.. und meistens teurer / aufwändiger in der Herstellung. Ob damit auch hochwertiger sei mal dahin gestellt .. ![]()
Beiträge von m_tree
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hab schlechteres erwartet
Warum, wenn man fragen darf?Das Finish ist Custom Amber (Mahagoni) Fade - kommt besonders gut, weil keine Rosetten oder dicken Tomhalterungen die Sicht stören.

Im Sommer werd ich das (und mich) mal ausgiebiger hier vorstellen, wenn das Set dann ungefähr meinen Vorstellungen entspricht.

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Ist auch einfach eine Sache der (unmittelbaren) Gewöhnung. Setze ich mich ohne Ohrschutz ans Set und hau mal etwas härter rein im ungedämpften Proberaum, gefällt das meinen Ohren zunächst nicht .. aber nach einigen Minuten gewöhnt man sich daran und empfindet es leiser.
Damit zusammenhängend nimmt man nach sowas aber auch alles andere leiser wahr bzw. hat ein Rauschen auf den Ohren. Nach größeren Konzerten, auf die man ohne Ohrschutz geht, ists im Prinzip das selbe ..
Für deine Zwecke würde ich dir diesen hier empfehlen: http://www.thomann.de/de/vic_firth_sih1_kopfhoerer.htm
Für den Metronom Klick nicht so das wahre (da nehm ich lieber richtige In-Ears, die auch etwas dämpfen), aber zum parallelen Spielen / Üben zu Songs perfekt.
Eins ist jedenfalls sicher: Wenn du ohne Ohrschutz spielst und dazu nen Song über Kopfhörer (In Ears noch viel schlimmer) laufen hast, vergewaltigst du deine Ohren wirklich. Du musst die Kopfhörer so weit aufdrehen, dass das noch viel schlimmer ist als das Schlagzeug ohne Ohrschutz an sich. Kauf dir also nen entsprechenden kopfhörer (der Vic Firth ist nur n Beispiel), wenn dir deine Ohren lieb und teuer sind.
Hab seit über 2 Monaten nen leichten Tinnitus (und nein, kein Rauschen, wie man es sonst kennt .. sondern nen richtigen Ton) - hatte nicht direkt mit dem Schlagzeug zu tun, sondern mit anderen Stresssituationen. Hörtest fiel danach zwar recht gut aus, trotzdem ist das v.a. nachts im Bett ziemlich scheisse. Und ärztlich kann man da nicht viel machen .. die homöopathische behandlung hab ich nach kurzer Zeit abgebrochen - ist schon irgendwie lächerlich (v.a. wenn man eh weiß, dass es dabei nur um Placebo Effekte geht).
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Nun. Meinen zunächst nüchternen bis fast negativen Eindruck vom Album muss ich nun etwas dementieren. Hab A Nightmare To Remember jetzt gut 15 mal gehört (mehr oder weniger intensiv). V.a. der zweite, ruhigere Teil ist genial - insbesondere die Passage ab 6:00 bzw. 7:15 mit dem Text "In peaceful sedation I lay half awake ..." find ich einmalig und unverkennbar. Hab mir den Text dazu gestern mal reingezogen, ist diesmal (ausnahmsweise?) von Petrucci allein geschrieben worden. Gibt tiefgründigeres von DT, aber trotzdem nicht schlecht.
Noch was anderes: In den ruhigeren Teilen hört man in den normalen Grooves (bei schnelleren Passagen / Fills nicht) eine Art Tamburin, zeitlich ganz kurz vor der Snare (also nich exakt "auf" dem Snareschlag). Macht das Portnoy mit dem Fuß selbst oder legt da James LaBrie Hand an?
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Was anderes:
Ist es tatsächlich immer so, dass dickere Crashes wirklich widerstandsfähiger sind? Wenn man z.B. in Betracht zieht, wie schnell man es spielt - wenn man 8tel oder gar 16tel drauf durchklopft, hat das dickere doch u.U. weniger zeit (als das dünnere) wieder in den Zustand auszuschwingen, an dem es wieder widerstandsfähiger / flexibler als in dem ohnehin schon verformten Zustand ist. Etwas blöd zu erklären ..Und nochwas:
Verhält sich die Stärke der Becken für gewöhnlich (innerhalb einer Serie) proportional zum Umfang oder gibts da keine erkennbaren Regeln? Ich mein, dass ein normales 18er A-Custom im Schnitt dicker als ein 16er ist, ist klar .. aber obs da genaue Richlinien gibt. Z.B. so:
Angenommen das 16er ist in der Mitte am Loch 1mm stark und am Rand 0,5mm - dann müsste das 18er in der Mitte 1,11mm und am Rand 0,55mm stark sein (Faktor 1/9). -
Quelle: Becken für Rock und New Metal
Danke. Die Kuppel bezieht sich aber nur explizit auf den Klang der Kuppel, wenn man diese anschlägt - oder?Das bestätigt die Praxis zwar nicht, ist aber im Grunde das was ich wissen wollte - also die theoretischen Grundlagen.
Zitat von D.drummerAber auch das Abdrehen hat seine wirkung. Bronze hat eine Dichte von 7-8< Kg per Liter! Also geht beim abdrehen ganz schön was verloren an gewicht.
Wo ist da der Zusammenhang? Die Dichte von B15 Bronze (85% Kupfer, 15% Zinn) ist 8,7kg/dm³ - Kupfer hat eine etwas höhere Dichte als Zinn (~9kg/dm³ zu 7,3). B20 Bronze ist also etwas leichter, dürfte aber noch locker über 8kg pro Liter wiegen.Zitat von D.drummerHattet ihr das schon gewusst,das überhaupt nicht viel Bronze in einen Becken somit verarbeitet werden?
Da ist genauso viel Bronze drin wie es am Ende wiegt. Wenn du die Dichte der Legierung (kannst du dir aus den Dichten der beiden Materialien errechnen) und das Gewicht des Beckens kennst, kannst du ja dann das Volumen errechnen ..Zitat von D.drummereig schon
weil somit müsste man theoretisch mehr oder weniger material einbringen um den gleichen ton hinzubekommen
Kannst du das bitte nochmal auf Deutsch schreiben?Frage mich gerade was das mit dem Thema zu tun hat...
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Na ja, ich will hier ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Will heißen, dass es wohl Quatsch ist da serienübergreifend zu vergleichen und zu urteilen. Die Vergleich geht imho nur gut, solang die Becken grundsätzlich alle genau aus dem selben Material sind (B20 ist ja nicht immer gleich B20), in etwa die selbe Form haben, nach dem gleichen Schema bearbeitet/gehämmert, abgedreht etc. wurden. Und das bedeutet eigentlich immer gleicher Hersteller und gleiche Serie ..
Daher hab ich mich ja auch auf nur auf A-Customs (als Beispiel) beschränkt.

Via Suche konnte ich zu dem Thema zwar ein paar mehr oder weniger versteckte Anhaltspunkte, aber nix definitives finden.
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Hab vor mir zwei neue Crashes aus der gleichen Serie zu besorgen (hab generell nur zwei am Set hängen) - erstmal nur eines (das größere) und in ein paar Monaten dann das kleinere. In dem Zusammenhang bin ich grad am Rätseln welche Größen am sinnvollsten wären, am besten zueinander passen und wie dick die Becken jeweils sein sollten. Dabei ist klar, dass größere, dickere Becken lauter sind und weniger schnell ansprechen als kleinere, dünnere - letztere aber schneller ausschwingen (und demnach m.E. auch in schnellerer Abfolge problemlos bearbeitet werden können ..) etc. pp
Die Entscheidung kann mir natürlich keiner abnehmen - aber ich frage mich gerade, wie die Klangeigenschaften von dem Umfang, der Materialstärke usw. eigentlich beeinflusst werden. Da muss es doch physikalische Grundsätze geben, die generell gelten, oder nicht?
Meine bisherige Ansicht war, dass größere Becken tiefer klingen und dickere Becken auch tiefer klingen. Die Praxis bestätigt diese Theorie allerdings nicht - und auf andere Theorien kommt man durch die Praxis irgendwie auch nicht.
Hab mir dazu mal einige Soundfiles der A-Custom Crashes durchgehört. Aber da komme ich genauso wenig zu einem Schluss wie im Laden, in dem man mal 2-3 Crashes aus der selben Serie anspielen kann:
Das normale 18er Crash klingt z.B. tiefer als das normale 16er - ok, das würde meine Theorie bestätigen. Allerdings klingt dann das normale 20er Crash höher als das 18er. Und lustigerweise klingt das normale 18er Crash tiefer als das Fast Crash (das mag noch angehen), aber auch tiefer als das Medium Crash (welches viel dicker als das normale ist).Ich bin nun irgendwie leicht verwirrt .. wie kann man das verallgemeinern? Kann man das überhaupt? Oder spielen da einfach fertigungsbedingte Toleranzen die entscheidende Rolle - oder aufnahmetechnische Schwankungen bzw. Schwankungen beim eigenen, subjektiven Gehör?
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greb
Kann ich bestätigen, habe ich bei meinem Superstar auch gleich gemacht, als ich es "in Betrieb" nahm. Hab allerdings das Loch nicht zugemacht. Ist außerdem, v.a. wenn man nur 4-teilig unterwegs ist, viel besser von der Statik der BD her und inidivudeller, was den Tom Aufbau angeht (hatte ne Zeit lang 10+12er hängen, aber eher links von der BD ausgerichtet). Allerdings macht das nur einen winzigen Bruchteil eines gut gestimmten Sets aus - und leiser wird das Set dadurch auch nicht, eher im Gegenteil.drumsandbeats
Ich dachte erst wirklich, dass beschichtete bzw. dickere Felle allgemein ein No-Go als Resofelle wären. Das sind so die Trugschlüsse, die sich mangels Informationen so hinten rum einschleichen - aber jetzt weiß ich's ja besser.Wie sich coated Felle als Resos verhalten weiß ich natürlich nicht. Denke mir aber, dass die Toms damit träger reagieren (Resonanz, wie der Name schon sagt ..), damit der Rebound verringert wird und sie dumpfer (weniger lebendig) klingen. Dachte mir, dass das nichts positives sein kann .. insofern.

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Und dazu verwendet er (selbst auf seinem 10er Tom) Emperor coated. "Normal" ist das ncht - und klingen tut da (v.a. bei so nem kleinen Tom) nicht mehr viel, wenn er dann noch ein beschichtetes, recht dickes Resofell einsetzt.Du hast natürlich recht - verboten ist es nicht, ist einfach Geschmackssache. Aber meines Erachtens muss er die Tom Resos nun wirklich nicht wechseln - die sollte er lieber erstmal richtig stimmen und mit dem neuen Schlagfell in Einklang bringen, eh er da was wechselt. Bringt ihm am Ende nicht viel.
Auf das Höherstimmen ist er gekommen, weil ich meinte, dass er die BD Felle etwas anziehen und noch mehr Dämpfungszeug reinlegen sollte, wenn er sie wirklich tot (und leise) machen will. Heel Down ist dann aber eigentlich Pflicht, sonst ist das Schlagfell recht schnell durch ..
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Wäre es nicht vielleicht eine Idee die Toms von den Dimensionen her im Verhältnis genau gleich aufzubauen? Kurzes Beispiel:
Die Referenz stellt ein 12*9" Tom mit 5mm starkem Kessel dar. Zunächst ein paar Größenverhältnisse des Kessels selbst - anhand derer man dann die restlichen Dimensionen berechnet:
Tiefe / Durchmesser: 0,75
Durchmesser (Zoll) / Stärke (mm): 2,4Demnach müsste das 10" Tom dann folgende Dimensionen haben:
7,5" tief
4,16mm KesselDas 14" Tom dann folgende:
10,5" tief
5,83mm KesselMal von der Hardware abgesehen hätte man so zumindest physikalisch vergleichbare Voraussetzungen - abgesehen von den konstanten Größen wie v.a. der Schallgeschwindigkeit (was ja letztlich dann den klanglichen Unterschied macht).
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Er sagte ja, dass noch die Felle vom Vorgänger drauf sind. Ggf. sind die ganzschön ausgelutscht - neue Schlagfelle kann er da doch ruhig kaufen.
Dass der Proberaum evtl. zu sehr scheppert und daher das Knallen kommt war ja auch schon meine Intention.
Die einzigen Investitionen wären ja ein paar Schlagfelle für die Toms und Snare, ein Beater und ggf. ein paar Paar 7As, wenn er die noch nicht hat. Und evtl. ein bisschen Dämmzeug für den Proberaum ..
.. dazu gleich ne Frage: Wie groß ist der Raum, was ist genau drin, sind die Wände nackt tapeziert oder gar Beton? Ist es ein Keller oder ein normales Zimmer?
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Zitat von BuddyRoach
Das ist ja mal ganz großer Käse: Die Resofelle dürfen sehr wohl coated sein. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Benny Greb z.B. verwendet beschichtete Resofelle.
Und dazu verwendet er (selbst auf seinem 10er Tom) Emperor coated. "Normal" ist das ncht - und klingen tut da (v.a. bei so nem kleinen Tom) nicht mehr viel, wenn er dann noch ein beschichtetes, recht dickes Resofell einsetzt.Du hast natürlich recht - verboten ist es nicht, ist einfach Geschmackssache. Aber meines Erachtens muss er die Tom Resos nun wirklich nicht wechseln - die sollte er lieber erstmal richtig stimmen und mit dem neuen Schlagfell in Einklang bringen, eh er da was wechselt. Bringt ihm am Ende nicht viel.
Auf das Höherstimmen ist er gekommen, weil ich meinte, dass er die BD Felle etwas anziehen und noch mehr Dämpfungszeug reinlegen sollte, wenn er sie wirklich tot (und leise) machen will. Heel Down ist dann aber eigentlich Pflicht, sonst ist das Schlagfell recht schnell durch ..
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Würde das Ride möglichst waagrecht aufhängen, um Keyholes zu vermeiden (und spielt sich eh besser).
In bestimmten Positionen kommst du an nem Galgenständer garnicht vorbei. Wichtig ist eigentlich nur, dass das Gewicht des Armes genau auf ein Standbein fällt - d.h. sie müssen die gleiche Richtung haben. Da hält dann auch ein eher mickriger Ständer noch stand.
Ist eigentlich Geschmackssache, wobei das K Ride sicher etwas teurer als das A-Custom ist. Ich bin z.B. von einem AAX Stage Ride auf ein Avedis Ping Ride gewechselt, weil mir das Stage Ride einfach zu dünn (wenig Ping, schnelles Aufschaukeln, "Unsauberkeit").
Beides sind jedenfalls top Becken - keine Frage. Da gibts auch kein besser oder schlechter, das kann man nur subjektiv beurteilen.
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... die BD höher stimmen und noch mehr ausstopfen
Würde ich vorsichtig anfangen und eher hinten anreihen, nachdem du anderen Beater benutzt, falam slam runter hast etc.Zitat von Leudey... einen filz-beater verwenden
Evtl. noch was weicheres drum wickeln und v.a. einen leichten Beater (z.B. Iron Cobra) ohne zusätzliche Gewichte verwenden - ggf. noch den Beater nicht ganz so weit rausziehen .. sind alles Faktoren, die die wucht des schlags beeinflussenZitat von Leudey... das falam slam pad wieder runterreißen (hoffentlich geht das)
Das geht schon, mit einem nicht zu scharfen Messer bzw. einem sehr schmalen Gegenstand (Vorsicht!). Du wirst danach Kleberückstände auf dem Fell haben. Da schafft etwas Spiritus und ein Geschirrhandtuch (das du damit tränkst) und etwas Reibung Abhilfe .. hab die Aktion auch schon hinter mir
Zitat von Leudey... ambassador coated felle bei allen toms & der snare auf schlag- und resoseite ziehen
Als Snare Reso KEIN coated verwenden! Am besten lässt du das Reso drauf, da die Ambassadors sogar dafür schon zu dick sind .. das musst du beim besten Willen nicht wechseln. - EDIT: Und die Tom Resos sollten auch so bleiben wie sie sind - oder zumindest keinesfalls coatedZitat von Leudey... einen dämpfungsring auf die snare legen
Moongel ist da evtl die elegantere VarianteZitat von Leudey... dünnere sticks (7a oder so) bzw. Besen benutzen und Rods ausprobieren
Je nach dem wie groß du bist und wie groß deine Pfoten sind reichen 7A völlig aus .. ich bin grad mal 1,70, aber 7As sind mir mittlerweile zu dünn und leicht - und ich hau nicht extrem rein und spiel auch ab und an mal sehr zurückhaltend. Dünner als 7A brauchst du bestimmt nicht
Zitat von Leudey... üben, bewusst leiser zu spielen (Ferse am Boden, usw.)
Wirst merken, dass du damit in bestimmten Situationen viel mehr Kontrolle hast (und eben v.a. viel leiser spielen kannst). In meiner Anfangszeit spielte ich nur Heel-up, dann irgendwann nur noch Heel-Down und jetzt mischt sich das ganze - meistens Heel Down, aber in einigen Situationen ganz sanft Heel Up -
Auf die Toms Remo Ambassador coated, müsste passen.
Auf die Snare würde ich auch nur ein Ambassador coated setzen, vielleicht noch ein CS Fell. Aber wenn eine Snare knallt, kriegst du den Knall nur weg, indem du sie abtötest und den Klang denaturierst. Habe derzeit das selbe Problem (Superstar Custom 14*5,5) - werd mir bei Gelegenheit ne neue zulegen. Wenn du es richtig machen willst, solltest du dir also ne neue Snare besorgen. Vorzugsweise ne tiefe Snare mit hartem Holz und dünnem Kessel - z.B. Ahorn (Maple) 6,5" aufwärts mit dünnem Kessel (~6mm z.B.).
Nun .. wenn du die BD leise haben willst musst du das Schlagfell eigentlich nur richtig straff machen, das Reso genauso und dann halt richtig viel Dämpfungszeug rein legen. Wichtig ist, dass dieses das Schlagfell mit berührt (dann dämpfst du den Anschlag an sich schon ab). Ist unschön, aber tot dämpfen geht eigentlich fast immer ..
Weiterhin solltet ihr evtl. überlegen den Proberaum etwas zu dämpfen, sofern das nicht schon gemacht ist. "Knallen" tun eigentlich nur die Höhen - und die abzudämpfen ist relativ simpel mit dickem, weichem Teppich an der Wand oder halt Noppenschaum u.ä.
Ansonsten spielst du selbst natürlich die wichtigste Rolle. Die Spielweise muss zur Musik passen - da ists klar, dass Jazzer viel filigraner und vorsichtiger als z.B. Metaler spielen. Ein netter Effekt ist bei ersteren die Dynamik, die sich damit oft ganz von selbst einbaut. Ständig vorsichtig und leise zu spielen geht mir z.B. auf die Nüsse, aber im Wechselspiel miteinander machts v.a. zusammen mit Band richtig Bock

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Kenne viele Leute, die ab 14" aufwärts zweilalige Felle verwenden, darunter einlagige - mach ich auch so. Das wäre dann wohl in Zusammenhang mit gleichen Kesselstärken bei allen Toms zu bringen - eben damit man die nötige Kontrolle über die Kessel kriegt, die wegen ihrer geringen (verhältnismäßig) Kesselstärke aber halt auch fetter klingen.
Demnächst will ich mir ne 14*6,5 Maple Snare zulegen - mein Ziel ist dabei ein tiefer, voluminöser Sound. Wäre da also ein dünnerer Kessel besser? Wie definiert man da eigentlich dünn oder dick? (M.E. wäre dünn z.B. ~5mm) .. nur haben dickere Kessel wohl auch mehr "Power" als dünnere.
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Vielen Dank hab gleich die Überschrift geändert^^
Ouch .. -
Jetzt nochmal ne andere Frage:
Wo ist denn flächen(-anteil) mäßig die Grenze bei Noppenschaum? Nach meinem bisherigen Plan hätten wir ja ungefähr 1/3 der nackten Flächen (22 von 65m²) ausgekleidet - den Boden nicht mit eingerechnet. Mit Boden und Decke wäre die gesamte Innenfläche (mit Fenstern) 85m², ohne Boden 65m². Wenn wir jetzt noch die Decke komplett auskleiden würden, müsste man auch die drei Wände komplett bis oben hin zu machen, damits nicht total dumm aussieht. Das wären dann aber schon 45m², also gut 2/3 der Fläche ohne Boden.
Wo ist da dann die Grenze?
Tretford ist die Auslegware übrigens auch nicht. Das Zeug hat keine Struktur in dem Sinne, aber ist halt echt verdammt hart (ist aber trotzdem Auslegware).
Die Frage, ob "das" auch mit hartem Teppich + Holzlattendecke passieren kann, bezog sich auf die Kammfiltereffekte.

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Kann sowas auch mit sehr hartem Teppich (hat irgend so ne bestimme Bezeichnung, aber fällt mir grad nich ein) und mit einer mit Holzlatten verkleideten Decke passieren?
Würde da ggf. auch Noppenschaum helfen oder muss es Mineralwolle sein? Das Zeug juckt eben auch auf der Haut - möchte da nicht unbedingt ständig drunter sitzen.
