Beiträge von m_tree

    Ambassador coated. Sind verdammt flexibel und kriegt man ohne zusätzliche Dämpfung auch auf großen Toms wunderbar zum Klingen. Unterm Strich klingen die - entsprechend tief gestimmt - viel fetter, weil lebendiger, als Pinstripes oder auch PS3 clear.


    Emperor coated sind ähnlich, aber lassen sich m.E. nicht so flexibel und offen wie die Ambas stimmen. Das coating gibt dem ganzen ne gleichmäßige Vordämpfung, nimmt etwas Attack raus, aber produziert dafür einen "wärmeren" Ton.


    Halte dich auch nicht immer nur an das Schema F irgendwelcher Bücher. Im Grunde ists nicht schwer: An jeder Spannschraube muss sowohl beim Reso- als auch Schlagfell in etwa die gleiche Tonhöhe erklingen. Ansonsten sind nur noch die Tonhöhe Verhältnisse beider Felle zueinander entscheidend - und natürlich die Tonhöhe im absoluten.


    Leg die Tom so hin, dass links / rechts die Felle sind und vergleich die Tonhöhen, indem du auf ein Fell schlägst, während du das andere abdämpfst. Jetzt einfach mal reso tiefer, reso gleich hoch (am meisten Resonanz -> Sustain) und höher als das Schlagfell ziehen und vergleichen. Am besten am Schlagfellspannreifen anpacken und drauf hauen, dann hast du ne grundlegend andere und flexiblere Raumposition, um in Ruhe zu testen. Beine natürlich abmachen ;)


    Eigentlich sollte das Stimmen beim Starclassic doch keine Kunst sein, da sollten die Gratungen und die Kessel perfekt sein. :whistling:

    Grundsätzlich würde ich auf der Bühne ohne Schlagzeugmonitoring arbeiten - auch wenn du den Klick oder sogar das ganze Monitoring auf den In-Ears hast.


    Nach meiner Erfahrung kann man wunderbar mit dem Klick auf !leicht! gedämpften In-Ears und nem normalen Monitor mit den Mitmusikern (ohne Schlagzeug) arbeiten.


    Die Drums in den Monitormix einzupassen halte ich für zu aufwändig, wenn man keinen eigenen Mischer am Start hat, der genau weiß, was er zu tun hat.

    Bissl off Topic, aber verdammt sehens/hörenswert:


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    Missverständnis ...


    Natürlich spielt er nicht geradeaus, aber er bleibt irgendwo immer auf dem Teppich - nämlich bei dem 4/4 half time. Es hört sich oft fast so an, als soliere er über nen stur geraden Beat drüber - man könnt manchmal denken, dass sich da zwei Drummer dran abmühen. ;)

    Metronom -> 7 Zählzeiten -> 1 betonen lassen -> Üben ... Grooves überlegen, aufschreiben, einprägen. Irgendwann Metronom abschalten und sich weiter verinnerlichen.


    Beim Spielen im Kopf zu zählen ist in meinen Augen kontraproduktiv, das lenkt nur ab vom Spielen selbst. Letztendlich musst du im Gefühl haben bzw. wissen, was du wie spielst, nicht während des Spielens darüber nachdenken.

    Update 8)


    Danke für die durchweg positive Kritik. :)


    Den Song haben wir selbst im Proberaum aufgenommen, wobei ich mich um die Technik (v.a. die Vorbereitung) gekümmert hatte. Hatte mich bei ein paar Sachen von nem Mischer beraten lassen, von dem wir den Song auch abmischen ließen. Der ist Semiprofi und hat grad sein Toningenieur Studium abgeschlossen .. ;)
    Hatte am Ende so lang gedauert (3 Monate bis zum finalen Mix), weil immer wieder kleinere Sachen nicht passten, wir teilweise noch neue Spuren einspielten und einige Mix Versionen brauchten, bis es gepasst hat. Dass das Schlagzeug so präsent ist liegt evtl. daran, dass der Mischer selbst ein Drummer ist und ihm mein Getrommel sehr zugesagt hat. ^^


    Ein paar kleinere Umstimmigkeiten gibts bei dem Song allerdings noch, die evtl. im Lauf der nächsten Wochen / Monate noch (im gleichen Zuge mit weiteren Aufnahmen) ausgebessert werden.


    Der Sänger ist btw u.a. ein Incubus Fan ;)

    Bei meiner Hauptband gehts so langsam richtig vorwärts. Die Gigs sind wesentlich zahlreicher geworden, wir sind in verschiedenen Radios zu hören und bei verschiedenen Wettbewerben dabei .... wobei die Proben sich derzeit wieder mal sehr in Grenzen halten. ^^


    Aus aktuellem Anlass gibts ein Update: Vorhin haben wir den ersten der neuen Demosongs veröffentlicht (die EP mit 7 Songs kam am Jahresanfang raus). Den haben wir komplett in Eigenregie im Proberaum aufgenommen, wobei Mixing und Mastering auf meine Kappe gehen. 8)


    [soundcloud]

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    Der Song wird noch dieses Jahr auch auf Radio Energy und Radio Z zu hören sein. Wir sind auch im Jahresvoting u.a. mit diesem Song bei Radio Energy (Nürnberg) dabei.


    Hier sieht man uns in Aktion, wie wir obigen Song spielen ... das war Ende Juni, wenige Tage nachdem ich die Drums eingespielt hatte:


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    Obwohl man bei Proberaumaufnahmen ja relativ viel Zeit hat, bin ich mit den Drums doch nicht ganz so zufrieden ... gab viele Gründe, warum das Einspielen erschwert wurde, aber darauf geh ich jetzt mal nicht weiter ein. ^^


    Weitere Infos gibts auf Facebook:
    https://www.facebook.com/BeatThePhobia

    Ja, bei Trommeln ist das so ne Sache. Aber da gehts ja vor allem um die Verarbeitung, und die wird bei Oberklasse Sets sicher besser als bei Mittelklasse sein. Da kann man letztlich vielleicht doch fettere, vielseitigere und präzisere Sounds rausholen.


    Hmm, das ist ein 21" Sabian HH Raw Bell Dry Ride. Hatte letztes Jahr mit inkl. diesem drei verschiedene Rides am Set hängen, insgesamt 4 - in der Reihenfolge: 20" AA Stage Ride, 20" Avedis Ping Ride (älteres BJ), 20" A-Custom Projection Ride. Diesen Kandidaten würde ich - logisch :D - das jetzige Ride klar vorziehen. Es ist nicht zu heavy, bleibt aber dennoch beherrscht, klingt verdammt klar und hat nen angenehm dunklen Grundton. Die Glocke ist möglicherweise wirklich so penetrant, weil sie unbehandelt ist ("Raw Bell"). Da ich die Glocke für viele Feinheiten und Akzente einsetze, macht sich der markante Glockenton vielleicht garnicht schlecht. Der Grundton des Rides gefällt mir ansonsten echt gut.


    Ich hab halt nach einem Ride gesucht, das wirklich klar und nach "High End" klingt. Beim Projection Ride war das der Fall, aber das war mir zu heavy und laut ...


    Aber es bleibt sowieso eine Momentaufnahme meiner aktuellen Schaffensphase und meines aktuellen Equipments. In 1-2 Jahren könnte das alles wieder ne Ecke anders aussehen ;)

    Danke. Wollte auch auf deine Anmerkungen eingehen, das Lob hatte ich schon registriert. ;) Freut mich, dass es gefällt :)


    Ich denk mal, dass sich mein Geschmack und mein Sound auch noch weiter verändern werden. Bin ja gerade mal seit nem halben Jahr so weit, dass mein Set von vorn bis hinten so klingt und sich so spielt, wie ich es mir zur Zeit vorstelle. Mal von der Snare abgesehen ...


    Prinzipiell ist das Shellset auch nix besonderes - Oberklasse Hardware und Becken sind um ein Mitteklasse Set drumrum gebaut. Bei dem Fellwechsel am 30. hatte ich die Kessel nochmal genauer untersucht und bin auf minimale Durchmesserschwankungen (hauptsächlich beim 12er, ca. 1mm) und Unebenheiten der Gratung gestoßen. Letzteres hielt sich aber auch sehr in Grenzen. Das 16er ist insgesamt besser als das 12er verarbeit, wobei ich das 16er auch separat gekauft hab :rolleyes:

    Danke erstmal für die positive Resonanz. :)


    Klanglich fett inwiefern? Wegen den großen Toms? Die Snare ist übrigens noch dieses Problemkind hier: Verkorkste Gratung: zweites Snarebed auf Schlagseite ... Abhilfe?


    Becken sind natürlich Geschmackssache. Die A-Custom Crashes find ich in allen Lebenslagen ziemlich cool. Da wird nach jetziger Planung irgendwann auch noch ein 15er und 17er dazu stoßen.


    Der Beckenklang kann übrigens auch etwas durch den EQ beeinflusst worden sein. Hab ganz grob und ohne Vorkenntnisse nach einer Anleitung ein bisschen mit dem EQ gespielt (klingt so wirklich besser). Auch das Stereo-Panorama etc. hab ich berücksichtigt (OHs links / rechts, Hi-Hat, Toms und Ride leicht verschoben ..).