Beiträge von m_tree

    Dann liegt das aber vielleicht eher daran, dass dein linker Beater (durch die andere Position am Schlagfell) generell einen etwas anderen Klang erzeugt als der rechte. Außerdem sind Double Strokes gerade mit den Füßen bei schnelleren Tempi weniger intensiv als Singles. Kann auch ein gewünschter Effekt bei z.B. triolischen Figuren sein, da man quasi schon automatisch den Single Stroke betont (also z.B. rrL).

    Physikalisch bedingt sind Single Strokes am effektivsten (Rebound -> Snare Wirbel & Co. außer Acht gelassen) und die Füße/Fußmaschinen laufen bekanntlich nicht so schnell wie die Hände / Sticks. Dazu kommt noch, dass R/L auf der BD eigentlich keinen soundmäßigen Unterschied macht (bzw. machen kann), mal von Akzenten abgesehen.


    Daher ist es völlig logisch, dass das so selten anzutreffen ist. Selbst wenn ich z.B. einen Fill mit 3 BD Schlägen und den 4. auf Snare und Becken mache spiel ich RLR, statt Double+Single Stroke. Warum sollte man es anders machen (was schwerer ist), was am Ende eh keiner hört. Und selbst wenn: ob es sich wirklich besser anhört?


    Wollt ich nur mal in den Raum stellen ..

    Die Millenium und Fame Maschinen haben in der Hinsicht sogar Vorteile im Vergleich zu den teureren. Liegt wohl daran, dass da einfach Zeug von der Stange genommen wird. Da ist am Slavepedal nämlich noch der ganze Kladderadatsch dran, den man an einer Dofuma (eigentlich ..) garnicht braucht: Eine dritte Feder, Beateraufnahme, Spannreifen-Klaue ... bei der IC z.B. alles nicht vorhanden (am Slave). Bei der Eli ist meines Wissens zumindest die Klaue vorhanden.


    Vielleicht wärst du in der Hinsicht sogar mit der Millenium besser beraten :D

    Habe auch eine doppelte Flexi Glide (ohne Cobra Coil). Drücke ich beide Beater ans Fell und lasse gleichzeitig los, schwingen die gut 5* im Gleichtakt - eigentlich fast so lang bis das linke Pedal nicht mehr schwingt. Klar, das schwingt weniger intensiv / kürzer als das rechte, weil einfach mehr Reibung/Widerstand durch die Kardanwelle und die zusätzlichen Lager vorhanden ist.


    Ist also logisch, dass du das linke Pedal anders einstellen musst als das rechte, wenn du ein ähnliches Spielgefühl haben willst. Im Grunde brauchst du nur die Feder etwas (nur etwas) lascher einzustellen und ggf. den SlaveBeater ein winziges Stückchen (m.E. maximal 1cm) weniger auslenken als den Master Beater.


    Bei der IC kannst du den Beaterwinkel vollkommen stufenlos und unabhängig vom Pedal Winkel einstellen, ebenso kannst du natürlich den Pedalwinkel zur Kardanwelle nochmal einstellen. Hierbei würde ich die Maschine mal in Ruhe unter die Lupe nehmen und das für dich optimal und - vor allem - bei beiden Pedalen gleich einstellen.


    Und wenn du einmal dabei bist: Ein bisschen Putzen und Ölen sollte drin sein. Letzteres v.a. an der Federmechanik, der Kardanwelle (ganz wichtig) und den beweglichen Teilen am Pedal: Scharnier zur Fersenplatte und Verbindung zum Kevlarband. Letzteres qietschte bei mir mal am Slave Pedal (hat lang gedauert bis die Ursache als dieses ausgemacht war). Ein bisschen Öl und nun läuft die im wahrsten Sinne wie geschmiert. ^^


    Die IC ist echt ne tolle Maschine, die einfach Spaß macht - beim Spielen genauso wie beim Einstellen. Wirst du sicher merken, wenn du dir meine Tips zu Herzen nimmst ;)


    EDIT
    Habe meine IC gebraucht gekauft und bei mir war die Verbindungswelle ein klein wenig verbogen. Das ist eigentlich der einzige Schwachpunkt der IC, da die Welle aus Aluminium ist. Na ja, lässt sich mit etwas Geduld und sorgsam angewandter Gewalt wieder hinbiegen. Evtl. ist deine ja auch leicht verbogen, wodurch dann das "Eiern" des Slave Pedals entsteht.


    Also wie gesagt, die Beater UND Pedale sollten genau gleich eingestellt sein. Evtl. kannst du den Unterschied auch noch durch die Gewichte an den Beaterschaften kompensieren, wenn du damit klar kommst. Wenn dein Linkes z.B. zu lasch ist solltest du da das Gewicht etwas höher ansetzen. Kann dazu aber nicht allzu viel sagen, da meine IC ohne Gewichte am besten mit mir harmoniert. :D

    Die IC hat am Master zwei Federn, außerdem hat das Slave Pedal keine BD Klaue, keinen Beaterschaft und auch keine Aufnahme für die Feder. Eine doppelte zu zwei singles umzubauen ist also nicht ganz einfach, aber möglich - da gibts Tutorials im Netz. ;)


    Du willst also zwei Single ICs zu einer doppelten umbauen? Das ist eigentlich unmöglich, wenn du nicht das Master Pedal einer doppelten hast. Du brauchst halt auf der Welle des Masters nochmal ein Lager und ne Fixierung in der Mitte - willst ja zwei Beater unabhängig auf quasi einer Welle bewegen.


    Warum brauchst du denn unbedingt zwei BDs an dem einen Set? Kauf doch einfach eine Doppelte und schlepp die halt immer mit rum. Kommste insgesamt viel billiger. Oder eben doch zwei Singles und eine doppelte. Kann aber dauern bis du die gebraucht auftreibst.

    Es ist nicht tight und es hört sich auch nicht nach Funk an. Zum Üben ist das mit den noten und dem Klick vielleicht ganz nett. Aber ob man sowas präsentieren soll ist die andere Frage - ich kann daran jedenfalls nix finden.


    Gerade Funk u.ä. hat viel mit Gefühl zu tun. Würde da wirklich nicht vom Blatt spielen, sondern ein Thema (einen Groove) verfolgen und es dann einfach "laufen lassen" .. aus dem Bauch raus.

    naja 10000 würd ich ma an meiner stelle das schon kosten lassen :) man würd ja einen proberaum für sein leben lang haben (eigenes haus). einfach einen raumakkustiker konsultieren und dann zwei bauarbeiter und nen freund und dann zu viert am raum arbeiten und man läuft nicht gefahr etwas falsch zu machen, wenn man so technisch versiert ist wie ich (nämlich gar nicht) XD


    10.000€? Da frage ich mich, warum du hier noch fragst und nicht einfach ein paar Spezialisten / Handwerker beorderst, denen ihre Arbeit und Materialkosten zahlst und gut?

    Da ist ja einiges schief gelaufen - falsches Forum und "falsche" Schrift.


    Würde dir bei deinen Interessen zu einer A-Custom raten. Die ist dünner (MT/M statt M/H) als die New Beats und "moderner" im Klang. Ist zumindest eher mein Geschmack als die Avedis Teile. Das Stichwort "fein" passt m.E. besser zu der normalen A-Custom als zur New Beat.


    Beide gibts als 13er und 14er (die New Beats auch als 15er). Die 13er sprechen schneller an, sind leichter und nicht ganz so laut wie 14er. Bin aber kürzlich von ner 13er auf ne 14er umgestiegen und finde es viel besser - Geschmackssache einfach.


    Kommst aber eigentlich garnicht drum rum dich selbst durch zu hören. Oder halt Blindkauf - z.B. bei eBay .. und wenn se dir nicht gefallen wieder verkaufen. ;)

    Das wirkt sich eben auf den sound aus, dessen empfinden weiterhin subjektiv bleibt.


    Ach, und gerade weil der Sound subjektiv aufgenommen und beurteilt wird kicken BDs bestimmter Hersteller also besser als andere?


    Ich weiß was du meinst, empfinde das aber grad mit solchen Argumenten / Erklärungen als völligen Quartsch und viel zu pauschal. Insbesondere wenn die Aussage am Ende lautet (und so kams durchaus rüber), dass nur BDs von Tama, DW und Yamaha fett klingen würden. So nen Mist hört man echt selten ..


    @huhust
    Du schriebst, dass er den Beater genau auf die Mitte des Fells einstellen soll. Ohne jegliche Erläuterung dazu (was eigtl der Knackpunkt ist). Stell dir vor: Er tut das, der Sound ist trotzdem nicht besser (weils nur ein paar cm Unterschied waren), aber das Spielgefühl ist anders bzw. schlechter für ihn ..


    Ich nehme nicht an, dass er den Beater extrem weit drin oder draußen hat. Evtl. nutzt er ja sogar die selbe Fußmaschine wie an der anderen Kick (mit gleichem Durchmesser) - dann wäre die Beatersache völlig wurst. Und wenn nicht wär ja trotzdem anzunehmen, dass die Fußmaschinen ähnlich eingestellt sind.


    @Threadstarter
    Wenn du wirklich vergleichen willst, dann konfigurier die neue Kiste doch erstmal genau wie die alte. Mit allem drum und dran: Gleiche Position, gleiche Felle, ungefähr gleiche Stimmung, gleicher Kesselinhalt, gleiche Fußmaschine (oder zumindest gleicher Beater) ..

    Achso: Eigentlich klar, aber dennoch erwähnt: Stelle den Beaterschlag genau auf die Mitte des Schlagfells ein.


    Woher hast du denn diese Weisheit? Minimale Abweichungen zugunsten des Spielgefühls (Physik der Fußmaschine) sind durchaus gängig und beeinflussen den Sound auch kaum. Oder stellst du soundmäßige (wirklich hörbare) Unterschiede fest bei Slave/Master Beater deiner (angenommenen) Dofuma fest?


    Zitat von rumo0

    für den wirklich fetten sound sind auch eigentlich tama dw und yamaha zuständig, weil du bei denen fettere gratungungen findest. Das könnte bei dem magnum auch der fall sein,


    Wer hat dir denn das erzählt? Wie auch immer - kenne genug Mapex, Sonor, Pearl, ... -Bassdrums, die ordentlich wumsen.


    Sicher hat das Holz und die Gratung, genauso wie die Spannböckchen (eine Schraube, zwei Schrauben), Verarbeitung etc. nen Einfluss (bei Bassdrums noch weniger als bei Toms). Aber hauptsächlich gehts um Felle, Stimmung und das was drin liegt, sowie Beater (Kickpad ..?) und Spielweise.


    Da könnte man ja genauso sagen, dass Bassdrums, die nicht entkoppelt sind (mit Rosette + Toms und schlimmstenfalls noch mit dem Reso Spannreifen auf dem Boden liegend) nicht wumsen können. Wobei das immer noch mehr Sinn hätte als es herstellerabhängig zu machen.


    EDIT
    Ich war auch ne Zeit lang der Überzeugung, nix in die BD zu legen wäre besser. Aber wenn die wirklich richtig kicken soll kann man auch die schwer kontrollierbaren Reflexionen im Kesselinneren schlecht gebrauchen - die dämpft nämlich kein vorgedämpftes Fell ab. Nun hab ich aber ein Stück Noppenschaum (44*30*4cm³) unten mit schlagfellkontakt reingelegt und es als viel besser (mehr Kick), einfacher zu handeln etc. empfunden. Wenn man das mit nem bisschen doppels. Klebeband festklebt gibts auch beim Transport keine Schwierigkeiten.


    Es kommt immer drauf an was, wie viel und wie man es rein legt. Da muss am Ende jeder sein eigenes Mittelmaß finden (Extreme sind meistens nicht brauchbar, wie so oft ..)l

    Mit Mehrwertsteuer wären das aber keine 403, sondern 325€. Der Euro ist z.Z. ca. 1,4 mal so viel Wert wie der US Dollar .. Mit Versand & Co. ist man da aber sicher wieder schnell bei 400€.


    Von komplizierterer / teurer / wesentlich längerer Abwicklung hast du eben wie schon angesprochen kaum Verbraucherrechte. Wenn an dem Teil was faul ist kannst du das Ding dann erstmal wieder in die Staaten schicken und dir ggf. zurück schicken lassen.


    Berufsmusiker können ihr Zeug von der Steuer absetzen - richtig. Das macht aber auch Arbeit.

    Wenn die Felle so klingen / so gestimmt sind wie sie aussehen, wirst du da vom Klang her natürlich nicht viel feststellen können. Solltest aber auf jeden Fall die Hardware überprüfen und vielleicht auch mal 1-2 Felle abnehmen und die innere Verarbeitung begutachten.


    Beim Anschauen/Anspielen wirst du wohl zumindest was die Becken angeht Klarheit bekommen. ;)


    Bevor du es kaufst solltest du auf jeden Fall dahin gehen und dir alles in Ruhe ansehen und dann ggf. nochmal ne Nacht drüber schlafen. Nix überstürzen ..


    Vielleicht findest du ja beim Begutachten auch noch Hinweise auf die Serie und evtl. sogar das Alter des Sets. Dann bist du schonmal ne ganze Ecke schlauer ;)


    Edith meint, dass das Loch im BD Reso sehr wahrscheinlich von Hand (nicht sehr professionell) rausgeschnitten wurde.


    .. und dass das Set ganz bestimmt nicht so alt ist, dass es an Sammlerwert gewinnt. Älter als 10-15 Jahre ist das m.E. ziemlich sicher nicht.

    Ebay - für die Hälfte des Neupreises top Becken ersteigern und bei Nichtgefallen wieder - teilweise sogar gewinnbringend - verkaufen und ein anderes ersteigern ;)


    Nur nix überstürzen und in Ruhe am Set testen. Budget Becken, die nicht klingen, würde ich keinesfalls neu kaufen. Da kriegst du wie gesagt billiger viel bessere Becken bei eBay.


    Budget Becken, die ganz gut klingen, sind z.B. folgende:


    http://www.musik-service.de/zu…beat-serie-cnt1586de.aspx


    Werde mir - eben weil es Garantie gibt und weil ich sie mir selbst auf einen Schlag zusammen stellen kann - zwei Rockbeat Crashes dort kaufen. Wahrscheinlich ein 18er medium und ein normales 16er. (Evtl. aber auch ein 15er und 17er - noch nicht ganz raus).


    EDIT
    Habe vor kurzem eine neue A-Custom Hi-Hat für 162€ bei eBay geschossen - mit 3 Jahren Garantie, Rechnung auf eigenen Namen. Hätte ich nicht viel einfacher gehabt, wenn ich beim großen T für 359€ bestellt hätte - allerdings nur mal eben 197€ mehr ausgegeben.

    hab schlechteres erwartet


    Warum, wenn man fragen darf?


    Das Finish ist Custom Amber (Mahagoni) Fade - kommt besonders gut, weil keine Rosetten oder dicken Tomhalterungen die Sicht stören. ^^


    Im Sommer werd ich das (und mich) mal ausgiebiger hier vorstellen, wenn das Set dann ungefähr meinen Vorstellungen entspricht. ;)

    Ist auch einfach eine Sache der (unmittelbaren) Gewöhnung. Setze ich mich ohne Ohrschutz ans Set und hau mal etwas härter rein im ungedämpften Proberaum, gefällt das meinen Ohren zunächst nicht .. aber nach einigen Minuten gewöhnt man sich daran und empfindet es leiser.


    Damit zusammenhängend nimmt man nach sowas aber auch alles andere leiser wahr bzw. hat ein Rauschen auf den Ohren. Nach größeren Konzerten, auf die man ohne Ohrschutz geht, ists im Prinzip das selbe ..


    Für deine Zwecke würde ich dir diesen hier empfehlen: http://www.thomann.de/de/vic_firth_sih1_kopfhoerer.htm


    Für den Metronom Klick nicht so das wahre (da nehm ich lieber richtige In-Ears, die auch etwas dämpfen), aber zum parallelen Spielen / Üben zu Songs perfekt.


    Eins ist jedenfalls sicher: Wenn du ohne Ohrschutz spielst und dazu nen Song über Kopfhörer (In Ears noch viel schlimmer) laufen hast, vergewaltigst du deine Ohren wirklich. Du musst die Kopfhörer so weit aufdrehen, dass das noch viel schlimmer ist als das Schlagzeug ohne Ohrschutz an sich. Kauf dir also nen entsprechenden kopfhörer (der Vic Firth ist nur n Beispiel), wenn dir deine Ohren lieb und teuer sind.


    Hab seit über 2 Monaten nen leichten Tinnitus (und nein, kein Rauschen, wie man es sonst kennt .. sondern nen richtigen Ton) - hatte nicht direkt mit dem Schlagzeug zu tun, sondern mit anderen Stresssituationen. Hörtest fiel danach zwar recht gut aus, trotzdem ist das v.a. nachts im Bett ziemlich scheisse. Und ärztlich kann man da nicht viel machen .. die homöopathische behandlung hab ich nach kurzer Zeit abgebrochen - ist schon irgendwie lächerlich (v.a. wenn man eh weiß, dass es dabei nur um Placebo Effekte geht).

    Nun. Meinen zunächst nüchternen bis fast negativen Eindruck vom Album muss ich nun etwas dementieren. Hab A Nightmare To Remember jetzt gut 15 mal gehört (mehr oder weniger intensiv). V.a. der zweite, ruhigere Teil ist genial - insbesondere die Passage ab 6:00 bzw. 7:15 mit dem Text "In peaceful sedation I lay half awake ..." find ich einmalig und unverkennbar. Hab mir den Text dazu gestern mal reingezogen, ist diesmal (ausnahmsweise?) von Petrucci allein geschrieben worden. Gibt tiefgründigeres von DT, aber trotzdem nicht schlecht.


    Noch was anderes: In den ruhigeren Teilen hört man in den normalen Grooves (bei schnelleren Passagen / Fills nicht) eine Art Tamburin, zeitlich ganz kurz vor der Snare (also nich exakt "auf" dem Snareschlag). Macht das Portnoy mit dem Fuß selbst oder legt da James LaBrie Hand an?

    Was anderes:
    Ist es tatsächlich immer so, dass dickere Crashes wirklich widerstandsfähiger sind? Wenn man z.B. in Betracht zieht, wie schnell man es spielt - wenn man 8tel oder gar 16tel drauf durchklopft, hat das dickere doch u.U. weniger zeit (als das dünnere) wieder in den Zustand auszuschwingen, an dem es wieder widerstandsfähiger / flexibler als in dem ohnehin schon verformten Zustand ist. Etwas blöd zu erklären ..


    Und nochwas:
    Verhält sich die Stärke der Becken für gewöhnlich (innerhalb einer Serie) proportional zum Umfang oder gibts da keine erkennbaren Regeln? Ich mein, dass ein normales 18er A-Custom im Schnitt dicker als ein 16er ist, ist klar .. aber obs da genaue Richlinien gibt. Z.B. so:
    Angenommen das 16er ist in der Mitte am Loch 1mm stark und am Rand 0,5mm - dann müsste das 18er in der Mitte 1,11mm und am Rand 0,55mm stark sein (Faktor 1/9).


    Danke. Die Kuppel bezieht sich aber nur explizit auf den Klang der Kuppel, wenn man diese anschlägt - oder?


    Das bestätigt die Praxis zwar nicht, ist aber im Grunde das was ich wissen wollte - also die theoretischen Grundlagen.


    Zitat von D.drummer

    Aber auch das Abdrehen hat seine wirkung. Bronze hat eine Dichte von 7-8< Kg per Liter! Also geht beim abdrehen ganz schön was verloren an gewicht.


    Wo ist da der Zusammenhang? Die Dichte von B15 Bronze (85% Kupfer, 15% Zinn) ist 8,7kg/dm³ - Kupfer hat eine etwas höhere Dichte als Zinn (~9kg/dm³ zu 7,3). B20 Bronze ist also etwas leichter, dürfte aber noch locker über 8kg pro Liter wiegen.


    Zitat von D.drummer

    Hattet ihr das schon gewusst,das überhaupt nicht viel Bronze in einen Becken somit verarbeitet werden?


    Da ist genauso viel Bronze drin wie es am Ende wiegt. Wenn du die Dichte der Legierung (kannst du dir aus den Dichten der beiden Materialien errechnen) und das Gewicht des Beckens kennst, kannst du ja dann das Volumen errechnen ..


    Zitat von D.drummer

    eig schon
    weil somit müsste man theoretisch mehr oder weniger material einbringen um den gleichen ton hinzubekommen
    :!:


    Kannst du das bitte nochmal auf Deutsch schreiben?


    Frage mich gerade was das mit dem Thema zu tun hat...

    Na ja, ich will hier ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Will heißen, dass es wohl Quatsch ist da serienübergreifend zu vergleichen und zu urteilen. Die Vergleich geht imho nur gut, solang die Becken grundsätzlich alle genau aus dem selben Material sind (B20 ist ja nicht immer gleich B20), in etwa die selbe Form haben, nach dem gleichen Schema bearbeitet/gehämmert, abgedreht etc. wurden. Und das bedeutet eigentlich immer gleicher Hersteller und gleiche Serie ..


    Daher hab ich mich ja auch auf nur auf A-Customs (als Beispiel) beschränkt. ;)


    Via Suche konnte ich zu dem Thema zwar ein paar mehr oder weniger versteckte Anhaltspunkte, aber nix definitives finden.