Wie übt / spielt man diesen Song-Abschnitt?

  • Und jeder mit Profi Ambitionen bekommt von mir den Hinweis ab sofort Minimum 2 Std Tāglich zu ūben.Erstaunte Gesichter ist die Regel.

    Übst du denn als Profi selber täglich Minimum zwei Stunden? Also neben Unterrichten, Gigs spielen und Privatleben ...? :/

    Das ist hier ja nun komplett OT, aber:

    Er sagt es ja zu seinen Schülern, die Profi-Ambitionen haben (was er als bereits aktiver Profi tut, mag was anderes sein). Und da sind 2 h ja ziemlich (wenn nicht sogar klar ZU) wenig m. E..

    Jojo erzählte glaube ich mal, er habe sich anfangs 12 h tgl. im Keller vergraben (OK, extrem). Neulich traf ich einen Profi (der unterrichtete und giggte), der sagte früher 7-8 h geübt zu haben und auch jetzt noch tgl. ca. 2 h zu üben. Das sind auch so die Hausnummern, die ich bisher von Profis gehört habe.

    Ich denke als junger Padavan unterschätzt man leicht die Anforderungen der Profiwelt bzw. überschätzt sein Können. Und als Lehrer jemandem ein Bild von sich auf großen Bühnen und in schampusgefüllten Badewannen in den Kopf zu setzen und zu sagen, dass dafür 1h Üben am Tag reicht, hielte ich für fahrlässig (gelinde gesagt). Man trägt da ja auch Verantwortung.


    Aber bitte wenn möglich keine zu ausufernden OT-Diskussionen hier, auch wenn der Thread etwas dazu einlädt. ;)

  • Ich finde die Diskussion über so und so viele Übungsstunden insofern fragwürdig, weil ich Üben für mich - rückblickend - irgendwie nicht als Üben angesehen hatte. Habe einfach gerne gespielt. Und wenn das der Fall ist, stellen sich solche Fragen auch nicht mehr. Dann spielt man halt einfach.


    Ansonsten geht's auch beim Üben um Qualität vs. Quantität. WAS übt man und vor allem mit welcher Leidenschaft, Motivation und Genauigkeit ...? Und in welchem Zustand? Letztendlich ist besonders Üben auch einfach Arbeit.


    Und mal von den bekannten "Göttern" abgesehen, die technisch und spielerisch Maßstäbe setzen, geht's bei der ganzen Sache ja auch noch um sowas wie Kunst. D.h. Freude beim Spielen, Selbstausdruck der eigenen Emotionen und künstlerischer Vermittlung dieser durch sein Instrument. Wenn man damit anderen eine Freude bereitet, hat man seine Rolle als Künstler schon mal verstanden.


    Ich denke, wenn man die intrinsische Motivation dabei mit dem Wissen, dass man bei weitem nicht alles können und wissen kann, kombiniert, hat man schon mal eine ganz gute Grundlage.


    Und als Lehrer jemandem ein Bild von sich auf großen Bühnen und in schampusgefüllten Badewannen in den Kopf zu setzen und zu sagen, dass dafür 1h Üben am Tag reicht, halte ich für fahrlässig (gelinde gesagt). Man trägt da ja auch Verantwortung.

    Ich gehe grundsätzlich ohne Wertung an die Sache. Rede mit Kindern wie mit Kollegen, ohne mich drüber zu stellen.

  • Hallo, erstaunlicherweise bin ich kein Profi. Zweiteres habe ich tatsächlich vor knapp zehn Jahren ūber vier Jahre bis zu sechs Std tāglich 5 Tage die Woche gemacht. Ich sah aber keinen weiteren Sinn für mich darin.Am Pad sitze ich aber immer noch so ziemlich jeden Tag um meine Hande locker zu halten und gelegentlich neue Kombis zu probieren.Unterricht gebe ich auch nur zwei mal die Woche in einer Jugendeinrichtung. Und der Rest meines Musikalischen Lebens ist reines Hobby.Wenn allerdings jemand mit einem schönem Angebot winkt,kōnnte ich mich ūberreden lassen


    Lg

    3 Mal editiert, zuletzt von dideldidel ()

  • Die Notwendigkeit des Übens wird aber auch durch Faktoren beeinflusst wie Begabung, Alter, Fähigkeiten im Umsetzen, vorhandenes Rhythmusgefühl, Koordination usw.


    Fitness ist Talent-unabhängig. Sie muss erarbeitet und trainiert werden - selbst beim begabtesten Drummer. (Tägliche Übungen, damit man nicht einrostet).


    Ansonsten, denke ich, sind die Lernprozesse am Schlagzeug recht facettenreich. Der eine kriegt es sofort hin, abwechselnd und gleichmäßig auf die Snare zu schlagen und gleichzeitig die Bass Drum zu bedienen, während andere erstmal mit der Stickhaltung kämpfen.

    Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich das Super-Talent bin. Aber mein Lehrer fragte am Ende der Probestunde ob ich tatsächlich noch nie an einem Schlagzeug gesessen hätte. Nein, hab ich nicht. Er fragte dann, ob jemand in der Familie Schlagzeuger sei. Nein, aber mein Papa war Snare-Drummer im Bergmanns-Orchester ;)

    Daraufhin sagte er nur, dass wir damit den Schuldigen gefunden hätten.

    (Vielleicht wollte er mir aber auch nur etwas vorsäuseln, damit ich den Vertrag unterschreibe.)


    Tennis hat ebenfalls extrem viel mit Timing zu tun. Es geht um Millisekunden, in denen du das Richtige tun musst, im Zusammenspiel mit dem gesamten Körper.


    Da kommen manche Leute zum ersten Mal auf den Platz, stellen sich an die Grundlinie und schlagen den Ball gezielt ins Feld. Klar, an der Technik hapert es noch gewaltig, aber erst einmal haben sie den Ball überhaupt getroffen UND ihn sogar ins Ziel gebracht.


    Andere sind selbst in der 3. Stunde nicht in der Lage, den Schläger rechtzeitig zum Ball zu führen. Sie treffen ihn mit dem Rahmen, mit dem Griff, manchmal mit dem Oberkörper…

    Sie haben kein Gefühl für den richtigen Abstand, keine Koordination, und vor allem haben sie kein Timing. Ich sag immer: Das sind meine Unsportlichen.

    Man darf getrost davon ausgehen, dass erstere schneller Erfolg haben werden.


    Ich will damit nur sagen, dass man die Zeit, die investiert werden muss, nicht generell festlegen kann. Auch kann man anhand der Information, seit wann jemand Schlagzeug spielt, keine Rückschlüsse auf die aktuellen Fähigkeiten ziehen. Denn der Lernprozess ist mit Sicherheit sehr individuell.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Ich will damit nur sagen, dass man die Zeit, die investiert werden muss, nicht generell festlegen kann. Auch kann man anhand der Information, seit wann jemand Schlagzeug spielt, keine Rückschlüsse auf die aktuellen Fähigkeiten ziehen. Denn der Lernprozess ist mit Sicherheit sehr individuell.

    Volle Zustimmung. Ich z.B. bin eher mäßig talentiert und musste mir vieles mühsam erarbeiten. Als ich damals anfing, hat ein Schulkamerad gleichzeitig beim selben Lehrer angefangen und war nach wenigen Wochen weit enteilt. Immerhin verlerne ich Dinge, die ich mal gelernt hab, kaum wieder, auch wenn ich mal ein paar Monate nicht spiele, was immer mal vorgekommen ist.

  • Immerhin verlerne ich Dinge, die ich mal gelernt hab, kaum wieder, auch wenn ich mal ein paar Monate nicht spiele, was immer mal vorgekommen ist.

    Wahrscheinlich weil du dich viel intensiver damit beschäftigen musstest. Das sitzt dann fester.


    Ich hätte da noch so ein Beispiel für Gehirnleistung. Der Zauberwürfel! In den 80ern hatten wir ALLE einen. Monatelang drehte jedermann an dem Ding herum. Dann ging in meiner Schule die Kopie einer Lösung rum, und wir trainierten nur noch auf Geschwindigkeit.

    Vor 7 Jahren hielt ich zum ersten Mal wieder einen in der Hand. Ich konnte es nicht mehr. Zwei drei Tage hab ich es versucht, und dann kam es ganz allmählich aus den hintersten Hirnwindungen heraus gekrochen. Das hat mich mega fasziniert!

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • das mit dem Würfel war bei mir sehr ähnlich. Mit 12 oder so in der Schule mit der Anleitung auswendig gelernt. Irgendwann mit ca. 25 wieder mal kurz probiert, ging noch. Dann wieder 20 Jahre im Kasten liegen lassen. Geht immer noch. Zwar nicht mehr so schnell, aber verlernt hab ich es nicht.


    Bei Trommeln geht das leider bei mir nicht so. Ist vielleicht doch was dran, dass man als Kind schneller/besser lernt und das dann auch bleibt. Wenn ich einen Song ein paar Monate nicht spiele, fang ich zwar nicht wieder von vorne an, aber ich hab einige Lücken. Gut, den Würfel hab ich aber auch viiiiel intensiver geübt damals. So eine Ausdauer hab ich beim üben nimma :D


    Ich finds jetzt auch nicht so schlimm, dass man sich als Anfänger AUCH an schwerere Sachen wagt. Natürlich kommt man generell dann nicht technisch oder so schnell weiter, man sollte schon auch die Sachen üben, die dem jeweiligen Niveau entsprechen. Aber zusätzlich, warum nicht?

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Ist vielleicht doch was dran, dass man als Kind schneller/besser lernt und das dann auch bleibt.

    Das ist sicher. Deswegen schrieb ich weiter oben ja auch, dass die Schlagzeuglehrer hier doch auch bestimmt das Alter berücksichtigen.

    Mit zunehmendem Alter geht nämlich oft die Intuition verloren. Dieses "einfach machen" - aus dem Bauch heraus. Erwachsene denken oft zuviel über Bewegungsabläufe nach, korrigieren sich im Voraus schon gedanklich, und dann kommt es einfach unnatürlich und krampfig.


    Mein Lehrer sagte mir, dass ihm ältere Schüler lieber seien als Kinder bzw Jugendliche. Die älteren brauchen zwar etwas länger, dafür hätten sie mehr Durchhaltevermögen.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Ist vielleicht doch was dran, dass man als Kind schneller/besser lernt und das dann auch bleibt.

    Das ist sicher. Deswegen schrieb ich weiter oben ja auch, dass die Schlagzeuglehrer hier doch auch bestimmt das Alter berücksichtigen.

    Mit zunehmendem Alter geht nämlich oft die Intuition verloren. Dieses "einfach machen" - aus dem Bauch heraus. Erwachsene denken oft zuviel über Bewegungsabläufe nach, korrigieren sich im Voraus schon gedanklich, und dann kommt es einfach unnatürlich und krampfig.


    Das ist/ war bei mir andersrum, sicher aus ganz speziellen Gründen, die mit meiner verkorksten Vergangenheit zusammen hängen.

    Ich hätte als Kind sicher schneller gelernt als Erwachsener, weil es ja physiologisch gesehen auch ganz normal wäre, aber ich konnte als Kind/ Jugendlich eben genau das gar nicht:"einfach machen".

    Das hat mich in vielen Bereichen total ausgebremst.

    Wenn ich nen Fehler gemacht hab, ist für mich die Welt unter gegangen.


    Heute (nach gefühlten 100 Jahren Therapie) ist das ganz anders. Klar, guck ich auch, wie ich es technisch vernünftig und richtig mache, aber manchmal mach ich einfach nur. Manchmal kommt totaler Murks bei rum (stört mich aber nicht!) und manchmal ists was, was mir gefällt. Also seit bei mir viel einfach mal so aus dem Bauch heraus passiert, komme ich deutlich besser vorran.


    Ist auch manchmal so, wenn ich ne Stunde penibel meine Übungen gemacht hab und so langsam anfängt, dass der Kopf schwirrt, wird mal wild durchgetrommelt, egal, ob das im Rhythmus und schön ist... dann ist der Kopf wieder frei und ich kann weiter meine Sachen machen. Früher undenkbar.



    Ich selber hab oft dennoch das Gefühl, dass ich zu langsam vorran komme. Grade wenn ich sehe, was meine Bandmitglieder alles so machen und mit weniger "überlegen". Klar, ich bin das Küken da... sogar mit Abstand, aber manchmal denk ich, dass ich zu langsam bin.

    Andererseits schon damals als ich noch so gehemmt war und schlecht lernen konnte, war ich trotzdem die erste in unserer Truppe, die mit Triolen angefangen hat und mit Besentechniken.

    (Damals machte bei uns die damals einzige Musikschule auf und es wurde eben auch Schlagzeugunterricht angeboten... 2 Jungs aus meiner Klasse und ich haben fast zeitgleich (ich kam 6 bis 8 Wochen später dazu) mit dem Unterricht angefangen und keiner hatte Vorerfahrungen)


    Ich kann mich selbst auch echt extrem schlecht einschätzen. Ich kenne auch keine Anfänger persönlich, wo man mal gucken könnte, ob man im "normalen" Rahnen ist. Würde mich rein aus Neugierde ja echt mal interessieren.

    Schlagzeug in der Rockmusik? ...ist doch nur verwirrend, nervig und bringt die anderen Bandmitglieder völlig aus dem Konzept 8o

  • Ich kann mich selbst auch echt extrem schlecht einschätzen. Ich kenne auch keine Anfänger persönlich, wo man mal gucken könnte, ob man im "normalen" Rahnen ist. Würde mich rein aus Neugierde ja echt mal interessieren.

    Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen und das mit der Distanz ein bisschen Kompromisse erfordert, könnten wir trotzdem sowas machen/versuchen. Zb machen wir uns was bestimmtes aus, zu einem drumless track was eigenes trommeln oder ein bekanntes Stück einüben und auf Video aufnehmen. Kann ja auch mit Handy sein, muss ja kein guter Sound sein.

    Können wir gerne per PN ausmachen, wenn du Lust hast 😊

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    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


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  • Ich kann mich selbst auch echt extrem schlecht einschätzen. Ich kenne auch keine Anfänger persönlich, wo man mal gucken könnte, ob man im "normalen" Rahnen ist. Würde mich rein aus Neugierde ja echt mal interessieren.

    Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen und das mit der Distanz ein bisschen Kompromisse erfordert, könnten wir trotzdem sowas machen/versuchen. Zb machen wir uns was bestimmtes aus, zu einem drumless track was eigenes trommeln oder ein bekanntes Stück einüben und auf Video aufnehmen. Kann ja auch mit Handy sein, muss ja kein guter Sound sein.

    Können wir gerne per PN ausmachen, wenn du Lust hast 😊

    Das klingt nach einer super Idee :thumbup:

    PN folgt unauffällig :D

    Schlagzeug in der Rockmusik? ...ist doch nur verwirrend, nervig und bringt die anderen Bandmitglieder völlig aus dem Konzept 8o

  • Ich kann mich selbst auch echt extrem schlecht einschätzen. Ich kenne auch keine Anfänger persönlich, wo man mal gucken könnte, ob man im "normalen" Rahnen ist. Würde mich rein aus Neugierde ja echt mal interessieren.

    Es kann hilfreich sein, sich selbst aufzunehmen, nur Ton (OK) oder auch Video (besser) und sich das Ergebnis genau anzuhören/anzusehen. Tu dabei so, als wäre es jemand anderes, den/die du bewerten sollst.

    Da wir alle Proben komplett mitschneiden, habe ich sehr viel Gelegenheit, mein Spiel zu analysieren, was mir hilft. die Baustellen zu identifizieren.

  • Eine Frage:


    Wenn ich einen Shuffle spiele (Achtel Triolen), zähle ich 1-und-e, 2-und-e usw.

    Bei niedrigem Tempo geht das wunderbar und ich habe auch eine deutliche Pause auf "und". Wenn ich schneller spiele, wird es immer gerader. Soll heißen, die Pause verschwindet. Ich weiß nicht, wie ich das kontrollieren kann. Das Metronom hilft mir da nicht viel weiter, weil die Klicks dann so schnell aufeinander folgen.


    Eigentlich weiß ich einfach nicht, wie lang sich die Pause auf "und" anfühlen muss.


    Hat jemand einen Tipp?

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Versuch mal anders zu zählen. Nach einigem probieren bin ich seit längerem mit 1 ti ta 2 ti ta… zufrieden. Oder einfach nur zum Klick zählen bis das Gefühl sitzt.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Zählen hilft einem ab einem gewissen Tempo nicht mehr. Das muss man eher im Gefühl haben. Vielleicht im Kopf dabei an einen geshuffelten Song denken. Ich würde an Kryptonite denken, aber m.W. kommst Du eher aus der Elvis-Ecke, da gibts doch bestimmt auch welche! Jailhouse Rock vielleicht, wobei der so halb zwischen Shuffle und gerade klingt...


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  • Ja, zählen bringt ab einem gewissen Tempo nix mehr. Vielleicht den hier:


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    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Bei niedrigem Tempo geht das wunderbar und ich habe auch eine deutliche Pause auf "und". Wenn ich schneller spiele, wird es immer gerader. Soll heißen, die Pause verschwindet. Ich weiß nicht, wie ich das kontrollieren kann.

    Mir persönlich hat es sehr geholfen die 8tel Triolen erstmal durchzuspielen und die zu shuffelden Schläge zu betonen. Kann man einhändig oder beidhändig spielen. Dies dann so schnell wie geht, aber auch mal so langsam wie geht. So hörst du raus wo die Schläge liegen müssen.

    Das Zählen eben so lange wie es machbar ist. Dann kann man eben auch nur den Puls zählen oder das Metronom seine Arbeit machen lassen.

    Finde aber auch, dass man den Puls körperlich auch spüren sollte. Kann man mit einem mit wippender linker Fuß oder ein Kopfnicker machen.

    Shuffle ist aber schon sehr speziell. Parallel dazu auch allgemein mit den Triolen beschäftigen. z.B. auch mal nur die Pausen spielen etc.

  • Jo, da muss das Gehör / Gefühl ran. Einfach lange genug langsam üben und einsacken lassen. Und umstellen auf Dib - deDib - deDib (oder welche Laute auch immer dir gefallen), also nur die beiden tatsächlich gespielten Noten lautmalen (und später nur noch denken bzw. fühlen) ohne die Pause.


    Übrigens üben viele Cracks extra genau das, was du aktuell schon machst (und viele verzweifeln dran). Und auch bei Elvis hört man das öfter. Nennt sich z. B. Swag oder drunk drumming. D. h. den Shuffle breiter spielen, zwischen exakt triolisch und binär. So quasi als Quintole, wo 1 und 4 (von 5) gespielt werden. Kam ursrünglich vermutlich genau daher - dass den Kollegen die Shuffles irgendwann zu schnell wurden - und wurde dann zum angesagten In-Style. Lustig oder? ;)

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