Beiträge von m_tree

    Lenzchen
    Danke :)


    drumrumköln
    Danke für die Mühe . Vorab: Immer wieder erstaunlich, wie "SOUND"cloud doch die Qualität bechneidet 8|
    Der Snare hab ich eigentlich schon relativ viele Höhen gegeben. Die Overheads hab ich allerdings etwas in den Höhen beschnitten, die Bässe leicht angehoben und einen "Sturz" bei ca. 19kHz ausgeglichen ... die MCE-530 haben ne sehr starke Präsenzbetonung und nen ungleichmäßigen Frequenzgang.
    Hast du im Zuge des "Masterings" noch was anderes gemacht außer die Höhen anzuheben? Wäre nett, wenn ich die originale Spur (ohne Soundcloud Beeinträchtigung) kriegen kann :)
    Umso mehr fällt aber jetzt die leicht verstimmte Snare auf ... hier mal ein Beispiel eines Soundchecks des selben Songs, kurz nach dem Mikrofon Aufbau .. die Snare ist anders gestimmt und hat deswegen (von dem fehlenden "Singen" abgesehen) auch weniger "Mulm". Gemixt ist das soweit identisch (mindestens EQing zumindest):


    EDIT
    Links entfernt.

    Das Resofell lässt sich jetzt kaum einen 1cm eindrücken.


    Junge, das ist ne BASSdrum und keine Snare ......


    Wie ich bereits schrieb:


    "Beginne mit der tiefsten Stimmung, die am Schlagfell möglich ist und arbeite dich - das Reso stets etwas höher - bis dahin, wo du für dich dein optimales Verhältnis zwischen Punch, Fatness, Attack und Rebound hast."

    Stimm doch einfach mal das Reso höher als das Schlagfell. Beginne mit der tiefsten Stimmung, die am Schlagfell möglich ist und arbeite dich - das Reso stets etwas höher - bis dahin, wo du für dich dein optimales Verhältnis zwischen Punch, Fatness, Attack und Rebound hast.


    Evtl. lohnts sich auch mal die Gratungen abzuchecken ... bei der BD merkt man nicht so schnell, wenn die Stimmung schlecht ist oder irgendwas flattert.


    Längere Trommeln singen länger nach und haben weniger Rebound, das ist ganz einfache Physik. Wenn du aber, wie gesagt, das Reso etwas höher stimmst, müsste sich das Sustain verkürzen und das Rebound Verhalten sich verändern / verbessern.


    EDIT
    Die Dämpfung würde ich erstmal rausnehmen. Dann sehen, wie du die Probleme ohne Dämpfung soweit wie möglich in den Griff kriegst und erst danach dämpfen.

    Mal ein Thread der etwas anderen Art ...


    Ich will einfach mal demonstrieren, wie viel Nachbearbeitung vor allem beim Schlagzeug ausmacht. Hatte kürzlich ein paar Freeware Effekte getestet und bin auf 'nen netten Kompressor und Reverb gestoßen.
    Zur Demonstration habe ich einfach mal die Drum-Spuren einer Ballade meiner Hauptband abgemixt. Zum Vergleich hab ich dann alle Effekte und die Kompressions- und Hallspur ausgemacht, d.h. einen "panning only" Track erstellt.


    Bearbeiteter Track mit EQ, Expander, Kompression und Reverb


    Panning-only Track


    Es ist eine Proberaumaufnahme. 10 Mikrofone (Raum Mikros sind aus). 2* BD, 2* Snare, separates Ride-Mikro.
    Die Aufnahme an sich klingt aus folgenden Gründen nicht so pralle:
    - Bassdrum: AKG D112 sehr nah am Schlagfell -> "Körper" fehlt
    - Overheads: Beyerdynamic mce-530 -> "klirren" bei den Crashbecken
    - Raum: Sehr trocken / stark gedämpft (zum Proben)
    - Snare: Relativ tief gestimmt und großzügiger gedämpft, relativ viel Hi-Hat mit drauf


    Dennoch klingt das jetzt fast wie damals beim Mixdown im Studio. Dort hatte ich in einem anderen Zusammenhang aber noch eigene Bassdrum- und Snare Samples eingespielt, die wir jeweils zur Hälfte dazu getriggert hatten.


    Gemixt habe ich nur mit EQ, Gates bzw. Expander (Dry Mix), Kompression und Reverb. KEINE Filter, Enhancer, Rauschunterdrückung und ähnliche Spielereien.
    Snare-Spur auf zweiten Track kopiert, um sie lauter zu kriegen und Phasen der beiden "Snare-oben" Spuren gedreht (sonst keine Phasendreher).
    EQing vor allem auf den Close-Mic Spuren, bei den OHs hab ich die primäre "Klirr" Frequenz bei um die 7-8kHz rausgenommen.
    Expander auf Toms und BD.
    Etwas Kompression auf HH und Ride sowie hier und da Limiter (Reaper Kompressor mit entsprechenden Einstellungen).
    Eine separate Kompressor-Spur (parallele Kompression) mit den Trommelspuren zu verschiedenen Anteilen, um mehr Druck und "Knall" zu erzeugen.
    Und eine separate Reverb Spur mit allen Spuren zu verschiedenen Anteilen (insbesondere Snare).



    Hier ist jetzt relativ viel Reverb drauf (3 Sekunden :D ), aber das passt ganz gut zu dem Song.
    Extrem, wie viel die parallele Kompression und der Reverb ausmachen. Etwas lauter werden sie dadurch auch. Für das Mixen von kompletten Songs eigentlich unumgänglich, wenn die Drums sich durchsetzen sollen.
    Übrigens hab ich das ganze ausschließlich mit kostenlosen Tools gemacht.
    Freeware VST Effekte und Reaper. :) -> Der Kompressor, den ich für die parallele Kompression eingesetzt hab, heißt "Molot" und der Reverb "epicverb". Mit den hauseigenen Reaper Effekten hätte ich das niemals so hingekiegt.


    Natürlich fällt das Mixing immer weniger ins Gewicht, je besser die eigentliche Aufnahme ist. Aber auch bei richtig guten Studioaufnahmen wäre es einfach dämlich, die Drums nicht fett zu mixen.


    Der komplette Song klingt übrigens so:
    [soundcloud]

    Externer Inhalt soundcloud.com
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    [/soundcloud]


    Und nun hoffe ich, dass der Thread zum regen Erfahrungsaustausch bzgl. des Drum-Mixings genutzt wird und der ein oder andere auch mal was zeigt. :)

    Man darf generell nicht vergessen, dass Becken im Gesamtkontext immer anders klingen. Insbesondere klingt es von der Zuhörer Position sowieso anders ... vom mikrofonierten Sound ganz zu schweigen. Ein Ride Becken, das sich bspw. schnell aufschaukelt und "unbeherrscht" schnell Radau macht, kann sich - nur mit Overheads abgenommen - u.U. wunderbar und präzise in einen Gesamtmix einfügen ....

    Spielen in der selben Liga, gehören unterschiedlichen Klangkategorien an (AAX - modern, Avedis - traditionell) ... "livetauglich" gibts bei Becken nicht.


    Wenn dann solltest du dich entscheiden zwischen AAX vs. A-Custom und AA vs. Avedis bzw. HHX vs. K-Custom und HH vs. K. Diese Serien sind am ehesten vergleichbar.


    Becken sind Geschmackssache. Am liebsten würd ich den Thread ja selbst schließen, wenn ich es könnte. Geh in den Laden und hör dich durch.

    Hab zufällig den selben Kessel und auch die selben Mikros


    Na dann wäre dein Problem doch sowieso gelöst :D ... oder meinst du die gleichen Kessel und Mikros?
    Ehm ... und wieso nur einen Kessel?


    Das ist ansonsten ein riesen Aufwand mit fragwürdigem Ergebnis. An deiner Stelle würde ich erstmal direkt vergleichen, bevor du da irgendwas anfängst. D.h. ne anständige Aufnahme machen und im Direktvergleich auf Studio-Monitoren anhören. Live spielen da so viele andere Faktoren ne Rolle ... vielleicht hat der andere Drummer sein Set auch einfach nur besser / passender befellt und gestimmt als du? ;)

    habe aber das Gefühl müsste man diese etwas höher stimmen, um sie faltenfrei zu bekommen.


    Faltenfrei ist das falsche Stichwort. Ein Fell, das in Stimmung mit sich selbst ist, kann beim mittigen Eindrücken durchaus Falten am Rand werfen. Dafür muss man - insbesondere Toms - einfach sehr tief stimmen ...
    Stimmen bedeutet, das Fell in Stimmung mit sich selbst zu bringen und Schlag- und Reso (und letztlich natürlich das gesamte Set) aufeinander abzustimmen.


    Zitat von boredrummer

    2. Was nehme ich als Resofell für das 14" und 16" Standtom. Ich würde gerne mal testen wie mir doppellagige Reso auf den tiefen Toms gefallen. Wären dann EC2s die logische Konsequenz?


    Resonanzfelle müssen resonieren. Sie werden lediglich durch die Schwingungen der Luftsäule im Kesselinneren zum Schwingen gebracht. Vergiss das mit den zweilagigen Resonanzfellen. Wenn überhaupt versuch mal einlagig coated als Resos.
    Die EC resonants sind schon vorgedämpft und bringen ein kürzeres Sustain mit sich.


    Mach da keine Wissenschaft draus und teste einfach durch. Wenn du jetzt schon ein EC resonant hast, dann besorg dir für die verbleibenden Toms halt auch EC resonants und hau als Schlagfelle überall zweilagig clear oder coated drauf. Damit müsstest du nen relativ fetten, sustain- und obertonarmen Sound erzeugen können.

    Ich würde ein neues Mittelklasse Set inkl. Hardware kaufen. Kaufst du ein einzelnes Shellset, selbst wenn es gebraucht ist, schreit dieses (Oberklasse-) Set dann förmlich nach einer "gescheiten" Snare und professioneller Hardware. Da bleibt dann nix mehr für die Becken übrig.


    Sets probezuspielen halte ich nur eingeschränkt für sinnvoll. Da haben andere Faktoren einen zu großen Einfluss, als dass du wirklich klangliche Unterschiede feststellen kannst.
    Wobei ich dir nahelege, dich mit dem Unterschied von Guss- und Stahlreifen vertraut zu machen. Guss klingt etwas anders, stimmt sich etwas anders und ist deutlich schwerer als Stahl / geflanscht.


    Bei Becken und Fußmaschinen ist das Antesten aber eigentlich unabdingbar. Da du allerdings nicht genügend Geld für ein individuell zusammengestelltes, neu gekauftes Oberklasse Beckenset hast, musst du anders rangehen. Dich entweder bei Zultan & Co. im Laden durchhören oder Becken gebraucht kaufen und ggf. (relativ verlustfrei) wieder verkaufen, wenns dir nicht taugt.


    Mach nicht den Fehler und verpulver die ganze Kohle in ein Oberklasse Shellset, von dem du - klanglich schon gar-nix gegenüber einem soliden Mittelklasse Set merkst. Da bleibt zu wenig über für den Rest über. Wäre das Budget jetzt doppelt so hoch, wäre das wieder was ganz anderes.


    EDIT
    Bei Snares lohnts sich imo am ehesten sich in der Oberklasse Liga umzuschauen. Die Unterschiede merkt man direkt bei der Hardware (insbesondere Snareabhebung), beim Snarebed usw. ...

    Der Unterschied zu Streaming Diensten ist eben einfach, dass man die Musik dort quasi nur für die Zeit des Streams "ausleiht". Durch einen CD oder Online Kauf hingegen bin ich Eigentümer und Besitzer eines Exemplars und kann es jederzeit und überall hören.
    Allerdings zahlen Spotify User für die Dienstnutzung einen Pauschalbetrag. Demnach ist es für mich als User völlig egal ob ich einen Song ein einziges mal oder 10 mal am Tag höre. Allerdings tue ich mit letzterem dem Künstler was gutes. An sich keine schlechte Idee, find ich.


    Aber man kann eigentlich nur hoffen, dass auch hier der Gesetzgeber demnächst aktiv wird. Durch technischen Fortschritt gibt es immer neue "Nischen", aus denen man Profit schlagen kann und die es zu regulieren gilt.
    Ich bin mir sehr sicher, dass es noch kein Gesetz gibt, das besagt, wie hoch der Gewinnanteil eines einmaligen Streams gegenüber einem Albumkauf sein sollte. Faktor 145 ist jedenfalls ein Witz.

    also ich studiere audio engineering.


    Das erschließt sich mir in folgendem Zusammenhang nicht so ganz:


    Zitat von Crashi das Fetzige Becken

    Jedoch eine richtige mikrofonierung + schaumstoff dämmung + boxen + mischpult + software + etc. wirst du niemals damit erreichen.


    Was verstehst du unter richtiger Mikrofonierung? Für eine "richtige" Schlagzeugmikrofonierung braucht man keine sündhaft teuren Mikros.
    "Schaumstoff" und "Dämmung" ist ein Widerspruch in sich. Mit Schaumstoff dämpft man. Außerdem sind trockene Räume fürs Drumrecording eher ungeeignet.
    Ein Mischpult braucht er für seine Zwecke nicht.
    Es gibt kostenlose und kostengünstige Softwares wie z.B. Reaper, die zum Recorden und für die ersten Mix Versuche völlig ausreichen.


    Zitat von Crashi das Fetzige Becken

    Du kannst dir versuchen einen gutes audio interface zu kaufen (du brauchs um alles vom drumset aufzunehmen denk ich mal mindestens 7 kanäle (1 bass, 2 OVH, 3 toms? 1 snare?)) wo vlt schon eine cubas le (ich empfehle le 5 oder 6, der rest hat unmengen werbung) version bei ist DANN brauchste nicht umbedingt nen externes mischpult!,


    Was verstehst du unter einem guten Audio Interface? Von einem High-End Interface wird er für seine Zwecke gegenüber einem Mittelklasse Vertreter gar nix merken. Es ist nicht nötig für so etwas Studio Geschütze aufzufahren. Um ein Mischpult fürs Recording sinnvoll einsetzen zu können braucht es Direct-Outs und sollte allgemein eine gute Klangqualität aufweisen. [Mit einem schlecht klingenden Pult versaut man sich die Aufnahme nur - ein kompaktes Interface mit integrierten Preamps hat insgesamt viel kürzere Signalwege (keine Hardware EQs etc.)] Allein für ein in der Hinsicht brauchbares Pult würden 3000 Öcken lange nicht reichen.


    Zitat von Crashi das Fetzige Becken

    mit der version kann man auch MEHR als 8 spuren aufnehmen.


    Nein: ftp://ftp.steinberg.net/Downlo…ns_Feature_Comparison.pdf


    Zitat von Crashi das Fetzige Becken

    Jedoch brauch das ne menge prozessor leistung, also wäre das mit ein bisschen tricksen und einem guten pc schon möglich. (ein mac würde es auch tun, die haben da ne andre verrechnung)


    Das kommt ganz aufs Tool an. Mit nem Firewire Interface und einem genügsamen Programm wie Reaper kann man auch mit älterer Hardware locker 16 Spuren aufnehmen.
    Solche Aussagen führen Ahnungslose nur unnötig in die Irre und manifestieren falsche Zusammenhänge ...


    Zitat von Crashi das Fetzige Becken

    Grundaussage daher je weniger ahnung du vom aufnehmen und den programmen hast -> umso besseres equip brauchst du für das selbe ergebnis.


    Wenn er keine Ahnung von der Materie hat werden ihm auch die besten Mikros und die besten (und komplexesten!) Tools nix bringen.
    Klein anfangen heißt die Devise. Was anderes bleibt ihm bei seinem Budget eh nicht übrig und alles andere wäre auch irgendwie "verkehrte Welt". Ein Schlagzeuganfänger kauft sich auch nicht gleich ein 10.000€ Set, wenn er keinen Geldscheißer hat.



    sorry wenn irgendwas schon beantwortet wurde oder der text total sinnlos zusammengeschustert ist, ich bin grad aufgestanden^^...


    :thumbup:

    Wurden die "brandneuen" Felle schon mal irgendwo aufgespannt? Wenn ja, sind sie nicht mehr neu.


    Powerstroke 3 sind für gewöhnlich gute Allrounder, wobei auf Toms nicht all zu populär. Auf der BD imo total fett, aber auf Toms garnicht mein Ding.
    Es ist Geschmackssache und du machst sicher nix falsch, wenn du es testest. Ambassador clear als Resos sind gängiger Standard, da machst du sowieso nix falsch.


    Eigentlich ist nur wichtig, dass du aufpasst, was du da in welchem Zustand kaufst.

    Hajos Empfehlungen kann ich unterschreiben. Damit holst du wohl das Maximum aus deinem Budget raus.


    Zitat von GuerillaRadio

    Je weniger Mikros, desto weniger Phasenprobleme.


    Theoretisch, ja. Praktisch gibt es aber zumeist 1-2 typische Phasenprobleme, die auch sehr schnell behoben sind. Meiner Erfahrung nach reicht es die Phase der Snare-oben zu drehen, weil es hier zu Auslöschungen mit den OHs und dem unteren Snaremikro kommt.
    Mit mehr Mikros kriegt man potenziell auch nen fetteren Sound. Man muss natürlich damit umzugehen wissen, aber dabei sind Phasenauslöschungen das kleinste Übel, würde ich sagen.


    Bei Schlagzeugaufnahmen ist der Raum sehr wichtig. Du schriebst, dass du den Keller noch dämmen willst, womit wohl eher "dämpfen" gemeint war. Genau das ist für Schlagzeugaufnahmen nämlich eher kontra-produktiv. Drums leben vom natürlichen Hall im Raum.


    Du brauchst auch nur einen einzigen Raum für deine Aufnahmen. Der Laptop / PC mit den beiden Interfaces kann im selben Raum stehen, das Monitoring gibst du dir auf die Kopfhörer. Ein Mischpult brauchst du nicht.
    Hier ist interessant, wie groß und wie hoch der Raum ist, wie die Beschaffenheit der Wände ist und was alles drinen steht. Dann kann man weitersehen, ob dämpfende Maßnahmen Sinn machen.


    Für den Anfang reicht Reaper als Aufnahmetool: http://www.reaper.fm

    Zitat von chrís beam

    Ich kenne viele Studios in denen die Mischer/Besitzer selber Schlagzeuger sind. Das liegt irgendwie in der Natur der Sache.


    Dito. Sind bei mir zwar nicht wirklich viele, aber das scheint tatsächlich öfters vorzukommen.


    Wenn du, ungeachtet der Gegen-Argumente, ein Studio-Set besorgen willst, würde ich bei den Trommeln nix aus der Oberklasse nehmen. Ein brauchbares Mittelklasse-Set mit ein bisschen Hardware tut es auf jeden Fall, wenn es ordentlich befellt und gestimmt wird. Die tatsächliche Qualität der Becken hört man viel eher auf Aufnahmen als die der Trommeln, eben weil Felle + Stimmung so wichtig sind.
    Eine Hi-Hat, 2 Crashbecken und ein Ride sollten sicher reichen. Mit diesem Setup solltest noch relativ kostengünstig fahren, weil du höchstwahrscheinlich mit dem Kauf zweier "Sets" - einmal Trommeln + Hardware - sowie einem Beckenset auskommst. Ein weiteres Beckenstativ und komplett neue Felle müssen natürlich noch einkalkuliert werden.
    Je nach dem wie oft das Set gespielt wird müssen die Felle auch gewechselt werden. Wenn die Felle zu verschlissen sind und sich nicht mehr stimmen lassen, ist die ganze Investition und die Recordingsession in dem Moment für den A.....


    Das "Hauptproblem" dieser Investition ist m.E., dass Drummer, die "was auf sich halten" und mit ihrem Equipment umzugehen wissen (Stimmen!), meistens auch zu großen Teilen bzw. komplett ihr eigenes Zeug mitbringen.
    Drummer, die auf das Studioset zurückgreifen würden - meistens aus dem Grund, weil sie selbst nix "amtliches" besitzen - können wahrscheinlich auch meistens nicht richtig stimmen.


    Neben dem passenden Equipment ist also auch etwas Know-How von Nöten, um einen "amtlichen" Schlagzeug-Sound erzeugen zu können.


    Bei einem 3-Tom Setup würde ich auf ein 16er verzichten und 10-12-14 besorgen. So große Toms sind bei Aufnahmen schwieriger zu handeln - in erster Linie muss der Drummer sicherstellen, dass er große Toms immer mit ordentlich Schmackes spielt, damit diese im Gesamtmix "voll" und gut klingen.


    Hier ein paar Beispiele, die meiner Empfehlung entsprechen:


    http://www.thomann.de/de/tama_vl50_scy_silverstar_studio.htm
    http://www.thomann.de/de/sonor…al_force_amber_studio.htm
    http://www.thomann.de/de/tama_…s_sgw_superstar_hyper.htm
    http://www.thomann.de/de/pearl…5f_c_fusion_birch_230.htm


    Dazu 1-2 weitere Galgenbeckenstative, ggf. noch ne Multiklammer mit Beckenarm und ein Hocker ...


    Ein gängiges Beckenset:
    http://www.thomann.de/de/sabia…o_cymbal_set_complete.htm


    Und nen Satz Felle. Auf den Mittelklasse Sets sind zu 95% keine brauchbaren Felle ab Werk drauf.
    Die schlagen dann mit ca. 200€ zu Buche.

    Netter und edler Gedanke. Aber ich sehe das ein bisschen anders. Der stellenweise raue Ton hier (was andernorts nicht anders ist) hat durchaus seine Gründe und Berechtigung ... es ist einfach "menschlich":


    Menschen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Geduld und Hingabe an Anfänger / Unwissende weitergeben, nennt man für gewöhnlich Lehrer. Diese Art von Menschen bekommen allerdings in der Regel eine Gegenleistung für ihren Verdienst. Meistens hat diese dann sogar ein Ausmaß, das als Lebensgrundlage dienen kann.
    Das ist ein fairer Deal, der wohl so alt wie die Menschheit selbst ist.


    Ähnlich ist das hier. Es werden immer neue Anfänger und Unwissende ins Forum geschwemmt, die - genau wie "richtige" Schüler - immer ähnliche Fragen stellen. Jeder war mal in der ersten Klasse. Jeder lernt mal Schreiben.
    Die Sache hat allerdings nen Haken: Hier bekommen die "Lehrer" nix dafür und machen das in ihrer Freizeit. Da ist es durchaus nachvollziehbar, dass man irgendwann etwas angepisst ist, wenn jeder Newbie für lau individuelle Hilfe erwartet, dämliche Fragen stellt und man immer wieder das gleiche erzählen muss, obwohl man doch nur mal ein bisschen zum Feierabendbier im Forum relaxen wollte. Jeder Mensch hat den Drang, sich zu behaupten. Wird also eine einfache Frage gestellt, kribbelts vielen in den Fingern, ihr Wissen preiszugeben. Das ist einfach menschlich und ja grundlegend auch ne gute Sache - schlimm, wenns nicht so wäre.


    Wie so oft sollte IMO ein Mittelmaß her. Es ist auf der einen Seite für alle Beteiligten nicht gut, wenn es ständig nur Stress gibt. Auf anderen Seite ists aber auch nicht gut, wenn sich die "Arbeitenden" hier ständig nur zusammenreißen sollen und die Newbies auch nach der 100. Frage nocht nicht gecheckt haben, dass man auch auf eigene Faust Recherche betreiben oder einfach mal im Real Life mit Leuten sprechen oder Dinge testen kann.


    Verstärkt wird diese ganze Problematik durch die Anonymität des Internets und den Schriftverkehr. Vielleicht kennt das manch anderer auch: Eine schriftliche Diskussion artet viel schneller aus und wird viel schneller kontra-produktiv als eine richtige. Der "Mensch"-Faktor fehlt bei der virtuellen Kommunikation völlig. Worte klingen oftmals härter, als sie gemeint sind, Gestik und Mimik fehlen. Oftmals weiß man nicht mal, mit wem man es tatsächlich zu tun hat oder hat den Drang, eigene Schwächen im Internet zu kompensieren.


    Diese Diskussion gab es schon mal. Aber mit dem Forumpersonal in einem konstruktiveren Kontext. Dabei kam nämlich raus, dass bei der Titeleingabe eines neuen Threads automatisch nach ähnlichen vorhandenen Themen gesucht wird und diese vor dem Posten vorgeschlagen werden. Hier sehe ich persönlich den sinnvollsten Ansatz, weiter zu optimieren. Man könnte vor dem Posten eines Threads generell nochmal einen Verweis auf die Suchfunktion bringen. Weiterhin könnte man die Suchfunktion verbessern bzw. so gestalten, dass sie auch für Unerfahrene effektiv zu bedienen ist.


    EDIT
    Der Vergleich mit YT hinkt m.E. gewaltig.

    PS: m_tree der Vorwurf, der Hetze gegen Frauen, hätte aber auch nach hinten losgehen können, nach dem Motto: "tut der nix, die is doch nur ne Frau." ;)


    Hetze ist der falsche Begriff. Man stelle sich einfach mal diese Rechtschreib-Diskussion mit den selben Teilnehmern in der Realität vor. Das wäre absurd ... zumindest unter Musikern. ^^