Ich betrachte so gut wie alles, was ich spiele, als Übung. Alles hat nen Lerneffekt, solang man nicht immer das selbe spielt / macht - die Sachen, die man macht, allerdings "richtig" macht.
Üben bringt imho auch nix, wenn man keinen Spaß dabei hat. Und dass es wirklich Spaß macht, 12*25 Minuten pro Tag stur nach Plan zu üben, bezweifel ich.
Wenn du in diesen 5 Stunden reiner Übungszeit Songs mit einer Band durchspielen würdest und du da auch ab und zu härtere, schnellere und komplexe Sachen rein haust, würde es v.a. um Kondition und Ausdauer gehen. Wenn du dich allerdings - wie angesprochen - nur zum alleinigen, gezielten Üben zwingst, geht es da wohl v.a. um die Konzentration.
Ganz ehrlich halte ich letzteres im Vergleich zu der beispielhaften Bandprobe (je nach dem ..) für viel anstrengender, in ganz vielen Hinsichten. Und auf lange Sicht bringt dir das auf die Art und Weise wahrscheinlich weniger als eine gute, gesunde und v.a. motivierte Mischung aus vielem (nur um ein paar Beispiele zu nennen: Rudiments, freies alleiniges Spielen, Playalongs, alles was mit Bands zusammenhängt oder sonstiges, was man allein kreativ auf die Beine stellen kann).
Die Ernährungssache halt ich für völlig trivial - Schlagzeug Spielen hat ja kaum was mit Muskelaufbau, sondern eher der Nutzung vorhandener Muskeln, zu tun. Allgemein fit und gesund zu sein schadet aber natürlich nie - nicht nur beim Drumming.
EDIT
Achja - und da du schon Milch und Traubenzucker ansprichst: Geh jetzt lieber mal ins Bett - ein gesunder und ausreichender Schlaf ist nämlich so ziemlich die Grundlage für alles. 