Die Schuld auf Microsoft zu schieben ist natürlich immer das einfachste. Zeugt aber leider auch von Inkompetenz³. Denn meistens sitzt das Problem vor dem Rechner - sowohl im Sinne davon, wie das Subjekt den Rechner einrichtet als auch wie es ihn nutzt.
Und warum fragt hier eigentlich Niemand nach Details, die den Rechner und das Problem betreffen? Was genau ist mit Ruckeln gemeint? Welche Hardware steckt im Rechner, wie ist die HDD partitioniert (und wie siehts mit dem Fragmentierungsgrad aus?), welche fragwürdigen Prozesse laufen evtl. alles mit und ist die Kiste nicht vielleicht einfach an einigen Stellen überhitzt?
Wenn du oder irgend ein anderer das Ding neu aufsetzt, hier mal eine Art Faustregel - eigentlich das A und O für nen dauerhaften, halbwegs geschmeidigen Betrieb des OS: System und Programme unbedingt auf eine separate Partition am Anfang der Platte installieren. Der ganze Rest (inkl. massenweiser riesiger Spiele oder Rohdaten von Videos u.ä.) sollte auf mindestens eine andere Partition, besser noch auf ne andere HDD ausgelagert werden. Mit dieser Vorgehensweise hat man auch kein Problem sein OS mal eben neu zu installieren (Backup entfällt) oder ein Image vom Systemlaufwerk zu ziehen, welches man z.B. in Totalausfällen (welcher z.B. scheinbar beim Threadstarter vorliegt) ausgraben kann. Der hauptsächliche Beweggrund ist allerdings schlichtweg folgender: Sind System und sonstige Daten separiert, vermeidet man im Vorhinein ein Mischen und Fragmentieren der Daten. Das System bleibt weitestgehend unberührt da liegen wo es soll - im besten Fall am Anfang der Platte, wo diese am schnellsten liest/schreibt (außen auf dem Platter). Ganz kriminell wird es dann, wenn sogar das pagefile fragmentiert. Da hilft auch meistens kein riesiger physikalischer Speicher mehr, da Windows das pagefile einfach generell sehr oft nutzt.
Ansonsten empfiehlt es sich darauf zu achten, nicht allzu viele Prozesse im Autostart zu haben (die meisten von denen schleichen sich mit diversen Programminstallationen selbst ein - 80% davon werden i.d.R. garnicht benötigt).
Mittlerweile kann man das ganze sogar noch eleganter, effektiver und viel schneller lösen. Indem man einfach das System und die Programme auf nen SSD (Solid State Drive) auslagert. http://de.wikipedia.org/wiki/Solid_State_Drive