Beiträge von m_tree

    Heel-Down ist nicht "normal" ... und wie du siehst, spielt er mit Heel-Toe. Damit müsste deine Frage beantwortet sein ...


    Ansonsten sehe ich keine Notwendigkeit in Doppelsclägen, die in einer Geschwindigkeit wie bei 2:30 in dem Video gespielt werden. Schon garnicht, wenn die nicht auch noch in nem anderen Kontext Anwendung finden.

    Man kann mit jeder Technik (grundsätzliche Unterscheidung zwischen Heel-Up / Heel-Down) im Prinzip alles spielen. M.E. ist man mit Heel-Up allerdings flexibler, wobei es anfänglich an manchen Stellen gewöhnungsbedürftig und schwieriger als Heel-Down zu sein scheint. Hat man diese "Barriere" überwunden, läuft die Sache wunderbar ...


    Mit Fußmaschinen und Techniken hatte ich mich zeitweise sehr intensiv befasst, weil ich einfach auf keinen grünen Zweig gekommen bin. Das schrecklichste ist, wenn der Fuß bzw. das Pedal nicht so will, wie man selbst. Man hat Figuren im Kopf (auch beim freien Spielen), bei denen es nur am Fuß hängt .. grässlich.


    Schließlich bin ich dann auch ein reiner Heel-Upper geworden und zufrieden damit.


    Ich kenne ganz wenige Schlagzeuger, die Heel-Down spielen. Auch die "Größen", von denen man Fußkameras etc. kennt, spielen fast alle Heel Up.


    An deiner Stelle würde ich mit Heel Up üben ... üben, üben, üben. Ggf. noch etwas an der Fußmaschine basteln - andere Federeinstellung, andere Beater (oder Gewichte ..), anderes Wellen / Pedalverhältnis oder einfach mal ne neue Fußmaschine. Bei deiner Schuhgröße sind Longboards a la Speed Cobra, Axis etc. interessant ...


    Interessant wirds übrigens auch bei (achtel-)triolischen Doppelschlägen. Das beste Beispiel ist der Rosanna Groove: http://www.youtube.com/watch?v=5JIPd-kn8c8 .. da sieht man auch halbwegs, wie er die spielt (Heel-Up). ;)

    Das ist gelinde gesagt aber falsch. Lassen wir die Rock/Pop-Musik aussen vor, schauen uns ein grosses bekanntes Orchester an und greifen uns davon einen x-beliebigen Geiger, Cellist oder was weiss ich.


    Warum drehst du mir das Wort im Mund um? Zuerst einmal hab ich was von "altbekannt" gesagt. Schlecht gewähltes Wort, aber ich redete genau von dem Rock/Pop Cover, was du hier außen vor lässt. Außerdem schrieb ich "in meinen Augen" .. und das kann nicht falsch sein, weil es meine eigene Meinung ist.

    Nach der Definition müssten ja alle Musiklehrer, Musikladen-Angestellte / Chefs, Instrumentenbauer, PA-Verleiher / Techniker, Manager, Organisatoren, Nightliner-Fahrer etc. pp. Profis sein ...


    Es gibt ja auch Covermusiker, die von ihren Gagen leben können. Ein reiner Covermusiker (im "altbekannten" Sinne) ist in meinen Augen aber kein Profi ...


    Profis sind für mich in erster Linie Musiker, die von ihrer eigenen Musik leben können und diese im Studio einspielen, auf Gigs präsentieren und von Labels bezahlt kriegen. Sowas kann man aber nicht eben mal so als einen Schritt planen .. das passiert, oder eben auch nicht.

    Das Geld spielt da glaube ich keine große Rolle. Ohne geht's natürlich nicht. Aber der Ansporn dürfte hauptsächlich im Prestige liegen ... die EIGENE Band und die EIGENE Leistung füllt Hallen und Stadien mit tausenden Fans, die genau wegen dieser eigenen Leistung gekommen sind.


    Wenn ich mit einer meiner Bands ein komplett eigenes Set in einer Kneipe vor 10 Hanseln spiele, hab ich da trotzdem Bock drauf. Vor 10 Hanseln aber irgendwelche Coversongs daher zu trampeln langweilt mich allerdings wirklich ...

    Die Überschrift müsste eigentlich lauten: "Passenden Rhythmus für neue Songs entwerfen" .. oder so. Aber "neue Schlagzeugtakte" gibt es nicht.


    Probier halt einfach rum. Jammt den Song mehrmals durch und teste einfach alles mögliche aus, was dir grad so in den Sinn kommt. Irgendwann verfestigt sich dann das ein oder andere und die Sache läuft ganz von selbst.


    Die Kommunikation sollte dabei natürlich auch nicht fehlen. Allerdings solltest du als Drummer eben auch in erster Linie selbst wissen, was du dazu passend spielen kannst - egal ob Grooves oder Fills. Feedback von den Mitmusikern muss natürlich da sein. Es muss klar sein, ob sie zufrieden sind oder nicht. Aber auch das ergibt sich eigentlich ganz von selbst.


    Wobei die Frage ist, inwieweit der Songwriting das Songwriting betrieben hat. Aber für Rockbands ist es eigentlich untypisch, wenn Jemand dem Schlagzeuger exakte Vorgaben gibt ...


    Sowas ist eigentlich reine Gefühlsache. Da muss man weder groß drüber reden (wie hier) oder groß nachdenken. Einfach machen ;)

    Hier mal jeweils ein Grund, der mich bei der Eli und der Falcon abgeschreckt hat:


    Eli: Riesige, fette Beater und stramme Federn .. selbst mit den kleinen Iron Cobra Beatern war mir die einfach zu "klobig" vom Gefühl.


    Falcon: die Beater trafen nicht mit der Fläche, sondern der Kante auf dem Fell auf. Komischer Sound, fast nicht vorhandener Rebound und Punch sowie ein komisches Spielgefühl wegen der krassen Beaterauslenkung waren die Folge .. und ich glaube nicht, dass der BD Spannreifen des Pro Ms übermäßig breit ist.


    Nervig fand ich bei fast allen anderen Maschinen auch den Transport .. jedes mal die Beater rausnehmen und das zeug irgendwo reinstecken. Bei der IC klemmt man kurz die Federn ab, legt das Zeug ins Hardcase und fertig ...

    Ohne mindestens einen Perkussionisten kriegst du das eh nicht so hin, insbesondere den Einstieg und die Soloparts.


    Ansonsten: Ohren spitzen und nach Gefühl spielen. Zum Originaltrack zu üben (mit Kopfhörer) macht sich da ganz gut ;)


    Die Soloparts kriegst du eh nur mit Gefühl so hin, dass es nach was klingt. Die nach Tabs einzuüben halt ich für Wahnsinn ...

    UT ist ne Billig-Fellserie von Remo. Denke das Reso wird nicht viel besser sein. Die solltest du auf jeden Fall gleich runter machen.


    Ich empfehl dir einfach ein einlagiges clear Markenfell aufzuziehen. Das funzt immer und ist neutral, gerade wenn du Schlagfelle testen willst.


    Also ich würd gleich neue Resos mit bestellen. Bei Resos muss man auch nicht annähernd so viel testen wie bei Schlagfellen.


    Ein einziges G1 bringt dir da ja z.B. auch nix. Wenn dann sollten schon auf allen Toms die gleichen Resos drauf.


    Ich würd einfach Amba clear nehmen ... ;)

    Wenn du schon Felle bestellst, dann kauf dir auch ein neues Reso. Werksfelle sind des öfteren qualitativ minderwertig, und wenn sie schon älter sind, sollten sie ohnehin getauscht werden - auch das Reso!


    Allerdings würde ich nicht nur eine Tom neu befellen - wenn dann schon alle. Oder zumindest zwei, die man ohne weitere Toms ans Set hängen kann (z.B. 12 / 16).


    Denn wenn du die Tom nur zum alleinigen testweisen Anspielen neu befellst, bringt dir das nix. Du musst auch sehen, wie das Tom am Gesamtset klingt und wie alles miteinander harmoniert, wie es vom Spielen (Anschlag, Feedback) her ist etc. ...


    Ich würde als Resonanz Fell ein Ambassador clear drauf machen. Das ist für Toms eigentlich genau das richtige, bzw. machst du damit nix falsch und hast volle Flexibilität.


    Schlagfellmäßig solltest du m.E. folgendes durchtesten, um einen groben Überblick über die Klangeigenschaften zu bekommen:


    - einlagig coated (z.B. Emperor)
    - zweilagig coated (z.B. Amba)
    - einlagig clear mit Dämpfung (z.B. Powerstroke 3)
    - zweilagig clear mit Dämpfung (z.B. Pinstripe)


    Du musst dabei bedenken, dass die Felle ein paar Tage brauchen, bis sie ihren Klang entfalten und mit der Trommel gescheit harmonieren. Allein schon aus dem Grund wäre es sinnvoller, Felle praxisnah zu testen. D.h. nen Fellsatz kaufen, den ein paar Monate spielen und ihn quasi in allen wichtigen Lebenslagen kennen lernen und dann den nächsten ...


    Ich würde dir nach meinen jetzigen Vorlieben zweilagig coated empfehlen. Das ist ne gute Mischung, die auch nicht mehr nachdämpfen brauchst. Coated hat ne leichte Dämpfung und "Wärme" zur Folge, zweilagig dämpft auch etwas und ist strapazierfähig. Trotzdem klingt die Sache nach wie vor offen und lebendig. Da brauchst du dann auch kein Moongel mehr ...


    Die wirre Rechnung mal außer Acht gelassen (Der Weg ist immer gleich),


    Der Gesamtweg des Beaters ist zwar immer gleich, aber im letzten Drittel, wo die Cam halt nicht mehr rund ist, ist der Pedalweg im Vergleich zum runden Kettenblatt bei gleicher Wellenbewegung / Beaterauslenkung kürzer. ;)


    Zitat von DonFarlaub

    kann es ja meinetwegen so sein, das man bei der Power am Ende mehr Kraft braucht. Was das mit der Kontrolle zu tun hat ist aber immer noch fraglich.


    Man braucht tatsächlich am Ende mehr Kraft, welche man bei der RG mit nem insgesamt längeren Weg besser verteilt. Allerdings hat man am Ende halt auch nen kürzeren Pedalweg und damit einfach weniger Feingefühl .. leuchtet doch irgendwo ein, oder?


    Die Formel ist garnicht so weit hergeholt, weil die Arbeit bzw. die Energie gleich bleibt (wie gesagt bleibt die Federeinstellung, die Masse und der Gesamtweg des Beaters / der Welle gleich). Da die Kraft aber bei den verschiedenen Cams anders verteilt ist, ist der Pedalweg bei der PG insgesamt etwas kürzer, weil der Beater am Ende halt nen längeren Weg bei gleichem Pedalweg zurücklegt. Daher muss am Ende mehr Kraft aufgewendet werden. ;)


    Zitat von DonFarlaub

    Vor allem finde ich die veralgemeinerte Aussage, dass das immer so sei falsch. Es ist halt ne Geschmacks- und Gewohnheitssache. Wenn ich immer nur RG spiele und dann mal PG ausprobiere, ist das natürlich ungewohnt und ich hab weniger Kontrolle.


    Das würd ich auch so unterschreiben. Aber die Fakten lassen sich trotzdem nicht leugnen ;)


    Bzgl. Cobra Coil: Ich spiele immer mit sehr lockerer Federspannung und konnte dem CobraCoil bei keiner Einstellung was abgewinnen, auch nicht wenn ich ihn ganz nach vorn geschoben hab. Da fährt man m.E. besser, wenn man, gepaart mit lockerer Federspannung, die Gewichte dran macht - allerdings nicht zu hoch (am besten ganz unten).


    Außerdem nimmt der CobraCoil auch was weg von der Schlagintensität. Selbst wenn man die Feder geringfügig härter macht und den CobraCoil dafür weg lässt, mindert sich die Intensität nicht so.


    Aber jedem das Seine. Zum Glück kann man die Dinger ja abschrauben ;)

    Zitat von BuddyRoach

    Bei der Falten-weg-Methode drücke ich gleichmäßig mit der einen Hand ins Fell, während ich mit der anderen die Falten "wegstimme". Wenn ich die Hand weg nehme, bilden sich wieder Falten.


    Das wäre mir neu. Falten bilden sich eigentlich nur beim Reindrücken. Wenn die beim Reindrücken weg sind, dann sind die ohne Reindrücken ganz sicher nimmer da. :whistling:


    Beim BD Batter hab ichs aber ähnlich gemacht: Reindrücken und jede Schraube so anziehen, dass sie den Spannreifen ein Stückchen anzieht. Und da sind dann überall noch Falten, aber 's klingt einfach dermaßen fett.

    Wenn die Falten weg sind, ist die Grundstimmung (angeglichen werden muss ja auch noch) nach meiner Erfahrung schon viel zu hoch. Da hat man keine Chance mehr, irgendwas "fettes" aus der Trommel zu locken.


    Und von "lowest possible pitch" kann da keine Rede mehr sein. Auch bei meiner Bassdrum sind sowohl beim Batter als auch Reso beim Eindrücken Falten zu sehen, wobei ich das Reso auch da etwas höher hab.


    Eine Trommel - von der Snare abgesehen - "zu hoch" zu stimmen verschenkt imho vorhandenes Potential. Tiefer klingt eigentlich immer fetter.


    Dazu kommt, dass man die Trommel auch ganz anders - viel dynamischer - anschlagen kann, wenn die Fellspannung nicht so hoch ist. Die Sache wird viel lebendiger und "ehrlicher".


    Hatte Toms und Bassdrum "früher" auch immer viel zu hoch gestimmt. Bis ich irgendwann gelernt hab, wie man eigentlich richtig stimmt und auf was es ankommt.


    EDIT
    Wobei natürlich sein kann, dass das Faltenrausdrehen bei höherwertigen Trommeln besser funktioniert, weil die Gratungen einfach sauberer sind und die Falten eher verschwinden.

    Gussspannreifen auf den Toms halte ich auch aus dem Grund für etwas abwegig. Auf Snares ist das was ganz anderes.


    Ich tat mich beim Superstar auch immer sehr schwer und habe das Stimmen erst mit meinem Pro-M richtig gelernt. Für einen Neuling ist das mit den Gussspannreifen keine gute Sache, find ich. Zumal die Befestigung über den Spannreifen erfolgt - es scheint zwar zu funktionieren, aber rein theoretisch hat das m.E. Verstimmungen zur Folge. Da ist eine Befestigung des RIMs über die Spannböckchen stabiler und evtl. stimmstabiler. Floor Toms sind hiervon natürlich nicht betroffen.

    Falten müssen nicht rausgedreht werden! Falten rausdrehen hat nicht im entferntesten was mit Stimmen zu tun.


    Felle zentrieren sich mit der Zeit selber. Sie "gewöhnen" sich an den Kessel. Wenn es schnell gehen muss, solltest du das Fell etwas stärker als normal anziehen, überall auf gleiche Stimmung bringen und dann etwas stehen lassen und ggf. mit etwas Kraft reindrücken. Übertreiben muss man das natürlich auch nicht.


    Du wirst merken, dass neue Felle beim Aufziehen - auch wenn du sie "zentrierst" - nicht so satt und "rund" klingen wie ein paar Tage später.


    Grobe Vorgehensweise bei Toms: Alle Schrauben vorsichtig anziehen und zwischendurch immer mitm Stick prüfen, bis ein störungsfreier Ton zu hören ist. Dann vorsichtig angleichen - aber nur hochstimmen! Nach meiner Erfahrung macht es sich gut, das Reso etwas höher als das Schlagfell zu stimmen. Wenn du also die Trommel so hinlegst, dass du rechts/links die Felle hast, sollte beim Abdämpfen des jeweils gegenüberliegenden Fells (einfach mit der Hand etwas kräftiger berühren) und Anschlagen des anderen Fells das Reso etwas höher klingen.


    Wenn beim Angleichen das jeweils gegenüberliegende Fell abgedämpft wird (z.B. wenn die Trommel auf nem flauschigen Teppich steht), tut man sich etwas leichter. ;)


    Das Anschlagen beim Angleichen mach ich mittlerweile mit nem Stick, früher mitm Finger oder Stimmschlüsse. Aber so ist es am entspanntesten und deutlichsten, find ich. ;)