ich hab zwar nur das kleine zM23 in Wellblech, aber vielleicht hilft dieser Gedankengang weiter:
Der ausgeschlagene Wirbel, egal ob mit Singles oder als Doubles, und der Presswirbel sind zwei grundsätzlich verschiedene Wirbelarten und hören sich auch völlig anders an. Insbesondere ist der Presswirbel eigentlich nur auf der Snare sinnvoll, auf Tom-oder Standtoms macht er wenig her. Auch lassen sich Presswirbel vom Bewegungsablauf nur schwerlich auf das Set übertragen, jedenfalls nicht bei gleichbleibender bzw. konstanter Lautstärke.
Einzig und allein zutreffend ist, dass auch bei den ausgeschlagenen Wirbeln man den Rebound-Effekt nutzen sollle, insofern man also auch hier den Stock "springen läßt". Nur Anfänger verwechseln dies aber mit dem Pressen des Stocks in das Fell, ist der Bewegungsablauf doch genau gegensätzlich: Wird der Reboundeffekt frei ausgenutzt, liegt der Stock locker in der Hand, beim Presswirbel wird - wie der Name schon sagt - dagegen der Stock quasi gegen das Fell gepresst und entgegen des Rebounds gearbeitet.
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