Beiträge von Seelanne

    guckst du suche
    gibst du ein:
    "Snareteppich rascheln mit",
    guckt du her,
    guckst du hin,
    und die snare macht klin(g)........... (aua)


    alles pörl
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    kein Ahnung witteka, wo dein Problem ist, aber deine Sig ermahnt mich doch, mal wieder bei Lichtenberg nachzuschlagen. Warte ..... wie ging das nochmal....


    "Solche Bücher sind wie Spiegel. Wenn ein Affe hineinsieht, kann kein Apostel rausgucken."


    Man ersetze jetzt "Bücher" durch "Freds" und schon passt wieder alles ganz fabelhaft.



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    1. 26er Bassdrum habe ich in meinem Leben noch nie Live gehört und ich denke, den meisten hier im Forum gehts ähnlich. Und ganz ehrlich Wittiken. Welche 26er hast du denn letztens wo gehört ?


    2. Habe die Erfahrung gemacht, dass es halt weniger auf den Durchmesser, als auf das Holz und die Bauart ankommt. Die Mapex Orion 20er BAss bläst bereits gut das Horn, ist glatt doppelt so druckvoll, wie ne 22er TAMa Performer beispielsweise. Da heftigteste, was ich je gehört habe, war eh ne schnöde 24er Mapex Opion, da flatterten die Hosenbeine noch in 6 Meter Entfernung, die daneben angetestete Pearl MMX war dagegen dünn wie ein Strohhalm.


    3. Bassdrums sind hinter dem Set leiser, als davor. Es liegt in der Natur der Sache.


    4. Wie schon richtig erwähnt, ist " LAUT"nicht gleich die gefühlte Lautstärke. Hören entsteht durch subjektive Nervenreizungen, nicht durch wissenschaftliches Messen. Snares beispielsweise sind oftmals zu nervig, weil sie aggressiv-wirkende Frequenzen bedienen. Die tiefen Bass-Frequenzen wirken dagegen zumeist nicht so schnell als störend. Eine Bass mag zu laut und unpassend klingen, richtig nerven tut sie selten, eine Snare dagegen schon.
    Vielleicht sollte man auch deswegen in Punkto Gesamt-Hörbild des Drumsets nicht von objektiver Laustärke, sondern von "Dominanz" sprechen.


    5. Mein Bass ist im Regelfall immer lauter, als die Snare, diese verdammte YamahaBirkenBass hat halt so einen Bumms. Der Vorteile: Ich kann sie mit einem E-MAd wunderbar das Low-End rauslitzeln, und sie hat immer noch genug Anschlagsdynamik, dass sie klingt. Liegt aber eben auch daran, dass ich auf die Snare nicht durchgehend eindresche wie ein Geisteskranker.


    6. Im übrigen liegt Nils richtig: Ich richte mich auch immer nach dem Gesamteinsruck VOR dem Set. Was hilft es mir, wenn nur ich einen guten Klang habe, alle anderen aber nen schlechten Drumsound hören. Sogar im Gegenteil: Wenn ich weiß, das ich gut klinge, also für den Zuhörer, bin ich beruhigt, setzt mir das Monitorung auf die Ohren und fang an zu entspannen und zu genießen. So, wie du vor dem Set für die Zuhörer klingst, ist das Wichtigste, was es gibt.


    7. Dass 22er oder drunter zu leise sein sollen, halt ich daher insgeamt für Unsinn, es sei denn ... ja .......... es sei denn , man macht dementsprechende Mucke. Für welche Musik soll man bitte schön 26er Bassdrum zwingend gebrauchen ? Für Metal / Hard Rock ............ ja ..... sonst noch für irgendwas: Pop, Latin, Jazz, Swing, Reggae, Punk, Ska, Fusion, Klassik ? ..... Nein.


    Insegsamt ist die Ausgangthese wohl genauso sinnig, als wenn ein Acoustic-Jazz.Drummer die Aussage macht, dass doch wohl jedes Ride, was größer als 18 ist, Unsinn wäre, weil zu laut.



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    bei den Pads gilt eben nicht: "Sind sie zu hart, bis du zu schwach".


    Harte Unterflächen sind schadensgeneigter, als weichere. Der Grund: Der Anschlag überträgt sich auf die Sehnen, Muskeln bis hin zum Ellbogengelenk.


    Der Grund für gesundheitliche Beeinträchtigungen besteht aber zumeist nicht so sehr in der Härte des PAds selbst, sondern in der Tatsache, dass der Stick zu fest gehalten wird. Die Vibration des Aufschlages des Sticks kann so nicht abgebaut werden und überträgt sich auf die Hand und den Arm. Wird der Stick locker gehalten kann die Aufschlags-Ernergie abgebaut werde, es entsteht dass, was man gemeinhin "Rebound" nennt. Was spieltechnisch für schnelles Spielen von Vorteil ist, kommt einem eben auch gesundheitlich als "Knautschzone" entgegen.


    Dass Spielmanns- oder PipeBand Drummer da meist weniger Probleme bekommen, liegt zumeist daran, dass sie die reine Wirbeltechnik meist sehr gut beherrschen (den Stick also lockerer halten) und bei sehr schnellen Sachen ohnehin sehr oft Presswirbel benutzen, die weniger beeinträchtigend sind.
    Der normale Drummer kann sich das aber nicht leisten: Weder kann er auf Presswirbel ausweichen, noch kann er den Stick so locker halten, wie ein MarchinDrummer, da er eben noch anderes zu tun hat, als nur auf der Snare zu wirbeln.


    Fazit: Wie immer, so auch hier: Zuviel ist nie gut. Das PAd sollte also nicht zu hart sein, aber eben auch die Stockhaltung korrekt, also den Stick nicht abwürgen. Mit der falschen Stockhaltung bekommt man immer Probleme, egal welches PAd, hält man den Stick aber richtig, gibts wohl nur ganz wenige Pads, die so hart sind, dass sie als gesundheitsschädlich zu bezeichnen wären.


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    Single: RLRLRLRLRLR oder vive versa


    Double: RRLLRRLLRRLLRRLL oder vice versa


    Inward Double: RLLR RLLR RLLR RLLR oder vice versa


    Inward - normaler - Paradiddle: RLRR LRLL oder vice versa
    Outward Pardiddle: RRLRLL RRLRLL oder vice verca


    Double Inward Paradiddle: RLRLRR LRLRLL oder vive versa
    Double Outward Pardiddle: RRLRLRLL RRLRLR LL oder vive versa


    So kenn ich es bzw. habe mir so behalten. Gut möglich, dass die offiziellen Bezeichnungen in den US-amerikansichen Standardwerken anders sind, ich meine auch, dass in unterschiedlichen Büchern die gleichen Licks teilweise unterschiedliche Bezeichnungen haben, je nachdem, ob das Lehrbuch eben aus USA oder aus Europa siammt. Die studierten Drummer bzw. Profis hier im Forum können dazu sicherlich mehr beitragen, als ich.


    Hinzu kommt eigentlich für mich nur noch der Flam und die DreierKompbis RLL, LRL, LLR entsprechend vice versa.


    Diese 11 Übungen sind für mich die grundlegenden Kombis, die ich auch in technischer Hinsicht regelmäßig übe. Alle anderen Kombi's sind letzllich alles Varianten oder Zusammensetzungen dieser Licks. (Wenn manns genau nimmt, ist sogar alles nur auf drei Dingen aufgebaut: Singles, Doubles und Flam.)


    Der Witz (jedenfalls für mich) bei den Pradiddles als Triolen ist, dass durch die eh' schon vorhanden DpubleVerschiebung durch das Triolische sehr schöne interessant Betonungen zusammenkommen, die man andernfalls nicht hinbekäme und auf deren Idee man erst auch gar nicht kommen würde.


    Zusätzlich hört sich das dann auch an, als wenn der Drummer völlig frei über das Time spielt, ohne dass er es eben tut. Es entsteht so teilweise der Eindruck einer metrischen Modulation, obwohl es halt keine ist. Es entsteht halt eine rhythmische Illusion. Nebebei bekommt man aber bei dieser Grundübung meiner Ansicht nach auch eben einen guten Einstieg in die Sache der rhymthmischen Modulation. Zu diesem Zeug sei Gavin Harrison'S DVD sehr empfohlen, ich wüßte ad hoc kein Vidceo, in dem solceh Dinge besser beschrieben werden.


    Wenn Du es aber auf die Schnelle eindruckvoll demonstriert haben willst, nimmt Weckl's "The next Step": Es gibt da diese Sequenz, in dem er zum Click Triolen-Übungen macht, um eigentlich die triolischen Bass-Snare Dinger zu demonstrieren. Als Nebenprodukt kann man eben aber auch diesen ganzen TriolenKram mit den Händen begutachten.



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    EDIT 1:
    @ Friedels: Da sieht mans wieder, man kann dumm sein wie ein Affe und es bedeutet nichts: Der Friedel hat Recht: ein feiner Lick, den ich wunderbar finde und immer gerne einsetze, aber auf die schnelle wüßte ich nicht, wie der zu heißen hat. ich denke, die Profis sollten jetzt mal was sagen: MAtz ... Ulf ...... kommt in die Hufen.


    EDIT 2: weitere einfache, aber schön-wirkungsvolle Triolen- Kombi:
    RLRLLR RLRLLR (Mischung aus Outward Double und Outward Pardiddle)

    hübsch und hypnotisch.


    Mein Problem liegt eher in der Musikrichtung selbst: Konnte für mich noch nie den Nutzen einer solchen Musik erkennen, es finden keinerlei Harmoniebögen, kein Dynamikbögen statt, geschweige denn irgendeine erwähnenswerte Melodie. Alles entgleitet in einen unendlichen Loop hinaus ins All.


    Gut für Filmmusik, Hintergrundmusik, vielleicht zum Chillen etc. pp. Als eigenständige Musikstücke aber nicht recht begreifbar. Alles hört sich so an, als ob aus Musikstücken aus den 70igermn die Mittelteile rauskopiert wurden und nun daraus Endlossschleifen gemacht werden. Aber das ist letztlich alles ne Frage des Musikverständnisses und von daher absolut subjektiv, vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt. Bei manchen Stellen denk ich halt, "wär schön, wenn jetzt das Stück anfangen bzw. weitergehen würde".


    Zu Drummen: Schließ mich meinen Vorrednern an: pass etwas auf, dass du nicht zu sehr treibst, bei Breaks gehts zuweilen etwas zu sehr nach vorne timingmäßig.


    Ansonsten alles im Lack und interessant -atmosphärisch ists allemal.





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    hm ich weiß nicht, villeicht ist so wie bei meiner letzten Renovierung: Als ich sagte, ich will nicht Alpina-Weiß, sondern es auch etwas bunt haben, hat der Anstreicher glatt nen Aufschlag kassiert.


    Deshalb meine Antwort: ......... weil sie schwarz sind ?

    Zitat

    *z.B. verticke Drums aus dem Film "flammendes Inferno" oder noch besser: Schlagzeug des Titanicdrummers gehoben :D



    :D wahlweise: aus den Filmen:


    "Pearl EX 151" antwortet nicht mehr"
    oder
    "Die Höllenfahrt des Pearl EX".



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    Konzerte sind keine echte Einnahmequelle für Bands (außer den absoluten Topact). Für die meisten Bands sind Tourneen Nullsummenspiele und werden lediglich gemacht, um die entsprechend aktuelle CD zu promoten.


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    ....... also für Omar hätte sich es wohl bereits gelohnt. Schön auch, dass er endlich eingesehen hat, dass Purple das richtige Finish ist. Hat ja ein bißchen gedauert ... aber ich wußte, am Ende wird er es begreifen müssen.

    Zitat

    Original von FrankyTHAdrumma
    Wenigstens hast du jetzt nichtmehr nur gewöhnliches pappel holz sondern
    smoked poplar
    Und ein vintage soot yellow finish
    und die Kesselhardware ist nun in edlem rust steel finish.


    ..... und 'n Künstlername wäre doch jetzt auch fällig:


    Smokey Savage


    (letzterer Name vielleicht sogar noch französisch ausgesprochen und die Nummer wäre endgültig im Kasten)


    .... ich denke, mehr kann man aus so nem Brand nicht rausholen.


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    Original von Lupi


    Traurig aber wahr,ich wette,dass Tokio Hotel ,von 80% der deutschen Bevölkerung, momentan für berühmter als Toto gehalten werden!
    (was für ein deutsch)


    Berühmter ist der, den mehr Leute kennen als andere. Tokio Hotel kennen halt mehr Leute, als Toto, deshalb SIND sie berühmter.


    Die Liste ist aber beliebig fortführbar. Es gibt schließlich auch mehr Leute, die Bohlen kennen, als Leute, die Martin Luther King kennen.


    Das Problem unserer heutigen Gesellschaft ist halt, dass Dummheit gesellschaftsfähig und sozial-kompatibel geworden ist. Für Dämlichkeit muss sich heutzutage keiner mehr schämen. Wir sehen es ja manchmal auch hier Forum. Idiotie ist mittlerweile salonfähig. So hat das Regiment der Vollpatienten das Zepter übernommen.


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    Original von Piru


    Ist er Linkshänder oder spielte er einfach nur so die Hi-Hat mit links?


    Simon ist eigentlich Rechtshänder, spielt aber openhanded: Mit links das Ride und auch mrt links das HH, (ab und an wechselt er aber auch auf rechts, je nachdem, wie er will.)


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    Zitat

    [Vielleicht/hoffentlich kommt es so weit, dass das bei den nächsten Bundestagswahlen ein ernstes Thema wird.


    ..... wovon träumst du nachts ? Im übrigen hätte ich da ein oder zwei Themen, die durchaus wichtiger wären ..............


    Zur Sache: ich find diese ganze Kriminalisierungsache auch Scheiße, letztlich entzündet sich aber der Groll doch eigentlich auch nur deshalb, weil man weiß, dass die Plattenfirmen genug Kohle haben. Hätten sie das nicht, würde das Unrechtsbewußtsein bei manch anderem empfindlicher sein. Oder anders: Wenn ich eine Datei von Oasis ziehe, würde ich mir dabei nix denken, bei einer Kopie einer Dvd irgendeines Jazzmusiker, der eh nicht soo die Menge an Kohle verdient, denke ich mir halt auch, "hey, der muss davon leben und wenn Leute das nur noch brennen, verdient der Junge nix mehr, und wenn er nix mehr verdient, gitbs von ihm keine Dvd's mehr".


    Ohnehin: Warum muss eigentlich heutzutage alles und jedes sofort erhältlich und kopierbar sein ? Wann ist es eigentlich passiert, dass wir uns daran gewöhnt haben, dass alles jederzeit und an jedem Ort zu kaufen ist ? Verwöhnte Blagen sind wir, dass wir denken, alles muss jederzeit und an jedem Ort der Welt für uns zu erreichen und machbar sein. DAS ist die Konsumeinstellung, mit der die Konzerne so großen Gewinn machen. Und DAS ist die Konsumeinstellung, die uns auf ewig abhängig macht vom großen Bruder Kommerz.



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    vielleicht solle man zur Erklärung anmerken, dass hier früher mal schon unfassbare gefakte Storys exakt gleicher Bauart die Runde machten und alteingesessenen User hier zuweilen seiher bei sowas sehr skeptisch sind (ich sag da nur "fish").


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