Beiträge von m_tree

    Nenne nem guten Jahr eine Mapex Saturn Snare 14*6,5 mein Eigen. Hatte sie über ebay bei nem großen Musikhaus als Ausstellungsstück ersteigert - für unter 200€ als Festpreis (Startpreis). Das Stimmverhalten stieß mir beim Schlagfell des öfteren immer wieder eigenartig auf. Dieses Jahr hatte ich dann mehrmals den Anhaltspunkt, dass mit der Gratung irgendwas nicht stimmen muss. Hatte auch schon eine Ahnung, was genau es ist wohl sein könnte, aber mich nie dazu überwinden können das mal genauer zu untersuchen ...
    Nun hatte ich mir vor kurzem eine Tama Artwood Custom 13*6,5 Snare besorgt (aufwändig bei Euroguitar bestellt). Mir fiel sofort auf, dass die sich vernünftig stimmen ließ und da wurde mir erst mal wieder seit längerem klar, dass es garnicht so langwierig und schwierig ist, nen satten und vollen Sound aus ner Snare zu kriegen. Ich hatte bisher einfach zu viel Vertrauen in die Saturn Snare, wobei das Saturn ja eigentlich n top Schlagzeug ist.


    Ich hab also grad eben mal - weil ein Fellwechsel sowieso anstand - das Schlagfell runtergezogen, nen kleinen Glastisch hier frei und sauber gemacht und das "gute" Stück falschrum drauf gestellt. Meine Vermutung hat sich voll und ganz bestätigt: Es ist fast so, als wäre das Snarebed auch auf der Schlagseite vorhanden. Ergo konnte ich die Snare auf dem Glastisch in Richtung des Teppichs hin- und her wackeln.
    Die Snareabhebungen an beiden Seiten hatte ich schonmal komplett abgeschraubt. Die gehen nur in eine Richtung drauf - und nur so macht es insgesamt auch Sinn. Außerdem ist auf der Snare Seite auch ein Snarebed vorhanden, so wie es sich gehört.
    Die Gratung an sich sieht gut aus - ist überall gleichmäßig abgeschrägt und hat auch sonst keine Macken, alles glatt und sauber. Es ist eben wirklich wie ein zweites Snarebed ... meine einzige Chance war bisher immer die beiden jeweils 90° gegenüber der Abhebung angeordneten Schrauben fast locker zu lassen und leicht abgestuft die Hauptspannarbeit den Schrauben, die bei der Abhebung waren, zu überlassen. Ergo konnte ich das Teil nie wirklich vernünftig stimmen ...


    Welche Möglichkeiten gibt es, die Gratung professionell und relativ günstig begradigen zu lassen? Kann sowas ein Schreiner? Lohnt sich das überhaupt?
    Ist schon etwas blöd, weil vor Silvester nochmal Aufnahmen anstehen und Anfang Januar ein großer Gig stattfindet ... die 13er schick ich die Woche noch zurück. Meine Pro-M Snare werd ich diesbzgl. auch gleich nochmal genauer begutachten, aber die will ich eigentlich nicht nehmen (schon garnicht für den Gig) ... :(


    Falls noch Veranschaulichungsmaterial gebraucht wird - hab vorhin ein Video der wackelnden Snare gemacht, das ich zur Not uppen könnte.

    M.E. schon eine berechtigte Frage, weil Schlagzeugerinnen noch seltener als Gitarristinnen oder Bassistinnen sind ... Schlagzeug ist nach meiner spontanen Einschätzung nach sogar das Instrument, das man am ehesten als Männerdomäne bezeichnen kann.


    Und das hängt ganz sicher mit evolutionstechnischen Dingen und den Neigungen und Fähigkeiten zusammen, die bei Mann und Frau eben schon unterschiedlich sind.


    Ich kenne keine Schlagzeugerinnen, die mich je begeistert hätten oder die ich mir hätte als Lehrerin vorstellen können. Hab mal nen mir bis dato unbekannten Namen aus nem Posting dieses Threads aufgegriffen und das gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=z1gJug_oSLQ
    Das haut mich ganz ehrlich nicht vom Hocker und ich würde von der Dame auch trotz ihres Wikipedia Eintrages nicht unterrichtet werden wollen. Es geht ja nicht nur um Technik, sondern das Gefühl, die musikalische Note und die Aussage, die man mit seiner Spielweise vermittelt und die sie prägen.


    Wenn ich dann sehe, dass solche Videos 7 Millionen Klicks kriegen ...: http://www.youtube.com/watch?v=aU0ZYBH-vfA
    Hätte das in der gleichen Qualität ein männlicher Kollege ihres Alters abgeliefert, wäre das zwar relativ solide mit ein paar Unsauberkeiten und Eiereien (zumal die Technik und Stickhaltung etwas kindlich und verbesserungswürdig aussieht), aber nicht weiter der Rede wert gewesen.


    Aus meiner Sicht sind Männer die besseren Schlagzeuger. Unterricht nehmen liegt mir z.Z. sowieso fern, aber wenn ich damit nochmal anfangen sollte, würd ich mir ne/n studierte/n 30-40 Jährige/n suchen, deren/dessen Spielweise mich persönlich anspricht. Selbst wenn ich da überhaupt was weibliches finden sollte, glaube ich nicht, dass mich die Spielweise persönlich anspricht. Siehe oben.


    Und jetzt her mit den Steinen ... :P

    Aufnahmen klingen nie genau so, wie die Trommel in echt klingt. Egal wie man mikrofoniert und abmischt. Das bringt also eigentlich nix ...


    Besser wäre, du beschreibst mal genau, wie viel Lagen der Kessel in welcher Stärke hat, wie die Gratungen gemacht sind und was sonst noch so alles dran geschraubt ist. Fotos können auch nicht schaden.


    Holzarten sind wirklich zu vernachlässigen. Das macht in den seltensten Fällen was aus - beim Recording bzw. Mikrofonierung ganz sicher so gut wie GARNICHTS! - und ist eher Prestige und Marketing. Zumindest sollte das bei den gängigen Holzarten der Fall sein. Man darf z.B. nicht vergessen, dass auch Acryl Sets gut klingen können ... ;)


    Ich vermute eher eine schlechte Gratung, den Raumklang in Verbindung mit dem subjektiven Klangeindruck und den Stimmkünsten und sonstige Schwächen in der Konstruktion des Kessels ....

    DAW (heutzutage ein PC oder Mac mit Recording Software), Audio-Interface, DSP, Monitoring und Mikrofonie sind zentrale Begriffe ... Wikipedia weiß zu den Begriffen schon einiges. ;)


    Hab grad noch das hier gefunden: http://www.thomann.de/de/onlineexpert_11.html


    Die eigentliche Aufnahme und das nachträgliche Abmischen / Mastering sind allerdings mehr oder weniger zwei verschiedene Paar Schuhe. ;)


    EDIT
    Noch ganz grob zur üblichen Vorgehensweise: Zunächst wird gemeinsam eine Pilotspur auf Klick eingespielt. Die dient nur zur Orientierung für die eigentliche Aufnahme, Schlagzeug muss dabei garnicht aufgenommen werden. Bei der Pilotspuraufnahme sollte ohne Mikros (Direkteingabe über Line) gearbeitet werden, damit das Schlagzeug nicht drauf ist - bzw. alles was Mikros braucht (z.B. Gesang) danach separat einsingen/spielen.
    Dann gehts mitm Schlagzeug los: Auf Basis der Pilotspuren, des Klicks und der aktuellen Aufnahme als Monitormix aufm Ohr wird eingespielt. Der Bassist spielt danach mit der endgültigen Schlagzeugspur ein und schaltet seine Pilotspur dafür ab. Klick ist ab hier nicht mehr unbedingt nötig, fürs Schlagzeug sollte der aber schon im Monitormix sein. Das ganze baut sich dann immer weiter auf - nach dem Bass kommen üblicherweise Gitarren, dann Sachen wie Keyboard und zum Schluss Gesang. Ausschmückungen mit Tamburin, Rasseln etc. kommen i.d.R. ganz zum Schluss.


    Üblicherweise werden Rhythmusgitarren doppelt (nacheinander) aufgenommen und auf jeweils links/rechts gelegt. Beim Leadgesang wird das v.a. im Chorus auch meistens gemacht, da wird auch mal mit drei Spuren gearbeitet. Beim Schlagzeug ist essentiell, für jedes Mikro ne einzelne Spur aufzunehmen, sonst kann man da nix draus machen. Schlagzeug ist meistens sowieso immer der größte Aufwand: Haufenweise Mikros, viele Spuren (große Interfaces, anständige Recording Software), Raumakustik / Mikrofonpositionen, Fellstimmung ...


    Ein gescheiter Monitormix ist beim Aufnehmen wichtig. Man muss die aktuelle Aufnahme latenzfrei und flexibel zu den Pilotspuren mischen können. Das geht mit speziellen DSPs in den Interfaces und einer passenden Control Software eigentlich ganz simpel.


    Im Studio wird u.U. teilweise einiges anders als oben beschrieben gemacht. Aber im Homerecording Bereich ist die genannte Vorgehensweise eigentlich am sinnigsten ...

    Hab ich doch geschrieben .. ist zwar Geschmackssache, aber mit der Rolling Glide hast du halt ein "ehrlicheres", weil lineareres Spielgefühl.


    Wenn du die PG Cams einzeln findest kannst du natürlich auch erst die RG kaufen. Theoretisch könnte ich meine PG Cams zwar verkaufen, aber bei sowas bin ich mittlerweile vorsichtiger geworden ... man weiß nie, wann man solche Kleinigkeiten, die fast nirgendwo zu kriegen sind, nicht doch mal wieder braucht. ;)

    Na ja, wenn du es wirklich wissen willst musst du halt schon etwas Zeit und Energie in dein Hobby stecken. Das ist beim Beckenkauf, Fellen, Snares genau das gleiche. Gerade Becken sind extrem ...


    Wenn du eh noch keine Vorstellungen hast, reicht es wohl, dir unsere Empfehlungen im Laden anzuschauen und dann nach Gutdünken zu entscheiden. Zurückgeben bzw. später Verkaufen geht ja eigentlich immer.


    Ich würd dir jetzt die IC Rolling Glide empfehlen, weil ich die halt selber toll finde. Mit der runden Cam hast du ein traditionelles und "ehrliches" Spielgefühl und bist flexibel ... aber schaus dir im Laden am besten selbst an. Die Dinger stehen da auch nicht umsonst rum - einfach ein paar nacheinander ans Pad klemmen und durchtesten, da sagt keiner was ;)

    Heißt das besser oder schlechter?


    Das musst du selbst entscheiden ...


    Im Laden anspielen reicht nach meiner Erfahrung meistens nicht, an irgendeinem Pad schon garnicht. Fußmaschinen sollte man am besten in vertrauter Umgebung testen ...


    Z.B. stellte ich bei der Falcon fest, dass der Beater auf das Fell meiner Pro-M BD nicht gerade, sondern mit der Kante auftrifft und man das auch nicht ändern kann. Konnte ich im Laden nicht eruieren ...


    Im Laden kaufte ich nach Tests und Vergleichen an einem Pad auch eine Speed Cobra, die mir nach 1 -2h Spielen am eigenen Set dann nicht mehr gefiel ...


    Am geschicktesten ist hier wohl Gebrauchtkauf. Da kann man verlustfrei und in Ruhe durchtesten bzw. Geld sparen bzw. verkaufen und die gleiche neu kaufen, nachdem man weiß, was man will. Wäre jetzt meine Herangehensweise, nachdem ich zwei Fußmaschinen kurz nacheinander zurückgab. Bei Thomann ist das zwar kein Thema, aber trotzdem ne doofe Sache ...

    Die aktuelle Version der IC hat neue Gelenke an der Welle. Kenne den Unterschied zur alten Version (Flexi Glide) - die neuen machen nen wesentlich besseren und langlebigeren Eindruck.


    Die Cams kann man auch bei einer IC umrüsten, hab ich schon gemacht (Power -> Rolling). Allerdings hab ich bisher nur die RG Cams einzeln im Netz gefunden, Flexi und Power Glide nicht. Daher ists wahrscheinlich besser die Power Glide zu kaufen ...


    Die exzentrische Cam der Power Glide ist übrigens nicht vergleichbar mit der der Falcon oder Eli oder sonst was. Die hat nen Knick, während die anderen nur nen ungleichmäßigen (größer/kleiner werdenden) Außenradius haben.


    Die IC würde ich über alle anderen Fußmaschinen in der Preisklasse stellen. Hatte den Vergleich zu Falcon, Eli, Speed Cobra am eigenen Set und ne 5000er DW an nem anderen. Zunächst mal vom Spielgefühl, aber auch von der Technik und diversen kleinen Raffinessen. Allein der schnelle Auf/Abbau und das Zusammenspiel mit dem Case ist so genial, dass man das nicht mehr missen möchte ... neben vielen anderen kleinen Vorzügen.


    Yeah, 4 Absätze nacheinander mit "Die" angefangen :thumbup:

    "Nimm am besten die hier" ... "Nee, ich find XY toll, nimm lieber die .." .. "Quatsch, wenn du wirklich was gutes willst, musst ZZZ nehmen - hat zwar so ein Schraubenproblem, aber die ist die beste vom Spielgefühl her" ... blablabla ...


    Wie oft eigentlich noch? Wie oft wurde schon gesagt, dass man lieber was anständiges für ein paar mehr Kröten kaufen soll, das dann besser funktioniert und länger hält?


    Und warum weiß eigentlich immer noch keine Sau, dass Geschmäcker verschieden sind und jeder seine eigene Lieblings Fußmaschine finden muss?


    So viel zu rhetorischen Fragen ... und - beinahe vergessen - der obligatorische Hinweis auf die Suchfunktion.


    .... :whistling: .....

    2 lagig mit Dämpfring + Coating ist dann aber echt tot. Coating dämpft den Anschlag und das Fell selbst. Ich hab z.Z. Amba coated auf den Toms und hab damit kürzlich nen Song eingespielt, klingt in jeder Situation eigentlich ganz nett. Alles ne Sache der Stimmung.


    Dass Evans und auch Aquarians länger halten kann ich bestätigen - eindeutig bisher aber nur bei einlagig coated bei Snarefellen. Bei Tomfellen macht sich das nicht unbedingt bemerkbar (sind nicht so stark gespannt) - meine Emperor coateds haben jedenfalls gut durchgehalten, Pinstripes haben auch mal ein halbes (relativ aktives) Jahr problemlos mitgemacht ...


    EC2 sind übrigens ähnlich wie Pinstripe: Zweilagig mit zusätzlichem Dämpfring.


    Ich teste für die nächsten Aufnahmen mal Powerstroke 3. Man merkt schon, wie das Coating den Attack dämpft. Ich würde aber mittlerweile nicht mehr unbedingt zweilagige Felle spielen. "Offen und fett" klingt meiner Meinung nach am besten, und das erreicht man ganz sicher nicht mit 2-lagig coated + Dämpfring.


    Vor 10 Jahren hättest du dir die Teile einfach gekauft und getestet. Irgendwann sind auch die jetzt neuen Felle mal durchgespielt und du testest neue ... gerade bei Fellen muss man testen und Stimmen bis man schwarz wird, um zu wissen wo es in etwa lang geht und was man bevorzugt und wie man welche Sounds kreiert. Da hilft einem virtuelles Gelaber auch nicht viel.

    Ich brauche kein Longboard, denn ich spiele hauptsächlich Heel-Up und ab und zu Heel-Down.


    Long / Shortboard hat nicht unbedingt was mit der Fußgröße, sondern eher dem Spielgefühl zu tun.


    Schau dich doch mal bei http://www.thomann.de nach Fußmaschinen um.


    Die Bewertungen unsererseits helfen dir auch nicht. Qualitätsunterschied gibts da wie schon gesagt kaum mehr - am Ende gehts in erster Linie ums Spielgefühl. Ich würde dir zwar die Iron Cobra ans Herz legen, weil die für mich über alle (preislich) vergleichbaren sowohl vom Spielgefühl, den Features und der ganzen Handhabung erhaben ist. Aber das musst du selbst für dich testen.


    Wenn du das richtig machen willst, kommst du meistens auch nicht drumrum die einzelnen Maschinen bei dir am eigenen Set zu testen bzw. zu vergleichen. Im Laden, schlimmstenfalls noch an einem Gummipad, kann man das nicht wirklich testen. So ist meine Erfahrung zumindest.


    Eli und Falcon, genauso wie Speedcobra und DW5002 waren garnicht mein Fall. So viel zu Bewertungen und Empfehlungen :D

    Ja, denn du kannst zwei Interfaces nur digital richtig koppeln. Über MIDI geht das schonmal nicht mehr (steht oben im Post falsch da), da ist S/PDIF oder ADAT (optisch -> noch besser) gefragt.


    Habe mir die Saffire Interfaces von einem Studiomenschen empfehlen lassen, v.a. wegen der guten Preamps. Folgende kämen da jetzt in Frage:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_14.htm


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_24.htm


    Letzteres hat bis auf ADAT eigentlich keine nennenswerten Vorteile. 6 statt 4 Line Outs sind völlig wurscht, genauso wie 24 oder 14 Kanäle (worauf sich das wirklich beziehen soll ist mir nach wie vor schleierhaft). S/PDIF sollte jedenfalls für die 2 zusätzlichen Kanäle reichen ...


    Eigentlich hatten wir erst so um die 150€ angesetzt, aber unter 200 scheint echt nix zu gehen.


    Ich denke wir machen das mit dem Saffire Pro - mehr als schiefgehen kann es nicht, sodass ich wieder mit 8 statt 10 Schlagzeugspuren einspielen muss - der Rest ist bei den Teilen sowieso ok. Danke trotzdem für die Antwort ;)

    War denn je die Rede von einem reinen Stereomix?


    Das mit den Handyrekordern ist so ne Sache. Beim Zoom H2 hab ich jedenfalls auch bei ganz niedrigen Pegeln immer von der Snare Übersteuerungen - und nur von der Snare. Das ist echt nervig .. aber wir nutzen den eh nur, um spontane Ideen festzuhalten.


    Wie schon Jemand richtig angemerkt hat, brauchst du ja auch noch Stative und Kabel, die dich auch nochmal nen Hunderter kosten. Mit dem Interface, Mikros und diversem Kleinkram, der sich nach und nach aufsummiert oder einfach doch noch ein paar besseren Mikros zusätzlich ist man da auch eben mal im dreistelligen Bereich.


    Nach wie vor würde ich aber zu sowas hier raten: http://www.thomann.de/de/the_tbone_drumset_1_set.htm

    Hmmm ... klingt für mich so wie: 2 = Qualität, 3 = Quantität ...


    Warum besorgst du dir nicht zwei nette, qualitativ hochwertige Crashes und wenn du irgendwann Lust und das nötige Kleingeld dazu hast halt noch ein drittes? Wenn du eh nicht weißt, ob du 3 willst, wäre das aber allemal sinnvoller als auf einen Schlag 3 mittelmäßige Teller zu besorgen. Ein drittes hochwertiges Crash zu haben schadet auch bei der Verwendung von nur 2 ganz sicher nicht - man ist flexibler, zumal Crashbecken eh Verschleißmaterial sind.


    Man kann Becken auch gebraucht kaufen und quasi verlustfrei wieder verkaufen.


    Ist auch ne Frage der Set Gesamtgröße, der Spielweise und der Anwendung.


    Ich spielte in letzter Zeit eigentlich immer mit 2, hatte aber auch Zeiten mit 3 Crash Becken. Die kommen vielleicht wieder, wenn ich mir mal ein drittes Tom ans Set stelle ...

    Mit welchem Ziel willst du eigentlich aufnehmen?


    Das Equipment, was du dir besorgst, braucht man nur für Homerecording - zusammen mit z.B. einem SM57 und einem Großmembran Kondensator Mikro kann man da schon anständige Bandaufnahmen machen. Ansonsten brauchst du das Zeug allerdings nicht - auf Gigs ist es unüblich, seine eigenen Mikros zu stellen. Genauso gut kann man sich für eine künftige (ernsthafte) Homerecording Session auch hochwertige Mikros ausleihen.


    Willst du also wirklich nur rumtesten, brauchst du definitiv keine hochwertigen Mikros. Zumal die Räumlichkeit, Mikroausrichtung, Felle und Stimmkünste weitere große Faktoren sind. Und Zildjian ZBTs klingen auch mit super teuren, tollen Mikros immer noch besch..eiden (sorry). Genauso bringen die dollsten Mikros nix, wenn man die Aufnahme im Rohzustand lässt und nix draus macht.


    Kurzum: Dein ausgesuchtes Mikro-Set ist mit einem gescheiten 8 Kanal Interface (und evtl. noch einem SM57 sowie zwei gescheiten Overheads) sicher ok. Ich würd zwar das teuerste t.bone Set nehmen, aber das ist denk ich - siehe oben - trivial ...


    Ich kann dir dieses Interface aus eigener Erfahrung empfehlen: http://www.thomann.de/de/maudio_profire_2626.htm ... das Control Panel bzw. der DSP Mixer ist simpel und funktional und sonst funzte das Ding einwandfrei.


    Das hier soll - die Mic-Preamps betreffend - noch nen Ticken besser sein: http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_40.htm

    Vermeide es, einen Stereomix aufzunehmen, damit wirst Du nicht lange glücklich!


    Wie darf man das verstehen?


    So schlimm schlecht sind die !teuren! t.bones ganz sicher nicht, wenn man für die Overheads und die Snare noch was ordentliches separat besorgt und die beiliegenden OH Mikros für HH und Ride nutzt.


    No name ist auch nicht gleich Billigschrott. Es gibt t.bones, die von namhaften Herstellern nur ohne deren Namen hergestellt werden und teilweise völlig baugleich mit den vergleichbaren, teureren namhaften Mikros sind. Natürlich nicht generell ...


    Wenn du wirklich das "Große Ganze" in Betracht ziehst, wäre ich mir nicht mehr so sicher, ob Gebrauchtkauf da wirklich so positiv zu beurteilen ist. Rein wirtschaftlich gesehen jedenfalls bestimmt nicht.


    Ob man am Ende mal ein bissl mehr Geld ausgegeben hat, aber um mehrere Erfahrungen reicher ist und weiß, was man hat, oder nicht, ist denk ich trivial. Ich würde sogar den steinigen Weg gehen, der mir persönlich aber am Ende mehr bringt. Eigene Erfahrungen sind durch keinen Rat zu erstzen.

    Das Overhead- und Snaremikro Argument zieht zweifelsohne. Aber dass er sich bei der Fragestellung mühsam informiert, welche Einzelmikros gut oder schlecht sind und dann mit viel Geduld und Durchhaltevermögen gebraucht kauft, glaubt doch kein Mensch.


    Niemand fängt perfekt an. Man muss immer erst Erfahrungen sammeln um wirklich verstehen zu können, um was es geht. Er will halt ohne Band ein bisschen rumprobieren, da bringt ihm die Zeitinvestition in Informationsbeschaffung sowie langwierigen Gebrauchtkauf hochwertiger Mikrosn herzlich wenig. Wenns so weit ist, kauft er sich sowieso das Zeug, von dem er selbst glaubt, dass es das richtige ist. ;)

    Nimm einfach Reaper, da zahlst du erstmal garnix bzw. nur freiwillig für ... ;)


    Grundprinzip Aufnahme: Möglichst qualitativ hochwertige und störungsfreie Signale / Spuren latenzfrei (ohne Verzögerung) aufnehmen. Weiterer Faktor: Latenzfreies Monitoring fürs Einspielen. Alles weitere passiert danach und benötigt heutzutage prinzipiell nur eine passende Software und eine Stereo Abhöranlage ...


    Grundprinzip Proben / Liveauftritt: Verstärkung des Signals und Anpassen an die Räumlichkeit, Hinzufügen von Effekten etc. ...


    Das Behrinegr Pult ist für letzteres ausgelegt, das Tascam Interface für ersteres. Es gibt Recording Mischpulte, die beides kombinieren.


    Spuren schon abgemischt aufzunehmen macht wenig Sinn. Noch weniger Sinn macht aber einzelne Mikros auf eine Spur zu legen und aufzunehmen - egal ob vorher bearbeitet oder nicht. Das kann man dann nie mehr gescheit abmischen.


    Auch hochwertige Aufnahmen klingen erst "gut", wenn sie hier und da bearbeitet wurden. Ein bisschen EQ und ein paar Effekte sind eigentlich Pflicht ... d.h., nur wenn du saubere Aufnahmen machst, klingt das nicht gleich gut. Es hat Potenzial - wobei es schon definitiv sauberer als über Handyrecorder o.ä. klingt.


    Viele Kanäle (16 und mehr) brauchst du an einem Mischpult eigentlich nur, wenn du dieses Live in großen Räumlichkeiten mit kompletter Schlagzeug Verstärkung einsetzt - allerdings wird bei solchen Events das entsprechende Equipment eh meist gestellt. Wenn nicht, kann man sich sowas auch ausleihen. Zum Proben und für kleinere Gigs reicht ein Pult mit 8 Micro Eingängen also eigentlich ganz gut aus, zumal man Keyboards und Akustik Gitarren eh über Line eingeben kann.


    Lass also lieber die Finger von nem Mischpult, das du nachher auch in der Band eh nicht wirklich brauchen wirst und kauf erstmal ein günstiges Interface mit 8 Micro Eingängen. Mit den 8 Kanälen kannst du ein normales Set mit 3 Toms schon gut abnehmen - besser wären da aber 10 Kanäle aufwärts (kriegt man aber nur mit nem zweiten Interface hin). Mikrofone sind wichtig - da sind die teuren t.bone Sets scheinbar garnicht übel. Das AKG Set ist eh etwas mager, wenn du 3 Toms abnehmen willst oder 2 Toms und Snare oben und unten. Auf jeden Fall solltest du aber noch ein weiteres Kleinmembran-Kondensator Mikro für die Hi-Hat besorgen, damit du Overhead Stereopanorama PLUS Hi-Hat hast. Am besten wärs, das Ride auch noch einzeln abzunehmen ...

    Wir brauchen ein kleines Interface (2 Mic Eingänge reichen) mit ein paar spezielleren Anforderungen. Hab mich schon mal umgeschaut, bin dann aber bei genauerem Hinsehen immer wieder auf mangelnden Feature Umfang oder einfach undetailierte Beschreibungen gestoßen ...


    Voraussetzungen:
    - USB >2.0 oder Firewire 400 (kein USB 1.1)
    - >2 Mic Eingänge mit Pre Amps, Phantomspeisung
    - digitale Ausgänge für die Mikros -> digital koppelbar mit M-Audio Profire 2626 (ADAT, S/PDIF, MIDI)
    - integrierter DSP für latenzfreies Monitoring
    - Pilotspuren / Klick aus der Aufnahmesoftware im DSP mit dem Aufnahmesignal über Control Panel mischbar
    - max. ~ 200€


    Hatte mir zuerst das M-Audio Profire angesehen. Das kann aber digital nur die Line Ins ausgeben, nicht die Mikro Eingänge - totaler Käse ... bin nun auf das Roland Quad Channel gestoßen, aber auch aus der Beschreibung ist nicht eindeutig ersichtlich, ob man damit im Control Panel die Pilotspuren aus der Aufnahmesoftware im DSP mit der aktuellen Aufnahme mischen kann. Oder ist das schon insoweit standard, dass davon nirgendwo mehr die Rede ist?


    Danke für jede Hilfe schon mal ...