Beiträge von Seelanne

    wer sich im übrigen mal einen Eindruck von Hochis favorisiertem Gretsch-Sound machen will, der mag sich für den Preis von noch nicht einmal 3 Packungen Zigaretten die DVD LeeRitenour/Dave Grusin Live at Record Plant geben:_


    Dort gibt Carlos Vega eine Vorstellung davon, wie die Dinger klingen können: Bereits 1985 mit RIMS ausgestattet und doppelseitig mikrofoniert, bekommt man eine Ahnung von dem "Great-Gretsch-Sound." Zusammen mit seinen 602-Paiste Becken (und 2002 Hihat) klingt es mächtig und doch differenziert.


    Als kostenlosen Bonus erhält man dann auch noch unbezahlbaren Nachhilfeunterricht in Sachen Groove, Timing und Zusammenspiel mit dem Bass (Abe Laboriel) und wird am Ende mit einem schönen Latin-Kurzsolo belohnt. Die Musik mögen und mochten einige nicht oder nie, trotzdem: einer der besten Drummarbeiten ever mit ganz leichtem, genialen Strich. (Wird ja viel von "InthePocket" geschrieben oder amtlichem Groove, Carlos hatte ihn).


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    Wärmsten Dank dab: Ein schönes Forum, wo auch solche Dinge nicht unter den Tisch fallen, sondern ihnen der gebührende Platz eingeräumt wird.


    Meine Kaufentscheidung steht damit jetzt auch fest: Mich hat die Geschichte mit der Dreiecksform dann doch am Ende überzeugt, ja, so ein ausgefallenes Finsih hat nicht jeder. Allein das weiße Bändchen weiß weniger zu gefallen: Wir machen Weichcore-Slow-Messing, da kommt schwarz auf der Bühne besser, die Fans verstehen da so gar keinen Spass, mal sehen obs auch die Ausführung gibt.


    Danke auch für die Hörprobe. Nur: Das ist aber schon ziemlich pingig, oder ? Gibts denn da keine Heavy-Dry-Earth-Version ?


    alles ford
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    zu den Soundfiles bei Zildjian kann ich nur sagen, dass die schon sehr gut gemacht sind und ziemlich nah ans Original ranreichen. Dass diese Soundfilegeschichte gleichwohl keine 100ige Nunmmer ist, ist aber auch richig.


    (By the way: Die Paiste Files hab ich nun noch nicht gehört ((mein Compi ist derzeit wie der von Hochi bestückt)) aber welcher Geistesstratege dafür verantwortlich zeichnet, das dortige Menü in VGA Grafik reinzustellen, wäre amüsant zu erfahren.)



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    Ey, ich mag Portnoy, aber eben nicht der ganze Hype, der um ihn gemacht wird. Im übrigen: Okay, er ist ein Poser, aber die ganze Verherrlichung seiner Person geht doch von den Fans aus, nicht von ihm. Im übrigen ist er von Beruf Showman, das sei ihm verziehen.


    War bei Karl Marx im übrigen auch so: der Typ selbst war okay, nur seine Anhänger waren übelst.


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    Original von Hupe
    Suche mal in einem gutsortierten Plattenladen nach der - leider nicht mehr existierenden - Gruppe "Matalex". Speziell die CDs "Jazz Grunge" und "Proud" würde ich da empfehlen.


    Ach Gott, Matalex, das ist lange her, die Band fand ich kacke (imho kalter Jazzrock), aber der Drummer (Jost Nickel) war Extraklasse. Nickel ist der beste Beweis für die Heerscharen an brillianten Drummern, die es seltsamerweise trotzdem nie geschafft haben, weiter bekannt zu werden. Dabei war/ist der Typ wirklich ein Monster.


    Aber: Was die ganzen Nennungen hier mit "Jazz" zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht. Steve Vai macht - jedenfalls in den letzen Jahren - auf seinen Alben nichts anderes als Rock, Liquid Tension macht definitiv keinen Jazz und Dream Theater auch nicht.


    Jazz bedeutet in erster Linie Improvisation und das gilt für alle drei genannten Bands nicht, da ist alles bis ins Kleinste vorab durchstrukturiert. Zutreffend ist lediglich, dass alle Bands auf Grund ihrer spieltechnischen Güte in der Lage sind, Jazz zu spielen oder eben Jazz-Anleihen in ihren Stil einzubauen (und sie tun das auch ab und an). Musikern von der Qualität eines Vai, Petrucci oder Rudess fällt das nicht schwer. Aber dadurch wird die Musik der Truppen noch zu keiner Jazzmusik. Sowenig wie eben "Mezzoforte" (siehe Ausführungen zum Thema Jazz in dem dortigen Thread) oder andere durchstilisierte Truppen.


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    also die Verstärkungsringe halte ich da weniger für ausschlagegebend, auch wen nich mich täuschen kann: Die Snares von DW haben die Ringe auch und klingen wunderbar, die Sonor haben doch auch die Verstärkungsringe und sounden vollmundig.


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    Original von josef
    Da stimme ich seelanne absolut zu. Birke ist die Wahl, wenn man's knackig und obenrum durchsetzungsfähig haben will; Ahorn hat ein deutlich besser wahrnehmbares Sustain in den Mitten. Mein SonorLite z.B. ist mit einlagigen Fellen fast schon zu knallig. Das muss man obenrum dann ein bisschen kastrieren, zumindest mit rauen Fellen oder halt zweilagig.
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    Ja: Habe jetzt ne Zeitlang die Aquarian Clear auf meinen BirkenToms und muss sagen, nie klangen die Dinger brillianter und klarer (die Aquarians sind noch projektionsrecher als die Remo Ambas in meinen Ohren) , aber es ist insgesamt betrachtet schon "too much of a good thing". Werde wieder zu rauen Fellen zurückkehren.


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    Mischmasch: Sustain ist auch sehr subjektiv:
    Birke hat mehr Ton, hat mehr Projektion, die aber bei entsprechendem BandLärm wegen des geringeren Bassanteils nicht immer den Stich macht, will sagen: Birke kann auch recht schnell nur noch knallig und bei entsprechendem Surrounding zu flach, sprich zu leise werden.


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    @ Carbo: Riesen-Beitrag!


    Rak: Meinst du mit härter lauter, schneller oder brutaler in Sachen Harmonien ? Tip: Hör mal in die Scofield "Pick Hits Live" rein, da ist Jazz, der eine Terz flotter ist. :P


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    na nix hörproblem, vielleicht unterschiedliche hörweisen, das kommt vor. Ich sagte ja, ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Wackermann war auf ner Clinic, unabgemikt. Gesessen, besser gestanden ca. 4 Meter davor. Bei van Bohr wars selbst abgemikt grausam, was nicht am Raum lag. (Die Short stacks würde ich auch gerne mal hören.)


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    muss und kann Hochi beipflichten hinsichtlich dw: Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber die dw-Toms fallen gegenüber ihren Snares und Bassdrums, die ich liebe, ab. Ich habe noch kein DW set live unabgemikt gehört, wo die Toms sahne waren. Weder bei Manni v. Bohr (okay, das mag an Manni liegen), weder bei Wackermann, noch sonst. Sobald Mikes dran sind, ändert sich das.


    Meine Favoriten wär auch das Mapex Orion in guten Größen, Noble & Cooley, Sonor Delite, Tama Starclassic Maple, die von Hochis erwähnten Gretsch USA oder - wenns Birke sein soll - das Yamaha Birch CA.


    @ burning: Die generellen Anmerkungen hinsichtlich Birke versteh ich dagegen nicht so: Birke ist gut, keine Frage, aber für ein volles Sustain ist Maple zumeist die bessere Wahl, jedenfalls dann, wenns ohne Mikes abgehen soll. Es sei denn, man nimmt den etwas schwächeren Bassanteil zugunsten der besseren Projektion gerne in Kauf. Ich steh auch drauf, aber man sollte das nicht verallgemeinern.


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    Kollesche NEWBEAT hat im übrigen seine fachlich-technische Unterstützung bei der Auswertung zugesagt, damit das Ergebnius exakt analysiert werden und dann auch in geeignetem Format ins Forum eingewoben werden kann.


    1. Danke dafür !!
    2. Kinder, dann gebt euch jetzt mal noch ein wenig Mühe. Am 30ten isse Schlusse.



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    es bleibt dabei: Mediums sind einfach schitte, auch wenn in der Beckenhistorie das eine oder andere ganz brauchbare mal erstellt worden ist. Nicht Fisch nicht Fleisch. Lediglich bei Beckensets, die nur aus drei Cymbals bestehen, können sie überhaupt halbwegs Sinn machen. Aber selbst da würde ich mich eher für ein normales Ride und zwei große Crashes entscheiden, die man auch Reiten kann. Diese Medium-Geschichte ist was für Leute, die gern lau baden.


    Aber das war ja auch nicht die frage, sehe ich grade... Threadfrage wurde ja schon beantwortet, ich geh ins Bett. Schließen.


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    ich hatte 1978 schon die obligatorische Flöte, Klavier und Gitarre hinter mir, als ich entdeckte, dass Drummen einfach meine Passion war.


    Keine Ahnung, warum: Es machte mir einfach nichts aus, mich Nachmittags stundenlant hinzusetzen und all diese Fills und Licks aus den Platten rauszuhören. Es war geradezu ein Zwang, anders kann ich es nicht sagen. Meine Eltern sind fast wahnsinnig geworden. Mir viel es auch einfach leicht, auch dafür habe ich keine Erklärung. Und alles nur mit Sticks auf Kissen, 2 Jahre lang.


    Dann Ende 1979 die Initialzündung am Set: Mein bester Freund hatte bereits ne Band, auf deren Proben ich ab und an rumhing. Der Drummer war grauenhaft, hatte aber eben ein Set. Als eine Probe fast zu Ende war, wurde ich aufgefordert: "Spiel doch mal". Und ich spielte: War ja nun die Kissen gewohnt, vor lauter ungewohntem Fell-Rebound sind mir fast die Sticks aus der Hand geflogen. Aber: Ich war dadurch rattenschnell, was alle verblüffte. Mit einem Wort: Ich war drin.


    Noch ein wenig Generve und ich hatte dann auch meine Eltern wegen Set weichgekocht. Ein Nachbar hatte zufällig grade ein Set erstanden und in seinem Keller aufgebaut. Er übte und übte, konnte es aber nicht. Als er mich spielen hörte, hat ers aufgegeben und mir das Set angeboten. Ein Gretsch 20/12/14 für 250,-- DM !!!!. Der Rest ist meine Geschichte: mein bester Freund ist immer noch der Gleiche und spielt heute das schönste Piano weit und breit. Leute kamen und gingen, die Liebe zum Drummen blieb.


    Fazit: Ich weiss es nicht, warum ich drumme. Ich weiß nur eins: Wenn ich hinter dem Set sitze und spiele, ist das der beste Ort der Welt, ich kann mir keinen besseren vorstellen.



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    was aber immer noch offen ist, für welche Art von Musik die Sache benutzt werden soll. 2 Sänger und "Nebengesang", ist ja alles ganz schön, aber was nutzt das, wenn dann über die Dinger geshoutet werden soll, während alle anderen ihre Verstärker auf 10 haben, weil irgendein Schweine-Metall gepsielt wird. Weiterhin: dann nutzen die 12er Boxen nun mal nix. Wir können hier noch ewig debattieren, wenn der Threadstarter die Essentials nicht preisgibt, ist ihm nicht zu helfen.


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    vergiss es: Die Bassboxen sind 12er, da kommt nix ordentliches raus, es sei denn, ihr macht auf Liedermacher und weitestgehend unplugged. mit den 12ern könnt ihr Gesang und ein wenig Keyboard mit sachten Gitarren aufnehmen, aber alles eben ganz piano. Sobald es druckvoll werden soll, fliegt euch der Kram um die Ohren.


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    das ich das noch erlebe: Nach hunderten von Threads bezüglich High-End-Signature-Sets aus Platinshells mit Carbon-Hardware, entwickelt in der Weltraumtechnik nun dieser hier mit der schlicht und ergreifenden Frage nach einer Triangel. Fabelhaft und Wunderbar. Weitermachen.


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