Beiträge von m_tree

    http://de.wikipedia.org/wiki/K…o.C3.9Fmembran-Mikrofonen


    Kleinmembraner sind für Overheads u.ä. also prinzipiell besser geeignet.


    Außerdem sind Kleinmembraner i.d.R. günstiger, was sicher damit zusammenhängt, dass Großmembraner aufwändiger in der Herstellung sind bzw. die Konstruktion einfach "ausgefeilter" sein muss.
    Weitere Gründe könnten natürlich sein, dass viel mehr Kleinmembraner als Großmembraner gekauft werden, was zu dem Preisunterschied führt.


    Wie auch immer - ich sehe keinen Grund dafür, keine Kleinmembraner als Overheads zu nutzen. Ist außerdem sowieso Gang und Gäbe.


    ...
    Homerecording ist ein dehnbarer Begriff. Der eine will nur mal hören, wie er sich anhört und der andere macht im Proberaum Bandaufnahmen, die ins Presswerk wandern. :whistling:


    Was erhoffst du dir von den Antworten in Erfahrung zu bringen? Wenn du wissen willst, welche Mikrofone bei welchem Budget für welches Einsatzgebiet am besten sind, brauchst du nur mal die Suchfunktion anschmeißen. ;)

    Das ist so nicht richtig, schließlich gibt es noch gute Becken gerade für Einsteiger aus der Schweiz, Deutschland und anderen Länder. Am Besten mal im Fachhandel beraten lassen.


    Die türkischen Becken liegen preislich meistens im Einsteiger bis Mittelklasse Bereich der namhaften Hersteller, klingen aber eher Richtung Oberklasse.
    PSTx, ZBT, Classics, xs20 und wie sich nicht all heißen sind bei Neukauf m.E. einfach nur Geldrausschmiss. Da gibts fürs gleiche Geld was "richtiges" auf dem Gebrauchtmarkt.

    Erstmal neue Schlagfelle kaufen. Selbst wenn du auch noch neue Resos kaufst führt das nicht zwingend zu nem guten Sound. Gestimmt werden müssen sie auch noch ;)


    Bei den Becken ist grundsätzlich Gebrauchtkauf oder bei Neukauf türkische Hersteller zu empfehlen.


    Der Teppich sollte eher "fest" sein. Auf weichen "Kuschelteppichen" würde die Bude wohl noch schneller auseinanderdriften als auf glatten Flächen.


    Begrenztes Budget ist schön und gut. Ohne ne Hausnummer ist das ein sehr dehnbarer Begriff ;)

    Da lässt sich denke ich sehr wenig pauschalisieren, weil es so viele verschiedene Hersteller, Beckenserien, Herstellungsverfahren etc. gibt ...


    Es gibt große, dicke Crashbecken (z.B. Paiste Rude) aber auch kleine, dünne Ridebecken. Verschiedene Materialien, "Bauformen", Dicken, Abdreh-und Hämmerungsverfahren, Cast- und Sheet Bronze etc. pp. ... die Übergänge sind fließend.
    Gut daran zu erkennen, dass manche garkeine Crashbecken am Set hängen haben, aber trotzdem ab und zu crashen und andere wiederrum nur Crashbecken hängen haben und trotzdem gelegentlich "riden" ...


    Zitat von martinelli

    Ein Ride ist stärker gebogen und läuft stäker nach außen aus, d.h. es ist am Rand eher düner und in der Mitte eher dicker.


    Bei manchen Rides mag das zutreffen, bei vielen anderen nicht. Solche Aussagen sind einfach nur irreführend.


    Zitat von martinelli

    Für ein Ride werden gerne schwerere Rohlinge verwendet, weil sich damit mehr Sustain und mehr Stockansprache erzielen lassen.


    Für ein Ride werden also mehrere Rohlinge verwendet? :whistling:
    Und wieder: Das lässt sich nicht verallgemeinern.
    Außerdem hat ein dickeres Becken nicht mehr Sustain als ein dünneres. Bei gleicher "Energiezufuhr" ists eher umgekehrt, weil das dünnere Becken für die gleiche Lautstärke erstmal weniger "Energiezufuhr" braucht.


    Falsch.


    :D


    Das war erstens eine rhetorische Frage, welche zweitens zum Ausdruck bringen sollte, dass Definitions- und Geschmackssache u.U. relativ ähnliche Bedeutungen haben. Außerdem kann eine Wortwahl auch mal leicht schiefgehen. Daher: Korintenkackerei. Jetzt nochmal ohne Fragezeichen.


    Zitat von Seven


    Kommt drauf an. Aber so generell ausgedrückt tendenziell falsch.


    Aha. Diesmal wenigstens im ganzen Satz. Fein. :rolleyes:


    Ich frag mich, wo die ganzen Argumente und "Beweise" bleiben, mit denen du konterst. ^^



    Zitat von Seven

    Offenbar leben wir nicht in derselben Welt.


    Mag sein. Daher ist so vieles halt auch Geschmacks- und Ansichtssache. Falls ich mit meinen Aussagen hier Jemand beleidigt haben sollte - sorry, war nicht meine Absicht. Ich möchte die top40 Bierzelt-Coverszene auch nicht generell über einen Kamm scheren. Aber gewisse Tendenzen fallen einem halt immer wieder ins Auge.


    Guter Sound ist vor allem erst einmal Geschmacksache. Das was Du als "guten Sound" definierst kann mir absolut nicht zusagen.


    Definitionssache, Geschmackssache ... Synonymsache, Korintenkackerei? :whistling:


    Zitat von Seven

    Aber so generelle Aussagen gehen mir ein wenig auf den... you now what ;)


    Das war keine generelle Aussage. In einem Bierzelt, in das mehrere Tausend Menschen passen (und auch drin sind!), tut bestimmt keinem das akustische Schlagzeug in den Ohren weh, der weiter als 5m davon entfernt ist. Aus dem Grund hatte ich das auch wie folgt formuliert:


    Zitat von m_tree

    Mit sowas dann routiniert so große Auftritte, für die es i.d.R. auch sehr dicke Gagen gibt, zu spielen, find ich persönlich einfach "abartig".


    Ich persönlich finds halt stillos. Wenns bei kleinen Gigs (v.a. bei Metal kann ich mir das am ehesten vorstellen) wirklich mal nicht anders gehen sollte, ist das was anderes. Aber bei so riesigen Veranstaltungen ... *kotz*
    Aus dem Grund ist mir die ganze top40 Szene auch weng zu wider. Ist eben reine Zwecksache ..


    Zitat von drumboxx

    Man darf so eine Party Band nicht mit einer Rock Combo verwechseln. Hier ist das Schlagzeug im Hintergrund und gibt einfach nur den Beat.


    Ich kenne einige teilweise recht erfolg- und geschäftsreiche top40 Coverbands. Bei den meisten ist das zwar wirklich so, aber das liegt meistens daran, dass deren Drummer nicht viel weiter können als einen sturen Beat zu halten, der auch fast immer gleich gespielt wird, nur in jeweils angepasstem Tempo.
    Es gibt so viele verschiedenen Songs mit verschiedenen Feelings, wo eben das Schlagzeug auch mal den Groove und das Gesamtfeeling anpassen sollte. Dass das nur relativ selten passiert und viele Songs rein rhythmisch wirklich lust- und groovelos und teilweise stark vereinfacht runtergerissen werden, macht die ganze top40 Sache bestimmt nicht besser.
    Es ist so gut wie immer so, dass der Leadgesang im Vordergrund ist. Das hat nix mit Covermucke zu tun.


    Dass ich da etwas vorbelastet bin hängt evtl. damit zusammen, dass im oberfränkischen (Bamberger) Raum beinahe jedes Livekonzert standard top40 Cover ist. Das ist deutschlandweit die dickste top40 Coverhochburg, kann man sagen.


    ...
    Firewire 1394, Firewire oder nur 1394 ... prinzipiell alles das gleiche - und sehr allgemein gehalten. Es gibt 400er (1394a), 800er (1394b) und das neueste/schnellste S3200 (1394 - irgendwas) .... solang die Steckernorm passt, ist das aber weniger wichtig, weil alles abwärtskompatibel ist und auch 400er Firewire für deine Zwecke reicht.
    Nur so am Rande ...

    Ich sehe keinen Grund dazu, dass ich das tun sollte - jetzt, nachdem ich viel Arbeit, Muse, Zeit und Geld in meinen Akustik Sound und mein gesamtes Schlagzeug "Feeling" gesteckt hab. ;)


    Zitat von drumboxx

    Ich kann dir nur sagen, dass der Sound wirklich geil war.


    Guter Sound ist wie schon gesagt Definitionssache. Hängt auch von den Ansprüchen und Gewohnheiten ab ... wenn dein E-Drum Sound bisher nur mittelmäßig war, bist du natürlich begeistert. Hörst du dann im Vergleich live mal ein richtig gut und fett klingendes Akustik Set, wirst du diese Meinung wohl ganz schnell ändern.


    Ansonsten frag ich mich, woran du diesen Sound beurteilst. Standst du vor der Bühne? [Ironie aus ->] Hast du den FOH Mix und/oder den Sound vor der Bühne mit Mikrofonen aufgezeichnet?
    Falls du hier - was ich vermute - von deinem Monitorsound am Set sprichst, so ist deine Aussage über den Sound fragwürdig. Denn, wie gesagt, ein Monitorsound ist prinzipiell was anderes als der eigentliche Mix - egal, ob FOH oder gemasterter Song.


    Wir sollten den Glaubenskrieg jetzt aber mal nicht weiter entfachen ...

    Ich hab das schon ein paar mal sehen müssen und find es einfach stillos und peinlich. Es geht da nicht nur ums optische .. E-Drums klingen meistens nicht besonders, auch auf einer großen PA nicht.


    Ein E-Drum stellt für mich eine Kompromisslösung zum Akustikset dar, es ist in meinen Augen kein richtiges Schlagzeug.
    Mit sowas dann routiniert so große Auftritte, für die es i.d.R. auch sehr dicke Gagen gibt, zu spielen, find ich persönlich einfach "abartig".
    Außerdem find ich, dass man den Anspruch haben sollte, dem Publikum auch in gewisser Hinsicht was zu "bieten" ...


    Aber wie so oft ist das Ansichtssache. Diese Aussage ist auch nicht gegen Dich persönlich gerichtet - nicht falsch verstehen, bitte.


    Auffällig ist, dass mir das bisher nur bei top40 Cover begegnet ist. Abgesehen davon, dass ich von top40 Cover eh nicht viel halte, repräsentiert das leider doch irgendwie den allgemein Eindruck, den ich davon hab ....


    Es gibt natürlich Situationen, in denen ich E-Drums auf der Bühne völlig in Ordnung finde. Eben genau da, wo es als Stilmittel verwendet wird oder einfach zur Band passt. Aber da gehts ganz bestimmt nicht um Bierzelt Cover Mucke.

    Zitat von drumboxx

    Was ist für mich die optimale Lösung, wenn ich mit wirklich gutem Sound aufnehmen möchte?


    Wirklich guter Sound ist Definitionssache. Ich bezweifel, dass man bei E-Drums überhaupt von wirklich gutem Sound reden kann.


    Das Maximum an Möglichkeiten hättest du nach deiner Beschreibung, wenn du dir ein Mischpult mit internem Effektgerät und mindestens 6 Pre-Aux- bzw. Direct Outs besorgt. Abgesehen davon, dass die internen multifunktionalen Effektgeräte kleinerer Mischpulte meistens auch keine Klangwunder sind, sind v.a. die Direct Outs problematisch.
    Die brauchst du, um die einzelnen Rohspuren direkt an ein Interface für die Mehrspuraufnahme weitergeben zu können. In der Anzahl findet sich sowas aber fast nur bei professionellen Mischpulten, die entsprechend groß und teuer sind.


    Mit Mehrspuraufnahme hast du am Ende immer mehr Möglichkeiten. Du kannst sogar Midi in gewisser Weise simulieren, indem du einzelne Kanäle triggerst und mit neuen Sounds belegst. Oder eben einzeln nachbearbeiten etc. ...


    Bei den gebräuchlichen Interfaces für den Homestudio Bereich (z.B. Focusrite Saffire) ist es meistens nicht möglich, über den internen DSP Effekte auf den Monitormix zu legen. Das können nur wenige. Hier kannst du laut Beschreibung zumindest (oder mindestens) einen Echtzeit Equalizer ins Monitoring einschleifen:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_24_dsp.htm


    Müsstest du allerdings mit ADAT erweitern, um auf deine angepeilte Input Anzahl zu kommen.


    Einzelnes Panning und anpassen der Monitorpegel der einzelnen Kanäle sollte aber mit jedem vernünftigen Interface bzw. dem integrierten DSP machbar sein.


    ...


    Ich würde mir das aber auch noch drei mal überlegen, ob du jetzt wirklich so viel Geld für Equipment ausgeben solltest, das du prinzipiell fü deine Aufnahmen garnicht brauchst. Monitoring klingt i.d.R. nie perfekt, weil es halt nur Mittel zum Zweck ist. Auch bei richtigen Studioaufnahmen ist ein Monitorsound u.U. mal trocken oder klingt nicht voll bzw. knallig. Als Drummer hat man da den Vorteil, dass man noch seine Umgebung hört.


    Als Kompromisslösung würde ich in Betracht ziehen, den H1 durch ein richtiges Interface zu ersetzen. Das müsste wegen wahrscheinlich etwas besserer ADCs etwas sauberer klingen.


    Ich denke ansonsten, dass du zu hohe Ansprüche an ein E-Drum stellst. "Richtige" Aufnahmen macht man i.d.R. mit Akustik Drums. Live eingespielte (also nicht programmierte) E-Drums kommen meistens mehr als Stilmittel oder Gegenstück zu den Akustik Drums zum Einsatz.


    EDIT
    Sorry, aber wer auf solchen großen Auftritten, auch wenns nur Party Cover Mucke ist, mit nem E-Drum auf die Bühne geht, hat m.E. keinen Stil. :thumbdown:


    Es wird ansonsten schwierig, den gleichen Weg wie auf diesen Auftritten zu gehen. Dazu bräuchtest du Equipment, von dem du dir gleich ein Akustik Set mit anständiger Mikrofonierung leisten könntest.

    Ich bin mit E-Drums nicht so bewandert. Wenn du mir aber den ganauen Typ durchgibst, kann ich dir evtl. sagen, was möglich ist.


    Zuerst mal wäre noch interessant, wie genau du das bisher gemacht hast.
    Hat das Ding zwei Main Line Ausgänge, sodass du mit dem einen den H1 und mit dem anderen einen Kopfhörer oder ne PA bedient hast?
    Kann dieser Ausgang "feineingestellt" werden, d.h., können die einzelnen Trommeln und Becken gepannt werden und von der Lautstärke angepasst werden?


    Dass der H1 übersteuert liegt an falschem Einpegeln. Dabei kann der Input zu laut oder der interne Gain zu weit aufgedreht sein.


    Evtl. lässt sich dein "Problem" also auch lösen, ohne, dass du neues, teures Equipment kaufen musst.


    EDIT
    Kurz mal in deine Videos reingeschaut ... klingt doch ok. Gepannt ists auch.


    Wenn du - wie gesagt - deinen fertigen Gesamtmix in deinem E-Drum erstellen kannst (also mit Panning und Pegeln), reicht es eigentlich den Stereo Main Mix aufzunehmen. Da du außerdem eh nur Line Ins brauchst, entfallen die Mic-Preamps. Insofern würde auch sowas reichen:


    http://www.thomann.de/de/presonus_firestudio_mobile.htm


    Hat auch insgesamt 8 Line Inputs, aber ist eben viel günstiger.


    Du willst das Interface dann also ständig fürs Monitoring nutzen, nicht nur für die Aufnahme? Dann brauchst du auch immer nen Rechner, über den das läuft.

    Jepp. Allerdings gibt man Effekte (von etwas EQing abgesehen evtl.) meistens erst nach der Aufnahme dazu. ;)


    Wie gesagt, Monitoring (live) ist was anderes als die eigentliche Aufnahme. Bei "richtigen" Aufnahmen kommt das Mixing im Rahmen der Nachbearbeitung. D.h. immer erst aufnehmen und dann am Sound basteln. ;)


    Das, was aufgenommen wird, muss vorher allerdings natürlich schon abgestimmt werden. In deinem Fall wären es deine vorprogrammierten Sounds. Bei Akustik Aufnahmen wären es Stimmung, Raum, Mikrofonierung u.v.m. ... denn: Shit in -> Shit out. Sind die Aufnahmen an sich sch..., kann der beste Mix den miesen Sound am Ende auch nur kaschieren. Der schlechte Grundsound bleibt erhalten.

    Um das ganze aufzunehmen brauchst du noch ein Interface. Am besten würde sich hier also ein Recording Mischpult bzw. eines mit Stereo USB Output eignen.
    Damit sind dann allerdings auch nur Stereo Main Mix Aufnahmen möglich. Einzelnes Nachbearbeiten der Spuren ist damit unmöglich.


    M.E. tätest du am besten daran, dir ein richtiges Interface zu besorgen. Damit sind richtige Mehrspuraufnahmen möglich und gepanntes und teilweise sogar "EQtes", latenzfreies Monitoring.
    Das, was du auf dem Monitor hörst und das was man letztendlich abmischt, um es zu präsentieren, sind zwei Paar Schuhe. Im Nachhinein lässt sich noch viel am Sound machen, weshalb Mehrspuraufnahmen beim Schlagzeug das "einzig Wahre" sind, wenn man einen guten Sound will.


    Das ist z.B. ein brauchbares Interface mit 8-Mikrofon Preamps: http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_40.htm


    Deinen Monitormix kannst du dann über ne spezielle Controlsoftware am Rechner mixen. Aufnehmen und abmischen geht dann z.B. mit Reaper.


    Ein weiterer Vorteil ist dabei, dass man damit auch relativ easy richtige Bandaufnahmen realisieren kann. Über die Controlsoftware können zusätzlich Pilotspuren und Klick von der DAW (der Aufnahmesoftware, also z.B. Reaper) ins Monitoring gespeist werden. Genauso könnte man aber auch zu einem Playalong oder einem beliebigen Musiktrack latenzfrei einspielen, wenn man das Soundfile vorher in die DAW einfügt.
    Mit so nem Interface hat man quasi ein kleines, vollwertiges Homestudio.
    Ein richtiges Mischpult entfällt damit i.d.R. .. prinzipiell kann man das Interface (zusammen mit nem Rechner) auch als Mischpult nutzen.

    Welche Ausführung (medium, medium-thin, thin, ...) war es denn genau?


    Crashbecken sind i.d.R. eher dünn, damit sie schnell ansprechen und dynamischer zu spielen sind bzw. klingen.
    Dass du das Teil kaputt geschlagen hast liegt eher an einer falschen Spielweise als am Becken selbst. Erst recht, wenn es neu war.


    Die Beckenwahl aus angeblichen Haltbarkeitsgründen zu treffen halte ich für blödsinnig. Der Sound und das Spielgefühl sollte entscheiden.

    Ich würde das Akustikset nicht verkaufen. Ein E-Drum kann ein gepflegtes Akustik Set auf keinen Fall adäquat ersetzen. Vielleicht brauchst du früher als du denkst wieder ein Akustikset. Z.B. in einer Band oder nach einem Aus/Umzug bzw. Anschaffen eines Proberaums.


    Außerdem wäre das gleich zwei mal rausgeschmissenes Geld: Du verkaufst dein wahrscheinlich neu gekauftes Akustikset mit Verlust. Gute E-Drums sind verhältnismäßig teurer als Akustik Drums, mit denen man "arbeiten" kann.
    Wenn du das E-Drum wieder verkaufst, weil du wieder ein Akustik Set willst, hast du gleich drei mal Geld rausgeschmissen.


    Stattdessen würde ich mit den Nachbarn Zeiten ausmachen, in denen gespielt werden darf. Außerdem machen Kinder in einem bestimmten Alter auch gelegentlich Krach, der einem auf die Nerven gehen kann.


    Es gibt außerdem Möglichkeiten, um die subjektiv empfundene Lautstärke, die bei den Nachbarn ankommt, zu reduzieren. Trommeln und Becken abdämpfen, Position im Raum, Dämpfung im Raum, ggf. Schallschutzwände ums Set o.ä. ... muss bei entsprechender Kreativität auch nicht viel kosten.

    Crashes in verschiedenen Größen aus der selben Serie in bestenfalls gleicher Ausführung harmonieren zumindest theoretisch am besten miteinander. Allerdings ist jedes Becken trotz maschineller Hämmerung ein Unikat.
    Insofern kann es passieren, dass ein 16" A-Custom Crash besser mit einem bestimmten 18er aus der gleichen Serie harmoniert als ein anderes 16" A-Custom Crash.


    Ich würde ein 18" Avedis medium-thin Crash antesten, das m.E. dein 16" medium-thin Crash gut ergänzen sollte. Ein 17er wäre zumindest mir bei nur zwei Crashes eine zu kleine Differenz. Die kann man evtl. ausbügeln, indem man ein 17er thin Crash (dünner als medium-thin -> dünnere Becken klingen tiefer) nimmt. Mir hätte das dann zu wenig "Ride" Qualitäten (größere Crashes lassen sich auch mal als trashiges Ride nutzen), aber das hängt eben vom ganz persönlichen Anspruch ab.


    Wie man sieht, ist das Geschmackssache. Da ist eine einzige Meinung nicht unbedingt allgemeingültig ... manche mischen auch die unterschiedlichsten Crashes im gleichen Setup oder spielen Beckenserien in Genres, die völlig untypisch sind. Wenns gefällt, warum nicht?


    Zitat von Marrow

    Ich bin nur der Meinung dass der Sound der Avedis Reihe nicht immer den Sound erzielt, den ich für den Musikstil Hard/Heavy unbedingt einsetzen möchte. Daher hätte ich gerne ein paar Meinungen zu möglichen Alternativen gewusst. Vielleicht gibt es ja Jemanden in diesem Forum, der mir ein paar Vorschläge machen kann. Das war die einzige Absicht hinter diesem Beitrag. Nun bin ich in diesem Forum relativ neu, aber ich habe schon die ein oder anderen Beiträge gelesen. Konnte aber zu meinem Beckensetup speziell nichts finden was mir weiterhelfen könnte. Da eine Anschaffung für 17" Crash relativ teuer kommt, hätte ich gerne ein paar Erfahrungsberichte eingeholt.


    Das ist ein Widerspruch. In der Überschrift und Launchpost bringst du zum Ausdruck, dass du ein 17er Crash suchst, das dein Avedis Setup optimal ergänzt.
    Im Zitat schreibst du, dass du unterm Strich mit dem Sound der Aveden nicht so ganz zufrieden bist und fragst nach Meinungen zu möglichen Alternativen.


    Also: Was denn nun? Willst du wissen, welche Beckenserie für deine Soundvorstellung statt der Avedis Serie eher in Frage käme oder suchst du nach wie vor ein zweites Crashbecken für dein bestehendes Avedis Setup?


    Man muss sich natürlich nicht auf eine Serie festlegen. Es ist zwar gebräuchlich, Crashes aus der gleichen Serie zu nehmen, aber Ridebecken und Hi-Hats (und Chinas) werden eher mal gemischt, weil das eben relativ eigenständige Becken sind.
    Am Ende bist du am besten bedient, wenn du dir die verschiedenen Beckenserien selbst zu Gemüte führst und durchhörst. Auf den Herstellerseiten und bei Thomann gibts von vielen Becken Soundfiles. Oder im Laden kann man auch mal nen Stick zücken und sich ein bisschen umhören ...
    Ich würde dir Gebrauchtkauf der Becken empfehlen, von denen du dir deinen Wunschsound erhoffst. Da man oft erst nach einer gewissen Zeit merkt, wenn es nicht das richtige Becken ist oder nach ein paar Jahren die Soundvorstellungen ändert, ist das m.E. die beste Methode für den Beckenkauf und zum Durchtesten.

    Würde ich auch sagen. Nicht zählen können bzw. kein Taktgefühl zu haben und nicht laut Mitzählen können / wollen sind nicht zwingend das selbe Paar Schuhe.


    Der eine braucht das laute Mitzählen, um sicher zu werden und ein Gefühl fürs Taktschema zu bekommen, den anderen hindert es evtl. sogar am Vorankommen, weil er das Taktschema und die nötige Sicherheit für Fills etc. längst verinnerlicht hat.


    Da ich (noch) kein Lehrer bin, kann ich da nur mich und höchstens ein paar Musiker aus meinem Bekanntenkreis als Beispiele anbringen.

    trommelfrosch
    Kann ich unterschreiben. In erster Linie betriffts bei mir auch die Schraube auf 7 Uhr, da dort die meisten (mit links gespielten) Rimshots landen. Die Schraube auf 5 Uhr erwischts manchmal auch etwas ... daran sind dann die mit rechts gespielten Rimshots schuld.


    Die Tightscrews sehen interessant aus. Alle anderen "Endlösungen" wären aber nix für mich, da ich auch gern mal etwas höher und tiefer stimme.


    Da das Drumset "lebt", sogar, wenn man nicht spielt, ist Nachstimmen eine der essentiellen, lebenserhaltenden Dinge ... evtl. solltest du das eher als Segen betrachten, der dir angewöhnt, immer den Stimmschlüssel parat zu haben und regelmäßig nachzustimmen. Irgendwann denkt man da - auch auf Gigs - garnicht mehr drüber nach.

    Ich zünde mal kurz ne kleine Bombe:


    Bin zu 95% Autodidakt und seit einiger Zeit aus dem Fortgeschrittenen Stadium raus, denk ich mal. Ich hab bisher nie ernsthaft laut gezählt beim Spielen. Tue bzw. versuche ich das, kann ich nicht frei spielen. Bringt mir garnix.
    Ohne jemals mit lautem Zählen geübt zu haben spiel ich solide und sicher und hab mit spontanen, verschobenen und komplexeren Fills in geraden als auch zusammengesetzten Taktarten schon einige Bassisten aus dem Konzept gebracht (natürlich nur fahrlässig).


    Kurzum: Ich persönlich kam bisher ohne lautes Zählen gut klar und glaube nicht, dass ich jetzt sicherer, tighter oder irgendwie besser wäre, hätte ich laut gezählt. Das meiste ist am Ende halt Gefühlssache ... genauso wie ein 6/8 im Gefühl sein muss, ist das bei nem 7/8 oder noch verworrenerem Zeug. Ist man einmal drin, sind auch gechillte und lockere, kreative Fills drin, die weder eiern, schleppen oder untight sind.
    So ist das bei mir zumindest.