Beiträge von Drum Bee

    Gestern bin ich in der App an eine Grenze gestoßen. Hattet ihr das auch schon mal?

    (Zur Info vorweg: ich habe das Premium-Abo)


    Unser Sänger war nicht da. Habe alle Spuren stummgeschaltet und nur den Gesang laufen lassen. Tja, der Gute war völlig aus dem Takt, aber nur im Chorus. Dort dann aber extrem.

    Kann es sein, dass der App irgendein Rhythmus-Instrument gefehlt hat, um die Spur korrekt abzuspielen?

    Ich habe schon öfter bemerkt, dass die App während eines Intros, wenn z.B. eine Gitarre solo anfängt, den Puls nicht sofort findet. Finde ich erklärlich.

    Aber dass der Gesang mitten im Song falsch einsetzt und verschoben abgespielt wird, hatte ich noch nie. Habe dann probeweise Bass und Drums leise mit rein genommen und dann lief es.

    Blöd irgendwie.

    Ich glaube nämlich jetzt erst verstanden zu haben, dass Trommelbiene nicht nur mit durchgehenden Shuffles einer Hand Probleme hat, sondern generell mit dem geshuffelten Feeling, egal wie aufgeteilt. D. h. auch "hand to hand" gespielt wird es bei ihr jenseits der 130bpm binär. Marius wollte darstellen, wie man sich mit "hand to hand" Tricks den echten Shuffle vereinfachen und faken kann. Aber Trommelbiene hat da generell ein Problem mit dem Tempo.

    Wie kommst du darauf? Habe ich das irgendwo so geschrieben?

    Ich habe erwähnt, dass ich bei dem Tempo auf HH/Ride (und damit einhändig) nicht shuffeln kann.

    Dann stellte Marius Groove-Beispiele vor, und schrieb, dass die ohne Shuffle auskommen würden. Das habe ich anders gesehen. Und dann ging die Diskussion los, ob man einzelne geshuffelte Viertel überhaupt als Shuffle bezeichnen kann. Das war alles.

    High heeled Sneakers von Grant Green läuft gerade auf Heavy Rotation.

    Jetzt war ich neugierig. Den Song gab’s bereits drei Jahre vorher von Tommy Tucker:


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    Dann 1967 Grant Green:


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    Und ebenfalls 1967 Elvis:


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    Selbst wenn du den Shuffle mit ner Viertel auf 2 und 4 unterbrichst, bleibt die 1 und die 3 geshuffelt. Ist halt so.


    Dir muss ich ja nicht erklären, dass das sogar ein beliebtes Stilmittel ist, um den Groove nach vorn zu treiben. Ein Song kann immer wieder wechseln zwischen Shuffle und binär gespielten Parts. Nirgends steht, dass ein Shuffle nur ein Shuffle ist, wenn er durchgängig auf der HH oder dem Ride gespielt wird.


    Nebenbei geht es gerade nur um Begrifflichkeiten. Wenn ich bei 140 keinen durchgehenden Shuffle spielen kann, klappt es auch nicht, wenn ich es nur auf der 1 und 3 machen soll.

    Deine Groove-Beispiele enthalten 7 Shuffle.

    Ich habe gelernt, dass der Shuffle-Rhythmus nicht unbedingt auf der HH oder dem Ride zustande kommen muss, sondern dass durchaus andere Komponenten des Schlagzeugs eingesetzt werden können. Es kommt nur drauf an, dass das Timing stimmt.

    Einen Shuffle kann man auch erzeugen, indem man auf dem 3. Schlag der Triole die BD spielt und auf dem nachfolgenden Puls ein Tom.

    Eine Ghostnote auf dem 2. Schlag der Triole kann man spielen, aber normalerweise gehört da eine Pause hin, damit der galoppierende Rhythmus erhalten bleibt.


    Und zu triolisch vs. Shuffle: sicherlich bedeutet ternär nicht gleich Shuffle. Aber der Shuffle basiert auf Triolen. Also kann man ihn nicht davon trennen.


    Wie dem auch sei: technisch wären deine Groove-Beispiele noch schwieriger für mich zu spielen, weil ich einerseits den mühsam erarbeiteten Flow immer wieder unterbrechen müsste, und dann noch der Wechsel zur Glocke. Die treffe ich schon im normalen Leben kaum.