Beiträge von m_tree

    Ja, aber spiegelverkehrt muss nicht sein (ist auch schwierig zu realisieren, wenn man beim Ausrichten auch noch Übersprechen beachtet). Ein Phasendreher reicht dann auch ;)


    Die Mikros sollten auf die Fellmitte ausgerichtet sein. Für weitere Details muss experimentiert werden. Wenn du das obere Mikro auch noch auf nen Ständer packst, hast du da auch mehr Spielraum ...


    Aber es ist schon richtig, dass die Sache erst mit den OHs richtig zum Klingen kommt. Außerdem klingt eine Rohaufnahme immer lasch, da muss man erstmal ein paar EQs und Effekte drüberziehen, eh da wirklich was klingt ...

    Und du willst dir jetzt wirklich ein SQ2 anhand unserer Empfehlungen ordern?


    Oder suchst du dich letztendlich dumm und dämlich, bis du ein Set mit passenden Kesselstärken gefunden hast, das dann aber viel zu teuer ist oder einfach nicht deinem Geschmack entspricht?


    Ich kann deine Frage irgendwie nicht ernst nehmen. Was soll das bezwecken? Solche Probleme haben nicht mal Weltgrößen, die aus ihren Sets alle erdenklichen Stile und Gangarten zaubern können ... die Kesselstärke in Verbindung mit nem Stil zu bringen ist völlig absurd. Bassdrum und Toms stellt jeder Hersteller in moderaten Kesselstärken her, die letztendlich alle nur nen geringfügigen Einfluss auf den Sound haben. Wenn man schon mal bei solchen Details ist: Was ist mit Materialsteifigkeit (Holzart), Anzahl der Lagen, Gratungen (Winkel, rund, spitz, zweifach abgeschrägt, blablabla), Bassdrumrosetten, Flanged / Die-cast Hoops, Tom Aufhängung, Tiefe der Kessel .. oder doch einfach nur Felle / Stimmung?


    Es ist richtig, dass man bei Holzsnares mit verschiedenen Kesselstärken Klangunterschiede produziert. Aber die wirken sich auch nur in den Verhältnissen (z.B. 5mm zu 9mm) aus - und auch nur bei einer Snare kommt der Unterschied auch wirklich zum Tragen bzw. hat ne Relevanz.


    Ach ja ... sich vorher mal mit der Physik und Funktionsweise von Trommeln zu befassen könnte auch nicht schaden. ;)


    Musste grad mal sein ...


    EDIT
    Wo / wie willst du denn die Drum Beats präsentieren? Wenn du sie aufnimmst, würd ich mir an deiner Stelle lieber den Arsch für Raumakustik und Mikros sowie nen gescheiten Mix aufreißen. Beim Aufnehmen gelten andere "Gesetze" als beim Natursound und da kriegst du auch ne stink normale 22*18 BD richtig zum Wummsen, vorausgesetzt du stimmst das Schlagfell richtig, experimentierst ausreichend mit Beatern / Falam Slam und - vor allem - mikrofonierst mit zwei Mikros, am besten noch mit ner Grenzfläche. Dann kannst du da fast jeden erdenklichen Sound rausholen.

    Warum werden prinzipiell baugleiche, aber leistungsfähigere Motoren in Autos teurer verkauft? Der Motor ist der selbe, nur das drum herum ist anders (aber nicht unbedingt teurer) ... irgendwo muss man halt sinnvoll abgrenzen und sagt dann sinnvollerweise einfach, dass für mehr Leistung auch mehr gezahlt wird, egal wie sich die Herstellungskosten verteilen.


    Cast Bronze ist z.B. gewiss aufwändiger und teurer als Sheet Bronze. Trotzdem repräsentieren die Preisverhältnisse ganz sicher nicht das Verhältnis der Herstellungskosten - da spielen weitaus mehr Faktoren eine Rolle. Der Markt (Angebot / Nachfrage), die Konkurrenz zu anderen Herstellern, Verkaufsort (Shipping über den großen Teich) und nicht zu letzt Willkür spielen da sicher große Rollen ...


    Das sind Fragen, die die Welt nicht braucht ...

    Suchfunktion!


    Tama ist nur einer von vielen namhaften Herstellern, die allesamt gutes Zeug produzieren.


    Die Iron Cobra kann ich persönlich empfehlen, hatte schon alle Varianten auch im Vergleich zu vielen vergleichbaren Maschinen getestet und würde in der Preisklasse nix anderes mehr spielen. Aber das ist genau so Geschmackssache wie alles andere am Schlagzeug ;)


    Wenn du wirklich ne Kaufberatung willst, wären ein paar Angaben übers jetzige Set und va. dein Budget sehr hilfreich. Aber zu deiner Fragestellung wirst du hier zu Hauf fündig!

    Manche können auch nach vielen Jahren nicht grooven ... Grooven hat insbesondere was mit tightem und gefühlvollem Spiel zu tun. Man kann da aber nix über einen Kamm scheren, weshalb z.B. Metaldrummer, die für gewöhnlich nicht so grooven können wie Jazzer, keine schlechteren Schlagzeuger sind.


    Weil man da überhaupt nix pauschlisieren kann und grooven ein verdammt allgemeiner Begriff ist, gibts auf deine Frage keine Antwort.


    Spiel einfach weiter Schlagzeug und lass dir von Niemandem deine Begeisterung nehmen. Dann wird das mit der Zeit schon ... man lernt immer dazu.

    Wie wärs, wenn du Jemand technisch versierteren konsultierst, der dir (ohne Ferndiagnose in Fleisch und Blut) dabei hilft? Scheinbar scheitert es ja schon an grundlegenden Sachen wie dem Download einer Beschreibung oder der Einstellung des Aufnahmeordners ... :whistling:

    Mit Audacity bringt dir das Mehrkanal Interface garnix. Da kannst du nämlich nur eine Spur gleichzeitig aufnehmen.


    Ich emfpehle dir Reaper. Im ersten Monat kostenlos und dann für ca. 40€ käuflich - gut und sehr günstig ;)


    Ansonsten wirst du dich mit der Beschreibung vom Interface und der Aufnahmesoftware auseinandersetzen müssen. Die wurden ja nicht umsonst geschrieben ... wenn irgendwo ein "Zeiger nicht ausschlägt" kann das viele Ursachen haben ... am einfachsten ist es, wenn du das selbst bei dir abcheckst. ;)

    Das sind glaube die älteren Versionen. Steht neben der Typ-Bez. noch das große geschwungene A?


    Auf den älteren steht m.E. nur Zildjian und der Typ drauf. Seit einiger Zeit steht über Zildjian noch Avedis und neben der Bezeichnung steht noch das geschwungene A ;)


    Hab jedenfalls auch die aktuelle Ausführung der New Beats und hatte mal ein altes Avedis Ping Ride - die Beschriftung unterscheidet sich genau wie oben beschrieben.

    Ich empfehl für Video / Audio zwei getrennte Tools zu nutzen.


    Für Videos kann ich den SM Player empfehlen. Der kann wirklich alles öffnen, mit dem hatte ich bisher - auch im Gegensatz zum VLC Player z.B. - überhaupt keine Probleme.


    In dem oben verlinkten Codec Pack ist auch nicht alles drin - bzw. beinhaltet es die codecs, eigentlich sowieso schon jeder normale Player an Bord hat.


    Unabhängig braucht man für viele Rips z.B. xvid und Ac3.


    Ich halte sowohl vom WMP, WMC, WMM, WME etc. nicht all zu viel. Für alle Anwendungen gibts jeweils viel ausgereiftere Sachen ...

    Habe vor einiger Zeit auch schonmal solche Videos hier präsentiert. Ich hab Adobe Premiere zum Bearbeiten genommen.


    Synchronisieren ist ja kein Problem, wenn das Tool die nötige Präzision hergibt. Allerdings hatte ich ein ganz anderes Problem: Videoaufnahme (inkl. Sound) und der Song hatten am Ende nicht exakt die selbe Geschwindigkeit. D.h., wenn es am Anfang synchron lief, war es am Ende um ein paar Hundertstel oder sogar Zehntel versetzt. Liegt einfach am Aufnahmegerät und / oder Ausgabegerät des Songs beim Einspielen.


    Angleichen kannst du das nur mit einer minimalen Verlangsamung / Verschnellerung der Tracks. Und das geht wirklich nur mit anständiger Software wie eben z.B. Adobe Premiere. Die Verhältnisse liegen da bei 0,99x bzw. 1,00x, also sehr wenig.

    Jo, für häufiges Verstellen ist die Längeneinstellung halt nicht gebaut.


    Ich sehe da zwei Problemlösungen:


    Iron Cobra HH Maschine plus Vorrichtung zur Verbindung von Slave Pedal und HH Maschine kaufen und die Längeneinstellungen an einer Seite immer locker lassen. So kannst du sie fürs Case einfach einschieben und wirst keine Stabilitätsprobleme ohne festgezogene Schrauben bekommen.


    Oder du rückst die Pedale halt so weit zusammen, bis die Welle ohne Schrauberei ins Case passt ..


    Dummerweise gibts die IC Wellen z.Z. auch nicht mehr zu kaufen. Aber wenn dann würde ich eh die neue Welle empfehlen, die ist wirklich besser.

    (ich Rede übrigens von den Kleinen 4-Kant-Schrauben an der Kardanwelle ;) )


    Da gibts auch zwei verschiedene Sorten: Die, die jeweils die Befestigung zu Master / Slave Pedal sichern und die, die die Länge der Kardanwelle fixieren.


    Meine alte Flexiglide hab ich über fast zwei Jahre mindestens zwei mal pro Woche auf und abgebaut. Da ist garnix ausgenudelt ...


    Falls du wirklich die Schrauben zur Längenfixierung meinst: die sind auch nicht dafür gedacht, ständig gelockert und angezogen zu werden. Das stellt man einmal ein oder um, wenn einem danach ist .. :whistling:

    Zitat von Rampen

    3. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es ökologisch Sinn macht, Computerschrott zu vermeiden, vorausgesetzt der olle Rechner ist in der Lage das zu leisten, was man braucht. Da kann man aber drüber streiten.


    Der Ansicht bin ich auch. Aber ich fands etwas daneben damit zu argumentieren, dass dein Rechnerschrott Mütter und Kinder in China vergiftet. ;)


    Den Stromverbrauch kannst du ganz einfach mit nem Messgerät, dass zwischen Steckdose und Kaltgerätestecker eingeschleift wird, messen. Die Teile gibts für 5€ in jedem Baumarkt und dienen eher dazu, längerfristige Messungen anzustellen, als den Momentanverbrauch. Aber ist ja wurscht ...


    Zitat von mauser

    Zu dem Punkt kann ich dir sagen, dass du bei der ganzen Geschichte noch etwas vergessen hast (oder ich habe es überlesen): Den Wirkungsgrad deines Netzteils. Der hat sich nämlich seit P3-Zeiten schon stark verbessert, gerade wenn man heute ein hochwertiges Netzteil kauft. Ansonsten kann ich nur sagen dass ein gut ausgestattetes P3-System mehr Strom verbrauchen kann als ein neuer, auf Energieverbrauch optimierter PC. Aber ich denke das habt ihr ja hier auch schon zu genüge diskutiert.


    Kam beides schon zur Ansprache. ;)


    Wenn es um andere Hardware geht, muss es auch keineswegs ein i7 sein. Selbst ein Core i3 würde da schon reichen, der ist auch schon hundertmal schneller als der PIII.


    Die sinnvollste Investition wäre wirklich mehr RAM. Den kannst du einfach dazustecken (vorher aber evtl. auftretende technische Probleme wegen ungleicher Bauart der Riegel in Erwägung ziehen und ein paar Tests durchführen ..!) und damit einfach mehr Sicherheit und Flexibilität haben. Wie schon von Mauser gesagt: Sobald ausgelagert wird, hast du ein Problem.


    Eine SCSI Platte ist auch nicht wegen dem anderen Interface schneller, sondern wegen intern schnellerer Hardware. Normale IDE Platten arbeiteten fast seit eh und je mit 7200rpm (heutzutage mehr 5400rpm), SCSI Platten arbeiten mit 10.000, 15.000 oder tlw. noch mehr Umdrehungen. Stromverbrauch und Geräuschkulisse steigen dadurch natürlich auch ...


    In Zusammenhang damit steht bei HDDs v.a. die Datendichte. Die Platteranzahl und Fläche steigt bei steigendem Datenvolumen nicht an. Somit laufen mehr Datenblöcke pro Zeit am S/L Kopf vorbei, wodurch schnellere Übertragungsraten erzielt werden können. Ältere, kleinere Platten sind aus dem Grund bei gleicher Umdrehungsgeschw. immer langsamer, sofern sie ne gleiche Platteranzahl und Baugröße haben.


    Baust du jetzt ne SCSI Platte mit vielleicht nur 10k rpm ein, die aber älter und kleiner ist, hast du damit ganz sicher nix gewonnen. Sowas muss man sich immer im Detail anschauen ...


    Sinnvoller als ne SCSI Platte wäre aber ne Zweitplatte, mit der du Reaper seine Arbeit verrichten lässt.


    @Mogius
    Dem gäbs eigentlich nix mehr hinzuzufügen.

    Aber, da hält sich sowieso keiner dran. Schrott ist eine Ware wie alles andere auch und wird an den höchstbietenden verkauft. Und die Firmen die am meisten bieten können, die können auch am günstigsten "entsorgen" . In Computern ist z.B. Gold, hast du mal gesehen was man braucht um das Kontaktgold raus zu lösen?


    [...]


    Und die deutschen und EU Gesetze sind vorbildlich und werden innerhalb der EU und deutschlands sicher eingehalten. Aber die jucken die Jungs in den oben benannten "ländern" nicht weiter.


    Jo. Aber innerhalb dieser Länder, die sich daran halten, funktioniert das halt tadellos. Vorausgesetzt natürlich, dass ich als Verbraucher meinen Schrott nicht irgendwo im Wald ablade ...


    Zitat von Rampen

    Verstehe ich da irgendwas falsch, oder steht unter Deinem Link, dass der i7 unter Last 118W verpulvert? Danke, dass Du die Belege für meine Behauptungen raussuchst ^^ !


    Dazu noch ein Zitat von dir: "... während komplette P3-Systeme incl. Festplatte und Grafikkarte unter Last in der Größenordnung von 30-40W liegen. Das ist vermutlich selbst im Idle-Betrieb mit einem aktuellen Desktop-PC nicht zu toppen. Evtl. mit einem modernen Notebook. "


    Wie du gesehen hast, liegt ein akueller Desktop PC genau in diesem 30-40W Bereich im Idle. ;)


    Das PIII System wird unter Last auch etwas mehr verbrauchen als die 40W. Sicher nicht ganz so viel wie ein i7 ... aber die unter Last höhere Leistungsaufnahme gegenüber des PIIIs ist absolut nichts negatives, weil die Rechenleistung um ein Vielfaches höher ist. Da Vergleiche anstellen zu wollen grenzt schon an Irrsinn ... kurzum: Der PIII arbeitet verglichen mit heutiger Hardware ineffektiv.



    Zitat von Rampen

    Na dann sprich mal mit slo77y über sein System. Man hat halt grundsätzlich wesentlich mehr Flexibilität bei den Haupt- und Monitormixen. Das finde ich schon nützlich.


    Auf Kosten der Latenz. Und der Rechenleistung, die du bei dem PIII nicht gerade im Überfluss hast ...



    Zitat von Rampen

    Verstehe ich nicht. Einschalten, Aufnehmen, Spaß haben. Ich wüsste nicht, was daran zu verbessern wäre. ?(


    Du kannst einen PIII nicht mit nem aktuellen Rechner vergleichen. Bei jeder Aktion wird der PIII langsamer reagieren oder länger brauchen. Inwieweit sich das bei deinem Vorhaben tatsächlich auswirkt kann ich zwar wirklich nicht genau sagen, aber es ist grundlegend nicht von der Hand zu weisen.


    Zitat von Rampen

    Scheinbar nicht. Oder die Artikel sind falsch. Ich war selbst nicht da, also kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Aber es soll schon Menschen gegeben haben, die sich nicht an Gesetze gehalten haben.


    Wie schon weiter oben gesagt: Solang du dich an die geltenden Gesetze hälst, hat auch der Staat die Möglichkeit, seine Gesetze umzusetzen. Und das ist hierzulande unabhängig davon, wie andere Länder das handhaben.


    Zitat von Rampen

    Nunja, ich will das hier jetzt nicht als "Rettet-die-Welt"-Aktion hochstilisieren. Es geht darum, Proberaummitschnitte zu machen. Nebenbei noch Geld sparen und die Umwelt schonen. Falls es anders rübergekommen ist, habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt.


    Auf den ersten Blick wirkte deine Darstellung einfach etwas übertrieben. V.a. die Begründung - für dich persönlich ist das sicher ne sehr nette Sache. Aber die Idealisierung bzw. Begründung aus objektiver Sicht ist irgendwo aus der Luft gegriffen.


    Zitat von generalstupid

    zum Thread, ne PIII CPU ist stromtechnisch absolut unbedenklich. Die Dinger wurden von den P4 (NetBurst Architektur) Abgelöst und als Intel gemerkt hat das viel Energie verbraten und hohe Taktraten uncool sind haben sie den Pentium M (auf PIII Basis) wieder für ihre Core XXX CPUs genommen. Also im Prinzip ist es schon sparsamer ausgelegt, als CPUs die lange Pipelines mitbringen und nur mit hohen Taktfrequenzen Leistung erzeugen.


    Richtig - Pentium M und Core basieren grundlegend auf der PIII Architektur. Bedenke aber bitte, dass der PIII in 180nm und die aktuellen CPUs in 22nm hergestellt werden, von den unzähligen Verbesserungen in der Architektur mal ganz abgesehen. Selbst der P4 hatte am Ende ne höhere Pro-Watt Leistung als der PIII, weil er einfach in kleineren, effektiveren Strukturen hergestellt wurde.


    Zitat von generalstupid

    Ja, Festplatte, seh ich immernoch ähnlich, anscheinend auch wie du. Du kannst auch 20 Festplatten an deinen PC hängen , gerade wenn alles über einen Controller geht gewinnst du garnichts an Performance.


    Sicher gibt es Grenzen. Aber ne Festplatte reizt ihren Controller sinnnvollerweise nicht aus - außerdem machen Festplatten gerade bei vielen kleinen Dateien schlapp, die beim System ne große Rolle spielen, wobei da die Übertragungsraten weit unter das Durchschnittsniveau vom sequentiellen Lesen / Schreiben fallen. Das hängt eng mit der Reaktionszeit zusammen, die bei Festplatten mechanisch bedingt einfach (auch in der Praxis) merkbare Grenzen hat.


    Außerdem kann ein Controller die vorhandenen Anschlüsse durchaus sinnvoll parallel nutzen. Teilweise hängen aktuell 8 S-ATA Ports an einem Controller. Da wäre es wohl irgendwo sinnlos die z.B. bei S-ATAII theoretisch max. möglichen Übertragungsraten von praktisch ca. 250MB/s auf ca. 30MB/s pro Port im gleichzeitigen Zugriff zu beschränken. Das ist alles nur ne Frage der Controllerarchitektur.


    Das einzige, was man da so verallgemeinern kann, ist die Nutzung zweier HDDs an einem IDE Kabel. Aber selbst da merkt man aus o.g. Gründen bei geschickter Aufteilung noch Unterschiede.


    .... wenn ichs selbst nicht mehrfach praktisch so erfahren hätte, würde ich das sicher nicht so verfechten. ;)


    .... und natürlich bringt es nix, zig Platten ans Board zu hängen und dann zu meinen, dass dadurch irgendwas besser läuft. Ohne ne geschickte Aufteilung der Daten bringt das garnix, wobei der Mehrnutzen ab nem gewissen Punkt stark abnimmt. Grundlegend bringt ne zweite Platte am meisten, die die Hauptarbeit eines Programms unabhängig vom System verrichten kann. Ne dritte Platte bringt dann nur noch in speziellen Situationen merkbare Verbesserungen. Aber auch die gibt es meiner Erfahrung nach ....

    Man kann viel trinken und rauchen und trotzdem fit und leistungsfähig sein. Hängt alles von der Lebensweise ab .. Musikmachen hat soviel mit Gefühl zu tun, dass sich Spätfolgen übermäßigen Drogenkonsums aufs Musikmachen nur in dem Maße wie auf alles andere ausüben.


    Aber um mal eins klarzustellen: THC hat nicht annähernd so einen negativen Einfluss wie Alkohol oder Tabakrauchen auf den Körper - die einzige Schädigung findet durchs Rauchen an sich, also in der Lunge bzw. den Atemwegen, statt. Die Langzeitschädigung erfolgt viel mehr psychisch, wobei der Schaden letztendlich von der Menge, der Art und Weise des Konsums und der grundlegenden geistigen Verfassung des Konsumten abhängt.


    Bei dem Metal Drummer erkläre ich mir die Auswirkung eher damit, dass sich der THC Konsum auf sein Leben in seiner Gesamtheit ausgewirkt hat, sodass er z.B. einfach generell lahm und passiv geworden ist oder sich der Musikgeschmack oder die allgemeinen Interessen geändert haben. Da irgendwas über einen Kamm zu scheren ist totaler Blödsinn, weil sich gerade THC Konsum unmittel- und v.a. mittelbar bei jedem Menschen ganz anders auswirken kannn.


    Ich glaube, solang man - mit welchem Drogenkonsum auch immer - körperlich und geistig auf der Höhe und allgemein fähig bleibt, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, wird sich das auch nicht aufs Schlagzeugspielen auswirken. Wenn überhaupt wird das unmittelbar passieren, sodass sich der allgemeine Gemütszustand auf die Gewichtung der eigenen Interessen oder Vorlieben auswirkt ... Stilwechsel sind ja garnicht mal so selten. Aber selbst wenn sowas mit geändertem Drogenumgang zusammen hängt, sollte man da nie das große ganze außer Acht lassen und berücktsichtigen, was sich wie genau gegenseitig beeinflusst ...


    Die rein körperlichen Gegebenheiten spielen hier imo weniger ne Rolle. Man kann auch als relativ starker Raucher und Trinker so körperlich fit sein, dass das keine Auswirkungen aufs Drumming hat. Schlagzeugspielen ist immerhin kein Leistungssport, sondern Kunst ...

    DAS glaube ich aber nun ganz gewiss nicht. So weit ich weiß liegt allein eine i7 CPU in der Größenordnung von 100W unter Last, während komplette P3-Systeme incl. Festplatte und Grafikkarte unter Last in der Größenordnung von 30-40W liegen. Das ist vermutlich selbst im Idle-Betrieb mit einem aktuellen Desktop-PC nicht zu toppen. Evtl. mit einem modernen Notebook.


    "Glauben", "vermutlich" ... :whistling:


    -> http://www.computerbase.de/art…schnitt_leistungsaufnahme


    Und bedenke, dass da ne 5800GTX werkelt. Mit genutzter interner CPU-Grafikeinheit würden da nochmal mindestens 10W oder mehr wegfallen. ;)


    Ich glaub nicht, dass du wirklich wissen willst, wie sich da der PIII im Vergleich schlägt. Der braucht nämlich im unbelasteten Zustand nicht viel weniger als im belasteten ....


    Zitat von Rampen

    Ich zerstöre ungerne Deine Illusion, aber das komplette Zeug wird von den Recyclingfirmen nach China und andere Länder mit niedrigen Lohnkosten und entspannten Umweltauflagen geschifft und dort aufbereitet. Als Einstiegslektüre sei dieser Artikel benannt.


    Einstiegslektüre?


    http://de.wikipedia.org/wiki/Basler_%C3%9Cbereinkommen


    http://de.wikipedia.org/wiki/E…iche_Regelungen_in_der_EU


    http://de.wikipedia.org/wiki/E…%C3%A4tegesetz#Das_Gesetz


    http://de.wikipedia.org/wiki/E…_bestimmten_Abf.C3.A4llen


    ... und jetzt sag bitte nicht, dass sich da ja sowieso keiner dran hält ...


    Zitat von Rampen

    Öhm, dass es funktioniert, habe ich doch bereits gezeigt?


    Hmm, ist noch die Frage "wie" es funktioniert :whistling:


    Zitat von Rampen

    Bei meinem Dell-Notebook ist es tatsächlich der Firewirecontroller, der Latenzen von < 256 Samples verhindert, obwohl sich CPU und Festplatte langweilen. Und bei Audio-Workstations ist typischerweise die CPU der Flaschenhals. Mehr als 48 Spuren nutzt eh keiner und das schafft eine modernen Festplatte locker. Aber vielleicht 5 verschiedene Faltungshalle (oder -hälle?) und dann noch einen Haufen Modelling-Plugins.


    Ich redete vom allgemeinen Flaschenhals Festplatte. Das macht sich überall und ständig bemerkbar. Wenn du jetzt ne SSD in den PIII einbaust, ist das evtl. genau andersrum, aber bei in sich stimmigen Systemen ist das bei Festplatten immer der Fall. Wie das bei bestimmten Anwendungen im Detail aussieht sei mal dahin gestellt, aber das parallele Arbeiten mit mehreren Platten bringt immer was, sofern man die verschiedenen Daten geschickt aufteilt.


    In meinen Augen ist es auch einfach Blödsinn, das aufgenommene Signal erst durch alle Schnittstellen im Rechner, die Aufnahmesoftware und allem was dazu gehört zu jagen und dann wieder auszugeben. Damit gibt es immer ne Latenz, sch... egal wo sie nun genau herkommt.


    Warum man fürs Schlagzeugmonitoring unbedingt nen EQ und Kompression braucht ist mir auch schleierhaft.


    ... versteh mich nicht falsch: Ich will dir nicht den Spaß an der Sache nehmen und finde den Ehrgeiz und Bastlergeist auf keinen Fall schlecht. Aber deine Begründungen sind doch irgendwo nicht ganz stimmig. Auch wenn es nen gewissen Charme hat und Spaß macht und du meinst, du tust wem auch immer damit was gutes, erfüllt es imho aus objektiver Sicht nicht annähernd diese Ideale.

    Zitat von Rampen

    Stromverbrauch ist natürlich ein Punkt, keine Ahnung wie sich der P3 da im Vergleich schlägt. Im Allgemeinen werden die CPUs aber tendenziell immer Stromhungriger, daher wachsen die Netzteile ja immer weiter. Eine moderne Notebook CPU mag da aber günstiger sein, das weiß ich nicht.


    Das war noch zu Pentium IV Zeiten so, aktuell geht das aber in eine komplett andere Richtung - zumindest, wenn du nicht gerade mit mehreren High-End Grafikkarten im Verbund zocken willst. ;) Die Herstellungsprozesse werden immer kleiner, die Pro-Takt Leistung immer größer. Der maximale Stromverbrauch (TDP - für die Kühlung relevant) bleibt bei steigender Leistung zwar auf ähnlichem Niveau (wobei man hier derzeit grundsätzlich Dual- und Quad Core unterscheiden muss), aber die Stromsparmechanismen werden dafür immer effektiver, sodass z.B. ein im Normalzustand 600MHz höher getakteter Quad Core mit Hyperthreading (theoretisch 8 Threads gleichzeitig) derselben CPU Familie im Idle, d.h. im passiven, unbelasteten Zustand, genauso viel Leistung zieht wie ein Dual Core ohne Hyperthreading (theoretisch 2 Threads gleichzeitig). Die Mehr-Leistung einer aktuellen CPU gegenüber einer schwächeren aktuellen CPU zieht also auch nur dann mehr aus der Steckdose, wenn die Stärken der stärkeren CPU gegenüber der schwächeren ausgespielt werden.


    Um das mal in Zahlen auszudrücken: Ein aktueller Quad Core (z.B. ein i7) zieht unbelastet ca. irgendwas um 5W, evtl. noch weniger - die restliche Hardware ausgenommen. Zwei Festplatten zusammen ziehen da ohne Zugriff schon mehr, eine High-End Zockergrafikkarte zieht im Idle was im zweistelligen Wattbereich, das Motherboard auch nochmal etwas. Wobei man die "Verlustleistung" des Netzteils - Wirkungsgrade um 80-90% bei aktuell hochwertigen NTs (wobei die Entwicklung da mittlerweile auch eine max. Effektivität anstrebt) - noch verrechnen muss. Dein Pentium III zieht im Idle also vielleicht so viel wie ein aktueller Dual Core im voll belasteten Zustand.


    Ich kenne vom Pentium III zwar keine genauen Zahlen, aber es ist rein von der Energiebilanz her (also selbst schon im unbelasteten Zustand) im Vergleich zu aktueller Technik eigentlich ein Unding, den überhaupt anzuschalten. Denk einfach mal daran, dass Rechner mit weniger als vielleicht 0,001 Promill der Rechenleistung heutiger Rechner vor ein paar Jahrzenten die Dimensionen von ganzen Wohnzimmer eingenommen haben. Der PentiumIII ist aktuell über 10 Jahre alt. ;)


    Wenn Du mal gesehen hast, wie Rechnerschrott in China "aufbereitet" wird, wirst Du Deine Meinung zur Wiederverwertung ändern. Das geht komplett auf Kosten der Arbeiter und der Umwelt.


    Wir sind aber nicht in einem Entwicklungsland wie China, sondern in der BRD, die seit mehreren Jahren eine Vorreiterrolle im Umweltschutz spielt und peinlichst genau auf Wiederverwertung achtet. ;)


    Zitat von Rampen

    Und dass die Teile sowieso hergestellt werden, ist im Großen betrachtet nicht unbedingt so: die Nachfrage regelt letztlich ja doch das Angebot. Wahrscheinlich macht es keinen Unterschied, ob ich als Einzelner jetzt einen neuen Rechner kaufe, oder nicht. Aber vielleicht macht der eine Rechner auch genau den Unterschied aus, dass Dell die nächste Charge von 1000 PCs nicht in Auftrag gibt, wer weiß. Und je mehr Leute mitmachen, desto größer wird die Chance. Das ist mit ein Grund, warum ich mir die Arbeit mache, das hier öffentlich zu dokumentieren.


    Ich will dir nicht die Hoffnungen nehmen, aber die Entwicklung geht nicht ohne Grund dahin, dass man mehr Effektivität anstrebt. Die Hardware wird nicht nur leistungsfähiger, sondern auch sparsamer. Kein Mensch will mehr einen stromhungrigen, laut gekühlten und total lahmen Rechner haben, wenn es was viel besseres aktuell so günstig gibt. Daran wird auch die Weltverbesserei eines einzelnen nichts dran ändern - irgendwo verständlich.


    Sieh dir allein mal die ganzen Freaks an, die ihre Hardware alle paar Monate mal wechseln, um ein aktuelles Spiel besser zocken zu können oder um eine neue CPU übertakten bzw. ihren Rechner umfrisieren zu können. Das steht einfach überhaupt nicht im Verhältnis dazu, was du anstrebst.


    Zitat von Rampen

    Ein Audiointerface mit DSP kostet natürlich auch mal eben schlappe 400 Euro aufwärts, da ist natürlich der Sinn so eines alten Rechners nicht mehr gegeben. Mein Ziel war es, mit dem Krempel, den ich noch habe, das bestmögliche anzufangen.


    Was für ein Krempel ist das denn außer dem PIII und den 256MB SD-RAM? Steckt da also doch mehr ein finanzieller, als ein Umweltgedanke dahinter? ;)


    Zitat von Rampen

    Der Speicherverbrauch ist für 24 Spuren in der Größenordnung von wenigen zig MB, die Auslagerungsdatei wird praktisch nicht verwendet. Daher verspreche ich mir keinen Gewinn von einer zweiten Platte.


    Eine zweite Platte, die die Hauptarbeit eines Programms getrennt von der Systemplatte verrichtet, bringt immer was. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren und bin gespannt, ob das so funktioniert ;)


    Zitat von Rampen

    Übrigens: das System funktioniert hervorragend, wenn ich einen neuen PC kaufen würde (insbesondere ein Notebook), würde ich dafür nicht meine Hand ins Feuer legen. Also halbseiden ist da nix...


    Klar - Notebooks sind immer etwas leistungsschwächer als Desktop PCs. Außerdem reicht es nie, einen PC zu kaufen und dann zu denken, dass damit alles gegessen ist. Bis ein PC anständig läuft und von etwaigen vorinstallierten Hindernissen befreit ist, vergeht einige Zeit. Wobei einige Konfigurationen schon hardwaremäßig scheitern: Bei Notebooks liegt das Problem z.Z. insbesondere an 2,5" 5400rpm Systemplatten, als einzige Datenträger im Rechner .... und die Festplatte ist immer der Flaschenhals im Rechner. ;)

    "Wunschziel: 8 Spuren aufzeichnen, während ein Stereobackingtrack abgespielt wird, und die 8 Spuren dabei mit EQ und evtl. Kompression als Monitormix ausgeben.


    Warum die 8 Spuren über den Rechner ausgeben? Das geht mit nem Hardware DSP z.B. in nem Interface plus Controlsoftware viel eleganter und v.a. völlig latenzfrei.


    Ich empfehl dir bei dem Rechner mit zwei Festplatten zu arbeiten. Eine fürs System mit der Auslagerungsdatei (bei 256MB RAM und XP wird die ne große Rolle spielen) und eine fürs Recording.


    Je mehr Spuren du schon im Projekt hast, desto schlechter wird das ganze laufen. Genau dafür braucht man nämlich physikalischen Arbeitsspeicher ...


    Umweltschutz hin- oder her, die Bestandteile eines Rechners werden auch wiederverwertet. Außerdem werden die Neuteile so oder so hergestellt, liegen irgendwo rum und gehen in ein paar Jahren auch wieder in den Stoffkreislauf über. IMHO hast du damit nichts gewonnen, als viel Arbeit und Zeit in einen halbseidenen Recording Rechner zu stecken, der am Ende vielleicht garnicht so funzt, wie er soll. Denn zügige Hardware ist bei dem aktuellen Leistungsniveau sehr günstig und frisst obendrein bei dutzendfacher Leistung wahrscheinlich weniger Energie als der Pentium III! So viel zum Thema Umweltschutz ;)

    Ich hab da halt ganz andere Erfahrungen, wie man sowas auch ohne Klick und ohne, dass einem einer da was speziell zeigt, lernt.


    Den Klick braucht man irgendwann viel mehr, als es in der Anfangsübungszeit der Fall ist. Nämlich dann, wenn eine Band nen Drummer braucht, der sein Tempo anstandslos halten kann oder man nen Song aufnimmt etc. ... In anderen Situationen benutzte ich bisher fast nie nen Klick. Warum auch, wenn ich das nötige Gefühl für Groove und Tightness auch schon ohne Klick erlernt hab?

    ... zumindest tut man sich wohl schwerer diese Sachen mit Klick erlernen zu wollen.


    Zitat von Wolle S.

    Ohne Klick zu üben führt jedenfalls auch nicht zu Groove und Tightness.


    Das wiederrum kann man in meinen Augen so garnicht stehen lassen ...


    Mit Klick zu üben führt m.E. schwieriger zu Groove und Tightness als ohne Klick. Und locker wird man dadurch ganz bestimmt nicht.


    Wenn man nämlich nicht tight spielen kann bzw. überhaupt kein Gefühl für Tightness hat, bringt einem der Klick, der primär (wenn nicht sogar ausschließlich) für das Halten eines konstanten Tempos da ist, auch nix mehr.