Ambassador coated + ggf. Moongel ... würd ich als nächstes testen. ![]()
Gerade wenn du auf den Toms bisher nur clear hattest solltest du coated mal testen. Ich hab momentan sogar beidseitig Amba coated drauf.
Ambassador coated + ggf. Moongel ... würd ich als nächstes testen. ![]()
Gerade wenn du auf den Toms bisher nur clear hattest solltest du coated mal testen. Ich hab momentan sogar beidseitig Amba coated drauf.
Das Super Kick I ist definitiv NICHT wuchtiger, wummsiger und bummsiger als das PS3. ![]()
Wie lang hast du das PS3 gespielt, bis es gerissen ist? Eventuell solltest du deine BD einfach mal ne ganze Ecke tiefer stimmen, dann stimmt auch der Sound und die Langlebigkeit der Felle ![]()
Fürs BD Schlagfell: BD hinlegen, Spannschrauben lockern, in die Mitte eindrücken und jede Spannschraube soweit anziehen, bis sie mit nem spürbaren Widerstand greift - nicht viel mehr. Es macht überhaupt nix, wenn Falten beim Eindrücken entstehen.
Das Resofell ein Stück höher stimmen, aber auch relativ locker ...
Mit PS3 solltest du mit der Stimmung aber richtig, richtig viel Eier untenrum kriegen ![]()
BD reso: Ich hab wie gesagt noch das Aquarian Regulator drauf. Du machst aber auch mit nem PS3 (ebony) nix falsch .. oder Evans .. etc. .. auf jeden Fall einlagig ![]()
Remo schwächelt bei Snarefellen meiner Erfahrung nach. Das CS coated wird dir erfahrungsgemäß nicht lang erhalten bleiben. Evans und Aquarian sind da beständiger. ![]()
Das ist Geldverschwendung. Da liegen dann 5 von 6 Fellen auf ewig in der Ecke. Wenn dann besorgt man komplette Fellsätze und wechselt alle paar Monate (jedes halbe Jahr reicht bei Toms auch) durch. Dauert länger, aber ist günstiger.
Jede Tom klingt anders - vielleicht kingt das 16er total geil mit Emperor, das 10er viel besser mit Ambassador. Außerdem dauert es ein paar Tage, bis die Felle perfekt mit dem Kessel harmonieren. Und noch länger dauert es evtl., sich selbst drüber im klaren zu werden, wie einem was gefällt.
Meine Empfehlung:
BD: Powerstroke 3 clear
Toms: Ambassador coated
Snare: Evans Power Center - http://www.thomann.de/de/evans_b14g1rd.htm
Für Toms und Snare empfiehlt sich dazu etwas Moongel. Ist zwar kein Muss (klingt ohne halt offener), aber so bist du flexibler. Von Gaffer Tape würd ich auf Fellen die Finger lassen. Emperor coated für die Toms solltest du dir auch mal anschauen, aber da würd ich dann nicht mehr groß abdämpfen.
Ich hab auf meiner BD noch das Aquarian Regulator drauf. Hatte auch mal die komplette Super Kick I Kombi, aber damit war der Sound insgesamt irgendwie tot. Das Powerstroke 3 klingt viel fetter und lebendiger.
Wenn der Kessel schwingungsunfähig ist müsste jede Snare der Welt, egal welches Material, Preisstufe, etc. immer gleich klingen, wenn sie mit einem gleichgestimmten Fell der gleichen Marke ausgestattet ist.
Damit widersprichst du dir aber auch selbst. Das Thema dieses Threads ist ja, dass das Material relativ wurscht ist und auch die Konstruktion teilweise fast keine Rolle spielt.
Das liegt letztendlich daran, dass die Eigenschwingung des Kessels wirklich nicht so wichtig ist. Es geht viel mehr um die Luftsäule, die innerhalb des Kessels schwingt. Aus dem Grund hat das Resonanzfell auch so nen enormen Einfluss auf die Tonhöhe (v.a. bei Toms, aber auch der Bassdrum feststellbar) und den Rebound am Schlagfell. Selbst wenn man Toms nur am Schlagfell mikrofoniert wird man deutliche Unterschiede über die Resonanzfellstimmung erzielen können ...
Wir reden hier ja auch nicht nur von Holz. Beim Schlagzeug können ja verschiedenste andere Materialien wie Metalle oder Kunststoff zum Einsatz kommen, die wiederrum in verschiedene Typen unterteilt werden. Da gibts tlw. extreme Unterschiede in Härte, Steifigkeit, Dichte, Kesselstärke (z.B. 10mm starke Holzkessel, dem gegenüber 1mm starke Stahlkessel etc.) usw. ... da ists logisch, dass diese Materialien völlig unterschiedliche Schwinungseigenschaften haben. Und trotzdem klingen die teilweise sehr ähnlich ![]()
Hast du schon angefangen Schlagzeug zu spielen?
Wenn nicht frage ich mich, was der Thread hier soll. Was wäre wenn wie interessiert doch keine Sau.
Außerdem kann einem da ja übel werden: "Kann man mit Schlagzeug spielen Geld verdienen? Lohnt es sich, sich dafür den Arsch aufzureißen und sein halbes Leben damit zu verbringen? Nein? Hmm, na ja ok, dann lass ich 's lieber sein ...".
So eine Frage stellt kein Musiker. Wenn du ein Musiker werden willst, brauchst du erstmal ne Gehirnwäsche, würd ich sagen.
EDIT
Musik ist ne Kunst, mit der man der eigenen Persönlichkeit Ausdruck verleihen kann. Wie man ein Instrument spielt hängt eng mit der eigenen Persönlichkeit zusammen, insofern macht man das nicht einfach als Job. Zumindest fängt es so ganz bestimmt nicht an. Am Anfang stehen Begeisterung und der starke Wille, sich durch sein Instrument auszudrücken, im Vordergrund. Ganz egal, wie viel Zeit, Geld und Nerven man da reinsteckt. Von den drei Sachen wirst du nämlich einiges brauchen, ohne dass du nach mehreren Jahren je einen Cent mit deinem Instrument verdient hast.
Kurzum: Musik macht man primär nicht um Kohle zu scheffeln, sondern weil es einem Spaß macht und man die Musik "lebt".
Ein guter Drummer wird man auf keinem Practice Pad und auch auf keinem E-Drum. Das hat seinen Preis. Stichwort Proberaum.
Sauber, locker, groovig ![]()
Danke ![]()
Das Fill nach dem Brake bei 1:32 hab ich nachträglich eingespielt. Hab ein paar Takes gemacht und den saubersten genommen, der erste Snareschlag des Fills kommt auf die 1 und der Snareflam am Ende auf die 4. Wenn man mitzählt passt das eigentlich halbwegs, hab etwas zu früh angefangen - es wirkt aber mehr langgezogen, als es eigentlich ist. ![]()
Pilotspuren zu erstellen ist eigentlich auch kein Thema: Bass + Gitarre übern Direct Out aufnehmen, Schlagzeuger hat den Klick auf dem Ohr und dann wird einmal straight und tight ohne irgendwelche Ausschmückungen durchgespielt, nachträglich evtl noch bisschen Gesang drüber und fertig. Schlagzeug muss dabei ja nicht aufgenommen werden, weil man ja eh als erster einspielt bzw kann man es machen und ggf. gleich den Pilottake nehmen, wenn der passt. Danach spielt der Bass mit der finalen Drumspur und der Gitarrenspur (ohne seine eigene natürlich) ein usw. ![]()
Wenn du Studioaufnahmen dazu mischst kannst du dir relativ sicher sein, dass dein Video für deutsche YT Nutzer gesperrt wird. Ist mir unlängst auch passiert:
http://www.youtube.com/watch?v…DskIlrdfXo38WU2tYrWfn934H
Obwohl die Drumspur VIEL lauter als die eigentliche Aufnahme ist und man damit so gut wie nix anfangen kann. Deutsche Bürokratie eben ...
Das geht so weit, dass man das Video über die YT Suche nicht mal mehr finden kann. In den meisten anderen Ländern kann man es aber noch problemlos anschauen - bekomme nach wie vor Klicks, Kommentare und Likes.
Insofern solltest du dir gut überlegen, ob der Aufwand dir das wert ist. Über andere Videportale oder eigenen Webspace kann mans natürlich immer noch verbreiten, bekommt aber nicht annähernd die Resonanz wie bei YT.
Wenn du Mikros und Interface hast solltest du auf jeden Fall Mehrspuraufnahmen machen und etwas EQ reinhauen. Sonst ist der ganze Aufwand für die Katz, weil du das nie richtig zum Klingen bringen wirst. Synchronisieren macht u.U. etwas mehr Arbeit, weil die Geschwindigkeiten der verschiedenen Audio- / Videospuren nicht 100% identisch sind. D.h., du musst genau analysieren, wie die Differenzen sind und anhand dessen die Geschwindigkeiten leicht verändern. Da du es bei den Covervideos sogar mit zwei Audiospuren plus Videospur zu tun hast, kann das schonmal ein paar Nerven kosten, wenn man bei sowas keine Erfahrung hat. Das geht eigentlich nur mit professionellen Schnittprogrammen wie z.B. Adobe Premiere. Bisschen Einarbeitungszeit und Elan bei der Sache braucht man da genauso wie die richtigen Quellen für die Tools ... zur Not schickst ne PM ![]()
EDIT
Falls es doch noch wer sehen will:
http://www.mtree.thoralfbaum.de/drumming/rosanna.wmv
Das Grid ist ja nur ein Mittel zum Zweck. Klick und Grid haben ja zunächst das Ziel, dass die Sache gleichmäßig durchläuft - und das soll es meistens. In professionellen Produktionen sind manchmal auch Tempowechsel (mit passendem Übergang) ins Grid eingebaut. Beispiel: By The Way (RHCP).
Man kommt in dem Zusammenhang garnicht drumrum live als auch sequenziell möglichst tight am Klick zu bleiben. Natürlich sollte es dann immer noch lebendig und groovig klingen - hier kommen Skills bzw. Übung ins Spiel.
100%ig auf die Millisekunde kann und soll das ja trotzdem nicht am Klick sein. Die Lebendigkeit kommt am Ende ja doch von winzigen Verschiebungen. Hatte mich schonmal gewundert, als ich mir Aufnahmen im Detail hinsichtlich Grid angesehen hab, dass da einiges nicht 100%ig passt, aber der eingespielte Track trotzdem gut groovt. Aus dem Grund find ich die Schwarz-Weiß Malerei - von wegen Grid ODER Feeling - die hier betrieben wird, völlig daneben.
Ich denk auch nicht, dass man unbedingt live einspielen muss, um ein entsprechendes Feeling zu kriegen. Bei manchen geht das evtl. sogar nach hinten los, wenn es um komplexere Songs geht, in die man diverse "Schmankerl" einbauen will und klar ist: Wir zahlen für unsere Einspielzeit und müssen möglichst schnell was auf die Beine stellen. Mit genug Erfahrung ist das sicher weniger ein Thema. Ansonsten spielen da Musikstil und persönliche Vorlieben nach wie vor eine Rolle - oder eben ganz einfach die räumlichen / technischen Gegebenheiten.
Beispiel - das folgende hab ich allein im Proberaum eingespielt: http://soundcloud.com/m_tree/beat-the-phobia-help-you-out
Das Feeling bleibt da nicht auf der Strecke. 100% perfekt ist der eingespielte Track sowieso nicht, hat aber mehr Feeling und Tightness als bei einigen Proben. Mit vernünftigen Pilotspuren und dem richtigen Monitoring bekommt man durchaus ein gewisses Feeling. NUR mit Klick hätte ich den Song niemals so einspielen können, da wäre so einiges viel steriler. Das meinte ich auch mit der Schwierigkeit, völlig losgelöst nur nach Klick einzuspielen und dabei ein passendes Ergebnis abzuliefern.
Noten sind Mittel zum Zweck und finden m.E. genau da Anwendung, was trommelmann beschrieben hat.
Abgesehen davon sind Schlagzeugnoten ja nicht besonders komplex, das ist was anderes als "richtige" Noten.
Zwei Dinge halte ich für nicht zwingend notwendig bzw. einfach überbewertet: Als Anfänger gänzlich notenfit zu sein und in Echtzeit vom Blatt spielen zu können. Letzteres braucht man m.E. auch später nur wirklich im klassischen Bereich (Orchester). Für alles andere reicht es, notieren zu können und sich beim Anschauen der Noten im Klaren darüber werden zu können, um was es geht.
Ich kenne einige Drummer, die wie oben beschrieben - steif nach Noten - angefangen haben, die aber rein spielerisch in meinen Augen nicht besonders wertvoll sind: Kein Feingefühl, kein eigener Stil, wenig Groove. Auch nach Jahren nicht.
Gerade am Anfang ists wichtig locker und sicher zu werden und nicht ständig an den Noten zu kleben - man sollte es also schlichtweg nicht übertreiben. Meine Meinung.
http://www.musicstore.de/de_DE…S950A-/art-DRU0014225-000
Den hab ich seit einiger Zeit. Extrem tief einstellbar.
Hab ja nicht gesagt, dass es gänzlich unmöglich wäre. Aber man macht es sich damit doch nur unnötig schwer. Da ist man ja mehr mit Takten zählen und reproduzieren wo was genau gespielt wird beschäftigt, als mit dem eigentlichen: Locker und entspannt spielen und Feeling vermitteln.
m4ster
Hab nur kurz in den Anfang reingehört, aber da sind mir schon ein paar nicht ganz tighte Schläge aufgefallen bzw. wars an einigen Stellen nicht genau aufeinander.. ![]()
Grandpa
Wie wärs mit Pilotspuren bzw. Cuetracks? Die reißt man EINMAL zusammen runter und kriegt die dann während des Einspielens mit in den Monitormix, während sich die anderen entspannen können.
Was verstehst du unter "reines metronom Getrommel"? Songs nur mit dem Metronom einzuspielen halte ich für fast unmöglich. Bzw. ist das so ziemlich das dämlichste, was man machen kann, auch wenn man es hinkriegt.
flökö
Was verstehst du unter Sequenzieren?
Man kann ja auch live im Studio so einspielen, dass es sauber klingt und man nahezu vollständig kanalgetrennte Spuren hat. Sprich: Gitarrenamps in nen 3. Raum stellen, sodass beim Schlagzeug maximal die Anschlaggeräusche der E-Gitarren durchkommen (bei Akustik natürlich was anderes), die aber wohl kaum ins Gewicht fallen.
trommeltom
Ist halt die Frage, wo die Messlatte angesetzt wird. Ich kann dem eigentlich auch zustimmen, dass man mit sequenziellen Aufnahmen einfacher zu einem sauberen Ergebnis kommt. Bei schlecht eingespielten Produktionen fällt die Unfähigkeit der Musiker bei sequenziellen Aufnahmen dann eben nicht ganz so schlimm wie bei Liveaufnahmen ins Gewicht. Dass da hier und da noch was unsauber ist liegt letztendlich am grundlegenden Niveau ...
Im übrigen ist Klangqualität auch sehr subjektiv, saubere Kanaltrennung heißt nicht unbedingt dass es auch am besten klingt, das bewertet jeder anders. Viel Übersprechen kann auch "schön dirty" klingen, super Garage-Rock und anderen dreckigen Sachen.
Jepp. Aber es gibt eben oft auch das andere Extrem, wo alles klar und definiert sein soll, hier und da mit Effekten gearbeitet werden soll oder am Ende noch so viel weitere Instrumente und Spuren drüber kommen, dass die Basis einfach astrein sauber sein muss, damit man alles gut in Einklang bringen kann.
Ich war im besagten Thread der jenige, der Liveaufnahmen bzw. Liveaufnahmen mit eingeschränkten technischen Möglichkeiten kritisch gegenüber stand.
Meiner Meinung nach gibt es die verschiedensten Szenarien und Faktoren, die entweder eher eine Live- oder eben eine sequentielle Aufnahme rechtfertigen. Die da - z.B. - wären:
Aber weil ja hier immer die Rede von guten Musikern (von wegen Shit in -> Shit out) ist: Wirklich gute undb routinierte Musiker schaffen es auch ganz sicher, einer sequenziellen Aufnahme die Aufnahmetechnik nicht anmerken zu lassen - die gefürchtete Sterilität also nicht so einfach durchblicken zu lassen. Das ist m.E. auch einfacher als vertracktete und hoch komplexe Sachen live einzuspielen.
Man kann also schlecht was pauschalisieren. Ich stehe Live Aufnahmen jetzt zwar unkritischer als noch im Hörzonen Thread gegenüber, aber es kommt eben immer auf den Spezialfall an ...
Damit würde ich nicht ins Studio gehen. Schade ums Geld. Lern lieber erstmal ohne zu Eiern tight zu spielen, dann kann man da evtl. drüber nachdenken. Soweit ich das raushöre hängts vor allem an der Bassdrum.
Außerdem versteh ich nicht, warum ihr die letzte Probe vor der Aufnahmesession ohne Klick abhaltet. Mindestens du musst die Songs mit Klick üben, damits im Studio nicht ganz so peinlich wird.
Wenn euch das Studio nix bis sehr wenig kostet ists vielleicht keien schlechte Sache, durch die gute Qualität wirklich zu merken woran es noch hängt (an deinem Timing definitiv). Sollte das aber was "ernsteres" werden, wo Geld fließt ... lasst es lieber sein und nehmt in mittelmäßiger, nicht übersteuerter Quali mit ein paar Mikros was im Proberaum auf. Da hört ihr genau so, an was es hängt.
EDIT
Äääh, Drumcomputer? Wie peinlich solls denn noch werden? ![]()
Ich weiß ja nicht was du unter tight verstehst, aber ich finde mein Gespiele hier schon tight: http://soundcloud.com/m_tree/beat-the-phobia-help-you-out
Ist ne ordentlich abgemischte Proberaumaufnahme. Allerdings nicht live. Live hätten wir so ne Qualität in EINEM Raum m.E. nicht hinbekommen.
Die Tightness hab ich wegen Bohne's Kommentar angesprochen, übrigens. Live / Sequenzielles Einspielen hat ja weniger Auswirkungen auf die Tightness, sondern eher darauf, dass jedem mal kleinere Patzer passieren. In der Summe kann das dann eben ziemlich nervenaufreibend werden, wenn - zum Beispiel - die nächsten Takes beim Gitarristen nicht klappen, wenn sie nach 5 missglückten endlich mal beim Drummer laufen. So in etwa ...
Zugegeben, ich hab noch keine professionelle Live Aufnahme hinter mir. Aber einfach mal in den Proberaum gehen, Mikros aufstellen und zu meinen damit Album-taugliche Liveaufnahmen zu machen ist m.E. utopisch.