Beiträge von m_tree

    Mal ein einfacher Ansatz von mir:


    Als Basis die BD gleichmäßig auf Viertel spielen oder - wenn es besser zur Situation passt - den Groove mit der BD weiter spielen (gern auch zusätzlich die Hi-Hat tappen oder die Becken mit dem Fuß zum Schwingen bringen).


    Das Solo eher sachte auf der Snare anfangen. Hier ist natürlich die Frage, was du so aus reinem Spiel auf der Snare rausholen kannst. Das würde ich nach einer Steigerung auf der Snare (Komplexität / Abstand der Zählzeiten, Lautstärke) schließlich auf Toms und Becken erweitern. Was genau du spielst, hängt von deinem Geschmack und deinen Skills ab. Bei Bedarf kann ich Anregungen geben.


    Improvisierte Live-Situationen kann man zwar schlecht üben. Ich würde das aber trotzdem mal "daheim" vorher grundsätzlich durchgehen, wenn du dir so unsicher bist.

    Poet

    Sehe ich auch so. Die DF-Gruppe auf Facebook gibt mir z.B. gar nix. Mich nervt da schon das Grundprinzip mit oberflächlichen Beiträgen und der Kommentarfunktion mit der Antwortenfunktion, wo unter den Kommentaren noch mal ewige Sub-Fäden entstehen können. Dazu noch die Reaktionen, die auch gern mal missbraucht werden, um Kommentare ins Lächerliche zu ziehen und ähnliches. Dann gibt's da auch keine vernünftige Moderation und der Algorithmus tut auch in den Gruppen sein Übriges, zumal es insgesamt sehr unübersichtlich ist.

    Das Niveau ist da gefühlt einfach 10 mal niedriger als hier.


    Als Musikernetzwerk finde ich FB hier und da schon praktisch. Kriege seit einiger Zeit auch ständig Anfragen von Schlagzeugern, Musikern usw. aus aller Welt.

    DerFranz

    Ich denke das ist auch Geschmackssache. Mein direkter Vorgänger in der Band hatte ein weiß-mattes Acrylset mit kurzen Toms und überlanger Bassdrum (die war wohl auch tontechnisch problematisch). Das find ich ganz schrecklich.

    Außerdem habe ich das Pro-M für die Tour extra frisch befellt und habe bewusst ein leicht transparentes BD-Reso gewählt. Mit Cases für Hardware und Trommeln und Tom-Mikrofonen bin ich auch weiter in Vorleistung gegangen.

    Ich hatte nach dem 4. Gig schon Becken getauscht, weil ich fälschlicherweise angenommen hatte, dass laute Crashes und eine laute Ride-Glocke passend für große Open Airs wären. Bei insgesamt 5 Gesangs-Mikros und IE-Monitoring können sehr laute Becken aber in mehreren Hinsichten zum Problem werden. Das sind halt grundsätzlich wichtigere Baustellen als durchgehende Chromböckchen, reflektierende Folie und so ein Schnickschnack.


    Wenn ich mir einen neuen Kesselsatz besorge, dann mal was "Ordentliches", das erstmal im Studio / Unterrichtsraum bleibt. Das Pro-M, die Starphonic Brass und die Tama Hardware sind jetzt als "Tour-Schlampe" verdonnert. Und gewisse Situationen hatten mir in der kurzen Zeit schon gut veranschaulicht, warum es sich kaum lohnt neues bzw. "neu" gebraucht gekauftes Zeug für Touren in der Form zu besorgen.

    Zugegeben ein etwas reißerischer Titel. In diesem Video geht's um die Probleme, die social media verursacht. Zum Schluss wird logisch erklärt, warum klassische Foren wie dieses hier nicht aussterben sollten und sogar ein Teil der Lösung sein können.


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    Der Kanal ist sowieso sehr sehenswert. Youtube bildet bei social media, natürlich sehr abhängig vom Inhalt, m.E. noch positive Ausnahmen. Auf Facebook mach ich fast nix mehr und dieses Forum ist der einzige Ort, an dem ich noch irgendwas in's öffentlich Internet schreibe (abgesehen von meiner Website).

    Ich hatte beim Crash in der Kick immer Sorgen, dass da was ausbrechen koennte. Gut, ich hatte auch keine Tom als Gegengewicht. Allerdings ist ein Ride doch noch schwerer. Fuehlt sich das solide an?

    Kommt halt auf die Konstruktion an. Bei der Mapex Pro-M Bassdrum und dem massiven Halter geht das gut. Kann da keine Instabilitäten feststellen.


    Und es regt sich sowieso alles gegenseitig zum Schwingen an, auch wenn voneinander entkoppelt montiert.



    dann spielt ihr mit der Band auf Events, wo andere Drummer gerne auch mal ein Rack dabei haben, und dann hat das Ride auch keine "Füße".

    Die Band ist froh, dass ich kein Rack nutze. Das betrifft nicht nur die Auf- und Abbaugeschwindigkeit (die bei der Band grundsätzlich sehr hoch sein muss), sondern auch das Be- und Entladen im Bus. Mein direkter Vorgänger hatte zwei Rackteile einfach so im Bus transportiert und das war wohl nicht so das Wahre.


    Ich will jetzt am WE schon dazu übergehen, meine doppelte Iron Cobra nicht mehr auseinander gebaut im Tama Case zu transportieren, sondern zusammengebaut direkt im Hardware-Case. Dann noch andere Kleinigkeiten optimieren.

    Nächstes Jahr vielleicht mal ne Side-Snare hinzufügen, evtl. ein Splash und/oder 14er Floortom.


    Spielt der Gitarrist selbst auch Schlagzeug? Sonst ja eher unüblich, dass sowas einem Gitarristen auffällt. ^^

    Der Gitarrist ist der zweite Chef der Band, kümmert sich um die Backings und die Technik und spielt selber auch ein bisschen Schlagzeug ...

    OK - das mit der Drehung des Teppichs auf dem Riser versteh ich. Werde ich in Zukunft nicht mehr machen.


    mir haben die toms auf der kick von anfang an nicht gepasst. ich hab die auf nem stand und stelle die kick daneben, snare zentriert. und da ich sonst nicht spielen kann, wuerde ich auch nach "form follows function" entscheiden.

    Es geht da nicht um den 1up-1down Aufbau und der Position des Rides über der Bassdrum. Sondern um die Montage des Rides auf der Bassdrum ohne eigenes Stativ. ;)

    Das sieht man schon sehr selten.

    Deine unnötige Unsicherheiten beiseite legen und einen Hauch mehr Cojones bei den Dingen deiner Kernkompetenz mit guten Worten in der Band hinterlegen.

    Ein bisschen Fingerspitzengefühl und eine Grundlage ist in dem Fall schon gefragt. Ich wäre ja der erste, der sich traut, das nach über 30 Jahren erfolgreichen Touren der Band (mit zweitweise 140-160 Gigs pro Jahr), umkrempeln zu wollen. Da sollte ich zumindest erstmal 100%ig sicher mit dem (zugegeben sehr umfangreichen) Set sein und richtig in der Band "angekommen" sein. Ziel ist natürlich beiderseits eine langfristige Zusammenarbeit.

    Auf dem Bild hängt die Ecke des Teppichs vorne über den Riser. Das würde ich persönlich unbedingt vermeiden, auch wenn es die praktische Lösung ist. ^^

    Bin halt 'n Pragmatiker. Im Publikum ist das eh kaum zu sehen.

    Aber evtl. änder ich das noch. Hatte schon Situationen, in denen Stagehands den Teppich kurz nach dem Hinlegen wieder gerade gerückt hatten ... :D

    Der Gitarrist findet das Ride auf der Bassdrum z.B. komisch. Aber ich finde das bei so einem kleinen Aufbau und so kurzen Auf- und Abbauzeiten (mit Transport der gesamten Hardware und Kleinteile in einem Case auf Rollen) viel praktischer. Außerdem steht die Bassdrum auch sicherer durch das Gewicht von Tom + Ride und klingt kompakter.

    Danke fürs Feedback! Das gibt mir definitiv mehr Selbstbewusstsein für mein weiteres Vorgehen. :)


    Einen Vorteil hat es natürlich, wenn das Schlagzeug aus FOH-Sicht mittig oder rechts ist: dann ist die Rhythmusgruppe näher beeinander. Bei dieser Band hier steht der Gitarrist ganz klassisch links und der Basser rechts auf der Bühne. Ich finde das Thema übrigens generell sehr interessant. Auch, weil die Positionierung auf der Bühne eben auch sehr von der jeweiligen Band abhängig ist (nicht nur was die Besetzung, sondern auch "Chemie" innerhalb der Band angeht usw.).


    Hier mal ein anderes Bild von letztem Sonntag (letzter von drei Gigs Fr+Sa+So vergangenes WE) auf einer größeren Bühne mit mittig aufgebautem drum riser. Hier sieht man die leichte Drehung meines Sets gut. Ich drehe einfach immer den Teppich bzw. lege diesen vorher entsprechend der gewünschten Drehung hin. Durch ein rechtwinkliges und parallel zu den Kanten verlaufendes Muster auf dem Teppich kann ich die Bassdrum einfach immer wieder an der selben Stelle auf dem Teppich genau parallel zu den Kanten positionieren:




    Die Band regelt viel vertraglich mit den Veranstaltern und klärt im Vorfeld auch immer viele technische Sachen. Zum Techrider gehören da sicher auch die Positionen der Riser - wobei nicht immer zwei Riser vorhanden sind (meistens aber schon).


    m_tree:
    Ich würde das diplomatisch in der Band ansprehen. Genau so, wie Du uns das hier auch präsentiert hast.
    Erkläre, was Deine Beweggründe sind und frag, ob das nicht vielleicht eine Option wäre.

    Das werde ich definitv noch machen, wenn die Zeit reif dafür ist. Noch ist das für mich in der Anlaufphase (mittlerweile hab ich 8 Gigs gespielt).

    Ich bin durch das Feedback hier erstmal beruhigt, dass ich mit der Drehung des Sets keinen Frevel begehe ;)


    Falls die Verdrehung für dich noch nicht reichen sollte, wäre es ja auch denkbar, den Riser genau so zu stellen und das Set darauf noch zusätzlich ein Stück nach rechts (aus Fahrersicht) zu drehen. Dann wäre es aus Zuschauersicht immer noch akzeptabel.

    Das habe ich da tatsächlich auch gemacht. Nur nicht so stark gedreht wie auf mittig aufgebauten Risern.


    Ich finde eine Drehung der Riser auf der Bühne übrigens sowieso gut. Das muss doch nicht immer alles kerzengerade / rechtwinklig sein ... :/

    90° zum Publikum gedrehte Bassdrums finde ich wiederum zu viel. Wenn meine Blickrichtung zum Publikum bzw. zur Bühnenmitte gerichtet ist, reicht mir das.

    da kann ich für Dich nur hoffen, daß Du nicht mal in der Batschkapp in Frankfurt spielen mußt - da sitzt der Drummer gelegentlich (vom Publikum fast nicht zu sehen) auf dem langen Gang, der zu den Klos führt... - mehr Platz ist dort nicht.

    Ich hab schon in vielen kleinen Spelunken gespielt. Das ist bei der Band zum Glück kein Thema. Mir geht's hier eher um die Optik auf großen Bühnen.


    Kleine Bühne meint in dem Fall hier z.B. (war letzten Samstag):


    Wenn ich mit einer Kick spiele, habe ich die immer etwas eingedreht und entsprechend nicht zentriert.

    Das ist schon mal gut zu hören! :)


    Aber wenn Du schreibst, das bei größeren Bühnen der Drum Riser mittig steht und der Keyboarder immer links ... Was habt Ihr dann hinten rechts auf der Bühne?

    Die Sängerin und der Sänger teilen sich rein. Bei Passivität oder Background-Gesang gehen die nach hinten - je nach Position des Schlagzeugs hinten mittig oder hinten rechts. Der Basser singt ein paar Songs auch Leadstimme und wechselt entsprechend mal die Position, der Keyboarder ist manchmal auch vorn.

    Es wird also auch abseits der beiden Riser hinten noch Platz gebraucht. Eben mal rechts oder mittig.


    Könnt Ihr den Keyboarder nicht einfach stage right und Dich stage left stellen - unabhängig der Bühnengröße?

    Das fände ich auch besser. Die Band gibts aber schon seit über 30 Jahren und die spielen immer noch sehr viel.

    Meinen ersten Gig hatte ich am 31.5. gespielt und da will ich als Neuling nicht gleich alles umkrempeln.

    Mit "gedreht" ist hier gemeint, dass die Bassdrum (wenn nur eine Bassdrum vorhanden ist) nicht "gerade" nach vorn zum Publikum zeigt. Mir geht's bei einem normalen Rechtshänderaufbau um eine Rechtsdrehung des Schlagzeugs aus Pilotenperspektive.


    Bei meiner neuen Band steht der Keyboarder (einer der beiden Chefs) seit jeher immer hinten rechts (aus FOH-Sicht links) auf der Bühne. Auf kleineren Bühnen führt das dazu, dass das Schlagzeug in der linken Ecke (aus FOH-Sicht rechts) steht. Mit einem Linkshänderaufbau würde das gut passen, mit einem Rechtshänderaufbau ist es eigentlich genau die falsche Seite. Dass der Riser da zur Bühnenmitte gedreht ist halte ich für selbstverständlich, zusätzlich drehe ich es aber oft auch noch auf dem Riser.

    Vorgänger bei der Band hatten das Set in der linken Ecke z.T. auch mit gerade nach vorn zeigender Bassdrum stehen. Das halte ich für irrsinnig. Bei so langen und vielen Auftritten führt das bei häufiger Kommunikation mit den beiden Chefs der Band auf der anderen Seite der Bühne doch zwangsläufig zu Nackenproblemen ... oder auch nur, wenn man gern ins Publikum schaut.


    Aber auch auf größeren Bühnen mit mittig aufgebautem Schlagzeug drehe ich es auf dem Riser gern ein bisschen nach rechts. Auch mit nur einer Bassdrum und kleinem Aufbau ohne Equipment links von der Hi-Hat ist der Mittelpunkt halt rein faktisch (auf die Körperhaltung bezogen) die Snare.

    Momentan kommt bei mir noch dazu, dass links von der Hi-Hat nicht nur Metronom und KH-Verstärker sind, sondern auch ein Notenständer mit meinen Notizen.


    Ich finde es viel entspannter, wenn ich meine Blickrichtung zur Bühnenmitte bzw. zur gesamten Band und zum Publikum habe, ohne den Kopf weit nach rechts drehen zu müssen.


    Der Band ist das egal. Die Bedenken gehen eher dahin, dass es das Publikum irritieren könnte.


    Wie sind denn generell die Meinungen dazu?

    Beispiel Major Tom. Da brauchen auch alle anderen aus der Band den Click, um in time zu bleiben.

    Interessant. Das ist einer von wenigen Songs, die wir ohne Klick spielen. Geht auch problemlos.

    Um in time zu bleiben sollte man auch keinen Klick brauchen, eher zum Halten des Tempos oder Spielen mit Bankings.

    Ich weiß hier gerade nicht so recht wo ich anfangen soll ...


    Das geht schon damit los, dass ich nach langjähriger Erfahrung mit verschiedensten Bands und Situationen aus aktueller Sicht nicht mehr nachvollziehen kann , warum du als einziger den Klick hören willst. Auch die Zweifel an In-Ears kann ich nicht nachvollziehen - ich komme mit den günstigen Shure SE215 z.Z. noch gut klar. Auch in meiner neuen Band, wo es live um ~3 Std. reine Spielzeit fast durchgängig mit Klick geht, oft an mehreren Tagen hintereinander.


    Da du in der Band ja mit Akustik-Drums zu spielen scheinst (richtig?) solltest du auch mit gut dämpfenden KH oder IE noch was von dir selbst hören. Kommt natürlich auf deine Grundlautstärke an. Am ehesten geht die Bassdrum unter, weshalb ich diese zuerst aufs Monitoring legen würde.


    Klick nur auf einem Ohr halte ich für keine gute Idee. Wenn du dich und die Band gut hören willst und als einziger den Klick hast, musst du den auch ordentlich hören können, um nicht rauszufliegen. Aber ich würde mir das in Live-Situationen nicht mehr freiwillig antun, als einziger den Klick zu haben.


    Was das dynamische Spiel und In-Ear angeht:

    Zum einen Gewöhnungssache und zum anderen sowieso sehr angenehm, eine hohe Außengeräuschdämpfung mit Latenz-freiem Monitoring der wichtigen Mikrofone zu haben. So spiele ich seit Jahren auch im Proberaum. Der gelegentliche Vergleich zum Sound mit Alpine Gehörschutz ist da jedes Mal ernüchternd. ;)

    Mtree, hatte die vor ein paar Jahren auch gehabt, aber aktuell nicht mehr? Hmm.. Ich habe gelesen, das die Crashbecken, nervig sein können (auf die Rode M5 bezogen), deshalb tendiere ich zu den Oktava's, allerdings ohne weiteres Zubehör (bis auf die Halterungen).

    Mein neu gekauftes MK-012 Stereopaar (Niere) habe ich noch, nutze ich primär als Overheads und würde ich auch nie verkaufen. Nicht mal wenn ich in Besitz von z.B. Neumann KM-184 kommen sollte.

    Die M5 nutze ich als Stützmikros an Hi-Hat und Ride. Klingen nicht so schrill wie die deutlich teureren NT-5.


    Und die MK-012 solltest du dir auch mit Nierenkapseln besorgen. Kugel z.B. wäre eher was für Raumaufnahmen, nicht für Overheads.


    Und dann sind wir hier alle gespannt auf deine Performances. :S