Beiträge von Drum Bee

    …, aber ich stelle gar nicht erst die Frage was das nun wieder soll. Die Antwort liegt in der Beschränktheit derer die sich so etwas ausdenken…..

    Das ist keine Beschränktheit, sondern ein Aufspringen auf den Zug.

    E-Drums (nicht unbedingt jetzt dieses) werden immer besser und finden eine immer breitere Käuferschicht. Akustische Sets sind schwieriger ins Alltagsleben einzubauen.

    Während früher viel weniger Menschen auf die Idee gekommen wären, Schlagzeug zu spielen ohne einen geeigneten Proberaum zu haben, sind die Hürden dafür definitiv niedriger geworden.

    Man kann es gut finden oder auch nicht: Geschäftstüchtig ist es allemal.

    In der Wirtschaft haben wir genug Beispiele dafür, was passieren kann, wenn man die Entwicklung außer Acht lässt und ausschließlich an alt hergebrachtem festhält.

    2. Weniger ist Mehr. Die Musik wird nicht besser, weil der Drummer aus Langeweile einen raushaut.

    Das ist das erste, was ich im DF gelernt habe und bis heute beherzige.

    Es ging mir jetzt eher darum, dass ich nicht jedesmal das genau Gleiche spiele.

    Ne, einen Zettel habe ich ja auch nicht. Deswegen kommt es ja auch zu diesen Eskapaden. 8o

    Die anderen scheinen das gar nicht zu bemerken. Wahrscheinlich sind sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Aber wehe, ich verspiele mich mal! Was heißt verspielen: ich verzocke mich in einem Fill und komme nicht genau auf der 1 raus, oder ein Snare-Schlag ist ein bisschen verwackelt - dann wandern sämtliche Blicke zu mir rüber. (Kommt aber zum Glück eher selten vor).

    Danke, ja, den Groove ändere ich inzwischen auch mal hier und da. Das kommt dann einfach aus dem Bauch heraus. Es kann dann aber auch sein, dass ich es in der nächsten Bandprobe wieder anders spiele, oder an einer anderen Stelle im Song.

    Ich schätze mal, solange meine Bandkollegen darüber nicht stolpern, ist es okay?

    Eine Frage:


    Im Bandkontext spiele ich unsere Setlist ohne Notizen. Ich kenne den Ablauf der Songs, den Groove, für den ich mich mal entschieden habe und die Stellen, an denen ich ein Fill oder eine Variation spiele.

    Je länger wir die Songs im Repertoire haben, desto freier werde ich. Soll heißen, ich ändere manche Parts inzwischen spontan während ich spiele. Auch die Fills sind jedesmal ein bisschen anders. Mal über einen halben Takt, mal über einen ganzen Takt, mal nur eine Variation am Ende.

    Kann man das so machen oder sollte man bei einer bestimmten Version bleiben?

    ....bewegliche HiHat.

    Die HiHat ist nach wie vor der Schwachpunkt in Sachen "realistisches Spielgefühl". Bei einem beweglichen Modell verändert man vor allem bei halb geöffneter Spielweise immer ungewollt mehr oder weniger den Öffnungsgrad durch den schlagenden Stick und das Modul interpretiert dies in Richtung "schließen". Dem kann man durch trickreiche Spielweise entgegen wirken, das ist dann aber noch weniger akustisch-realistisch. Dies nur aus meiner Erfahrung.

    Hmmm….das kann ich nicht bestätigen. Wenn ich halb geöffnet spiele, hört sie sich auch halb geöffnet an. Ich schlage die HH aber auch eher sachte an. Vielleicht liegt es daran?

    Was sich ebenfalls ausschließt:

    Akustik-Optik und platzsparend. Das geht nicht zusammen. An deiner Stelle würde ich bei Thomann telefonisch nachfragen, wieviel Stellfläche das VAD 306/316 benötigt. Die geben gerne Auskunft. Und dann legst du zuhause mal den Zollstock auf den Fußboden.


    Und meine ganz persönliche Meinung: für ein E-Drum, woran deine Tochter wirklich Freude hat, musst du tatsächlich ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Dafür kann man höherwertige Sets mit nur wenig Verlust weiter verkaufen. Und Finger weg von Millenium und anderen Billig-Marken. Das ist rausgeschmissenes Geld.

    Auf meiner Snare-Wunschliste steht eine, die ich noch nicht kenne. Nächste Woche kommt ein lieber Drummer-Kumpel zu Besuch und dann schauen wir gemeinsam mal, welche Snare mich glücklich macht. Er hat jahrzehntelange Erfahrung und wird mich hervorragend beraten. Ich freue mich schon wie Bolle!

    Vielleicht ein mikrofoniertes Xylophon?

    Nein, ein Xylophon erzeugt nicht den Klang, der mit Glocken verbunden wird. Xylophon geht, aufgrund des Holzmaterials, in Richtung dumpfer Klang. Deshalb wäre man mit einem Glockenspiel näher an der Sache, weil die Stäbchen aus metall sind und daher brillanter.

    Ein Xylophon gibt es auch mit Metallstäben. Daran hatte ich gedacht.

    Ob das so richtig ist oder nicht kann dir nur jemand sagen, der weiß, um welchen Part in welchem Song es genau geht. ;)


    Im Moment sind das eher "Schrödingers Noten" - kann richtig sein, kann aber auch falsch sein.

    Habe ich auch zunächst gedacht. Aber es wurde nicht danach gefragt, ob die Notierung dem Original entspricht, sondern nur ob die Zählweise zu den Noten korrekt notiert ist.

    Du musst das Zählen immer durchziehen. Wenn du Achtel zählst, dann bei allen Noten. Ebenso bei Vierteln und 16teln. Damit die Noten die richtige Zeit bekommen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Viertel zu kurz wird und du zu früh mit der nächsten 1 weiter machst.

    Kommt der Flam denn auf der 4 oder der 4+? Das könntest du dann noch korrekt anordnen. Ebenso die Schläge auf der 4 (oder 4+ ?) im 2. Takt.

    Der Vollständigkeit halber gehört hinter die 4 in beiden Takten noch ein +.

    Ansonsten habe ich etwas Schwierigkeiten zu erkennen, was auf der 4 im 1. Takt und auf der 1+ im 2. Takt gespielt werden soll (?)