Beiträge von m_tree

    :thumbup:


    Fast vergessen und nie wirklich drüber nachgedacht, hätte ich bis dato schwören können, dass ich der einzige bin, der das macht. :D


    Bei mir spielt sich fast alles rechts ab (rein vom Feingefühl)
    Bassdrum: Ober/Unterkiefer direkt aufeinander prallen ...
    Snare: Oberkiefer seitlich von außen an den Unterkiefer knallen
    Fills und Licks mit diversen anderen Bewegungen ^^


    Tritt v.a. bei Nervosität und Schlagzeug-Defiziten auf ...


    Jetzt ist noch die Frage ob ich das meinem Zahnarzt das nächste mal sagen soll, wenn wieder die Frage nach dem sehr unüblichen Zahnverschleiß aufkommt :D

    Keine Ahnung was ihr jetzt mit Geschichte, Kant und Nazis wollt, ich bleib lieber mal beim Thema:


    Es ging mir hauptsächlich um die Art und Weise. Es ging ja scheinbar weniger um Fakten, sondern darum, sich sonstwie ironisch und sarkastisch möglichst lässig, aber trotzdem überkritisch, über alles zu stellen... klar, wenn ich nix handfestes von mir geb biete ich auch Niemandem Angriffsfläche für irgendwelche Kontras.


    Unweigerlich befinden wir uns hier in so ner Sorte Thema, wo jeder einmal mehr auf die Richtigkeit seines eigenen Klugschiss besteht. Solang man das stichhaltig diskutiert seh ich da auch kein Problem ... wüsste jetzt also nicht, wo da der Widerspruch in meinem Kommentar, welcher sich auf o.g. bezog, zu finden ist.


    Ne schlecht gestimmte Trommel klingt insgesamt schief. Schneide ich die Obertöne weg, bleibt da immer noch ein "Rest", der eben auch mehr oder weniger schief oder gut gestimmt klingt ... wäre es anders, könnte man ja wirklich gleich Pappkartons verprügeln, käme aufs selbe raus.


    Hinzu kommt: Ohne einmal gecheckt zu haben, was in so einer Trommel mit der jeweils aktuellen Befellung steckt, kann ich auch nicht effektiv dämpfen. Dann fehlt nämlich völlig das Gespür dafür, inwieweit welche Dämpfung wo wirklich zuträglich für den Sound ist, den ich mir vorstelle ...

    Wenn man eine offen klingende Trommel möchte, dämpft man natürlich nicht. Wenn sie aber gedämpft klingen soll, dann macht es wenig Sinn, sich den Wolf zu stimmen, wenn das gewünschte Ergebnis mit Dämpfung in Sekundenschnelle zu erreichen ist. Da bleibe ich dabei.


    Sorry, aber das ist m.E. nicht richtig :D


    ... auch gedämpft klingen gestimmte Trommeln besser. Außerdem ist gedämpft nicht gleich gedämpft, genauso wenig wie ungedämpft gleich ungedämpft ist. Beispiel: Beidseitig Amba clear ohne Dämpfung im Vergleich zu Amba coated mit 2 Gaffa Streifen (Reso) plus Pinstripe mit 2* Moongel und 2* Gaffa / Taschentuch Kombi. Was es alles dazwischen geben kann liegt auf der Hand ...

    Sehr schön gesagt. :thumbup:


    Ich war - wie vielleicht viele hier - auch mal so einer, der sich zwar belesen hat, aber am Ende immer unzufrieden war und die Felle im großen und ganzen viel zu stark anzog. Das Ende vom Lied waren auf manchen Toms mehrere Moongel und Gaffa Streifen. Ein beschissener Sound, ein beschissenes Spielgefühl ...


    Mittlerweile kann ich halbwegs stimmen, sodass es ohne Dämpfung fett, offen und lebendig klingt. Ich weiß also selber, wo genau das Problem und der Unterschied ist. Wenn ich dann in dem Zusammenhang auf das Problem hinweise (VOR dem Dämpfen versuchen so zu stimmen, dass es schon nach was klingt) und dann irgendeiner ankommt, der das völlig ins Lächerliche zieht, muss ich da halt mal was zu sagen. Zumal so ne völlig argument- und beispielfreie Klugscheißerei ja wirklich keiner braucht. ;)

    Es wird halt so dargestellt, als ob fast alle anderen Meinungen, die bestimmte Herangehensweisen predigen, total für die Katz seien.


    Kommentieren und kritisieren ist ja schön und gut, aber dann bitte weder sarkastisch noch ironisch (so von oben herab, irgendwie ..), sondern stichhaltig. Das nennt sich dann übrigens Diskutieren ;)


    Die Drummerpolizei schreibt vor:
    1. Es wird nicht gedämpft, es wird gestimmt (bis wohin sage ich nicht)


    Hmm - scheint so, als ob da Jemand nicht stimmen kann. :whistling:


    Bevor man dämpft, sollte man stimmen. Andersherum machts einfach keinen Sinn, zumal dann das Stimmen meist auf der Strecke bleibt.


    Übrigens: Jedem das seine .. Meinungsfreiheit etc. - sollte man als Jurist ja wissen. Hier schreibt jeder, was er für richtig hält, um dem Threadstarter Tipps zu geben. Moongel ist nicht umsonst so beliebt und hat unbestrittene Vorteile. Also: WTF?

    Versuch einfach mal tiefere Stimmungen, zunächst übers Schlagfell. Resonanzfell ggf. nicht so extrem anziehen, falls du das mit Schmackes (wie mancherorts empfohlen) angezogen hast. Auch beim Reso empfiehlt sich ne komplett ausgeglichene Stimmung, wodurch du das Snarebed reinstimmst.


    Von Tempos auf dem Fell würd ich generell die Finger lassen. Mit Moongel kannst du sehr effektiv dämpfen und ausgiebig rumtesten, ohne das Fell mit minderwertigem Gaffa in Mitleidenschaft zu ziehen.


    Verstimmte (Ober)töne entstehen, wenn die Snare verstimmt ist. :D
    Richtig gestimmt heißt erstmal grundsätzlich, dass in der Nähe jeder Spannschraube ein Ton annähernd gleicher Höhe zu hören ist. Kennst du ja sicher von deiner Fachliteratur.
    -> Kleiner Tipp: Nimm zum Prüfen der Tonhöhe an den Spannschrauben keinen Stimmschlüssel oder Finger, sondern nen Stick.
    Das Resofell kannst du ohne Abmontieren des Teppichs nachstimmen, indem du nen Stick zwischen Teppich und Spannreifen schiebst und den Teppich somit fixierst.
    Ansonsten machts das Verhältnis der Reso- und Schlagfell Stimmungen, wie das ganze am Ende klingt.


    Übrigens: Es ist grundsätzlich was faul, wenn dir der Klang bzw. Ton einer Trommel erst gefällt, wenn du (merkbar) abgedämpft hast! Stimmen macht man sowieso am besten ungedämpft - daher ist Moongel zwecks Nachstimmen auch genial.
    Das berüchtigte und verpönte "Totdämpfen" kommt genau daher, dass der Sound missfällt und man ihn deswegen einfach abwürgt, um davon nix mehr zu hören.
    Stimm dein Set also ungedämpft so durch, dass du mit dem Sound halbwegs zufrieden bist und dämpf erst dann (moderat) ab. ;)

    Ich höre relativ selten mal Metal. Zwei Beispiele, mit denen ich mich jeweils mal relativ intensiv beschäftigt hab: Tool und Dream Theater.


    Zweifelsohne kriegen es Portnoy und Carey im Studio sicher gebacken, dass im Nachhinein kaum mehr ein Schlag ans Grid angepasst werden muss. Ist ja auch wichtig ... man stelle sich vor, wie die Produktionen der Bands klingen würden, wenn da was untight wäre oder ab und zu eiert.


    Bei Slayer hingegen sind mir z.B. schon öfters kleinere Unsauberkeiten beim Drumming aufgefallen. Ist halt am Ende vom Gesamtpaket abhängig, welche Anforderungen ans Drumming gestellt werden. Und ehrlich gesagt ist mir der gesamte Schlagzeug Sound mit Careys angesprochener Tightness spätestens seit AEnima wesentlich lieber als das Slayer Geschrammel. Vielleicht einfach Geschmackssache? :whistling:


    Wobei Portnoy nach wie vor überschätzt und Carey unterschätzt ist ...

    @ m_tree: Net bös gemeint, wirklich nicht, aber ich konnte da nix feststellen, als ich mal ne IC hatte...


    Spätestens wenn du das Ding mal weiter nach oben schiebst wirst du es merken. Ich merks auch schon, wenns ganz unten ist und bin damit glücklich. Meine Federn sind aber auch relativ locker, evtl. merkt man es da besser ... oder ich hab einfach mehr Feingefühl. Wer weiß ^^


    Außerdem findet man im Netz überall was von wegen Balance, Ausgleichsgewicht, Justiergewicht, "Ring für bessere Schlägelbalance" etc.: http://www.google.de/#hl=de&ou…0ef0398&biw=1920&bih=1135


    Wenn man den Beater auf anderen Fumas nutzt macht das mit dem Memory Clamp natürlich Sinn. Aber da, wo die Teile zu hause sind, haben die definitiv keine Memory Clamp Funktion.


    Außerdem haben "richtige" Memory Clamps noch ne Nut o.ä., die in ne entsprechende Aussparung passt (oder umgekehrt), damit die Ausrichtung komplett fixiert ist (nicht nur in der Höhe). Hab ich z.B. bei der Mapex Falcon gesehen ...


    Zitat von kride20

    genauso der Marketing-Gag cobra coil... Diese Feder... Hallo? Im Vergleich zum Rebound durch das BD-Fell kann diese Feder doch nicht annähernd rankommen, zudem: Idealerweise bleibt der Fuß doch immer aufm Pedal? Will mir da einer erzählen, dass die CC-Feder gegen mein Bein ankommt?


    Falls sich das noch auf mich bezieht: Was anderes habe ich nie behauptet. Cobra Coil ist ein Witz.
    Allerdings merkt man tatsächlich was davon. Nur konnte ich das nicht positiv fürs Spielgefühl verbuchen, es fühlte sich dann einfach "unehrlich" und keineswegs leichtgängiger oder schneller spielbar etc. an ...

    ein solides set, welches man von vintageangehaucht über hardcorepunkgeschrabbel bis zur triefschmalzpopnummer klingen lassen kann.


    Mit Verlaub: Mit welchem Set ab Mittelklasse aufwärts (Kesselgrößen-UNabhängig ;) ) geht das nicht?

    Wozu Memory Clamp? Gerade bei der IC ist doch das geniale, dass man die Beater im regulären Betrieb nie lockern oder rausnehmen muss (Transport im Case).


    Wobei ich die Gewichte zwecks Spielgefühl auch ganz unten hab ...

    Glaube, dass es bei mir sogar eher am zu breiten Spannreifen lag. Hab das so krass in Erinnerung, dass die paar ° der BD gegenüber der Horizontalen da eigentlich nicht allein schuld sein konnten.


    Auf jeden Fall beruhigend, dass ich das Problem nicht als einziger hatte.


    Schade, weil die Falcon ansonsten schon nen guten Eindruck gemacht hat - zumal ich Mapex gern unterstützt hätte. :thumbup:

    Wann ein Fellwechsel ansteht lässt sich schlecht pauschalisieren. Kommt drauf an wie häufig gespielt wird und wie die Spielweise ist. Dann ist da noch die Frage, ob das Set für Gigs und Aufnahmen genutzt wird, wie wichtig also ein guter Sound am Ende wirklich ist.


    Eine mir bekannte und relativ zuverlässige "Faustregel" ist in etwa: Snareschlagfell alle 3 Monate, Tomschlagfelle alle 6 Monate, BD Schlagfell spätestens nach 2 Jahren ... Resonanzfelle sind weniger wichtig, sollte man aber auch alle paar Jahre mal wechseln. Aber wahrscheinlich reichen bei einem Anfänger zum Üben auch doppelt so lange Zyklen ...


    Ob du zu Hause spielen kannst bzw. dies mit deinen Gegebenheiten vereinen kannst, kannst eigentlich nur du selbst dir beantworten.
    In einer Mietwohnung eines Mehrfamilienhauses kannst du es wohl z.B. von vorn hrein knicken, auf einem einsamen Gehöft in der Prärie könntest du evtl. sogar 24/7 unter freiem Himmel spielen. Musst du halt mit deinen Eltern und Nachbarn klären.


    Ein E-Drumset wäre eine Alternative. Meiner Meinung nach lernt man aber nur auf einem Akustik Set wirklich, wie man ein Schlagzeug "richtig" bedient.

    http://www.thomann.de/de/alesis_multimix_4usb.htm
    http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_802.htm (für zwei weitere Mikrofonverstärker)
    http://www.thomann.de/de/the_t…c140_stereoset_bundle.htm
    http://www.thomann.de/de/the_tbone_bd300.htm
    plus 2-3 Stative und 1 XLR Kabel -> ca. 350€


    Wenn noch ein SM57 ins Budget passt kann man sogar noch die Snare separat abnehmen und würde immer noch bei ca. 450€ bleiben. NEU.


    Muss ja nicht gleich das teuerste und edelste sein. Mit Einzelmikros bei 3-4 Spuren hat man definitiv mehr Möglichkeiten beim Schlagzeug und kann mit relativ einfachen Mitteln ne gute Qualität rauskriegen.


    Selbst für Bandaufnahmen ist man mit dem Interface besser bedient, weil man damit 4 getrennte (tlw. vorgemischte) Spuren über ein ggf. etwas größeres Mischpult ganz einfach zusammen kriegt. Bsp: Gitarre, Bass, Gesang, Schlagzeug mit OHs/BD/Snare am Mischpult vorgemischt und über nen Auxweg rausgegeben. Wird besser als mit irgendeinem Handyrekorder klingen, auch ohne Nachbearbeitung. Mit der Konfig könnte man sogar schon gängige Demos bauen (mit sequenzieller Aufnahme sowieso).


    Nachteile: Mehr Aufwand (Kostenaufand ist ja garnicht sooo groß) und weniger Flexibilität (nen Handyrekorder kann man halt überall sofort hinstellen und alles mögliche aufnehmen ...).


    Nen teuren "professionellen" Handyrekorder würde ich niemals kaufen. Nen H2 für den aktuellen Preis da schon eher. A propos: Hätte z.Z. einen solchen abzugeben - 100€ VHB. ;)

    Die Bassdrum muss von der Wand weg und separat mikrofoniert werden. Sonst wirst du da nie ein anständiges Ergebnis rausholen, auch rein spiel- und soundtechnisch (vom Recording abgesehen) nicht. Bei deiner aktuellen Aufnahme ist die Bassdrum so gut wie garnicht zu hören.


    Halbwegs anständige Ergebnisse mit relativ geringem Aufwand erreichst du schon mit 2-3 Mikros: 1-2 (am besten Großmembran-) Kondensator Mikros (2 sind besser -> Stereo) plus Bassdrum Mikro in der Bassdrum. Dazu ein passendes Interface, Stative, Kabel - bist du mit 500 Öcken neu und vielleicht 300-400 gebraucht dabei.


    Dabei empfiehlt es sich die Trommeln etwas weniger und die Becken etwas mehr als "normal" abzudämpfen, da die Overheads dann ein ausgewogeneres Gesamtbild bringen. ;)


    Wenn du die Spuren in Reaper gescheit abmischst (Panorama, EQ) hast du damit schon ein echt amtliches Ergebnis.


    Handyrekorder sind für reine Schlagzeugaufnahmen ziemlich ungeeignet.