Beiträge von m_tree

    Ich würde mal sagen ... weniger nachdenken, weniger in Internetforen abgammeln, mehr Felle kaufen und stimmen. Dann klären sich deine Fragen ganz von selbst ...


    Möchte gerne einen trockenen Sound, mit wenig Sustain und trotzdem fetten Attack für Rock, soll aber auch variabel einsetzbar sein.


    Das riecht nach eierlegender Wollmichsau. Sowas ist auch stimmungsabhängig. Trocken und trotzdem attackreich widerspricht sich teilweise und das mit dem Musikstil ist auch immer so ne Sache. Es gibt da keine Vorschriften ... es ist schlichtweg Geschmackssache. Wie du deinen Wunschsound kreieren kannst, musst du selbst rausfinden.


    Zitat von ChampionWill

    Mittlerweile weiß ich auch das die clear mehr Attack haben, möchte dennoch mal coated ausprobieren.


    Dann tu es und hör auf Fragen zu stellen, die nur du selbst dir beantworten kannst.


    Wenn dir hier jetzt Jemand sagt, dass coated die letzte Grütze ist, würdest du aus reiner Neugier doch sicher trotzdem coated ausprobieren ... oder nich?


    Coated klingt wärmer, weniger attackreich. Du kannst auch beidseitig coated verwenden, hatte ich mal ne Zeit lang. Jetzt hab ich wieder beidseitig clear drauf und es hat beides was. In erster Linie ist wichtig, dass du die Felle richtig stimmen lernst, alles andere ist erstmal zweitrangig. Fang ja nicht zu früh an mit dem Dämpfen .. wenns schlecht klingt oder zu lang nachsingt liegt das NICHT an zu wenig Dämpfung, sondern mangelhafter Stimmung.


    Ich empfehle für Hängetoms einlagige und für Standtoms zweilagige Schlagfelle. Zweilagig harmoniert mit kleineren Toms (z.B. 10ern) meiner Erfahrung nach nicht so toll. Hingegen bei größeren Toms harmonieren zweilagige besser, weil sie Obertöne drücken und die Wuchtigkeit "Fatness" fördern.
    Nachteil: Die einlagigen Pellen müssen häufiger als die zweilagigen gewechselt werden. Aber das ist auch kein Stress ... wechselt man halt die Floortoms halb so oft wie die Hängetoms.

    Also ich würde mir statt neuen Fellen erstmal ne Bassdrum kaufen und in Erfahrung bringen, welche Kesselmaße die Snare eigentlich hat.


    Schmeiss das 10er Tom weg und kauf für den Rest klare doppellagige Felle oben und klare einlagige unten.


    Bei 10-12-14 würde ich aber eher das 12er rausschmeißen. Vom Tom-Wegschmeißen hat er übrigens auch nix gekonnt, höchstens hat er ~12€ für ein Tomfell beim Fellkauf gespart. Oder meinst du Verkaufen? Das gestaltet sich bei einzelnen Toms auch nicht so einfach.
    Andere Frage: Wie wärs mal mit Kopfeinschalten?


    Ansonsten:
    Resonanzfelle clear einlagig, Tomfelle alle aus der gleichen Serie, Bassdrumfelle am besten mit Dämpfringen (z.B. Remo Powerstroke 3).


    Felle sind zwar ne sehr individuelle Sache. Aber dennoch braucht nicht jeder eine individuelle Beratung. Es gibt nur ein paar grundsätzliche Dinge zu beachten, der Rest ist Geschmackssache und muss sich entwickeln. Daher: SUCHFUNKTION verwenden!

    Dito - Wuhan. Habe ein 20er Thomann Exemplar und hatte davor ein paar kleinere Varianten, auch Ajas. Das aktuelle hat jetzt schon so einige Recordings mitgemacht und ist auch auf einer EP zu hören. Und das für 50 Öre ...
    Die klingen halt trashig - aber für die meisten ist das genau der Sound, der ein China ausmachen sollte.

    Beispiel: http://www.thomann.de/de/pro_mark_txr5aw.htm


    Die hatte ich auch mal getestet, habe aber mit lackierten Sticks ein auf Dauer angenehmeres Spielgefühl - wie wohl die meisten Drummer.


    Sei dir einfach dessen bewusst, dass die Rutschigkeit deiner Sticks nicht mit deinen physischen Voraussetzungen, sondern v.a. deiner Stickhaltung und Spieltechnik zusammenhängt. Und du sagst ja selbst, dass du Anfänger bist. Wie schon gesagt ... Schweiß an den Händen führt auf jeder Stickoberfläche zu mehr Grip. Und es ist normal, dass sich beim Spielen Schweiß in den Handflächen bildet (natürlich nicht so, dass es trieft ...).

    Schwitzen ist gut. Damit hat man mehr Grip als mit trockenen Händen. Probier doch einfach mal unlackierte Sticks ... hat außerdem den Vorteil, dass sich Hornhaut schneller aufbaut.

    Also ich habe mit den Mikrofonen folgendes vor: Ich habe meine Tom´s so gestimmt, dass sie einen TOP Klang haben. Und beim spielen eines Fill-ins geht der Klang der Tom´s total unter :(


    Wie hast du die Toms gestimmt? Welche Felle? Was für / wie viel Dämpfung? Was für Becken? Wie sehen die Fills aus? Schon mal versucht, mit etwas mehr Schmackes auf die Toms zu schlagen?


    U.U. kann es auch am Raum und dessen Interieur sowie der Position des Drumsets im Raum liegen, dass du die Toms als so leise wahrnimmst.

    Mikrofonieren dient immer einem Zweck. Entweder um das Signal zu verstärken (z.B. bei Auftritten) oder es aufzunehmen. Schließt du also deine Mikros an ein Mischpult an, hast du ohne Aufnahmegerätschaften bzw. einer PA nix gekonnt. Und ein Schlagzeug im Proberaum zu verstärken ist relativ sinnfrei.


    Warum willst du nur die Toms mikrofonieren? Beim Mikrofonieren gehts immer darum, das Schlagzeug möglichst naturgetreu bzw. passend zum Kontext wiederzugeben. In kleineren Kneipen wird z.B. oftmals nur die Bassdrum mikrofoniert und verstärkt, weil diese sich im Bandkontext abseits der Bühne oft am schlechtesten durchsetzen kann. Im Studio dagegen werden oft so viele Mikros wie möglich benutzt, um das Set so naturgetreu und "flexibel" wie möglich aufzunehmen.


    Bei Aufnahmen macht es eher Sinn erstmal mit zwei Overheads und einem Bassdrum Mikrofon anzufangen (siehe "recorderman"). Immerhin willst du ja dein gesamtes Set aufnehmen - nicht nur die Toms.


    Mikrofone werden üblicherweise mit XLR Kabeln ans Mischpult bzw. Interface o.ä. angeschlossen. Üblicherweise sind hinter Mikrofoneingänge Mikrofonvorverstärke geschaltet (niedriger Signalpegel der Mikrofone). Kondensatormikros brauchen eine Phantomspannung (meist 48V), um arbeiten zu können.

    Auch Profis fliegt ab und zu ein Stick weg. Daher - insbesondere auf Gigs - gut erreichbaren Ersatz dabei haben.


    Alle anderen Hilfsmittel kaschieren das Problem nur. Rutschende und ständig wegfliegende Sticks kann man nur mit Technik und den richtigen Sticks "bekämpfen". Basta.


    Btw:
    Das Sex Wax hatte ich auch mal getestet - wurde eigentlich für Surfer entwickelt, um ihren Surfbrettern Grip zu geben. Das ist auch keine Hand Creme, sondern eine Art Wachs, das auf die Sticks geschmiert wird. Aber sobald man ein bisschen spielt und schwitzt, schiebt sich das Zeug am Stick zu Würstchen auf, ändert seine Konsistenz, fängt an eklig auszusehen und die Hände werden dadurch sicher auch nicht sauberer.
    Wie schon gesagt ... mit sowas kaschiert man das Problem nur und schafft sich andere Probleme.


    EDIT
    Zu trockende Hände kenne ich. Hier hilft kräftiges in die Hände spucken und verreiben ... sobald man dann etwas spielt bildet sich ganz von allein genug Schweiß an den Handflächen, um Grip zu erzeugen. Etwas Dreck (ungewaschene Hände) kann übrigens auch wahre Wunder bewirken.

    Ist halt das Einsteigermodell von Tama und der kleine Bruder von der richtigen Iron Cobra ...


    Warum legst du so viel Wert auf die Lackierung? Das sieht sowieso Niemand außer dir. Dir sollte wichtig sein, dass du mit dem Teil gut klarkommst und dein Geld sinnvoll anlegst.

    Das sieht man ihm auch an! :thumbup:


    Ahja .. woran denn? :whistling:


    Zitat von trommeltom

    Nur den Keyboard-Sound finde ich... grässlich...


    Das ist David Garfield - by the way - und das Video ist aus den 80ern ... es geht in dem Video primär ums Drumming, David und Mike werden da vom Meister persönlich nur als "Rhythm-Section" bezeichnet.


    Zitat von trommeltom

    Außerdem sieht man sehr schön, wie Jeff den Bassdrumbeater im Fell stehen und nicht wieder zurückfedern lässt!
    Muss ich mich also doch nicht umgewöhnen? 8|


    Steht das hier irgendwie zur Debatte? Es ist nix verwerfliches dabei, den Beater im Fell stehen zu lassen.

    Jo, er ist der beste Beweis dafür, dass auch Schlagzeugspielen "Kunst" ist ... es geht nicht nur um Technik, Geschwindigkeit, Komplexität oder Arrangement - auch das Gefühl und der persönliche Ausdruck / die persönliche Note muss stimmen.


    Nicht ohne Grund hatte er unzählige Alben von hunderten von verschiedenen Künstlern eingespielt:


    http://home.swipnet.se/ml/jeff.html

    Dann würde ich dir eher zu klaren Schlagfellen raten, die stimmen sich für ungeübte leichter.


    Einspruch.
    Coated stimmt sich leichter, weil durch die Dämpfung des Coatings weniger Obertöne vorhanden sind, die den Ton beim Abklopfen "verwaschen". Man hört "mehr" Grundton an den Schrauben.

    Die Felle sind maßgeblich am Sound beteiligt und sind damit Geschmackssache. Deinen Geschmack musst du erst selbst entwickeln ... welche Felle du am Anfang nimmst ist eigentlich egal, welchen Hersteller eigentlich auch. Hier nur ein paar grobe, gängige Richtlinien, mit denen du nix falsch machst:


    - Resonanzfelle einlagig-clear
    - persönliche Empfehlung von mir: bei den Toms bis einschließlich 13" einlagig, ab 14" zweilagig
    - beim Snareschlagfell die Finger von Remo lassen ... das coating verschleißt bei höherer Stimmung bei Remo extrem schnell
    - beim Snarereso drauf achten, dass es wirklich ein Snarereso ist (die sind viel dünner)
    - bei der BD machen sich vorgedämpfte Felle ganz gut .. entweder mit nem eingearbeiteten Dämpfring (z.B. Powerstroke 3) oder mit Muffle Ringen ...


    Noch wichtiger als die Fellwahl ist ne gute Stimmung. Damit lohnt es sich eher zu beschäftigen als damit, welche Felle du für den Anfang nimmst .. du wirst irgendwann eh noch viele andere durchtesten. ;)

    Hattest du schon mal an einem gut klingenden Set, das professionell (mit ausreichend und guten Mikros) abgenommen wurde mit unbearbeitetem, aber gut gepegeltem Monitoring gespielt? Das klingt durchaus ganz geil, wenn die Sache insgesamt rund ist. Wäre auch schlimm wenn nicht ... wenns nicht von vorn herein geil klingt lohnts sich nämlich auch nicht mehr da was groß zu bearbeiten.


    Was genau würdest du denn machen wollen? EQ? Reverb? Kompression? Gates? Drums gescheit mixen ist eh schon nicht einfach. Aufnahmen machen und Drums mixen üben klingt durchaus sinnvoll ... aber das was du da vor hast bringt im Prinzip nix und da wird kein Schuh draus. Selbst im Studio werden die Drums nicht fürs Monitoring bearbeitet, außer evtl etwas EQ. Bei bspw. Gesang ist das was anderes .. da kommen dann aber auch ziemlich teure Gerätschaften zum Einsatz, keine Software Effekte ... und da gibts auch nur eine einzige Spur und nicht 8 und mehr ...


    Es gibt übrigens sogar Interfaces mit DSPs, die EQing ins interne Monitoring einschleifen können. Falls du das noch nicht weißt - die Latenz ist auch mit günstigen Interfaces normalerweise verschwindend gering, weil das Monitoring zwar über den Rechner einstellbar ist, aber die Signale aufgeteilt werden: Einmal Aufnahmeweg in den Rechner und einmal Monitorweg. D.h. das Monitoring muss nicht erst durch den Rechner, was die Latenz mit einfachen Mitteln gering hält ...

    Testen, wo die Sets am besten klingen ... ?


    Danach jeweils an die Wand, die zum Set am nächsten ist, im Bereich des Sets abdämpfen, z.B. mit Noppenschaum. Falls die Decke glatt und reflektierend ist, ggf. auch direkt über den Sets. So werden unmittelbare Reflexionen minimiert.
    Teppich sollte natürlich in den Raum. Und ansonsten gilt: Je mehr Zeug im Raum steht, desto weniger Einfluss hat der Raum auf den Sound. Egal ob Amps, Couches, Stühle, Kartons oder sonstiger Kram ... wirken alle in gewissem Maße als Diffusor und Absorber.


    Verstehe die Problematik nicht ganz ... wenn du eh nur den Raum zur Auswahl hast? Schau doch erstmal, wie's wird ... ;)

    Der hauptsächliche Unterschied bei den Sets beläuft sich wohl auf die Tomspannreifen. Holzart, Hardware, Optik ... ist Geschmackssache. Gussreifen klingen aber tatsächlich etwas anders als geflanschte Stahlreifen. Das dürfte der triftigste Grund für Soundunterschiede sein. Ich würde beim Soundvergleichen auch immer sehr vorsichtig sein .. selbst bei gleichen Fellen spielen die Stimmung und der Raum ne sehr, sehr große Rolle.


    Eigentlich ist das ne Geschmacksfrage, die dir keiner abnehmen kann. Die Qual der Wahl halt ...

    Zitat von 19Drummer95

    Ist es möglich das Schlagzeug aufzunehmen (die kompletten 8 Spuren), danach die Mics vom Interface zu trennen, neue Spuren zu erstellen und auf diese dann den Rest zu legen? Also dass ich im Prinzip mit 13 Spuren arbeite wobei ich nur 8 Spuren gleichzeitig belegen kann.
    Wisst ihr wie ich das meine?


    Ja, das ist überhaupt kein Problem und wird tagtäglich so im Studio und im Homerecording gemacht. Nennt sich "Overdubbing".
    Du solltest dich am besten schon mal vorher etwas mit dem Thema auseinandersetzen. Wenn du das Zeug hast und keinen Schimmer hast, wie du rangehen sollst, bringt dir das auch nix.


    Zitat von 19Drummer95

    Als Budget stehen mir ca. 1200€ zur Verfügung.
    Kaufen würde ich: ein Shure SM57, Shure Beta 52, 3x Sennheiser 604 und 3x das Rode NT5. Der Sänger würde ein Großmembraner bekommen, da weiß ich noch nicht welches. Bass läuft über die Line6 Pod farm und GItarren über das SM57er.
    Im Großen und ganzen bleibt da eigentlich nicht viel übrig für das Interface ca. 200€. Aber ich will ja nicht irgendeinen extremen billigschrott.


    Das solltest du nochmal überdenken. Brauchbare 8-Kanal Firewire Interfaces gehen ab 400€ los. Welches du letztendlich in der 400-500€ Preisklasse nimmst, spielt weniger eine Rolle. Aber ich hab mehrfach gehört, dass die PreAmps der Focusrite Saffire Interfaces in dieser Preisklasse ihresgleichen suchen. Z.B.:
    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_40.htm


    300€ musst du bei den Mikros auf jeden Fall abziehen. Du brauchst auch noch Kabel und Stative, das solltest du nicht vergessen.
    Btw: Das Firestudio kostet auch 375. Riecht nach Milchmädchenrechnung :whistling:


    Ein Großmembraner für Gesangsaufnahmen ist potenziell das teuerste von allen. Vielleicht solltet ihr versuchen erstmal mit dem SM57 zu arbeiten. Damit kann man durchaus auch gute Gesangsaufnahmen machen.
    Wieso sollte das Gesangsmikro über ein Line6 Pod laufen? Das solltest du direkt ans Interface anschließen.

    Jetzt könnte man argumentieren, wie schön es doch ist, sich nur um sein Instrument kümmern zu müssen und das Drumherum anderen zu überlassen. Das ist aber dann kein Bandgedanke mehr, sondern Profi-Denke. Wir reden hier über den Amateurbereich, wenn ich mich recht entsinne. Da muß jedes Bandmitglied auch mal etwas über seinen/ihren Tellerrand hinausgucken.


    Was definierst du denn als Profi? Als Ob "Profis" nicht über den Tellerrand rausgucken müssten ... selten so einen *** gelesen.


    Für meine Begriffe ist eine Band "gesund", wenn alle Bandmitglieder neben ihrer eigentlichen Rolle als Instrumentalist auch intuitiv (und ohne Absprache) von sich aus diverse Aufgaben übernehmen. Der eine schreibt die Songs, der andere kümmert sich um Gigs, wieder der andere um gestalterische Sachen wie Logos, Fotos, Bandseite, der andere um Aufnahmen etc. ...
    Wichtig ist mir, dass ich bei eigenen Songs, die ich mitspiele (denen ich also nach meinem Gutdünken eine rhythmische Grundlage verleihe), auch ein Mitspracherecht bzgl. Struktur, Details, Übergängen habe und Ideen einbringen kann. Wenn einer in einer Band Songs schreibt ist das ne tolle Sache .. aber wenn der jenige sich dann nicht "reinreden" lassen will, schießt er sich aber definitiv ein gewaltiges Eigentor. Eine Band ist ein Team, das ohne jeden einzelnen nicht funktionieren würde (je weniger austauschbar die einzelnen Mitglieder sind, desto mehr Potenzial hat die Band wahrscheinlich). Gemeinsam ist die Band stark, wenn sie gute Teamarbeit leistet.
    100%ige Demokratien, in denen absolute Gleichberechtigung herrscht, gibt es im "realen" Leben nicht und genauso wenig in Bands. Aber das ist auch gut so, weil manche eben Qualitäten haben, die andere nicht haben. Daher auch die Aufgabenverteilung ...
    Letztendlich zeigt sich auch daran, ob jeder von sich aus sich über sein Instrument hinaus einbringt, inwieweit der jenige engagiert ist. Gibt es Leute in der Band, denen "das große ganze" am Arsch vorbei geht, sollten diese imo direkt rausfliegen. Daran sieht man, dass den jenigen nix an der Band liegt ...


    - CPU und Takt (z.B. QuadCore mit 3,2GHz)
    - Arbeitsspeicher RAM (z.b. 8GB RAM)
    - Festplattenart auf welcher das OS installiert ist (z.B. SATA oder SSD)
    - eingesetztes OS (z.B. Windows7 Professional oder Mac OS X 10)
    - verwendetes Host-Programm (z.B. Cubase5, Logic, ...)


    Das alles sind irreführende Kriterien. Neben dem eigentlichen Interface und dem Schnittstellen Chip (USB/Firewire im Rechner) sowie dem (ASIO-)Treiber hat der Rest keinen Einfluss auf die Latenz. Und wenn doch, passt irgendwas nicht.


    Außerdem werden Begriffe durcheinander gebracht. "SATA oder SSD" ist so gesehen purer Unfug. S-ATA ist eine Schnittstelle, eine SSD ist ein Flashlaufwerk (und keine Festplatte). Wie schnell der Datenträger, auf dem das OS installiert ist, lesen/schreiben/zugreifen etc. kann, hat Einfluss auf die Geschwindigkeit des Systemstarts, Programmstarts und des allgemeinen Arbeitens (Stichwort Auslagerungsdatei).
    Fürs Recording an sich relevant ist der Datenträger, auf dem die Aufnahmen gespeichert und (bei Playback) gelesen werden. Dort können bei alten oder extrem langsamen HDDs durchaus Probleme entstehen (hatte ich schon erlebt).


    Natürlich muss für ne angemessene Latenz ne gewisse Mindestleistung vorausgesetzt werden. Aber die ist heutzutage nicht mehr der Rede wert. Auch mit 10 Jahre alten Rechnern kann man professionelle Aufnahmen machen, wenn der Rechner an sich gepflegt ist und keine größeren Flaschenhälse vorhanden sind.


    Btw: Ein Quad Core ist nicht gleich ein Quad Core, genauso wie 3,2GHz ne sehr schwammige Angabe sind. CPUs sind extrem komplexe Schaltungen, deren "Leistung" man nicht mit Kernanzahl und Takt beschreiben kann. Leider wird das dem Laien immer wieder suggeriert.


    Man sehe sich z.B. mal das an: http://www.computerbase.de/art…ivy-bridge-im-cpu-test/6/
    Und da wurden nur aktuelle CPUs getestet. Vor 4-5 Jahren gabs auch schon Quad Cores. Diese waren aber nicht mal ansatzweise vergleichbar mit heutigen Quad Cores.


    EDIT
    Falsches Forum, übrigens.