Beiträge von m_tree

    Hatte mal irgendwo gelesen, dass du seit über 4 Jahren spielst, glaub ich. :whistling:


    Im großen und ganzen sauber, hier und da winzige Hänger - microtiming mäßig, also nicht weiter wild (v.a. bei den 16tel Tom Fills zu merken, die über die DB 16tel drüber gehen).


    Die Hi-Hat steht n bisschen weit weg, hab ich 's Gefühl - siehe 1:50 - 2:00. Der Rest könnte auch noch etwas weiter zusammen gerückt werden, du machsts dir mit längeren Wegen ja nicht einfacher. ;)


    Für 3 Jahre wäre das echt solide. Aber Unterricht geben kann damit m.E. noch nicht: Biete Schlagzeugunterricht in Köln * Anfänger/Fortgeschr. (Rock, Pop, Metal) :whistling:

    Matched grip im Spielmannszug? Stell ich mir irgendwie kontraproduktiv vor, so mit der Snare vor dem Bauch ... wenn ich mich recht entsinne hat der traditional grip seinen Ursprung in der Marschmusik.


    Im Grunde ists ja ganz einfach: Double-Stroke mittels Rebound, das links / rechts im Wechsel und üben, üben, üben .... Stickhaltung und Gefühl fürn Rebound vorher noch vermitteln, dann sollte die Sache doch laufen. :whistling:

    Dann wäre das ein eindeutiger Reklamationsgrund bzw. Garantiefall. Wenn die Gewinde tatsächlich so ein Spiel haben, ist das ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders. Wie gesagt hab ich von dem Problem noch nie gehört - und eins der schlimmsten Dinge bei einer Fußmaschine ist wohl, wenn sich der Beater auf der Welle unwillkürlich bewegt.


    Daher: Umtauschen!

    Mit richtiger Benutzung des Drumhammers sollte das Problem eigentlich zu lösen sein. Nimm einfach den längeren Hebel in die Hand und zieh die Schraube mit Schmackes an.


    Die Konstruktion ist auch bei den Iron Cobras seit Jahren die gleiche ... ich höre von dem Problem zum ersten mal und hatte selbst bisher zwei Iron Cobras und die Speed Cobra am Set bzw. spiele die Iron Cobra seit 3 Jahren.


    Und bevor du da extra Loctite für kaufst würd ich die lieber kurz auseinander nehmen und vorsichtig evtl. Schmierereste o.ä. entfernen. ;)

    In einer einzigen Unterrichtsstunde wird dir ein guter Lehrer vermutlich mehr zu deiner Technik sagen können als dir hier irgend Jemand sagen kann. Dazu müsste man mehr Details sehen und v.a. ohne irgendein Cover im Hintergrund hören, was du wie spielst.

    Hmm, solche standard Weisheiten bringens natürlich immer voll. Meine persönliche Erfahrung sagt was anderes. Ich brauchte keinen Klick, um Groove, Tightness und Timing zu erlernen und kann trotzdem problemlos auf Klick spielen, ohne es je ernsthaft "geübt" zu haben.

    Ich will an meinem Stil arbeiten und brauche dazu Meinungen von Leuten, die selbst Drummer sind.


    Dann solltest du keine Covers, sondern deinen derzeitigen, eigenen Stil präsentieren.


    Ich find es ja ok, den Lernprozess auf diese Art versuchen zu beschleunigen. Schlimmer finde ich aber, dass die Videos in diesem Zusammenhang auf Youtube (und nicht z.B. als Datei auf nem stink normalen Filehoster) geupt und dann auch noch öffentlich gemacht werden. Das offenbart, dass es dir nicht nur um die Kritik, durch die du ggf. weiter kommst, sondern auch ne große Portion Selbstdarstellung. Das ist letztendlich auch der Grund für die tlw. etwas forschen Reaktionen hier ;)


    Edit
    Bzgl. Klick kann ich mich den Vorrednern nicht anschließen. Tightness, Timingstabilität und Groove kommen nicht primär durch den Klick. Der Klick ist lediglich ne Hilfe, ein Tempo zu halten. Das Gefühl für die genannten drei Dinge kriegt man durch keinen Klick ...

    beherrscht du den doppelschlag? ich nutze den oft für ghost notes schön leise.


    "Den" Doppelschlag? Doublestroke ist nicht gleich Doublestroke .. ^^


    Zitat von littledrummer90

    meiner meinung nach das wichtigste ist, musikalisch zu sein. für mich bedeutet das, die dynamik an die tonhöhe des gesangs anzupassen


    Das riecht irgendwie nach der falschen Herangehensweise. Dynamik baut sich insgesamt auf, da spielt der Bass genauso wie alle anderen Instrumente ne Rolle. Du als Schlagzeuger hast mitm Gesang meistens weniger zu tun als die anderen.



    Zitat von littledrummer90

    [...] deinen groove dem gesangsrhytmus anzupassen


    Jetzt wirds aber langsam peinlich ... such dir lieber mal ein paar Instrumentalisten, v.a. nen Bassisten. ;)

    Rudiments zähle ich zu den Dingen, die ein Drummer nicht zwingend können muss. Sie erleichtern den Lernprozess, aber am Ende interessieren die Rudiments keine Sau mehr.


    Wichtig ist, dass du groovst, tight und timingstabil bist und songdienlich spielst. Alles andere sind i-Tüpfelchen, die man sowieso nicht auf Teufel komm raus lernen kann.


    Sinnvoller wäre hier, wenn du mal zeigst, was du aktuell kannst - da kann man ne genauere Einschätung abgeben, wo es eventuell klemmt.

    Mach das nächste mal im Video den Song leiser, dein Spiel geht so sonst fast unter. Die Bassdrum Arbeit hört man nicht wirklich raus - und gerade die ist ja das einzige bei dem Song, was das Drumming halbwegs markant macht. ;)


    Ansonsten siehts etwas zu vorsichtig gespielt aus für den Musikstil .. da gehören m.E. etwas mehr Show und knackigere Anschläge zu. ;)


    Rein technisch natürlich grundsolide. :thumbup:


    Stickwerfen kommt in dem Zusammenhang auch eher aufgesetzt rüber - aber man merkt trotzdem, dass du das öfters machtst. ;)


    Bei 1:43 hast du glaub ich nen kleinen Hänger.

    congakoenig
    Die streicheln ihre Sets auch nicht gerade und spielen "deutlich". Ich meinte auch nicht mit Kraft reinbrettern, aber eben nicht streicheln, wie es im Startpost angesprochen wird. Gerade bei Songaufnahmen ist das schon wichtig, damit die Sache homogen und ausdrucksstark, akzentuiert klingt. Bei den meisten Stilen zumindest.


    Wenn man es nur gewöhnt ist zu streicheln, damit die Probelautstärke im nackten Kellerloch auf angenehmem Niveau bleibt, wird man so keinen Rocksong einspielen können, der schlagzeugmäßig entsprechend klingt.


    Weiß ja nicht, ob du schon mal was aufgenommen bzw. eingespielt hast ...

    Das einzige, was ich hier nachvollziehen kann, ist die Lautstärke. Da muss ich dir auch wirklich Recht geben: Ein wohl klingendes Schlagzeug, das nicht tot gedämpft ist, ist einfach laut. Wenn man dynamisch spielt und vielleicht sogar im härteren Rock- oder Metalbereich daheim ist, sowieso. Außerdem sieht es bei gewissen Musikstilen auch besser aus, wenn der Drummer am Set etwas weiter ausholen kann und mehr Bewegung drin hat. Aber irgendwie muss er genau das ja auch mal üben (natürlich im Rahmen). Oder - viel wichtiger: Für die Mikrofonierung im Studio, aber auch auf der Bühne, muss man einfach reinhauen, damit es ordentlich klingt.


    Das ganze ist allerdings wirklich stark von den Mitmusikern abhängig. Ich hatte bisher nur Leute um mich, die meine Leistungen eigentlich immer zu schätzen wussten. Vielen war ich auch mal zu laut, wobei das ganz eindeutig an der Person, deren Geschmack und Musikstil liegt. Andere akzeptieren die Lautstärke, weil ihnen wichtig ist, dass auch ich mich entspannt und locker entfalten kann - ist ja der Band am Ende auch zuträglich. Vorausgesetzt, es geht um Musik, wo das Schlagzeug nicht nur Mittel zum Zweck ist.


    Auf der anderen Seite ist ne hohe Probelautstärke wirklich problematisch. Man muss mehr (v.a. im Höhenbereich) dämpfen, damit es erträglich bleibt bzw. man überhaupt beim Gesang oder Gitarren ohne Feedback die nötigen Pegel erreicht. Dagegen ist grundlegend nix einzuwenden, weil es dadurch auch besser bzw. kompakter klingt. Auf der anderen Seite hört man sich gegenseitig mit zunehmender Lautstärke immer schlechter, und wenn man Stöpsel im Ohr hat, sowieso. Wer hier insgesamt mehr Mittel hat (allen voran Raumgröße, dann Akustik Optimierung, ggf. Dämmung oder Lage außerhalb von Siedlungen), wird am Ende auch nen entspannteren Drummer haben :D

    Ambassador coated. Sind verdammt flexibel und kriegt man ohne zusätzliche Dämpfung auch auf großen Toms wunderbar zum Klingen. Unterm Strich klingen die - entsprechend tief gestimmt - viel fetter, weil lebendiger, als Pinstripes oder auch PS3 clear.


    Emperor coated sind ähnlich, aber lassen sich m.E. nicht so flexibel und offen wie die Ambas stimmen. Das coating gibt dem ganzen ne gleichmäßige Vordämpfung, nimmt etwas Attack raus, aber produziert dafür einen "wärmeren" Ton.


    Halte dich auch nicht immer nur an das Schema F irgendwelcher Bücher. Im Grunde ists nicht schwer: An jeder Spannschraube muss sowohl beim Reso- als auch Schlagfell in etwa die gleiche Tonhöhe erklingen. Ansonsten sind nur noch die Tonhöhe Verhältnisse beider Felle zueinander entscheidend - und natürlich die Tonhöhe im absoluten.


    Leg die Tom so hin, dass links / rechts die Felle sind und vergleich die Tonhöhen, indem du auf ein Fell schlägst, während du das andere abdämpfst. Jetzt einfach mal reso tiefer, reso gleich hoch (am meisten Resonanz -> Sustain) und höher als das Schlagfell ziehen und vergleichen. Am besten am Schlagfellspannreifen anpacken und drauf hauen, dann hast du ne grundlegend andere und flexiblere Raumposition, um in Ruhe zu testen. Beine natürlich abmachen ;)


    Eigentlich sollte das Stimmen beim Starclassic doch keine Kunst sein, da sollten die Gratungen und die Kessel perfekt sein. :whistling:

    Grundsätzlich würde ich auf der Bühne ohne Schlagzeugmonitoring arbeiten - auch wenn du den Klick oder sogar das ganze Monitoring auf den In-Ears hast.


    Nach meiner Erfahrung kann man wunderbar mit dem Klick auf !leicht! gedämpften In-Ears und nem normalen Monitor mit den Mitmusikern (ohne Schlagzeug) arbeiten.


    Die Drums in den Monitormix einzupassen halte ich für zu aufwändig, wenn man keinen eigenen Mischer am Start hat, der genau weiß, was er zu tun hat.

    Bissl off Topic, aber verdammt sehens/hörenswert:


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    Missverständnis ...


    Natürlich spielt er nicht geradeaus, aber er bleibt irgendwo immer auf dem Teppich - nämlich bei dem 4/4 half time. Es hört sich oft fast so an, als soliere er über nen stur geraden Beat drüber - man könnt manchmal denken, dass sich da zwei Drummer dran abmühen. ;)