Beiträge von m_tree


    Das sind schon 10 Mikros. Dafür brauchst du schon mal zwei Interfaces, die du mit ADAT koppeln kannst. Das sind auch nochmal 600 Öcken dazu.
    An eurer Stelle würde ich mich nach kostengünstiger "Hilfe" umschauen und Jemanden engagieren, der sowohl gängiges Equipment als auch Erfahrungen mit Aufnahmen hat. Vernünftige Aufnahmen zu machen erfordert zwar auch ein Minimum an vorhandenem Equipment, aber auch ne ganze Stange Know How. Schlecht aufgenommenes Zeug kann man dann auch nicht mehr wirklich "gut" mixen, da stößt man u.U. relativ schnell an Grenzen.


    Auch ich würde mich kurz den Fragestellungen anschliessen, speziell was die Overhead Mics angeht (die restl. Mics AKG D112, SM57, e604 f. Toms).


    "Reicht" es bei der Live Abnahme (insbesondere die Becken sollten rüberkommen/ Musikstil Rock) hier auch "günstigere" (Paar bis EUR 200,00) zu nehmen?


    Beyerdynamic MCE-530. Für live völlig in Ordnung. Habe mit denen auch schon einige Aufnahmen gemacht. Einige davon gehen demnächst sogar ins Presswerk.
    Für Hi-Hat / Ride etc. absolut tauglich. Als OHs stößt man im Zuge der geringeren "Auflösung" und einer Neigung zum "Klirren" bei lauten Crashbecken Passagen schnell an Grenzen. Aber im Livebetrieb merkt das keine Sau.

    Das ist es .. egal wie ich es drehe, egal welche Finger, auch auf geraden anderen Stangen merkt man es, es ist total untariert, ich hab die Schrift als Orientierung genommen, es zieht immer in der Nähe vom M vom Masterworkschriftzug nach unten.


    Das muss nicht der Grund sein, da du zumindest das untere Filz, auf dem das Top aufliegt, auch mit drehst.
    Wenn du das wirklich rausfinden willst, dann miss doch einfach nach, ob das Loch im Top Becken mittig ist. Wenn es das ist, setz es mal auf eine Fingerkuppe und "fühle", ob es sich "gleichgewichtet". Wenn es das nach Augenmaß und Gefühl tut könnte noch eine leichte Biegung der Übeltäter sein (sieht aber auf dem Foto nicht so aus). Das nachprüfen, in dem du das Becken mit der Kuppe nach oben auf einen Tisch legst und etwas drehst. Dann weißt du, inwieweit es plan ist.
    Hast du das alles "durchgetestet", weißt du wirklich, obs am Becken liegt oder nicht.


    EDIT
    Das Becken mit der Kuppe nach unten auf eine ebene Fläche zu stellen und die "Gewichtung" testen ist natürlich ne Alternative (siehe drumstudio1). Die ist aber m.E. nicht so präzise, weil das Areal um die Kuppe herum auch Ungleichmäßigkeiten aufweisen kann, die das Becken auf ebener Fläche zwar zu leichter Schrägstellung bringen würden, aber für deine Problematik eigentlich keine Rolle spielen.


    Schon mal das untere Fixierstück der Clutch untersucht? Evtl. ist das auch schuld.
    Wenn du ne andere Clutch hast, teste diese einfach mal an.


    Btw: Eine gewisse Schrägstellung der Becken zueinander ist eigentlich sogar der Sinn der Sache. Ob und inwieweit ist natürlich Geschmackssache, aber Hats klingen, gerade beim Bespielen nur mit dem Fuß, mit leichter Schrägstellung definierter (Chick Sound, Schwingen durch "Fußtappen"). Die Schrägstellung auf dem Foto ist natürlich zu extrem, aber du meintest ja ohnehin, dass das bei etwas festerer Beckenaufhängung weniger wird.



    Zitat von TheArchitect

    Musst wohl eine neue Hihat bald her, wollte eigentlich erst China, Bell etc. zulegen, aber gut.
    Danke für den Tipp.


    Würde ich nicht machen, bevor du dir nicht ganz sicher bist. Siehe oben.


    EDIT2
    Zu Beitrag 21: Das könnte tatsächlich ne Ursache sein. Um das auszuschließen würde ich etwas Gaffer um den Bereich der Clutch wickeln, wo das Becken aufliegt. So viel, bis deutlich weniger Toleranz vorhanden ist.

    Quatsch mit Soße. Wenn Kesselmaße, Kesselstärke, Lagenanzahl, Hardware etc. , aber v.a. Befellung, Stimmung und Mikrofonausrichtung nicht exakt gleich bleiben, kann man da garnix vergleichen.

    Hm, hatte das garnicht mit einer höheren Latenz in Verbindung gebracht. :sleeping: Aber genau das ist eigentlich der einzige "technische" Diskussionsgegenstand beim Thema Firewire vs. USB 2.0.
    Der etwas niedrigere Nettodurchsatz interessiert bei den Größenordnungen, in denen dich Mehrspuraufnahmen bewegen, nicht mehr wirklich. Zeigt ja obige Rechnung.


    Hab da was nettes gefunden: http://www.musiker-board.de/re…5830-firewire-vs-usb.html


    Damit erklärt sich auch, warum USB in der Hinsicht (d.h. nur auf Recordinginterfaces bezogen!) tatsächlich etwas mehr CPU Leistung in Anspruch nimmt als Firewire. Liegt einfach daran, dass der Rechenaufwand wegen komplexeren Treibern, die die Latenz möglichst niedrig halten sollen, ansteigt. Steht aber genug CPU Leistung zur Verfügung (was seit vielen Jahren der Fall ist) und sind die Treiber ausgereift, lässt sich wohl auch mit USB mit ähnlichen (also so gut wie nicht vorhandenen) Latenzen wie mit Firewire recorden.


    Gut, dass das nochmal angesprochen wurde. Fürs Homerecording braucht man sich bei USB 2.0 aber echt keine Sorgen machen, würde ich sagen.

    Seven days von Sting ist ein sehr schöner 5er. Klingt für mich unglaublich rund und geschmeidig, fast einfach ;)


    Das ist aber genau genommen ein 5/4. Die Unterscheidung zwischen 4teln und 8teln wird ja nicht umsonst vorgenommen. Ein 7/8 ist m.E. z.B. schwieriger zu zählen und zu spielen, weil die Differenzierung zum geraden Takt durch den Abzug einer 8tel und nicht durch eine 4tel (3/4, 5/4) zu Stande kommt. Ist natürlich pauschalisiert, aber tendenziell würde ich das schon sagen. Ein 7/4 Takt ist einfach kein 7/8 .. natürlich könnte man bei 7/4tel einfach mit doppelter Geschwindigkeit (bpm) fahren ... aber was macht das für einen Sinn?
    Am Ende ist es reine Mathematik und kann es damit drehen und wenden, wie man will. Aber in der Praxis machen die Unterscheidungen halt wirklich Sinn. Ein 6/8 ist vom Feeling her kein 3/4. Da könnte man den 6/8 sogar eher noch als Triolen im 2/2 Feeling spielen als als 3/4 :D

    Nichala
    Nö. USB hat genauso wie Firewire eigene Controller. Gegenüber Firewire befinden sich die USB Controller aber zumeist direkt im Board Chipsatz, meistens in der Southbridge (zusammen mit P-ATA / S-ATA und anderen Controllern). Weil Firewire seltener verbaut wird, müssen dafür zumeist dedizierte Chips auf dem Board verbaut werden. Etwas üppiger dimensionierte Boards setzen auch des öfteren noch auf zusätzliche dedizierte USB Controller, um einfach mehr Anschlüsse zur Verfügung stellen zu können.
    Deine Aussage ist schlichtweg Quark, sorry.


    Man kann das eigentlich mal ganz einfach ausrechnen, wenn man davon ausgeht, dass der integrierte AD-Wandler gleich in das gewünschte Format (in unserem Beispiel 24 bit / 44,1kHz wav) wandelt und man die praktischen Übertragungsraten diverser USB Standards anschaut.


    Mono 24bit / 44,1kHz wav hat ne praktische Datenrate von 1058kbit/s, was 132,25kByte/s entspricht.
    Bei USB kann man ganz grob 1/3 der theoretischen Datenrate abziehen, um auf die maximal mögliche praktische Datenrate zu kommen. Sieht so aus:
    USB 1.0 - theoretisch 187,5kByte/s - praktisch 125kByte/s
    USB 1.1 - theoretich 1,5MByte/s - praktisch 1MByte/s
    USB 2.0 - theoretisch 60MByte/s - praktisch 40MByte/s


    Bei 8 simultan übertragenen Spuren braucht man also mindestens 1058kByte/s, was einem guten MByte/s entspricht. Fürs Monitoring müssen i.d.R. noch zwei Spuren fürs Stereo-Playback eingerechnet werden. sind also insgesamt 10 Spuren, was 1322,5kByte/s, also ca. 1,3MByte/s entspricht.


    USB 1.0 kann man also komplett knicken. Bei USB 1.1. bräuchte man dann schon gute Controller, um an die 1MByte/s zu kommen. Mehr als 4 Kanäle kann man damit also auch nicht fahren.
    Rechnet man nun für USB 2.0 praktische Mittelwerte von 20MByte/s, kann man damit ganz entspannt auch mal 16 Spuren simultan aufnehmen.


    Anmerkung: 24bit und 44,1kHz ist gängiger Aufnahmestandard. CD Qualität ist 16bit und 44,1kHz. Die Datenrate ist bei Containerformaten (wie eben wav eines ist) das simple Produkt dieser beiden Faktoren (2-dimensionales Koordinatensystem). Bei höherer Abtastrate erhöht sich also auch die Datenrate - bei 88,2kHz wäre diese also schon doppelt so hoch.


    Noch ein EDIT:
    Der Grund für die Popularität von Firewire 400 ist schlichtweg folgender: Es kam 1995 auf den Markt, während USB 1.0 1996 und USB 2.0 2000 auf den Markt kam. Firewire 400 war also schon 5 Jahre zuvor praktisch ungefähr gleich schnell wie USB 2.0 ... da liegt eigentlich der Hund begraben.
    Alle neueren Standards von USB (3.0) und Firewire (800 und neuer) sind dann für die Interface Diskussion eh nicht mehr der Rede wert, weil die Datenraten dort sehr hoch sind (bei USB 3.0 theoretisch 500MByte/s, bei FW800 theoretisch 400MByte/s) und praktisch von keiner Festplatte und den aller wenigsten Flashdrives (z.B. USB Sticks) ausgereizt werden können.


    Kauf dir also jetzt einfach ein USB 2.0 Interface und achte darauf, dass du es auch an einen 2.0 oder 3.0er Port anschließt und werd glücklich. Bei der Aufnahme selbst wirst du schon noch auf ganz andere Probleme stoßen ;)

    das neue notebook wird ned quad haben. also stark sein..


    Ouch! 8|
    Sorry, aber solche Aussagen sind echt übel ... manche Leute haben keine Ahnung von Technik, ok, aber solch ein "Halbwissen" tut echt immer wieder weh, wenn mans zu Gesicht bekommt.


    Was willst du mit USB 3.0 oder Firewire? Hatte ich nicht schon geschrieben, dass USB 2.0 für deine Zwecke reicht und du nicht eher drauf achten solltest, dass innerhalb deines Notebooks keine Flaschenhälse existieren?


    Kauf dir, wenn du wirklich kein "natives" Firewire zur Verfügung hast, ein nettes USB 2.0 Interface und gut ist. Mit dem internen DSP kannst du die Drums fürs Monitoring pannen, das reicht völlig. Mehr wird im Studio (bei Drums) für gewöhnlich auch nicht gemacht. Monitoring ist reine Zwecksache. Bei Gesang oder sonstigen Melodieinstrumenten macht sich etwas Hall (und ggf. Kompressor) auf dem Monitoring nicht schlecht, weil dadurch die Töne (von den meisten Musikern zumindest) besser bzw. einfacher und exakter getroffen werden.

    http://www.thomann.de/de/maudio_fast_track_ultra_8r.htm


    Für Homerecording reicht sowas völlig. Da muss es kein RME Interface sein.


    USB 2.0 ist theoretisch zwar schneller als Firewire 400, aber FW400 ist in der Praxis leistungsfähiger und stabiler, weshalb bei Interfaces gerne auf FW400 zurückgegriffen wird. Wirklich wichtig wird die Bandbreite aber eigentlich erst, wenn du ADAT nutzt und somit weit mehr als deine 8 Rohsignale (16 bzw. 24) übertragen kannst. Mit 8 Eingängen und ein paar Monitor Outs wird USB 2.0 keine Mucken machen.


    Man darf nicht vergessen, dass USB 2.0 auch nicht gleich USB 2.0 ist. Es gibt Chips verschiedener Güte - bessere liefern z.B. praktische Werte von 30 oder 40MB/s, schlechtere nur 10 oder 15. Im Rechner selbst können u.U. auch Flaschenhälse auftreten, die die Aufnahme behindern ...


    Wie auch immer - kurzum: Für deine Zwecke taugt USB 2.0 völlig. Natürlich musst du es dafür auch an einen 2.0er Anschluss anschließen. Hat dein Notebook nur USB 1.1 oder 1.0 (dafür müsste es aber wirklich alt sein), könnte es wirklich knapp werden.

    Da fällt mir eigentlich nur eins ein ... read the f$%&§@g manual! :D


    Also mal ohne Mist. Wenn du wissen willst, was spezifische Ausgänge deines Keyboards für Eigenschaften haben, solltest du einfach mal in die Beschreibung gucken. ;)


    Ansonsten kann nix passieren, wenn du mal statt einer Monoklinke ne Stereoklinke oder umgekehrt anschließt. Neuere Geräte mucken da nicht rum.


    Man muss es ja nicht komplizierter machen als es ist ...

    Birnen malträtieren sieht imo anders aus. Imo wurde ganz sachlich diskutiert ^^


    Hier ein treffendes Zitat aus der originalen heiligen Schrift - für alle jene, die der englischen Sprache mächtig sind:


    Zitat von Drum tuning bible

    It is the area of the hole that counts. Where it is located matters little for the affect on sound (as long as it
    isn't on the batter side). If you want maximum tone out of the head, then the size of each hole needs to be
    in the 1-2” size, and they need be placed closer to the perimeter, but not placed so the edge of the hole is
    closer than about 1” to the break for the bearing edge. In other words, for the best tone, you need to keep
    as much of the center of the resonant head intact as possible.


    Hab mal die wichtigen Passagen fett markiert - man beachte im übrigen die erste Markierung. Ist also alles nicht so wirklich der Rede wert :P


    Deckt sich ungefähr mit meiner Aussage. Man muss halt nur mal selbst nachdenken und sich nicht alles vorbeten lassen :whistling:

    Sorry, ich konnte mir diesen etwas spitzen Kommentar deshalb nicht verkneifen, weil ich ja genau dein Statement vorher schon beschrieben habe. Du hast also meinem Post keinerlei neue Erklärungen oder Erkenntnisse hinzugefügt.


    Würd ich nicht sagen .. du hattest dir in gewisser Weise selbst widersprochen und hattest das ganze sehr schwammig beschrieben:


    Zitat von trommla

    Center oder Off-Center ist eine Sache, bei der ich mir nicht ganz sicher bin. Ich hab gelernt, dass OC weniger Ton nimmt als ein mittiges Loch. Aber irgendwie finde ich das unlogisch, weil ja ganz in der Mitte eigentlich ein Schwingungsknoten sein müßte und somit ein mittiges Loch auf eine gleichmäßige Schwingung weniger negative Auswirkung haben dürfte, als ein - mehr oder weniger zufällig positioniertes - Loch irgendwo außerhalb der Fellmitte.


    Für mich ging daraus hervor, dass du dir irgendwie nicht ganz im Klaren darüber bist, wie sich das verhält ... ich hatte es zunächst sogar so verstanden, dass du ein Verfechter der These bist, dass ein mittiges Loch weniger Ton nehmen würde (was ich wiederrum angefechtet habe).


    Und hier widersprichst du dir wieder - oben hieß es noch, dass ich hinsichtlich deiner "Erklärung" nix neues geschrieben hätte .... 8|

    Zitat von trommla

    Was im übrigen deine Erklärungsversuche nicht abwerten soll, es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass meine Zweifel unbegründet sind, und ich kalkuliere ein, dass ich mich irren könnte.


    Zitat von trommla

    Auch der Hamster im Laufrad wird seine Welt als eine runde bezeichnen, aber hat er damit automatisch recht?


    Schlaue Sprüche lenken nur vom eigentlichen Diskussionsgegenstand ab :P

    Und die Existenz vieler Internetforen hat uns gelehrt, dass diese in erster Linie für den Meinungsaustausch und das Diskutieren gut sind ... 8|


    Das hat nix mit Glauben zu tun, sondern mit meiner ganz persönlichen Ansicht, die auf einer theoretischen Überlegung basiert, welche m.E. garnicht so weit hergeholt ist.
    Deine Erklärung finde ich jedenfalls nicht besonders schlüssig - es ist nicht ersichtlich, wo du das "gelernt" hast und warum ein Schwingungsknoten nur bzw. v.a. in der Mitte vorhanden sein sollte. Außerdem hast du ja selbst Zweifel an dem, was du "gelernt" hast, was meine These unterstützen würde.
    Ein Schwingungsknoten (stehende Welle) würde nur entstehen, wenn die Schwingung, die das Reso zurückwirft, genau die selbe Frequenz und die selbe Amplitude wie das Schlagfell hat. Selbst bei exakt gleicher Stimmung wird die Amplitude nicht gleich stark sein, weshalb dieser Ansatz so nicht hin haut.


    Wenn du ne wissenschaftliche Erklärung willst müsste sich auch erstmal ein studierter Phsyiker hinsetzen und das wissenschaftlich durchleuchten. Es sei denn, man findet nen erfahrenen Drummer mit abgeschlossenem Physik Studium, der das aus dem Stegreif hinkriegt. :whistling:

    Nöö, es macht bei relativ tiefer Stimmung keinen wesentlichen Unterschied aus. Ich hab in meiner 22*18er auch nur ein kleines Stückchen 4cm starken Noppenschaum am Schlagfell, die Luftsäule wird also kaum am Schwingen gehindert.
    Das Reso habe ich immer etwas höher als das Schlagfell gestimmt, was das Sustain sowieso schon verkürzt. Und ich nehme da keinen großen Unterschied wahr. Hätte ich kein 5" Loch im Reso, sähe das evtl. etwas anders aus.
    Aber ne BD wird auch nicht umsonst "Kick" (drum) genannt. Da will man kein Sustain, sondern nen knackigen Bass mit nem Kickanteil, der ordentlch Schub gibt und sich durchsetzt. Zumindest in 90% der Fälle, würd ich sagen. Selbst beim Jazz muss nicht mehr alles klein sein und hoch und singend klingen ...


    Bei höherer Stimmung ohne Reso Loch mag das tatsächlich etwas anders aussehen.


    Ich würde sagen, dass ein mittiges Resoloch das Sustain stärker in Mitleidenschaft zieht als ein seitliches. Ganz einfach aus dem Grund, dass das Schlagfell ungefähr mittig angeschlagen wird und dass Felle generell in der Mitte auch das größte "Ausschlagspotenzial" haben, d.h. am stärksten schwingen können. Gepaart damit, dass der Punch sowieso mittig durch den Beater aufgebaut wird, ist das ziemlich eindeutig, würd ich sagen ...

    Kurz am Rande:


    XLR Kabel sind allgemein für symmetrische Übertragung, in erster Linie Mikrofonsignale, ausgelegt. Mikrofonsignale sind meistens am störanfälligsten und oftmals in großer Anzahl auf geringem Raum über längere Strecken. Die hohe Störanfälligkeit liegt am geringen Pegel der Mikrofonsignale, wodurch Störsignale im Verhältnis mehr ins Gewicht fallen als bei stärkeren Signalen (wie z.B. zwischen Endstufe und Passivbox).


    Klinkeverbindungen sind da universeller. Stereoklinkenstecker heißen so, weil sie häufig auch so verwendet werden. Jeder stink normale Kopfhörer nutzt Stereoklinke ... wäre ja blöd mit zwei Kabeln arbeiten zu müssen.
    Trotzdem kann man ein symmetrisches Signal auch über ein Stereoklinkenkabel übertragen. Das findet in der Praxis allerdings selten statt. Nur wenige Klinkenaus/eingänge können symmetrische Signale ausgeben bzw. verarbeiten.
    XLR Anschlüsse sind demgegenüber aber generell immer auf Monosignale und damit symmetrische Übertragung ausgelegt ...


    Line Signale haben höhere Pegel und sind daher auch nicht so störanfällig. Ein E-drum oder Keyboard ist da also unproblematischer.
    Ansonsten ist die Sache klar ... Di-Box benutzen. Dann musst du aber am Pult in einen Mikrofoneingang, weil nur dort ein entsprechender "Umsetzer" für das symmetrische Signal vorhanden ist. Das Signal muss am Ende ja wieder "zusammengebaut" werden, damit sich die Störfrequenzen auslöschen. Die meisten Pulte haben einen "-x dB" Schalter, mit dem du einen Widerstand vor den Gain schalten kannst, wenn lautere Signale reinkommen. Den solltest du dann mit dem Line Signal auch nutzen ...

    Ein Loch wäre in deinem Fall kontraproduktiv, weil es das Sustain und den allgemeinen "Ton" verkürzt. Das Loch schwächt den Druck, der das Reso zum Schwingen bringt, ab ....


    An deiner Stelle würde ich eher ne "normal" große BD besorgen. Die kann dann mehr (16" ist sehr mager) und klingt wahrscheinlich auch voller, weil das Reso schneller anspricht. Deine Beschreibung klingt jedenfalls irgendwie abnormal, weil es im Normalfall keinen all zu großen Soundunterschied macht, ob der Beater am Schlagfell bleibt oder nicht.

    Ein Kettenantrieb ist immer etwas unrund, bzw. nicht ruckfrei, egal wie die Cam geformt ist. Das liegt daran, dass eine Kette aus einzelnen Stangen besteht. Ein Bandantrieb hingegen ist, eine runde Cam vorausgesetzt, absolut rund.


    Nein. Die Kette schmiegt sich letztendlich genauso "rund" an das Kettenblatt, aber eben mit einer Rasterung. Die Rasterung würde auffallen, wenn unrunde Teile der Cam über die Kette schleifen und mehrere Glieder nacheinander berühren bzw. Druck gegen sie ausüben würden. Das ist allerdings nicht der Fall - die Kette ist fest mit der Cam verbunden und die Glieder, die den Kontakt von der Cam verlieren (treten) bzw. gewinnen (Rückholen), schmiegen sich in einem spitzen Winkel sacht an die Cam.
    Ich hatte den Vergleich mit Iron Cobras und kann bestätigen, dass eine Kette in der Hinsicht keine Nachteile hat bzw. keinen spürbaren Unterschied macht. Die Rolling Glide, auch nicht die Power Glide mit dem leichten Knick, liefen nicht "ruckliger" als die FlexiGlide.


    Ganz vergessen zu erwähnen hatte ich übrigens, dass mir das Masterband meiner FlexiGlide auch mal gerissen ist. Sie war definitiv nicht älter als 10 Jahre.

    Finde das auch sinnfrei. Wenn du vorher noch keine Erfahrung mit A-Sets hast, wirst du nicht nur erstmal mit der Stimmung, sondern auch mit dem Spielgefühl und der ganzen Handhabe beschäftigt sein. Richtige Trommeln und Becken spielen sich einfach ganz anders und müssen eben auch gestimmt werden.


    Alle anderen haben auch mal mit dem Stimmen angefangen. Und das zu nahezu 100% ohne aktive Stimmhilfen, würd ich sagen.
    Ein Drummer, der nicht stimmen kann, beherrscht sein Instrument nicht richtig. Stimmen lernt man, indem man nach Gehör stimmt ...


    Mikrofonierung für dich allein macht imo erst dann Sinn, wenn du mit deinem A-Set spielerisch und "stimmtechnisch" vertraut bist. Und da brauchst du für den Anfang auch kein SM57, sondern zwei Overheads und ein Bassdrum Mikro. Mehr Kanäle braucht man eigentlich nur, wenn man "richtige" Aufnahmen machen will oder ab einer gewissen Gig Größenordnung. Für beides braucht man i.d.R. kein eigenes Equipment ... es ist imo sogar ratsam, sich bei anständigen Aufnahmen und generell im Livebetrieb - am besten professionell - helfen zu lassen. So, wie es Gang und Gäbe ist ;)


    Spar dir das Geld für das Recording Zeug und geh stimmen. ;)

    Ich spielte 2 Jahre eine IC Flexi Glide, nun seit 1,5 Jahren eine Rolling Glide. Konnte bisher nicht feststellen, dass letztere träger war oder schlechter lief ... es gibt viel kritischere Teile an einer Fußmaschine, die die Laufeigenschaft beeinflussen. Allen voran die Masse und Maße diverser Teile (z.B. Beater, Pedal), die Feder, Konstruktionsdetails (Federaufhängung, Winkel von Pedal zur Welle), Lagerleichtläufigkeit und natürlich ne gute Pflege ...


    Für mich erscheint jede Fußmaschinendiskussion (ab einem gewissen Standardlevel - bezogen aufs Material) ziemlich sinnlos, wenn ich z.B. sowas sehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=uCZ_TLNchvM


    DW 9000 (single): Doppelkette, schwerer Beater .. bekannt für gute Laufeigenschaften, aber nicht unbedingt für "Geschwindigkeit". Und trotzdem darf einem da ruhig mal die Kinnlade runterklappen .....


    Ergo: Lieber üben und auf den eigenen Fuß vertrauen beim Fußmaschinendurchtesten ... der eine kommt mit einer Maschine am besten zurecht, mit der ein anderer wiederrum garnicht zurecht kommt.

    Fraglich ist mir immer wieder, warum einige Leute Ewigkeiten vor Auktionsende schon bieten. Aus Käufer- bzw. "Geiz ist geil" Perspektive ist das dämlichste, was man machen kann - zumindest, wenn man den Artikel wirklich kaufen will. Und wenn letzteres nicht der Fall ist, frag ich mich, warum überhaupt geboten wird .... Man könnte zwar denken, dass das dem Verkäufer zu Gute kommt. Allerdings ist mir des öfteren schon aufgefallen, dass mit steigendem Maximalgebot auch (potenzielle) Beobachter und Bieter verloren gehen bzw. die Auktion dadurch an Popularität verliert. Realistische Preise kommen meist sowieso erst am Ende einer Auktion zu Stande, wenn die Auktion nicht gerade nachts um 3 oder zu sonstigen ungünstigen Zeitpunkten endet. Das hat einfach den Grund, dass es für den Käufer sinnlos ist, mehr als ein Gebot abzugeben, weil das den Preis nur unnötig in die Höhe treibt und die meisten das glücklicherweise auch erkannt haben.


    Am meisten stört mich, wie gut sich ebay seine Plattform bezahlen lässt. 9% beträgt die Verkaufsprovision bei Auktionen bis 500€: http://pages.ebay.de/help/sell/fees.html#fvf
    Wenn Kleinanzeigen im Schnitt wirklich höhere Preise erzielen, wird ebay aus ökonomischer Sicht für den Verkäufer damit ad absurdum geführt. Einige Verkäufer scheinen die Provision manchmal zu vergessen, weil sie zeitversetzt ganz unauffällig irgendwann vom Konto abgebucht wird.


    Weiterhin stört mich, dass nur Verkäufer negativ bewertet werden können. Auch Käufer können mal Mist bauen oder nicht zahlen. Auch ist m.E. nicht einzusehen, dass Bewertungen als Käufer und Verkäufer letztendlich gleich gewichtet werden (am Ende gehts ja nur um die Anzahl). Zum Verkaufen gehört eigentlich schon etwas mehr dazu als zu bieten und zu zahlen .. oder noch schlimmer: bei Festpreisen nur auf kaufen zu klicken.


    Auktionen mit höherem Startpreis funktionieren meiner Erfahrung nach nicht so gut. Da gehen Kleinanzeigen evtl. sogar besser, da der "Geschwindigkeitsvorteil" einer Auktion mit hohem Startpreis an Bedeutung verliert, weil sich die wenigsten auf "realistische" Endpreise, die hier als Startpreise gesetzt werden, einlassen - mich eingeschlossen.
    Alles andere als 1€ ist m.E. Bullshit - hat dann nicht mehr viel mit dem Prinzip einer Auktion zu tun.