Oh mein Gott!
Beiträge von nils
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Hier gibts ne Hörprobe, in der zumindest einer der Takte vorkommt:
Ah, so eine berühmte Nummer mit Karl Brazil am Schlagzeug.
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Ich finde, er wirkt beim Spielen des Songs nicht sonderlich locker.
Sehe ich auch so. Der linke Arm hat viel Bewegung, die man eigentlich nicht braucht.
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Uff, ich merke mal wieder, wie beschränkt meine Notenlesefähigkeiten sind. Gebt mir eine Aufnahme und ich schaff mir das zügig drauf, aber das hier... um es richtig zu verstehen, müsste ich die Noten a la Cubase auf einem Raster verteilen, dann erst käme ich damit klar.
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Klar, er war (ist?) der Kopp-durch-die Wand-Typ. Und
da kracht es halt mal mit dem cleveren Herrn Sting.
In einem Interview hat er mal gesagt, er selbst sei "loud and shallow" während Sting "quiet and deep" sei, und „I bang shit, he writes songs“.
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Ohne ein Can-Experte zu sein scheint mir Jaki Liebezeit's Spiel in heutigen Licht lediglich moderner als der damalige Zeitgeist zu sein. Er spielt schlicht gerader durch und deutlich weniger Fills als viele seiner Zeitgenossen, wie etwa Noske bei Birth Control. Ihm Maschinenhaftigkeit vorzuwerfen oder ihn ideologisch zu überhöhen schient mir fehl am Platz zu sein. Ist halt eine Spielart des Krautrock. Noch moderner und vielleicht wirklich etwas maschinenhaft ist für mich das Spiel von Brad Howell bei Supermax, die allerdings erst ein paar Jahre später bekannt geworden sind als Can, mitten in der Disco-Welle.
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Oha, schon wieder einer der Großen!

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Ihr meint aber Beat und Swag der "Melodieinstrumente", oder? Weil den Drumbeat selbst hört er ja nicht. Nur zum Verständnis, keine Belehrung.
Ja genau. Wenn ich so eine Basslinie höre, weiß ich, dass ich anders spielen muss, als bei Highway to Hell. Herr Katche hat das gewusst und spätestens bei 2:03 und 2:27 hört man das auch. Vermutlich hab ich weiter vorne was überhört. Wenn ich solche Nummern spiele, läuft bei mir innerlich die ganze Zeit ein Shuffle, auch wenn ich den nicht ausspiele. Ich behaupte, dass man das hört.
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Vielleicht ist das seine Herangehensweise!?
Naja, als Jazztrommler sollten ihm Shuffles ja nicht ganz fremd sein. Die sollte man im Beat hören können, selbst wenn sie nicht oder kaum gespielt werden. Und nicht zu grade auf der Time hängen bei der Nummer, das wäre schon ein Fortschritt.
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Reduziert ? Ich finds ehrlich gesagt schlicht langweilig, und uninspiriert.
Ich muss dir leider zustimmen. Was fehlt sind meiner Einschätzung nach aber nicht unbedingt mehr Noten, sondern der Wumms im Groove. Man könnte sicher durch ein paar geschickt platzierte Ghostnotes was verbessern, aber ich denke, das Problem liegt woanders. Er spielt etwas lau mit, aber schiebt nicht, wie das Original, vermutlich ist er zu genau auf der Time, anstatt sich leicht hinter der Time am Groove zu reiben.
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Das Finish ist ein Traum!
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hier aus Bremen,
Du bist Bremer? Sind wir uns evtl. schon mal über den Weg gelaufen?
Ja, bei einem Workshop von dir! Ich habe übrigens damals auch mal für zwei Jahre bei Golden Gate, der Band von Peter gespielt
bis zur Auflösung 2006 oder so...Ah, jetzt wird manches klarer, da schließt sich der Kreis.
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Hat es die je gegeben?
Ich war mal bei Chris Kamin (Kamin Cymbals) zum Beckenhämmer-Workshop. Der grenzte schon an Geheimnisverrat.
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Till Brönner hat sich diese Woche auch zu Gagen und Verdienst geäußert
https://www.n-tv.de/politik/Ti…dem-recht-id31188882.html
Aus dem Artikel: " Brönner ist ein bei Studienräten und Zahnarzthelferinnen beliebter sogenannter Star-Trompeter, übernimmt aber dennoch nicht das Bundesministerium für Forschung und Raumfahrt. "
Alter, die geben ganz schön Gas. Und was sie ihm als falsche Milchmädchenrechnung vorwerfen, ist nicht so falsch. Die sog. Staatsquote liegt ja so grob bei 50% (49,5% um genau zu sein), also gibt der Staat 50% der gesamten Wirtschaftsleistung selbst aus. Woher kommt das Geld - aha, da haben wir's, von uns natürlich. Also geben wir von allen Einnahmen, die wir so generieren, die Hälfte an die Staatskasse ab. Ungerechtigkeiten bei der Lastenverteilung zwischen Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen lassen wir mal großzügig raus.
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hier aus Bremen,
Du bist Bremer? Sind wir uns evtl. schon mal über den Weg gelaufen?
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Die Trommel soll noch nach Tom klingen. In dem Video ist es dem Trommelbauer nicht gelungen.
Das eigentliche Problem, neben Snarebed und Bohrlöchern, ist aus meiner Sicht, dass die Funktion als Tom eine ganz andere Stimmung und auch ein anderes Resofell verlangt, als bei der Verwendung als Snare. Snareresos sind sehr dünn, mit einem 10mil Tomfell klingt ein Snareteppich ziemlich pappig, kann ich aus Erfahrung berichten. Und dazu sollte es als Snarereso viel härter gespannt sein, als als Tomreso. Um ein wirklich taugliches Snom zu bauen, müsste man noch eine Mechanik haben, die das Umstimmen des Reso durch einen Hebel ermöglicht, und dann hat man immer noch für eine der beiden Anwendungen das falsche Fell drauf.
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Zuletzt, und das ist schon ein paar Jahre her, betrug die Gage bei mir mindestens 350€ pro Musiker für den Gig (egal ob Kneipe, Party, Hochzeit, Open Air...). Darunter wurde kein Gig angenommen.
Selbst würde ich mich ja als Hobbymusiker verorten, aber ich spiele immerhin auf einem Level, dass ich auch mal von einer (kleinen) Agentur oder einer Theaterproduktion gebucht werde, wo ich dann mit den Profis spielen darf. Bei denen ist es so, dass die, mit denen ich in dem Zusammenhang zu tun hatte, sich so eine Haltung nicht leisten können. Die meisten Gigs lagen so bei 200€/Abend, aber die nehmen auch für die Hälfte noch Gigs an, weil sie ihre Miete zahlen und den Kühlschrank füllen müssen. Ich war bei einem Gig eines befreundeten Trommlers aus Berlin, der in der deutschen Blues-Szene gut etabliert ist, im Yorckschlösschen, falls jemandem das was sagt. Man musste Eintritt zahlen, also nix Hut. Die ganze Band bestand aus gestanden Profis. Er sagte danach zu mir, dass jeder mit nur 80 Euro nach Hause gegangen ist. Man muss sich deine Untergrenze schon leisten können.
, würden aber nie unter z.B.: 2.000 € mit der Band auftreten und bekommen durchaus auch bis 4.000 €, je nach Location,
Das ist nicht die Realität der meisten Profis, die ich kennengelernt habe. Solche Gagen kenne ich noch aus den 1980ern und 1990ern, aber mein Schwager, der in so einer hochbezahlten Partyband bis etwa Mitte/Ende der Nullerjahre gespielt hat, sagte, dass es zunehmend schwieriger wurde, sich gegen die billigeren DJs durchzusetzen. Schließlich wurde die Band aufgelöst.
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Eine Snare ohne Snarebed?

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das verspricht ungewollte Raschelgeräusche ungekannten Ausmaßes.
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mich würde mal interessieren ob es nicht einfacher für Amateurbands mit eigener Mucke geworden ist, an Gigs mit Gage zu kommen, weil die normal ja nicht Mitglied der GEMA sind (jedenfalls die, die noch bei Verstand sind).
Die Unterscheidung scheint mir sehr wichtig zu sein:
Unterhaltung oder Kunst.
Cover/Tribute in allen Formen ist Unterhaltung. Für diese kann ich die Kritik an der Gagenunterbietung und Hutakzeptanz mittragen.
Bei eigener Musik, die ich im Kunstbereich verorten würde, sehe ich das anders. Der Gastronom mag da wenig Unterschied machen, aber für's Publikum ist es ein himmelweiter Unterschied, wie man schon an @Seelannes Post erkennen kann. Für die betreffenden Bands auch. Ich spiele als Vertretung in einer Country Band mit vorwiegend gecoverten Stücken, aber auch in Bands mit eigenem Material. Es ist mit der Kunst deutlich schwieriger, an Auftritte zu kommen, als mit der Unterhaltung. Das hat Auswirkungen auf die Preisbildung und muss es auch, sonst spiele ich garnicht. Allerdings hatten wir schon Abende mit unserer Kunst, wo der Hut besser gefüllt war, als die Gage der Unterhaltungsband.
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Hat das schon mal einer ausprobiert?
Das ist sehr viel Dämpfung und sorgt für ungleichmässige Fellauflage. Ich rate davon ab.