Beiträge von m_tree

    Wenn du Studioaufnahmen dazu mischst kannst du dir relativ sicher sein, dass dein Video für deutsche YT Nutzer gesperrt wird. Ist mir unlängst auch passiert:


    http://www.youtube.com/watch?v…DskIlrdfXo38WU2tYrWfn934H


    Obwohl die Drumspur VIEL lauter als die eigentliche Aufnahme ist und man damit so gut wie nix anfangen kann. Deutsche Bürokratie eben ...


    Das geht so weit, dass man das Video über die YT Suche nicht mal mehr finden kann. In den meisten anderen Ländern kann man es aber noch problemlos anschauen - bekomme nach wie vor Klicks, Kommentare und Likes.


    Insofern solltest du dir gut überlegen, ob der Aufwand dir das wert ist. Über andere Videportale oder eigenen Webspace kann mans natürlich immer noch verbreiten, bekommt aber nicht annähernd die Resonanz wie bei YT.


    Wenn du Mikros und Interface hast solltest du auf jeden Fall Mehrspuraufnahmen machen und etwas EQ reinhauen. Sonst ist der ganze Aufwand für die Katz, weil du das nie richtig zum Klingen bringen wirst. Synchronisieren macht u.U. etwas mehr Arbeit, weil die Geschwindigkeiten der verschiedenen Audio- / Videospuren nicht 100% identisch sind. D.h., du musst genau analysieren, wie die Differenzen sind und anhand dessen die Geschwindigkeiten leicht verändern. Da du es bei den Covervideos sogar mit zwei Audiospuren plus Videospur zu tun hast, kann das schonmal ein paar Nerven kosten, wenn man bei sowas keine Erfahrung hat. Das geht eigentlich nur mit professionellen Schnittprogrammen wie z.B. Adobe Premiere. Bisschen Einarbeitungszeit und Elan bei der Sache braucht man da genauso wie die richtigen Quellen für die Tools ... zur Not schickst ne PM ;)


    EDIT
    Falls es doch noch wer sehen will:
    http://www.mtree.thoralfbaum.de/drumming/rosanna.wmv

    Das Grid ist ja nur ein Mittel zum Zweck. Klick und Grid haben ja zunächst das Ziel, dass die Sache gleichmäßig durchläuft - und das soll es meistens. In professionellen Produktionen sind manchmal auch Tempowechsel (mit passendem Übergang) ins Grid eingebaut. Beispiel: By The Way (RHCP).


    Man kommt in dem Zusammenhang garnicht drumrum live als auch sequenziell möglichst tight am Klick zu bleiben. Natürlich sollte es dann immer noch lebendig und groovig klingen - hier kommen Skills bzw. Übung ins Spiel.


    100%ig auf die Millisekunde kann und soll das ja trotzdem nicht am Klick sein. Die Lebendigkeit kommt am Ende ja doch von winzigen Verschiebungen. Hatte mich schonmal gewundert, als ich mir Aufnahmen im Detail hinsichtlich Grid angesehen hab, dass da einiges nicht 100%ig passt, aber der eingespielte Track trotzdem gut groovt. Aus dem Grund find ich die Schwarz-Weiß Malerei - von wegen Grid ODER Feeling - die hier betrieben wird, völlig daneben.


    Ich denk auch nicht, dass man unbedingt live einspielen muss, um ein entsprechendes Feeling zu kriegen. Bei manchen geht das evtl. sogar nach hinten los, wenn es um komplexere Songs geht, in die man diverse "Schmankerl" einbauen will und klar ist: Wir zahlen für unsere Einspielzeit und müssen möglichst schnell was auf die Beine stellen. Mit genug Erfahrung ist das sicher weniger ein Thema. Ansonsten spielen da Musikstil und persönliche Vorlieben nach wie vor eine Rolle - oder eben ganz einfach die räumlichen / technischen Gegebenheiten.


    Beispiel - das folgende hab ich allein im Proberaum eingespielt: http://soundcloud.com/m_tree/beat-the-phobia-help-you-out


    Das Feeling bleibt da nicht auf der Strecke. 100% perfekt ist der eingespielte Track sowieso nicht, hat aber mehr Feeling und Tightness als bei einigen Proben. Mit vernünftigen Pilotspuren und dem richtigen Monitoring bekommt man durchaus ein gewisses Feeling. NUR mit Klick hätte ich den Song niemals so einspielen können, da wäre so einiges viel steriler. Das meinte ich auch mit der Schwierigkeit, völlig losgelöst nur nach Klick einzuspielen und dabei ein passendes Ergebnis abzuliefern.

    Noten sind Mittel zum Zweck und finden m.E. genau da Anwendung, was trommelmann beschrieben hat.


    Abgesehen davon sind Schlagzeugnoten ja nicht besonders komplex, das ist was anderes als "richtige" Noten.


    Zwei Dinge halte ich für nicht zwingend notwendig bzw. einfach überbewertet: Als Anfänger gänzlich notenfit zu sein und in Echtzeit vom Blatt spielen zu können. Letzteres braucht man m.E. auch später nur wirklich im klassischen Bereich (Orchester). Für alles andere reicht es, notieren zu können und sich beim Anschauen der Noten im Klaren darüber werden zu können, um was es geht.


    Ich kenne einige Drummer, die wie oben beschrieben - steif nach Noten - angefangen haben, die aber rein spielerisch in meinen Augen nicht besonders wertvoll sind: Kein Feingefühl, kein eigener Stil, wenig Groove. Auch nach Jahren nicht.


    Gerade am Anfang ists wichtig locker und sicher zu werden und nicht ständig an den Noten zu kleben - man sollte es also schlichtweg nicht übertreiben. Meine Meinung.

    Hab ja nicht gesagt, dass es gänzlich unmöglich wäre. Aber man macht es sich damit doch nur unnötig schwer. Da ist man ja mehr mit Takten zählen und reproduzieren wo was genau gespielt wird beschäftigt, als mit dem eigentlichen: Locker und entspannt spielen und Feeling vermitteln.

    m4ster
    Hab nur kurz in den Anfang reingehört, aber da sind mir schon ein paar nicht ganz tighte Schläge aufgefallen bzw. wars an einigen Stellen nicht genau aufeinander.. :whistling:


    Grandpa
    Wie wärs mit Pilotspuren bzw. Cuetracks? Die reißt man EINMAL zusammen runter und kriegt die dann während des Einspielens mit in den Monitormix, während sich die anderen entspannen können.


    Was verstehst du unter "reines metronom Getrommel"? Songs nur mit dem Metronom einzuspielen halte ich für fast unmöglich. Bzw. ist das so ziemlich das dämlichste, was man machen kann, auch wenn man es hinkriegt.

    flökö
    Was verstehst du unter Sequenzieren?
    Man kann ja auch live im Studio so einspielen, dass es sauber klingt und man nahezu vollständig kanalgetrennte Spuren hat. Sprich: Gitarrenamps in nen 3. Raum stellen, sodass beim Schlagzeug maximal die Anschlaggeräusche der E-Gitarren durchkommen (bei Akustik natürlich was anderes), die aber wohl kaum ins Gewicht fallen.


    trommeltom
    Ist halt die Frage, wo die Messlatte angesetzt wird. Ich kann dem eigentlich auch zustimmen, dass man mit sequenziellen Aufnahmen einfacher zu einem sauberen Ergebnis kommt. Bei schlecht eingespielten Produktionen fällt die Unfähigkeit der Musiker bei sequenziellen Aufnahmen dann eben nicht ganz so schlimm wie bei Liveaufnahmen ins Gewicht. Dass da hier und da noch was unsauber ist liegt letztendlich am grundlegenden Niveau ...

    Im übrigen ist Klangqualität auch sehr subjektiv, saubere Kanaltrennung heißt nicht unbedingt dass es auch am besten klingt, das bewertet jeder anders. Viel Übersprechen kann auch "schön dirty" klingen, super Garage-Rock und anderen dreckigen Sachen.


    Jepp. Aber es gibt eben oft auch das andere Extrem, wo alles klar und definiert sein soll, hier und da mit Effekten gearbeitet werden soll oder am Ende noch so viel weitere Instrumente und Spuren drüber kommen, dass die Basis einfach astrein sauber sein muss, damit man alles gut in Einklang bringen kann.


    Ich war im besagten Thread der jenige, der Liveaufnahmen bzw. Liveaufnahmen mit eingeschränkten technischen Möglichkeiten kritisch gegenüber stand.


    Meiner Meinung nach gibt es die verschiedensten Szenarien und Faktoren, die entweder eher eine Live- oder eben eine sequentielle Aufnahme rechtfertigen. Die da - z.B. - wären:


    • technische Möglichkeiten / Voraussetzungen: Man kann z.B. im Proberaum mit einem Interface und einem Rechner hochwertige sequentielle Aufnahmen machen, aber Live Aufnahmen würden nicht nur wegen dem Übersprechen nicht funktionieren: fehlende Monitorausgänge / Spuren des Interfaces ... bei Studio Aufnahmen sollte das natürlich generell kein Thema sein, aber Homerecording gewinnt ja heutzutage immer mehr an Gewicht, weil man mittlerweile verhältnismäßig gute und günstige, simple Aufnahmen im Proberaum durchführen kann
    • Musikgenre: Bei manchen Sachen gehts mehr um perfekte Tightness, technische Korrektheit (Komplexizität und Geschwindigkeit erheben höhere Ansprüche an die Musiker), andere Sachen dagegen brauchen mehr Feeling und Groove, wofür sich ne Liveaufnahme besser macht
    • inwieweit kann - rein von der Besetzung her - live eingespielt werden? Gibt es evtl. einen Frontmann, der Rhythmusgitarre, Gitarrensoli und Gesang übernimmt? Wenn ja ist sequentielle Aufnahme sowieso ein Thema.
    • Erfahrung und Routine der Musiker ... wenn man live nicht in der Lage ist im Studio auf einen Nenner zu kommen muss das nicht unbedingt an mangelnden Skills und Musikalität liegen, sondern einfach an mangelnder Erfahrung / Routine und dadurch einer Ermangelung der Fähigkeit, beim Recorden die nötige Mischung aus Konzentration und Lockerheit walten zu lassen, damit was vernünftiges bei raus kommt, wo eben auch das Feeling stimmt. Sequenzielle Aufnahme ist da definitiv "entspannter".
    • Persönliche Vorlieben der Musiker (unabhängig von der Erfahrung) ... Bps.: Mit meiner "älteren" Band würde ich nach wie vor sequentielle Aufnahmen vorziehen, mit der neuen Instrumentalformation eher Liveaufnahmen ... aus verschiedensten Gründen, wie man sich beim Einspielen fühlt und wie das grundlegende Zusammenspiel funktioniert
    • Sound: An einigen Stellen ist ein dreckiger Sound und Verwaschenheit auch im Timing erwünscht, was man ggf. nur mit Liveaufnahmen hinbekommt


    Aber weil ja hier immer die Rede von guten Musikern (von wegen Shit in -> Shit out) ist: Wirklich gute undb routinierte Musiker schaffen es auch ganz sicher, einer sequenziellen Aufnahme die Aufnahmetechnik nicht anmerken zu lassen - die gefürchtete Sterilität also nicht so einfach durchblicken zu lassen. Das ist m.E. auch einfacher als vertracktete und hoch komplexe Sachen live einzuspielen.


    Man kann also schlecht was pauschalisieren. Ich stehe Live Aufnahmen jetzt zwar unkritischer als noch im Hörzonen Thread gegenüber, aber es kommt eben immer auf den Spezialfall an ...

    Damit würde ich nicht ins Studio gehen. Schade ums Geld. Lern lieber erstmal ohne zu Eiern tight zu spielen, dann kann man da evtl. drüber nachdenken. Soweit ich das raushöre hängts vor allem an der Bassdrum.


    Außerdem versteh ich nicht, warum ihr die letzte Probe vor der Aufnahmesession ohne Klick abhaltet. Mindestens du musst die Songs mit Klick üben, damits im Studio nicht ganz so peinlich wird.


    Wenn euch das Studio nix bis sehr wenig kostet ists vielleicht keien schlechte Sache, durch die gute Qualität wirklich zu merken woran es noch hängt (an deinem Timing definitiv). Sollte das aber was "ernsteres" werden, wo Geld fließt ... lasst es lieber sein und nehmt in mittelmäßiger, nicht übersteuerter Quali mit ein paar Mikros was im Proberaum auf. Da hört ihr genau so, an was es hängt.


    EDIT
    Äääh, Drumcomputer? Wie peinlich solls denn noch werden? :whistling:

    Ich weiß ja nicht was du unter tight verstehst, aber ich finde mein Gespiele hier schon tight: http://soundcloud.com/m_tree/beat-the-phobia-help-you-out


    Ist ne ordentlich abgemischte Proberaumaufnahme. Allerdings nicht live. Live hätten wir so ne Qualität in EINEM Raum m.E. nicht hinbekommen.


    Die Tightness hab ich wegen Bohne's Kommentar angesprochen, übrigens. Live / Sequenzielles Einspielen hat ja weniger Auswirkungen auf die Tightness, sondern eher darauf, dass jedem mal kleinere Patzer passieren. In der Summe kann das dann eben ziemlich nervenaufreibend werden, wenn - zum Beispiel - die nächsten Takes beim Gitarristen nicht klappen, wenn sie nach 5 missglückten endlich mal beim Drummer laufen. So in etwa ...


    Zugegeben, ich hab noch keine professionelle Live Aufnahme hinter mir. Aber einfach mal in den Proberaum gehen, Mikros aufstellen und zu meinen damit Album-taugliche Liveaufnahmen zu machen ist m.E. utopisch.

    Ich glaube, du bist noch nie im Studio gewesen. Lies doch mal, worum es hier überhaupt geht: http://handbuch.transporterraum.de/


    Ich mach mit meinen Bands auch regelmäßig Proberaum- bzw. Jammitschnitte, wobei das Schlagzeug mit nem Großmembran-Kondensator- und nem Bassdrum Mikro, die Gitarre mit nem SM57, der Bass ausm Direct Out und der Gesang vom SM58 ins Interface geht. Das kommt dem Bild schon relativ nahe und da ist auf jedem Mikro von jedem etwas drauf. Ist ja auch nur ein Probemitschnitt - das hat nix mit nem Studio zu tun.

    :D


    Logisch, wenn die Band ordentliches Equipment hat, damit umgehen kann und ne Soundvorstellung hat - Beispiel Stimmkünste und Beckenwahl des Drummers, Ampsound des Gitarristen - klingt das natürlich besser.


    Das mit der Trennwand wäre mir neu, dass das so zufriedenstellend geht. Da wusste der Toningenieur wohl ganz genau, was er wie mit seinen Räumen und seinem Equipment anfangen kann. Aber ist ja auch egal ...

    Hab kurz mal reingehört. Der Sound bzw. die technischen Probleme diesbzgl. im Studio haben aber weniger mit den Musikern, als mit dem Studio und dem Toningenieur zu tun. In dem Zusammenhang würd mich interessieren, wie die das gemacht haben. Kann mir nur vorstellen, dass der / die Gitarrenamps mit in der Regie standen, wenn nur zwei Räume vorhanden waren.


    Sobald beim Schlagzeug irgendwas von der Gitarre mit drauf ist oder umgedreht kann man das nie sauber abmischen. Das ist einfach fakt und da wird mir jeder Studiotechniker zustimmen.

    Für Live Aufnahmen braucht man mindestens 3 getrennte Räume, wobei der Gesang so oder so danach eingesungen werden muss.


    Ein Raum für die Band mit Schlagzeug, ein Raum für die Gitarrenamps und einmal Regie. Will man parallel dazu einsingen, Bläser, Streicher etc. ebenfalls live dazu einspielen, wird der Aufwand entsprechend größer - mit dem Nachteil, dass sich die Musiker nicht mehr im selben Raum aufhalten können. Wie das mit dem Live einspielen klappt hängt am Ende vor allem vom Spielerischen Können, der Sicherheit der Musiker bei den Songs und den Songs an sich ab. Um anspruchsvollere, evtl. temporeichere Songs live zu nageln braucht man schon n Stück Studioerfahrung und Skills ...


    Zugegeben, die Sache mit dem zusätzlichen Raum wird nur wichtig, wenn die Amps mikrofoniert werden. Wenn man mit Direct Outs arbeitet, hat man das Problem des Übersprechens vom Drumset natürlich nicht - allerdings braucht man für den gewünschten Gitarrensound meistens ne Mikrofonierung und ordentlich aufgedrehte Amps. ;)


    Bohne
    Es gibt nach wie vor Musikstile, die unsauberer eingespielt werden, weil das so gewollt ist. Und das ist auch nicht einfach so umzusetzen, wenn man nach wie vor mit Klick arbeitet. In den meisten Fällen braucht man aber einfach ne gewisse Tightness, damit es groovt und nicht eiert. Keine Ahnung was deine Kritik da soll ...


    EDIT
    Nochmal zum Klick: Mal von etwaigen Einsätzen abgesehen, braucht im Grunde nur der Schlagzeuger nen Klick bei der Aufnahme. Der Rest kann prinzipiell auch ohne Klick eingespielt werden. Der Klick dient am Ende also wirklich nur dazu, dass es sauber und v.a. im gleichbleibenden Tempo durchläuft.


    Außerdem werden Lead / Rhythmusgitarren für gewöhnlich gedoppelt - jeweils eine separat eingespielte Spur pro Stereokanal. Änhlich verhält es sich beim Leadgesang im Chorus meistens.

    Jo, er kann ja auch so schön Ghostnotes einbauen, wenn er beidhändig die Hi-Hat mit 16teln bedient. :D


    Aber Hauptsache mal klug geschissen, versteht sich 8)


    16tel Rumgefunke auf der Base? Mehr als einen 16tel Doublestroke würd ich auf der Bassdrum nicht in den Groove einbauen, aber das ist vielleicht einfach Geschmackssache. :whistling:

    Auf die 16tel vor der 3. 4tel (2 und e) würd ich statt der Snare die BD spielen. Ansonsten würd ich allgemein den Groove mehr mit der BD gestalten und die Snare straight im Normaltime auf 2+4 lassen. Zusätzliche Snareschläge dann eher im Zusammenhang mit Fills oder kleineren Ausschmückungen, aber nicht generell 3 Snareschläge durchkloppen.


    Lieblingsfill wurde bereits angesprochen. Tempo zieht bei dem Double-Time Part (da, wo du wahrsch. DB reinhauen wolltest) um mindestens 5bpm an, aber geht noch.


    Ansonsten ganz nett und straight. Hat Potential. ;)


    Der Teppich der Snare klingt ziemlich straff. Würd ich mal testweise etwas lockern ;)

    Die Abkürzung ist weder Ellie, Elli oder Wlli, sondern Eli - von Eliminator. ;)


    Wenns um Double Bass geht ist mir fast jede der angesprochenen Fußmaschinen recht. Erst wenns wirklich ums Grooven mitm Masterpedal geht, fallen bei mir die Entscheidungen. Warum auch immer das so ist ...


    Bei der Falcon gabs bei mir allerdings ein ganz anderes Ausschusskriterium: Die Beater trafen unabänderbar nicht plan, sondern mit der Kante aufs Fell meiner Pro-M BD auf - es gab weder nen ordentlichen Sound noch ein ordentliches Spielgefühl und all zu schonend fürs Schlagfell schien es mir auch nicht sein.
    Die Maschine mag ansonsten top sein, aber sowas ist schlichtweg ein Konstruktionsfehler.

    Aha. Wenn ich also ins Studio gehe und mit meiner Band alles nacheinander - also nicht live - einspiele und die ganze Schose mit einer professionellen Recording Software wie z.B. cubase oder Pro Tools aufgezeichnet wird, fehlt also das Echte an der Musik?


    Das wird heutzutage in 95% der Fälle gemacht. Liveaufnahmen glücken eigentlich nur bei alt eingessenen Studiomusikern so, dass es 100% zufriedenstellend sauber ist - und vor allem sind die nur in aufwändigen Studios mit mehreren, 100% voneinander entkoppelten Räumen möglich. Ist am Ende aber auch ne Stilsache. Komplexere Metalabarten werden wohl auch von Vollprofis nicht live eingespielt.


    Außerdem wurde hier zu Hauf konstruktive Kritik geäußert - die wenigsten Posts (wie z.B. meiner - gebe ich offen zu) waren sinnlos oder nicht gut gemeint.

    Ich hab paar mal mit nem Kollegen seiner IronCobra gespielt ich finde die wackelt und ist irgendwie nicht sauber aber das ist vermutlich auch gewöhnungssache.


    Hmm, wie wärs in dem Fall mit Schrauben anziehen, richtig hinstellen und vor allem: Putzen? 8)


    Zitat von Sorg

    ein zweites Wlliminator


    What? :thumbup:


    Mit der Speedcobra ist man nicht zwangsläufig schneller. Wenn einem die Maschine vom Spielgefühl her nicht taugt - wie mir z.B. - ist man ganz bestimmt nicht schneller .. und auch nicht sicherer und nicht tighter. Schnelligkeit ist ja nicht alles.


    Man kann theoretisch mit jeder halbwegs ordentlichen Fußmaschine alles machen - wenn man es KANN. Die Fußmaschine ist nur ein Werkzeug - und da muss jeder das richtige für sich finden. Alles andere ist Technik und Gefühl.


    Zu den IC Beatern, auch in Kombi mit Falam Slam etc. für den Metalbereich wirst du über die Suchfunktion fündig. ;)