Beiträge von Drum Bee

    Ich muss jetzt noch mal was zu dieser Sozialisation sagen:


    Ich habe in den letzten beiden Jahren festgestellt, dass ich Songs, die ich bereits als Kind und Jugendliche gehört habe, am besten hinkriege. Selbst wenn sie meinem heutigen Musikgeschmack nicht mehr unbedingt entsprechen.

    Z.B. Honky Tonk Woman. Meine Schwester hat den Song rauf und runter gedudelt. Das Pattern mit der Kuhglocke ist jetzt nicht so gewöhnlich. Ob ihr es glaubt oder nicht…ich konnte das nach 10 Minuten. Mein Schlagzeuglehrer war darüber sehr erstaunt. Mir blieb nur die Erklärung, dass sich dieser Groove in frühester Kindheit wahrscheinlich in mein Gehirn gefressen hat.

    Ich hätte mich gefreut, deinschlagzeuglehrer, wenn du bei der Challenge mitgemacht hättest.

    Schau mal auf seinen YT Kanal. Er hat zwar nicht unser Playalong im Programm, aber jede Menge Jazz Stuff. ;)

    Das ist mir bewusst. Ich gucke mir das öfter an, auch hier im DF. Deswegen schrieb ich ja, dass ich mich gefreut hätte…

    Und deswegen habe ich ihn auch als Quelle der Inspiration für die Challenge im Thread angeführt.

    Sehr gut, MoM Jovi :D


    Aber der Drang zu shuffeln ist zu groß. Ich KANN da gar keine Viertel drüber spielen! Geht nicht…

    Aber so schnell shuffeln kann ich auch wieder nicht.

    Wir spielen mit der Band u.a. Sweet Home Chicago. Läuft mit 128bpm. Das ist bei mir (noch) die Obergrenze auf HH/Ride. Darüber rutsche ich ins binäre, weil die Technik nicht gut genug ist. Ich übe das jetzt schon sehr lange. Es wird immer ein kleines bisschen besser, aber an 140 ist noch nicht zu denken, ohne dass es schlampig wird.

    Ich hätte mich gefreut, deinschlagzeuglehrer, wenn du bei der Challenge mitgemacht hättest.


    Zu deinem Statement: Ist es nicht mit all dieser - ich nenne es mal - Roots-Musik so, dass man ein besseres Ergebnis erzielt, wenn man mit dem Genre groß geworden ist?


    Ich muss mal wieder meinen Helden Elvis Presley anführen:

    Der hat alle Genres hervorragend gut bedient, mit denen er seit seiner Kindheit konfrontiert war.

    Gospel, Blues, Country, Balladen usw.

    Nur an den Jazz hat er sich nie heran getraut… oder vielleicht war es auch einfach nicht sein Ding, weil Jazz damals nicht am Mississippi-Delta angesiedelt war. Er hat auch keinen Reggae gespielt, obwohl er sehr offen für Veränderung und Fusion war. Stile vermischen konnte er besonders gut. Vielleicht hatte er auch zuviel Respekt vor einer anderen Kultur.


    Ich will damit nicht sagen, dass man es lieber lassen sollte, wenn man nicht entsprechend sozialisiert wurde. Aber es gehört viel Zeit dazu, sich in Roots-Musik einzufinden.

    Ich hab gestern zum Stück gespielt. Knapp zwei Stunden!!! Das fällt mir unfassbar schwer. Mit Click bekomme ichs nicht zum grooven. Ohne Click finde ich es schwerer, aber stellenweise fängts an zu rollen. Für mich persönlich die mit Abstand schwerste Challenge. Hätte ich nicht gedacht.

    Ich kriege es auch nicht zum grooven. War aber nach 2 Stunden rumprobieren auch durch damit.

    Das Playalong verlangt ganz eindeutig einen Swing/Shuffle.

    Hier wurde vorgeschlagen, man könne den Shuffle weglassen und 4/4 drüber spielen, falls einem der Track zu schnell ist.

    War ja nett gemeint, aber nein. Denn das hört sich einfach nur grottig an, unpassend und völlig unmusikalisch. Nur weil man einen Akzent auf die 3 setzt, die beiden Offbeats betont und die 1 möglichst lautlos gestaltet, wird noch kein Reggae draus.

    Es gibt Reggae-Titel, die binär ausgelegt sind, aber dieses Playalong ist es nicht. Dazu kommt, dass Reggae generell vom Feel her nicht einfach ist.

    Ein wirklich ausgewogenes Voting kriegt man nur mit einer Jury hin, die zuvor bestimmte Kriterien abarbeitet, damit alle die gleichen Dinge beachten. Dazu müsste die Jury vom jeweils gespielten Genre ausreichend Ahnung haben.


    Fände ich jetzt in diesem Rahmen hier etwas überzogen. Aber es ist halt so, dass ein relativer Anfänger anders bewertet als ein alter Hase. Der erfahrene Drummer hört wahrscheinlich Dinge, die der unerfahrene nicht hört oder ganz anders gewichtet.

    Und auch unter erfahrenen Schlagzeugern gehen die Meinungen ja auseinander: dem einen ist z.B. das Timing (wie im aktuellen Fall) nicht ganz so wichtig wie dem anderen.


    Vielleicht könnte man das Problem ein Stück weit angehen, indem man Kriterien bewerten muss.


    Zum Beispiel:


    - Timing

    - Musikalität/Umsetzung des Themas

    - Songdienlichkeit

    - Kreativität

    - Gesamteindruck (Gefällt mir das als Gesamtpaket?)

    oder so.


    Ist aber nur so ein Gedanke. Ansonsten lässt man das Voting wie es ist und lebt mit den Ergebnissen. Muss man ja auch nicht so streng nehmen - das Ganze. Soll ja Spaß machen und nicht zum Wettkampf ausarten (Wobei es manchmal schon den Eindruck erweckt).

    „Auch für Anfänger geeignet"… ich finde einen Shuffle bei 140bpm schon recht anspruchsvoll. Da muss der Anfänger lange für üben.

    Ich spiele ja viele triolische Songs mit der Band. Aber für mich ist beim Shuffle noch immer bei 130 Feierabend. Darüber wird’s extrem unsauber.

    Haben wir damals auch gemacht. Geldstücke vom Zug überfahren lassen und uns gefreut, wie platt sie danach waren. Ich weiß noch, dass sich die Münzen beim Aufsammeln ziemlich warm anfühlten. Irgendwer sagte dann, dass der Zug wegen diesem Blödsinn entgleisen könnte, was ich heute bezweifle. Aber als Kinder haben wir es dann lieber sein lassen.

    Ich oute mich jetzt mal als unfähig. Ich komme mit der Suchfunktion kein bisschen zurecht. Ich gehe über die Lupe und gebe ein oder mehrere Stichworte ein. Daraufhin bekomme ich irgendwelche Postings angezeigt, in denen die Stichworte mal verwendet wurden. Meistens steht der zugehörige Thread aber in keinem Bezug zu dem, was ich suche. Wenn ich meine Suche genauer formuliere, schränken sich die Ergebnisse erwartbar immer weiter ein, aber ich finde trotzdem nichts.


    Kann mir jemand sagen, wie ich vorgehen muss um folgendes zu finden, ohne 138 Seiten durchforsten zu müssen:


    Einen Thread, in dem es um Beurteilungen und Erfahrungen mit Fußmaschinen geht. Ich brauche nämlich Inspiration für ein neues Kickpedal für mein Set im neuen Proberaum.


    Bitte nicht einfach einen Link schicken, sondern den Weg erklären. Ich hadere mit der Suchfunktion von Anfang an und will es endlich kapieren. Dankeschön 🙏

    EPIC - Elvis Presley In Concert kommt noch in diesem Monat weltweit in die Kinos. Bei uns läuft der Film ab dem 20.2. in den IMAX-Kinos; ab dem 23.2. im normalen Programm.


    Baz Luhrmann hat für den Kino-Film "Elvis" (2022) die Keller in Hollywood durchforstet. Dabei ist er auf bisher unveröffentlichtes Film-Material gestoßen, welches er in den letzten 3 Jahren ausgiebig restauriert und mit neuester Technologie überarbeitet hat.

    Daraus ist ein Konzert-Doku-Film geworden. Luhrmann sagt, es sei kein Konzertfilm und auch keine Doku. Es sei einfach episch.


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    Am 17.3. Marc Broussard in Oberhausen. Hier (nochmal?) meine Lieblingsaufnahme einer seiner Songs:


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