Beiträge von m_tree

    Ich würde jetzt gerne eine passende und billige Unterlage für mein Set haben.


    Teppich - eher harter Natur. Mit ausgefahrenen Dornen rutscht dann nix mehr ... einen anderen Zweck erfüllt eine Schlagzeug "Unterlage" eigentlich nicht.


    Zitat von Chris1407

    Und Tipps wie ich sonst noch den Sound verbessern könnte. Wir haben leider noch keinen Proberaum und werden in naher Zukunft auch keinen haben.


    Wenn "wir" deine Band ist, macht es Sinn, den Raum zu dämpfen. Dann wird die ganze Schose klarer und kontrollierter, es gibt weniger Feedback und die Höhen klirren nicht mehr so. Ergo hört ihr euch gegenseitig besser und könnt bei subjektiv ähnlicher Lautstärke mehr reinhauen bzw. aufdrehen. V.a. die Gesangsanlage kann in gedämpften Proberäumen meistens noch ein Stück weiter aufgedreht werden.
    Falls du da drin nur alleine (hoffentlich mit Ohrschutz) spielst ists Wurst, solang sich Niemand beschwert. Je halliger ein Raum, desto besser klingt ein Schlagzeug (meistens) darin. Aber desto mehr schepperts auch ;)


    Schlagzeug in der Ecke bedeutet immer mehr "Schub" seitens der Bassdrum.


    Ansonsten bleibt nur zu sagen: Ein guter Schlagzeugsound entsteht - vom Schlagzeuger abgesehen - durch hochwertige Trommeln, gut gestimmte und nicht total runtergespielte Felle, hochwertige Bronzeteller und einen gut klingenden Raum. Der Raum ist aber erstmal nebensächlich und wird erst bei Aufnahmen und diversen Konzerten wirklich wichtig.

    Ziemlich sicher waren das Remo UT (glaub nicht, dass auf nem Fame was ordentliches ab Werk ist). Das ist die Billig-Serie von denen ... mittelmäßig bis schlecht gestimmt kann das dann nur bescheiden klingen. ;)


    Sich wegen sowas auf eine Marke zu versteifen ist Quark. Auf der anderen Seite weißt du aber zumindest erstmal, was du willst, was auch sein Gutes hat ...


    WIe lang hast du das Set denn schon bzw. inwieweit wurden die Werksfelle schon bespielt?
    Die Resos zu tauschen halte ich für kompletten Geldrausschmiss. Sammel doch lieber erstmal ein paar Stimmerfahrungen, eh du noch mehr Geld ausgibst.
    Außerdem würd ich erstmal zwei Toms aus der Reihe rausnehmen ... offizieller Grund: Mehr Toms sind klanglich immer schwieriger in Einklang zu bringen als weniger. Es ist für Anfänger schon nicht so einfach, ein Fell in Stimmung mit sich selbst zu bringen, geschweige denn Schlag- und Reso aufeinander abzustimmen und vorher richtig zu zentrieren.
    Mit der falschen Herangehensweise kann man ein Fell auch mal relativ zügig verhunzen ...


    Als Snareschlagfell leg ich dir ein Evans Power Center Reverse Dot ans Herz. Spiele die seit geraumer Zeit ausschließlich auf der Snare. Entspricht außerdem auch deiner "Religion". :D
    Hab ich bei mir mit nem halben Stück Moongel abgedämpft.

    Eine Messung bei 90° reicht nicht. Bei einer Ellipse findet man zwei Durchmesser im Winkel von 90°, die gleich lang sind. Misst man die zufällig, geht man eventuell fälschlicher Weise davon aus, der Kessel sei run.
    Ich würde wenigstens eine Messung bei 45° dazu nehmen.


    Da hast du natürlich Recht, auch wenns unwahrscheinlich ist ;)


    Zitat von m00hk00h

    Praktich suche ich die bauchigste und die flachste Stelle, indem ich den Kessel angelegtem Maßband (;)) drehe.


    Das triffts auf den Punkt. Ergo sollte man am besten ne Hand voll oder noch mehr Messungen machen - volle Zustimmung ... wenn ich mich Recht entsinne, hatte ich auch meistens viel mehr als 2 Messungen gemacht, weil ich es eben genau wissen wollte.


    Zitat von m00hk00h

    Und eine (laminierte) Holztrommel ohne leichter Ellipse muss mir erst noch begegnen. Wenige Millimeter Differenz zwischen den beiden extremen sind durchaus normal, meiner Erfahrung nach.


    Je größer die Trommel, desto größer sind auch die "zulässigen" Toleranzen. Bei meiner Bassdrum sind durchaus ~2-3mm Differenz feststellbar, glaub ich (Messung ist schon länger her) .. meine 14er Orion Snare hat ne Differenz von unter 1mm, bei meinem 16er FT war sie kaum mehr messbar -> definitiv unter 0,5mm. Die Snare hat schon ein Jahrzehnt oder mehr auf dem Buckel, das 16er Tom zwar nur 2,5 Jahre, aber dafür ists nur ein Pro-M (Mittelklasse) Tom - übrigens sehr sicher im fernen Osten gefertigt. :P
    Würde also nicht sagen, dass mehrere Millimeter Unterschied generell im Toleranzbereich liegen.


    Mir ist übrigens eingefallen, warum ich dachte, dass zwei Messungen reichen sollten:


    http://www.ppvmedien.de/pdf/Di…lten-Wegstimm-Methode.pdf
    (Kleiner Auszug aus Nils' Tuning Buch)
    -> Seite 38 / 39. Da steht auch was zum Toleranzbereich bei verschieden großen Trommeln ;)

    Ich würde keinen Stick verwenden, sondern etwas Beaterähnliches. Es geht ja wahrscheinlich um eine Art Bassdrum, nich?


    z.B. -> http://www.thomann.de/de/rohema_grosse_trommel_schlaegel.htm


    Pinstripe oder Powerstroke 3 wäre auch mein erster Gedanke. Ansonsten sollte das Ding leer sein und auch das Resonanzfell sollte nicht all zu stark vorgedämpft sein.
    Anschließend moderat hoch stimmen, aber nicht zu hoch. Je höher die Stimmung, desto durchsetzungsfähiger (und damit subjektiv lauter) wird der Gesamtsound.

    jpm
    Man kanns aber echt unnötig kompliziert machen. Damit man beim Messen den tatsächlichen Durchmesser an der jeweiligen Stelle trifft, gibts ne ganze simple Vorgehensweise: Den Zollstock am einen Ende fixieren und anhalten, das andere Ende leicht hin- und her bewegen und schauen, wo der Durchmesser am "längsten" ist. Dann das ganze um 90" drehen und wiederholen ...


    In meinem Bekanntenkreis, egal ob Familie, Freunde, Bekannte, Musiker und egal ob in meiner Heimat oder in Franken, wurde das Metermaß immer Zollstock genannt. Es ist zwar wirklich falsch, aber Umgangssprache. Jeder weiß, dass man damit die Länge misst und dass da in Deutschland Centimeter und Millimeter draufstehen, auch wenn "Zoll" im Namen ist. Übrigens hat das metrische System (noch?) nicht in allen Teilen der westlichen Welt Einzug gehalten. Die Amis messen ihre Körpergröße z.B. immer noch in Fuß+Zoll. Mal von miles per hour etc. ganz abgesehen ... mindestens eines der beiden ist auch noch in UK verbreitet.
    Da der Threadersteller von vorn herein von Zollstock sprach, ist davon auszugehen, dass auch er weiß, was das ist.


    EDIT
    Korrektur: Eine Sekante ist nicht immer gleich dem Durchmesser (wie komm ich nur auf sowas :whistling: ) .....

    Bei einem 7 teiligen Kesselsatz inkl. Hardware für 900€ sind da sicher keine "richtigen" Felle drauf.


    Trotzdem würd ich versuchen mit den Dingern erstmal zu leben und versuchen sie in Stimmung zu kriegen. Solang keine Aufnahmen oder größeren Gigs anstehen ist das denk ich unproblematisch.

    Ich würde von eingearbeiteten Dämpfringen bei den Toms auch die Finger lassen. Coated ist ansonsten auch immer ne Überlegung wert.
    Dämpfen würde ich dann mit Moongel bzw. was vergleichbarem.


    Aber eigentlich ist es fast egal, welche Felle du nimmst. Ohne Stimmerfahrungen und mit einem neuen, dir unbekannten Set, kaufst du zunächst sowieso die Katze im Sack. Fellvorlieben und Stimmfähigkeiten muss jeder für sich selbst entwickeln.


    Wenn das Set neu ist, würd ich jetzt den Teufel tun und mir für ein schweine Geld nen kompletten Fellsatz für 7 Trommeln inkl. Bassdrum zulegen. Da kommst du unter 300 Öcken nicht weg .. eher noch mehr.


    Daher kann ich auch nur sagen: Resos erstmal in Frieden lassen. Allenfalls würd ich erstmal nur ein oder zwei Snarefelle kaufen, weil Snarefelle i.d.R. am häufigsten gewechselt werden müssen und weil der Snaresound doch meistens am "kritischsten" ist.


    Wenn du das Set jetzt ordentlich prügelst sollten die Tomfelle eh in nem halben Jahr runter. ;)


    Falls du noch tatsächlich noch keine Stimmerfahrungen hast, lass dir eins gesagt sein: Neue, hochwertige Felle bringen nicht automatisch nen guten Sound mit sich. Gestimmt werden müssen sie alle, und das nicht nur einmal (innerhalb eines Felllebens).

    Dann geh mal auf "erweiterte Suche", schränke das ganze aufs Hardwareforum ein und gebe die Suchbegriffe nacheinander ein .. also zuerst z.B. "Fußmaschine Kette", "Fußmaschine Band", "Fußmaschine exzentrisch" etc. ...


    Denn - glaub mir - das wurde alles schon mehrfach durchgekaut ... sind prinzipiell alte Kamellen.


    Btw: Mit 50€ lohnt es sich m.E. nicht groß zu testen, welche Maschine einem liegt. Für das Geld muss man nehmen, was man kriegen kann ;)
    Ist außerdem eh fragwürdig, wenn du noch am Anfang stehst und garnicht einschätzen kannst, welche Maschine wirklich zu dir passt.


    Bodenplatte ist nicht so weiter wichig. Die besseren Maschinen haben eine - mit Bodenplatte ist bzw. steht die ganze Maschine in sich stabiler.

    Zitat von closedroll

    Mit einem Zollstock kann ich ja nicht auf den Millimeter genau nachmessen, oder seht ihr das anders?


    Allerdings ... auf einem Zollstock sind Millimeter aufgezeichnet. Man muss nur mit Bedacht messen und die Augen auf machen (und natürlich Licht auf die Sache fallen lassen).
    Kannst natürlich auch ein großes Lineal nehmen. Wüsste allerdings nicht, was man sonst nehmen sollte - mal von einem (übergroßen) Messschieber abgesehen.


    Die Rundheit misst man prinzipiell so:
    Kessel von Fell + Spannreifen befreien. Zollstock bzw. sonstiges Messinstrument auf die Gratung legen und nachmessen, mindestens zwei mal (90° gedreht) ...
    Wenn du einmal dabei bist, würde ich gleich beide Seiten (Schlag- und Reso) messen.


    Weiterhin sinnvoll zu überprüfen ist die allgemeine Beschaffenheit der Gratungen und des Kesselinneren. Die Gratungen sollten gleichmäßig gearbeitet sein und keine Macken aufweisen - gleiches gilt fürs Kesselinnere (wobei es da nicht ganz so wichtig ist). Um das zu überprüfen einfach mal einen genaueren Blick drauf werfen und mit den Fingern über die Gratungen fahren.


    Außerdem sollten die Gratungen (von der Snare-Reso Seite zwecks Snarebed abgesehen) möglichst plan sein. Das kann man überprüfen, indem man die Trommel auf die Gratungen auf eine möglichst ebene Fläche stellt.
    Im einfachsten Fall leuchtet man mit einer Taschenlampe von oben in den Kessel und schaut, ob irgendwo mehr Licht zwischen Gratung/Aufstellfläche entweicht als sonst oder nicht.
    Sollte die Fläche (z.B. ein Tisch) nicht perfekt eben sein (was ohnehin selten ist), ist das auch nicht weiter tragisch: Durch Drehen der Trommel kannst du feststellen, ob etwaige "Lücken" mit der Trommel oder mit der Unterlage zusammenhängen.


    Das gleiche Prozedere gilt auch für die Spannreifen. Ist hier aber auch nicht so extrem wichtig, zumal meiner Erfahrung nach fast kein Spannreifen perfekt gleichmäßig gearbeitet ist (hier haben Gussreifen wahrscheinlich Vorteile).


    Alle anders gearteten Mängel, die an der Trommel feststellbar sind - z.B. deine angesprochenen Macken im Lack/Chrom, sind rein optischer Natur. Dafür, dass die Trommel potenziell gut klingen kann sind hauptsächlich die Rundheit der Gratungen bzw. der Trommel und die Gleichmäßigkeit/Planheit der Gratungen verantwortlich.


    Btw:
    Es gibt - v.a. bei Holz - keine 100%ig perfekte Trommel. D.h., auch neue Trommeln haben hier und da minimalste Abweichungen. Je hochwertiger und teurer eine Trommel, desto kleiner sind die Abweichungen i.d.R. ...
    Holz kann sich zudem verziehen ... daher hast du wohl auch den Gebrauchtkauf angesprochen. Aber meiner Erfahrung nach ist das - wenn überhaupt - so minimal, dass es vernachlässigbar ist. Zumindest, wenn die Trommel gut behandelt wurde.
    Bei Metall ist das ganze meistens unproblematischer.

    Was ist das für ne Frage?


    Wenn du wirklich Schlagzeug spielen / lernen willst und es dir Spaß macht, dann solltest du es tun.
    Wenn du es nicht willst (was ich mit solchen Fragen verbinde), dann lass es.


    Was soll das Soundfile in dem Zusammenhang? Habs mir nicht angehört ... wozu? Wenn du - angenommen - "schlecht" spielst, muss geübt werden ... oder du lässts eben sein. Das kannst nur du selbst entscheiden.

    Kann mich dem Vorredner nur anschließen.
    Ein Klick auf 16teln oder gar 32teln? 8tel sind ja schon grenzwertig und machen m.E. nur in Ausnahmefällen wirklich Sinn.


    Bzgl. Allgemeinaussagen und "nicht üben müssen":
    Eben gerade wenn er keinen Lehrer hat ists wohl ganz gut, wenn er verschiedene Herangehensweisen kennenlernt. Die Grundaussage meinerseits war ja ebenfalls, dass er den Klick beim Üben ab und zu mal anmachen sollte, aber eben nicht immer.

    Ein Metronom dient in erster Linie erstmal dazu, dass das Tempo konstant bleibt. Es ist also vor allem da relevant, wo es wirklich auf ein konstantes Tempo (und bei Aufnahmen ggf. die damit einhergehende Einordnung ins Grid) ankommt - also vor allem in Bandsituationen. Bei Aufnahmen ists fast immer standard, bei diversen Livesituationen auch. Inbegriffen sind damit natürlich die Proben für die genannten Anwendungen.


    Natürlich sollte jeder Musiker ab einem gewissen Level auf Klick spielen können, also damit vertraut sein - allen voran Drummer. Betonung liegt aber auf "ab einem gewissen Level". Ich würde den Klick erst einsetzen, wenn der jeweilige Groove bzw. die jeweilige Figur bereits in Fleisch und Blut übergangen ist und locker und rund läuft.
    Ein Klick kann dein inneres Takt/Timinggefühl, welches unabdingbar für das Spielen von in sich runden Grooves / Abläufen ist, nicht ersetzen. Du selbst musst wissen, wo welcher Schlag in welcher Dynamik und welchem Anschlag hin muss. Ein Metronom läuft i.d.R. nur auf dem Makrotiming (z.B. Viertel), nicht aber auf dem Mikrotiming (16tel, Triolen). Wenn du also auf Klick spielst und immer wieder richtig auf die 1 und auf den Vierteln bist, heißt das noch nicht, dass du in sich "rund" läufst und groovst.


    Jeder Mensch (und damit jeder Drummer) ist anders. Jeder lernt irgendwo auf seine Weise am besten. Daher bringt es nix, hier jetzt allgemeine Aussagen zu treffen. Am ehesten wird dir ein Lehrer sagen können, wann du wie am besten mit Klick üben solltest, weil er deine Spielweise, deine Stärken/Schwächen am Drumset kennt und im besten Fall weiß, wie du am schnellsten / besten dazu lernst.


    Ich für meinen Teil habe - von Bandproben abgesehen - nie gezielt mit Klick geübt. Dennoch habe ich kein Problem damit auf Klick zu spielen und bin dabei mittlerweile genauso locker wie ohne Klick. Proben, Aufnahmen und Gigs auf Klick (auch wenn nur ich den Klick habe) sind überhaupt kein Problem.


    Ich würde mich also nicht zu sehr drauf versteifen. Ab und zu mal auf Klick zu grooven und diverses Zeug gezielt in verschiedenen Tempi zu spielen ist sicherlich produktiv. Aber nicht ständig.

    Ich kenne ein Studio, das kürzlich die Gesangsaufnahmen für ein komplettes Album mit nem D112 gemacht hat. Klang einfach am "besten" bzw. so, wie sich das die Band vorstellte, mit der Stimme des Leadsängers .. glauben wollte ich das zuerst auch nicht.


    In vielen Situationen lohnt es sich also zu testen, was am besten klingt. Denn jede Aufnahme ist anders.

    http://de.wikipedia.org/wiki/K…o.C3.9Fmembran-Mikrofonen


    Kleinmembraner sind für Overheads u.ä. also prinzipiell besser geeignet.


    Außerdem sind Kleinmembraner i.d.R. günstiger, was sicher damit zusammenhängt, dass Großmembraner aufwändiger in der Herstellung sind bzw. die Konstruktion einfach "ausgefeilter" sein muss.
    Weitere Gründe könnten natürlich sein, dass viel mehr Kleinmembraner als Großmembraner gekauft werden, was zu dem Preisunterschied führt.


    Wie auch immer - ich sehe keinen Grund dafür, keine Kleinmembraner als Overheads zu nutzen. Ist außerdem sowieso Gang und Gäbe.


    ...
    Homerecording ist ein dehnbarer Begriff. Der eine will nur mal hören, wie er sich anhört und der andere macht im Proberaum Bandaufnahmen, die ins Presswerk wandern. :whistling:


    Was erhoffst du dir von den Antworten in Erfahrung zu bringen? Wenn du wissen willst, welche Mikrofone bei welchem Budget für welches Einsatzgebiet am besten sind, brauchst du nur mal die Suchfunktion anschmeißen. ;)

    Das ist so nicht richtig, schließlich gibt es noch gute Becken gerade für Einsteiger aus der Schweiz, Deutschland und anderen Länder. Am Besten mal im Fachhandel beraten lassen.


    Die türkischen Becken liegen preislich meistens im Einsteiger bis Mittelklasse Bereich der namhaften Hersteller, klingen aber eher Richtung Oberklasse.
    PSTx, ZBT, Classics, xs20 und wie sich nicht all heißen sind bei Neukauf m.E. einfach nur Geldrausschmiss. Da gibts fürs gleiche Geld was "richtiges" auf dem Gebrauchtmarkt.

    Erstmal neue Schlagfelle kaufen. Selbst wenn du auch noch neue Resos kaufst führt das nicht zwingend zu nem guten Sound. Gestimmt werden müssen sie auch noch ;)


    Bei den Becken ist grundsätzlich Gebrauchtkauf oder bei Neukauf türkische Hersteller zu empfehlen.


    Der Teppich sollte eher "fest" sein. Auf weichen "Kuschelteppichen" würde die Bude wohl noch schneller auseinanderdriften als auf glatten Flächen.


    Begrenztes Budget ist schön und gut. Ohne ne Hausnummer ist das ein sehr dehnbarer Begriff ;)

    Da lässt sich denke ich sehr wenig pauschalisieren, weil es so viele verschiedene Hersteller, Beckenserien, Herstellungsverfahren etc. gibt ...


    Es gibt große, dicke Crashbecken (z.B. Paiste Rude) aber auch kleine, dünne Ridebecken. Verschiedene Materialien, "Bauformen", Dicken, Abdreh-und Hämmerungsverfahren, Cast- und Sheet Bronze etc. pp. ... die Übergänge sind fließend.
    Gut daran zu erkennen, dass manche garkeine Crashbecken am Set hängen haben, aber trotzdem ab und zu crashen und andere wiederrum nur Crashbecken hängen haben und trotzdem gelegentlich "riden" ...


    Zitat von martinelli

    Ein Ride ist stärker gebogen und läuft stäker nach außen aus, d.h. es ist am Rand eher düner und in der Mitte eher dicker.


    Bei manchen Rides mag das zutreffen, bei vielen anderen nicht. Solche Aussagen sind einfach nur irreführend.


    Zitat von martinelli

    Für ein Ride werden gerne schwerere Rohlinge verwendet, weil sich damit mehr Sustain und mehr Stockansprache erzielen lassen.


    Für ein Ride werden also mehrere Rohlinge verwendet? :whistling:
    Und wieder: Das lässt sich nicht verallgemeinern.
    Außerdem hat ein dickeres Becken nicht mehr Sustain als ein dünneres. Bei gleicher "Energiezufuhr" ists eher umgekehrt, weil das dünnere Becken für die gleiche Lautstärke erstmal weniger "Energiezufuhr" braucht.


    Falsch.


    :D


    Das war erstens eine rhetorische Frage, welche zweitens zum Ausdruck bringen sollte, dass Definitions- und Geschmackssache u.U. relativ ähnliche Bedeutungen haben. Außerdem kann eine Wortwahl auch mal leicht schiefgehen. Daher: Korintenkackerei. Jetzt nochmal ohne Fragezeichen.


    Zitat von Seven


    Kommt drauf an. Aber so generell ausgedrückt tendenziell falsch.


    Aha. Diesmal wenigstens im ganzen Satz. Fein. :rolleyes:


    Ich frag mich, wo die ganzen Argumente und "Beweise" bleiben, mit denen du konterst. ^^



    Zitat von Seven

    Offenbar leben wir nicht in derselben Welt.


    Mag sein. Daher ist so vieles halt auch Geschmacks- und Ansichtssache. Falls ich mit meinen Aussagen hier Jemand beleidigt haben sollte - sorry, war nicht meine Absicht. Ich möchte die top40 Bierzelt-Coverszene auch nicht generell über einen Kamm scheren. Aber gewisse Tendenzen fallen einem halt immer wieder ins Auge.