Beiträge von m_tree

    Die aktuelle Version der IC hat neue Gelenke an der Welle. Kenne den Unterschied zur alten Version (Flexi Glide) - die neuen machen nen wesentlich besseren und langlebigeren Eindruck.


    Die Cams kann man auch bei einer IC umrüsten, hab ich schon gemacht (Power -> Rolling). Allerdings hab ich bisher nur die RG Cams einzeln im Netz gefunden, Flexi und Power Glide nicht. Daher ists wahrscheinlich besser die Power Glide zu kaufen ...


    Die exzentrische Cam der Power Glide ist übrigens nicht vergleichbar mit der der Falcon oder Eli oder sonst was. Die hat nen Knick, während die anderen nur nen ungleichmäßigen (größer/kleiner werdenden) Außenradius haben.


    Die IC würde ich über alle anderen Fußmaschinen in der Preisklasse stellen. Hatte den Vergleich zu Falcon, Eli, Speed Cobra am eigenen Set und ne 5000er DW an nem anderen. Zunächst mal vom Spielgefühl, aber auch von der Technik und diversen kleinen Raffinessen. Allein der schnelle Auf/Abbau und das Zusammenspiel mit dem Case ist so genial, dass man das nicht mehr missen möchte ... neben vielen anderen kleinen Vorzügen.


    Yeah, 4 Absätze nacheinander mit "Die" angefangen :thumbup:

    "Nimm am besten die hier" ... "Nee, ich find XY toll, nimm lieber die .." .. "Quatsch, wenn du wirklich was gutes willst, musst ZZZ nehmen - hat zwar so ein Schraubenproblem, aber die ist die beste vom Spielgefühl her" ... blablabla ...


    Wie oft eigentlich noch? Wie oft wurde schon gesagt, dass man lieber was anständiges für ein paar mehr Kröten kaufen soll, das dann besser funktioniert und länger hält?


    Und warum weiß eigentlich immer noch keine Sau, dass Geschmäcker verschieden sind und jeder seine eigene Lieblings Fußmaschine finden muss?


    So viel zu rhetorischen Fragen ... und - beinahe vergessen - der obligatorische Hinweis auf die Suchfunktion.


    .... :whistling: .....

    2 lagig mit Dämpfring + Coating ist dann aber echt tot. Coating dämpft den Anschlag und das Fell selbst. Ich hab z.Z. Amba coated auf den Toms und hab damit kürzlich nen Song eingespielt, klingt in jeder Situation eigentlich ganz nett. Alles ne Sache der Stimmung.


    Dass Evans und auch Aquarians länger halten kann ich bestätigen - eindeutig bisher aber nur bei einlagig coated bei Snarefellen. Bei Tomfellen macht sich das nicht unbedingt bemerkbar (sind nicht so stark gespannt) - meine Emperor coateds haben jedenfalls gut durchgehalten, Pinstripes haben auch mal ein halbes (relativ aktives) Jahr problemlos mitgemacht ...


    EC2 sind übrigens ähnlich wie Pinstripe: Zweilagig mit zusätzlichem Dämpfring.


    Ich teste für die nächsten Aufnahmen mal Powerstroke 3. Man merkt schon, wie das Coating den Attack dämpft. Ich würde aber mittlerweile nicht mehr unbedingt zweilagige Felle spielen. "Offen und fett" klingt meiner Meinung nach am besten, und das erreicht man ganz sicher nicht mit 2-lagig coated + Dämpfring.


    Vor 10 Jahren hättest du dir die Teile einfach gekauft und getestet. Irgendwann sind auch die jetzt neuen Felle mal durchgespielt und du testest neue ... gerade bei Fellen muss man testen und Stimmen bis man schwarz wird, um zu wissen wo es in etwa lang geht und was man bevorzugt und wie man welche Sounds kreiert. Da hilft einem virtuelles Gelaber auch nicht viel.

    Ich brauche kein Longboard, denn ich spiele hauptsächlich Heel-Up und ab und zu Heel-Down.


    Long / Shortboard hat nicht unbedingt was mit der Fußgröße, sondern eher dem Spielgefühl zu tun.


    Schau dich doch mal bei http://www.thomann.de nach Fußmaschinen um.


    Die Bewertungen unsererseits helfen dir auch nicht. Qualitätsunterschied gibts da wie schon gesagt kaum mehr - am Ende gehts in erster Linie ums Spielgefühl. Ich würde dir zwar die Iron Cobra ans Herz legen, weil die für mich über alle (preislich) vergleichbaren sowohl vom Spielgefühl, den Features und der ganzen Handhabung erhaben ist. Aber das musst du selbst für dich testen.


    Wenn du das richtig machen willst, kommst du meistens auch nicht drumrum die einzelnen Maschinen bei dir am eigenen Set zu testen bzw. zu vergleichen. Im Laden, schlimmstenfalls noch an einem Gummipad, kann man das nicht wirklich testen. So ist meine Erfahrung zumindest.


    Eli und Falcon, genauso wie Speedcobra und DW5002 waren garnicht mein Fall. So viel zu Bewertungen und Empfehlungen :D

    Ja, denn du kannst zwei Interfaces nur digital richtig koppeln. Über MIDI geht das schonmal nicht mehr (steht oben im Post falsch da), da ist S/PDIF oder ADAT (optisch -> noch besser) gefragt.


    Habe mir die Saffire Interfaces von einem Studiomenschen empfehlen lassen, v.a. wegen der guten Preamps. Folgende kämen da jetzt in Frage:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_14.htm


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_24.htm


    Letzteres hat bis auf ADAT eigentlich keine nennenswerten Vorteile. 6 statt 4 Line Outs sind völlig wurscht, genauso wie 24 oder 14 Kanäle (worauf sich das wirklich beziehen soll ist mir nach wie vor schleierhaft). S/PDIF sollte jedenfalls für die 2 zusätzlichen Kanäle reichen ...


    Eigentlich hatten wir erst so um die 150€ angesetzt, aber unter 200 scheint echt nix zu gehen.


    Ich denke wir machen das mit dem Saffire Pro - mehr als schiefgehen kann es nicht, sodass ich wieder mit 8 statt 10 Schlagzeugspuren einspielen muss - der Rest ist bei den Teilen sowieso ok. Danke trotzdem für die Antwort ;)

    War denn je die Rede von einem reinen Stereomix?


    Das mit den Handyrekordern ist so ne Sache. Beim Zoom H2 hab ich jedenfalls auch bei ganz niedrigen Pegeln immer von der Snare Übersteuerungen - und nur von der Snare. Das ist echt nervig .. aber wir nutzen den eh nur, um spontane Ideen festzuhalten.


    Wie schon Jemand richtig angemerkt hat, brauchst du ja auch noch Stative und Kabel, die dich auch nochmal nen Hunderter kosten. Mit dem Interface, Mikros und diversem Kleinkram, der sich nach und nach aufsummiert oder einfach doch noch ein paar besseren Mikros zusätzlich ist man da auch eben mal im dreistelligen Bereich.


    Nach wie vor würde ich aber zu sowas hier raten: http://www.thomann.de/de/the_tbone_drumset_1_set.htm

    Hmmm ... klingt für mich so wie: 2 = Qualität, 3 = Quantität ...


    Warum besorgst du dir nicht zwei nette, qualitativ hochwertige Crashes und wenn du irgendwann Lust und das nötige Kleingeld dazu hast halt noch ein drittes? Wenn du eh nicht weißt, ob du 3 willst, wäre das aber allemal sinnvoller als auf einen Schlag 3 mittelmäßige Teller zu besorgen. Ein drittes hochwertiges Crash zu haben schadet auch bei der Verwendung von nur 2 ganz sicher nicht - man ist flexibler, zumal Crashbecken eh Verschleißmaterial sind.


    Man kann Becken auch gebraucht kaufen und quasi verlustfrei wieder verkaufen.


    Ist auch ne Frage der Set Gesamtgröße, der Spielweise und der Anwendung.


    Ich spielte in letzter Zeit eigentlich immer mit 2, hatte aber auch Zeiten mit 3 Crash Becken. Die kommen vielleicht wieder, wenn ich mir mal ein drittes Tom ans Set stelle ...

    Mit welchem Ziel willst du eigentlich aufnehmen?


    Das Equipment, was du dir besorgst, braucht man nur für Homerecording - zusammen mit z.B. einem SM57 und einem Großmembran Kondensator Mikro kann man da schon anständige Bandaufnahmen machen. Ansonsten brauchst du das Zeug allerdings nicht - auf Gigs ist es unüblich, seine eigenen Mikros zu stellen. Genauso gut kann man sich für eine künftige (ernsthafte) Homerecording Session auch hochwertige Mikros ausleihen.


    Willst du also wirklich nur rumtesten, brauchst du definitiv keine hochwertigen Mikros. Zumal die Räumlichkeit, Mikroausrichtung, Felle und Stimmkünste weitere große Faktoren sind. Und Zildjian ZBTs klingen auch mit super teuren, tollen Mikros immer noch besch..eiden (sorry). Genauso bringen die dollsten Mikros nix, wenn man die Aufnahme im Rohzustand lässt und nix draus macht.


    Kurzum: Dein ausgesuchtes Mikro-Set ist mit einem gescheiten 8 Kanal Interface (und evtl. noch einem SM57 sowie zwei gescheiten Overheads) sicher ok. Ich würd zwar das teuerste t.bone Set nehmen, aber das ist denk ich - siehe oben - trivial ...


    Ich kann dir dieses Interface aus eigener Erfahrung empfehlen: http://www.thomann.de/de/maudio_profire_2626.htm ... das Control Panel bzw. der DSP Mixer ist simpel und funktional und sonst funzte das Ding einwandfrei.


    Das hier soll - die Mic-Preamps betreffend - noch nen Ticken besser sein: http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_40.htm

    Vermeide es, einen Stereomix aufzunehmen, damit wirst Du nicht lange glücklich!


    Wie darf man das verstehen?


    So schlimm schlecht sind die !teuren! t.bones ganz sicher nicht, wenn man für die Overheads und die Snare noch was ordentliches separat besorgt und die beiliegenden OH Mikros für HH und Ride nutzt.


    No name ist auch nicht gleich Billigschrott. Es gibt t.bones, die von namhaften Herstellern nur ohne deren Namen hergestellt werden und teilweise völlig baugleich mit den vergleichbaren, teureren namhaften Mikros sind. Natürlich nicht generell ...


    Wenn du wirklich das "Große Ganze" in Betracht ziehst, wäre ich mir nicht mehr so sicher, ob Gebrauchtkauf da wirklich so positiv zu beurteilen ist. Rein wirtschaftlich gesehen jedenfalls bestimmt nicht.


    Ob man am Ende mal ein bissl mehr Geld ausgegeben hat, aber um mehrere Erfahrungen reicher ist und weiß, was man hat, oder nicht, ist denk ich trivial. Ich würde sogar den steinigen Weg gehen, der mir persönlich aber am Ende mehr bringt. Eigene Erfahrungen sind durch keinen Rat zu erstzen.

    Das Overhead- und Snaremikro Argument zieht zweifelsohne. Aber dass er sich bei der Fragestellung mühsam informiert, welche Einzelmikros gut oder schlecht sind und dann mit viel Geduld und Durchhaltevermögen gebraucht kauft, glaubt doch kein Mensch.


    Niemand fängt perfekt an. Man muss immer erst Erfahrungen sammeln um wirklich verstehen zu können, um was es geht. Er will halt ohne Band ein bisschen rumprobieren, da bringt ihm die Zeitinvestition in Informationsbeschaffung sowie langwierigen Gebrauchtkauf hochwertiger Mikrosn herzlich wenig. Wenns so weit ist, kauft er sich sowieso das Zeug, von dem er selbst glaubt, dass es das richtige ist. ;)

    Nimm einfach Reaper, da zahlst du erstmal garnix bzw. nur freiwillig für ... ;)


    Grundprinzip Aufnahme: Möglichst qualitativ hochwertige und störungsfreie Signale / Spuren latenzfrei (ohne Verzögerung) aufnehmen. Weiterer Faktor: Latenzfreies Monitoring fürs Einspielen. Alles weitere passiert danach und benötigt heutzutage prinzipiell nur eine passende Software und eine Stereo Abhöranlage ...


    Grundprinzip Proben / Liveauftritt: Verstärkung des Signals und Anpassen an die Räumlichkeit, Hinzufügen von Effekten etc. ...


    Das Behrinegr Pult ist für letzteres ausgelegt, das Tascam Interface für ersteres. Es gibt Recording Mischpulte, die beides kombinieren.


    Spuren schon abgemischt aufzunehmen macht wenig Sinn. Noch weniger Sinn macht aber einzelne Mikros auf eine Spur zu legen und aufzunehmen - egal ob vorher bearbeitet oder nicht. Das kann man dann nie mehr gescheit abmischen.


    Auch hochwertige Aufnahmen klingen erst "gut", wenn sie hier und da bearbeitet wurden. Ein bisschen EQ und ein paar Effekte sind eigentlich Pflicht ... d.h., nur wenn du saubere Aufnahmen machst, klingt das nicht gleich gut. Es hat Potenzial - wobei es schon definitiv sauberer als über Handyrecorder o.ä. klingt.


    Viele Kanäle (16 und mehr) brauchst du an einem Mischpult eigentlich nur, wenn du dieses Live in großen Räumlichkeiten mit kompletter Schlagzeug Verstärkung einsetzt - allerdings wird bei solchen Events das entsprechende Equipment eh meist gestellt. Wenn nicht, kann man sich sowas auch ausleihen. Zum Proben und für kleinere Gigs reicht ein Pult mit 8 Micro Eingängen also eigentlich ganz gut aus, zumal man Keyboards und Akustik Gitarren eh über Line eingeben kann.


    Lass also lieber die Finger von nem Mischpult, das du nachher auch in der Band eh nicht wirklich brauchen wirst und kauf erstmal ein günstiges Interface mit 8 Micro Eingängen. Mit den 8 Kanälen kannst du ein normales Set mit 3 Toms schon gut abnehmen - besser wären da aber 10 Kanäle aufwärts (kriegt man aber nur mit nem zweiten Interface hin). Mikrofone sind wichtig - da sind die teuren t.bone Sets scheinbar garnicht übel. Das AKG Set ist eh etwas mager, wenn du 3 Toms abnehmen willst oder 2 Toms und Snare oben und unten. Auf jeden Fall solltest du aber noch ein weiteres Kleinmembran-Kondensator Mikro für die Hi-Hat besorgen, damit du Overhead Stereopanorama PLUS Hi-Hat hast. Am besten wärs, das Ride auch noch einzeln abzunehmen ...

    Wir brauchen ein kleines Interface (2 Mic Eingänge reichen) mit ein paar spezielleren Anforderungen. Hab mich schon mal umgeschaut, bin dann aber bei genauerem Hinsehen immer wieder auf mangelnden Feature Umfang oder einfach undetailierte Beschreibungen gestoßen ...


    Voraussetzungen:
    - USB >2.0 oder Firewire 400 (kein USB 1.1)
    - >2 Mic Eingänge mit Pre Amps, Phantomspeisung
    - digitale Ausgänge für die Mikros -> digital koppelbar mit M-Audio Profire 2626 (ADAT, S/PDIF, MIDI)
    - integrierter DSP für latenzfreies Monitoring
    - Pilotspuren / Klick aus der Aufnahmesoftware im DSP mit dem Aufnahmesignal über Control Panel mischbar
    - max. ~ 200€


    Hatte mir zuerst das M-Audio Profire angesehen. Das kann aber digital nur die Line Ins ausgeben, nicht die Mikro Eingänge - totaler Käse ... bin nun auf das Roland Quad Channel gestoßen, aber auch aus der Beschreibung ist nicht eindeutig ersichtlich, ob man damit im Control Panel die Pilotspuren aus der Aufnahmesoftware im DSP mit der aktuellen Aufnahme mischen kann. Oder ist das schon insoweit standard, dass davon nirgendwo mehr die Rede ist?


    Danke für jede Hilfe schon mal ...

    Achte drauf, Kugellager und Schrauben nicht einzusprühen - das wäre kontraproduktiv. Kette, Gelenke der Kardanwelle & Federn einsprühen - wenn dann noch was qietscht ist irgendwo Dreck drin. ;)

    und dann habe ich noch die 4 am Teppich liegenden Schrauben tiefer gestimmt.


    Falsch. Damit hebelst du das Snarebed aber direkt aus. Die sollten gleich oder etwas höher gestimmt sein, damit das Fell richtig am Snarebed anliegt und dessen Funktion erfüllt. ;)


    Wenn du das Reso wie blöde anziehen musst, damit überhaupt was klingt, stimmt was nicht.


    Beim Aufnehmen gelten übrigens andere Gesetze als in natura. Das Mikro nimmt primär den direkten Fellsound auf, die Gesamtstimmung macht sich da garnicht so bemerkbar. Wenn du jetzt noch das Reso abnimmst ist es nicht sehr sinnvoll das total anzuziehen, wenn du eigentlich weniger Obertöne willst ;)


    Je stärker das Reso angezogen ist, desto schlechter reagiert der Teppich ...


    Das zweite File mit beidseitiger Abnahme und Phasendrehung klingt total grottig - da macht sich die hohe Resospannung aber extremst bemerkbar! Außerdem mixt man das untere Mikro für den Teppichsound nur ein bisschen dazu, die Hauptarbeit überlässt man immer noch dem oberen.


    Die Abnahme von oben find ich eigentlich ganz passabel. Wie schon gesagt ist das ne Rohaufnahme, die erst richtig klingt, wenn sie Jemand grundlegend bearbeitet hat.

    Evans Genera! Oder wenn du es irgendwo kriegst: Aquarian Studio X coated mit Power Dot und Randdämpfung. Leider gibts echt fast nirgendwo Felle mit Randdämpfung UND Power Dot ...


    Wenn du wirklich so gut wie garkeine Obertöne mehr willst kannst du auch mal das Genera Dry (mit Luftlöchern am Rand) versuchen. Hatte beide Felle schon im Vergleich, der Unterschied ist aber ziemlich heftig. Mir war das Dry zu dumpf bzw. tot. Beim Genera hast du schon ne ganz gute, aber moderate Vordämpfung, die du mit Moongel (solltest du mit auf die Bestellliste setzen ;) ) weiter intensivieren kannst. Hast dabei aber gleichzeitig das präzise und natürliche Ansprechverhalten eines einlagigen Fells. Das Coating ist bei Evans und Aquarian meiner Erfahrung nach übrigens langlebiger als bei Remo. Bei den Toms spielt das weniger ne Rolle, aber beim stark gespannten und viel bespielten Snarefell konnte ich das schon oft beobachten ...

    Solang das Monitoring über einen externen DSP (für gewöhnlich im Interface) gemacht wird - d.h., dass der Rechner nix in Echtzeit berechnen muss - ist das kein Thema. Effekte und EQ kann man dann halt beim Monitoring knicken, aber das ist m.E. mehr ein Luxus.


    D.h. ein Dual Core mit 4GB RAM reicht auf jeden Fall. Bei den aktuellen Speicherpreisen (8GB DDR3 für 30€ ..) wäre es aber eigentlich dumm, nicht gleich 8GB zu nehmen.


    Insofern ist der Laptop da schon ausreichend. Die Rechnerlautstärke ist fürs Recording meiner Meinung nach auch wichtig, wenn man z.B. Gesang im selben Raum aufnimmt. Eine 7200er oder gar eine 10.000er Platte macht in nem Notebook schon ganz ordentlich Radau.


    Meine Empfehlung daher: Bau in den Laptop nachträglich eine SSD, pflanz die Platte in ein USB 3.0 Gehäuse und fertig ist der Lack. Die Umdrehungsgeschwindigkeit schlägt sich v.a. in der Reaktionsgeschwindigkeit nieder, und die ist beim kontinuierlichen Beschreiben / Lesen von größeren Dateien unwichtig. Beim System (Windows) wird die allerdings relevant, weshalb SSDs die Arbeitsgeschwindigkeit auch so ungemein steigern. Da zahlst du halt noch ein bissl drauf, hast aber ne flotte und elegante Lösung, die auch keinen unnötigen Radau (10.000er Platte ...) macht. Einziges Manko: Die externe 2,5er musst du immer in der Notebooktasche haben, wenn du mit größeren Datenmengen mobil sein willst.


    Damit umgehst du ein mögliches weiteres Problem: Ist der Rechner einmal irgendwie beschäftigt oder der Anwender lässt das gute Stück so vermüllen und verkommen (kann ja alles sein :D ), dass die HDD vermüllt und fragmentiert und ständig am Rödeln ist, kann es u.U. zu Engpässen beim Speichern der Aufnahmedaten kommen, wenn die Software das nicht anständig mit dem Hauptspeicher kompensiert. Speicherst du auf einer vom System dedizierten Platte, wirst du auch da niemals Probleme kriegen.


    Gibt allerdings auch Notebooks mit zwei Festplattenslots, die aber meistens in anderen Preisregionen (Richtung 800 Öcken oder so) angesiedelt sind.

    Wie du jetzt weißt, sind keine Kesselstärken für Hip Hop zu bevorzugen - bei Kesselgrößen siehts da ähnlich aus.


    Man kann aus jedem halbwegs hochwertigen Set eh fast alles rausholen, zumindest wenn die Kesselgrößen in nem gewissen Rahmen bleiben. Ist alles ne Frage der Stimmung, Aufbau - und natürlich der Spielweise. Hip Hop wirklich cool zu spielen ist garnicht so einfach .. da ist alles andere total trivial, wenn es halbwegs passt. ;)

    Logisch, das Rohsignal sollte bestmöglich sein. Ein besch..eidenes Rohsignal klingt auch bearbeitet schlechter als was ordentliches.


    Trotzdem macht Mixing nochmal extremst was aus. Das fängt ja schon beim Panorama an, sodass man die OHs auf rechts / links legt, und die Toms, Hi-Hat und Ride ausrichtet. Wenn ich unsere - schon seit fast nem Monat fast fertig bearbeitete - letzte Aufnahme in der jetzigen Form rausgeben "dürfte", würd ich da mal ein Vergleichsfile vom Rohmix online stellen. Ist ein Tag/Nacht Unterschied ... ;)