Beiträge von Chuck Boom

    Ursachen kann es da viele geben. Aber wenn es vorher nicht so war, spricht das dafür, dass die Ursache im Fell (oder der Stimmung) liegt. Felle können schon mal murksig klingen, kommt vor (und gerade doppellagige Felle können da anfälliger sein). Aber es kann auch am Intervall zwischen Schlag- und Resofell liegen, oder wie du es aufgezogen hast (evtl. nicht ganz mittig?), oder sonstigem. Schwer zu sagen per Ferndiagnose. Aber probier doch erst mal ein anderes Fell aus, um die Sache einzugrenzen.


    ohne Kopfhörer klingen alle Toms gleich laut

    Mit kopfhörer geht das 10 er Tom unter

    Dann könnte es auch daran liegen, dass der Kopfhörer die Frequenz des 10ers besonders dämpft (die Kurven sind nie linear und die höheren Frequenzen werden immer mehr gedämpft, könnte also passen).

    Aber ich überlege allen Ernstes mir nochmal ne Hihat aufzustellen... aber nicht wie man das bei gespiegelgen Sets sieht auf der rechten Seite, sondern noch irgendwie zusätzlich links dazu zu packen, damit ich sie auch wahlweise mit dem Fuß spielen kann. So wie einige neben der HH das Pedal für die DoFuMa haben und zwischen beiden wechseln können, hätte ich das gerne mit zwei Hihats. Ich weiss nur noch nicht, wie ich das technisch umsetzen soll, weil ich die wegen den Beinen ja nicht so eng zusammen bekomme. Die Becken wäre ja nicht das Problem, da wird einfach das linkere etwas tiefer eingestellt als das rechte... das bekomm ich schon hin.

    Es gibt sog. Remote-Hihats (Beispiel), mit denen du zumindest das Problem mit den Füßen (also jenen der Ständer) nicht mehr hättest. Allerdings könnte deine Idee mit den verschachtelten Hats (auf zwei Höhen) evtl. nicht so einfach umzusetzen sein, ohne bei der Ergonomie unangenehme Verrenkungen in Kauf nehmen zu müssen, da du ja auch noch die Snare spielen möchtest. Evtl. ginge es, die Remote-Hat links an die Haupt-Hihat zu klammern, wenn du eine 3-Bein-Maschine (mit drehbaren Beinen) nimmst, die Beine etwas im Uhrzeigersinn drehst und die zweiten Hats über dem linken Bein (der Maschine) positionierst. Oder eine Zweibeinmaschine. Die Zweithats würde ich dann auch eher leicht und klein wählen (vllt. eine dünne 13er oder sogar 12"?). Würde auch der Remote-Mechanik entgegenkommen, denn die spielt sich naturgemäß etwas zäh bis schwerfällig (falls es da in den letzten 15 Jahren keine riesen Innovationen gab; so lange habe ich keine mehr).

    Oder du nimmst eine (günstige?) HH-Maschine, montierst die Beine komplett ab (Nieten können z. B. rausgebohrt werden), stellst sie links neben die Haupt-Maschine und klammerst sie an dieser mit 2 Streben (Universalhaltern / Klammern) fest.

    gehe ich davon aus, wenn sich das nicht noch gross ändern sollte, dass ich irgendwann 30 Snares da hab und 40 Paar Hihats... Toms und Crashes brauch ich gar nicht viel

    Ich prognostiziere mal: Rides!


    Hihats braucht man schon ein paar, ja, aber da findet man nach und nach genug, um zufrieden zu sein. Crashs sind meist noch unkomplizierter. Aber Rides ...


    Gute Reise und willkommen hier.

    Ich kann dir leider nichts speziell zu der Snare sagen, aber du könntest mal einen Magneten an den Kessel (Schale) und die Reifen halten. Wenn er nicht hält, spricht das neben der Optik für Messing (Aluminium wohl eher nicht) bzw. evtl. auch "cob" (chrome over brass). Ansonsten wohl Stahl.


    I can´t tell you anything about this snare in particular, but you could try a magnet on the shell an hoops. If it drops, this as well as the visual appearance argue for (chrome over) brass, otherwise probably steel.

    wie bei vielen Billigherstellern und -serien außen und innen halbwegs ansehnliche Lagen nehmen und zwischendrin das lausigste Holz verarbeiten.

    Das gab es allerdings leider auch bei renommierten Herstellern und deren hochpreisigen Kesseln. Selbst erlebt bei einem Sonor Hilite (hier angeblich betroffen vor allem die Sets gegen Ende der Herstellungszeit - Anfang/Mitte 90er? -) und einem Ludwig. War wohl auch in den 60ern und 70ern nicht unüblich, dass das Holz verbaut wurde, was gerade erhältlich war (gab Engpässe / Knappheiten) und da konnte auch Billigholz (mit) verbaut werden. Aber genug Halbwissen und OT.


    Fall gut gelöst, viel Spaß mit dem Set!

    Was hat denn jetzt ein Flam hier verloren? Flams sind Vorschlage,die keiner Zählweise unterliegen, die dicht aufeinander einem Hauptschlag vorgesetzt werden. Kann bis zu vier Schlage sein.

    Stimmt, aber deine Interpretation von Ruffs bzw. der Vergleich mit der HH-Figut ist halt falsch. Denn ein Ruff wird in der Regel (wie auch ein Flam) als Gracenote/s vor einer Hauptnote (d. h. die Hauptnote nur verzierend bzw. wie du schreibst "ohne eigene Zählweise") gesehen. S. hier. Bei 2:28 sagt er es auch explizit.

    Die obige HH-Figur ist dagegen eine ganz andere Baustelle (gefühlt wie gespielt wie gedacht).

    Falls ich keine Berechtigung habe hier mitzumachen weil ich schwächen aufweise, schreibe den Mod, beschwere dich und ich werde gelöscht.!!!

    Nein, du bist natürlich und ausdrücklich weiterhin willkommen!

    ich bin vorher schon raus, weil ich mich durch die ganzen Kommentare vorher etwas veralbert vorkam.

    Da auch mein Schalk da kurz mitgemischt hat: Das war nicht veralbernd gemeint (auch von den anderen Schalken nicht). Wir sind hier manchmal etwas albern. 8o

    Hab mich aber wieder abgeregt^^

    Fein das.

    Naja ... es mag rein optisch Ähnlichkeiten mit einem Ruff haben, hat aber mit einem Ruff - betrachtet man die Spielweise und die musikalische Intention bzw. Anwendung - m. E. nicht wirklich was zu tun. ;-) Ein Ruff wird beidhändig gespielt und ist eher wie ein Flam "gemeint". Die obige Hihat-Figur ist dagegen nicht wie ein Flam, sondern "als Figur" gemeint und kann z. B. auch langsamer gespielt werden (während ein Ruff imho immer eher als Einzelnote mit 2 verzierenden Vor-Flams gedacht und gespielt wird; dass das in schnellen Tempi dann auf die obige Figur hinausläuft, ist sicher so, langsame oder einzelne Ruffs werden aber anders gespielt).


    Zur Technik würde ich mit 2 Schlägen auf der Fläche (mit dem Tip) und dem dritten, betonten (auf die Viertel) mit der Stockschulter auf den Rand anfangen. Aber auch nicht allzu viel verkopfen und nicht primär über Up-, Down-, Tap-Strokes, Finger open-close etc. grübeln. Wenn du den beabsichtigten Sound im Kopf hast, wird dein Körper mit der Zeit (und mit zunehmendem Tempo) eine flüssige und ergonomische Bewegung von selbst entwickeln - wenn du die Feedbackschleife beim Üben (probieren - Spielgefühl (locker? krampfig?) - Sound (wie ich ihn will?) - etwas anders probieren (Hand-/Stockhaltung, Bewegung etc.) - was ändert sich wie? etc.) beachtest.

    Mich hat die überwältigende Auswahl an Becken total überfordert, ich hab teilweise kaum Unterschiede gehört bzw. wusste ich nach 5 Becken nicht mehr, was mir eigentlich gefällt.

    Das ist normal und ein Ohr entwickelt man auch erst über die Jahre. Daher der Tipp. Aber Zildjian K ist nicht das Verkehrteste, können durchaus auch gut klingen.

    Schließe aber nicht aus, dass sich mit der Zeit und zunehmend geschulterem Ohr da noch was verändert.

    Wenn du dabei bleibst, WIRD sich da gerade bei Becken noch sehr viel tun. Stichwort GAS. Hast ja von Dany gelesen. :Q

    Die BBs sind einfach klasse Klassiker. Welches Modell hast du denn (Tiefe, glatt oder gehämmert)? Das Set ist ja nun auch nicht so verkehrt. Insgesamt für Punkrock eine eher ungewöhnliche Wahl, aber so what? Edelpunk halt. Dann steht dir allerdings (nur schon mal als Vorwarnung) noch eine Odyssee bzgl. guter Becken bevor. Hier würde ich nicht blind bzw. taub kaufen, sondern einen erfahrenen Kollegen zu Rate ziehen / ins Geschäft mitnehmen / beim Gebrauchtkauf fragen. Oder natürlich das Forum.

    Sehe ich auch so. Eine Überlegung wäre auch noch: Wäre es denn sicher, dass evtl.* nachgelieferte Toms keine Farbspuren haben? Und vllt. haben die dann wieder was anderes. Und du musst auch Monate drauf warten.


    * (falls so was überhaupt als Reklamationsgrund anerkannt wird; ich könnte jetzt eine Geschichte erzählen, die ich seit Monaten mit VW durchmache - nicht wegen Diesel -, aber lassen wir das)