Beiträge von m_tree

    Wenn du schon Felle bestellst, dann kauf dir auch ein neues Reso. Werksfelle sind des öfteren qualitativ minderwertig, und wenn sie schon älter sind, sollten sie ohnehin getauscht werden - auch das Reso!


    Allerdings würde ich nicht nur eine Tom neu befellen - wenn dann schon alle. Oder zumindest zwei, die man ohne weitere Toms ans Set hängen kann (z.B. 12 / 16).


    Denn wenn du die Tom nur zum alleinigen testweisen Anspielen neu befellst, bringt dir das nix. Du musst auch sehen, wie das Tom am Gesamtset klingt und wie alles miteinander harmoniert, wie es vom Spielen (Anschlag, Feedback) her ist etc. ...


    Ich würde als Resonanz Fell ein Ambassador clear drauf machen. Das ist für Toms eigentlich genau das richtige, bzw. machst du damit nix falsch und hast volle Flexibilität.


    Schlagfellmäßig solltest du m.E. folgendes durchtesten, um einen groben Überblick über die Klangeigenschaften zu bekommen:


    - einlagig coated (z.B. Emperor)
    - zweilagig coated (z.B. Amba)
    - einlagig clear mit Dämpfung (z.B. Powerstroke 3)
    - zweilagig clear mit Dämpfung (z.B. Pinstripe)


    Du musst dabei bedenken, dass die Felle ein paar Tage brauchen, bis sie ihren Klang entfalten und mit der Trommel gescheit harmonieren. Allein schon aus dem Grund wäre es sinnvoller, Felle praxisnah zu testen. D.h. nen Fellsatz kaufen, den ein paar Monate spielen und ihn quasi in allen wichtigen Lebenslagen kennen lernen und dann den nächsten ...


    Ich würde dir nach meinen jetzigen Vorlieben zweilagig coated empfehlen. Das ist ne gute Mischung, die auch nicht mehr nachdämpfen brauchst. Coated hat ne leichte Dämpfung und "Wärme" zur Folge, zweilagig dämpft auch etwas und ist strapazierfähig. Trotzdem klingt die Sache nach wie vor offen und lebendig. Da brauchst du dann auch kein Moongel mehr ...


    Die wirre Rechnung mal außer Acht gelassen (Der Weg ist immer gleich),


    Der Gesamtweg des Beaters ist zwar immer gleich, aber im letzten Drittel, wo die Cam halt nicht mehr rund ist, ist der Pedalweg im Vergleich zum runden Kettenblatt bei gleicher Wellenbewegung / Beaterauslenkung kürzer. ;)


    Zitat von DonFarlaub

    kann es ja meinetwegen so sein, das man bei der Power am Ende mehr Kraft braucht. Was das mit der Kontrolle zu tun hat ist aber immer noch fraglich.


    Man braucht tatsächlich am Ende mehr Kraft, welche man bei der RG mit nem insgesamt längeren Weg besser verteilt. Allerdings hat man am Ende halt auch nen kürzeren Pedalweg und damit einfach weniger Feingefühl .. leuchtet doch irgendwo ein, oder?


    Die Formel ist garnicht so weit hergeholt, weil die Arbeit bzw. die Energie gleich bleibt (wie gesagt bleibt die Federeinstellung, die Masse und der Gesamtweg des Beaters / der Welle gleich). Da die Kraft aber bei den verschiedenen Cams anders verteilt ist, ist der Pedalweg bei der PG insgesamt etwas kürzer, weil der Beater am Ende halt nen längeren Weg bei gleichem Pedalweg zurücklegt. Daher muss am Ende mehr Kraft aufgewendet werden. ;)


    Zitat von DonFarlaub

    Vor allem finde ich die veralgemeinerte Aussage, dass das immer so sei falsch. Es ist halt ne Geschmacks- und Gewohnheitssache. Wenn ich immer nur RG spiele und dann mal PG ausprobiere, ist das natürlich ungewohnt und ich hab weniger Kontrolle.


    Das würd ich auch so unterschreiben. Aber die Fakten lassen sich trotzdem nicht leugnen ;)


    Bzgl. Cobra Coil: Ich spiele immer mit sehr lockerer Federspannung und konnte dem CobraCoil bei keiner Einstellung was abgewinnen, auch nicht wenn ich ihn ganz nach vorn geschoben hab. Da fährt man m.E. besser, wenn man, gepaart mit lockerer Federspannung, die Gewichte dran macht - allerdings nicht zu hoch (am besten ganz unten).


    Außerdem nimmt der CobraCoil auch was weg von der Schlagintensität. Selbst wenn man die Feder geringfügig härter macht und den CobraCoil dafür weg lässt, mindert sich die Intensität nicht so.


    Aber jedem das Seine. Zum Glück kann man die Dinger ja abschrauben ;)

    Zitat von BuddyRoach

    Bei der Falten-weg-Methode drücke ich gleichmäßig mit der einen Hand ins Fell, während ich mit der anderen die Falten "wegstimme". Wenn ich die Hand weg nehme, bilden sich wieder Falten.


    Das wäre mir neu. Falten bilden sich eigentlich nur beim Reindrücken. Wenn die beim Reindrücken weg sind, dann sind die ohne Reindrücken ganz sicher nimmer da. :whistling:


    Beim BD Batter hab ichs aber ähnlich gemacht: Reindrücken und jede Schraube so anziehen, dass sie den Spannreifen ein Stückchen anzieht. Und da sind dann überall noch Falten, aber 's klingt einfach dermaßen fett.

    Wenn die Falten weg sind, ist die Grundstimmung (angeglichen werden muss ja auch noch) nach meiner Erfahrung schon viel zu hoch. Da hat man keine Chance mehr, irgendwas "fettes" aus der Trommel zu locken.


    Und von "lowest possible pitch" kann da keine Rede mehr sein. Auch bei meiner Bassdrum sind sowohl beim Batter als auch Reso beim Eindrücken Falten zu sehen, wobei ich das Reso auch da etwas höher hab.


    Eine Trommel - von der Snare abgesehen - "zu hoch" zu stimmen verschenkt imho vorhandenes Potential. Tiefer klingt eigentlich immer fetter.


    Dazu kommt, dass man die Trommel auch ganz anders - viel dynamischer - anschlagen kann, wenn die Fellspannung nicht so hoch ist. Die Sache wird viel lebendiger und "ehrlicher".


    Hatte Toms und Bassdrum "früher" auch immer viel zu hoch gestimmt. Bis ich irgendwann gelernt hab, wie man eigentlich richtig stimmt und auf was es ankommt.


    EDIT
    Wobei natürlich sein kann, dass das Faltenrausdrehen bei höherwertigen Trommeln besser funktioniert, weil die Gratungen einfach sauberer sind und die Falten eher verschwinden.

    Gussspannreifen auf den Toms halte ich auch aus dem Grund für etwas abwegig. Auf Snares ist das was ganz anderes.


    Ich tat mich beim Superstar auch immer sehr schwer und habe das Stimmen erst mit meinem Pro-M richtig gelernt. Für einen Neuling ist das mit den Gussspannreifen keine gute Sache, find ich. Zumal die Befestigung über den Spannreifen erfolgt - es scheint zwar zu funktionieren, aber rein theoretisch hat das m.E. Verstimmungen zur Folge. Da ist eine Befestigung des RIMs über die Spannböckchen stabiler und evtl. stimmstabiler. Floor Toms sind hiervon natürlich nicht betroffen.

    Falten müssen nicht rausgedreht werden! Falten rausdrehen hat nicht im entferntesten was mit Stimmen zu tun.


    Felle zentrieren sich mit der Zeit selber. Sie "gewöhnen" sich an den Kessel. Wenn es schnell gehen muss, solltest du das Fell etwas stärker als normal anziehen, überall auf gleiche Stimmung bringen und dann etwas stehen lassen und ggf. mit etwas Kraft reindrücken. Übertreiben muss man das natürlich auch nicht.


    Du wirst merken, dass neue Felle beim Aufziehen - auch wenn du sie "zentrierst" - nicht so satt und "rund" klingen wie ein paar Tage später.


    Grobe Vorgehensweise bei Toms: Alle Schrauben vorsichtig anziehen und zwischendurch immer mitm Stick prüfen, bis ein störungsfreier Ton zu hören ist. Dann vorsichtig angleichen - aber nur hochstimmen! Nach meiner Erfahrung macht es sich gut, das Reso etwas höher als das Schlagfell zu stimmen. Wenn du also die Trommel so hinlegst, dass du rechts/links die Felle hast, sollte beim Abdämpfen des jeweils gegenüberliegenden Fells (einfach mit der Hand etwas kräftiger berühren) und Anschlagen des anderen Fells das Reso etwas höher klingen.


    Wenn beim Angleichen das jeweils gegenüberliegende Fell abgedämpft wird (z.B. wenn die Trommel auf nem flauschigen Teppich steht), tut man sich etwas leichter. ;)


    Das Anschlagen beim Angleichen mach ich mittlerweile mit nem Stick, früher mitm Finger oder Stimmschlüsse. Aber so ist es am entspanntesten und deutlichsten, find ich. ;)

    Ich würde das Set neu und die Becken gebraucht kaufen. Neukauf hochwertiger Becken macht arm und ist imho garnicht gerechtfertigt. Bei Beckengebrauchtkauf kann man viel weniger falsch machen als bei kompletten Sets - da kann man anhand der Bilder nämlich relativ gut sehen, ob das Teil tatsächlich in Ordnung ist. Außerdem ist das stressfrei ohne Abholung machbar. Da du meintest, dass du noch alte Becken zur Verfügung hast, würde ich die Becken halt nach und nach austauschen.


    Hardware (Hi-Hat, Snare, Beckenstative ..) brauchst du ja sowieso noch. Da schlägst du mit dem Kauf eines Mittelklasse Sets gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe und hast dazu noch ne Ersatz Single Fuma. Da hast du dann noch ganz locker 800 Öcken über, die du wunderbar in ein hochwertiges, gebrauchtes Becken Setup investieren kannst. Das käme nach meiner Erfahrung ziemlich genau mit Hi-Hat, Ride, zwei Crashes und nem China hin - zumindest, wenn du im "gemäßigten" Preisbereich wie z.B. Sabian AAX oder Zildjian A-Custom bleibst.


    Beim ersten A-Set muss es m.E. nun echt nicht gleich Oberklasse sein. Bis er mit eigenen Stimmkünsten das Optimum aus dem Set rausholt vergehen evtl. mehrere Jahre .... das ist nicht abwertend zu verstehen, ich versuche realistisch zu sein. ;)


    Spielgefühl und Sound hat übrigens in erster Linie mit der Befellung / Stimmung zu tun. Der Rest des Sets bringt in erster Linie qualitative und optische Kriterien mit sich.


    Hatte auch mal ein Superstar. Mir gefiel es aus diversen Gründen dann irgendwann nicht mehr, v.a. wegen der Hardware (Gussspannreifen) und ein paar anderen Kleinigkeiten.


    Das hier könnte man auch noch in Erwägung ziehen:


    http://www.thomann.de/de/mapex_mp5245_meridian_maplepe.htm


    Trotzdem sind solche Angebote natürlich verlockend: http://www.thomann.de/de/tama_…n3scy_superstar_bundl.htm
    Die kurzen Kessel sind nicht jedermanns Sache, aber die Optik find ich persönlich hammer - und die Extras auch.


    Was für dieses Set noch spricht - mal vom Umfang und Design abgesehen - ist in meinen Augen die Bassdrum ohne Rosette ... erstaunlich, was es "heutzutage" so alles im Mittelklasse Bereich gibt ...


    Du solltest in dem Zuge noch überlegen, ob du mit 3 Toms auskommst oder lieber gleich 4 nimmst - stilmäßig sind 4 wahrscheinlich angebracht, aber ich finde, dass 3 gerade für den "Anfang" dicke reichen. Auf der anderen Seite schadet es nie, ne größere Tomauswahl zu haben. Manchmal passt eben z.B. 10+14 besser, manchmal 12+16 etc. pp. .. ein 16er Tom ist in jedem Fall ne feine Sache - ich habs letztlich gänzlich nem 14er vorgezogen. ;)

    Was ist den an austauschbaren Cams unelegant, oder z.B. an der Verstellmöglichkeit der DW 9000 halbherzig?


    Mich würde es nur mal interessieren, da du ja schreibst das man bei der IC wirklich nen Unterschied merkt.
    Ich hab Jahre lang Eli und auch DW 9000 gespielt und da die Unterschiede genauso gemerkt.


    Zugegeben, das war etwas blöd ausgedrückt.


    Und was Power / Rolling Glide angeht, hast du eigentlich Recht. Ich hab mehr "das große ganze" betrachtet und die Flexi Glide mit einbezogen, die etwas völlig anderes ist. Damit ist keine aktuelle Fußmaschine vergleichbar, auch nicht, wenn ein Band mitgeliefert wird.


    Dass ich auf die Flexi Glide so großes Augenmerk legte, liegt vielleicht daran, dass ich sie 2,5 Jahre lang gespielt hab.


    Rein theoretisch unterschreibe ich, dass man mit rundem Kettenblatt mehr Kontrolle als mit exzentrischem hat. Dadurch, dass sich bei exzentrischer Cam der Weg des Pedals gegenüber dem Beater verkürzt, hat man weniger Feingefühl. Damit einher gehen weniger Kontrolle und eine "gefühlte" Trägheit, weil man im letzten drittel einfach mehr Kraft als bei nem runden Kettenblatt aufbringen muss. Arbeit = Kraft * Weg, also ist die Kraft größer, wenn der Weg kürzer ist. Denn - wie du schon richtig erkannt hast - bleibt die Masse, die Federeinstellung und damit auch die Arbeit gleich. ;)


    Außerdem wage ich zu behaupten, dass beim runden Blatt das Pedal wieder schneller am Fuß ist, weil es gegenüber der Feder/Beaterauslenkung nen weiteren Weg als beim exzentrischen zurücklegt.


    Werde das aber praktisch nochmal in Ruhe erörtern, wenn ich die Rolling Glide Cams da hab.

    Der linke Fuß muss unabhängig vom rechten arbeiten können bzw. umgekehrt. Das "Abstütz" Problem kommt einzig und allein bei stehendem Spielen zu Tage, ansonsten ist sowas der größte Schmarrn, wenn man ein flexibler und grooviger Drummer sein will.


    Was ist, wenn du Grooves nicht auf der Hi-Hat spielst? Dann sollte die Hi-Hat mitlaufen, zunächst einmal für dein eigenes Timing empfinden, für den Sound bzw. Groove oder einfach beim Songanfang für den Klick deiner Mitmusiker - da ist es ganz egal, ob in 4teln auf den Offbeat oder in 8teln oder triolisch .. oder wenn du die Hi-Hat während eines Grooves mit dem Fuß zum Schwingen bringst .. und und und. Wenn ich die Hi-Hat mitlaufen lasse, mach ich das übrigens meistens mit Heel-Up, besonders bei 8teln.


    Aber selbst wenn du auf der Hi-Hat spielst, solltest du dich mit dem linken Fuß nicht auf dem Hi-Hat Pedal abstützen müssen. Dann hast du ja im Prinzip keine Möglichkeit mehr, die Hi-Hat zu öffnen ... :whistling:


    Wenn du double-bass spielst müssen deine Füße ja ohnehin unabhängig voneinander arbeiten. Und gerade bei double Bass brauchst du Heel Up definitiv.


    Wenn dir das schwer fällt, solltest du mehr Sport machen. Fürs Schlagzeug spielen braucht man eben etwas Körperspannung und Muskeln, besonders dein Rücken wird relativ stark und unnatürlich belastet.

    Hat der Hocker keinen Memory Lock? Wenn nicht, würde ich die MDF Platte verkaufen und dafür nen neuen Hocker kaufen.


    90° von Oberkörper zu Oberschenkel und Ober- zu Unterschenkel sind Minimum. Ein leicht stumpfer Winkel ist ratsam, zu hohes Sitzen ist aber auch nicht gut. Auch nicht für Heel-Up.


    Du musst dir für Heel Up einfach angewöhnen, den Fuß gestreckt bzw. leicht auf Spannung zu lassen, wobei die Ferse das Pedal nicht berührt. Dann bleibt der Beater ganz automatisch am Fell ... die Kraft für den Schlag kommt bei Heel Up dann nicht mehr allein vom Fuß, sondern von der ganzen Beinmuskulatur mit Unterstützung durch das Eigengewichts des Beins. Du hebst dann quasi das Bein in einer flüssigen Bewegung leicht an und drückst dann wieder nach unten, wodurch die Feder kurz entspannt und der Beater vom Fell weg geht und dann mit Wucht wieder ans Fell schlägt ;)

    Das musst du selbst testen ... Empfehlungen sind immer subjektiv und differieren. Kauf dir halt ne Kombi, spiel die n Weilchen und nach ner Zeit nimmst du die nächste und arbeitest dich so durch verschiedene Fellsorten und Stimmungen. Nur so kannst du selbst rausfinden, wie sich was genau an deiner bestimmten Snare verhält und was dir persönlich besser gefällt.


    Ich bevorzure mittlerweile dünne Snare Resos a la Diplomat. Da hat man einfach ne ehrlichere, intensivere und schnellere Teppich Ansprache. Das ist imho auch völlig stilunabhängig - übrigens zitiere ich hiermit nur die DTB. ;)


    Schlagfellmäßig rate ich dir zu einlagig coated mit Dämpfungsring und ggf. Power Dot. Z.B. Evans Genera oder Aquarian Studio X (das Powerstroke 3 coated sieht m.E. irgendwie scheiße aus ..). Einlagig coated ohne Dämpfung muss man dann doch irgendwie immer etwas nach dämpfen - zumindest bei der Hauptsnare, wenn man stlistisch halbwegs flexibel sein will.


    Aber da werden dir andere wiederrum sicher was ganz anderes erzählen ;)

    Hab grad mal selbst gegoogelt und bin direkt auf Soundland und den entsprechenden Thread hier gekommen. :D


    Danke trotzdem. ;)


    Werd die gleich mal bestellen. Ist die Kettenlänge bei Power / Rolling Glide gleich? Hier gibts noch ne andere Variante mit Kette, wo zusätzlich "neue Ausführung" dabei steht: http://www.soundland.de/catalo…g-glide-cam-p-256200.html


    Glück gehabt - hätte ich die Rolling Glide, könnte ich jetzt garnix umbauen und testen. Die Power- und Flexi Glide Cams sucht man ja vergebens ...

    @Coxy @ Tamalover
    Spielt ihr jetzt nun die 900er oder die Junior Pedale? Hab es oben nochmal vermerkt: Hier gehts nur um die "echten" ICs ...


    Propeller
    Hmm, wenn ich mir die (aktuelle) Konstruktion der Iron Cobras anschau, kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen, dass das so einfach geht. Man müsste ja die komplette Welle auseinander bauen und die Cam irgendwie lösen. Einzelne Cams hab ich auch noch nirgendwo gesehen. Wäre natürlich schön, wenn das wirklich geht .. kannstg du mir sagen, wo ich Beschreibungen und Cams finden kann?

    Jetzt doch mit Umfrage - alle, die sich schon schriftlich geäußert haben, bitte nochmal abstimmen. ;)


    Hier geht es nur um die "echten", also 900er Iron Cobras!


    Die Umfrage soll einen rein statistischen / informativen Zweck verfolgen. Ob single, double, links oder welchen Alters ist hier egal. Bitte nur euren Favoriten angeben - das können auch mehrere sein, wenn ihr nicht nur von einer Version überzeugt seid. Aber "mal eben im Laden angetestet" gilt hier nicht, ihr müsst das Teil schon euer eigen nennen ... versteht sich eigentlich von selbst. :D


    Natürlich kann hier auch allgemein über die Iron Cobras diskutiert werden ...


    Das Thema dieses Threads ist m.E. auch der Hauptnachteil an den Iron Cobras: Man muss sich beim Kauf festlegen. Und das obwohl man die Unterschiede eigentlich in Ruhe am eigenen Set ausfindig machen muss - so ist zumindest meine Erfahrung. Trotzdem finde ich die Lösung konsequenter und eleganter als einfach austauschbare Cams oder andere halbherzige Verstellungsmöglichkeiten, da hier wirklich Unterschiede feststellbar sind.


    Eröffne dieses Thema, weil ich nun schon zwei mal wieder an der Iron Cobra hängen geblieben bin (hatte zum Vergleich die Eli, DW 5002, Mapex Falcon, Speedcobra). Die einzige, die ich noch nicht über längere Zeit in fast jeder Situation in Benutzung hatte, ist die Rolling Glide.
    Habe z.Z. die aktuelle Version der Power Glide mit dem leicht veränderten Design, den neuen Lagern etc. Negativ ist mir aufgefallen, dass die Gewichte und die zusätzlichen Fixierschrauben (die schwarzen Aufsätze) für die Beaterbefestigung fehlen - demgegenüber waren die bei der Speedcobra aber dabei - sowas ist mir unverständlich. Mit dem Cobra Coil konnte ich auch nicht wirklich was anfangen - das ist schlicht und einfach ein Werbegag. Da komm ich besser klar, wenn ich die Gewichte von meinen Ersatzbeatern ganz unten dran mach ...


    Hab mir jetzt noch zwei Rolling Glide Cams (nach der Diskussion im Thread hier) bestellt - die Power Glide ist mir für z.B. gefühlvolles / leises Spielen (z.B. bei Benutzung von Rods) nicht so geeignet.

    Zwar nur am E-Drum und ohne Bild, aber das wird schon reichen ;)


    Selbst das ist doch schon mehr als genug ...


    Zitat von 19Drummer95

    Ich habs mit Metronom eingespielt und auch die ganzen letzten Wochen immer mit Metronom geübt.


    Ein Metronom ist in erster Linie zum Halten eines stabilen Tempos da. Aber ganz bestimmt nicht zum Erlernen von Timing, Feingefühl und gesunder Selbsteinschätzung.


    Zitat von 19Drummer95

    Ist nur ne art "jam" also einfach Trommelei ohne wirkliche Struktur.


    Auch Jams, Freestyles u.ä. haben Struktur. Das kommt aus dem Bauch raus, ganz automatisch. Ein bestimmtes Thema, Steigerungen, Variationen ... bei dir erkennt man leider wirklich keine Struktur.


    Zitat von 19Drummer95

    Ohne DB weil bei meinem Slavepedal die feder gerissen ist :pinch:


    Mal im ernst: Warum nimmst du auf, wenn du nur ein E-Drum, kein Bild und kein Slave Pedal hast?


    Das mit dem Slave Pedal glaub ich dir übrigens nicht: die ersten beiden Bassdrum Schläge im Soundfile haben nen so kurzen Abstand - wenn du die mit einem Fuß gewollt so schnell hinkriegst, müsste der Rest dementsprechend viel sauberer sein.

    Völlig Wurst. Solang du klar kommst und es dir gefällt. Wenn du trotzdem nicht weiter weißt, schau halt mal bei deinen funkenden Vorbildern nach, was die so für Hats spielen ...


    Empfehlungen sind mit Vorsicht zu genießen, es sei denn du hast keinen (eigenen) Geschmack. Gerade bei Becken muss echt jeder selbst wissen, was er will. Wenn man das (noch) nicht weiß, muss man sich halt mal umhören .. und ggf. auch mal nen Fehlkauf machen.


    Kleiner Tipp: Kauf die Dinger nicht neu. Wenn du schon so fragst ist das echt schade ums Geld, wenn sich dein Geschmack bei Zeiten ändern sollte ...

    Kam bei mir früher öfters vor. Meistens spielte ich da einfach radikal mit Rods. Gibt nix schlimmeres irgendwelche rockigen bzw. härteren Sachen anstreicheln zu müssen. Das ist einfach ein Widerspruch in sich. Und entgegen mancher Aussagen hat das auch nix mit Unfähigkeit bzgl. Leise-spielen-können zu tun, sondern einfach nur mit Logik.