grade beim Sequencer wirds doch dann tödlich: Ein Sequencer erlaubt keinerlei Schwankung, die hörst du sofort. Also zu einer Sequencerspur zu spielen, die dann auf einmal umschlägt auf ein neues Tempo, das bekommt keiner hin, den ich kenne.
Aber auch die technik, erst zur Sequencerspur zu spielen, alles live aufzunehmen und die Sequencerspur anschließend zu verbrennen, bringt erfahrungsgemäß nichts: Vier oder Fünf Leute so hinzubekommen, dass sie gleich "atmen" beim Change, das ist ebenfalls fast unmöglich.
Ich würde, wenns denn ga rnicht anders geht, die Lösung über das Arrangement versuchen: Würde die Part nicht nahtlos spielen , sondern ne Lücke lassen, die von mir aus mit Keyboards oder irgendeinem freien Gitarrenintermezzo geschlossen wird, sodass man Zeit hat, auf das dann neue Timung umzusteigen.
Aber ganz im Ernst: Dan muss man halt ein Stück mal ohne Klick spielen, das sollte möglich sein, und den Wechsel aus dem Gefühl machen. Das wäre nun wirklich das Einfachste, Musikalität vorausgesetzt.
Seelanne