Beiträge von m_tree

    Hay, ich wollte fragen wann man den Status "Mitglied" bekommt... da ich jetzt echt viele Sachen fürs Schlagzeug suche, brauche ich zum erstellen des Themas "Mitglied"


    So gut wie alles, besonders Anfängerfragen, wurden bereits - oft zigfach - besprochen. Der richtige Umgang mit der Suchfunktion kann sehr aufschlussreich sein.


    Tipp: Unten ein Häkchen bei "Foren" setzen und nur die auswählen (bei mehreren "Strg" drücken), die in Frage kommen. Ein Häkchen bei "Nur gestartete Themen des Nutzers finden" ist auch nicht übel und funzt auch ohne die Eingabe eines Nutzernamens. Damit werden nicht einzelne Beiträge, sondern ganze Threads gelistet.

    @m-tree:
    wo ist denn das Problem bei WD40 und den Lagern??


    Das Zeug kriecht in die kleinsten Ritzen. U.U. dringt es ins Lager ein und "wäscht" das Öl im Lager aus, verdünnt es, wie auch immer. Zumindest Wälzlager sind meistens geschlossene Systeme, die nicht gewartet werden müssen - zumindest nicht vom Laien.


    Das Ballistol klingt interessant. Werd ich mal testen. :)

    Selbst wenn es Kundenverarsche wäre bzw. das Matching sich nicht in einem Stereo Mix bemerkbar machen würde, wäre es imo nicht verwerflich. OHs werden nun mal sehr oft in Stereo Anordnung genutzt und da ist es doch garnicht übel, EIN Köfferchen mit zwei passenden Mikros kaufen und besitzen zu können.
    Soweit ich weiß sind die Sets oft auch insgesamt günstiger. Je nach dem, welcher Aufwand beim Matching betrieben wird, gleicht sich das wohl mit einer gewissen Marketing Strategie aus. Man kennt das ... statt einem Exemplar werden zwei gekauft, der Hersteller macht mehr Umsatz (und im besten Fall Gewinn) als wenn er eines zu einem jeweils etwas höheren Preis verkaufen würde.

    Selbst bei 22ern treffen viele Beater oberhalb von der Mitte auf. Die Frage ist halt, wie groß die Abweichungen sind. Bei kleineren BDs fallen die Abweichungen verhältnismäßig auch noch mehr ins Gewicht.
    Da gibts nur eins: testen.


    Die Auslenkung des Beaters ist allerdings maßgeblich für die Trägheit der Maschine und damit fürs Spielgefühl verantwortlich. Im Zweifelsfall würde ich einen kleinen Soundunterschied in Kauf nehmen fürs passende Spielgefühl.

    Wie schon gesagt - nicht auf die Lager sprühen. Für alles andere ist das aber top, weil es Schmutz entfernt, schmiert und danach vor Wasser schützt usw.


    Bei einer Falcon quietschen die Lager ganz bestimmt nicht. Kann viele andere Ursachen haben.


    Also WD40 besorgen, aber die Lager in Ruhe lassen.
    Vorteil: WD40 ist sehr universell einsetzbar, kann man nicht nur fürs Schlagzeug gebrauchen. ;)

    Für dein Alter ist das schon top. Allerdings find ich das Timing jetzt auch noch nicht besonders ausgereift.


    Denke auch, dass du aufm richtigen Weg bist und nen netten Stil entwickelst. Ich würde aber eher erstmal n paar simplere Sachen spielen, diese dann dafür aber möglichst exakt, rund, sauber, mit sitzendem Timing, etc. .... ;)
    Die Dynamik lässt sich - wie schon angesprochen wurde - auch verbessern. Insgesamt eher mit etwas mehr Schmackes spielen und dafür Ghostnotes und sonstige Schmankerl klar vom Backbeat trennen.


    Lieber mehr üben, weniger Videos machen.

    Selbst mit nur 7 Spuren hatte ich mit dem Zoom schlechte Erfahrungen mitm Handling der Speicherkarte gemacht. Regelmäßiges Stocken beim Recording (Take für den A****) und Datenverlust nach nem Absturz kamen dazu. Außerdem hat man nur 2 Inputs mit Phantomspeisung zur Verfügung.


    Die weitaus bessere Lösung wäre ein Laptop (muss nichts neues sein) und ein "richtiges" 8-Kanal Interface. Ist etwas mehr Material/Schlepp Aufwand, aber funktioniert halt auch besser.

    Wo steht denn die PA? Ist sie wirklich so weit vom Schlagzeug entfernt?


    Soweit ich weiß nimmt der Mensch Latenzen erst ab ca. 30ms wahr, glaube sogar mehr. Der Schall legt in Luft 343m/s zurück. Für einen Meter werden also knapp 3ms benötigt. Ergo wird die Latenz erst ab ca. 10 Metern auffallen, wahrscheinlich erst später.


    Aber ich bezweifel stark, dass die PA Boxen so weit vom Schlagzeug entfernt sind.


    EDIT
    Hab noch was nettes gefunden:
    http://www.delamar.de/musikpro…der-musikproduktion-2838/


    Da heißt es u.a.:


    Zitat

    Unser Ohr bzw. unser Gehirn ist nicht in der Lage zwei Schallquellen zu unterscheiden, die mit einer zeitlichen Verzögerung von höchstens 11 ms ankommen.


    Zitat

    In einem klassischen Orchester entstehen Entfernungen von fast 20 Metern zwischen einigen der Musiker (z.B. Geiger und Bassisten), was einer zeitlichen Verzögerung des Schalls von ganzen 58 Millisekunden entspricht. Dieser Wert überschreitet deutlich unsere oben definierte Wahrnehmungsschwelle von 11 ms und kann natürlich zu enormen Problemen bei der Interpretation von Musik führen (wir erinnern uns dass zwei 32tel Noten bei einem Tempo von 120bpm einen Abstand von 62,5 ms haben).


    Und trotzdem funktionierts ...


    Davon abgesehen muss man erstmal so blöd sein eine PA nicht dort aufzubauen, wo die Musik entsteht. Sprich ... Bühne am einen Ende des Raums, PA am anderen Ende. Selbst wenn alles homogen verstärkt wird (d.h. der Bühnensound keine Rolle spielen würde), wäre das totaler Bullsh** ......

    Insgesamt ganz cool. An einigen Stellen aber nicht ganz tight und nicht exakt (BD-Läufe u.ä.).


    Warum spielst du den Rimclick/Hi-Hat/Strophen Part nicht auch open-handed? Bin mir außerdem sehr sicher, dass das HH-Pattern aus 16tel 3er-Gruppen besteht und der jeweils letzte auf n Rimclick fällt. D.h., NICHT einfach nur RR-L bzw. open-handed LL-R.


    Alles in allem aber gut. V.a. für nen 15-jährigen ;)

    Das mit der Bassdrum leuchtet ein und wird oftmals so gemacht. Die Bassdrum - auch stand-alone - abzunehmen macht live fast immer Sinn, weil sie sich generell am wenigsten durchsetzt. Das Prinzip hat in einer langen "Größenspanne" Gültigkeit, von kleinstem Kneipengig bis kleinem Saal, in dem es nicht all zu laut sein soll.


    Neben dem BD Mikro nur zwei OHs hinzustellen halte ich für keine gute Idee. Es hängt zwar auch von der Spielweise, der Stimmung und den Becken ab. Aber Overheads nehmen sehr viel Bühnensound (Störgeräusche, Feedbackprobleme, ...) auf, im Livebetrieb sind die daher hauptsächlich für die Becken zuständig. Je tiefer die OHs hängen, desto mehr Becken ist im Verhältnis zu den Trommeln auf den OH Spuren, desto weniger Störgeräusche nehmen die OHs auf, u.a. auch, weil sie im Mix nicht so laut gemacht werden müssen und desto mehr Bedeutung gewinnen die Einzelmikros an den Trommeln.
    Wenn du jetzt die OHs, die, weil sie das ganze Set gut aufnehmen sollen, relativ viele Störgeräusche aufnehmen werden, dazu auch noch mit auf Monitore gibst, ergibt das - gerade in dem Bigband-Szenario - nen deftigen Klangbrei auf der Bühne und wahrscheinlich auch Feedback Probleme, würde ich sagen ...


    Dann lieber noch ein Mikro an die Snare und ggf. Hi-Hat und die auf die Monitore gegeben. Bassdrum und Snare müssten auf den Monitoren eigtl reichen. Zumindest, wenn der Backbeat auch durchgehend auf der Snare gespielt wird.


    Von Mikrofon-Paaren der 300€- und mehr Liga würde ich in dem Zusammenhang auf jeden Fall auch die Finger lassen. Wenns primär ums Monitoring geht bzw. die Mikros eh nur leicht zum FOH Mix dazugemixt werden, reichen auch t.bones ...

    Ich empfehle folgende Vorgehensweise:


    Schau dich im Netz um, was es alles gibt und zieh dir genügend Hörproben rein, um ungefähr zu wissen, wie welche Serie in etwa klingt. Such dir dann ein paar schöne Becken raus und kauf sie - am besten gebraucht. Bei Nichtgefallen wieder verkaufen. Das ganze betreibst du solange, bis du zufrieden bist.


    Im Laden anspielen, vergleichen, entscheiden und kaufen ist natürlich Optimum. Kostet aber auch ordentlich Kohle und ist selbst nach wenigen Tagen nicht mehr für annähernd den Kaufpreis loszukriegen (das 14- bzw. 30-tägige Rückgaberecht besteht nämlich nur bei Online Bestellungen).

    Schlagzeug wird selten und wenn dann nur auf größeren Bühnen aufs Monitoring gelegt. Und wenn dann auch hauptsächlich Snare, Bassdrum und evtl. ein bisschen vom Rest. Das Schlagzeug ist i.d.R. das lauteste Element auf der Bühne.


    Overheads würde ich im Livebetrieb ansonsten erst übers Set hängen, wenn bereits alle Trommeln plus Hi-Hat mikrofoniert sind und die Becken tatsächlich untergehen (was sie oftmals nicht tun, wenn der Raum hallig und nicht all zu groß ist). Aber das ist auch Geschmackssache - hierzu gibts schon mindestens einen sehr informativen Thread, soweit ich weiß.
    Je mehr Mikros verwendet werden und je größer die ganze Sache wird, wird es ohne einen Mischer immer schwieriger, nen ordentlichen Sound sowohl im FOH- als auch Bühnenbereich zu fahren - und stressfrei ist das dann sowieso nicht mehr, würd ich behaupten. Und jede Location klingt anders und stellt andere Anforderungen an den Mix. Schema F wird also nicht funktionieren, wenn es um Pegeleinstellungen und Lautstärkeverhältnisse geht.


    Die üblichen Verdächtigen für den Livebetrieb sind z.B. folgende Mikros:


    - SM57 für Snare (oben als auch unten)
    - D112 für BD
    - e604 für Toms (praktisch: Rimklemmen)


    Und - für Aufnahmen zwar imo nicht sehr zu empfehlen, aber für kleinere Gigs auf jeden Fall: Beyerdynamic MCE-530 als OHs, für die HH oder auch das Ride ... relativ günstig, handlich (klein), luftiger Sound (leichte Präsenzbetonung)... hatte mit denen auch schon so einige Aufnahmen gemacht (u.a. ne EP).

    Es gibt eine Editier Funktion.


    Kauf dir lieber erstmal neue Felle und lern stimmen, bevor du an deinen Trommeln rumbastelst. Wenn die Trommeln keine Macken haben, rund sind und die Gratungen in Ordnung sind, kann auch ein Einsteigerset mit gescheiten Fellen und guter Stimmung gut klingen.


    Wenn du die Felle wechselst, solltest du lieber mal einen allgemeinen Check machen:
    - Alle Schrauben der Böckchen nachziehen bzw. prüfen
    - die Gratungen auf Planheit und Gleichmäßigkeit prüfen
    - die Rundheit der Trommeln prüfen


    Wenn du dann irgendwelche Macken feststellen solltest, lohnt es sich, über Nachbesserungen oder ein neues Set nachzudenken.

    Damals waren Bags oder Cases noch nicht so in Mode, die Trommeln waren also "nackt" im Wagen.


    Tjoa .. da würd ich mal sagen: Selbst schuld. Ob was in Mode ist oder nicht wär mir zumindest wurscht, wenns darum geht, mein geliebtes Instrument von A nach B zu bringen.


    Zitat von Trommeltom

    Am darauffolgenden Tag, als ich das Set in den Proberaum fahren wollte, kam ich vor lauter Gestank fast gar nicht ins Auto....... 8|


    Pussy :D

    Es steht außer Frage, dass das ein komplexes und umfassendes Thema ist, das man sich erarbeiten muss. Grundvoraussetzung ist sowieso, dass ein gewisses technisches Verständnis bzw. Interesse oder zumindest die Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen, vorhanden ist.


    Allerdings würde ich schon behaupten, dass eine halbstündige Telefonsession ausreicht, wenn bereits alle Mikros aufgestellt, verkabelt und angeschlossen sind und es nur darum geht, die Recordingsoftware einzurichten und am Ende erfolgreich den Aufnahmeknopf zu drücken. Zum einen gehts da ja nicht darum, das ganze zu verstehen, sondern halt einfach mal damit anzufangen und zum anderen wäre das eine individuelle Hilfe und kein allgemeiner Workshop. Zum Beispiel: "Ich kann nicht aufnehmen, keine Ahnung warum, die Tracks sind alle da" ... "du musst die Spuren erst armen, also bereitmachen fürs Recording .. dann einpegeln .. das geht folgendermaßen: ...."


    Man muss es ja nicht komplizierter machen, als es ist. Meistens ist Machen und nicht immer weiter Theorisieren der richtige Weg. ;)