Beiträge von Seelanne

    also ich will ja nix sagen, aber gebraucht bekommt man doch nun wirklich was besseres:


    fürn gutes crash: 100,--
    für gutes Ride: 150,--
    gutes HH: ca. 130,--
    dazu Ständer neu billig oder gut gebraucht: ca. 100,--
    gesamt: 480,--


    und dabei sind dann keine Raker, keine B8 und son Kram. Einzige Voraussetzung: Ein ganz-ganz klein wenig Geduld.



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    sorry, die sehen aber sowas von Kacke aus: das MB10-Logo sieht aus, als wenn einer das mit Schreibmaschine oder Nadeldrucker draufgetackert hat.... ne.......................... also wirklich. Und klingen tun die jetzt auch nicht die Welt.


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    'n Blues in 260 ?? Das war ja dann wirklich mal nen authentisches Ding mit echtem "Old-Man-River-Feeling" in der erdigen Grundversion.


    Egal: Zur Session gibts nicht viel zu sagen, da jede Session eben einzigartig sein sollte.


    I. Unterscheiden kann man wirklich freie Sessons und halb-gefakte-Sessions.


    1. Bei wirklich freien Sessions ist gar nichts vorgeben, noch nich teinmal der Stil. Selbst die Annahme, dass bei solchen Sachen "Jazz" als Stil gespielt wird, ist bereits daneben: Jazz ist bereits das Medium, eben das Improvisieren.
    ALLES entwickelt sich, keine einzige Harmonieabfolge, keine einzige Melodie oder Rhythmusgeschichte ist vorgegeben, alles ist "in motion".
    Ist die seltenste Form der Session, weil auch zunächst die schwierigste Form: Ohne Musiker, die ihr Instrument beherrschen und ohne Musiker, die ZUHÖREN können, ist das nicht zu machen. Davon aber gibts wenige, selbst unter Profis ist die Eigenschaft des Zuhörens nicht immer in Gänze anzutreffen. Weiterhin muss der Musiker natürlich in der Lage sein, grenzübegreifend und stilübergreifend spielen zu können (rein auf "Heavy" oder "Swing" eingeschossene Drummer sind fehl am Platze, da sie über die Dauer der Session zuwenig Abwechselung anbieten könnten.)
    Gelingt eine solche Session, ist es das beste, was es gibt, ein neuer Raum entsteht, Musik im eigentlichen Sinne, das ist besser als alles, was es gibt.


    Das Risiko lebt natürlich mit: Es kann auch ganz fürchterlich in die Hose gehen, deswegen findet man sowas auch in der Regel nur noch in Proberäumen oder auf seltenen Mitschnitten solcher Szenen:
    Zum einen ist es den Musikern ein Zuviel an Risko, sich etwaig öffentlich zu blamieren, zum anderen ist das Publikum in der Regel zu unmusikalisch und zu sehr auf Mainstream-Musik festgelegt, als dass es ein solches Wagnis zu schätzen würde.
    Aber um der Wahrheit die Ehre zu gereichen. Es gibt auch einfach zu viele schlechte Musiker, die die Idee einer solchen Session durch ihr Nichtkönnen aber gleichzeitig gegebenes Trotzdem-Wollen ad absrudum führen.


    2. Andere Variante ist die halb-Session. Das Stück ist da, jeder kennt es irgendwie, und man jammt drauf, ohne den konkreten Ablauf zu kennen. Eigentlich eine gute Idee, wird aber doch in der Praxis leider allzu häufig pervertiert: Man kennt es: man geht in den örtlichen Jazzclub zu der monatlichen Open-Session und sieht die immer gleichen Musiker, die die immer gleichen Stücke - bsp. aus dem Realbook - spielen.


    Damit aber nicht genug: Das Stück ertönt und nun spielt ein jeder sein Solo, alle Skalen rauf und runter, einer nach dem anderen. Ergebnis: keiner hört dem anderen zu, das Stück bekommt keinerlei Entwicklung, kein Feeling, es dient nur dazu, dass ein jeder ein wenig dudelt und seine Fähigkeiten hervortut, mehr nicht.
    Hierbei ist der technisch Versierte im Vorteil: Er kann dem Publikum weismachen, er habe Gefühl und sei ein großer Musiker, weil er er mit einer Menge Technik täuscht, wie S. Copeland sagte: "Kaltblüter, Reptilien, die einem weismachen, sie hätten Gefühl, dabei haben sie nur Technik ...... Jazzmusiker eben".
    Was man dabei im übrigen immer sieht: Das Fehlen jeglichen Risikos. Gut, öffentliches Improvisieren sollte nicht in öffentliches Üben ausarten, aber in einer guten Session muss ein Musiker imho auch mal etwas tun, was er bisher nicht gespielt hat, etwas wagen. Daran fehlt es zumeist: Jazzmusiker sind meist gut, aber feige.


    Insgesamt muss es so schlimm nicht immer sein, meist ist es aber so. Sehr selten, dass man Zeuge wird bei Musikern, die unter Zurückstellung des eigenen Egos derart die Musik in den Vordergrund stellen, dass wirklich ein gemeinsames Improvisieren stattfindet: Deswegen war Miles Davis auch so groß, da er immer in einem festen Rahmen die totale Freiheit gewährt hat und fast alle Musiker so gut waren, dass sie Musik gemacht haben und eben nicht mehr darauf bedacht waren, sich darzustellen. (By the way: Wie überhaupt insgesamt festzustellen ist: je besser der Musiker, desto bescheidener.) Und das hat letztens nix mit Fähigkeiten zu tun, sondern mit der Einstellung.



    II. Soweit die Theorie, nun zur Praxis:


    1. Guck dir den Leader aus, auf den du achtest. Einer auf der Bühne oder unter den Musikern wird immer derjenige sein, der die Sache führt, der das Ganze zusamenhält, das geschieht zwangsläufig. Meist ist es der Pianist.
    Wenn nicht, suche dir trotzdem einen Verbindungsmann, mit dem du Kontakt hältst. Denke daran, alle Musiker sind in der Regel genauso alleine, wie du, da hilft es, sich auf einen einzuschießen, man kann eh nicht auf alle gleichzeitig achten.


    2. Wenn ein Stück beginnen soll, achte auch denjenigen, der anfängt, der das Intro macht, er wird ungewollt in Gedanken schon im Stück sein und mit dem Körper ausdrücken, in welchem Tempo er spielen will. Beobachte ihn und übernehme das Tempo, er wird es dir danken und "überrascht sein" wie gut doch euer Timinggefühl "übereinstimmt". :)


    3. Leite das Stück: Während eines Solo überleg, wie du dem Solisten helfen kannst, sein Solo zu gestalten. Biete ihm was an: beginnt er ein Solo andächtig, biete ihm vielleicht ein Halttime an, du wirst sehen, ob er es mag, höre dir an, was z.Bsp. der Gitarrist spielt: geht er von einem Jazzfeeling in einen eher deftigeren harten Slang über, kümmer dich nicht um Jazz-oder-nicht -Jazz, sondern brate einfach nen straighten Rocktakt ne Zeitlang dazwischen, lass den Swing Swing sein, und leg einen fetten Halftime Shuffle unter sein Solo, auf dass er sich in der Stilistik frei austoben kann, beim Pianisten geh vieleicht wieder zum leichten Ride hinüber. (Aber Vorsicht: Dass Reinbraten geht natürlich nur, wenn du einen Bassisten an deiner Seite hast, der ebenfalls funky drauf sein kann, wenn du einen hast, der nur "Walken" kann, ist das ganze selbstredend für'n Arsch)


    4. Wenn Du merkst, dass ein Musiker (im Falle Session Nr 1.) neue Harmonien sucht bzw. die neu gefundenen dem anderen mitteilen möchten, geh mit der Lautstärke runter, auf dass die anderen sich wirklich hören können. Wenn Publikum anwesend ist, spiel einfach was "spaciges" drüber, nicht laut, nur dass soviel Ablenkung da ist, dass die anderen sich in Ruhe finden können.


    5. Spiel um Gottes Willen nicht zu laut. Spiel so, dass sich alle gut hören können. Ein Drummer, der zu laut ist, klingt immer scheiße, is so. Warum ? Weil ein Drummer, der alleine zu hören ist, zum Sterben langweilig ist (und nervend).


    6. Überleg nicht, wie du dastehst, denk drüber nach, wie die anderen dastehen. Lass die anderen durch dein Spiel gut aussehen: sie werden dich mögen. Und wenn man gemocht wird, hat man immer Mitspieler und Gigs, und das Publikum mag am Ende immer den, den es sieht, nicht den, der am Rande steht, mag er auch noch so gut sein.


    7. Vergiss nie deine eigenen Sticks.


    8. Spiele nie mit Leuten, die schlechter sind als Du, immer mit denen, die zumindest gleich gut sind.


    9. Wenn auf der Bühne ein Set steht, was Scheiße oder unspirierend klingt: Spiel nicht, lass die anderen sich den Ruf versauen.


    10. Nimm immer einen Stimmschlüssel mit. Schon manch eine Session wurde dadurch gerettet, dass durch kurzehande Höherstimmung der Snare und der Toms der Gesamtsound "auf einmal" wie von Geisterhand zu swingen begann.



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    zuerst als ich diesen Fred las, war ich froh, ja, richtig froh, weil: ich spiele Paiste Power SL. Gut, die reißen zwar ständig, wenn ich die meisten Berichte hier richtig verstanden habe, dafür machen sie offenbar nicht diesen blöden Ton.


    Nach 2-fachem Durchlesen bin ich aber doch sehr unglücklich: heute abend habe ich probe und ich könnte wetten, dass ich da nur auf dieses damned Geräusch achten werde.


    .................. oder ..... ich überlege grade ............... ist der ganze Fred hier am Ende so ne "fleischige-ohrläppchen-Retour-Nummer", also nen Psycho Foul ? ........... komm Lippe .... ja du bist gemeint ...... jetz tu nich so ... das ist doch von dir hier eingefädelt worden .................



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    ja soll die mucke jetzt vom Band kommen oder dazu live eingespielt werden ?


    Ich würde ansonsten auch zu "Light my Fire" von den Doors tendieren, auch wenn dazu schwer zu tanzen sein dürfte.


    Ansonsten: "Venus" ist nie verkehrt zum Dancen, dann aber in der "Tom Jones - Live at Cardiff Version" (zum Nachspielen aber nicht empfohlen, da dürfte man sich eher etwas schwer tun.)


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    bei den ganzen Parallelabhebungen habe ich mich immer gefragt: Wie gut würde sich die Snare eigentlich anhören mit einfacher Abhebung und daher weniger Material am Kessel ?


    Ich meine, wie gut eine Parallelabhebung ist, kann man schwerlich beurteilen, da die Snares, bei denen sie verwendet werden, ohnehin nicht grade zur "Graupen"-Abteilung gehören.


    Ich fand die PaAbh irgendwie immer overdressed, so wie einen Smoking überziehen, wenn man zum Tanken fährt.



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    PS: Mein Gott, ist der DF-Server heute langsam.


    .......... die Einschränkung der gewissen relativen Nutzlosigkeit meines Post wurde doch bereits selber vorgegeben. Aber jut, dann war das eben Scheiße, muss auch mal sein.


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    ..... habe letztens bei Musik Produktiv alle gängigem MicroSets intensiv durchgehört, als da wären: Opus (beyer), AKG, Shure, Audix und Sennheiser, so ziemlich alle üblichen Modelle, eben auch Overhead.
    Fazit: Es gibt Unterschiede, ja, aber nicht so groß, dass manche Preisunterscheide gerechtfertigt wären. Es bleibt am Ende ähnlich wie bei den Drums selbst ab einer bestimmten Qualitätsstufe nur der persönliche Geschmack als sinnvolles Kiterium:


    Über die Charakteristik der Firmen, unabhängig von den einzelnen Modellen, läßt sich imho folgendes sagen (alles bei linearen Einstellung, so jedenfalls die Vorgaben, Testset war ein Yamaha BCA):


    - Alle Sennheiser waren unglaublich sauber und klar, mit wenig eigenem Sound, man hat den Eindruck, als brächten sie den Sound am linearsten von allen rüber, insbesondere die Overheads.


    - Alle Shure Micros hatten einen seltsamen Eigenton, bzw. verengen den Höreindruck irgendwie bei den Mitten. Gegenüber den Sennheisern oder AKG klangen alle Shure richtiggehend etwas muffig.


    - die AKG hatten einen äußerst brillianten Touch, die Overheads bildeten einen schönen silbrigen Schimmer, der dem Beckensound gut zu Gesicht stand.


    - Die Opus von Beyerdynamic haben ähnlich wie die Shure einen eigenen Sound mit Schwerpunkt im mittigen Bereich, nicht so stark wie Shure, aber vorhanden, hören sich an , als wenn bereits jemand am Pult gedreht hat, dabei aber guter Sound.


    - Audix haben im TomTom, Bass und Snare Bereich den druckvollsten Sound, ohne dass es sich anhört, als wenn bereits jemand den Mischer bedient hat., wenn, dann im Bereich der Bässe. Im Overheadbereich sind die Micros allerdings teilweise heftig teuer, ohne dass man aber einen positiven Unterschied zu AKG oder Sennheiser ausmachen könnte.


    .. wie gesagt, so mein genereller Eindruck, ohne jetzt die Mikros im einzelnen bewerten zu wollen oder zu können:


    Zu einem Overhead für 1000,-- € würde ich aber sagen, dass es sicherlich sinnvoll ist, wenn der Drummer, der spielt, dann auch das Geld wert ist. Bei solch einer Anschaffung würde ich daher immer erst fragen: Spiel ich auch wie 1000 ?



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    also ich habs ja wie gesagt noch nie so erlebt, höre es aber immer wieder, dass die Paistes brechen sollen: NUR was ich mich ernsthaft frage:


    Die meisten, die über defekte Paiste-Becken berichten, haben in der Regel sogar gleich mehrere Zerschossene am Start, die kaputt sind oder kaputt gehen, andere wiederum haben NIE derartige Probleme.


    Ich bin nun kein Crack in Sachen Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber ich denke, das es zumindest etwas auffällig ist, dass bei einigen gleich immer mehrere reißen, bei anderen dagegen nie. Deshalb bleibe ich bei meiner Skepsis gegenüber der Annahme, dass es NUR an den Becken liegen soll.


    Auch wenn der Hinweise eines Cymbalmeisters nachtürlich schwer wiegen und nicht so einfach von der HaAnd zu weisen sind.


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    wann hatetst du das ding denn überhaupt gekauft ? garantie ist ja gegenüber dem hersteller, frage, ob gewährleistung nicht gegenüber dem verkäufer noch gilt.

    Stil:
    Die Idee ist vom Ansatz charmant, aber in der Auführung wirds dann doch in meinen Ohren einfach kacke: Ich meine, der "Gesang" zu den Piccolo-Flöten hört sich an, als wenn grade der Kettensägenmassakrierer die erste Junfrauengruppe im Mädchenpensionat erwischt, oder als wenn grad jemand in den Weihnachstbaum kotzt. Ich meine auch, der Gesang ist kein Metal.


    Stück:
    Auch in der konkreten Umsetzung erweist sich dann der Stil als Tücke: Ich muss immer an Seppels Spruch denken: "Ihr wollt grausam sein ? Dann spielt doch grausame Akkorde". Das hier ist nicht grausam, das hier ist geposte Grausamkeit, die nur von der Lautstärke, der BassDrum und diesem geshouteten Gestammel lebt. Unter dem muskalischen Mikroskop betrachtet ist es von den Harmonien her ja eigentlich eher ein Kinderlied.


    Aber egal, zur Hölle mit meinem subjektiven altbackenen hinterwäldlerischen Geschmacks-Geschwafel:


    Die alles entscheidene Drummer-Frage lautet: Groovt es ?


    Ich meine .................... Nein ! Irgendwie - und das hat nix mit dem Stil zu tun - komme ich feelingmäßig nicht in den groove, ohne zu wissen warum.


    Mein Tip: Kauf Dir mal die neueste Rockpalast-History-DVD "Big Country" mit Mark Brzezicki an den Drums. Der spielt solche Shuffle die Hälfte der Zeit. Hör die diese Grooves mal, übe sie und übersetze sie dann in dein Spiel (also etwas härter).


    ................................ Wo ich jetzt länger drüber nachdenke: Ich meine, es liegt an der Double Bass: ständige brachiale Double Bass veträgt sich nicht mit einem Shuffle, ein Shuffle ist cool, locker, hüpfend, zuweilen auch stampfend, wenn es aber stampfend sein muss, kann man nicht die Triolen durchbraten, dann hebt man das Stampfen auf ...... ja, Shuffle und brachiale durchlaufende DoubleBass hören sich nicht an..... das ist nix. ... und wird auch nix, egal wie gut man das spielt ................ der Fehler liegt im Ansatz ...... es ist einfach unmusikalisch....es passt nicht.



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    ............... als kleines lob zwischendurch:
    einer der sinnigsten Freds hier im DF. Das wars auch schon ....................... weitermachen.


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    Zitat

    Original von Pomke
    Geil, ich bin besser als dab, enzi und lanne! Glückwünsche bitte per PM.
    War mein erstes Becken über 16 8)


    .... und das ist auch gut so: Im Sinne des Jugendschutzes sollten solche Becken auch erst ab 16 oder 18 erhältlich sein, sonst verdirbt der Charakter vorschnell.


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