Beiträge von m_tree

    Dave
    Das liegt ganz bestimmt nicht an der Verschiebung. Neben dir selbst - wie schon angesprochen - spielt da noch die Position des Mikros und des Kissens ne Rolle. Btw: Beim Recording würd ich sogar eher garnix in die BD tun. Hat man neben nem besseren Resonanzverhalten auch nen besseren Rebound. Passende Stimmung vorausgesetzt ...


    Abgesehen davon, dass dein linkes Bein evtl. "schwächer" bzw. wohl einfach schlechter an die Fußmaschine gewöhnt als das rechte ist, hast du beim Slave Beater ja auch mehr Widerstand durch die Welle. Daher: Die Feder des Slave Beaters sollte m.E. nicht stärker als die des Master Beaters angezogen sein, eher schwächer. Dazu ists ganz nett, die Kardangelenke ab und zu - gerade vor einer Aufnahme Session - mit WD40 zu besprühen. Den Federn tut das auch ganz gut, die Lager sollte man damit allerdings in Ruhe lassen.


    An die IC Beater kann man auch Gewichte machen. Zumindest wurden die mit den älteren ICs noch mitgeliefert. Ganz unten hab ich damit mein Optimum gefunden. Cobra Coil dagegen ist ein Witz.


    Fußmaschinen bzw. Spielgefühl sind halt einfach Geschmackssache. Vieles ist auch Glaubenssache - z.B. die Sache mit dem verschobenen Beater.

    Iron Cobra (BD-Klemme ist zu weit rechts am Pedal angebracht = linker Beater ist zu weit links auf dem Fell)


    Dafür trifft der Master Beater mittig auf dem Fell auf. Aber glaub mir: Das ist völlig wurscht. Die Beater treffen in der Vertikalen sowieso nie ganz mittig auf, wenn man nicht gerade ne 24er BD verwendet - man braucht halt ne gewisse Auslenkung für ein optimales Spielgefühl.


    Wenns mal wirklich drauf ankommt und man den Unterschied - z.B. bei Metal Studioaufnahmen - wahrnehmen KÖNNTE, nimmt man wohl sowieso zwei BDs, weil die Felle dann einfach besser "ausschwingen" können und nicht so schnell vom nächsten Schlag des benachbarten Beaters abgewürgt werden.


    Kurzum: Die leichte Verschiebung des Slave Beaters ist m.E. völlig überbewertet.


    Die Eli fand ich insgesamt - auch mit leichten IC beatern - zu klobig und unpräzise. Bin offen gesagt ein IC Fanboy und hatte auch schon alle Varianten der IC, neuere und ältere Versionen sowie die Speedcobra, Mapex Falcon, Eli etc. ..

    Das klingt schon mal anders.


    Bzgl. Internet sollte man echt vorsichtig sein, was und wie viel man in welcher Kombination preisgibt. Siehst ja, wie schnell kleinere Missverständnisse entstehen können. Wäre ich hier nicht auf deine Unterricht-Werbung gestoßen, hätte ich höchstwahrscheinlich gar nichts dazu gesagt. ;)


    "Seitenweise Ansichtsweisen" ?

    Ergibt für mich keinen Sinn. Etwas 3 Jahre stur gelernt zu haben, aber dann nie mehr anzuwenden, weil das eigene Herz für was ganz anderes (in deinem Fall Metal) schlägt, führt wahrscheinlich eher nicht dazu, dass man es gut kann. Man ist in nem ständigen Lernprozess, gerade wenn man erst 4 Jahre spielt.


    Das klingt wie: 3 Jahre lang die langweiligen Basics gelernt, glauben alles zu können, darauf den eigenen Unterricht aufbauen und 1:1 das predigen, was dein erfahrener Lehrer dir beigebracht hat, aber nebenher ständig was ganz anderes machen. WTF?


    Zitat von Dave

    Wenn sich jemand davon überzeugen möchte, ob ich noch mehr kann als "draufhauen" soll er sich die Mühe machen und eine Schnupperstunde nehmen, um sich davon zu überzeugen ob er bei mir etwas lernen kann/will oder nicht.


    Klingt irgendwie arrogant. Ich würde dich nicht kritisieren, wenn ich von dir wirklich was lernen könnte. Mir persönlich ist auch Schnuppe, ob du das kannst und möchte mich nicht davon überzeugen, sondern stell nur ein paar kritische, teils rhetorische Fragen. Ich glaub du kannst nicht besonders gut grooven. Wenn man was vom Schlagzeug versteht kann man sich das auch an deinen Metalvideos und deinem Setaufbau zusammenreimen ...


    Außerdem heißt "Draufhauen" nicht gleich immer Metal / hartes / schnelles Zeug spielen. Auch Draufhauen will gelernt sein und muss man mit Gefühl machen. Auch einen groovigen Funk Song kann man reinbrettern, wenn einem der Sinn danach steht und es in den Kontext passt.


    Nicht falsch verstehen: Ich will keienn Stunk machen. Ich beziehe nur eine kritische Position, weil ich - nach dem, was ich bisher alles gesehen hab - an deiner ganzen Herangehensweise ein paar Ecken und Kanten sehe.


    EDIT
    Ich erinnere mich da an ein paar unlängst verschwunde Videos von dir, die wohl auch halbwegs aktuell waren, aber nicht wirklich rund liefen, was man schon an der Kritik, die du dafür geerntet hast, sehen konnte. Das ist ja alles halb so wild - aber Unterricht zu geben, wenn man von sich selbst untightes Zeug im Internet präsentiert, ergibt für mich keinen Sinn.

    Jake To The Bone ist noch verhältnismäßig einfach bzw. straight. Jeff spielt schon noch eher "konventionell" als Simon. Allein die open-handed Geschichte machts bei Simon, die z.B. die Tom Schläge über die Hi-hat Figuren vorbringt oder die unglaublichen dichten, präzisen Ghostnotes - Simon-typisch halt ...


    Werd mich demnächst auch mal an Jake To The Bone machen. Die sind mir schon fast in Vergessenheit geraten ...


    Aber nicht vergessen: Keiner kann so spielen wie Porcaro oder Phillips. ;)

    Lass die Musik über Kopfhörer laufen, trommle dazu, nimm das auf und dann mach die Musik danach am PC dazu, dann ist sie lauter und ohne Qualitätseinbußen zu hören.


    Genau das hat er doch gemacht. Die Lautstärke ist ok, so hört man das Drumming wenigstens ordentlich raus.


    Dave
    Ich finde halt, man sollte sich ne fundiertere Basis aufgebaut haben, bevor man anderen was als Lehrer beibringt. Hast du Banderfahrung? M.E. die wichtigste Sache. Ohne ein bisschen Bandroutine kann man als Drummer einpacken. Ansonsten weiß ich nicht, warum du Rock / Pop Schlagzeug als Unterrichtbestandteil anbietest, wenn du nur Metal coverst. Bei Rock und Pop gehts vor allem ums Grooven und songdienliche Spielen - ob du das kannst, ist aus deinen Videos nicht ersichtlich.

    Hatte mal irgendwo gelesen, dass du seit über 4 Jahren spielst, glaub ich. :whistling:


    Im großen und ganzen sauber, hier und da winzige Hänger - microtiming mäßig, also nicht weiter wild (v.a. bei den 16tel Tom Fills zu merken, die über die DB 16tel drüber gehen).


    Die Hi-Hat steht n bisschen weit weg, hab ich 's Gefühl - siehe 1:50 - 2:00. Der Rest könnte auch noch etwas weiter zusammen gerückt werden, du machsts dir mit längeren Wegen ja nicht einfacher. ;)


    Für 3 Jahre wäre das echt solide. Aber Unterricht geben kann damit m.E. noch nicht: Biete Schlagzeugunterricht in Köln * Anfänger/Fortgeschr. (Rock, Pop, Metal) :whistling:

    Matched grip im Spielmannszug? Stell ich mir irgendwie kontraproduktiv vor, so mit der Snare vor dem Bauch ... wenn ich mich recht entsinne hat der traditional grip seinen Ursprung in der Marschmusik.


    Im Grunde ists ja ganz einfach: Double-Stroke mittels Rebound, das links / rechts im Wechsel und üben, üben, üben .... Stickhaltung und Gefühl fürn Rebound vorher noch vermitteln, dann sollte die Sache doch laufen. :whistling:

    Dann wäre das ein eindeutiger Reklamationsgrund bzw. Garantiefall. Wenn die Gewinde tatsächlich so ein Spiel haben, ist das ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders. Wie gesagt hab ich von dem Problem noch nie gehört - und eins der schlimmsten Dinge bei einer Fußmaschine ist wohl, wenn sich der Beater auf der Welle unwillkürlich bewegt.


    Daher: Umtauschen!

    Mit richtiger Benutzung des Drumhammers sollte das Problem eigentlich zu lösen sein. Nimm einfach den längeren Hebel in die Hand und zieh die Schraube mit Schmackes an.


    Die Konstruktion ist auch bei den Iron Cobras seit Jahren die gleiche ... ich höre von dem Problem zum ersten mal und hatte selbst bisher zwei Iron Cobras und die Speed Cobra am Set bzw. spiele die Iron Cobra seit 3 Jahren.


    Und bevor du da extra Loctite für kaufst würd ich die lieber kurz auseinander nehmen und vorsichtig evtl. Schmierereste o.ä. entfernen. ;)

    In einer einzigen Unterrichtsstunde wird dir ein guter Lehrer vermutlich mehr zu deiner Technik sagen können als dir hier irgend Jemand sagen kann. Dazu müsste man mehr Details sehen und v.a. ohne irgendein Cover im Hintergrund hören, was du wie spielst.

    Hmm, solche standard Weisheiten bringens natürlich immer voll. Meine persönliche Erfahrung sagt was anderes. Ich brauchte keinen Klick, um Groove, Tightness und Timing zu erlernen und kann trotzdem problemlos auf Klick spielen, ohne es je ernsthaft "geübt" zu haben.

    Ich will an meinem Stil arbeiten und brauche dazu Meinungen von Leuten, die selbst Drummer sind.


    Dann solltest du keine Covers, sondern deinen derzeitigen, eigenen Stil präsentieren.


    Ich find es ja ok, den Lernprozess auf diese Art versuchen zu beschleunigen. Schlimmer finde ich aber, dass die Videos in diesem Zusammenhang auf Youtube (und nicht z.B. als Datei auf nem stink normalen Filehoster) geupt und dann auch noch öffentlich gemacht werden. Das offenbart, dass es dir nicht nur um die Kritik, durch die du ggf. weiter kommst, sondern auch ne große Portion Selbstdarstellung. Das ist letztendlich auch der Grund für die tlw. etwas forschen Reaktionen hier ;)


    Edit
    Bzgl. Klick kann ich mich den Vorrednern nicht anschließen. Tightness, Timingstabilität und Groove kommen nicht primär durch den Klick. Der Klick ist lediglich ne Hilfe, ein Tempo zu halten. Das Gefühl für die genannten drei Dinge kriegt man durch keinen Klick ...

    beherrscht du den doppelschlag? ich nutze den oft für ghost notes schön leise.


    "Den" Doppelschlag? Doublestroke ist nicht gleich Doublestroke .. ^^


    Zitat von littledrummer90

    meiner meinung nach das wichtigste ist, musikalisch zu sein. für mich bedeutet das, die dynamik an die tonhöhe des gesangs anzupassen


    Das riecht irgendwie nach der falschen Herangehensweise. Dynamik baut sich insgesamt auf, da spielt der Bass genauso wie alle anderen Instrumente ne Rolle. Du als Schlagzeuger hast mitm Gesang meistens weniger zu tun als die anderen.



    Zitat von littledrummer90

    [...] deinen groove dem gesangsrhytmus anzupassen


    Jetzt wirds aber langsam peinlich ... such dir lieber mal ein paar Instrumentalisten, v.a. nen Bassisten. ;)

    Rudiments zähle ich zu den Dingen, die ein Drummer nicht zwingend können muss. Sie erleichtern den Lernprozess, aber am Ende interessieren die Rudiments keine Sau mehr.


    Wichtig ist, dass du groovst, tight und timingstabil bist und songdienlich spielst. Alles andere sind i-Tüpfelchen, die man sowieso nicht auf Teufel komm raus lernen kann.


    Sinnvoller wäre hier, wenn du mal zeigst, was du aktuell kannst - da kann man ne genauere Einschätung abgeben, wo es eventuell klemmt.

    Mach das nächste mal im Video den Song leiser, dein Spiel geht so sonst fast unter. Die Bassdrum Arbeit hört man nicht wirklich raus - und gerade die ist ja das einzige bei dem Song, was das Drumming halbwegs markant macht. ;)


    Ansonsten siehts etwas zu vorsichtig gespielt aus für den Musikstil .. da gehören m.E. etwas mehr Show und knackigere Anschläge zu. ;)


    Rein technisch natürlich grundsolide. :thumbup:


    Stickwerfen kommt in dem Zusammenhang auch eher aufgesetzt rüber - aber man merkt trotzdem, dass du das öfters machtst. ;)


    Bei 1:43 hast du glaub ich nen kleinen Hänger.

    congakoenig
    Die streicheln ihre Sets auch nicht gerade und spielen "deutlich". Ich meinte auch nicht mit Kraft reinbrettern, aber eben nicht streicheln, wie es im Startpost angesprochen wird. Gerade bei Songaufnahmen ist das schon wichtig, damit die Sache homogen und ausdrucksstark, akzentuiert klingt. Bei den meisten Stilen zumindest.


    Wenn man es nur gewöhnt ist zu streicheln, damit die Probelautstärke im nackten Kellerloch auf angenehmem Niveau bleibt, wird man so keinen Rocksong einspielen können, der schlagzeugmäßig entsprechend klingt.


    Weiß ja nicht, ob du schon mal was aufgenommen bzw. eingespielt hast ...

    Das einzige, was ich hier nachvollziehen kann, ist die Lautstärke. Da muss ich dir auch wirklich Recht geben: Ein wohl klingendes Schlagzeug, das nicht tot gedämpft ist, ist einfach laut. Wenn man dynamisch spielt und vielleicht sogar im härteren Rock- oder Metalbereich daheim ist, sowieso. Außerdem sieht es bei gewissen Musikstilen auch besser aus, wenn der Drummer am Set etwas weiter ausholen kann und mehr Bewegung drin hat. Aber irgendwie muss er genau das ja auch mal üben (natürlich im Rahmen). Oder - viel wichtiger: Für die Mikrofonierung im Studio, aber auch auf der Bühne, muss man einfach reinhauen, damit es ordentlich klingt.


    Das ganze ist allerdings wirklich stark von den Mitmusikern abhängig. Ich hatte bisher nur Leute um mich, die meine Leistungen eigentlich immer zu schätzen wussten. Vielen war ich auch mal zu laut, wobei das ganz eindeutig an der Person, deren Geschmack und Musikstil liegt. Andere akzeptieren die Lautstärke, weil ihnen wichtig ist, dass auch ich mich entspannt und locker entfalten kann - ist ja der Band am Ende auch zuträglich. Vorausgesetzt, es geht um Musik, wo das Schlagzeug nicht nur Mittel zum Zweck ist.


    Auf der anderen Seite ist ne hohe Probelautstärke wirklich problematisch. Man muss mehr (v.a. im Höhenbereich) dämpfen, damit es erträglich bleibt bzw. man überhaupt beim Gesang oder Gitarren ohne Feedback die nötigen Pegel erreicht. Dagegen ist grundlegend nix einzuwenden, weil es dadurch auch besser bzw. kompakter klingt. Auf der anderen Seite hört man sich gegenseitig mit zunehmender Lautstärke immer schlechter, und wenn man Stöpsel im Ohr hat, sowieso. Wer hier insgesamt mehr Mittel hat (allen voran Raumgröße, dann Akustik Optimierung, ggf. Dämmung oder Lage außerhalb von Siedlungen), wird am Ende auch nen entspannteren Drummer haben :D