Beiträge von m_tree

    Nichala
    Nö. USB hat genauso wie Firewire eigene Controller. Gegenüber Firewire befinden sich die USB Controller aber zumeist direkt im Board Chipsatz, meistens in der Southbridge (zusammen mit P-ATA / S-ATA und anderen Controllern). Weil Firewire seltener verbaut wird, müssen dafür zumeist dedizierte Chips auf dem Board verbaut werden. Etwas üppiger dimensionierte Boards setzen auch des öfteren noch auf zusätzliche dedizierte USB Controller, um einfach mehr Anschlüsse zur Verfügung stellen zu können.
    Deine Aussage ist schlichtweg Quark, sorry.


    Man kann das eigentlich mal ganz einfach ausrechnen, wenn man davon ausgeht, dass der integrierte AD-Wandler gleich in das gewünschte Format (in unserem Beispiel 24 bit / 44,1kHz wav) wandelt und man die praktischen Übertragungsraten diverser USB Standards anschaut.


    Mono 24bit / 44,1kHz wav hat ne praktische Datenrate von 1058kbit/s, was 132,25kByte/s entspricht.
    Bei USB kann man ganz grob 1/3 der theoretischen Datenrate abziehen, um auf die maximal mögliche praktische Datenrate zu kommen. Sieht so aus:
    USB 1.0 - theoretisch 187,5kByte/s - praktisch 125kByte/s
    USB 1.1 - theoretich 1,5MByte/s - praktisch 1MByte/s
    USB 2.0 - theoretisch 60MByte/s - praktisch 40MByte/s


    Bei 8 simultan übertragenen Spuren braucht man also mindestens 1058kByte/s, was einem guten MByte/s entspricht. Fürs Monitoring müssen i.d.R. noch zwei Spuren fürs Stereo-Playback eingerechnet werden. sind also insgesamt 10 Spuren, was 1322,5kByte/s, also ca. 1,3MByte/s entspricht.


    USB 1.0 kann man also komplett knicken. Bei USB 1.1. bräuchte man dann schon gute Controller, um an die 1MByte/s zu kommen. Mehr als 4 Kanäle kann man damit also auch nicht fahren.
    Rechnet man nun für USB 2.0 praktische Mittelwerte von 20MByte/s, kann man damit ganz entspannt auch mal 16 Spuren simultan aufnehmen.


    Anmerkung: 24bit und 44,1kHz ist gängiger Aufnahmestandard. CD Qualität ist 16bit und 44,1kHz. Die Datenrate ist bei Containerformaten (wie eben wav eines ist) das simple Produkt dieser beiden Faktoren (2-dimensionales Koordinatensystem). Bei höherer Abtastrate erhöht sich also auch die Datenrate - bei 88,2kHz wäre diese also schon doppelt so hoch.


    Noch ein EDIT:
    Der Grund für die Popularität von Firewire 400 ist schlichtweg folgender: Es kam 1995 auf den Markt, während USB 1.0 1996 und USB 2.0 2000 auf den Markt kam. Firewire 400 war also schon 5 Jahre zuvor praktisch ungefähr gleich schnell wie USB 2.0 ... da liegt eigentlich der Hund begraben.
    Alle neueren Standards von USB (3.0) und Firewire (800 und neuer) sind dann für die Interface Diskussion eh nicht mehr der Rede wert, weil die Datenraten dort sehr hoch sind (bei USB 3.0 theoretisch 500MByte/s, bei FW800 theoretisch 400MByte/s) und praktisch von keiner Festplatte und den aller wenigsten Flashdrives (z.B. USB Sticks) ausgereizt werden können.


    Kauf dir also jetzt einfach ein USB 2.0 Interface und achte darauf, dass du es auch an einen 2.0 oder 3.0er Port anschließt und werd glücklich. Bei der Aufnahme selbst wirst du schon noch auf ganz andere Probleme stoßen ;)

    das neue notebook wird ned quad haben. also stark sein..


    Ouch! 8|
    Sorry, aber solche Aussagen sind echt übel ... manche Leute haben keine Ahnung von Technik, ok, aber solch ein "Halbwissen" tut echt immer wieder weh, wenn mans zu Gesicht bekommt.


    Was willst du mit USB 3.0 oder Firewire? Hatte ich nicht schon geschrieben, dass USB 2.0 für deine Zwecke reicht und du nicht eher drauf achten solltest, dass innerhalb deines Notebooks keine Flaschenhälse existieren?


    Kauf dir, wenn du wirklich kein "natives" Firewire zur Verfügung hast, ein nettes USB 2.0 Interface und gut ist. Mit dem internen DSP kannst du die Drums fürs Monitoring pannen, das reicht völlig. Mehr wird im Studio (bei Drums) für gewöhnlich auch nicht gemacht. Monitoring ist reine Zwecksache. Bei Gesang oder sonstigen Melodieinstrumenten macht sich etwas Hall (und ggf. Kompressor) auf dem Monitoring nicht schlecht, weil dadurch die Töne (von den meisten Musikern zumindest) besser bzw. einfacher und exakter getroffen werden.

    http://www.thomann.de/de/maudio_fast_track_ultra_8r.htm


    Für Homerecording reicht sowas völlig. Da muss es kein RME Interface sein.


    USB 2.0 ist theoretisch zwar schneller als Firewire 400, aber FW400 ist in der Praxis leistungsfähiger und stabiler, weshalb bei Interfaces gerne auf FW400 zurückgegriffen wird. Wirklich wichtig wird die Bandbreite aber eigentlich erst, wenn du ADAT nutzt und somit weit mehr als deine 8 Rohsignale (16 bzw. 24) übertragen kannst. Mit 8 Eingängen und ein paar Monitor Outs wird USB 2.0 keine Mucken machen.


    Man darf nicht vergessen, dass USB 2.0 auch nicht gleich USB 2.0 ist. Es gibt Chips verschiedener Güte - bessere liefern z.B. praktische Werte von 30 oder 40MB/s, schlechtere nur 10 oder 15. Im Rechner selbst können u.U. auch Flaschenhälse auftreten, die die Aufnahme behindern ...


    Wie auch immer - kurzum: Für deine Zwecke taugt USB 2.0 völlig. Natürlich musst du es dafür auch an einen 2.0er Anschluss anschließen. Hat dein Notebook nur USB 1.1 oder 1.0 (dafür müsste es aber wirklich alt sein), könnte es wirklich knapp werden.

    Da fällt mir eigentlich nur eins ein ... read the f$%&§@g manual! :D


    Also mal ohne Mist. Wenn du wissen willst, was spezifische Ausgänge deines Keyboards für Eigenschaften haben, solltest du einfach mal in die Beschreibung gucken. ;)


    Ansonsten kann nix passieren, wenn du mal statt einer Monoklinke ne Stereoklinke oder umgekehrt anschließt. Neuere Geräte mucken da nicht rum.


    Man muss es ja nicht komplizierter machen als es ist ...

    Birnen malträtieren sieht imo anders aus. Imo wurde ganz sachlich diskutiert ^^


    Hier ein treffendes Zitat aus der originalen heiligen Schrift - für alle jene, die der englischen Sprache mächtig sind:


    Zitat von Drum tuning bible

    It is the area of the hole that counts. Where it is located matters little for the affect on sound (as long as it
    isn't on the batter side). If you want maximum tone out of the head, then the size of each hole needs to be
    in the 1-2” size, and they need be placed closer to the perimeter, but not placed so the edge of the hole is
    closer than about 1” to the break for the bearing edge. In other words, for the best tone, you need to keep
    as much of the center of the resonant head intact as possible.


    Hab mal die wichtigen Passagen fett markiert - man beachte im übrigen die erste Markierung. Ist also alles nicht so wirklich der Rede wert :P


    Deckt sich ungefähr mit meiner Aussage. Man muss halt nur mal selbst nachdenken und sich nicht alles vorbeten lassen :whistling:

    Sorry, ich konnte mir diesen etwas spitzen Kommentar deshalb nicht verkneifen, weil ich ja genau dein Statement vorher schon beschrieben habe. Du hast also meinem Post keinerlei neue Erklärungen oder Erkenntnisse hinzugefügt.


    Würd ich nicht sagen .. du hattest dir in gewisser Weise selbst widersprochen und hattest das ganze sehr schwammig beschrieben:


    Zitat von trommla

    Center oder Off-Center ist eine Sache, bei der ich mir nicht ganz sicher bin. Ich hab gelernt, dass OC weniger Ton nimmt als ein mittiges Loch. Aber irgendwie finde ich das unlogisch, weil ja ganz in der Mitte eigentlich ein Schwingungsknoten sein müßte und somit ein mittiges Loch auf eine gleichmäßige Schwingung weniger negative Auswirkung haben dürfte, als ein - mehr oder weniger zufällig positioniertes - Loch irgendwo außerhalb der Fellmitte.


    Für mich ging daraus hervor, dass du dir irgendwie nicht ganz im Klaren darüber bist, wie sich das verhält ... ich hatte es zunächst sogar so verstanden, dass du ein Verfechter der These bist, dass ein mittiges Loch weniger Ton nehmen würde (was ich wiederrum angefechtet habe).


    Und hier widersprichst du dir wieder - oben hieß es noch, dass ich hinsichtlich deiner "Erklärung" nix neues geschrieben hätte .... 8|

    Zitat von trommla

    Was im übrigen deine Erklärungsversuche nicht abwerten soll, es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass meine Zweifel unbegründet sind, und ich kalkuliere ein, dass ich mich irren könnte.


    Zitat von trommla

    Auch der Hamster im Laufrad wird seine Welt als eine runde bezeichnen, aber hat er damit automatisch recht?


    Schlaue Sprüche lenken nur vom eigentlichen Diskussionsgegenstand ab :P

    Und die Existenz vieler Internetforen hat uns gelehrt, dass diese in erster Linie für den Meinungsaustausch und das Diskutieren gut sind ... 8|


    Das hat nix mit Glauben zu tun, sondern mit meiner ganz persönlichen Ansicht, die auf einer theoretischen Überlegung basiert, welche m.E. garnicht so weit hergeholt ist.
    Deine Erklärung finde ich jedenfalls nicht besonders schlüssig - es ist nicht ersichtlich, wo du das "gelernt" hast und warum ein Schwingungsknoten nur bzw. v.a. in der Mitte vorhanden sein sollte. Außerdem hast du ja selbst Zweifel an dem, was du "gelernt" hast, was meine These unterstützen würde.
    Ein Schwingungsknoten (stehende Welle) würde nur entstehen, wenn die Schwingung, die das Reso zurückwirft, genau die selbe Frequenz und die selbe Amplitude wie das Schlagfell hat. Selbst bei exakt gleicher Stimmung wird die Amplitude nicht gleich stark sein, weshalb dieser Ansatz so nicht hin haut.


    Wenn du ne wissenschaftliche Erklärung willst müsste sich auch erstmal ein studierter Phsyiker hinsetzen und das wissenschaftlich durchleuchten. Es sei denn, man findet nen erfahrenen Drummer mit abgeschlossenem Physik Studium, der das aus dem Stegreif hinkriegt. :whistling:

    Nöö, es macht bei relativ tiefer Stimmung keinen wesentlichen Unterschied aus. Ich hab in meiner 22*18er auch nur ein kleines Stückchen 4cm starken Noppenschaum am Schlagfell, die Luftsäule wird also kaum am Schwingen gehindert.
    Das Reso habe ich immer etwas höher als das Schlagfell gestimmt, was das Sustain sowieso schon verkürzt. Und ich nehme da keinen großen Unterschied wahr. Hätte ich kein 5" Loch im Reso, sähe das evtl. etwas anders aus.
    Aber ne BD wird auch nicht umsonst "Kick" (drum) genannt. Da will man kein Sustain, sondern nen knackigen Bass mit nem Kickanteil, der ordentlch Schub gibt und sich durchsetzt. Zumindest in 90% der Fälle, würd ich sagen. Selbst beim Jazz muss nicht mehr alles klein sein und hoch und singend klingen ...


    Bei höherer Stimmung ohne Reso Loch mag das tatsächlich etwas anders aussehen.


    Ich würde sagen, dass ein mittiges Resoloch das Sustain stärker in Mitleidenschaft zieht als ein seitliches. Ganz einfach aus dem Grund, dass das Schlagfell ungefähr mittig angeschlagen wird und dass Felle generell in der Mitte auch das größte "Ausschlagspotenzial" haben, d.h. am stärksten schwingen können. Gepaart damit, dass der Punch sowieso mittig durch den Beater aufgebaut wird, ist das ziemlich eindeutig, würd ich sagen ...

    Kurz am Rande:


    XLR Kabel sind allgemein für symmetrische Übertragung, in erster Linie Mikrofonsignale, ausgelegt. Mikrofonsignale sind meistens am störanfälligsten und oftmals in großer Anzahl auf geringem Raum über längere Strecken. Die hohe Störanfälligkeit liegt am geringen Pegel der Mikrofonsignale, wodurch Störsignale im Verhältnis mehr ins Gewicht fallen als bei stärkeren Signalen (wie z.B. zwischen Endstufe und Passivbox).


    Klinkeverbindungen sind da universeller. Stereoklinkenstecker heißen so, weil sie häufig auch so verwendet werden. Jeder stink normale Kopfhörer nutzt Stereoklinke ... wäre ja blöd mit zwei Kabeln arbeiten zu müssen.
    Trotzdem kann man ein symmetrisches Signal auch über ein Stereoklinkenkabel übertragen. Das findet in der Praxis allerdings selten statt. Nur wenige Klinkenaus/eingänge können symmetrische Signale ausgeben bzw. verarbeiten.
    XLR Anschlüsse sind demgegenüber aber generell immer auf Monosignale und damit symmetrische Übertragung ausgelegt ...


    Line Signale haben höhere Pegel und sind daher auch nicht so störanfällig. Ein E-drum oder Keyboard ist da also unproblematischer.
    Ansonsten ist die Sache klar ... Di-Box benutzen. Dann musst du aber am Pult in einen Mikrofoneingang, weil nur dort ein entsprechender "Umsetzer" für das symmetrische Signal vorhanden ist. Das Signal muss am Ende ja wieder "zusammengebaut" werden, damit sich die Störfrequenzen auslöschen. Die meisten Pulte haben einen "-x dB" Schalter, mit dem du einen Widerstand vor den Gain schalten kannst, wenn lautere Signale reinkommen. Den solltest du dann mit dem Line Signal auch nutzen ...

    Ein Loch wäre in deinem Fall kontraproduktiv, weil es das Sustain und den allgemeinen "Ton" verkürzt. Das Loch schwächt den Druck, der das Reso zum Schwingen bringt, ab ....


    An deiner Stelle würde ich eher ne "normal" große BD besorgen. Die kann dann mehr (16" ist sehr mager) und klingt wahrscheinlich auch voller, weil das Reso schneller anspricht. Deine Beschreibung klingt jedenfalls irgendwie abnormal, weil es im Normalfall keinen all zu großen Soundunterschied macht, ob der Beater am Schlagfell bleibt oder nicht.

    Ein Kettenantrieb ist immer etwas unrund, bzw. nicht ruckfrei, egal wie die Cam geformt ist. Das liegt daran, dass eine Kette aus einzelnen Stangen besteht. Ein Bandantrieb hingegen ist, eine runde Cam vorausgesetzt, absolut rund.


    Nein. Die Kette schmiegt sich letztendlich genauso "rund" an das Kettenblatt, aber eben mit einer Rasterung. Die Rasterung würde auffallen, wenn unrunde Teile der Cam über die Kette schleifen und mehrere Glieder nacheinander berühren bzw. Druck gegen sie ausüben würden. Das ist allerdings nicht der Fall - die Kette ist fest mit der Cam verbunden und die Glieder, die den Kontakt von der Cam verlieren (treten) bzw. gewinnen (Rückholen), schmiegen sich in einem spitzen Winkel sacht an die Cam.
    Ich hatte den Vergleich mit Iron Cobras und kann bestätigen, dass eine Kette in der Hinsicht keine Nachteile hat bzw. keinen spürbaren Unterschied macht. Die Rolling Glide, auch nicht die Power Glide mit dem leichten Knick, liefen nicht "ruckliger" als die FlexiGlide.


    Ganz vergessen zu erwähnen hatte ich übrigens, dass mir das Masterband meiner FlexiGlide auch mal gerissen ist. Sie war definitiv nicht älter als 10 Jahre.

    Finde das auch sinnfrei. Wenn du vorher noch keine Erfahrung mit A-Sets hast, wirst du nicht nur erstmal mit der Stimmung, sondern auch mit dem Spielgefühl und der ganzen Handhabe beschäftigt sein. Richtige Trommeln und Becken spielen sich einfach ganz anders und müssen eben auch gestimmt werden.


    Alle anderen haben auch mal mit dem Stimmen angefangen. Und das zu nahezu 100% ohne aktive Stimmhilfen, würd ich sagen.
    Ein Drummer, der nicht stimmen kann, beherrscht sein Instrument nicht richtig. Stimmen lernt man, indem man nach Gehör stimmt ...


    Mikrofonierung für dich allein macht imo erst dann Sinn, wenn du mit deinem A-Set spielerisch und "stimmtechnisch" vertraut bist. Und da brauchst du für den Anfang auch kein SM57, sondern zwei Overheads und ein Bassdrum Mikro. Mehr Kanäle braucht man eigentlich nur, wenn man "richtige" Aufnahmen machen will oder ab einer gewissen Gig Größenordnung. Für beides braucht man i.d.R. kein eigenes Equipment ... es ist imo sogar ratsam, sich bei anständigen Aufnahmen und generell im Livebetrieb - am besten professionell - helfen zu lassen. So, wie es Gang und Gäbe ist ;)


    Spar dir das Geld für das Recording Zeug und geh stimmen. ;)

    Ich spielte 2 Jahre eine IC Flexi Glide, nun seit 1,5 Jahren eine Rolling Glide. Konnte bisher nicht feststellen, dass letztere träger war oder schlechter lief ... es gibt viel kritischere Teile an einer Fußmaschine, die die Laufeigenschaft beeinflussen. Allen voran die Masse und Maße diverser Teile (z.B. Beater, Pedal), die Feder, Konstruktionsdetails (Federaufhängung, Winkel von Pedal zur Welle), Lagerleichtläufigkeit und natürlich ne gute Pflege ...


    Für mich erscheint jede Fußmaschinendiskussion (ab einem gewissen Standardlevel - bezogen aufs Material) ziemlich sinnlos, wenn ich z.B. sowas sehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=uCZ_TLNchvM


    DW 9000 (single): Doppelkette, schwerer Beater .. bekannt für gute Laufeigenschaften, aber nicht unbedingt für "Geschwindigkeit". Und trotzdem darf einem da ruhig mal die Kinnlade runterklappen .....


    Ergo: Lieber üben und auf den eigenen Fuß vertrauen beim Fußmaschinendurchtesten ... der eine kommt mit einer Maschine am besten zurecht, mit der ein anderer wiederrum garnicht zurecht kommt.

    Fraglich ist mir immer wieder, warum einige Leute Ewigkeiten vor Auktionsende schon bieten. Aus Käufer- bzw. "Geiz ist geil" Perspektive ist das dämlichste, was man machen kann - zumindest, wenn man den Artikel wirklich kaufen will. Und wenn letzteres nicht der Fall ist, frag ich mich, warum überhaupt geboten wird .... Man könnte zwar denken, dass das dem Verkäufer zu Gute kommt. Allerdings ist mir des öfteren schon aufgefallen, dass mit steigendem Maximalgebot auch (potenzielle) Beobachter und Bieter verloren gehen bzw. die Auktion dadurch an Popularität verliert. Realistische Preise kommen meist sowieso erst am Ende einer Auktion zu Stande, wenn die Auktion nicht gerade nachts um 3 oder zu sonstigen ungünstigen Zeitpunkten endet. Das hat einfach den Grund, dass es für den Käufer sinnlos ist, mehr als ein Gebot abzugeben, weil das den Preis nur unnötig in die Höhe treibt und die meisten das glücklicherweise auch erkannt haben.


    Am meisten stört mich, wie gut sich ebay seine Plattform bezahlen lässt. 9% beträgt die Verkaufsprovision bei Auktionen bis 500€: http://pages.ebay.de/help/sell/fees.html#fvf
    Wenn Kleinanzeigen im Schnitt wirklich höhere Preise erzielen, wird ebay aus ökonomischer Sicht für den Verkäufer damit ad absurdum geführt. Einige Verkäufer scheinen die Provision manchmal zu vergessen, weil sie zeitversetzt ganz unauffällig irgendwann vom Konto abgebucht wird.


    Weiterhin stört mich, dass nur Verkäufer negativ bewertet werden können. Auch Käufer können mal Mist bauen oder nicht zahlen. Auch ist m.E. nicht einzusehen, dass Bewertungen als Käufer und Verkäufer letztendlich gleich gewichtet werden (am Ende gehts ja nur um die Anzahl). Zum Verkaufen gehört eigentlich schon etwas mehr dazu als zu bieten und zu zahlen .. oder noch schlimmer: bei Festpreisen nur auf kaufen zu klicken.


    Auktionen mit höherem Startpreis funktionieren meiner Erfahrung nach nicht so gut. Da gehen Kleinanzeigen evtl. sogar besser, da der "Geschwindigkeitsvorteil" einer Auktion mit hohem Startpreis an Bedeutung verliert, weil sich die wenigsten auf "realistische" Endpreise, die hier als Startpreise gesetzt werden, einlassen - mich eingeschlossen.
    Alles andere als 1€ ist m.E. Bullshit - hat dann nicht mehr viel mit dem Prinzip einer Auktion zu tun.

    Die Luftlöcher dämpfen die Obertöne beim Reso ab. Kick geht dadurch nicht verloren, aber der Bass dürfte damit etwas "präziser" werden. Bei Benny Greb hab ich das auch mal gesehen.


    Mikro auf Höhe des Resolochs platzieren ist keine Todsünde. Dort entsteht halt einfach nur ein viel höherer "Luftdruck" als sonstwo in/an der BD. Schadet dem Mikro nicht, verändert aber den Sound ... live spielt das meist weniger ne Rolle, aber für Aufnahmen meidet man das dann doch eher. Zumal Kick halt wirklich "in" der BD bzw. am Schlagfell entsteht.


    Wenn nur ein Mikro genutzt wird, würde ich es mittig in der BD positionieren und auf die Schlagfellmitte zeigen lassen. Das klang in meinen Ohren immer am rundesten. Viel mehr Kick bekommt man nicht mehr, wenn man näher ans Schlagfell geht, aber je näher man am Schlagfell ist, desto weniger "Bums" hat der Bassanteil.


    Ansonsten würd ich sagen: Testen. Es ist letztlich DEIN Sound für DEINE Band ;)

    Kleine Anmerkung: Doublestrokes gibts bei Heel-Down eigentlich nicht. Ein Doublestroke besteht da aus zwei Singlestrokes. Bei Heel-Up gibts eine bestimmte Double-Stroke Technik, die (unbewusst) ab einer bestimmten Geschwindigkeit bzw. zeitlichem Abstand der beiden Schläge zum Einsatz kommt. Zur Veranschaulichung ist dieses Video evtl. hilfreich:


    http://youtu.be/_lZpnfjGryg


    Ps: Mich wundert immer wieder, wie viel Text teilweise zu solchen "Problemen" geschrieben wird. Es gibt ein paar ganz einfache Ansätze (vor allem die richtige Art zu Üben), alles andere macht das doch nur unnötig kompliziert.

    Irgendwann müssen sowieso neue Felle drauf ... die Felle machen den Sound, der Rest ist beinahe nebensächlich. Spar die das Geld für die Reifen. Fettere Reifen sind schwerer und verwindungssteifer ... verwindungssteifer muss nicht unbedingt besser sein, da jede Trommel und jedes Fell leichte Unebenheiten und Unrundheiten aufweist, die der Reifen bzw. die entsprechende Stimmung ausgleichen muss. Extrembeispiel: Snarereso (Snarebed). Mehr Masse des Spannreifens führt zu anderen Klangeigenschaften. Ob Guss- oder flanged Hoops nun besser klingen, ist Geschmackssache - auch bei Snares. Der höhere Preis entsteht wohl hauptsächlich durch die kostspieligere Herstellung. Gussreifen sind dadurch aber eben NICHT gleich besser (am Ende gehts um den Sound), obwohl diese tendenziell exakter gearbeitet sind als geflanschte Stahlreifen.


    Kurzum: Zieh neue (ordentliche) Felle auf und stimm was das Zeug hält. Dann wird dat schon ... irgendwann müssen sowieso neue Felle her. Die Resos würde ich gleich mit tauschen.

    Solche Doppelschläge mit Heel Down entspannt durchzuhalten stelle ich mir irgendwie schwierig vor. Müsste ich glatt mal testen ^^


    Ich hatte ne Zeit lang auch mal Heel-Down gespielt (zwischendrin). Die Umstellung auf Heel-Up ist nur zu Anfangs wirklich mit Umdenken verbunden. Für nen Anfänger sollte das eigentlich noch weniger ein Problem darstellen.


    Teste doch einfach mal mit Heel Up .. bin mir sicher, dass du es damit besser hinkriegst, sobald du die Technik grundlegend beherrschst. Sehr wenige Drummer nutzen heutzutage noch heel-down ... selbst im Jazz-Bereich ist das nicht (mehr?) vorherrschend.


    Btw: Ein Klavier-Pedal hat absolut garnix mit einer Fußmaschine zu tun.