Ja, oder? Swing wird gerade notiert und mit Swing Feel überschrieben. Er ist zwischen ternär und binär angesiedelt, wenn ich das richtig verstanden habe.
Beiträge von Drum Bee
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Naja, weil der alles andere als einfach ist.
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High heeled Sneakers von Grant Green läuft gerade auf Heavy Rotation.
Jetzt war ich neugierig. Den Song gab’s bereits drei Jahre vorher von Tommy Tucker:
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Man kann auch einfach den Rosanna drüberlegen und schauen, ob es passt.
"einfach" und "Rosanna" widerspricht sich.
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Verstehe ich. Aber würde man einen Swing nicht anders notieren? Das weiß ich jetzt tatsächlich nicht.
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Selbst wenn du den Shuffle mit ner Viertel auf 2 und 4 unterbrichst, bleibt die 1 und die 3 geshuffelt. Ist halt so.
Dir muss ich ja nicht erklären, dass das sogar ein beliebtes Stilmittel ist, um den Groove nach vorn zu treiben. Ein Song kann immer wieder wechseln zwischen Shuffle und binär gespielten Parts. Nirgends steht, dass ein Shuffle nur ein Shuffle ist, wenn er durchgängig auf der HH oder dem Ride gespielt wird.
Nebenbei geht es gerade nur um Begrifflichkeiten. Wenn ich bei 140 keinen durchgehenden Shuffle spielen kann, klappt es auch nicht, wenn ich es nur auf der 1 und 3 machen soll.
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Ich habe lediglich geschrieben, was ich darüber gelernt habe. Kann man im Posting nachlesen.
Wenn darüber kein vernünftiger Austausch möglich ist und du dich direkt belehrt fühlst, ist das nicht mein Problem.
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Das ist kein Workshop oder sowas.

So isses.
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Deine Groove-Beispiele enthalten 7 Shuffle.
Ich habe gelernt, dass der Shuffle-Rhythmus nicht unbedingt auf der HH oder dem Ride zustande kommen muss, sondern dass durchaus andere Komponenten des Schlagzeugs eingesetzt werden können. Es kommt nur drauf an, dass das Timing stimmt.
Einen Shuffle kann man auch erzeugen, indem man auf dem 3. Schlag der Triole die BD spielt und auf dem nachfolgenden Puls ein Tom.
Eine Ghostnote auf dem 2. Schlag der Triole kann man spielen, aber normalerweise gehört da eine Pause hin, damit der galoppierende Rhythmus erhalten bleibt.
Und zu triolisch vs. Shuffle: sicherlich bedeutet ternär nicht gleich Shuffle. Aber der Shuffle basiert auf Triolen. Also kann man ihn nicht davon trennen.
Wie dem auch sei: technisch wären deine Groove-Beispiele noch schwieriger für mich zu spielen, weil ich einerseits den mühsam erarbeiteten Flow immer wieder unterbrechen müsste, und dann noch der Wechsel zur Glocke. Die treffe ich schon im normalen Leben kaum.
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Ohne Shuffle?
Also ich sehe da eine Pause auf dem 2. Schlag der Triole in 7 von 8 Fällen. Das ist für mich ein Shuffle. Oder hab ich da was nicht verstanden?
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Redet ihr jetzt vom Stiehl, vom Stil oder vom Stiel?
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Ich muss jetzt noch mal was zu dieser Sozialisation sagen:
Ich habe in den letzten beiden Jahren festgestellt, dass ich Songs, die ich bereits als Kind und Jugendliche gehört habe, am besten hinkriege. Selbst wenn sie meinem heutigen Musikgeschmack nicht mehr unbedingt entsprechen.
Z.B. Honky Tonk Woman. Meine Schwester hat den Song rauf und runter gedudelt. Das Pattern mit der Kuhglocke ist jetzt nicht so gewöhnlich. Ob ihr es glaubt oder nicht…ich konnte das nach 10 Minuten. Mein Schlagzeuglehrer war darüber sehr erstaunt. Mir blieb nur die Erklärung, dass sich dieser Groove in frühester Kindheit wahrscheinlich in mein Gehirn gefressen hat.
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Ich hätte mich gefreut, deinschlagzeuglehrer, wenn du bei der Challenge mitgemacht hättest.
Schau mal auf seinen YT Kanal. Er hat zwar nicht unser Playalong im Programm, aber jede Menge Jazz Stuff.

Das ist mir bewusst. Ich gucke mir das öfter an, auch hier im DF. Deswegen schrieb ich ja, dass ich mich gefreut hätte…
Und deswegen habe ich ihn auch als Quelle der Inspiration für die Challenge im Thread angeführt.
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Sehr gut, MoM Jovi
Aber der Drang zu shuffeln ist zu groß. Ich KANN da gar keine Viertel drüber spielen! Geht nicht…
Aber so schnell shuffeln kann ich auch wieder nicht.
Wir spielen mit der Band u.a. Sweet Home Chicago. Läuft mit 128bpm. Das ist bei mir (noch) die Obergrenze auf HH/Ride. Darüber rutsche ich ins binäre, weil die Technik nicht gut genug ist. Ich übe das jetzt schon sehr lange. Es wird immer ein kleines bisschen besser, aber an 140 ist noch nicht zu denken, ohne dass es schlampig wird.
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Ich hätte mich gefreut, deinschlagzeuglehrer, wenn du bei der Challenge mitgemacht hättest.
Zu deinem Statement: Ist es nicht mit all dieser - ich nenne es mal - Roots-Musik so, dass man ein besseres Ergebnis erzielt, wenn man mit dem Genre groß geworden ist?
Ich muss mal wieder meinen Helden Elvis Presley anführen:
Der hat alle Genres hervorragend gut bedient, mit denen er seit seiner Kindheit konfrontiert war.
Gospel, Blues, Country, Balladen usw.
Nur an den Jazz hat er sich nie heran getraut… oder vielleicht war es auch einfach nicht sein Ding, weil Jazz damals nicht am Mississippi-Delta angesiedelt war. Er hat auch keinen Reggae gespielt, obwohl er sehr offen für Veränderung und Fusion war. Stile vermischen konnte er besonders gut. Vielleicht hatte er auch zuviel Respekt vor einer anderen Kultur.
Ich will damit nicht sagen, dass man es lieber lassen sollte, wenn man nicht entsprechend sozialisiert wurde. Aber es gehört viel Zeit dazu, sich in Roots-Musik einzufinden.
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Ich hab gestern zum Stück gespielt. Knapp zwei Stunden!!! Das fällt mir unfassbar schwer. Mit Click bekomme ichs nicht zum grooven. Ohne Click finde ich es schwerer, aber stellenweise fängts an zu rollen. Für mich persönlich die mit Abstand schwerste Challenge. Hätte ich nicht gedacht.
Ich kriege es auch nicht zum grooven. War aber nach 2 Stunden rumprobieren auch durch damit.
Das Playalong verlangt ganz eindeutig einen Swing/Shuffle.
Hier wurde vorgeschlagen, man könne den Shuffle weglassen und 4/4 drüber spielen, falls einem der Track zu schnell ist.
War ja nett gemeint, aber nein. Denn das hört sich einfach nur grottig an, unpassend und völlig unmusikalisch. Nur weil man einen Akzent auf die 3 setzt, die beiden Offbeats betont und die 1 möglichst lautlos gestaltet, wird noch kein Reggae draus.
Es gibt Reggae-Titel, die binär ausgelegt sind, aber dieses Playalong ist es nicht. Dazu kommt, dass Reggae generell vom Feel her nicht einfach ist.
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Ich habe mich bei den Roland-Racks schon öfter gefragt, wie große Menschen damit klar kommen. Ich bin nur 1,67 und hatte immer das Maximum an Höhe ausgereizt.
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Ein wirklich ausgewogenes Voting kriegt man nur mit einer Jury hin, die zuvor bestimmte Kriterien abarbeitet, damit alle die gleichen Dinge beachten. Dazu müsste die Jury vom jeweils gespielten Genre ausreichend Ahnung haben.
Fände ich jetzt in diesem Rahmen hier etwas überzogen. Aber es ist halt so, dass ein relativer Anfänger anders bewertet als ein alter Hase. Der erfahrene Drummer hört wahrscheinlich Dinge, die der unerfahrene nicht hört oder ganz anders gewichtet.
Und auch unter erfahrenen Schlagzeugern gehen die Meinungen ja auseinander: dem einen ist z.B. das Timing (wie im aktuellen Fall) nicht ganz so wichtig wie dem anderen.
Vielleicht könnte man das Problem ein Stück weit angehen, indem man Kriterien bewerten muss.
Zum Beispiel:
- Timing
- Musikalität/Umsetzung des Themas
- Songdienlichkeit
- Kreativität
- Gesamteindruck (Gefällt mir das als Gesamtpaket?)
oder so.
Ist aber nur so ein Gedanke. Ansonsten lässt man das Voting wie es ist und lebt mit den Ergebnissen. Muss man ja auch nicht so streng nehmen - das Ganze. Soll ja Spaß machen und nicht zum Wettkampf ausarten (Wobei es manchmal schon den Eindruck erweckt).
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„Auch für Anfänger geeignet"… ich finde einen Shuffle bei 140bpm schon recht anspruchsvoll. Da muss der Anfänger lange für üben.
Ich spiele ja viele triolische Songs mit der Band. Aber für mich ist beim Shuffle noch immer bei 130 Feierabend. Darüber wird’s extrem unsauber.
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Danke für diese ausführlichen Erklärungen. Ich finde das sehr interessant, obwohl ich immer die gleichen Sticks nutze. Aber trotzdem….