Beiträge von m_tree

    Ich würde das Set neu und die Becken gebraucht kaufen. Neukauf hochwertiger Becken macht arm und ist imho garnicht gerechtfertigt. Bei Beckengebrauchtkauf kann man viel weniger falsch machen als bei kompletten Sets - da kann man anhand der Bilder nämlich relativ gut sehen, ob das Teil tatsächlich in Ordnung ist. Außerdem ist das stressfrei ohne Abholung machbar. Da du meintest, dass du noch alte Becken zur Verfügung hast, würde ich die Becken halt nach und nach austauschen.


    Hardware (Hi-Hat, Snare, Beckenstative ..) brauchst du ja sowieso noch. Da schlägst du mit dem Kauf eines Mittelklasse Sets gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe und hast dazu noch ne Ersatz Single Fuma. Da hast du dann noch ganz locker 800 Öcken über, die du wunderbar in ein hochwertiges, gebrauchtes Becken Setup investieren kannst. Das käme nach meiner Erfahrung ziemlich genau mit Hi-Hat, Ride, zwei Crashes und nem China hin - zumindest, wenn du im "gemäßigten" Preisbereich wie z.B. Sabian AAX oder Zildjian A-Custom bleibst.


    Beim ersten A-Set muss es m.E. nun echt nicht gleich Oberklasse sein. Bis er mit eigenen Stimmkünsten das Optimum aus dem Set rausholt vergehen evtl. mehrere Jahre .... das ist nicht abwertend zu verstehen, ich versuche realistisch zu sein. ;)


    Spielgefühl und Sound hat übrigens in erster Linie mit der Befellung / Stimmung zu tun. Der Rest des Sets bringt in erster Linie qualitative und optische Kriterien mit sich.


    Hatte auch mal ein Superstar. Mir gefiel es aus diversen Gründen dann irgendwann nicht mehr, v.a. wegen der Hardware (Gussspannreifen) und ein paar anderen Kleinigkeiten.


    Das hier könnte man auch noch in Erwägung ziehen:


    http://www.thomann.de/de/mapex_mp5245_meridian_maplepe.htm


    Trotzdem sind solche Angebote natürlich verlockend: http://www.thomann.de/de/tama_…n3scy_superstar_bundl.htm
    Die kurzen Kessel sind nicht jedermanns Sache, aber die Optik find ich persönlich hammer - und die Extras auch.


    Was für dieses Set noch spricht - mal vom Umfang und Design abgesehen - ist in meinen Augen die Bassdrum ohne Rosette ... erstaunlich, was es "heutzutage" so alles im Mittelklasse Bereich gibt ...


    Du solltest in dem Zuge noch überlegen, ob du mit 3 Toms auskommst oder lieber gleich 4 nimmst - stilmäßig sind 4 wahrscheinlich angebracht, aber ich finde, dass 3 gerade für den "Anfang" dicke reichen. Auf der anderen Seite schadet es nie, ne größere Tomauswahl zu haben. Manchmal passt eben z.B. 10+14 besser, manchmal 12+16 etc. pp. .. ein 16er Tom ist in jedem Fall ne feine Sache - ich habs letztlich gänzlich nem 14er vorgezogen. ;)

    Was ist den an austauschbaren Cams unelegant, oder z.B. an der Verstellmöglichkeit der DW 9000 halbherzig?


    Mich würde es nur mal interessieren, da du ja schreibst das man bei der IC wirklich nen Unterschied merkt.
    Ich hab Jahre lang Eli und auch DW 9000 gespielt und da die Unterschiede genauso gemerkt.


    Zugegeben, das war etwas blöd ausgedrückt.


    Und was Power / Rolling Glide angeht, hast du eigentlich Recht. Ich hab mehr "das große ganze" betrachtet und die Flexi Glide mit einbezogen, die etwas völlig anderes ist. Damit ist keine aktuelle Fußmaschine vergleichbar, auch nicht, wenn ein Band mitgeliefert wird.


    Dass ich auf die Flexi Glide so großes Augenmerk legte, liegt vielleicht daran, dass ich sie 2,5 Jahre lang gespielt hab.


    Rein theoretisch unterschreibe ich, dass man mit rundem Kettenblatt mehr Kontrolle als mit exzentrischem hat. Dadurch, dass sich bei exzentrischer Cam der Weg des Pedals gegenüber dem Beater verkürzt, hat man weniger Feingefühl. Damit einher gehen weniger Kontrolle und eine "gefühlte" Trägheit, weil man im letzten drittel einfach mehr Kraft als bei nem runden Kettenblatt aufbringen muss. Arbeit = Kraft * Weg, also ist die Kraft größer, wenn der Weg kürzer ist. Denn - wie du schon richtig erkannt hast - bleibt die Masse, die Federeinstellung und damit auch die Arbeit gleich. ;)


    Außerdem wage ich zu behaupten, dass beim runden Blatt das Pedal wieder schneller am Fuß ist, weil es gegenüber der Feder/Beaterauslenkung nen weiteren Weg als beim exzentrischen zurücklegt.


    Werde das aber praktisch nochmal in Ruhe erörtern, wenn ich die Rolling Glide Cams da hab.

    Der linke Fuß muss unabhängig vom rechten arbeiten können bzw. umgekehrt. Das "Abstütz" Problem kommt einzig und allein bei stehendem Spielen zu Tage, ansonsten ist sowas der größte Schmarrn, wenn man ein flexibler und grooviger Drummer sein will.


    Was ist, wenn du Grooves nicht auf der Hi-Hat spielst? Dann sollte die Hi-Hat mitlaufen, zunächst einmal für dein eigenes Timing empfinden, für den Sound bzw. Groove oder einfach beim Songanfang für den Klick deiner Mitmusiker - da ist es ganz egal, ob in 4teln auf den Offbeat oder in 8teln oder triolisch .. oder wenn du die Hi-Hat während eines Grooves mit dem Fuß zum Schwingen bringst .. und und und. Wenn ich die Hi-Hat mitlaufen lasse, mach ich das übrigens meistens mit Heel-Up, besonders bei 8teln.


    Aber selbst wenn du auf der Hi-Hat spielst, solltest du dich mit dem linken Fuß nicht auf dem Hi-Hat Pedal abstützen müssen. Dann hast du ja im Prinzip keine Möglichkeit mehr, die Hi-Hat zu öffnen ... :whistling:


    Wenn du double-bass spielst müssen deine Füße ja ohnehin unabhängig voneinander arbeiten. Und gerade bei double Bass brauchst du Heel Up definitiv.


    Wenn dir das schwer fällt, solltest du mehr Sport machen. Fürs Schlagzeug spielen braucht man eben etwas Körperspannung und Muskeln, besonders dein Rücken wird relativ stark und unnatürlich belastet.

    Hat der Hocker keinen Memory Lock? Wenn nicht, würde ich die MDF Platte verkaufen und dafür nen neuen Hocker kaufen.


    90° von Oberkörper zu Oberschenkel und Ober- zu Unterschenkel sind Minimum. Ein leicht stumpfer Winkel ist ratsam, zu hohes Sitzen ist aber auch nicht gut. Auch nicht für Heel-Up.


    Du musst dir für Heel Up einfach angewöhnen, den Fuß gestreckt bzw. leicht auf Spannung zu lassen, wobei die Ferse das Pedal nicht berührt. Dann bleibt der Beater ganz automatisch am Fell ... die Kraft für den Schlag kommt bei Heel Up dann nicht mehr allein vom Fuß, sondern von der ganzen Beinmuskulatur mit Unterstützung durch das Eigengewichts des Beins. Du hebst dann quasi das Bein in einer flüssigen Bewegung leicht an und drückst dann wieder nach unten, wodurch die Feder kurz entspannt und der Beater vom Fell weg geht und dann mit Wucht wieder ans Fell schlägt ;)

    Das musst du selbst testen ... Empfehlungen sind immer subjektiv und differieren. Kauf dir halt ne Kombi, spiel die n Weilchen und nach ner Zeit nimmst du die nächste und arbeitest dich so durch verschiedene Fellsorten und Stimmungen. Nur so kannst du selbst rausfinden, wie sich was genau an deiner bestimmten Snare verhält und was dir persönlich besser gefällt.


    Ich bevorzure mittlerweile dünne Snare Resos a la Diplomat. Da hat man einfach ne ehrlichere, intensivere und schnellere Teppich Ansprache. Das ist imho auch völlig stilunabhängig - übrigens zitiere ich hiermit nur die DTB. ;)


    Schlagfellmäßig rate ich dir zu einlagig coated mit Dämpfungsring und ggf. Power Dot. Z.B. Evans Genera oder Aquarian Studio X (das Powerstroke 3 coated sieht m.E. irgendwie scheiße aus ..). Einlagig coated ohne Dämpfung muss man dann doch irgendwie immer etwas nach dämpfen - zumindest bei der Hauptsnare, wenn man stlistisch halbwegs flexibel sein will.


    Aber da werden dir andere wiederrum sicher was ganz anderes erzählen ;)

    Hab grad mal selbst gegoogelt und bin direkt auf Soundland und den entsprechenden Thread hier gekommen. :D


    Danke trotzdem. ;)


    Werd die gleich mal bestellen. Ist die Kettenlänge bei Power / Rolling Glide gleich? Hier gibts noch ne andere Variante mit Kette, wo zusätzlich "neue Ausführung" dabei steht: http://www.soundland.de/catalo…g-glide-cam-p-256200.html


    Glück gehabt - hätte ich die Rolling Glide, könnte ich jetzt garnix umbauen und testen. Die Power- und Flexi Glide Cams sucht man ja vergebens ...

    @Coxy @ Tamalover
    Spielt ihr jetzt nun die 900er oder die Junior Pedale? Hab es oben nochmal vermerkt: Hier gehts nur um die "echten" ICs ...


    Propeller
    Hmm, wenn ich mir die (aktuelle) Konstruktion der Iron Cobras anschau, kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen, dass das so einfach geht. Man müsste ja die komplette Welle auseinander bauen und die Cam irgendwie lösen. Einzelne Cams hab ich auch noch nirgendwo gesehen. Wäre natürlich schön, wenn das wirklich geht .. kannstg du mir sagen, wo ich Beschreibungen und Cams finden kann?

    Jetzt doch mit Umfrage - alle, die sich schon schriftlich geäußert haben, bitte nochmal abstimmen. ;)


    Hier geht es nur um die "echten", also 900er Iron Cobras!


    Die Umfrage soll einen rein statistischen / informativen Zweck verfolgen. Ob single, double, links oder welchen Alters ist hier egal. Bitte nur euren Favoriten angeben - das können auch mehrere sein, wenn ihr nicht nur von einer Version überzeugt seid. Aber "mal eben im Laden angetestet" gilt hier nicht, ihr müsst das Teil schon euer eigen nennen ... versteht sich eigentlich von selbst. :D


    Natürlich kann hier auch allgemein über die Iron Cobras diskutiert werden ...


    Das Thema dieses Threads ist m.E. auch der Hauptnachteil an den Iron Cobras: Man muss sich beim Kauf festlegen. Und das obwohl man die Unterschiede eigentlich in Ruhe am eigenen Set ausfindig machen muss - so ist zumindest meine Erfahrung. Trotzdem finde ich die Lösung konsequenter und eleganter als einfach austauschbare Cams oder andere halbherzige Verstellungsmöglichkeiten, da hier wirklich Unterschiede feststellbar sind.


    Eröffne dieses Thema, weil ich nun schon zwei mal wieder an der Iron Cobra hängen geblieben bin (hatte zum Vergleich die Eli, DW 5002, Mapex Falcon, Speedcobra). Die einzige, die ich noch nicht über längere Zeit in fast jeder Situation in Benutzung hatte, ist die Rolling Glide.
    Habe z.Z. die aktuelle Version der Power Glide mit dem leicht veränderten Design, den neuen Lagern etc. Negativ ist mir aufgefallen, dass die Gewichte und die zusätzlichen Fixierschrauben (die schwarzen Aufsätze) für die Beaterbefestigung fehlen - demgegenüber waren die bei der Speedcobra aber dabei - sowas ist mir unverständlich. Mit dem Cobra Coil konnte ich auch nicht wirklich was anfangen - das ist schlicht und einfach ein Werbegag. Da komm ich besser klar, wenn ich die Gewichte von meinen Ersatzbeatern ganz unten dran mach ...


    Hab mir jetzt noch zwei Rolling Glide Cams (nach der Diskussion im Thread hier) bestellt - die Power Glide ist mir für z.B. gefühlvolles / leises Spielen (z.B. bei Benutzung von Rods) nicht so geeignet.

    Zwar nur am E-Drum und ohne Bild, aber das wird schon reichen ;)


    Selbst das ist doch schon mehr als genug ...


    Zitat von 19Drummer95

    Ich habs mit Metronom eingespielt und auch die ganzen letzten Wochen immer mit Metronom geübt.


    Ein Metronom ist in erster Linie zum Halten eines stabilen Tempos da. Aber ganz bestimmt nicht zum Erlernen von Timing, Feingefühl und gesunder Selbsteinschätzung.


    Zitat von 19Drummer95

    Ist nur ne art "jam" also einfach Trommelei ohne wirkliche Struktur.


    Auch Jams, Freestyles u.ä. haben Struktur. Das kommt aus dem Bauch raus, ganz automatisch. Ein bestimmtes Thema, Steigerungen, Variationen ... bei dir erkennt man leider wirklich keine Struktur.


    Zitat von 19Drummer95

    Ohne DB weil bei meinem Slavepedal die feder gerissen ist :pinch:


    Mal im ernst: Warum nimmst du auf, wenn du nur ein E-Drum, kein Bild und kein Slave Pedal hast?


    Das mit dem Slave Pedal glaub ich dir übrigens nicht: die ersten beiden Bassdrum Schläge im Soundfile haben nen so kurzen Abstand - wenn du die mit einem Fuß gewollt so schnell hinkriegst, müsste der Rest dementsprechend viel sauberer sein.

    Völlig Wurst. Solang du klar kommst und es dir gefällt. Wenn du trotzdem nicht weiter weißt, schau halt mal bei deinen funkenden Vorbildern nach, was die so für Hats spielen ...


    Empfehlungen sind mit Vorsicht zu genießen, es sei denn du hast keinen (eigenen) Geschmack. Gerade bei Becken muss echt jeder selbst wissen, was er will. Wenn man das (noch) nicht weiß, muss man sich halt mal umhören .. und ggf. auch mal nen Fehlkauf machen.


    Kleiner Tipp: Kauf die Dinger nicht neu. Wenn du schon so fragst ist das echt schade ums Geld, wenn sich dein Geschmack bei Zeiten ändern sollte ...

    Kam bei mir früher öfters vor. Meistens spielte ich da einfach radikal mit Rods. Gibt nix schlimmeres irgendwelche rockigen bzw. härteren Sachen anstreicheln zu müssen. Das ist einfach ein Widerspruch in sich. Und entgegen mancher Aussagen hat das auch nix mit Unfähigkeit bzgl. Leise-spielen-können zu tun, sondern einfach nur mit Logik.

    Hatte am 25.06. nen Auftritt mit meiner Zweitband, die hoffentlich bald meine Erstband ist. Gab bisher viel Durcheinander, Personalschwierigkeiten, Pausen, etc. (nach wie vor macht sich das bemerkbar - können wegen dem Studium des Bassisten wieder bis Ende Juli nicht proben) .. schließlich hatten wir letzten Samstag den ersten richtigen Gig unter unserem Namen und ne verdammt gute Resonanz bekommen, hatten den anderen beiden Vorbands quasi die Show gestohlen. Nun wollen wir möglichst schnell durchstarten und ich hoffe, ich kann die anderen beiden noch dieses Jahr zu Studioaufnahmen überreden. :thumbup:


    Wir spielen ne Mischung aus eigenen Sachen (derzeit 4 Songs, ein 5. ist in Arbeit) und nem zu uns passenden Coverprogramm, darunter alles mögliche, was uns gefällt und für uns - insbesondere für den Gitarristen / Sänger - machbar ist.


    Obwohl Videoaufnahmen am Samstag garnicht geplant waren, wurden 5 Songs (darunter einer der 4 eigenen) aufgenommen. Einer wurde direkt am Sonntag danach hochgeladen (siehe unten) - als ich dann die Speicherkarte am Montag vom Gitarristen geholt hab, war sie kurz danach spurlos verschwunden. Bis heute ... gesichert wurde vorher auch nix - ziemlich dumme Sache. 8|


    Eigentlich wollte ich hier wenn dann einen eigenen Song präsentieren, aber sei 's drum ... hier sieht man uns By The Way spielen:


    [video]

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    [/video]


    ... mit einigen Temposchwankungen und kleineren Unstimmigkeiten inklusive ... der Bassist hatte steife Finger :rolleyes:


    Btw: Die 480p Version macht in Großansicht durchaus noch was her ;)

    Meine vorherige Hi-Hat spielte ich auch 2 Jahre (A-Custom), das Ride 2,5 Jahre (Avedis). Irgendwann war ich dann aber nicht mehr zufrieden und ich wusste, dass was neues her muss ... ist halt manchmal einfach so. Also hab ich mich umgeschaut und recherchiert und nach diversen Erwägungen und nach jeweils einem Fehlkauf hatte ich dann die richtige Hi-Hat und das richtige Ride gefunden. Nun bin ich zufrieden - wie lange das so sein wird kann ich nicht sagen. Vielleicht behalt ich die Teller auch viele Jahre und besorg mir später eine zweite Hi-hat und ein zweites Ride.


    Fakt ist jedenfalls, dass ich den Wechsel nicht so leichten Herzens vollzogen hätte, wenn ich die alten Becken neu gekauft hätte. Das hätte einen Verlust von unter 'm Strich 500€ bedeutet, so waren es gerade mal 40€ - und das auch nur wegen dem Ride.


    Über alles andere lässt sich reden, aber ein Beckenneukauf macht für mich nur Sinn, wenn es schnell gehen muss und das nötige Kapital und Know-How bzw. die Sicherheit da ist, dass man genau das will. Kapital und Sicherheit habe ich aber z.Z. nicht all zu viel ;)

    Hi,


    das ist ja gerade die Sache: Wenn man keine Ahnung hat, ist doch Gebrauchtkauf auch kein Weg. Wieviele Becken willste denn kaufen/verkaufen? Und wenn Du keine Ahnung hast, woher weißt Du, was ein guter Preis ist? Ich glaub, wenn man grundsätzlich Spaß an solchem "Kleinhandel" hat, mag das gehen.


    Wenn man keine Ahnung hat, muss man Erfahrungen sammeln und dem eigenen Geschmack die Chance geben, sich entwickeln zu können. Das funktioniert aber nicht, wenn man sich jeweils ein Becken neu teuer erkauft und dann für ewig spielt.


    Ich praktizierte das bisher auch fast nur so wie Benni das beschreibt und bin froh, es nicht anders gemacht zu haben. In den letzten 2 Monaten hatte ich an meinem Set 3 verschiedene Hi-Hat Paare und 3 verschiedene Rides hängen ... aber es hat sich gelohnt. Bin nun wieder ein Stück glücklicher mit meinem Set.


    Natürlich erfordert das nen Willen, Zeit und Energie. Das Wissen, welche Preise vernünftig sind und welche nicht, kommt schnell. Erfahrungsgemäß zahlt man für gebrauchte Becken die Hälfte bis max. 2/3 des Neupreises, manchmal sogar weniger. Der Vorteil ist, dass man die Chance hat, die Teile auch halbwegs verlustfrei wieder los zu werden.


    Bei vielen Sachen bringt es nach meiner Erfahrung nicht viel, sie im Laden mal schnell anzutesten und dann bereitwillig den Neupreis dafür zu zahlen. Das gilt v.a. für Becken und Fußmaschinen, wobei ich letztere nicht generell gebraucht kaufen würde. Man muss das Zeug am eigenen Set in verschiedenen Situationen auf Herz und Nieren testen ... bei Neukauf und Nichtgefallen wird man dabei arm, wenn sich die Suche über mehrere Exemplare ausdehnt.

    Von fast allen Schlagzeugserien dieser Welt kennt man doch generell nur die Differenz der Kesselstärken zwischen Toms und Bassdrum. Alle Toms sind gleich dick und die Bassdrum etwas dicker, wobei der Unterschied entweder durch die Anzahl der Lagen oder der Stärke der Lagen (bei gleicher Anzahl) erreicht wird.


    Zwei Beispiele:
    http://www.tamadrum.co.jp/prod…=114&cp_id=94&year=2011#1
    http://www.tamadrum.co.jp/prod…=112&cp_id=93&year=2011#1


    Ich würde da nicht mehr eine Wissenschaft draus machen, als es die großen, etablierten Hersteller machen. Es sei denn, du willst experimentieren ...