Beiträge von m_tree

    Was genau spielt ihr denn?


    Wenn du uns mal erzählst, wie genau sich das bei euch entwickelt hat, haben wir sicher ein Aha-Erlebnis. Ohne Bewerbungen muss man die richtigen Leute kennen und wohl auch ne gute Portion Glück haben, um irgendwann gut gebucht zu sein. Dann ist die nächste Frage, ob man damit überhaupt an die "dicken" Dinger rankommt bzw. welche Ansprüche ihr selbst habt.


    Wann und wo spielt ihr denn in Thüringen? Ist meine Heimat.

    Diese Variante trifft m.E. zu:


    B) Eine Bandbewerbung sieht so aus: drei Bilder, 2 Youtube-Musikvideos (keine...), Line Up, Wohnort, Richtung, kleiner Infotext von ca. 5 Sätzen. !!!PUNKT!!! Bandlinks und Twitter ist eher uninteressant.


    "kleiner Infotext von ca. 5 Sätzen" ist 'ne zu genaue Angabe, als dass sie uninteressant sein könnte. Auch sinngemäß erschließt sich einem das, weil es irgendwo Quark wäre, so viele uninteressante Dinge und kein einziges interessantes Kriterium aufzuzählen. Weiterhin "sinngemäß" erschließt sich, dass Bandlinks und Twitter eine Einheit bilden und sich von der Sache her deutlich von den zuvor aufgezählten Dingen unterscheiden.


    Zitat von Dough Clifford

    Zu sagen

    finde ich widersprüchlich, weil die aufgezählten Stilrichtungen schon das häufigste ist, was man angeboten kommt. Ist natürlich ok es zu schreiben, wenn die Band wirklich diese Stilrichtung hat.
    ABER, dann zu sagen "wo nciht so viele machen" - der Satz ist für mich gleichwertig mit "wir sind anders als alle anderen" vor allem, wenn eben psychedelic goth trash metal eben wirklich viele Leute machen (vielleicht ohne das psychedelic).


    Ich denke das "wo es nicht so viele bands in der richtung gibt" ist nicht mehr Inhalt des Zitats, sondern 'ne Anmerkung ihrerseits. Aber hier ist 's tatsächlich etwas schwammig.


    Ich persönlich bin auch Jemand, der Wert auf 'ne korrekte Schriftsprache legt und dem jeder kleinste Mist auffällt. Aber es gibt eben Leute, denen das nicht so wichtig ist - insbesondere im privaten Schriftverkehr, der ja heutzutage großteils über 's Internet stattfindet. Wenn man das nicht akzeptiert, macht man sich nur selbst das Leben schwer. Und wenn man aktiv meckert auch das der anderen.
    Beim Chatten verzichte ich zu 95% auf Großschreibung und setze auch mal keine Satzzeichen, wenn ich nur 'nen Einzeiler schreib' o.ä.. Trotzdem weiß ich, wie man anständig schreibt. Ist halt irgendwie relativ und situationsabhängig.


    Alles in allem find ich 's irgendwie etwas daneben, hier jetzt so ein Fass aufzumachen. Sie hat's gut gemeint.
    "Solche" Diskussionen (nicht nur auf die Schriftsprache bezogen) können m.E. auch nur im Internet entstehen. Da merkt man halt nicht so, dass man gerade kollektiv 'nen Vertreter des anderen Geschlechts belehrt / in die Schranken weist. :P

    Korintenkacke. Manche Leute habens halt nicht so mit 'm Schreiben. Ich zumindest hatte auf Anhieb verstanden, was sie im Detail ausdrücken wollte. Wir haben unser Portfolio / Booklet erst vor Kurzem drucken lassen, aber für andere ist der Beitrag sicher dennoch hilfreich. ;)

    Lange halte ich das auch nicht aus. Die entspannte Haltung und die dazugehörige chill out Miene kommt aufgrund der hohen Konzentration. Wenn man die innere Ruhe
    nicht erlangt, verschwendet man viel unnötige Energie. Ist eher wie ein Schwebezustand, den man irgendwann erlangt und nichts um sich herum mehr mitbekommt.


    Ich denke dieser Schwebezustand ist mehr oder weniger immer irgendwie vorhanden, wenn man sein Instrument "künstlerisch" spielt, also in dem Augenblick nicht übt.


    Egal auf welche Art man sein Instrument spielt, gechillt sollte man immer irgendwie sein, sonst wird das Ergebnis unter zu viel Anspannung, Verkrampftheit etc. leiden. So wie du zu blasten baut 100% auf der richtigen Technik auf. Wenn die sitzt, sollte keine unnötige Anstrengung von Nöten sein. Stichwort Auftritte und so ... Genauso wie bei Jazzern, die wiederrum auf ne ganz andere Art spielen, aber ohne die richtige Technik / Übung und die entsprechende Entspanntheit auch nur Grütze spielen würden.


    Zitat von BlasTphemeR

    Hatte mir letztens wieder den zeigefinger aufgeschlagen und das snarefell war voller blut...habe das erst nach dem workout gemerkt, da ich ein schwarzes evans head habe..


    Dann stehst du während des Spielens wohl ganzschön unter Strom. :D
    Hattest du dich da geschnitten oder irgendwo derb gestoßen? Letzteres tut eigentlich schon ordentlich weh (Knochen und so).


    Ist ansonsten überhaupt nicht mein Ding, aber das ist schon echt heftig, was du da ablieferst. Unter den Blastern hier höchstwahrscheinlich das ausgereifteste. Seit wann spielst du und wie sah dein Übungspensum so bisher aus?


    Sound und Bild / Blickwinkel find ich persönlich auch nicht so prall. V.a. die Becken sind ausbaufähig ... das fängt auch schon beim Panning an. Die Samples sind wohl Geschmackssache.
    Aber das ist Meckern auf hohem Niveau ... für den Stil passts / reichts dann doch wieder.

    Hay, ich wollte fragen wann man den Status "Mitglied" bekommt... da ich jetzt echt viele Sachen fürs Schlagzeug suche, brauche ich zum erstellen des Themas "Mitglied"


    So gut wie alles, besonders Anfängerfragen, wurden bereits - oft zigfach - besprochen. Der richtige Umgang mit der Suchfunktion kann sehr aufschlussreich sein.


    Tipp: Unten ein Häkchen bei "Foren" setzen und nur die auswählen (bei mehreren "Strg" drücken), die in Frage kommen. Ein Häkchen bei "Nur gestartete Themen des Nutzers finden" ist auch nicht übel und funzt auch ohne die Eingabe eines Nutzernamens. Damit werden nicht einzelne Beiträge, sondern ganze Threads gelistet.

    @m-tree:
    wo ist denn das Problem bei WD40 und den Lagern??


    Das Zeug kriecht in die kleinsten Ritzen. U.U. dringt es ins Lager ein und "wäscht" das Öl im Lager aus, verdünnt es, wie auch immer. Zumindest Wälzlager sind meistens geschlossene Systeme, die nicht gewartet werden müssen - zumindest nicht vom Laien.


    Das Ballistol klingt interessant. Werd ich mal testen. :)

    Selbst wenn es Kundenverarsche wäre bzw. das Matching sich nicht in einem Stereo Mix bemerkbar machen würde, wäre es imo nicht verwerflich. OHs werden nun mal sehr oft in Stereo Anordnung genutzt und da ist es doch garnicht übel, EIN Köfferchen mit zwei passenden Mikros kaufen und besitzen zu können.
    Soweit ich weiß sind die Sets oft auch insgesamt günstiger. Je nach dem, welcher Aufwand beim Matching betrieben wird, gleicht sich das wohl mit einer gewissen Marketing Strategie aus. Man kennt das ... statt einem Exemplar werden zwei gekauft, der Hersteller macht mehr Umsatz (und im besten Fall Gewinn) als wenn er eines zu einem jeweils etwas höheren Preis verkaufen würde.

    Selbst bei 22ern treffen viele Beater oberhalb von der Mitte auf. Die Frage ist halt, wie groß die Abweichungen sind. Bei kleineren BDs fallen die Abweichungen verhältnismäßig auch noch mehr ins Gewicht.
    Da gibts nur eins: testen.


    Die Auslenkung des Beaters ist allerdings maßgeblich für die Trägheit der Maschine und damit fürs Spielgefühl verantwortlich. Im Zweifelsfall würde ich einen kleinen Soundunterschied in Kauf nehmen fürs passende Spielgefühl.

    Wie schon gesagt - nicht auf die Lager sprühen. Für alles andere ist das aber top, weil es Schmutz entfernt, schmiert und danach vor Wasser schützt usw.


    Bei einer Falcon quietschen die Lager ganz bestimmt nicht. Kann viele andere Ursachen haben.


    Also WD40 besorgen, aber die Lager in Ruhe lassen.
    Vorteil: WD40 ist sehr universell einsetzbar, kann man nicht nur fürs Schlagzeug gebrauchen. ;)

    Für dein Alter ist das schon top. Allerdings find ich das Timing jetzt auch noch nicht besonders ausgereift.


    Denke auch, dass du aufm richtigen Weg bist und nen netten Stil entwickelst. Ich würde aber eher erstmal n paar simplere Sachen spielen, diese dann dafür aber möglichst exakt, rund, sauber, mit sitzendem Timing, etc. .... ;)
    Die Dynamik lässt sich - wie schon angesprochen wurde - auch verbessern. Insgesamt eher mit etwas mehr Schmackes spielen und dafür Ghostnotes und sonstige Schmankerl klar vom Backbeat trennen.


    Lieber mehr üben, weniger Videos machen.

    Selbst mit nur 7 Spuren hatte ich mit dem Zoom schlechte Erfahrungen mitm Handling der Speicherkarte gemacht. Regelmäßiges Stocken beim Recording (Take für den A****) und Datenverlust nach nem Absturz kamen dazu. Außerdem hat man nur 2 Inputs mit Phantomspeisung zur Verfügung.


    Die weitaus bessere Lösung wäre ein Laptop (muss nichts neues sein) und ein "richtiges" 8-Kanal Interface. Ist etwas mehr Material/Schlepp Aufwand, aber funktioniert halt auch besser.

    Wo steht denn die PA? Ist sie wirklich so weit vom Schlagzeug entfernt?


    Soweit ich weiß nimmt der Mensch Latenzen erst ab ca. 30ms wahr, glaube sogar mehr. Der Schall legt in Luft 343m/s zurück. Für einen Meter werden also knapp 3ms benötigt. Ergo wird die Latenz erst ab ca. 10 Metern auffallen, wahrscheinlich erst später.


    Aber ich bezweifel stark, dass die PA Boxen so weit vom Schlagzeug entfernt sind.


    EDIT
    Hab noch was nettes gefunden:
    http://www.delamar.de/musikpro…der-musikproduktion-2838/


    Da heißt es u.a.:


    Zitat

    Unser Ohr bzw. unser Gehirn ist nicht in der Lage zwei Schallquellen zu unterscheiden, die mit einer zeitlichen Verzögerung von höchstens 11 ms ankommen.


    Zitat

    In einem klassischen Orchester entstehen Entfernungen von fast 20 Metern zwischen einigen der Musiker (z.B. Geiger und Bassisten), was einer zeitlichen Verzögerung des Schalls von ganzen 58 Millisekunden entspricht. Dieser Wert überschreitet deutlich unsere oben definierte Wahrnehmungsschwelle von 11 ms und kann natürlich zu enormen Problemen bei der Interpretation von Musik führen (wir erinnern uns dass zwei 32tel Noten bei einem Tempo von 120bpm einen Abstand von 62,5 ms haben).


    Und trotzdem funktionierts ...


    Davon abgesehen muss man erstmal so blöd sein eine PA nicht dort aufzubauen, wo die Musik entsteht. Sprich ... Bühne am einen Ende des Raums, PA am anderen Ende. Selbst wenn alles homogen verstärkt wird (d.h. der Bühnensound keine Rolle spielen würde), wäre das totaler Bullsh** ......

    Insgesamt ganz cool. An einigen Stellen aber nicht ganz tight und nicht exakt (BD-Läufe u.ä.).


    Warum spielst du den Rimclick/Hi-Hat/Strophen Part nicht auch open-handed? Bin mir außerdem sehr sicher, dass das HH-Pattern aus 16tel 3er-Gruppen besteht und der jeweils letzte auf n Rimclick fällt. D.h., NICHT einfach nur RR-L bzw. open-handed LL-R.


    Alles in allem aber gut. V.a. für nen 15-jährigen ;)

    Das mit der Bassdrum leuchtet ein und wird oftmals so gemacht. Die Bassdrum - auch stand-alone - abzunehmen macht live fast immer Sinn, weil sie sich generell am wenigsten durchsetzt. Das Prinzip hat in einer langen "Größenspanne" Gültigkeit, von kleinstem Kneipengig bis kleinem Saal, in dem es nicht all zu laut sein soll.


    Neben dem BD Mikro nur zwei OHs hinzustellen halte ich für keine gute Idee. Es hängt zwar auch von der Spielweise, der Stimmung und den Becken ab. Aber Overheads nehmen sehr viel Bühnensound (Störgeräusche, Feedbackprobleme, ...) auf, im Livebetrieb sind die daher hauptsächlich für die Becken zuständig. Je tiefer die OHs hängen, desto mehr Becken ist im Verhältnis zu den Trommeln auf den OH Spuren, desto weniger Störgeräusche nehmen die OHs auf, u.a. auch, weil sie im Mix nicht so laut gemacht werden müssen und desto mehr Bedeutung gewinnen die Einzelmikros an den Trommeln.
    Wenn du jetzt die OHs, die, weil sie das ganze Set gut aufnehmen sollen, relativ viele Störgeräusche aufnehmen werden, dazu auch noch mit auf Monitore gibst, ergibt das - gerade in dem Bigband-Szenario - nen deftigen Klangbrei auf der Bühne und wahrscheinlich auch Feedback Probleme, würde ich sagen ...


    Dann lieber noch ein Mikro an die Snare und ggf. Hi-Hat und die auf die Monitore gegeben. Bassdrum und Snare müssten auf den Monitoren eigtl reichen. Zumindest, wenn der Backbeat auch durchgehend auf der Snare gespielt wird.


    Von Mikrofon-Paaren der 300€- und mehr Liga würde ich in dem Zusammenhang auf jeden Fall auch die Finger lassen. Wenns primär ums Monitoring geht bzw. die Mikros eh nur leicht zum FOH Mix dazugemixt werden, reichen auch t.bones ...

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:


    Schau dich im Netz um, was es alles gibt und zieh dir genügend Hörproben rein, um ungefähr zu wissen, wie welche Serie in etwa klingt. Such dir dann ein paar schöne Becken raus und kauf sie - am besten gebraucht. Bei Nichtgefallen wieder verkaufen. Das ganze betreibst du solange, bis du zufrieden bist.


    Im Laden anspielen, vergleichen, entscheiden und kaufen ist natürlich Optimum. Kostet aber auch ordentlich Kohle und ist selbst nach wenigen Tagen nicht mehr für annähernd den Kaufpreis loszukriegen (das 14- bzw. 30-tägige Rückgaberecht besteht nämlich nur bei Online Bestellungen).