. Normalerweise arbeitet er viel viel schneller. Bei Festivals habe er etwa aufgrund des Lärmpegels öfter nur kurze Zeitfenster, um ein Set zu befellen. Bummeln könne er sich da nicht erlauben.


    Genau so ist es.


    Aber nicht nur aus Gründen des Vermittelns von Wissen:



    Nee, das ist nicht ein wenig des Guten zu viel. Auch ein kleines Set richtig durchzustimmen ist 'ne Tuning Orgie. Auch wenn's nicht so lang wie bei größeren Sets dauert. Sollte man schon ernst nehmen. Gerade wenn man wenig Erfahrung mit dem Stimmen hat. Da lohnt es sich erst recht, richtig viel Zeit zu investieren.


    Lernprozesse und Übung brauchen halt ihre Zeit. Und die jenigen, die das nicht ernst nehmen, stimmen dann zwar auch schnell, aber kriegen halt keinen wirklich guten Sound zu Stande. Irgend was schnell hinrotzen kann jeder. Leistung = Arbeit pro Zeiteinheit.

    Toll gemacht, m_tree :thumbup:


    [...]


    Und DAS hört man dann irgendwie als Trittschall in der Aufnahme. Und man sieht all das sehr schön in m_trees Bildern.


    Danke :thumbup:


    Finde es zudem sehr positiv amüsant, wie eine doch recht simple Fragestellung gleich dazu genutzt wird, die Theorie dahinter ausgiebig zu erläutern.


    Um noch mal zu den einfachsten Dingen zu kommen: Die von Oliver benutzte Spinne (AKG H100) wird nicht mehr vertrieben, aber der Nachfolger H85 passt auch für Mikrofone mit 19-26mm Durchmesser. Also auch für das D190 (21mm Schaft Durchmesser). Hier noch mal der Link:
    https://www.musicstore.de/de_D…-26-mm/art-REC0001034-000


    Und ich würde halt wie gesagt gleich ein 2. Mikrostativ benutzen.

    Tatsächlich steht der Ständer jetzt etwas weiter links, und auch die Füsse sind besser zum Galgen positioniert. Reichte bei erwähnten Schaumstofftest aber nicht um mich zu überzeugen.


    Ich würde auf jeden Fall erstmal ein paar brauchbare Mikrofonspinnen probieren. Laut den Tests von Oliver bringt das ja eine deutliche Verbesserung. Ich habe auch den Schaft Durchmesser rausfinden können: http://lcweb2.loc.gov/master/m…Dynamic%20Microphones.pdf

    "The microphone shall be 161 mm (~6-5/16 in.) long, by 40 mm (~1-9/16 in.) in windscreen diameter, by 21 mm (~13/16 in.) in shaft diameter, and the net weight shall not exceed 185 g (~6-1/2 oz). The microphone herein specified shall be the AKG D-190E ."


    Gerade bei deinem Set Aufbau empfehle ich zwei Mikro Stative. Ich habe da sehr viel experimentiert und habe folgende Herangehensweise für kleine Sets mit einem Hänge- und einem Standtom aktuell als beste herausgefunden:


    Ausgehend von 1-1,5m (jeweils gleichem!) Abstand der Mikro Kapseln zur Snare Schlagfell Mitte das Mikrofon auf der Hi-Hat Seite so positionieren, dass es ungefähr mittig über dem Bereich Snare-HH-TomTom-Crash vertikal hängt. Man kann dazu auch einfach mal die einzelnen Abstände (Beckenrand und Fellmitte) zum Mikro messen.
    Das andere Mikrofon ähnlich aufgestellt hinsichtlich Snare, Standtom, Ride und ggf. 2. Crash. Um den gleichen Abstand zur Snare zu kriegen allerdings ein gutes Stück tiefer, aber ebenfalls vertikal. Den Abstand der Mikrofone zueinander würde ich mal bei 0,5m, maximal 1m ansetzen.


    Das berücksichtigt auch, dass Becken (nicht nur die Hi-Hat) am Rand immer am weichesten und unaufdringlichsten klingen und dass Richtmikrofone On-Axis immer die spitzesten / schärfsten Höhen haben. Ich hatte das sehr ausgiebig getestet (Tests habe ich noch da, falls Interesse besteht). Und eben, dass der Setaufbau eines Schlagzeugs halt einfach asymmetrisch ist. Der Bassdrum würde ich auf den Overheads keine größere Beachtung geben. Die muss sowieso immer zusätzlich abgenommen werden, wenn man ein halbwegs brauchbares Ergebnis will.


    Die Methode kann sogar sowohl Recorderman als auch übliche A/B Aufstellung zusätzlich zur Nahmikrofonierung ersetzen. Je nach genauer Ausrichtung.


    ... nur als Anregung. ;)

    Edit: Wer den Zwang verspürt, die Audiobeispiele noch sonstwie analysieren zu wollen: hier gibt es sie als FLAC-Files https://app.box.com/s/h38lhwweynvge83r0qvumqo4dkrfebcr


    Den Zwang verspüre ich zwar nicht wirklich, aber ich kann damit vielleicht was Konstruktives beitragen. Siehe unten. :)


    Zitat

    Edit2: Nochmal etwas zum hohlen, pöckigen Klang, den hr808 im Eingangspost beschrieben hat: ich kenne dies Phänomen sehr gut, die Ursache sind die vielfältigen Resonanzen der Rohre des Stativs sowie insbesondere auch der Stereoschiene. Neben dem wirklich tieffrequenten Trittschall sind es gerade diese eher im mittigen Tonbereich angesiedelten Störresonanzen des Stativs, die das Signal wirklich massiv stören und äußerst unangenehm klingen. Die Entkoppelung zwischen Stativ und Mikrofon in Form einer elastischen Aufhängung (Spinne oder Schockmount) bringt für den Klang daher auf alle Fälle mehr als die Entkoppelung von Boden und Stativ.


    Zitat

    Da musst Du vielleicht nochmal in Ruhe nachhören . Die Spinne ist dem Gel-Selbstbau nochmal deutlich überlegen.


    Ich kenne das Phänomen zwar nicht so gut, aber habe das genau so aus deinen Testergebnissen raus gehört. Das hat letztendlich auch nicht nur etwas mit der reinen Schallenergie, sondern auch mit der Psychoakustik des menschlichen Gehörs zu tun: https://de.wikipedia.org/wiki/…rrichtige_Lautst%C3%A4rke
    Je "mittiger" Frequenzen also angesiedelt sind, desto empfindlicher reagiert das Gehör darauf. Und die Spinne filtert fast alles Mittige raus und es bleibt hauptsächlich Subbass übrig, den man - zumindest auf Overheads - für gewöhnlich sowieso raus schneidet.


    Hier meine Analyse. Ich habe "02 Beyer MKV8 - DIY Shockmount Beispiel 2" und "08 Beyer MKV8 - AKG H100 Beispiel 2" genommen und jeweils (also in 4 Durchläufen) im Loop durch den Spektrum Analyzer im Average Modus inkl. RMS und Peak Messung gezogen als auch eine Lautheitsanalyse nach EBU R128 gemacht. Insbesondere beim 2. Vergleich von normaler Halterung mit Spinne ist schön zu sehen, wie sich die RMS Pegel und wahrgenommenen Lautheiten unterscheiden. Die Differenz der RMS Pegel und die Differenz der wahrgenommenen Lautheiten haben in diesem Fall eine Differenz von knapp 5dB (ja, tatsächlich sind es 3 Differenzen ... habe schon 2x editiert 8| ). Beim DIY Shockmount tritt das selbe Phänomen auf, nur nicht ganz so deutlich.


    Die Spinne bringt in diesem Fall also tatsächlich eine "gehörte" Dämpfung von ca. 20dB und der DIY Shockmount eine "gehörte" Dämpfung von ca. 9dB (die Integrated, also Durchschnittswerte sind bei der Lautheitsmessung entscheidend).


    Die Screenshots sind im Anhang.

    Die Miks von der Decke hängen zu lassen kam mir tatsächlich auch in den Sinn. Aber ja, die Fummelei bis es dann passt...


    Wenn dann müsste es schon eine Konstruktion sein, die eine flexible Aufhängung erlaubt. Eine starre Konstruktion wäre nicht sehr sinnvoll.


    Zitat

    Der Durchmesser beträgt etwa 20 mm. Müsste ich mal messen. Im Datenblatt fand ich keine Infos.


    Messschieber. :)


    Zitat

    Die Anordnung kannst du hier sehen.
    Damit habe ich die besten Ergebnisse in Bezug auf das Stereobild erzielt. Irgendwo zwischen ORTF und EBS.


    Ich würde die Overheads etwas weiter links aufstellen. So wie auf dem Bild wird es nicht besonders ausgewogen klingen. Mal von einer mittigen Snare abgesehen. Aber bei zusätzlicher Nahmikrofonierung spielt das keine so große Rolle mehr.


    Du hattest im Startpost noch was von Schaumstoffbällen erzählt, aber Bedenken wegen der Standfestigkeit. Letzteres ist aber ganz einfach: Eins der drei Stativbeine sollte in Richtung Galgen zeigen. Ist wie bei Beckenstativen auch.


    Zitat

    Wie es mir scheint, komme ich wohl nicht um Spinnen herum. Intention des Freds ist ja weitere Möglichkeiten aufzuzeigen, die mir selber nicht in den Sinn kommen. Die schwimmende Aufstellung des Ständers und die von-der-Decke-herabbaumel-Methode würde ich im Moment ausschliessen wollen.
    :)


    Das mit den Schaumstoffbällen an den Standfüßen würde ich nicht ausschließen, falls das gemeint war. Sondern das als zweite Möglichkeit neben den Spinnen ausprobieren. Vorher würde ich hier aber trotzdem mal eine Aufnahme hochladen. Je nach dem wie das Urteil der Tonleute ausfällt dann eben try & error mit diesen beiden Lösungsansätzen.
    Wie gesagt könnte man u.U. auch was in der Nachbearbeitung machen. Natürlich würde das das Problem nur kaschieren. Aber sollte sich die Ursache nicht vollständig beheben lassen, evtl. eine Idee. Wird das Set noch zusätzlich nah mikrofoniert?


    Das "niveauvoller" würde ich eher streichen, das ist wohl eher keine "Gesetzmäßigkeit". Modern Talking, DJ Ötzi, DJ Bobo und Mickey Krause würde ich nicht gerade als nivauvoll bezeichnen, dennoch sind es unbestreibar große Persönlichkeiten der Musikbranche (gewesen).


    Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Bei den - wohlgemerkt subjektiv betrachtet - niveauloseren Sachen darf man nicht vergessen, dass die Personen zumindest mit vielen Profis (Technikern, Produzenten) zusammenarbeiteten, um solche Verkaufszahlen erzeugen zu können. Insgesamt ist da also überall ein gewisses Niveau am Start. Es ist nur unterschiedlich gelagert.
    Aber ich weiß schon, worauf du hinaus willst und ich schreibe den genannten Künstlern jetzt auch nicht gerade die größten Fähigkeiten zu. :P


    Zitat

    Und Porcaro finde ich eine schwierige Kiste. Wenn nach dem Procaro-Stil gefragt wird, wird immer der Rosanna-Shuffle erwähnt. Den gab es aber nur in diesem einen Lied in dieser Art und nicht nochmal irgendwo. Beat it ist genauso Porcaro, aber da ist nix shuffelig-frickelig. Der "Rosannaschaffel" ist für mich ein Rhythmusmuster, das Porcaro zusammengezimmert hat, aber kein Stil an sich. Der Porcaro-Stil ist eher, das WIE Porcaro diesen und andere Rhythmen gespielt hat, nicht DASS er ihn erschaffen und gespielt hat. Meine 2 Cent dazu. :)


    Wurde Beat It auch von Porcaro eingespielt? Meines Wissens auf jeden Fall Billy Jean.
    Ja, der Rosanna Shuffle ist das Aushängeschild von Porcaro. Aber auch andere Sachen wie Hold The Line, Africa etc. (um mal nur bei Toto zu bleiben) - das sind alles markante Porcaro Grooves. Und ja, das Wie ist entscheidend. Die Übergänge zum Was sind aber fließend. Man könnte auch fragen: Wie hat Porcaro seine Drums zu den jeweiligen Songs gestaltet? Oder, was hat er dazu gespielt? Bei Rosanna ist es auch nicht nur der Groove an sich, sondern auch wie Fills gespielt werden, wie Feinheiten über den Songverlauf verändert werden und die anders gestalteten Grooves zum Ende des Songs. Das hätte kein anderer Drummer der Welt damals so kreirt und gespielt.
    Bei Eigenkreationen spielt immer beides mit ein (je nach dem, wie viel Freiheit die einzelnen Musiker haben). Man sollte es als Gesamtkunstwerk betrachten. Schaut man sich z.B. Bonham bzw. Led Zeppelin an ... es geht immer um beides. Sowohl was als auch wie es gespielt wurde.


    Dinge, an denen ich mir übrigens immer noch die Zähne ausbeiße, sind sehr schnelle Bassdrum Double Strokes in bestimmtem Kontext. Z.B. - wo wir gerade mal bei Porcaro und Bonham sind - am Ende von Hold The Line oder das Bassdrum Zwischenspiel in Good Times Bad Times. Ich kriege das zwar mittlerweile halbwegs hin, aber eben nicht so locker und flüssig wie ich will.