Beiträge von DiCon

    Meine Meinung zur Drum Tuning Bible ist, dass sie für das erste Mal einfach zu viele Informationen enthält. Ich fand jedenfalls, dass man, wenn man wie auch ich letztens, noch nicht so richtig den Überblick hat, schwer erkennt, auf was es ankommt und was in den ganzen Beschreibungen eher die Kür ist.


    Was ich ziemlich gut fand, war ein Link zu ein paar Videos, der hier letztens gepostet wurde:
    http://videodrumlessons.com/t1.htm
    Insbesondere "Chapter 4" dürfte hier interessant sein. Da kannst du dieses Aufbrechen nämlich mal sehen und hören.


    Und die zwei Stimmschlüssel haben auf jeden Fall den Vorteil, dass man mit beiden Händen gleichzeitig schrauben kann. Das ganze langwierige Geschraube nervt eh schon genug. Da kann man die Arbeit gerne halbieren...

    Zitat

    Original von Zeroth


    Ja, gerissene Becken ins Publikum zu schmeißen wäre unfein... wenngleich auch irgendwie
    Rock 'n' Roll ;)


    Zer0th


    Hmm... Ich hab da noch ne alte gammlige Fuma, die ins Publikum muss. Und die alte Hi-Hat-Maschine muss dann auch nicht mehr annen Sperrmüll...


    Aber zum Thema: Ich hab gebrochene immer weggeschmissen und den jeweils dazugehörigen gesammelt. Bis ich vor ein paar Jahren angefangen habe, die ganzen gesammelten "angespielten" Sticks bei Proben unserer Abi-Ball-Band aufzubrauchen (die gingen dann natürlich ganz gut weg). Die hab ich dann alle quer in die Gitter um die Neonröhren in dem Proberaum gesteckt. Hat insgesamt nen ganz netten Lampenschirm hergegeben.

    Ich hatte auch mal ein "Insektenphänomen" in meiner Bass, welches ich mir nicht ganz überzeugend erklären konnte. Und zwar hab ich da so einen innenliegenden Dämpfungsring drinne, der so einen Plastikrand hat, welcher am Rand recht nah am Fell ist. Jedenfalls gab es da ständig irgendwelche Fliegen, die es für eine gute Idee hielten, zwischen diesen Ring und das Fell zu klettern, nicht mehr rauszufinden und dadrin zu verrecken.


    Ich habs mir damals damit erklärt, dass die Viecher von den ganzen Pflanzen in dem Raum, die da zum Überwintern standen, angelockt wurden und nach ner gemütlichen Ecke gesucht haben, in der sie einziehen können.

    Zitat

    Original von dominik_01
    ich hab das selbe problem mit dem pad!


    machst ein foto?


    Dass das so schnell jemanden interessiert, hab ich nicht gedacht und es ist auch keine besonders geniale Konstruktion. Hatte die Sache mit dem Foto eigentlich nur erwähnt, weil ich schon angefangen hatte, es zu beschreiben und gemerkt hatte, dass es ohne Fotos ein riesiger Text wird.


    Nun denn. Ich hab gesagt, ich zeigs und dann mach ich es auch.


    Meine Halterung sieht so aus:


    Erst hab ich dämlicherweise probiert, das Pad mit Tüchern breiter zu bekommen, aber bin dann zum Glück noch drauf gekommen, dass es einfacher geht, indem ich einfach die dicke Feststellschraube verbreitere. Dann hab ich ein wenig in meinem Krempel nach was stabilem, dickem und ringförmigem gesucht und sowas gefunden:



    Das Teil kann man auf und wieder zu machen und so dazwischen pappen:



    Und schon lässt sich die Schraube genauso gut benutzen, aber das Pad sitzt schön fest:



    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich da jetzt irgendeine Idee hatte, die du nicht auch selbst schon hattest, aber das ist halt meine schnelle und durchaus praktische Lösung.


    Zitat

    Original von arrowfreak
    Allerdings stinkt das Teil.


    Und wie! Aber entweder habe ich mich dran gewöhnt oder das Teil hat sich bereits nach ein paar Tagen agewöhnt zu stinken.

    Ich benutze auch das 12" Real Feel, die einseitige Version. Hab das Teil einfach auf ein altes Snare-Stand gepackt, so hat mich die ganze Show nur die 35€ für das Pad gekostet. Kann ich nur empfehlen.


    Allerdings ist das Pad einen Tick zu klein für die alte Billig-Halterung. Ich weiß nicht, ob das an diesem speziellen Modell liegt oder generell ein Problem ist, aber auch das war recht simpel zu lösen. (Ist grad schwer mit Worten zu beschreiben, wie ich das gemacht hab. Falls jemand das gleiche Problem hat und nicht drauf kommt, kann ich ein Foto machen.)

    Irgendwie kann ich mich da nicht zurück halten und muss eine kleine Abschätzung liefern:


    <-- Ab hier Rechnungen - wenns nicht interessiert, unten weiterlesen -->
    Stellen wir uns mal vor, die Becken wären vollkommen platt, so dass wir sie als Vollzylinder mit Radius r und Höhe h nähern können. Nehmen wir außerdem an, beide Becken bestehen aus dem selben Material mit derselben konstanten Dichte, dann ist der Unterschied zwischen dem alten 18"-Becken (Radius r0, Gesamtmasse m0) und dem neuen 20"-Becken (Radius r, Masse m):


    r = 20/18 * r0 = 10/9 * r0
    m = rho * V = rho * Pi * r^2 * h = rho * Pi * (10/9)^2 * r0^2 * h = (10/9)^2 * m0


    (rho ist hier die Massendichte und V das Volumen des Beckens)


    Wenn man nun beide Becken so anschlagen will, dass sie sich gleich schnell "wegdrehen", interessiert uns die Rotationsenergie, welche proportional zum Trägheitsmoment ist. Letzteren habe ich jetzt einfach mal in der Wikipedia nachgeschlagen. Also die Trägheitstensoren für die Rotation eines Vollzylinders mit zur Symmetrieachse senkrechter Rotationsachse:


    J0 = 1/4*m0*r0^2 + 1/12*m0*h^2 (18"-Becken)
    J = (10/9)^3 * 1/4*m0*r0^2 + (10/9)^2 * 1/12*m0*h^2 (20"-Becken - Faktoren aus den oben berechneten m und r zu m0 und r0)


    Für unsere konkreten Zylinder (also Becken) gilt h << r0, also können wir den h^2-Term vernachlässigen und es gilt: E0 = (10/9)^3 * E
    <-- Ab hier dürfen alle Physik-Phobiker dürfen wieder mitlesen -->


    Also braucht man beim 20"-Becken auf gut deutsch etwa 137% der Energie, die beim 18"-Becken nötig war, damit es genauso schnell rotiert. Das lohnt sich also durchaus.


    Ist allerdings noch kein hinweis darauf, wie laut das Becken ist. Der Ton kommt ja nicht von dem, was man an Bewegung sieht, sondern von den "inneren Schwingungen" des Beckens. Aber damit bekommst du eine Vorstellung, wie viel träger das schon ist.

    Zitat

    Original von Redrum
    Naja, "ein Jahr spielen" kann vieles bedeuten.


    Manche Spielen in einem Jahr 200h am Set, andre, 400h, wiederum andere vielleicht sogar 600h, wonach sich selbstverständlich dann auch das können richtet.


    Aber wenn sowas entsteht, weil jemand so viel Fleiß darein steckt, finde ich das genauso beeindruckend, wie wenn das jemand das schafft, weil er ein Naturtalent ist.

    Ich hoffe mal, ich habe hier das aktuelle Shop-Thema gefunden.


    Also: Beim stöbern im Shop ist mir eben eine T-Shirt-Idee gekommen, die ich direkt mal in eine Vektor-Grafik umgesetzt habe. Was haltet ihr davon? Meine Sorge ist, dass da zu viele Details drauf sind, ansonsten ists genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. :D


    EDIT: Habs wieder rausgenommen. Hat ja keiner was zu gesagt und inzwischen find ichs doof...

    Kreis:
    Umfang: u = 2 Pi r (Dimension m)
    Fläche: A = Pi r^2 (Dimension m^2)


    Kann man sich einfach an der Dimension merken: r hat die Dimension Meter. Dann ist der Umfang auch in Metern (r tritt nur einmal auf) und die Fläche entsprechend in Quadratmetern.


    Zylinder:
    Volumen: V = Pi r^2 h
    Mantelfläche: A_mantel = 2 Pi r h
    Oberfläche: A = A_mantel + 2 A_kreis = 2 Pi r h + 2 Pi r^2 = 2 Pi r (r+h)


    Im Grunde kann man sich hier vorstellen, den Kreis in die Höhe zu ziehen (also nur ein h dranmultiplizieren). Zieht man den ganzen Kreis hoch, bekommt man ein Volumen. Zieht man nur den Rand (also den Umfang) hoch, bekommt man den Zylindermantel.


    EDIT: Entsprechend ist Cookies Formel die Mantelfläche, welche in seinem Beispiel die Dimension cm^2 und nicht cm^3 hat.

    Zitat

    Original von Lobde
    Jetzt könnte man es so weiterführen, dass das programm einem auch Drehmomente für Stimmschrauben ausgibt. Vorher sollte man bestimmen wie stark das fell gespannt werden soll (gibts dafür n wert??) und dann rechnet es für jede kesselgröße die Kräfte an den schrauben aus. Wir brauchen nur noch die Formel :D Ich frag mal meinen physik lehrer....


    Das ist ganz einfach. Zum einen brauchen wir eine Messgröße für die Spannung des Fells. Wenn es da nicht schon was für Drummer gebräuchliches gibt, dann definieren wir eine neue, z.B. N/m (also Newton pro Meter), als Kraft, die Nötig ist, das Fell in der Mitte um eine gewisse Strecke herunter zu drücken. Darunter kann sich dann doch wohl jeder was vorstellen und kann dem Programm direkt sagen, auf wie viel N/m er seine Felle am liebsten spielt.
    Dann lassen wir den Benutzer erstmal ein paar Eckdaten eingeben, die wohl jeder im Kopf hat: Die Anzahl der Stimmschrauben, das Drehmoment, welches er bei seinen Stimmschrauben bereits ohne Spannung gegen die Reibung aufbringen muss und die Steilheit der Gewinde seiner Stimmschrauben (oder sind die bei allen Herstellern einheitlich?). Dann füttern wir das Programm mit den Elastizitätsmoduln aller gängigen Felle und der kleinen knackigen Formel, die jeder schon in der Grundschule lernt. :]


    Schade nur, dass ich keinen Schlüssel habe, an dem man das Drehmoment exakt eingeben kann und meine alten Stimmschrauben eh etwas unterschiedlich gehen, so dass ich eh nur einen ganz simplen Schlüssel verwende. Also werde ich wohl weiter mit meinem Bauch stimmen müssen... :evil:

    Ich sitz auch in ner Ecke gegenüber vom Eingang. Das hat nen ganz einfachen nicht besonders musikalischen Grund: So nehm ich in dem kleinen Raum am wenigsten Platz weg. Säße ich an einer Wand, würde ich den Raum gewissermaßen in zwei Hälften trennen.


    Das einzig wirklich Dumme an so einer Ecke ist, dass (wenn man sich richtig tief drin versteckt) es zu ner mittleren Turnübung wird, an dem Set vorbei zu kommen, um seien Thron zu besteigen.

    Ich habe seit kurzem ein Realfeel-Pad (ich hoffe mal, das kann man damit vergleichen?), um auch in meiner Studentenbude ein bisschen zu Üben und das erste Mal seit Ewigkeiten schmerzen im Handgelenk gespürt.


    Die Frage ist nun, ob es am Pad liegt. Ich denke erstmal nicht, dass ich prinzipiell verkrampft spiele - das müsste ich dann auch auf dem A-Set z.B. bei intensiven Hihat-Passagen merken. Es könnte aber gut sein, dass ich verkrampft gespielt habe, da ich neue Techniken ausprobiert habe, von denen ich erst dank dieses Forums gehört habe...


    Ich tippe aber generell eher darauf, dass der Rebound ungewohnt ist. Meiner Meinung nach hat das Realfeel-Pad zu viel Rebound - es absorbiert kaum Energie, sondern reflektiert den Stick, so dass ich mit meiner gewohnten A-Set-Spielweise viel mehr Energie mit den Muskeln wieder abfangen muss. Das kann man natürlich auch als verkrampftes Spielen bezeichnen, wobei ich denke, dass das kein Technikfehler ist sondern eine Gewohnheitssache.


    Viel Gelaber und ein Fazit: Ich denke nicht, dass diese Pads grundsätzlich Schmerzen erzeugen, sondern dass es eine kleine Gewöhnungsphase braucht oder der Eindruck nur dadurch entsteht, dass man oft gerade auf solchen Pads intensiver übt.

    Wow, da ist man mal kurz bei der Bandprobe und schon hat dieser Thread einige Seiten mehr...


    Also erstmal: Ich hab mir das Projekt jetzt erstmal aus dem Kopf geschlagen. Mir würde es zwar immer noch gefallen, so etwas zu haben, aber ihr habt ne Menge gute Argumente (wenn auch offenbar zwei verschiedene Varianten der Idee diskutiert wurden) gebracht, die die Umsetzbarkeit soweit in Frage stellt, dass mir der Aufwand zu groß ist, um es mal drauf ankommen zu lassen.


    Dann danke für die Info mit dem kleinen Icon, um direkt zum Beitrag zu springen. Ich habe schon selbst ein "Burning Board" betrieben und diesen dämlichen Knopp noch nie entdeckt :rolleyes:


    Und zu guter letzt ne kleine Frage: Ist das Thema verschoben worden, weil es inzwischen von der Suchfunktion handelt oder weil das ursprüngliche Thema dahin gehört? Die Datenbank sollte nie ins Forum integriert werden oder eine Erweiterung dessen sein... ?(

    Zitat

    Original von Steve Miller
    DiCon
    Hast Du schon angefangen?


    Nope - und so wie es aussieht, werde ich es auch nicht. Die Kritikpunkte hier sind kaum von der Hand zu weisen. Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten:


    a) Jeder darf/soll ein bisschen schreiben.
    Dann ist der Aufwand zwar für den einzelnen gering, aber die Datenbank wird von Flamewars, Marken-Vorurteilen und Herstellerpropaganda überflutet (oder ist zumindest nicht mehr glaubwürdig).


    b) Ein ausgewählter Teil darf nur schreiben.
    Dann ist der Arbeitsaufwand für die einzelnen viel zu hoch oder es ist unmöglich eine halbwegs umfangreiche Datenbank zu erstellen.


    Und wenn ich drüber nachdenke, bin ich wohl nichteinmal selbst qualifiziert, ausführliche Berichte zu schreiben... Ich könnte nur Ausschnitte kompetent beurteilen.


    Also werde ich den Gedanken wohl verwerfen. Freut mich aber, dass ihr alle direkt mitgedacht habt :)


    EDIT: Zu der Soundfiles-Idee, die grade kam, während ich schrieb: Das dürfte wohl zu sehr von Mikros, Fellen und Stimmung (natürlich nicht bei Becken *gg*), dem Aufnahmeraum, der Position der Mikros zum Instrument und vielen weiteren Faktoren abhängen. Ich finde nicht einmal die Klangbeispiele der Beckenhersteller hilfreich.

    Zitat

    Original von Steve Miller
    Mir ist der Sinn einer solchen Datenbank nicht klar. Was willst Du denn da reischreiben ganz genau?


    Oder willst Du die Welt mit Datenbanken zukleistern und fängst hier an?


    Steve


    Der Sinn war, einen guten Einstieg in den Kaufentscheidungsprozess zu bieten.


    Nochmal das Snare-Beispiel: Sagen wir mal, ich hätte die Ansprüche, dass das Ding 14"x5,5" haben soll, nen Holzkessel braucht und ne Parallelabhebung bieten muss. Prinzipiell habe ich es da sehr gerne, wenn ich schon ein paar in Frage kommende Modelle kenne und ein paar Meinungen dazu habe, bevor ich zum nächst besten Laden fahre. Die nächsten mit großer Auswahl wären für mich in Köln, also Musicstore oder Drumcenter.


    Im Moment mache ich dann folgendes:
    [list=1]
    [*]Auf der Herstellerseite nachsehen, was es gibt. Das bedeutet beim Musicstore, sich durch 53 Produkte in der Kategorie Snare zu klicken, bei denen man erst in der Beschreibung erfährt, ob die meinen Anforderungen gerecht werden. Beim Drumcenter sind die Teile nach Herstellern sortiert, was nur zu noch mehr geklicke führt.
    [*]Zu den rausgeschriebenen Produkten Meinungen hier im Forum suchen. Da die Bezeichnung der Snares auch bei der Vorstellung des eigenen Sets, bei Aufnahmen und auch sonst vielen Themen fällt, muss man dann erstmal hunderte Threads durchwühlen, um die zu finden, bei denen es um die Qualität der Snare geht.
    [*]Dann hat man meistens einen Thread, auf den alle Verweisen, wo jemand die präzise Frage "Welche Snare für 300-400?" estellt hat und dann auf 20 Seiten verteilt irgendwo einer zu genau der Snare was erählt, die einen interessiert.
    [/list=1]


    Mit der Datenbank soll es dann so laufen:
    Kategorie Snare wählen, Filter auf 14", Parallelabhebung usw. einstellen und schon hat man eine Liste mit den in Frage kommenden Snares inklusive der Meinungen der stolzen Besitzer.


    Ergebnis ist dann bei beiden das Gleiche: Man kann im Laden dann gezielt die interessanten Snares testen und die Gefahr, eine zu erwischen, die unter Sonneneinstrahlung zu Staub zerfällt ist reduziert, da man das von ein paar "stolzen Besitzer" vorher gelesen hat.



    Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir nicht sicher bin, ob sich der Aufwand dafür lohnt...

    Crossroad:
    Genau das ist meine Sorge. Allerdings besteht die Pflege fast nur aus dem ergänzen neuer Produkte. Die Erfahrungsberichte sollen von jedem nach belieben ergänzt werden können. (Nach Registrerung mit E-Mail-Bestätigung, damit das Teil nicht mit Penis-Pillen-Testberichten gefüllt wird :rolleyes:)



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    Einfach machen ist da schon n bissl Arbeit...


    Apropos nicht gefallen bei Händlern:
    Hat jemand Ahnung von der Rechtslage? Inwiefern muss ich aufpassen, keinen Ärger zu bekommen, wenn ein Produkt verrissen wird? Das müsste im Rahmen der Meinungsfreiheit in Ordnung gehen, oder? Das macht ja jedes Musiker-Magazin und bei ciao & co. ist es ja auch nicht anders...

    Mir ist mal wieder aufgefallen, dass die Auswahl an Drums, Hardware, Becken und Kleinteilen gewaltig ist und bei vielen Online-Shops die Filterfunktionen eher bescheiden. Ebenso muss ich feststellen, dass es ganz nett wäre, die Meinung anderer zu bestimmten Produkten schön übersichtlich zur Hand zu haben, statt hunderte von Threads zu durchblättern. (Man sollte zwar nach eigenem Geschmack kaufen, aber die Meinung andere kann einen vor schweren Fehlern bewahren oder auf Kaufargumente hinweisen, die man noch nicht bedacht hat.)


    Meine Idee war daher, eine Art Produktdatenbank zu kreieren, die auf unsere Bedürftnisse zugeschnitten ist. So könnte man beispielsweise die gewaltige Auswahl an Snare-Drums direkt nach Größen und Kesselmaterial filtern. Darüber hinaus könnten dann (ähnlich wie bei ciao oder dooyoo) Erfahrungsberichte zu dem Produkt gesammelt werden, bei denen insbesondere die nicht direkt sichtbaren Merkmale (wie z.B. Haltbarkeit) bewertet werden können.


    Prinzipiell könnte ich eine solche Datenbank schreiben (in etwa einem Monat hätte ich dafür Zeit) und auf eigenem Webspace zur Verfügung stellen, aber das wäre natürlich vollkommen verschwendete Zeit, wenn ich dann nur für mich meine eigenen Erfahrungen sammel.


    Deswegen interessiert mich eure Meinung:

    • Ist eine solche Datenbank sinnvoll?
    • Würdet ihr eine solche Datenbank nutzen?
    • Werden sich genug Leute finden, die ihre Meinung zu einem Produkt übersichtlich niederschreiben?