Beiträge von m_tree

    Schlagzeug wird selten und wenn dann nur auf größeren Bühnen aufs Monitoring gelegt. Und wenn dann auch hauptsächlich Snare, Bassdrum und evtl. ein bisschen vom Rest. Das Schlagzeug ist i.d.R. das lauteste Element auf der Bühne.


    Overheads würde ich im Livebetrieb ansonsten erst übers Set hängen, wenn bereits alle Trommeln plus Hi-Hat mikrofoniert sind und die Becken tatsächlich untergehen (was sie oftmals nicht tun, wenn der Raum hallig und nicht all zu groß ist). Aber das ist auch Geschmackssache - hierzu gibts schon mindestens einen sehr informativen Thread, soweit ich weiß.
    Je mehr Mikros verwendet werden und je größer die ganze Sache wird, wird es ohne einen Mischer immer schwieriger, nen ordentlichen Sound sowohl im FOH- als auch Bühnenbereich zu fahren - und stressfrei ist das dann sowieso nicht mehr, würd ich behaupten. Und jede Location klingt anders und stellt andere Anforderungen an den Mix. Schema F wird also nicht funktionieren, wenn es um Pegeleinstellungen und Lautstärkeverhältnisse geht.


    Die üblichen Verdächtigen für den Livebetrieb sind z.B. folgende Mikros:


    - SM57 für Snare (oben als auch unten)
    - D112 für BD
    - e604 für Toms (praktisch: Rimklemmen)


    Und - für Aufnahmen zwar imo nicht sehr zu empfehlen, aber für kleinere Gigs auf jeden Fall: Beyerdynamic MCE-530 als OHs, für die HH oder auch das Ride ... relativ günstig, handlich (klein), luftiger Sound (leichte Präsenzbetonung)... hatte mit denen auch schon so einige Aufnahmen gemacht (u.a. ne EP).

    Es gibt eine Editier Funktion.


    Kauf dir lieber erstmal neue Felle und lern stimmen, bevor du an deinen Trommeln rumbastelst. Wenn die Trommeln keine Macken haben, rund sind und die Gratungen in Ordnung sind, kann auch ein Einsteigerset mit gescheiten Fellen und guter Stimmung gut klingen.


    Wenn du die Felle wechselst, solltest du lieber mal einen allgemeinen Check machen:
    - Alle Schrauben der Böckchen nachziehen bzw. prüfen
    - die Gratungen auf Planheit und Gleichmäßigkeit prüfen
    - die Rundheit der Trommeln prüfen


    Wenn du dann irgendwelche Macken feststellen solltest, lohnt es sich, über Nachbesserungen oder ein neues Set nachzudenken.

    Damals waren Bags oder Cases noch nicht so in Mode, die Trommeln waren also "nackt" im Wagen.


    Tjoa .. da würd ich mal sagen: Selbst schuld. Ob was in Mode ist oder nicht wär mir zumindest wurscht, wenns darum geht, mein geliebtes Instrument von A nach B zu bringen.


    Zitat von Trommeltom

    Am darauffolgenden Tag, als ich das Set in den Proberaum fahren wollte, kam ich vor lauter Gestank fast gar nicht ins Auto....... 8|


    Pussy :D

    Es steht außer Frage, dass das ein komplexes und umfassendes Thema ist, das man sich erarbeiten muss. Grundvoraussetzung ist sowieso, dass ein gewisses technisches Verständnis bzw. Interesse oder zumindest die Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen, vorhanden ist.


    Allerdings würde ich schon behaupten, dass eine halbstündige Telefonsession ausreicht, wenn bereits alle Mikros aufgestellt, verkabelt und angeschlossen sind und es nur darum geht, die Recordingsoftware einzurichten und am Ende erfolgreich den Aufnahmeknopf zu drücken. Zum einen gehts da ja nicht darum, das ganze zu verstehen, sondern halt einfach mal damit anzufangen und zum anderen wäre das eine individuelle Hilfe und kein allgemeiner Workshop. Zum Beispiel: "Ich kann nicht aufnehmen, keine Ahnung warum, die Tracks sind alle da" ... "du musst die Spuren erst armen, also bereitmachen fürs Recording .. dann einpegeln .. das geht folgendermaßen: ...."


    Man muss es ja nicht komplizierter machen, als es ist. Meistens ist Machen und nicht immer weiter Theorisieren der richtige Weg. ;)

    Im H2 sind sogar 4 Mikros eingebaut. Du musst entweder jeweils zwei oder alle 4 nutzen. Weitere Spuren kannst du da zusätzlich nicht aufnehmen, soweit ich weiß. Der Line-In geht nur, wenn die Mikros nicht genutzt werden.


    Mit einem richtigen Interface und einer Recording Software würde man das mit dem Playback (zu einem Song dazu spielen) perfekt lösen können. Das ganze funktioniert so:
    Man zieht das Musikstück auf einen eigenen Track in der Software und lässt es als Playback beim Einspielen mit abspielen. Mit dem im Interface integrierten DSP kann man das Playback und das aktuelle Monitoring (das was die Mikros am Drumset aufnehmen) latenzfrei auf die Kopfhörer geben und individuell abmixen. In der Software gibt es ein sogenanntes "Grid" (Raster - vertikale Linien), das konform mit dem Klick läuft und der bpm Einstellung entspricht. Man kann sich also (und das sogar ohne "probezuhören", sondern rein optisch anhand des Grids) eine bpm Einstellung definieren, die genau zum Musikstück passt. Wenns denn unbedingt sein muss.
    Aber das beste kommt bekanntlich zum Schluss: Wenn die ganze Sache eingespielt ist, kann man in der Aufnahmeosftware (DAW = digital audio workstation) das Musikstück einfach individuell zum Eingespielten mixen. Besser gehts nicht.


    U.a. dieses Video wurde mit der selben Methode aufgenommen:


    http://www.youtube.com/watch?v=iUrO52ngXSc


    Demgegenüber wäre die Lösung mit einem Handyrecorder schlichtweg Pfusch und würde auf Dauer nur nerven. Find ich zumindest. ;)


    Fürs Recording braucht man auch nicht viel Rechenpower. Da tuts auch ein 8 Jahre alter Rechner, wenn er gut in Schuss ist (v.a. das Windows). Auch die technischen Grundlagen und die Softwarebasteleien sind nicht schwierig. Man muss nur ein paar Basics und grundlegende Handgriffe kennen und schon kann man aufnehmen. Zur Not würde es da eine halbstündige Telefonsession tun, um den Vorgang (Interface installieren, Software einrichten, richtig einpegeln etc.) live zu erklären.


    Das mit dem Zoom R16 ist der Mittelweg. Hatte das kürzlich kennen gelernt, als ich für einen Ami für ein bissl Kohle 4 Country Songs bei mir im Proberaum eingespielt hab. Trotz langer Diskussionen (Recording Rechner wäre vorhanden gewesen) wollte er das unbedingt direkt auf sein Zoom R16 aufnehmen. Es gab allerdings öfters Probleme mit der SD Card, weil irgendwas stockte. Einmal ist er abgestürzt und alle eingespielten Takes des aktuellen Songs waren futsch. Letzteres würde aufm Rechner niemals passieren, weil alles aufgenommene grundsätzlich gespeichert wird und auch nach Absturz wieder gefunden und ins Projekt eingefügt werden kann.

    Alle Geräte mit Lüfter ziehen Rauch an, der sich dann innen z.T. ablagert. Da das Zeug klebrig ist, bleibt Staub dran hängen, wodurch sich langfristig die Kühlung der betreffenden Bauteile verschlechtert.
    Ob das zu Schäden führt, hängt davon ab, wie schlimm die Verschmutzung ist und wie empfindlich das Gerät ist. Ich hab jedenfalls früher, als in vielen Büros noch geraucht wurde, in den betreffenden Büros immer mal Rechner ausgesaugt, damit die nicht den Wärmetod sterben müssen. Ganz schön eklig.


    Ohne Rauchen ist das genau das selbe. Was da hilft sind Staubfilter vor den Öffnungen, durch die Luft eingesogen wird. Leider sehr selten anzutreffen, aber effektiv.
    Woher weißt du, dass sich dieser Effekt durch Tabakrauch verschlimmert?


    Wegen Passivrauchen:
    Durch diverse Studien haben sich bei manchen Leuten Aussagen wie "Passivrauchen ist schädlicher als Aktivrauchen" gefestigt. Vor einigen Jahren sagte mir mal ein Mädel (ja, sie war blond), dass sie rauche, weil Passivrauchen ja schädlicher als Aktivrauchen ist. 8|
    De facto ist es definitiv ungesund sich stundenlang in verqualmten Räumen aufzuhalten oder gar dort zu schlafen. Auch für den Raucher ist es ungesünder, wenn er seiner Sucht mit anderen Gleichgesinnten in einer kleinen Räumlichkeit fröhnt. Würde er stattdessen rausgehen, um zu rauchen und sich dann wieder in einer rauchfreien Zone aufzuhalten, wäre das auch für den Raucher gesünder.


    Allerdings kann man immer wieder ruhigen Gewissens auf das 20. Jahrhundert verweisen, als fast jeder überall geraucht hat. Da war die Geburtenrate hierzulande im Durchschnitt insgesamt sogar höher als jetzt und die Menschen starben wohl eher wegen schlechter Hygiene und schlecht entwickelter Medizin, nicht unbedingt wegen des Rauchens, früher als heute.

    Danke. Die BD ist in dem Mix leider etwas schwach. Hatte das mit meinen Alesis MKII Monitoren abgemixt, die etwas basslastig sind.
    Ich denke im übrigen, dass man bei der BD auch am ehesten eine Verbesserung feststellen würde, wenn man ein "richtiges" BD-Mikro nimmt. Erst danach würde es sich lohnen in bessere OHs zu investieren.


    Hehe, jo ... mein Nickname ist eigentlich kein Mysterium. 8)

    Die optimale Lösung ist, die Mikros direkt an ein Interface mit integrierten Pre-Amps (Mikrofonvorverstärker) anzuschließen.
    Manche - v.a. kleinere - Interfaces haben noch zusätzliche Line Eingänge. Die kannst du natürlich mit nutzen, musst aber die Mikrofonsignale vorher vorverstärken - z.B. über ein Mischpult.


    Ein Mischpult mit eingebautem Interface macht eigentlich nur Sinn, wenn du das, was du aufnehmen willst, separat nochmal auf eine PA o.ä. mixen und weiterleiten willst. Sprich: Wenn du Livegigs mit einem einzigen Gerät mixen und mitschneiden willst.


    Mit gebräuchlichen Interfaces kann man prinzipiell wie im Studio aufnehmen: Mit Plaback von der DAW, Monitoring usw..


    Wenn du die Trommeln einzeln abnehmen willst, brauchst du mehr als 4 Kanäle, ja. Wie viele du brauchst, hängt von der Anzahl deiner Trommeln ab und je nach dem, wie "detailiert" du mikrofonieren willst ... z.B. ist ein separates Hi-Hat Mikro schon fast standard. Aber auch das Resofell der Snare, das Ridebecken und die BD (2 Mikros) werden des öfteren zusätzlich abgenommen, nicht nur bei Aufnahmen.
    Du kannst auch mehrere Interfaces über ADAT koppeln, wenn du mehr als 8 Spuren willst.
    Aber das alles bringt einen in jeder Hinsicht großen Aufwand mit sich. Neben viel mehr Geld musst du auch viel mehr Zeit investieren und dir mehr Know How aneignen, um mit so vielen Mikros eine stimmige Aufnahme hinzukriegen und diese richtig abzumixen.

    Thx :)


    Bin gespannt, ob es damit bei dir besser funktioniert. Ist ja auch immer stark vom Setaufbau und den Klangeigenschaften der einzelnen Set-Bestandteile sowie der Spielweise abhängig.


    Nochmal kurz erklärt:
    - beide Mikrofone haben den gleichen Abstand zur Snare-Schlagfellmitte und sind auf dieses gerichtet
    - die Mikros stehen beide hinter / über dem Drummer ... wie genau die Höhe, der Abstand zum Set und der Abstand der beiden Mikros zueinander gewählt wird, muss getestet werden
    - in jedem Fall sind mehr Trommeln und weniger Crashbecken auf den OHs, wenn diese hinter dem Set und dem Drummer stehen

    Ich hol den Thread mal wieder aus der Versenkung. Habe ganz vergessen zu posten, dass ich die angesprochene Methode bereits erfolgreich (und sinnvoll) umgesetzt hatte:


    [video]

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    [/video]


    Mit der normalen Recorderman Methode wären definitiv mehr (v.a. Crash-)Becken drauf.
    Aufgenommen wurde das ganze mit einem t.bone SC-140 matched pair und einem BD-300. Ist natürlich insgesamt etwas nachbearbeitet, aber nur minimal. Der Sound / Mix ist komplett auf meinem Mist gewachsen.

    Ich war schon sowohl in mehreren Raucher-Proberäumen als auch mehreren Nichtraucher Proberäumen (jeweils mindestens 2, wenn ich mich recht entsinne). Empfinde letztere als Raucher allerdings auch angenehmer. Das verhält sich ähnlich wie mit dem Rauchen in der Wohnung. Die Zeiten haben sich halt geändert.


    Dass es jetzt den Instrumenten und dem Drumherum schadet, sei mal dahin gestellt. Bis Anfang/Mitte der Neunziger war wahrscheinlich noch so gut wie jeder Proberaum auch ein Raucherraum und da haben die Instrumente und Verstärker sicher auch nicht mehr Schaden genommen als jetzt. Sie haben halt nur mehr gestunken. In den 60er bis 80ern war das wohl noch extremer, da wurde wahrscheinlich auch in jedem Tonstudio gequarzt bis zum Umfallen.
    Es gibt aber auch andere Faktoren, die schädlicher sein können. Z.B. direkte Sonneneinstrahlung. Und die obligatorische Staubschicht, die sich grundsätzlich nach einer gewissen Zeit bildet, sollte man auch nicht vergessen. Eine Tabakrauchschicht hat den selben "Schutzeffekt" wie eine Staubschicht, nur ist sie evtl. etwas schwieriger zu entfernen.


    Kurzum: Ob das euren Gerätschaften schadet oder nicht, solltet ihr bei der Entscheidung außen vor lassen. Es sollte wohl eher darum gehen, ob das mit dem Rauchen im PR wirklich allen recht ist.

    Der Toningenieur ist eigentlich unvoreingenommen gegenüber günstigen Sachen, auch t.bone. Glaube er nutzt sogar 1 oder 2 t.bones.


    Aber eigentlich unterstützt dein letztes Posting meine Empfehlung nur: Warum 80€ mehr für Großmembraner ausgeben, die schwieriger zu handeln sind und keinen besseren Sound als die SC-140 bringen? Wegen der schlechten Niere evtl. sogar schelchtere.


    Wissen kann man sich auf allen möglichen Wegen aneignen, solang man gewillt ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen und Spaß dran hat. Jemand, bei dem das der Fall ist, würde garnicht erst was von "böhmischen Dörfern" schreiben, sondern hätte schon längst Google angeschmissen.

    Ja, was man so hört. ich höre auch so manches. Hast Du mal in meinen Vergleichstest reingehört? Abraten, weil man was gehört hat nur nicht mit den eigenen Ohren? Kenn ich sonst gar nicht von Dir!


    Zugegeben, war ne schwammige Aussage. Aber wenn das ein studierter Toningenieur sagt, der die selbst getestet hat, vertraue ich darauf. ;)
    Die SC-140 kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen (habe mit denen nicht nur Schlagzeugaufnahmen gemacht). Sind günstiger, einfacher zu handhaben und für seine Zwecke absolut ausreichend.
    Kleinmembraner sind weniger aufwändig in der Herstellung. Daher sind so günstige Großmembraner schon eher mit Vorsicht zu genießen. Auch eine Aussage des Toningenieurs, soweit ich mich entsinnen kann.
    Hast du einen Link zu deinem Vergleichstest parat?


    Mick
    Du kannst natürlich auch über deinen Phonic Mixer aufnehmen. Kannst damit auch direkt in den Line-In deiner Soundkarte gehen und mit Reaper, Audacity o.ä. aufnehmen. Aber einen wirklich großen Qualitätssprung wirst du damit nicht erreichen. Selbst wenn du die OHs und die BD vorher mit dem Mixer etwas EQst und pannst wird das Ergebnis nicht besonders sein.
    So ein Handyrecorder ist simpel in der Handhabung und reicht für Arbeitsaufnahmen völlig.
    Wenn du einen merkbar besseren Sound willst, musst du halt auch einen höheren technischen Aufwand betreiben. In dem Zusammenhang wirst du nicht drum rum kommen dich mit der Materie zu beschäftigen.


    Aber wenn du ohnehin nur mit Rods spielst - und das auf einer DB Ballerburg, wtf? - wirst du sowieso keinen druckvollen und guten Sound aufnehmen können. Rods verändern den Sound, nehmen ne gehörige Portion Attack und Punch/Druck und haben auch ein anderes Spielgefühl. Daran würde ich zuerst was ändern. Guter Sound entsteht am Instrument, nicht erst durch die Aufnahme. Selbst wenn du das Set professionell mit zig Mikros abnehmen würdest, hättest du mit Rods keinen adäquaten Sound - denn ich nehme mal an, dass du eher Richtung Metal bzw. härtere Sachen spielst ...?
    Ich würde also eher auf Sticks wechseln und sehen, dass du das Lautstärkeproblem irgendwie gelöst kriegst.


    Zitat von Mick

    Das H2n ist sicherlich nicht schlecht. Da ich aber aus Lärmschutzgründen mit Rods spiele, höre ich damit leider nur Becken und die Kicks ;( Snare und Tom gehen völlig unter.


    Liegt an den Rods. Und ohne Closemiking (Einzelabnahme der Trommeln) wirst du daran auch nicht viel ändern können. Selbst mit Sticks wird es mit nur zwei OHs schwierig, die Becken nicht zu sehr im Vordergrund zu haben.

    Vergiss das mit dem Phonic Mixer. Da kannst du nur die Stereo Summe ausgeben und hast keine Möglichkeiten richtig nachzubearbeiten. Die Soundqualität wird da dann auch sehr zu wünschen übrig lassen.


    Kauf dir lieber ein richtiges Interface, mit dem du auch richtige Aufnahmen mit playback und Monitoring machen kannst. 4 Kanäle müssten schon reichen, wenn du die OHs geschickt positionierst. Dazu aber später mehr.


    Z.B.: http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_24.htm


    Da hast du zwei Mikro Eingänge und zwei Line Eingänge. Die Line-Eingänge kannst du z.B. mit deinem Mischpult bedienen (die Mikrofonsignale müssen vorverstärkt werden). Wir haben das gleiche seit geraumer Zeit und es hat mir schon gute Dienste geleistet. Eine ganze EP und zig YT Videos wurden damit aufgenommen. Du kannst nämlich über ADAT auch weitere Interfaces anschließen, wodurch du mit dem Teil auch problemlos 12 Spuren (mit nem weiteren 8-Kanal Interface) aufnehmen kannst.


    Fürs Aufnehmen und Mixen eignet sich für den Anfang Reaper: http://www.reaper.fm


    Ich habe auch das BD-300. Für "richtige" Aufnahmen würde ich das allenfalls als Stützmikro oder für Toms verwenden. Aber für Homerecording ist das top, wenn Zeit investierst: gut gestimmte BD, Mikro Position sorgfältig wählen und natürlich ein paar Effekte drauf. Mit EQ, Gate und ggf. etwas Kompressor kriegt man da auch nen sehr kompakten Sound raus.


    Von den SC-450 rate ich ab. Sollen ein sehr hohes Eigenrauschen und ne schlechte Auflösung haben. Weiß ich von einem befreundeten Toningenieur. Bei dem hatte ich mal mein SC-140 Paar mit und die machten nen besseren Eindruck. Sind auch viel leichter zu handeln und günstiger. ;)
    Die nächste sinnvolle Stufe wäre dann z.B. Rode NT-5.

    Nunja, im LEO erscheint es nicht als Steigerungsform.


    Aber auch wenn es existiert, ist es Quark. Bescheiden heißt humble, humblest wäre das Superlativ, also bescheindest / am bescheidensten. Dann würde es heißen "Meiner am bescheidensten Meinung nach". WTF? :D


    http://dict.leo.org/ende/index…ic&multiwordShowSingle=on


    Und um es ein für alle mal zu klären:
    http://de.wiktionary.org/wiki/IMHO
    http://de.wiktionary.org/wiki/in_my_humble_opinion


    Ich nutz die Abkürzung schon viele Jahre und werds wohl wissen. :P


    Schon erstaunlich, dass erstmal 3 Posts geschrieben werden, die nur Halbwahrheiten verbreiten.

    Nun hab ich so viele verschiedene Meinungen gehört daß ich genau so schlau bin wie zuvor


    Ist normal. Es gibt keinen richtigen Weg. Du musst deinen eigenen finden. Wenn du dir Felle empfehlen lässt, empfiehlt jeder was anderes. Dir bleibt nix anderes übrig als mit irgendwas anzufangen und damit Erfahrungen zu sammeln. Wenn du dann noch viel spielst musst du die Felle sowieso regelmäßig wechseln, wenn du einen gleichbleibend guten Klang willst.



    wenn kein Coating drauf ist, kann es sich auch nicht ablösen (was es bei härterem drauf hauen, (schnell) tut und dann klingt die Trommel an den abgenutzten Stellen stark anders)


    Coated hält allerdings meistens länger. Meiner Erfahrung nach nutzen sich besonders Remos auf Snares (hohe Stimmung) besonders schnell ab. Es gibt aber auch noch andere Hersteller.
    Hatte demgegenüber mal ein Emperor coated auf nem 16er FT und es ein halbes Jahr sehr regelmäßig durchgeprügelt. Das Coating hielt bis zum Ende stand. Es war sogar nicht mal eine Stunde, nachdem ich es in den Mülleimer im Proberaumzentrum geschmissen hatte, wieder verschwunden. Ein anderer Drummer hatte es wohl noch als für tauglich befunden.


    Und selbst wenn es sich ablöst: Dann hast du halt in der Mitte im "Schlagbereich" wieder mehr Attack beim Anschlagen und durchs äußere, verbliebene Coating immer noch Dämpfung.

    Zitat von ChampionWill

    Es gibt genug Leute, die Hilfe brauchen und gerne etwas sinnvolles lesen.


    Jo, Stichwort Suchfunktion. Oder impliziert Lesen heutzutage auch Schreiben?


    Zitat von ChampionWill

    Mit unqualifizierten Sätzen wie du von dir gibst, sollteste vllt nicht mehr auf solche Themen antworten.


    Aha ... dann zeig mir bitte auch meine unqualifizierten Sätze. Beweislose Anschuldigungen sind in unserer Gesellschaft leider gegenstandslos :P


    Zitat von ChampionWill

    Bevor ich nicht mehr so viel im Forum "abgammel", solltest du vllt nen bisschen früher schlafen gehen. Könnte dir ganz gut tun.


    Was soll das? Nur weil du meine etwas harte, aber gut gemeinte Ausdrucksweise nicht verträgst bzw. nicht verstehst, musst du nicht anfangen mich zwischen den Zeilen zu beleidigen.


    Nix für Ungut, Junge. Felle und Stimmen sind so ein leidiges Thema hier. Du musst deine eigenen Erfahrungen sammeln. Selbst wenn du hier 5 Seiten - nach deiner Aussage - qualifizierte Hilfe bekommst ... du hast in dieser Zeit kein einziges Fell aufgezogen, gestimmt und erfahren, wie es klingt. Du weißt vielleicht nur, welcher User welche Fellvorlieben und welche Erfahrungen hat. Letztere musste sich jeder einzelne allerdings auch erst erarbeiten.