Beiträge von Drum Bee

    Ich kann natürlich nichts aus eigener Erfahrung berichten. Aber mir fällt dazu eine Episode ein:


    Elvis wurde in seinen frühen Jahren zu einer Sparkassen-Eröffnungsfeier in irgendein Kaff eingeladen, um dort mit seinem Gitarristen Scotty Moore und seinem Bassisten Bill Black aufzutreten. Alle drei wussten nicht, welches Equipment vor Ort war und wieviel Zeit man eigentlich für den Auftritt eingeplant hatte. Das blöde war, dass sie auf der Fahrt dorthin mit dem alten Plymouth im Schlamm stecken geblieben sind. Elvis und Scotty sind dann zu Fuß weiter um noch einigermaßen pünktlich anzukommen. Bill musste beim Auto bleiben und auf den Farmer warten, der das Auto mit einem Traktor aus dem Dreck ziehen sollte. Außerdem war der Bass auch etwas zu unhandlich, um ihn mehrere Kilometer weit zu schleppen.

    Naja, Elvis sang drei Lieder durch ein schrottreifes Mikrofon, vor ungefähr 12 Leuten - und dann war das Ding rum.

    Klar kannst du einen Shuffle üben - und passende Fills, auch mit Metronom. Aber dabei geht es doch mehr darum, die Bewegungsabläufe zu verinnerlichen.

    Das wirkliche Gefühl dafür kommt mMn. jedoch mit dem Spielen zur Musik. Sei es mit der eigenen Band oder zu irgendwelchen Playbacks. Und immer viele geshuffelte Songs hören. Der Shuffle ist ja ein Gesamtwerk aller beteiligten Instrumente.


    Und dass Spielen zur Musik nicht üben sei, halte ich für falsch.

    Die runden Notenköpfe auf der obersten Linie sind für viele nicht selbsterklärend. Ohne weitere Anweisungen kommt der runde Notenkopf z.B. laut Weinberg-Standard erst bei Notierungen für mindestens fünf Toms vor; ansonsten findet man auf dieser Linie und darüber nur Becken, d.h. Kreuz-Notenköpfe.

    Ja richtig. Auf der oberen Linie ist in der Regel das Ride mit Kreuzen notiert.

    Die vielen Pausenzeichen würden mich persönlich stören. Ich fände es besser, wenn die vorgehende Note einen anderen Wert hätte, was das Pausenzeichen überflüssig machen würde.

    Die Notenhälse der BD könnten nach oben gerichtet sein und sich mit den anderen Elementen verbinden.

    Ich mag es, wenn das Gesamtbild möglichst kompakt ist. Ist aber alles Gewohnheitssache. Ansonsten ist das eine schöne Notenschrift.

    Nö, da steht ganz klar, dass es keine Garantie von Viren-Freiheit gibt. Dass die Testversionen evtl. nicht gut funktionieren oder Fehler aufweisen, ist ja egal. Dafür ist es halt eine Testversion, und der Entwickler ist auf das Feedback angewiesen.

    Aber wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass ich mir nichts einfange, lasse ich es lieber.


    Wenn ich mich richtig erinnere, sollte man das Pad auf den Controller setzen. Dabei drückt sich das Plastik-Nüppelchen mit nach unten. Dann 3 mm anheben, das Plastik-Nüppelchen kommt wieder mit hoch. Und dann fixieren. Die Stange wird dabei nicht sichtbar.

    Ne, so laut, wie du beschreibst, ist es nicht normal. Meine gibt so ein dumpfes Plopp von sich. Das ist wirklich leise, vor allem im Vergleich zum Anschlaggeräusch der BD (welches das lauteste des Sets ist).


    Wenn du die Fotos vergleichst: Die Stange ist bei mir nicht zu sehen. Deswegen denke ich, dass das Pad nicht richtig sitzt.

    Ich habe auch eine VH10. Ich habe sie ohne allzugroßes Fachwissen nach Anleitung zusammengebaut. Ich benutze sie seit knapp 4 Jahren und habe mich noch nie durch irgendwelche Aufprallgeräusche gestört gefühlt. Zumal ich ja Kopfhörer trage und der Drum-Sound darüber kommt.

    Vielleicht baust du alles noch mal auseinander und dann nach Anleitung wieder zusammen. Die Anleitung ist ja sehr detailliert und auch nachvollziehbar.

    Ich verstehe nicht, dass manche Leute Fragen stellen und dann auf die Antworten kaum reagieren.

    Fragen nach Wohnort und Budget bleiben unbeantwortet. Für die Hilfsbereitschaft gibts (hier) noch ein Danke, aber auf die Inhalte geht der Fragesteller nicht ein. Warum fragt man dann überhaupt?

    Ich halte von diesem "erst mal schauen, ob es Spaß macht" - in Kombination mit schlechtem Equipment - gar nichts. Ich schrieb es schon mal woanders: Man schnallt einem Ski-Anfänger keine abgebrochenen Zaunlatten unter die Schuhe um zu gucken, ob ihm Skifahren Spaß machen könnte.

    Wenn du dir ein gebrauchtes Roland oder Yamaha zulegst (auf jeden Fall mit Meshheads!) , dann hast du bei Nicht-Spaß kaum Verlust beim Wiederverkauf. Ein Billigset hat nicht nur schlechtere Sounds, sondern auch eine schlechtere Qualität und Ausstattung. Wiederverkaufswert ist auch nicht so gut.

    In welcher Gegend wohnst du? Gibt’s Musikhäuser in der Nähe? Vielleicht wäre es ganz gut, ein paar Stunden Schlagzeug-Unterricht zu nehmen. Damit kannst du ebenfalls gucken, ob dir das Schlagzeugspielen auf Dauer Freude machen könnte. Falls ja, direkt was ordentliches zulegen. Alles andere ist Geldverschwendung. Im schlimmsten Fall hast du keinen Bock mehr, weil dich die Fehltrigger umbringen.

    Beängstigend und gleichzeitig spannend finde ich das.

    Beängstigend finde ich, wie eine "Amateur-Band-Proben-Situation-mit-überzogenem-Sänger-Gehabe" hier - wie so oft - in ein Weltuntegangsszenario übergeht....


    Du hast natürlich recht. Der Thread hatte sich bereits erledigt. Ich entschuldige mich dafür, dass ich ins Schwurbeln geraten bin.

    Einfach nicht lesen, nicht reagieren- und schon verläuft das Ding im Sande. Kann aber auch gerne in den Müll verschoben werden.


    Da du aber kommentiert hast:


    "Weltuntergangsszenario" ist ein gern bemühter Begriff, der hier nicht angebracht ist. Wenn du das so empfindest…


    Ich schrieb lediglich von großen Veränderungen, die kommen werden. Beängstigend finde ich die Macht, die KI eventuell haben wird. Spannend finde ich die Möglichkeiten, die sich erahnen lassen.


    Ein Weltuntergang ist das für Leute, die ausschließlich an Tod und Teufel denken.

    Das ist ja das absurde, die KI kopiert ja nur.

    Daraus resultiert, das Menschen ihren Stil (egal ob in Sprache, Schrift, oder sogar in der Kunst) bereits verändern um nicht mit der KI verwechselt zu werden, bzw. sich anhören müssen das ihr Werk durch KI erstellt wurde.

    NOCH kopiert sie nur! Was denkst du, wie lange es dauert bis sie selbstständig ist? Das ist keine Zukunftsmusik, sondern der nächste Schritt.

    Und die KI wird blitzschnell auf Veränderungen, die Menschen vornehmen um nicht verwechselt zu werden, reagieren. Da kommt man nicht hinterher. Meine feste Überzeugung.

    Beängstigend und gleichzeitig spannend finde ich das.

    Ein "Heraushören" wird meiner Meinung nach ebenso überflüssig werden

    Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg, und wenn wir noch ein paar Jährchen warten, gibt es auch Roboter, die für uns spielen können. Nie wieder für nen Song üben müssen!!!

    Äh, was machen wir dann eigentlich noch?

    Diese Roboter gibt es doch schon. Nicht besonders beruhigend! Wir können weiterhin händisch echte Musik machen. Ob es die Zeiten überdauert? Bleibt zu hoffen.

    Aber irgendwann kann niemand mehr erkennen, was da mit Können und Herzblut komponiert und eingespielt wurde, oder was durch Programmierungen entstanden ist.

    Ich hoffe, dass das irgendwie reguliert werden wird. Dass ein eventueller Untergang der handgemachten Kunst verhindert wird.


    Wir müssen uns auf gewaltige Veränderungen einstellen. Ich denke, dass der Einfluss der KI auch in der Musik revolutionär sein wird, ebenso wie in der Gesellschaft, der Arbeitswelt und der Medizin - und eigentlich überall.

    In ein paar Jahren kann man dann zurück blicken und denken: Steinzeit.

    Eine Band ist keine Jukebox.

    ?

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht.


    Das Auftreten des Sängers ist selbstverständlich ein No-Go, und gut, dass er weg ist. Aber mich hätte wirklich interessiert, was er mit seinen "Karaoke-Versionen" explizit meinte.


    Es kommt ja auch auf das Können der Band an. Meiner Truppe und mir hilft eine gut arrangierte, spielbare Version auf eher niedrigem Niveau sehr viel weiter, als das teils virtuose Spiel der Original-Künstler. Dieses Kopfschütteln bei Song-Vorschlägen… "Bin ich Hendrix?" Oder: "Ich habe mir die Bass-Linie angeguckt. Das kann ich in 10 Jahren nicht!" Oder: "Was trommelt der da? Hilfe!"


    Ich denke, im Fall des TS ging es nicht um Laiengesang in Karaoke-Bars. Der Begriff Karaoke ist irreführend und negativ besetzt.


    Also ging es wohl eher um Coverversionen, die mit bereits eliminierten Spuren angeboten werden, oder bei denen man selbst die Spuren wahlweise stummschalten kann.

    Letzteres kann man mit geeigneten Apps selbst machen und dafür jede x-beliebige Version nutzen. Mit Einzug der KI dürften Plattformen, die fertig bearbeitete Titel anbieten, in Zukunft weniger gefragt sein.

    Ein "Heraushören" wird meiner Meinung nach ebenso überflüssig werden. Schon jetzt gibt es Möglichkeiten, sich einen Song von der KI komplett transkribieren zu lassen. Es funktioniert noch nicht supergut, aber es ist nur eine Frage der (sehr kurzen) Zeit.



    Songs zu covern muss übrigens nicht zwingend schlecht sein. Ich weiß von mindestens einem Weltstar, der durch das Covern von bereits bestehenden Songs, wurde was er war. Er hatte einfach immer die bessere Idee und Performance, während sich der ursprüngliche Künstler mit mäßiger Bekanntheit und 12Dollar50 begnügen musste. Und trotzdem waren die meisten sehr stolz drauf, wenn ihr Song von ihm "geklaut" wurde.

    Karaoke ist für mich ein Spass, aber für mich nie und nimmer eine Grundlage seriöse Musik zu machen.

    Das war es für mich ebenfalls. Bei Karaoke denkt man an eine Bar, wo jeder sich mit nem Mikro auf die Bühne stellen kann und den Text von einer Leinwand abliest.


    Aber da gibt es noch andere Facetten - und wirklich sehr gut arrangierte Titel, von guten Musikern eingespielt. Ich habe meine Vorurteile abgelegt und weiß inzwischen die Vorzüge zu schätzen. Letztendlich kreiert man mit der eigenen Band ja ohnehin eine eigene Version.


    Wenn wir keine gute Karaokeversion finden, greifen wir natürlich auch aufs Original zurück. Dann bevorzugt eine Studioversion.


    Da kommt bei mir die Frage auf: Worin unterscheiden sich Karaokeversion und Cover? Ist Karaoke nicht auch nur ein Cover?


    Mal nachgelesen: Eigentlich ist Karaoke genau das Ding mit dem Laiengesang in Bars.

    Ich habe keine Ahnung, warum man diesen Begriff für Titel verwendet, die eigentlich nur eine Coverversion sind… Vielleicht lehnt man sich daran an, weil Spuren entfernt werden können.

    Aber das können verschiedene Apps inzwischen auch.

    Wenn ich einen Originalsong in Moises hochlade, kann ich Karaokeversionen ohne Gesang, ohne Drums, ohne Gitarren usw. erstellen und habe gleichzeitig die verbliebenen Komponenten des Originals.