- CPU und Takt (z.B. QuadCore mit 3,2GHz)
- Arbeitsspeicher RAM (z.b. 8GB RAM)
- Festplattenart auf welcher das OS installiert ist (z.B. SATA oder SSD)
- eingesetztes OS (z.B. Windows7 Professional oder Mac OS X 10)
- verwendetes Host-Programm (z.B. Cubase5, Logic, ...)
Das alles sind irreführende Kriterien. Neben dem eigentlichen Interface und dem Schnittstellen Chip (USB/Firewire im Rechner) sowie dem (ASIO-)Treiber hat der Rest keinen Einfluss auf die Latenz. Und wenn doch, passt irgendwas nicht.
Außerdem werden Begriffe durcheinander gebracht. "SATA oder SSD" ist so gesehen purer Unfug. S-ATA ist eine Schnittstelle, eine SSD ist ein Flashlaufwerk (und keine Festplatte). Wie schnell der Datenträger, auf dem das OS installiert ist, lesen/schreiben/zugreifen etc. kann, hat Einfluss auf die Geschwindigkeit des Systemstarts, Programmstarts und des allgemeinen Arbeitens (Stichwort Auslagerungsdatei).
Fürs Recording an sich relevant ist der Datenträger, auf dem die Aufnahmen gespeichert und (bei Playback) gelesen werden. Dort können bei alten oder extrem langsamen HDDs durchaus Probleme entstehen (hatte ich schon erlebt).
Natürlich muss für ne angemessene Latenz ne gewisse Mindestleistung vorausgesetzt werden. Aber die ist heutzutage nicht mehr der Rede wert. Auch mit 10 Jahre alten Rechnern kann man professionelle Aufnahmen machen, wenn der Rechner an sich gepflegt ist und keine größeren Flaschenhälse vorhanden sind.
Btw: Ein Quad Core ist nicht gleich ein Quad Core, genauso wie 3,2GHz ne sehr schwammige Angabe sind. CPUs sind extrem komplexe Schaltungen, deren "Leistung" man nicht mit Kernanzahl und Takt beschreiben kann. Leider wird das dem Laien immer wieder suggeriert.
Man sehe sich z.B. mal das an: http://www.computerbase.de/art…ivy-bridge-im-cpu-test/6/
Und da wurden nur aktuelle CPUs getestet. Vor 4-5 Jahren gabs auch schon Quad Cores. Diese waren aber nicht mal ansatzweise vergleichbar mit heutigen Quad Cores.
EDIT
Falsches Forum, übrigens.
