Beiträge von m_tree

    :thumbup: ... das hab ich mir schon durchgelesen - zumindest den blauen Part. Daraus sind die Antworten auf meine Fragen aber nicht wirklich ersichtlich. Wäre doch sinnvoller, den springenden Punkt am Anfang des ersten Posts stehen zu lassen, statt ihn irgendwo untergehen zu lassen.

    Ein Avedis, A-Custom oder Z-Custom. Bei den Ks brauchste bei der Vorgabe schonmal garnicht schauen ...


    Jetzt gehst du auf http://www.zildjian.com, bemühst die Suche und suchst nach entsprechenden Becken. Soundfiles gibts meistens auch ... oder gehst einfach mal in den Laden und hörst dir was durch.


    Kleiner Tipp: Je kleiner und dicker ein Becken, desto höher der Ton. Ein fettes 20er sollte also eher was für dich sein als ein dünnes 22er ...

    Das war kein Konter, sondern ein Kommentar. Was soll ich auch groß kontern, wenn du meine Haltung unsympathisch findest bzw. nicht verstehst, wie das gemeint ist? :D


    fwdrums
    Habe niemals bestritten, dass die Frau gut ist. Sowieso muss es ja irgendwo Gründe für ihren Erfolg geben. Zugegeben ist es auch nicht einfach, ein ansprechendes Solo zu bauen, in dem man zeigt, was man kann, aber eben doch irgendwie ne gewisse Einfachheit mit Strukturen und Groove beibehält, ohne mehrere Minuten lang - auf technisch sehr hohem Niveau - nur wild rumzuwirbeln (genau das finde ich langweilig bzw. unkreativ).
    Bei Gelegenheit zieh ich mir mal ein paar Alben, auf denen sie zu hören ist ...

    Hab heute früh gleich ne Rückmeldung bekommen. Der Chef persönlich kümmert sich drum und fragt nach Weihnachten mal beim Vertrieb an ...


    Reparatur kommt nach etwas Überlegung nicht mehr in Frage. Stattdessen gönn ich mir lieber mal was richtig ordentliches. Hab ja quasi bis vor kurzem verpennt, dass es schon seit 1,5 Jahren neue Black Panthers gibt. Liebäugle jetzt mit der Velvetone oder der Black Widow, über die Brass Cat hab ich auch schon nachgedacht ... irgendwie ist es jetzt einfach mal an der Zeit für meine erste richtig amtliche Snare. :thumbup:
    Wobei die BPs einem ja auch nicht gleich solche Riesenlöcher wie manch andere vergleichbare Snares in den Geldbeutel reißen. ;)

    Würde in dem Fall auch Abstand von Remo nehmen - zugunsten der Haltbarkeit. Die Evans und Aquarian Coatings sind tatsächlich widerstandsfähiger und sehen außerdem besser aus (Amba geht etwas ins Graue über, bei den anderen ist es klares Weiß). Für Toms / Bass find ich dei Remo coatings aber völlig i.O. - nur bei höheren Fellspannungen (Snare) macht sich die geringere Haltbarkeit wirklich bemerkbar.


    Evans Power Center würde ich auch empfehlen. Wenn du sowieso etwas mehr rein prügelst, hättest du mit diesem Fell neben dem satteren Sound im Center auch ne bessere Haltbarkeit. Dämpfen würde ich mit Moongel oder - wenn nicht anders möglich - ein bisschen Gaffa.

    Was den praktischen/musikalischen Aspekt anbelangt, war ich ja schon kurz davor, dir teilweise zuzustimmen - aber das ist echt keine sympathische Haltung. Dislike!


    Hmm, warum erkennt man an der Reaktion nur so deutlich, dass du ne Frau bist? :whistling: .. zugegeben fehlte der Smiley, das gestehe ich ganz offen ein. Trotzdem sind wir hier noch nicht bei Facebook - Liken und Disliken hat in nem Forum (noch) nix zu suchen.


    Zitat von seppel

    das schöne an diesem forum ist doch, dass m tree das schreiben darf.
    unfug einen rahmen zu bieten ist tolleranz.
    solang der mist sich nicht durchsetzt ist alles ok.


    Das könnte ich sonst wo raus posaunen, solang ich es als meine eigene Meinung darstelle und dabei Niemanden verleugne. Steht sogar im Grundgesetz.


    Toleranz (mit einem l) ist was anderes, als Unfug einen Rahmen zu bieten. Toleranz ist die Akzeptanz anderer Weltanschauungen, Ideale, Meinungen, blabla. Eine andere Meinung als Unfug zu bezeichnen hat aber ganz sicher nix mit Toleranz zu tun.


    Back 2 topic: Die Carrington ist zweifelsohne gut. Hat auch wenig von dieser etwas eigenartig anmutenden Spielweise und Stickhaltung, die man bei ganz vielen Frauen sieht. Ich persönlich kann ihren Soli aber nix abgewinnen, für mich ist das lasches, ausdrucksloses Technik Gefuddel, das nicht weiß, was es will. Aber das ist ja genau so Geschmackssache wie alles andere, womit wir wieder beim Thema Toleranz wären.

    Ich glaub ich muss gleich kotzen...


    Tu dir keinen Zwang an. :D


    Das mit Körperbau ist evtl. schon etwas weit hergeholt. Aber wenn ich mir anschaue, "wie" Männer und Frauen spielen, könnte da schon ein bissl was dran sein.


    Ist nur meine Meinung. An Frauen am Schlagzeug kann ich nix finden, nicht nur aus musikalischer Sicht.

    Wenn ich mir die Mädels bei drummerworld.com so anschaue, kann ich da spielerisch (und optisch meist auch) nix wirklich dran finden. Klar, die können alle was und sind solide, aber es ist nix besonderes. Auffallend ist auch des öfteren die starke, oftmals nicht zur Musik passende, Dämpfung der Drums. Und sehr auffällig die große Präsenz in sachteren, jazzigeren Stilen, das aber meistens auch irgendwie nur mit halbem A... .


    Ich vermisse da an ganz vielen Stellen das Feingefühl und den Groove, den man z.B. bei Vinnie Colaiuta, Simon Phillips, Dave Weckl, Gavin Harrison, Jeff Porcaro oder auch Dirk Erchinger und vielen weiteren Größen hat. Wenn auch nur einer von denen halb so viel spielt wie eine der Damen, die ich mir angeschaut hab, steckt da aber mindestens doppelt so viel drin und macht einfach Spaß zuzuschauen.


    Sehr lustig bei Cindy Blackman fand ich bei nem Solo die immer wieder weg rutschende Hi-Hat. Solche Probleme sollte man doch schon als Amateur endgültig gelöst haben .. wobei ich gerade Cindy Blackmans Soli so stink langweilig fand. :whistling:


    Ich denke, das hat auch was mit rein physischen Aspekten zu tun. Auch wenn Schlagzeuger smooth und sachte spielen (können), sind Körperspannung und Muskeln sehr hilfreich, um was tolles am Set zaubern zu können. Man kann mehr dem Spielen dienlich sein, wenn der Körper zu mehr fähig ist, auch wenn man nicht stundenlang durch blasten muss.


    Ich hab nix gegen Schlagzeug spielende Frauen. Es ist auch einfach ungewohnt, natürlich. Aber m.E. passt dasnicht so wirklich zusammen ...

    Hab mal meine E-mails durchforstet - hab die Snare am 19.08.10 über ebay von mannys-musicstore gekauft. Hab auch die Rechnung gefunden (195,90€ inkl.) und die AGBs online angeschaut: "1. Die Anzeige nicht offensichtlicher Mängel durch den Kunden hat innerhalb von 14 Tagen nach Entdeckung, spätestens jedoch bis zum Ablauf einer Ausschlussfrist von 24 Monaten nach Ablieferung zu erfolgen. [...]"
    EDIT: Normalerweise kostet 'ne Saturn Snare was bei 330 Öcken.


    Prinzipiell sollte also nix dagegen sprechen, allerdings besagen die restlichen AGBs ausdrücklich, dass die in der Hinsicht zu nix verpflichtet sind . Die Geschäftszeiten sind ein bissl blöde, werd erstmal ne Mail schreiben und dann nach Weihnachten weiter sehen, hab ja noch 13 Tage Zeit.


    EDIT 2: Irgendwie widersprechen die sich in ihren AGBs selber: "9. Ansprüche wegen Sachmängel verjähren nach Ablauf eines Jahres nach Lieferung der Ware."
    Ginge man danach, wäre die Sache sowieso aussichtslos ...


    Hab heut ein Angebot von tempest drums gekriegt. Er meinte, er könnte versuchen den Kessel rund zu machen, aber nix versprechen. Die Gratungen, Snarebed etc. nachfräsen ist ansonsten kein Thema, preislich ist das auch alles ok - glaube da ist fast egal, zu welchem Trommelbauer ich geh.


    Ich warte einfach mal ab was der Verkäufer dazu sagt und dann entscheide ich. Bevor ich den Saturn Kessel auf den Müll werf versuch ich 's aber wohl nochmal mit 'ner Reparatur.


    Wie das alles zustande kommt ist wirklich rätselhaft. Die Gratung ist sauber und top. Der Höhenunterschied beträgt auf der Schlagseite bis zu 3mm (ganz grobe Messungen). Bin mir relativ sicher, dass das sauber rein gefräst wurde. Ich glaub nicht, dass das von der Unrundheit kommt, da es so gleichmäßig und sauber und v.a. genau mit dem richtigen Snarebed konform ist (positionsmäßig).


    Zitat von mucholos

    Hi, also zuerst als Tipp. Glas ist meistens nicht plan. Also hier aufpassen. In deinem Fall spielt das aber nicht so die Rolle, weil der Kessel ja wirklich massiv verformt ist.


    Hmm, hab vorher mal ein 30cm Lineal genommen und mir angeschaut, wie das auf dem Glastisch so aufliegt. Sah überall gleichmäßig und gut aus .. hab die Snare dann mal um 45 und 90° gedreht, überall das gleiche Wackelverhalten - auf die Snare bezogen. Also der Sachverhalt steht hier völlig außer Frage - aber trotzdem danke für den Tip. Was wären denn geeignetere Oberflächen?


    Zitat von tschino

    Wie auch immer, ABER warum mußt du die Tama zurückschicken? Mit der war doch alles in Ordnung, oder????


    Ist ne 13"er. Wollte ich mal testen, ist aber nicht so meins .. da hol ich mir lieber gleich den Kaufpreis zurück. Falls mir aber Jemand direkt 200€ dafür in die Hand drücken würde, würde ich nicht nein sagen ;) ... hieruzlande gibts die z.Z. in dem Finish nirgendwo zu kaufen. In anderen Finishes erst ab 275 Öcken. Hab lang recherchiert ;)

    Unabhängig von Bandaktivitäten hauptsächlich immer wiederkehrend (nach Priorität geordnet):


    Rush - Tom Sawyer
    Toto - Rosanna
    Blink 182 - Anthem Part 2
    Toto - Africa
    Jazzkantine - Es ist Jazz (die angeshuffelte Version von "Frisch gepresst und live")

    Nenne nem guten Jahr eine Mapex Saturn Snare 14*6,5 mein Eigen. Hatte sie über ebay bei nem großen Musikhaus als Ausstellungsstück ersteigert - für unter 200€ als Festpreis (Startpreis). Das Stimmverhalten stieß mir beim Schlagfell des öfteren immer wieder eigenartig auf. Dieses Jahr hatte ich dann mehrmals den Anhaltspunkt, dass mit der Gratung irgendwas nicht stimmen muss. Hatte auch schon eine Ahnung, was genau es ist wohl sein könnte, aber mich nie dazu überwinden können das mal genauer zu untersuchen ...
    Nun hatte ich mir vor kurzem eine Tama Artwood Custom 13*6,5 Snare besorgt (aufwändig bei Euroguitar bestellt). Mir fiel sofort auf, dass die sich vernünftig stimmen ließ und da wurde mir erst mal wieder seit längerem klar, dass es garnicht so langwierig und schwierig ist, nen satten und vollen Sound aus ner Snare zu kriegen. Ich hatte bisher einfach zu viel Vertrauen in die Saturn Snare, wobei das Saturn ja eigentlich n top Schlagzeug ist.


    Ich hab also grad eben mal - weil ein Fellwechsel sowieso anstand - das Schlagfell runtergezogen, nen kleinen Glastisch hier frei und sauber gemacht und das "gute" Stück falschrum drauf gestellt. Meine Vermutung hat sich voll und ganz bestätigt: Es ist fast so, als wäre das Snarebed auch auf der Schlagseite vorhanden. Ergo konnte ich die Snare auf dem Glastisch in Richtung des Teppichs hin- und her wackeln.
    Die Snareabhebungen an beiden Seiten hatte ich schonmal komplett abgeschraubt. Die gehen nur in eine Richtung drauf - und nur so macht es insgesamt auch Sinn. Außerdem ist auf der Snare Seite auch ein Snarebed vorhanden, so wie es sich gehört.
    Die Gratung an sich sieht gut aus - ist überall gleichmäßig abgeschrägt und hat auch sonst keine Macken, alles glatt und sauber. Es ist eben wirklich wie ein zweites Snarebed ... meine einzige Chance war bisher immer die beiden jeweils 90° gegenüber der Abhebung angeordneten Schrauben fast locker zu lassen und leicht abgestuft die Hauptspannarbeit den Schrauben, die bei der Abhebung waren, zu überlassen. Ergo konnte ich das Teil nie wirklich vernünftig stimmen ...


    Welche Möglichkeiten gibt es, die Gratung professionell und relativ günstig begradigen zu lassen? Kann sowas ein Schreiner? Lohnt sich das überhaupt?
    Ist schon etwas blöd, weil vor Silvester nochmal Aufnahmen anstehen und Anfang Januar ein großer Gig stattfindet ... die 13er schick ich die Woche noch zurück. Meine Pro-M Snare werd ich diesbzgl. auch gleich nochmal genauer begutachten, aber die will ich eigentlich nicht nehmen (schon garnicht für den Gig) ... :(


    Falls noch Veranschaulichungsmaterial gebraucht wird - hab vorhin ein Video der wackelnden Snare gemacht, das ich zur Not uppen könnte.

    M.E. schon eine berechtigte Frage, weil Schlagzeugerinnen noch seltener als Gitarristinnen oder Bassistinnen sind ... Schlagzeug ist nach meiner spontanen Einschätzung nach sogar das Instrument, das man am ehesten als Männerdomäne bezeichnen kann.


    Und das hängt ganz sicher mit evolutionstechnischen Dingen und den Neigungen und Fähigkeiten zusammen, die bei Mann und Frau eben schon unterschiedlich sind.


    Ich kenne keine Schlagzeugerinnen, die mich je begeistert hätten oder die ich mir hätte als Lehrerin vorstellen können. Hab mal nen mir bis dato unbekannten Namen aus nem Posting dieses Threads aufgegriffen und das gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=z1gJug_oSLQ
    Das haut mich ganz ehrlich nicht vom Hocker und ich würde von der Dame auch trotz ihres Wikipedia Eintrages nicht unterrichtet werden wollen. Es geht ja nicht nur um Technik, sondern das Gefühl, die musikalische Note und die Aussage, die man mit seiner Spielweise vermittelt und die sie prägen.


    Wenn ich dann sehe, dass solche Videos 7 Millionen Klicks kriegen ...: http://www.youtube.com/watch?v=aU0ZYBH-vfA
    Hätte das in der gleichen Qualität ein männlicher Kollege ihres Alters abgeliefert, wäre das zwar relativ solide mit ein paar Unsauberkeiten und Eiereien (zumal die Technik und Stickhaltung etwas kindlich und verbesserungswürdig aussieht), aber nicht weiter der Rede wert gewesen.


    Aus meiner Sicht sind Männer die besseren Schlagzeuger. Unterricht nehmen liegt mir z.Z. sowieso fern, aber wenn ich damit nochmal anfangen sollte, würd ich mir ne/n studierte/n 30-40 Jährige/n suchen, deren/dessen Spielweise mich persönlich anspricht. Selbst wenn ich da überhaupt was weibliches finden sollte, glaube ich nicht, dass mich die Spielweise persönlich anspricht. Siehe oben.


    Und jetzt her mit den Steinen ... :P

    Aufnahmen klingen nie genau so, wie die Trommel in echt klingt. Egal wie man mikrofoniert und abmischt. Das bringt also eigentlich nix ...


    Besser wäre, du beschreibst mal genau, wie viel Lagen der Kessel in welcher Stärke hat, wie die Gratungen gemacht sind und was sonst noch so alles dran geschraubt ist. Fotos können auch nicht schaden.


    Holzarten sind wirklich zu vernachlässigen. Das macht in den seltensten Fällen was aus - beim Recording bzw. Mikrofonierung ganz sicher so gut wie GARNICHTS! - und ist eher Prestige und Marketing. Zumindest sollte das bei den gängigen Holzarten der Fall sein. Man darf z.B. nicht vergessen, dass auch Acryl Sets gut klingen können ... ;)


    Ich vermute eher eine schlechte Gratung, den Raumklang in Verbindung mit dem subjektiven Klangeindruck und den Stimmkünsten und sonstige Schwächen in der Konstruktion des Kessels ....

    DAW (heutzutage ein PC oder Mac mit Recording Software), Audio-Interface, DSP, Monitoring und Mikrofonie sind zentrale Begriffe ... Wikipedia weiß zu den Begriffen schon einiges. ;)


    Hab grad noch das hier gefunden: http://www.thomann.de/de/onlineexpert_11.html


    Die eigentliche Aufnahme und das nachträgliche Abmischen / Mastering sind allerdings mehr oder weniger zwei verschiedene Paar Schuhe. ;)


    EDIT
    Noch ganz grob zur üblichen Vorgehensweise: Zunächst wird gemeinsam eine Pilotspur auf Klick eingespielt. Die dient nur zur Orientierung für die eigentliche Aufnahme, Schlagzeug muss dabei garnicht aufgenommen werden. Bei der Pilotspuraufnahme sollte ohne Mikros (Direkteingabe über Line) gearbeitet werden, damit das Schlagzeug nicht drauf ist - bzw. alles was Mikros braucht (z.B. Gesang) danach separat einsingen/spielen.
    Dann gehts mitm Schlagzeug los: Auf Basis der Pilotspuren, des Klicks und der aktuellen Aufnahme als Monitormix aufm Ohr wird eingespielt. Der Bassist spielt danach mit der endgültigen Schlagzeugspur ein und schaltet seine Pilotspur dafür ab. Klick ist ab hier nicht mehr unbedingt nötig, fürs Schlagzeug sollte der aber schon im Monitormix sein. Das ganze baut sich dann immer weiter auf - nach dem Bass kommen üblicherweise Gitarren, dann Sachen wie Keyboard und zum Schluss Gesang. Ausschmückungen mit Tamburin, Rasseln etc. kommen i.d.R. ganz zum Schluss.


    Üblicherweise werden Rhythmusgitarren doppelt (nacheinander) aufgenommen und auf jeweils links/rechts gelegt. Beim Leadgesang wird das v.a. im Chorus auch meistens gemacht, da wird auch mal mit drei Spuren gearbeitet. Beim Schlagzeug ist essentiell, für jedes Mikro ne einzelne Spur aufzunehmen, sonst kann man da nix draus machen. Schlagzeug ist meistens sowieso immer der größte Aufwand: Haufenweise Mikros, viele Spuren (große Interfaces, anständige Recording Software), Raumakustik / Mikrofonpositionen, Fellstimmung ...


    Ein gescheiter Monitormix ist beim Aufnehmen wichtig. Man muss die aktuelle Aufnahme latenzfrei und flexibel zu den Pilotspuren mischen können. Das geht mit speziellen DSPs in den Interfaces und einer passenden Control Software eigentlich ganz simpel.


    Im Studio wird u.U. teilweise einiges anders als oben beschrieben gemacht. Aber im Homerecording Bereich ist die genannte Vorgehensweise eigentlich am sinnigsten ...

    Hab ich doch geschrieben .. ist zwar Geschmackssache, aber mit der Rolling Glide hast du halt ein "ehrlicheres", weil lineareres Spielgefühl.


    Wenn du die PG Cams einzeln findest kannst du natürlich auch erst die RG kaufen. Theoretisch könnte ich meine PG Cams zwar verkaufen, aber bei sowas bin ich mittlerweile vorsichtiger geworden ... man weiß nie, wann man solche Kleinigkeiten, die fast nirgendwo zu kriegen sind, nicht doch mal wieder braucht. ;)

    Na ja, wenn du es wirklich wissen willst musst du halt schon etwas Zeit und Energie in dein Hobby stecken. Das ist beim Beckenkauf, Fellen, Snares genau das gleiche. Gerade Becken sind extrem ...


    Wenn du eh noch keine Vorstellungen hast, reicht es wohl, dir unsere Empfehlungen im Laden anzuschauen und dann nach Gutdünken zu entscheiden. Zurückgeben bzw. später Verkaufen geht ja eigentlich immer.


    Ich würd dir jetzt die IC Rolling Glide empfehlen, weil ich die halt selber toll finde. Mit der runden Cam hast du ein traditionelles und "ehrliches" Spielgefühl und bist flexibel ... aber schaus dir im Laden am besten selbst an. Die Dinger stehen da auch nicht umsonst rum - einfach ein paar nacheinander ans Pad klemmen und durchtesten, da sagt keiner was ;)

    Heißt das besser oder schlechter?


    Das musst du selbst entscheiden ...


    Im Laden anspielen reicht nach meiner Erfahrung meistens nicht, an irgendeinem Pad schon garnicht. Fußmaschinen sollte man am besten in vertrauter Umgebung testen ...


    Z.B. stellte ich bei der Falcon fest, dass der Beater auf das Fell meiner Pro-M BD nicht gerade, sondern mit der Kante auftrifft und man das auch nicht ändern kann. Konnte ich im Laden nicht eruieren ...


    Im Laden kaufte ich nach Tests und Vergleichen an einem Pad auch eine Speed Cobra, die mir nach 1 -2h Spielen am eigenen Set dann nicht mehr gefiel ...


    Am geschicktesten ist hier wohl Gebrauchtkauf. Da kann man verlustfrei und in Ruhe durchtesten bzw. Geld sparen bzw. verkaufen und die gleiche neu kaufen, nachdem man weiß, was man will. Wäre jetzt meine Herangehensweise, nachdem ich zwei Fußmaschinen kurz nacheinander zurückgab. Bei Thomann ist das zwar kein Thema, aber trotzdem ne doofe Sache ...