Beiträge von m_tree

    Die Ergebnisse werden als Spoiler nach zwei Wochen bekannt gegeben, und die Nachzügler beim Spielen und Voten können nachträglich ihr Ergebnis einpflegen und schauen, wieviel das geändert hätte. Für die Diskussion nach dem Voting gibt es einen eigenen Thread, den die Nachzügler nicht lesen müssen.

    Grundsätzlich kann nach der Votingphase gern weiter gevotet werden. Ich hatte ja auch angeboten, dass Nachzügler mir noch ihren Track zuschicken können.

    Ein separater Thread kann gern eröffnet werden für die weitere Diskussion. Aber das mit dem Spoiler werde ich aus mehreren Gründen nicht machen. Bitte keine halben Sachen.


    Allerdings frage ich mich, wie viele Leute davon wirklich profitieren. Nach meiner Einschätzung sind's maximal 2-3 Leute, die durch die Verkürzung nicht mehr voten können. Geht deswegen jetzt die Welt unter? Sicher nicht. Zumal sich die Trends in den beiden Gruppen bereits nach den ersten Votes abgezeichnet haben und im großen und ganzen stabil geblieben sind. D.h., durch weitere Votes wird sich an der allgemeinen Wahrnehmung da sicher kaum was ändern.


    Doch, es gibt 25 angegebene Formulare, einer einer doppelt ist; also eigentlich mir 24. und nur 2 von den 4 Teilnehmern haben gevotet. Sind also 22 nicht-Teilnehmer. Also einige davon sind schon prinzipiell Teilnehmer, aber nicht Teilnehmer der casual Gruppe. So meinte ich das.

    Ach so. Es haben halt auch fast alle aus der anderen Gruppe für die Casual abgestimmt und die sind ja prinzipiell auch Teilnehmer.


    Irgendwie rennt sich die Challenge durch diese Diskussionen tot, oder?

    Das kann durchaus sein. Die Diskussion habe ich allerdings nicht entfacht. Ich habe einfach nur eine Entscheidung getroffen, die der deutlichen Mehrheit entgegen kommt und die ich von Anfang an hätte treffen sollen. Mein Fehler - sorry!

    Dass man deswegen diskutiert, ist die nächste Sache. Ich gehe aber auch ganz bewusst darauf ein, weil ich das hier organisiere.

    zb. in der casual gruppe haben erst 2 von 4 teilnehmern selbst gevotet.

    Diese beiden werden nach meiner Einschätzung aber sowieso nicht voten, so wie die eine Teilnehmerin letztes Jahr schon (trotz Teilnahme) nicht gevotet hat.


    (obwohl da schon 22 nicht-teilnehmer gevotet haben)

    Das kann nicht stimmen :/

    Es sind deutlich mehr Votes von Teilnehmern, zumal fast alle auch für beide Gruppen abgestimmt haben.


    Ansonsten:

    Ja, dieses Mal sind ein paar Sachen nicht optimal gelaufen. Beim nächsten Mal wirds wieder besser.

    Bei einer Puffergösse von 256 Samples beträgt die Latenz 5,8ms

    Das ist aber nur eine theoretische Rechnung und - wie du ja selbst weiter unten schreibst - von der Samplingrate abhängig.
    In der Praxis ist die tatsächliche Latenz vom Interface bzw. der Hardware abhängig und höher als die theoretische. Wie ich schon schrieb, haben interne PCI-E Interfaces z.B. geringere Latenzen als USB-Interfaces bei ansonsten gleicher Puffergröße und Samplingrate.

    Ich habe das gerade mal in der DAW mit zwei parallelen Sinustönen getestet. Die habe ich etwas höher (im besser hörbaren Bereich) angesetzt - 1 / 1,5 kHz und dann noch 500 / 750 Hz. Ein Analyzer auf der Summe hat zweifellos ergeben, dass das Phänomen rein psychoakustisch sein muss.

    Dann habe ich mit einem Kopfhörer und einer sachten Änderung (+/-) des jeweils oberen Tons gehört, wie es bei exakt 3:2 klingt. Nach meinem Empfinden schon ein bisschen anders (irgendwie leicht "drückend"), aber einen zusätzlichen tieferen Ton höre ich da nicht. Auch nicht bei verschiedenen Lautstärkeverhältnissen der Töne.

    Ich muss aus Gründen bei meinem Interface mit 512 Samples Buffer arbeiten und auch diese hohe Latenz wird von der Software beim overdubben komplett ausgeglichen. Ich denke, das machen heute alle DAWs so.

    Ah ok - danke für die Info. War mir nicht so klar. Hab's oben mal ergänzt.


    Es macht mE keinen Sinn ein Recordingsystem am Rand der Leistungsfähigkeit zu betreiben und dann vielleicht im „perfekten Take“ einen Knackser zu haben.

    Ausser deine Drums sollen in der DAW live prozessiert werden.

    Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Man muss die Puffergröße aber auch nicht unnötig hoch ansetzen. Fängt es bspw. bei 32 Spls an zu knacksen, wären 64 Untergrenze und 128 eine vernünftige Wahl.


    @Trommelfellaz

    Wenn du das DSP-Monitoring deines Interfaces richtig nutzt und die DAW aus dem Monitoring raus hältst, spielen die Latenzen keine all zu große Rolle mehr. Zumindest, wenn sie mit ASIO und moderater Puffergröße im Rahmen bleiben.

    Wie hoch die tatsächliche Latenz ist, hängt auch vom Interface selbst ab. Interne PCI-Express Interfaces z.B. haben technisch bedingt bei gleicher Puffergröße niedrigere Latenzen als USB-Interfaces.

    Wäre es auch möglich das AT4040 als Bassdrum-Mic zu nehmen? Weil davon hab ich eh nur eins 🤷‍♂️

    Ja. Dafür den Low-Cut ausmachen (flat) und ggf. den Pad-Schalter nutzen.

    Aber bevor du das für die Bassdrum "verschwendest", würde ich es eher verkaufen. Bei aktuell 429€ Neupreis kriegst du für den Verkaufspreis das Rode M5 Stereopaar und das Behringer BA19a (neu zusammen 251€), womit du wesentlich besser aufgestellt wärst.


    Und falls du noch Geld übrig hast, besorg dir am besten ein Focusrite Scarlett Interface. Zur Not die zweite Generation auf dem Gebrauchtmarkt.

    Mit der Software (Focusrite Control) hast du unabhängig von der DAW umfangreiche Kontrolle über dein Monitoring. Kannst dir alles so zurecht mixen wie du es brauchst. Ohne Latenz. Weiß nicht ob das mit dem Steinberg geht ...

    Buffersize auf 64? Oder eher 32?

    Bei schwächerer Hardware dürften 64 Samples die Untergrenze sein. 128 sind schon auch noch OK.


    [Zu hohe Latenzen können - auch mit Latenz-freiem Monitoring - dann ein Problem werden, wenn man mit Overdubs arbeitet. Dann summieren sich die Input- und Output-Latenzen mit jeder Stufe auf.]
    EDIT: Widerlegt. Moderne DAWs gleichen die Latenzen aus.


    Vergegenwärtigen kann man sich die Größenordnung der Latenzen z.B. mit Entfernungen. Ein Meter Entfernung entspricht etwa 3ms Verzögerung. Das liegt beim Schlagzeug also noch im Bereich von Entfernungen von z.B. bestimmten Becken oder der Bassdrum zu den Ohren.

    Ich hätte die Votingphase auch gleich mit zwei Wochen ansetzen können, so wie letztes Jahr. Und die Verkürzung auf die "passende" Dauer von zwei Wochen kommt der deutlichen Mehrheit hier entgegen.

    Nach der scharfen Kritik, wie ich die Beiträge bewerte und ich mich doch etwas länger damit befassen als andere hier ...

    Nach meinem Empfinden war das keine scharfe Kritik, sondern eher eine Reflektion. Sinn solcher Challenges ist ja auch, sich weiter zu entwickeln. Probiere doch mal, das auf die Effizienz deiner Vorgehensweise zu beziehen. Mit anderen Worten: Schneller werden, nicht in zu vielen Details verstricken. Ich sprech da übrigens aus Erfahrung, weil ich auch ein Perfektionist bin.


    Wichtig ist einfach, das nicht persönlich zu nehmen. Keiner meint hier irgendwas böse.

    Wenn du dein Interface richtig benutzt hörst du gar keine Verzögerung beim Einspielen. Brauchbare Interfaces steuern das Monitoring über einen integrierten DSP (Digitaler Signalprozessor). Diesen kann man über eine Software zwar steuern (Lautstärken usw. einstellen), das eigentliche Monitoring-Signal verlässt das Interface aber nicht. Es wird also der Umweg über die DAW (Input und Output-Latenzen) gespart. Deswegen Latenz-frei.


    Beschäftige dich am besten mal genauer mit deinem Interface und installiere die richtige Software dafür.

    Ansonsten kann ich REAPER empfehlen: http://www.reaper.fm

    Der Rechner reicht zum Aufnehmen auf jeden Fall noch aus. Voraussetzung ist aber, dass alles funktioniert und dass das Windows flüssig läuft. Mach da am besten mal ein Windows 10 drauf. Das 11er wird nicht laufen. Du brauchst da auch nicht den RAM auszuwechseln oder aufzustocken. Höchstens 'ne SSD könnte das Ding etwas beschleunigen (sehr zu empfehlen, besonders fürs Windows).


    Komplett Latenz-frei kann man (zumindest digital) nie aufnehmen. Wichtig ist, dass das Monitoring Latenz-frei ist und dass die Latenzen ansonsten niedrig gehalten werden mit ASIO-Treibern und einer nicht zu hohen Puffergröße.

    Es hat mich einfach nur etwas gewundert, wie oft in der laufenden Challenge was geändert wird.

    Die Änderung betrifft doch nur die Dauer der Votingphase. Und eben auch nur, weil ich es vorher nicht einschätzen konnte. Für künftige Challenges besteht dies bzgl. nun endgültig Klarheit. Sonst wurde nichts geändert (abgesehen vom Text in den Voting-Formularen).

    Ich bin SEHR gespannt auf die Ergebnisse. Nun bekommen wir sie eher zu lesen, das ist gut.

    Ich habe mir auch schon Gedanken über die Präsentation der Ergebnisse gemacht:


    Für die Advanced-Gruppe gibts ein Siegertreppchen und für die Casual-Gruppe gibts nur einen Gewinner. Das finde ich sonst nicht verhältnismäßig.

    Jeweils mit Erwähnung und direkt abspielbaren Audiodateien (ziehe ich noch mal mit niedrigerer Bitrate raus für den Upload hier).

    Pro Gruppe werde ich zwei Screenshots aus meiner Tabelle hochladen: Einmal alle Zuordnungen (sortiert nach anonymen Namen) mit Punktestand UND ein Balkendiagramm (y-Achse = Punkte), sortiert nach Punkten.

    Zusätzlich werde ich die Votings noch in je einem PDF komplett offenlegen, so wie letztes Jahr. Das finde ich wichtig für Transparenz.

    Angeregt durch Seelannes Beitrag habe ich die Votingphase eben auf zwei Wochen gekürzt.


    Mit dem Wissen, dass man es nicht allen recht machen kann. Genau das trifft nämlich auch auf die Länge der Spiel- und Votingphase zu. So, wie hier demokratisch abgestimmt wird, können sich die Längen der Phasen doch auch nach der Mehrheit der Teilnehmer und Voter richten. Das ist immer Kompromiss-behaftet, genau wie der Zeitpunkt im Jahresverlauf.


    Dass ich die Votingphase hier zuerst mit vier Wochen angesetzt hatte, hat den Hintergrund, dass ich einfach nicht einschätzen konnte, ob das Votingverhalten wieder so wie letztes Jahr sein wird oder nicht. Und wie sich bereits nach drei Tagen gezeigt hat, ist es genau so wie letztes Jahr. Da hat sich auch keiner über eine zu kurze Votingphase beschwert. Im Gegenteil - ich glaube, den meisten war ganz recht, dass dann die Ergebnisse gekommen sind.


    Momentan sind's ...

    21 Votes in der Advanced- und

    23 Votes in der Casual-Gruppe.


    Aber ist die jetzt schon nach 2 Wochen - weil halt jetzt schon 80% der Beteiligten abgestimmt haben und ungeduldig mit den Hufen scharren? Dasselbe denke ich auch zur Einspielphase. Da wurde dieses Mal nach 2 Wochen auch schon an der Motivation gezweifelt, und den anonymisierten Namen nach haben doch einige recht spät abgegeben.

    Wie bereits angemerkt, waren es letztes Jahr auch zwei Wochen und da hatte sich auch keiner über eine zu kurze Votingphase beschwert.

    Und wie auch schon bereits angemerkt, kann man Spiel- und Votingphase da nicht vergleichen. Ein Voting ist in meinen Augen auch weitaus weniger aufwändig. Das geht auch mit dem Smartphone von überall aus, wo man gerade mal 1-2 Stunden Zeit hat.


    Ich kann dich an der Stelle auch nicht verstehen, weil du selbst schon vor 5 Tagen abestimmt hast.

    OK - dann ab der nächsten Challenge mit 1-10 Punkten. :)


    Inhaltlich finde ich diesen Stil hier übrigens am besten. Also ein kurzes und knackiges Instrumental mit Freiraum für Kreativität. Komplette Songs mit 3-5 Min. Spieldauer, Leadgesang und vielleicht noch anderen Soli halte ich für ungeeignet. Vielleicht könnte ich für die nächste Challenge was von meinem Mix/Master-Stammkunden nehmen.

    Ich persönlich könnte auch gut mit 10 Punkten arbeiten. Dieses Jahr habe ich vielen Beiträgen die gleiche Punktzahl geben müssen, obwohl es zwischen diesen Beiträgen auch eine deutliche Abstufung gab. Aber die Spanne hat eben nicht mehr Auflösung hergegeben.

    Wir können es bei der nächsten Challenge gern mit 10 Punkten probieren. Das sollte kein Problem sein, wenn jeder die Punktespanne nach eigenem Ermessen nutzen kann. Ich dachte mir halt, dass es u.U. auch abschreckend wirken kann, weil man für 10 vernünftig gewählte Abstufungen schon sehr gewissenhaft vorgehen muss.

    Miss_Mieze

    Die "technischen Probleme" sind nur die Absicherung vom Formular, dass keine unvollständigen Votes eingereicht werden.


    Denn ja, du hast einen Denkfehler: es steht da, dass jeder Beitrag bewertet werden muss. Ein paar Punktzahlen werden also mehrfach vergeben. Theoretisch könntest du auch alle mit z.B. 3 Pkt. bewerten. Was aber natürlich Quatsch wäre ...

    Preislich sind die 3 Mic's akzeptabel.

    Das wären dann aber schon vier Mics -> Rode M5 Stereopaar (matched pair): https://www.thomann.de/de/rode_m5_mp.htm

    Dazu die Behringer Grenzfläche: https://www.thomann.de/de/behringer_ba_19a.htm

    Weglassen könntest du erstmal das Snare-Mikrofon, wenn du z.B. die Recorderman-Aufstellung nutzt. Dann wären es nur drei.

    Der springende Punkt war ja, Stereo-Aufnahmen machen zu können. Das geht am besten mit einem matched pair.


    Hast du auch eine Idee, welches Interface ich dafür nehmen könnte? Mein UR22 brauch ich dann ja leider nicht mehr.


    Ein geeignetes Interface: https://www.thomann.de/de/focu…scarlett_18i8_3rd_gen.htm

    Oder gleich mit 8 Mikrofoneingängen: https://www.thomann.de/de/focu…carlett_18i20_3rd_gen.htm


    Z.Z. nutze ich das 18i20 2nd Gen (Vorgänger) und habe es auf 16 Mikrofoneingänge über ADAT erweitert. Damit kann man schon ordentliche Aufnahmen machen und hat Latenz-freies Monitoring (allerdings nur Lautstärken und Panning im DSP-Mixer, keine Effekte).


    Ich möchte mich gerne zeitgleich beim Üben und Songs nachspielen hören und danach meine Drums aufnehmen, also reines Home-Recording.

    Dann würde ich es doch erstmal mit dem AT4040 in der "Wurst"-Aufstellung probieren. Das funzt allerdings nur mit einem 4-piece bzw. 1up1down-Aufbau richtig (ein Hängetom und Standtom). Vorteil wäre, dass du so auch erstmal dein Interface weiter nutzen kannst. Dein UR22 MKIII hat auch Latenz-freies Monitoring über einen DSP.


    Für die ersten Gehversuche reicht auch dein vorhandenes Equipment erstmal, ggf. erweitert mit der Behringer Grenzfläche. Weiterer Vorteil wäre, dass du beim Wechsel auf neues Equipment schon Erfahrung hast.

    Schlagzeugaufnahmen mit zwei Mikros sind immer sehr Kompromiss-behaftet. Entweder nur Mono oder ohne Bumms ...

    Ich würde das AT4040 verkaufen und dafür (mit kleinem Aufpreis) folgendes besorgen:


    - Rode M5 Stereopaar

    - Behringer BA 19A (Bassdrum)

    - Shure SM57 oder Audix i5 (Snare)


    Eine Stereoaufnahme klingt beim Schlagzeug wirklich besser. Die Bassdrum hat ohne ein extra Mikro aber grundsätzlich zu wenig Bumms. Und die Snare zusätzlich abzunehmen ist auch besser.

    Die Rode M5 nutze ich derzeit als Stützmikros an Hi-Hat und Ride, habe ich aber auch schon als Sprechermikro verwendet. Die sind auch ein echter P/L-Knaller.

    Bräuchtest halt auch noch ein Interface mit >4 Mikrofoneingängen. Aber was Brauchbares kostet da heutzutage auch nicht mehr die Welt.

    Dann würde ich das Voting für die nächste Challenge tatsächlich mit 6 Punkten machen, weil 5 Punkte einigen nicht auszureichen scheint.

    Ich kenne so ein Voting von Mix-Contests mit 10 Punkten. Das finde ich aber zu viel.