Beiträge von Seelanne

    um welches Gretsch gehts denn ? Ich hatt emich in das Walnut-Set verguckt, da kann man auch schon schwach werden.


    Ansonsten: Erfüll dir deinen Traum, verscherbel den rest, auch wenn mit Wertverlust, schon die Stones wußten zu berichten: "You can't always get what your want." Ich erweitere: man kann nicht immer alles haben, was mal will.


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    PS: Nur langsam solltest du dich entscheiden, deine Setansammlung läßt darauf schließen, dass du immer kaufst, ohne richtig zufrieden zu sein. Quantität ersetzt keine Qualität.

    das zumindest dürfte Mannis Wahlspruch sein. Mensch, wie doch ein Fred ne Entwicklung nimmt, da gehts mit dem guten Miller los, über Russ Meyer und am Ende landen wir doch wieder bei dem Manni'schen Atommodell.


    Aber Ernst komm raus: Manni ist eigentlich ein ganz netter, soweit mein Eindruck auf diversen Clinics, auch wenn etwas seltsam anheimelnd, ich will nicht sagen sonderbar, aber er hat einen, habe nur noch nicht rausgefunden, wo.


    Jedenfalls weiß Manni ne Menge übers Stimmen, das ist wohl wahr. Das Problem ist nur: Er klingt selber Scheibe. Habs selber erlebt: 1 1/2 Stunden Clinic übers Stimmen und Tunen und anschließend geht Manni an sein DW und was passiert ? Nichts, bis auf die Tatsache, dass ich ein Set höre, was derart Scheiße klingt, dass mein eigener Proberaumsound sich im Vergleich dazu ausnimmt, wie von AKG, Sure und Beyerdynamic gemeinsam gesponsert.


    Also ich denke, die Dvd dürfte nett sein und wissenswertes rüberbringen. Das Problem dürfte nur sein, dass die Ergebnisse dieses Wissens auf der DvD akustisch nicht recht nachvollziehabr sein dürften.


    Irgendwie iss es schon betrüblich: Da weiß Manni soviel, aber gut klingen tun immer die anderen. Muss was pschüschisches sein: Tippe mal darauf, dass er als Junge auch immer den Fußball gestellt hat, mitspielen durfte er aber nie.


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    das ganze Pattern 4 ist geklaut von Dennis Chambers, der hatte nach meiner Erinnerung genau dies Pattern als Erster gezockt und zwar im Rahmen eines Halftime-Shuffles bei Scofield (bei dritter Wiederholung des Patterns wurde dann die letzte Bass-Kombi komplett für 2 Take durchgespielt.


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    EDITH sagt, ich würde spinnen und sie hat - wie meistens - Recht: Das Pattern ging leicht anders , nur der zweite Teil war gleich.

    ist klar im Vorteil :-), aber ich hoffe ja nun mal nicht, dass du einfach deine Becken aus deiner Galerie genommen hat. Also ich beteilige mich an derlei Finten nicht und rate frank und frei:


    1= dunkel, rauchig, nicht grade dick, leicht aufschaukelnd, also ein kleines Ride oder ein großes Crash, ich lege mich fest: Ich tippe auf 18er K oder K Custom (Dark Crash) von Zildjian.


    2= absolut gräußlich, nichts, was den Bezeichnung Ride oder überhaupt Becken verdient hätte. Ich tippte auf ein altes Tosco, kaputtes Meinl Raker oder dergleichen. Die Inch-Zahl ist bei dem Schrott egal, aber ich sach 17.


    3= heavy Stuff ... und eine Patentverletzung: Ist defintiv das Material, aus dem seinerzeit Panzerrohre für den T 34 gemacht wurden. Ein Ride, wie ich es nicht mag und was auch keiner bedienen kann, außer Bill Stewart. Is'n Zildjian.


    4= Schließe mich Lippe und Drums an: Wenn ein Paiste dabei ist, wird es das sein............... : 19er 602 Thin oder 22er 602 thin ? :)



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    1. naja, es wird ja wohl nicht immer der gleiche Auftrittsraum sein.


    2. Wieso Gehörschutz ? Weil in Schallschutzkabinen oder insbesondere hinter Acrylwänden der DrumSound schon übelst laut ist, aber mit entsprechendem Kopfhörer dürfte es ja kein Problem sein.


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    - Trash-Kombi aus 10er und 8er Splash (sehr kurz, schneidend und metal)
    - Hihhat mit zwei Chimes oder mit Mega Cup Chime/Flanger Bell
    - Sizzle-Ride mit Büroklammern oder Kette von Abflussstöpsel
    - Trash-Kombi mit Hihat/Splash-Becken
    - Splash Montage auf Hihat-Stange mittels zweiter Hihat-Halterung


    Unser Keyboarder nutzt im übrigen immer meine zweite dofuma gegen das Wegrutschen seines Keyboardpedals wegen der Feststelldornen.


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    Zitat

    Natürlich spiele ich an den Auftritten hinter einer Plexi-Glas-Wand... aber s'ist nicht grad der akustisch beste Raum...


    Natürlich ? ui, und ich dachte, dass sei heutzutage noch die Ausnahme. Welchen Gehörschutz benutzt du denn ?


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    also ich muss mich ohnehin wundern: Das Artstar war und ist eines der besten Sets ever. Drumstudios Anmerkungen ist da nichts hinzuzufügen. Nur weil es älter ist, wirds aber heutzutage stiefmütterlich behandelt. Es gilt da das , was Seppel bereits mal an anderer Stelle über die Wertigkeiten von guten, alten Sachen gepostet hatte.


    Im direkten Vergleich würde ich, sobald es auch nur annähernd in Richtung Rock geht, das Artstar dem Sonor vorziehen (diesem jedenfalls).


    Aber: An dem Größen-Einwand von Chester ist was dran. Beim Drumhouse-Arstar würde mir aber einfach das 10er Tom fehlen. Grade beim Artstar mit seiner wunderbaren Projektion ist grade auch das 10er nen echter Knaller gewesen. Wen du aber "nur" straight abrocken willst, nimms, für 790,-- Euronen ist es fast geschenkt.


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    EDITH merkt an, das die Jungs bei Drumhouse auch nen Yamaha Recording Custom stehen haben, 6teilig, für nur 1290,-. Gute Preise, das.

    Sorry, ich bin ein Idiot: Ich meinte natürlich Allan Holdsworth, keine Ahnung warum, ich schmeiß die beiden seit ewigen Zeiten immer durcheinander.


    Die Scheibe heißt Warden-Cliff-Tower (oder so ähnlich).




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    vielleicht noch ein Hinweis auf eine wirklich gelungene Zusammenarbeit:


    Scofield und Metheny's "I can see your house from here" (irgendwas Mitte der 90iger) : Ne tolle Scheibe, sicherlich keine kompositorischen Meilensteine drauf, aber wunderbar dichtes Zusammenspiel. Die Stücke stammen entweder von beiden zusammen, oder von einem (teilweise auch älteres Metheny Solo-Material).


    Herauszuheben: Metheny spielt bei Stücken von Sco bessere Soli, als bei seinen eigenen Stücken und umgekehrt. UND: Das Drummin' von Bill Stewart ist einfach einer der besten Acoustic-Jazz Arbeiten ever, unaufdringlich, intelligent, versteckt und immer groovend, Drummen mit ganz feinem Strich, edel edel.


    Anspieltip: "Red One" und "No Matter that" (letzteres mit einem der schönsten Soli von Metheny, was ich in der letzten Zeit von im gehört habe).



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    zu Stern und Dave W.: Yes, wie ich meine ist das Dave'sche Spiel aber auf "Beetween the lines" noch markanter und ausgereifter (außerdem ist der Sound um Längen besser). Das empfinde ich als den Höhepunkt bzgl der beiden, so auch die seinerzeizige Tour mit den beiden.


    Zu Gottlieb.: Uneingeschränktes Ja, auch für mich DER Metheny-Drummer. Seine Beckenarbeit ist einfach genial gewesen. Metheny sagte ja selber von ihm: "Es gibt keinen, der meine Stücke drumtechnisch so spielen kann, wie ich sie hören will ... außer Danny." Er ist einfach unheimlich geschmackvoll. Wertico dagegen wirkt auf mich steril.


    TLC: Ja ;-), hab ich, obwohl die Platte insgesamt imHo nicht das gehalten hat, was sie versprichen hatte (aber vielleicht hatte ichs mir ja auch versprochen und die Platte kann gar nicht nichts dafür :)



    Wer meinerseits noch VERGeSSEN wurde:


    Abercrombie und Frisell. Abercrombies Platten mit Colaiuta sind Stoff, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Und Frisell: Egal, ob folkig-gelassen oder jazzig-intellektuell, ich mag ihn einfach.



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    in Sachen Jazz gehts mir offen gestanden derzeit, wie mit vielen anderen aktuellen Musiksachen auch: Irgendwie überzeugen mich die ganzen neuen Sachen nicht, es ist so wenig innovatives da, was zu hören sich lohnen würde. Ertappe mich daher eher dabei, unter älteren Sachen die Perlen zu suchen als unter den neuen, erfahre auch immer wieder, dass es da noch so manchen Schatz zu heben gilt.


    Ansonsten komme ich immer auf meine Alltime Favorites zurück, die sind irgendwie wie klassische Musik, die nutzen sich einfach nicht ab:


    1. Miles
    Immer wieder kram ich in regelmäßigen Abständen den schwarzen Prinzen raus, seine Musik ist für meine Ohren einfach nicht totzukriegen. Angefangen von dem Meilenstein "Kind of Blue", der Filmmusik zu "Fahrstuhl zum Schaffott", seinen Arbeiten mit Gil Evans bis hin zu "Bitches Brew". Einen Aussetzer machen meine Ohren lediglich bei seinen FreeJazz-Electrik-Phase Mitte der 70iger, da hilft auch die Tastenbesetzung mit Keith Jarret nicht weiter. Aber bereits "We want miles" Anfang der 80iger ist nach wie vor eine Kathedrale der Modernen, das dichte Spiel von Miles/Stern/B.Evans/Foster und Cinelu treibt einem die Gänsehaut in die Poren, ähnlich wie bei der Neubesetzung der Gitarre mit Scofield.
    Auch die zwischenzeitliche Besetzung dann Mitte/Ende der 80iger mit McCreary/Wellmann/Jones/Garret war eine Ausgeburt von schwarzer improvisierter Musik, lediglich die letzte Besetzung (fast identisch, abermit Rietveld am BAss) war in meinen Ohren etwas schwächer.


    2. K. Jarret
    Egal, ob die einstigen Solo-Sachen (Köln/Tokyo etc), oder aber im Trio mit Johnette und Holland: Keith ist wohl mit Corea zusammen nach wie vor der Jazz-Pianist. Seine Platten klingen immer frisch, immer gut ausbalanciert. Zu den alten Solosachen übe ich zuweilen Drums, man kann ne Menge über Rhythmus lernen von dem Mann, inspirierender gehts wohl kaum. Zu den Trio Sachen gehts nicht, die gebrochenen Phrasierungen von JackdeJohnette liegen defintiv über meinem Horizont, ähnlich wie bei Roy Haynes, das ist ne Welt für sich. Da ist dann pures Staunen angesagt und- wenn ausgestaunt - genießen.


    3. Chick Corea
    Initialzündung bei mir bei der CC Acoustic Band I (1989 meine ich) mit Weckl und Patitucci, für mich unter den Top 10 ever. Wenn ich die Autumn-leaves Version höre, kann ich nur auf die Knie fallen. Und: Wohl selten ist bei den Drums eine derartige Verquickung von Jazz und modernem Schlagzeugspiel gelungen. Für mich schlagezugtechnisch das MAß aller Dinge. Seine elekrisichen Sachen in der Zeit haben mich nie so recht angemacht. Auch sein neues Trio Werk AC II (mit Gary Novak) ist nett, aber irgendwie ohne Zündung, Chicks letzes Machwerk Past,Present and Future einfach nur gräußlich.


    4. John Scofield
    Immer mal wieder bei mir auf dem Teller, insbesondere die alten Sachen mit Nussbaum und Swallow. Die funkigen mit Chambers auch immer mal wieder, aber zunehmend seltener, ohne den damaligen Überraschungseffekt der Herren Chambers/Grainger wirkts heutzutage etwas kalt und steril. Die neuen Sachen hör ich um BillStewarts Drummin' Willen gerne, aber mehr nicht. Nicht verpassen sollte man aber "Still warm", eine etwas ödes Album, aber am Ende des Titelstücks zeigt Omar Hakim mal, wo Bartel seinen Most holt ............. ja.


    5. Mike Stern
    Es gibt eigentlich keine Scheibe, die Mist ist, sicher, er klingt auf allen irgendwie ähnlich, auf allen sind die gleichen Stern-typischen Stück-Variationen drauf und doch: grade seine letzten Scheiben (mit Richard Bona) sind einfach wunderbar abwechselungsreich, auch die alte Bootleg Scheibe mit Bob Berg zieht bei mit immer noch.


    6. Pat Metheny
    Kann ich irgendwie nicht wegdenken aus meiner persönlichen Biographie, es gibt halt so Typen, die sind immer da bzw, immer wieder, egal, was sie machen. Obs aus den Anfängen das wunderbare 80/81 Album ist / oder aber auch seine etwas glatte Seite (Travels/Live) bis hin zu seinem Trio 99(live mit Bill Stewart: schwere, aber gute Kost), oder aber sein geniales Trio-Werk mit Roy Haynes und Dave Holland (Questions and Answers), er kommt immer wieder. Manches mal kann ich ihn nicht mehr hören und dann nach langer Zeit dürstet es mich doch wieder nach einem Gitarristen, der spielt, als sei er der Wind persönlich, und dann ist er da.


    7. Herbie Hancock: Nicht mein Ding, seit er aber mit TLCarrington spielt, bin ich dabei. Sein Konzert vor 2 Jahren hier in Duisburg war ne Welt für sich. By the way: ich meine, der war kürzlich oder ist grade auf Tour, auch in Deutschland.


    8. Habe ich Musiker nicht genannt: Ja, so ziemlich alle, aber so viel kann man hier nicht schreiben: Vielleicht noch Weather Report, Zawinul (mit Paco Sery oder Nathaniel Townsley), TLCarrington selber und natürlich die ganzen alten Sachen, Parker, Gillespie und wie sie alle heißen. Ansonsten: Ab und an Mitch Forman, immer wieder sehr gerne Robin Eubanks (wirklich empfehlenswert) und auch immer mal wieder - aber wohldosiert - Steve Coleman, und alles, wo Walt Fowler Trumpet oder Flügelhorn spielt, muss ich hören (unter anderem auf Steve Babkos & S. Phillips Vintage Point).



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    und wieder hoch oder wollt ihr wirklich, dass der ulitmative DF Drummer-Poll auf die Frage nach dem besten Drummer aller Zeiten mit "Manfred Durban" endet ?


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