Hab eben mit dem einen Chef der Band telefoniert, u.a. auch wegen der Mikrofonierung. Die Mikros sollen auf jeden Fall alle geklemmt werden, also komplett ohne Stative. Ein paar entsprechende Klemmen zum Testen sind vorhin bei mir eingetroffen. Ob die Ausrichtung live dann genau so sein wird wie bei mir weiß ich noch nicht. Aber es wird auf jeden Fall ein ähnlicher Ansatz sein. Werde da jetzt selbst auch nur zwei e604 für die Toms stellen, um den Rest kümmern die sich.
Beiträge von m_tree
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Ich kann später mal Fotos im Proberaum vom Test-Aufbau machen.
Die Phase der Mikros hatte ich im Mix nicht gedreht. Habe das eben mal probiert, wobei ich den EQ ausgeschaltet und die "Underheads" deutlich lauter (bzw. zu laut) reingemixt habe. Das hat mir bestätigt, dass ich keine Notwendigkeit für Phasendreher gehört habe. Die Snare klingt mit Phasendreher dünner als ohne. Aber mit eingeschaltetem EQ spielt das eh kaum eine Rolle mehr.
Vielleicht ist es besser, wenn ich dafür dann einen neuen Thread eröffne. "Alternative Becken-Mikrofonierung für live" oder so. Würde dann auch Audio-Beispiele anhängen.
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Kleines Update von mir zu meiner Vorbereitung für die Band:
Ich habe immer mehr Gefallen an den beiden Beckenmikros gefunden, die von unten/seitlich jeweils die Hi-Hat+Crash und Ride+Crash (und China) einfangen, hauptsächlich aber Hi-Hat und Ride. Ich verzichte also doch auf ein Overhead. Schon mit 50% Panning klang das im Mix sehr aufgeräumt, Hi-Hat und Ride deutlich lauter / vordergründiger auf den Beckenmikros durch den geringeren Abstand. Ich geh davon aus, dass die jeweiligen Mischer mit der üblichen Hallen/Bühnen-Größe der Band damit gut zurecht kommen werden.
Der von slo77y angesprochene Punkt mit den Vocal-Mics bestätigt mir auch, dass ich ruhigen Gewissens auf ein Overhead verzichten kann.
Das ist wohl auch einer der wichtigsten Faktoren dafür, dass FOH überhaupt nichts mit Studio zu tun hat. Sänger:innen stehen ja auch oft noch direkt vorm Schlagzeug. Kompression der Gesangs-Mics holt den "Schmutz" dann auch noch weiter hoch.
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Natürlich ist es besser, auf einem Pad zu üben, statt gar nicht zu üben. Pads können auch zum Aufwärmen (backstage) hilfreich sein.
Man sollte dabei aber immer im Hinterkopf behalten, dass das eben nur Hilfsmittel und Simulationen sind. Im Prinzip haben Pads und (auch wenn es manche nicht so sehen) auch E-Drums den Hintergrund, dass ein Schlagzeug und auch schon nur eine Snare ein sehr unhandliches und lautes Instrument ist. Die Saitenfraktion hat solche Probleme z.B. nicht. Weswegen die den Luxus haben, immer auf einem richtigen Instrument üben und spielen zu können.
Um zu üben, wie man ein Akustik-Schlagzeug zum Klingen bringt, muss man auch auf einem Akustik-Schlagzeug üben. Es geht ja auch darum, mehr und mehr mit dem Instrument "zu verwachsen" und damit sprechen zu können. Mit Pads kann man aber nicht "sprechen". Und mit E-Drums m.E. auch nur, wenn man ein wirklich hochwertiges nutzt. Bei ein paar Proben musste ich kürzlich auf einem Alesis E-Drum spielen. Da wurde mir noch mal klar, warum ich die ganze Zeit über immer so einen Aufwand betrieben hatte und immer noch betreibe, um Akustik-Schlagzeug spielen zu können. Mittlerweile ja auch, um auf Akustik-Drums zu unterrichten.
Als Schlagzeuger/in hat man in halt leider die Arschkarte, was Lautstärke und Equipment betrifft. Dafür spielt man aber auch eines der geilsten Instrumente, die es gibt. Sorry für die direkte Wortwahl.

Also: "Trockenübungen" auf dem Pad sind gut. Keine Frage. Sollten aber nie die "richtigen" Übungen am Instrument ersetzen. Wenn man komplett ohne Pads auskommen kann - noch besser!
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Oha, dieser Thread ist schon ordentlich lang. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob hier alles geklärt wurde, oder ob es noch Bedarf gibt diesbezüglich. Ich biete ansonsten gerne meine Hilfe an.
Dafür melde ich mal Interesse an.

Der Thread ist übrigens schon eine Auskopplung aus dem "OHP"-Thread. Der sich wiederum vermischt hat mit Linkshänder-Themen bzw. Rechtshänder- vs. Linkshänderaufbau.
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Danke für den ausführlichen Einblick!
Klingt für mich trotzdem alles in allem recht anstrengend. Man gewöhnt sich zwar sicher daran. Der zusätzliche Aufwand, schon allein was Kommunikation und Kooperation betrifft, lässt sich aber eben nicht wegreden.
Nachdem ich mich bei der erwähnten Session von Anfang an ums Schlagzeug gekümmert und über die Hälfte selbst gestellt hatte, hatte ich auch beim Umbau mit angepackt. Das war für mich selbstverständlich. Ich bin insofern auch cool damit und würde nie diskutieren oder so.
Meiner Meinung nach sind wir als Schlagzeuger ja eigentlich immer sehr daran interessiert keine schwache Hand und auch keinen schwachen Fuß zu haben. Also, dass wir ja eigentlich immer daran Arbeiten die schwächere Seite der Stärkeren anzugleichen. Demnach sollte die Frage sich ja eigentlich nicht stellen...
Hatte dann das Ride mit Links und die HiHat mit rechts gespielt. Was ich auch für den sinnvolleren Ansatz bei OHP halte. Wo wir dann auch wieder bei der Beidseitigkeit wären...
Hier muss ich aber noch mal ein Veto einlegen. Ein User hatte mich in der Zwischenzeit privat angeschrieben, der erst durch meine Ausführungen hier darauf gekommen ist, dass er sich das Leben evtl. auch einfacher machen könnte. Nach zwei Jahren "beidseitiger" Spielzeit.
Ich halte es für sehr sinnvoll, die Hände und ggf. auch Füße von der spielerischen "Stärke" anzugleichen. Und das geht am besten mit Rudiments.
Allerdings halte ich eine Spezialisierung der Hände und Füße am Schlagzeug im Normalfall für sinnvoll, um ein Gefühl fürs Instrument und vor allem auch Groove zu entwickeln. Ausnahmen halte ich nur für sinnvoll bei überdurchschnittlich talentierten Leuten. Es geht dabei ja auch um die Effizienz des Lernprozesses und der wird halt erschwert und verlangsamt, wenn man jeden Groove beidseitig gut spielen können muss bzw. will. Kommt natürlich auch auf die Komplexität des Gespielten und die spielerische Präzision bzw. den eigenen Anspruch an.
So wie ich z.B. den Rosanna-Shuffle mit allen Facetten (Refrains ...) im Original-Tempo locker spielen kann, so könnte ich ihn "verdreht" wohl gar nicht spielen. Und ich bin mir ganz sicher, dass es dem Meister selbst auch so gegangen wäre. Auch Simon Phillips hat sein Ride seit seines Umstiegs auf OHP im zarten Alter von 18 links bei der Hi-Hat stehen und wechselt nicht ständig.
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Ich halte es übrigens für überhaupt nicht sinnvoll, sowas im Nachhinein zu editieren. Dann werden Diskussionsfäden zerpflückt und ad absurdum geführt. Nur weil sich einer (wieder mal) nicht unter Kontrolle hatte. Das ergibt doch keinen Sinn.
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drumrumköln und ich sind derzeit (konstruktiv) privat in Kontakt. Meinerseits ist insofern alles entspannt und ich sehe auch aus inhaltlicher Sicht keinen Anlass, meine Beiträge hier zu editieren.
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Das mit den zwei kleinen Stativen von unten oder auf halber Höhe bzw. von vorne oder der Seite für alle Becken hab ich auch schon gemacht, wenn ich den Materialaufwand so gering wie möglich halten wollte. Das kann gut funktionieren, hängt aber meiner Meinung nach dann tatsächlich auch stark von den Crashes und Chinas und deren Positionen ab, also wie hoch oder tief diese hängen, wie laut diese sind bzw. wie diese gespielt werden. Gerade Chinas können viel versauen, da sie oft noch mal lauter als der ganze Rest des Sets sind.
Ich hab das vorhin mal getestet mit zwei Rode M5 (nicht NT5). Vorher den Aufbau angepasst bzw. auf 12+16" Toms und zwei Crashbecken reduziert. Das laute 20er Zildjian FX Oriental China Trash habe ich hängen lassen. Das würde ich aber eh nicht für die Band / Tour benutzen, sondern ein leiseres 18er. Wenn überhaupt.
Der erste Anlauf hat auch gleich ganz gut hingehauen. So kamen Hi-Hat und Ride vordergründiger und filigraner rüber als die Crashes und das China war auch nicht zu laut. Ein Vergleich mit einem M5 als Mono-Overhead in ca. 170cm Höhe mittig über dem Set über dem Master-Pedal (bzw. zwischen Snare und Toms) hat mich aber zu dem Schluss gebracht, dass ein Overhead einfach besser klingt.
Zumal auch nach starkem Ausdünnen untenrum ohne Panning noch Kammfilter bei den beiden Mikros zu hören sind. Klingt jedenfalls unsauber.
Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mir noch ein Kleinmembran-Kondensator als Mono-Overhead besorge und die beiden M5 für Hi-Hat und Ride nutze (jeweils von unten abgenommen, so wie ich's auch für meine Aufnahmen mache). Ich denke, das ist unabhängig von der Größe der Location eine runde Sache, die ich dem jeweiligen Mischer dann anbiete. Wenn das Mono-OH so ausgerichtet ist, dass es die Crashbecken und ggf. das China ausgewogen einfängt, reicht's ja. Dass bei allen Beckenmikros (OH inbegriffen) ein beherztes Ausdünnen unter 1 kHz mittels Shelf angebracht ist, brauch ich dann sicher nicht mehr zu sagen ...
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Clipmikros an den Toms dürften das kleinste Problem sein. Sennheiser e604 schweben mir dafür vor. Die Grenzfläche in der Kick sollte auch kein Problem sein. Vor allem beschwert die das Kissen etwas und hindert es so zusätzlich am Verrutschen.
Musst du die Kabel denn auch selbst stellen? Oder gibt es da einen eigenen Bestand der Band?
Ich hoffe, dass ich mit der Verkabelung gar nichts zu tun haben werde. Das weiß ich aber noch nicht.
Alles anzeigenDas mit den Mikros war wohl vor längerer Zeit eine Idee des Schlagzeugers selbst und hat eben den Hintergrund, dass das Monitoring gleich bleibt. Unabhängig vom Equipment des Mischers, der ja nicht immer der selbe ist.
....aus der praxis siehe, bsplw. MoM Jovi Erfahrungen.
Ich will das bei mir im Raum vorher sowieso alles testen.
was auch immer mit alles gemeint ist, bei dir im Raum ist nicht, Draußen wo anders und drausen Woanders ist eher selten gleich.
Trotzdem waren alle sehr zufrieden, denn wir waren in 3 Tagen extrem vorangekommen. Die Technik passte, das Monitoring war gut eingestellt, Stellen waren abgesprochen.
Soundmäßig war es aber erwartungsgemäß nicht das, was man vom Probewochenende mitgenommen hatte. Der Monitorsound war ein anderer und meine Snare gefiel mir gar nicht. Hier trifft dann halt die Praxis auf die Theorie.

p.s Danke auch MoM Jovi für die ehrliche Aussage/Meinung und Teilung

btw: zur Threadüberschrift passt aber vieles nicht mehr so ganz, passiert im eifere des gefechts, imho einen extra thread zu dem thema oder explizit zu deiner neuen band wäre vielleicht, die bessere Wahl, zumindest ne Überlegung.

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass ich kaum noch auf deine Beiträge eingehe. Aber mal ausnahmsweise:
Es gibt durchaus einige Dinge, die bei guter Reproduzierbarkeit (Stimmungen inbegriffen) gleich bleiben. Und man ist gut damit beraten, diese Sachen auch vorher abzuchecken. Denn live gibts immer genug, das sich ändert.
Was z.B. gleich bleibt sind die Natursounds und Direktsignale, die die Mikrofone aufnehmen. Z.B. kann ich gut testen, wie die Bassdrum mit welcher Mikro-Kombination klingt. Und bei sowieso immer gleichem Set-Aufbau eben auch wie ich die Becken-Mikros aufstellen kann, sodass die Lautstärken der Becken in einem guten Verhältnis sind und am Ende ein brauchbarer Monomix rauskommt.
Ansonsten sollte es auch mir überlassen sein, welche Themen ich in meinen eigenen Threads behandel. Solang es die Mods nicht stört.
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Wenn ich die Mikros nicht auch noch verkabeln muss kann ich damit leben. Muss ich aber noch klären.
Ich will das bei mir im Raum vorher sowieso alles testen.
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Die haben Roadies und einen Fahrer, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das mit den Mikros war wohl vor längerer Zeit eine Idee des Schlagzeugers selbst und hat eben den Hintergrund, dass das Monitoring gleich bleibt. Unabhängig vom Equipment des Mischers, der ja nicht immer der selbe ist.
Auf Overheads will ich sowieso verzichten und nur kleine Stative nutzen. Toms mit Clipmikros. Bei der Snare will ich's erstmal ohne Clips probieren (fürs untere hab ich mir schon was überlegt). Bassdrum mit Grenzfläche + dyn. Mic im Reso-Loch. Aber auch mit Stativ. Ein Clip am BD-Spannreifen wird nicht halten, schätze ich.
Da ich sowieso nur kleines Besteck nutze finde ich das nicht weiter tragisch. Dann pfuscht mir beim Set-Aufbau wenigstens keiner dazwischen und macht ein Clip-Mikro oben an die Snare. Das mag ich nämlich nicht.

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Bei der Gelegenheit mal 'ne andere Frage:
Ich bin gerade mit der Situation konfrontiert, mein Set für meine "neue" Band live selbst mikrofonieren zu müssen. Find ich eigentlich ganz gut. Das ganze sollte aber immer möglichst schnell gehen. Weil die Overheads live ja nun eh eine ganz andere Rolle spielen und i.d.R. nur in Mono für die Becken dazu gemixt werden, würde ich das mal anders angehen: mit kleinen Stativen und zwei Kleinmembranern so von unten oder seitlich mikrofonieren, dass ich jeweils die Hi-Hat + Crash und Ride + Crash gut einfange (ggf. noch ein China). Könnte man das so machen? Vielleicht sogar besser als Overheads + extra Mikros für Hi-Hat und Ride?
Meines Wissens werden FOH-Mixe ja sowieso immer eher in Mono gehalten. Wäre ja blöd, wenn die Leute links direkt vor der Bühne was anderes hören als die rechts direkt vor der Bühne.
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Beim Wechseln des Schlagfells habe ich mir angewöhnt, auch das Resofell abzuschrauben, es vom Staub und den „Stick-Holzspänchen“ zu reinigen und dann neu aufzuziehen und zu stimmen, bevor ich das neue Schlagfell aufziehe. Denkst du, dass das dieses Vorgehen für den Klang des Resofells eher nachteilig ist?
Wenn du es exakt wieder so aufziehst (Logo an der gleichen Stelle) kaum, wobei das ständige Ab- und Anspannen schon nachteilig sein könnte. Und m.E. auch unnötig. Bei Fellwechseln drehe ich die Trommel einfach mal um, sodass die Seite ohne Fell nach unten zeigt, hebe sie über mich und blase sie (mit geschlossenen Augen
) aus. Da kommt nach längerer Zeit schon einiges an Staub und Dreck raus. -
Kleines Update zur Band (hatte mich vorhin mit den beiden Chefs getroffen):
Die haben insgesamt fünf verschiedene Mischer. Allerdings kümmern sich alle Musiker selbst um die Mikrofonie, den Schlagzeuger inbegriffen. Es geht bei der Backline bei denen auch viel um Effizienz bzw. Geschwindigkeit vom Auf/Abbau. Schlagzeug wird immer zuletzt beim Soundcheck gemacht, weil das am längsten zum Aufbau braucht. Ich muss also meine eigenen Schlagzeugmikrofone stellen und mich selber um die Mikrofonierung kümmern, auch damit das Monitoring immer gleich bleibt. Find ich aber grundsätzlich gut. Standard ist bei denen auch Snare Top+Bottom und die Kick auch mit zwei Mikros.
Gut finde ich auch, dass immer alle den Klick hören. Für ein paar Songs muss ich den Klick selber über ein eigenes Metronom erzeugen, der Großteil kommt mit ein paar Loops, Keys usw. vom Band. Bisher hatte ich live immer nur als Einziger den Klick. Was aber definitiv mehr Stress bedeutet.
Muss mir auch komplett Cases für alles besorgen, damit's Road-tauglich ist.
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Die SP-Handtuchrolle am Schlagfell hatte ich vor langer Zeit mal probiert, glaub ich. Konnte mich aber nicht überzeugen.
Mit Klettband befestigte Kissen halten beim Transport auch nicht 100% zuverlässig. Mein damals mit doppelseitigem Klebeband (welches übrigens nach so vielen Jahren deutliche Rückstände hinterlassen hat) festgeklebter Schaumstoff hat dagegen gehalten.
Die Dämpfung über Spannböckchen mit dem Kessel zu verschrauben ist auch ein interessanter Ansatz.
Und ansonsten werde ich den Test mit den neuen Tom-Resos machen. Also mit jeweils möglichst exakt gleicher Stimmung beider Felle Testaufnahmen machen um dann einen direkten A/B-Vergleich zu haben. Kann ich ja dann hier veröffentlichen.

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Stimmt schon wegen des Schaumstoffs in der BD. Ich bin davon vor langer Zeit auch aus Überzeugung weg.
Mit beidseitig PS3 brauche ich im Prinzip gar nichts in der BD, PS3 ist ja schon vorgedämpft. Mir geht's dann wirklich nur ums gezielte Zähmen der Reflektionen im Kesselinneren für die Mikrofonierung.

Werde noch mal überlegen, wie ich's mache. Im Zweifelsfall bleibts so, wie's jetzt ist: kleines Kissen, das lose drin liegt und das ich nach dem Aufstellen immer ans Reso lege. Klingt nach Testaufnahmen für mich runder als am Schlagfell.
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Wenn er oder sie nach so vielen Gigs immer noch dabei ist, scheint die Band zufrieden zu sein. Entsprechend würde ich mir als "Dienstleister" über Gates, Kompressoren und EQ keinerlei Gedanken machen. Entsprechend wäre mein Ziel einfach "nur", mit einem für mich gut klingenden Schlagzeug auf die Bühne zu gehen. Dämpfen, abkleben, umstimmen kann man bei Bedarf in Absprache mit dem Techniker immer noch.
Genau so habe ich das auch vor. Das mit den Gates ist ein anderes Thema, das ich bei vielen Technikern anspreche. Habe es auch bei versierten und guten Leuten erlebt, dass die Thresholds zu hoch angesetzt sind. Es ist einfach ärgerlich, wenn vorn raus (im schlimmsten Fall) alle Ghostnotes, fleißig gespielte BD-Doubles und ggf. leise Tom-Schläge fehlen. Das muss einfach nicht sein, ganz unabhängig vom Sound. Aber ich geh davon aus, dass das sowieso nicht der Fall sein wird und sich das Thema in wenigen Minuten klärt.
Ansonsten sind die weiteren Antworten sehr aufschlussreich

Ich halte vieles mittlerweile auch immer pragmatischer. Früher war ich bei Fellen und Fellwechseln viel dogmatischer.
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Zwar mische ich nicht live (sondern spiele lieber selbst), aber trotzdem mal ein paar Gedanken von mir dazu:
Live ist grundsätzlich eine andere Baustelle als Recording. Und zunächst geht's bei den Einzelsignalen ja erstmal ums Einpegeln und Einstellen von diversen Effekten (EQ, Gate, evtl. Kompressor). Werden alle Trommeln nah mikrofoniert, würde ich die Overheads live hauptsächlich für die Becken nutzen und untenrum entsprechend ausdünnen. Und besonders wenn der Natursound von der Bühne dann noch 'ne Rolle spielt, sind die Trommelmikros besonders wichtig und stellen den Löwenanteil, während die Overheads (nach meiner Einschätzung) nur leicht für die Becken dazugemischt werden müssen.
Anders gesagt: die übliche Reihenfolge hat auch einfach den Hintergrund, dass es erstmal noch gar nicht um die Lautstärkeverhältnisse geht, sondern um das Optimieren der Einzelsignale. Nach meiner Erfahrung werden die Overheads zum Schluss beim Spielen des gesamten Sets eher nur noch dazu gemixt, wobei auch gleich die Lautstärkeverhältnisse gemacht werden.
Und ich hab auch schon ein paar fragwürdige "Hacks" beobachten dürfen. Das Absenken der Höhen auf den Overheads bei Fehlen von Tom-Mikros war ja noch halbwegs nachvollziehbar. Aber den Becken-Bleed auf Tom-Mikros als Ersatz für Overheads zu nutzen war mal echt 'n Ding. Und das bei einem Open Air mit einer Bigband - die hätten da auch nicht mal ein HH-Mikro aufgestellt, wenn ich nicht drauf bestanden hätte.
Was auch oft vernachlässigt wird ist das Ride. Wenn man schon ein Mikro an die Hi-Hat stellt, die je nach dem auch schon gut übers Snare-Mic und die Overheads kommt, dann doch am besten auch gleich noch eins ans Ride.
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Wirst Du bei der Band InEar-Monitoring einsetzen?
Ja. Wird sein müssen, weil alles mit Klick.
Ich fahre morgen erstmal nach Weimar und treff mich mit den beiden Chefs der Band.
Das mit dem Test ist eine sehr gute Idee. Das werde ich vorher machen und mit Testaufnahmen dokumentieren.

In solchen Threads wie diesen wird mir übrigens wieder klar, warum ich hier immer noch aktiv bin und in anderen Foren (oder auch FB-Gruppen) nicht.
