Beiträge von m_tree

    Ich habe das gestern frisch befellte Set (inkl. neuem Teppich) übrigens eben mal durchgestimmt und mit einer Testaufnahme probegespielt. Spätestens beim Vergleich der Aufnahmen wusste ich, dass sich das echt gelohnt hat. Auch die Bassdrum klingt trotz gleichem Fell-Setup mit Falam Slam viel besser. Die Toms kommen mit ein bisschen Watte drin nun komplett ohne Dämpfung aus, ohne dass auch nur noch ein Fitzelchen störend nachsingt. Ganz ohne Ölfelle.


    Übrigens find ich, dass sich Pinstripe und EC2S, die ich vorher drauf hatte, gar nicht so viel nehmen.


    Und noch mal zu Studio vs. Live:

    In größeren Dimension hat man live bei den Trommelmikros genau mit den selben Problemen zu kämpfen. Man kann nur anders damit umgehen - bspw. Kann man im Studio auch (händisch programmierte) Automation für die Toms statt Gates nutzen. Der Tiefbassanteil spielt eine etwas andere Rolle, weil ein Studiomix überall funktionieren muss, ein Livemix nur auf der jeweiligen PA in der jeweiligen Location. Overheads und Raum hatte ich ja schon genannt.


    Dass ein Simon Phillips seine Bassdrums nur im Studio beschwert und generell kein Mikro am Snare-Teppich mag, hat wohl eher mit seiner speziellen Art und seinem speziellen Sound zu tun. Der spielt auf den Toms auch beidseitig Amba Clear und stimmt die nach eigener Aussage gleich hoch. Da würden andere wohl die Krise kriegen. Oder anders gesagt: der ist halt auch nicht "normal".


    Aber live liegt öfter z.B. ne Grenzfläche in der BD plus ein dynamisches Mic im Reso-Loch. Ich habe auch ein paar Live-Mischer kennengelernt, die ein Teppich-Mikro hinstellen, einer schwört sogar für einen fetten Snare-Sound drauf. Die machen sich die Mühe bestimmt nicht ohne Grund ...

    Während man im Studio bei genügend Zeit und Geld ja gerne mal das ein oder andere herauskitzelt und daher mit Mikrofonen und neuen Fellen nicht allzu sparsam umzugehen pflegt, macht man das auf der Bühne für Millionen, also draußen, wo Luft weht und nicht das Klassikpublikum die Stecknadel von der Hose des Dirigenten fallen hört, nur dann, wenn man ansonsten zu wenig zu tun hat, zu viel Geld und Personal hat oder einfach seinen überschwenglichen und völlig verständlichen Frühlingsgefühlen nachgeht. Das darf man, das ist schön, man darf dann aber die alten Neider eben auch schön finden, die sich ein bisschen belustigen. Jeder will seinen Spaß.

    Immer wieder interessant, wie sich die Dinge zurecht gedreht werden. Den Fellwechsel mach ich auch aus dem Grund, dass ich keine Felle mehr vom Tourset wechseln muss (außer vielleicht mal das Snare-Schlagfell). Das nervt nämlich bei 90-100 Gigs im Jahr, wo Auf- und Abbau möglichst schnell gehen sollen und das Set immer im Tourbus bleibt.


    Und ich zieh auch genau aus dem Grund Pinstripe auf, damit das auf der Bühne einfach funktioniert. Auch, wenn die Stimmung mal nicht perfekt ist.


    Auf der Bühne geht es um Effizienz und Haltbarkeit.

    Allein schon zwei Mikrofone für eine Trommel sind völliger Overkill. Das brauchen noch nicht mal die Vollprofis (oder gerade die nicht).

    Ist schon lustig. Der eine Chef der Band, Gitarrist (langjähriger Vollprofi), besteht auf 2 Mikros für Snare und Bassdrum. Denn das klingt nicht nur im Studio fetter.

    Live und Studio unterscheiden sich da eher beim räumlichen Anteil. Im Studio lohnen sich u.U. Raummikrofone. Live werden Gesangsmikros oft schon unwillkürlich zu einem Mix aus Overheads und Raummikros. Zumal die PA im Raum ja auch Nachhall erzeugt.


    Das nächste mal werde ich übrigens überlegen, ob ich hier noch mal was frage. Ich hab mir ja nicht nur das meiste selbst beigebracht, sondern komm alleine sowieso gut zurecht. Ich mach das hier auch aus sozialen Aspekten. Aber bei solchen Sticheleien und ...

    Das darf man, das ist schön, man darf dann aber die alten Neider eben auch schön finden, die sich ein bisschen belustigen. Jeder will seinen Spaß.

    ... kann ich da auch drauf verzichten. Dient ja dann eh nur zur Belustigung. Für mich dient das übrigens auch zur Belustigung, weil ich ein Freak bin und es mir Spaß macht, so in die Details zu gehen.

    Wenn man Pinstripe kauft und sich über frischen Klang Gedanken macht, das

    erinnert mich irgendwie an Maultäschle.

    Ah ja - und gleich geht's dann weiter mit "lern erstmal Stimmen und kauf ordentliche Felle, aber auf gar keinen Fall Pinstripe!".


    Noch jemand?


    Ich meinte ja schon, dass man da nach meiner Meinung eh keine Unterschiede hört. Einfach mal richtig lesen.

    Die Logos sind ja gleich. Mir ging's da eher um das Alter der Felle. Also wenn ein Fell z.B. 11 Jahre gelagert wurde und das andere 1 Jahr oder einen Monat. Es ging ja hier schon um die Alterung von Kunststoffen. Wobei nicht so ganz klar geworden ist welche konkreten Zeiträume da problematisch werden. In den Weltmeeren "hält" sich das Plastik ja auch ewig.


    Habe in den letzten Jahren Remo und Evans gemixt. Jetzt auf BD und Toms komplett Remo und auf der Snare Evans.


    So ein kompletter Fellwechsel ist auch immer mal ganz gut um alles zu reinigen, die Schrauben der Spannböckchen und Halterungen nachzuziehen und andere Kleinigkeiten zu optimieren. Mach ich jetzt halt auch mit dem Ziel, dass ich erstmal Ruhe hab mit dem Tourset. Pinstripe, Falam Slam mit Filz-Beatern ... dann reicht mal ein Wechsel des Snare-Schlagfells und das wars.

    Die Felle sind heute gekommen. Von allen Remo-Fellen (BD, 12+16 Toms komplett) ist das 16er Pinstripe als einziges in einer Folie statt Karton gekommen. Ist das nicht ein Hinweis auf ein viel älteres Fell? Remo verpackt die Felle doch schon lang nicht mehr in Folie.


    Bin zwar der Meinung, dass man das Alter nicht hören wird, ähnlich wie bei den 3,5 Jahre aufgezogenen Diplomat als Resos.

    Aber wenn man schon so einen Aufwand betreibt, um auch den letzten Furz und jede Eventualität zu optimieren ...

    Wie das so ist - wenn man einmal angefangen hat will man's dann auch genau wissen ;)


    Hier mal 'ne Transkription. Ist mit 174 bpm statt 87 notiert. Mit dem Hintergrund, dass ich die ersten Rolls rhythmisch zuerst nicht genau einordnen konnte. So sind es dann jetzt doch nur 32stel auf den 87 bpm (bzw. 16tel auf 174).


    Bin mir beim ersten Roll auch immer noch unsicher. Die einzelnen Tom-Schläge sind kaum hörbar und die Bassdrum passt rhythmisch nicht zu den Tom-Rolls (ist langsamer). Falls sie es so wie notiert spielen wollte, hat sie es nicht sauber hingekriegt. Sowas geht mit 'nem Doppelpedal und sinnvollen Handsätzen besser (Hängetom mit links, Standtom mit rechts).


    Eine Transkription kann ich schon erstellen. Ich spiele das dafür aber auch langsamer ab (geht direkt im Player auf Youtube).


    Meine Ausrede ist die Vorbereitung auf ein Live-Set von über 50 Songs. Aber ich bin auch einfach nachtaktiv. ;)

    Wenn ich das richtig verstehe muss die Masse schon den Kessel selbst beschweren.

    Wenn der Attack verstärkt werden soll, ja. Um das Ausschwingverhalten zu ändern, kann man auch das Stativ beschweren.

    Weil ich nur Floortoms und Bassdrum beschwere kann ich nichts zu Stativen sagen. Wobei sich mir nicht erschließt, was ein Beschweren eines sowieso schon stabilen und schweren Stativs bewirken soll. Ob ein Hängetom mit dem selben Haltesystem auf der Bassdrum oder mit Multiklammer an einem Beckenstativ befestigt wird ist doch ziemlich egal, oder? Alles, was man auch unter einem nah aufgestellten Mikrofon nicht mehr differenzieren kann, dürfte keine Rolle spielen. Für mich jedenfalls nicht.


    Mir ist beim Beschweren von Floortoms und auch beim Umstieg auf starre (nicht gefederte) Floortom-Beine vor allem eine Verkürzung des Sustains aufgefallen. Und genau aus diesem Grund mach ich das auch. Den Sound der Bassdrum durch zusätzliches Gewicht würde ich als "kompakter" bezeichnen.


    Manchmal wundere ich mich, wie weit Freds immer wieder (u.U. bei Beteiligung gewisser Forenusern?) vom eigentlichen Thema ins fortgeschritten Nerdige abschweifen...

    Das Offtopic habe ich zwar von Anfang an selber mit unterstützt. Mich nervt hier fortwährend aber nur ein User (der hier kürzlich wieder mal gesperrt war), der mir nicht nur in "meinem" Thread sagen will was ich zu tun habe, sondern auch fortwährend spamt und jede nerdige Diskussion ins Absurde zieht. Dieser schmale Grat ist dann für Außenstehende oft nicht mehr differenzierbar.

    Wenn ich das richtig verstehe muss die Masse schon den Kessel selbst beschweren. Das kann z.B. eine Sticktasche am Floortom sein. Oder eben irgendwas, das man in die Bassdrum legt. Ich beschwere die Bassdrum in meinem aktuellen Live-Aufbau mit dem Tom-Halter, einem Tom und dem Ride. Damit schlage ich gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Einsparen von Hardware (und schnellerer Aufbau), Sound-Optimierung und besserer Stand der Bassdrum. Hatte es mal auf einem Festival auf einem fremden Teppich erlebt, dass die Bassdrum freistehend ständig weggerutscht ist. Wenn es mal schnell gehen muss kann einem sowas beim Gig dann den letzten Nerv rauben. Wobei ich mittlerweile immer einen eigenen Teppich dabei habe.


    Ich hatte mal einen mikrofonierten A/B-Vergleich gemacht mit Tom hängend vs. auf Snare-Stativ. Es handelte sich dabei um das Mapex-System zur Tom-Aufhängung.

    Tatsächlich konnte ich keinen Unterschied feststellen. Sinn und Zweck war für mich, herauszufinden, ob das Sustain auf dem Snare-Stativ kürzer ist.


    Nachher könnte ich 1-2 Bilder posten, falls Interesse besteht.

    Ich wollte hier ja demnächst drei Vergleiche posten: Tom-Resos alt vs. neu, alternative Becken-Mikrofonierung und Vergleich von Tom-Mikrofonen. Würde von den ersten beiden Vergleichen aber gern absehen.


    Zwar werde ich mein Set komplett neu befellen. Das mach ich einfach, weil es sowieso überfällig ist und jetzt vor der Tour sinnvoll ist. Auch, weil ich in dem Zusammenhang viele weitere Anschaffungen machen muss und die paar Felle (inkl. neuer Snare-Teppich) nicht weiter ins Gewicht fallen. Aber weil die Tom-Resos jetzt erst 3,5 Jahre drauf sind werden da kaum Unterschiede hörbar sein, denke ich. Die wechsle ich eher prophylaktisch.


    Mit der alternativen Becken-Mikrofonierung hatte ich noch mal rumprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass das eher nur was für Notfälle ist. Overheads klingen einfach viel besser (zumindest bei meiner aktuellen Aufstellung) und die übliche Vorgehensweise mit Stützmikros an Hi-Hat (und Ride) ist eben aus guten Gründen so populär. Der Unterschied von Live und Recording beläuft sich dann eher auf den Mix der Spuren, besonders was die Rolle der Overheads betrifft.


    Mittlerweile hab ich zwei Sennheiser e604 für die Toms da, die dann mit auf Tour gehen. Hab schon erste Vergleiche mit meinen bisher für Aufnahmen genutzten t.bone MB85 Beta gemacht. Ich würde dann einfach mal einen Thread erstellen für einen Vergleich dieser Mikros mit zusätzlich SM57 an 12+16" Toms (Gesamtmix ohne parallele Spuren). Allerdings erstmal ohne Zuordnung, also mit Ratespiel. Wie da dann so die Eindrücke sind würde mich echt interessieren.

    schwere Trommeln sind lauter als leichte.

    Schließt das auch ein zusätzliches Beschweren der Kessel ein? Bei Floortoms und Bassdrum forme ich den Sound (bzw. verkürze das Sustain) derzeit mit zusätzlicher Masse und einer starren Aufstellung.


    Ansonsten erscheint es mir auch grundsätzlich logisch, dass Resonanzfelle dünner als Schlagfelle sind. Mit Ausnahme von der Bassdrum, wo ich mit beidseitig PS3 bisher die besten Erfahrungen gemacht habe.

    Die Resonanzfelle schwingen ja nur mit und müssen mechanisch daher nicht so belastbar sein. Und das Mitschwingen geht mit geringerer Masse besser, nach meiner Auffassung.


    Bei z.B. Diplomat statt Ambassador als Tom-Resos hat die geringere Masse folgende Effekte:

    • schnelleres Ansprechen / Einschwingen des Resos
    • schnelleres Ausklingen / kürzeres Sustain des Resos
    • das Schlagfell bekommt insgesamt mehr "klangliches Gewicht"


    Nimmt man stattdessen deutlich schwerere Felle als Resos, z.B. Ambassador coated oder (vorgedämpfte) doppellagige, erreicht man damit evtl. auch ein kürzeres Sustain. Aber eben auf Kosten der Lebendigkeit, weil die dicken Resos so schwerfällig sind. Oder irre ich mich?


    Zur Abrundung (auch wenn hier unglücklicherweise ausschliesslich nur eine relativ tiefe Stimmung getestet wurde):

    Ich finde die Stimmung, die wackelige Aufhängung und die Beschränkung auf ein 12er Tom insgesamt nicht so passend gewählt für den Vergleich. Auch aus tontechnischen Gesichtspunkten hätte man das besser hörbar machen können. Beim Vergleich zwischen Diplomat und Ambassador hört man aber schon, dass ersteres nicht so lang "nach singt".

    :rolleyes:

    .......ich hab auch nen "geheimtipp" :saint: :D :whistling: - :?:

    zurück auf den einganspost #1 mit der "wattegeschichte.

    Mein Tipp an dich: einfach mal die Klappe halten, wenn du nichts zu sagen hast. Oder einfach 'nen eigenen Thread erstellen, wo du rein spammen kannst.


    Wattebällchen oder ähnliches in Floortoms sind übrigens alte Kamellen von Stimmprofis wie z.B. Rossi Roßberg.

    Mit "Geheimtipp" meinte ich eher, dass die halt nicht so weit verbreitet sind. Nach meiner Einschätzung hat nur ein kleiner Teil der Drummer die überhaupt mal als Tom-Resos probiert. Auch von denen, die öfter mal Felle wechseln oder sich zumindest mehr mit ihrem Sound beschäftigen. Da werden dann vielleicht eher mal Felle in Ambassador-Stärke genommen, oder mit Coating (selbst schon probiert) oder runtergespielte Schlagfelle montiert (alles schon gesehen), die Resos abgeklebt oder eben einfach die Werksfelle über Jahrzehnte drauf gelassen ... Diplomat als Tom-Resos findet man nach meiner Einschätzung bei den ganzen Sets, die so existieren, vielleicht im einstelligen %-Bereich.

    Ich hau auch gern rein und bediene auch härtere Gangarten, spiel aber auch gern groovig und dynamisch. Meiner Meinung nach eignen sich Diplomat als Tom-Resos sogar besonders für härtere Spielweisen und einen sowieso gedämpfteren Sound. Weil die eben nicht so viel "singen" wie dickere Resos.

    Das macht mich aus dem letzten Blickwinkel dann auch wieder neugierig - lag ich da intuitiv falsch? =O

    Dünne Felle als Resos verhalten sich zumindest auf Toms genau entgegen gesetzt als Schlagfelle. Es erscheint halt zuerst paradox, dass dünne Felle einen kompakteren Sound und kürzeres Sustain zur Folge haben. Ist bei Resos auf Toms aber tatsächlich der Fall. Das ist reine Physik.


    Daher sind Diplomat und vergleichbare Felle als Resos auf Toms wohl eher ein Geheimtipp.


    Kommt natürlich auch drauf an, wie weit man da überhaupt in die Details geht. Ich hatte mich halt in den letzten Jahren im Zusammenhang mit meinen Aufnahmen intensiv mit Schlagzeugsound, Mikrofonierung und Mixdown beschäftigt.


    Das Argument, dass Laien und auch besoffene Nicht-Laien (SCNR ^^ ) solche Details im Gesamtkontext sowieso nicht mehr hören, kann ich schon nachvollziehen. Aber letztendlich ist das Ergebnis immer die Summe aus sehr vielen kleinen Details. Und wenn man für den Sound, dessen Qualität und Praxistauglichkeit verantwortlich ist, kann man sich ja ein bisschen Mühe geben. Wenn ich dem Mischer halt ab Werk einen Trommelsound, egal ob von Bassdrum, Snare oder Toms, anbiete, der auch ohne Gates und viel EQ schon taugt, ist das halt besser als wenn's erst im Pult hingebogen werden muss. Wobei ich damit nicht sagen will, dass sich die Nutzung von Effekten nicht lohnen würde. Aber Shit In -> Shit Out halt ;)

    Wie viel Wert man auf seinen Sound und die Details legt hat m.E. nicht viel mit dem Genre und der Spielweise zu tun. Eher damit, wie viele Details vom Bandkontext verdeckt werden und was der Natursound überhaupt 'ne Rolle spielt. Wenn die Bassdrum z.B. sowieso getriggert wird, geht's bei Fellen und Stimmung natürlich nur noch um 'nen möglichst guten Rebound.


    Ich hau auch gern rein und bediene auch härtere Gangarten, spiel aber auch gern groovig und dynamisch. Meiner Meinung nach eignen sich Diplomat als Tom-Resos sogar besonders für härtere Spielweisen und einen sowieso gedämpfteren Sound. Weil die eben nicht so viel "singen" wie dickere Resos.

    CataBOOZEta

    Da kann ich mich Olli und Nils nur anschließen. Deswegen sind bei Audio-Sachen, wenn man's genau wissen will, A/B-Vergleiche so wichtig. Je kürzer die Zeitspanne zwischen dem Hören der Versionen, desto besser kann man vergleichen. Sollte aber bei 35 Jahre alten Werksfellen auch ohne Aufnahmen deutlich zu hören sein, auch wenn's nur um Resos geht.


    Die Resos und deren Stimmung machen deutlich mehr aus, als viele glauben. Für mich waren die dünnen Diplomat als Resos auf Toms z.B. eine Offenbarung. Schnellere Ansprache, kürzeres Sustain, weniger "Brummeln" mit Bassdrum-Schlägen ...


    Den Wechsel der Tom-Resos werde ich auch mit Aufnahmen dokumentieren und die Stimmung mit Hilfe der App "Drumtune Pro 2" möglichst exakt identisch halten. Bin mir nur noch nicht sicher, ob ich den Vergleich mit den alten EC2S oder neuen Pinstripe machen soll.


    In diesem Zusammenhang will ich auch einen Vergleich von Tom-Mikrofonen machen. Sennheiser e604 und evtl. Shure SM57 gegen meine bisher eher rudimentär genutzten t.bone MB85 Beta.

    Mittlerweile habe ich genauere Infos dazu von der Band. Verkabeln muss ich nicht selbst und ich muss auch die Schlagzeug-Mikros nicht selbst stellen (außer zwei e604 für die Toms).


    Bei etwa der Hälfte der Auftritte pro Jahr (schwankend zwischen 40 und 60%) ist die Band mit eigener Crew und eigenem Equipment unterwegs. In diesen Fällen muss ich nur das Schlagzeug auf- und abbauen, um alles weitere (auch um die Schlepperei) wird sich gekümmert. Bei den anderen (weiter entfernten) Gigs müssen wir selber mit anpacken. Es hat sich aber wohl so eingebürgert, dass die Sängerin sich dann auch mit um die Schlagzeug-Mikrofone und deren Verkabelung kümmert. Insofern alles easy.


    Beim Großteil der Gigs ist wohl auch ein sehr erfahrener Mischer da, der auch schon mit Bourani gearbeitet hat. Da "darf" ich mich dann auch gar nicht um die Mikrofonierung im Einzelnen kümmern. Es war ja in dem Zusammenhang noch eine abgespeckte Becken-Mikrofonierung Thema. Die Band hat vertraglich aber eine Mindestgröße von 8x6m für die Bühne veranschlagt, wobei sich die Sängerin und der Sänger auch mal abwechseln. Daher werden Overheads, je nach Beschaffenheit der Halle / des Zelts usw., mal mehr und mal weniger gebraucht.


    Bin bisher noch nicht dazu gekommen (habe dies bzgl. ja auch einiges vorzubereiten), will hier aber zeitnah ein paar Sachen posten. Einmal den Vergleich mit den Resonanzfellen und einen Thread zur alternativen Becken-Mikrofonierung mit Fotos und Beispielen.