Beiträge von m_tree

    Der Verkäufer sagte mir, ich soll bei meinem Budget lieber vorerst ein günstiges Set Becken kaufen und mehr in die Trommeln investieren.
    Wenn die hin sind könne ich dann ja bessere Becken kaufen. Was haltet ihr davon?


    Das klingt irgendwie sinnfrei. Ein günstiges Set kaufen (womit die Trommeln gemeint sind) ist zwar sinnvoll, aber dann wiederrum mehr in die Trommeln investieren? Warum sollten die dann irgendwann hin sein?


    Ich würde dir auch zu einem günstigen, brauchbaren Mittelklasse Set raten, dazu ein paar schöne (und natürlich auch günstige) Becken und anständige Hardware. Bei den 1500 bleibt dann vielleicht sogar noch was für neue Felle übrig.
    Eine wichtige Sache, die vielen oft nicht bewusst ist: ein günstiges Trommelset kann gut klingen, wenn es keine groben Mängel aufweist, gut befellt und gestimmt wurde. Bei Becken lohnt es sich viel eher zu investieren, weil die entweder bescheiden klingen oder eben nicht. Bei den türkischen Schmieden gibts da meistens gute Angebote.

    Ich hab keine Lust die letzten Beiträge komplett durchzulesen, weil dieses Thema imo keine solche Zeitinvestition wert ist.


    Zitat von lukas77

    Wenn du allerdings satte fünf Posts investierst, in denen du dich darüber beschwerst, wie gemein der gute TS doch zu dir und dem Rest der Internetgemeinde ist, indem er ein paar Videos hochlädt, lässt das doch interessante Schlüsse zu, finde ich. ^^


    Ähm, mein vorletzter Post hier liegt fast 6 Wochen zurück. Dessen Grundaussage (und die der vorangegangenen Posts) ist nicht die, die ich letzte Nacht gemacht hab. Also bitte keine Tatsachen verdrehen ;)


    Ich wollte mit meinem Post nur versuchen "wachzurütteln". Die Wichtigtuerei würde ich nach vor so unterschreiben ... ich meine, wenn das jeder vergleichbare Drummer so machen würde - na dann prost Mahlzeit.

    An deiner Stelle würde ich mich, statt zu reden und das Internet mit mittelmäßigen Drum Videos vollzupumpen, einfach der Musik hingeben und den Spaß am Lernprozess genießen ... also das, worum es eigentlich geht. Von nix kommt nun mal nix. Manche Dinge werden durchs Internet scheinbar einfach nur unnötig kompliziert und werden ad absurdum geführt ... du wärst keinen Schritt weiter oder zurück, wenn du keine Videos gemacht / geupt und hier keinen Thread erstellt hättest. Also kehr zurück ins real life, such dir ne anständige Band und ... den Rest lass ich lieber mal weg.


    Zitat von DjembZz

    Am liebsten spiele ich Metal oder Hard-Rock...Da ich kein öffentliches Publikum in Form von Zuschauern auf einer Bühne habe bzw. nur selten oder nur in kleinen
    Mengen hab ich das bei Youtube angefangen.


    Aha, die Ermangelung einer ernsthaften kreativen, musischen "Funktion" rechtfertigt also deine fragwürdigen Aktivitäten im Internet?


    Zitat von DjembZz

    Ich bin um ehrlich zu sein auf Kritik aus...weil Profi's wie ihr wisst einfach viele Sachen besser als ich und gebt mir gut Tipps..


    Für mich ist das pure Wichtigtuerei .. weil dir dein Lehrer nicht reicht oder warum auch immer beschäftigst du ne ganze Armee von Leuten damit, wie du dich verbessern kannst. Gehts noch?

    Ist es nicht der Sinn einer zweiten BD, einen Kontrast im Sound zu haben?


    Öhm, das ist denk ich Auslegungssache. Kommt natürlich auch vor, aber eher seltener. Will heißen: Zwei BDs kommen doch eher häufiger als "waschechte" Double Bassdrums zum Einsatz, die gemeinsam (also wie mit einer Dofuma) gespielt werden.
    Kein Mensch, der normal DB spielt will zwei unterschiedliche Sounds ... denk ich mal.

    Das hängt von der Fußmaschinen Einstellung ab. Meine 22er ist genau genommen sogar noch zu "klein" für meine IC. Schiebe ich den Beater allerdings weiter rein, verändert sich das Spielgefühl in eine Richtung, die mir missfällt. Außerdem würde das Ende des Beaterschafts bei zu geringer "Auslenkung" irgendwann am Fell kratzen ...
    Bei allem unter 22" wird es imo schon schwierig, dass der Beater mittig auftrifft.

    So wie ich das sehe würdest du mit deinen angepeilten Sets qualitativ im schlimmsten Fall sogar einen Schritt zurück machen. Und wenn du nicht vorrangig Poser Metal spielst, wird die zweite BD wahrscheinlich sowieso auf ewig im Proberaum vergammeln. Oftmals werden auch beide hingestellt, aber es wird nur eine via Doppelfußmaschine gespielt, weil es garnicht einfach ist, zwei gleiche BDs auch gleich zu stimmen.


    Rein technisch gibts v.a. zwei Argumente für zwei genutzte BDs: Bei Aufnahmen (bei denen wahrscheinlich sowieso getriggert wird), wenn es um schnelle BD Läufe geht, weil die beiden Felle besser ausschwingen können und weil zwei gleich eingestellte Single Fußmaschinen an zwei gleichen und gleich gestimmten BDs ein homogeneres Spielgefühl als eine Dofuma bietet.


    Kauf dir lieber einen neuen Fellsatz für das Set und ne schöne Doppelfußmaschine. Da sollte vom 1000er dann auch noch was übrig bleiben, was z.B. in ein nettes Becken sicher gut investiert ist.

    Ich habe derzeit 10-12-16 und mein 14er verkauft, als ich mit dem 16er einen Glücksgriff gemacht habe. Diese Entscheidung habe ich mittlerweile des öfteren schon bereut, weil ich ohne das 14er einfach unflexibel bin und das 16er fürs Recording z.B. einfach nicht so geeignet ist. Bei tiefer Stimmung kommt eben manchmal einfach zu wenig Druck raus, wenn man nicht jedes mal drauf ballert wie ein Irrer ...


    Hatte übrigens vorhin Stuss erzählt: Standardgröße sind nicht 10-13-16, sondern 12-13-16. M.E. ist diese Kombi völlig zu Recht aus der Mode gekommen - da wird irgendwie kein Schuh draus.


    Aber wie man sieht: Es ist eben einfach Geschmackssache ....

    Was hast du derzeit für ein Set?


    Deine rausgesuchten Sets sind Einsteigerklasse. Quantität statt Qualität. An deiner Stelle würde ich eher über ne ordentliche Doppelfußmaschine nachdenken.

    Ach so. Das ändert natürlich einiges. ^^


    Angeschrieben sind die Größen meistens nicht, auch auf den Fellen nicht. Daher am besten Zollstock, Maßband o.ä. mitnehmen und nachmessen. 1 Zoll = 2,54cm ;)


    10-12-14 wird heute meistens als "Fusion" Größe verkauft. Zumindest bei Thomann wird zwischen Standard, Rock, Studio und Fusion Sets unterschieden: http://www.thomann.de/de/kesselsaetze.html


    Standard ist meistens 10-13-16, aber - würd ich behaupten - mittlerweile aus der Mode gekommen.
    10-12-14 könnte man tatsächlich als Allrounder bezeichnen. Nur seltenst braucht man da noch ein 16er, würd ich meinen .. ein solches ließe sich aber auch nachkaufen, womit dann viel machbar wäre - z.B. 10+14, 12+16, 10+16, 12+14, 12+14+16, 10+12+14 oder eben alle der Reihe nach ... ein 13er würde da dann nur bedingt reinpassen.
    Aber am Ende ist es eben einfach Geschmackssache ;)

    Die Trommeln haben mit dem Musikstil nicht viel zu tun. Es gibt Tendenzen was Kesselgrößen, Felle/Stimmung und Becken genrespezifisch angeht. Aber am Ende ist erlaubt, was gefällt ..


    Zitat von unforgiven

    Da ich nie weiter daran rumgeschraubt habe, habe ich mich auch nie wirklich mit der Konfiguration des anderen Drums auseinandergesetzt.


    Was hast du denn derzeit für ein Set (Kessel)? Wenn du da nicht weiter dran rumgeschraubt hast solltest du das - so oder so - baldmöglichst anfangen. Mit neuen Fellen und guter Stimmung kann man ein Set komplett klanglich umkrempeln bzw. den Sound u.U. um Welten verbessern. Mit schlechter Stimmung kann auch das beste Set mies klingen, umgedreht kann ein günstiges, solides Set mit guter Stimmung auch richtig fett klingen.


    Abhängig von der Qualität deines derzeitigen Sets kann es sein, dass es sich lohnt, lediglich in nen Satz neue Felle, gut klingende Becken und evtl. neue Pedalerie (billges Zeug bietet oftmals ein eben solches Spielgefühl) zu investieren.


    Falls dennoch ein kompletter Neukauf ansteht, würde ich eine 22er BD und eine 14er Snare besorgen. Das sind Standardgrößen, die eigentlich immer funktionieren. Eine 22er BD kann - tuningabhängig - so gut wie alles. Bei den Toms würde ich 10-12-14 nehmen, wenn es zwei TTs und ein FT sein sollen. Das aber nur am Rande.

    Bzgl. Masse:
    Finde Nils' Aussage da wesentlich einleuchtender. Außerdem ist er der Fachmann hier.


    @mucholos
    Kein Resonanzfell? Ne Trommel ohne Resonanzfell ist nicht lauter als eine ohne. Wie kommst du drauf? Außerdem sind Trommeln ohne Reso was eher spezielles im Schlagzeugbereich ...


    Je weniger Volumen eine Trommel hat, desto lauter klingt sie bei gleicher Energiezufuhr. Mehr Volumen ermöglicht aber theoretisch auch ne höhere Lautstärke, weil insgesamt mehr Energie umgesetzt werden kann (mehr Masse der Luft).
    Ein 10*8er Tom klingt also bei gleicher Schlagenergie lauter bzw. besser wahrnehmbar, ein 16*16er weniger ... dafür hat das 16er mehr Lautstärkereserven.
    Inwieweit das im Vergleich zur eigentlichen Stimmung eine Rolle spielt sei aber mal dahin gestellt.


    Ich würde das Auswahlkriterium Lautstärke außen vor lassen. Die richtigen theoretischen Ansätze zu finden ist ja schon schwierig .. inwieweit das dann noch auf die Praxsis übertragbar ist sei mal dahin gestellt. Hinzu kommen noch die subjektive Wahrnehmung und v.a. viele andere, sinnvoller erscheinende Auswahlkriterien.


    Warum ist dir die Lautstärke eigentlich so wichtig? Eine knackig gestimmte Snare mit gespanntem Snareteppich ist eigentlich schwierig zu überhören .. zieht man Rimshots in Betracht, wird die ganze Überlegung lachhaft.

    lol ... lustiger Thread.


    Ich würd das Zeug halt einfach passend justieren und Vorsicht walten lassen. Man muss ja nicht auf den Hocker springen, sondern kann sich behutsam draufsetzen, die Snare dabei festhalten oder einfach den Hocker ein Stück zurückschieben ... oder nich? :P

    Ich würd das Teil einfach bestellen und in Ruhe testen. Wenns nicht zufriedenstellend ist, kannst du es ja wieder zurückschicken.


    Gerade bei der Bassdrum lassen sich schlecht allgemeine Aussagen machen. Es gibt so viele verschiedene Bassdrum Sounds und Abnahmemöglichkeiten und eben auch Soundvorstellungen... teste halt wie gesagt einfach mit den Mikros rum. Wenns dir am Ende gefällt, ist doch alles in Butter ;)


    Ein befreundetes Studio bzw. ein befreundeter Toningenieur nimmt seine BDs immer mit der Sennheiser Grenzfläche im vorderen plus einem D112 im hinteren Bereich in der BD ab. Hatte mit meiner BD dort noch nix eingespielt, aber ich fand den Sound mit der Studio BD (große Decke drin plus angerissenes Reso - nicht so das Wahre) schon ziemlich fett.
    Bei Aufnahmen gehts am Ende ja auch darum, dass sich die BD im Gesamtmix gut durchsetzen kann. Mit der beschriebenen Methode ist das definitiv gegeben, wobei der Natursound der BD wohl (potenziell) noch am besten rüberkommt.


    EDIT
    So klingt die die Shure Kombination (vorne beta 91a, auf Resoloch Höhe Beta 52a) in einer 22*18er, beidseitig PS3, relativ tief gestimmt, bisschen Noppenschaum drin, Filzbeater direkt auf Fell:
    http://www.youtube.com/watch?v=spIcXIuA9Oo&feature=plcp

    Zitat von shuffle

    Sehr speziell.
    Buche und Birke scheint eh nicht mein Ding, ich hab noch ein S-Classix rumstehen, das kann ich echt nur für Rockabilly-Sachen benutzen also äußerst selten.


    Ok, und wo ist da jetzt der Witz dabei? Oder meinst du das wirklich ernst? :P