Beiträge von Seelanne

    Nichts für ungut, aber ich denke die Dinge werden ein Rohrkrepierer, was aber wiederum nicht daran liegt, dass falsch kalkuliert wurde:


    In wenigen Monaten werden die Leute hier in West Europa, insbesondere in Deutschland, ihre Energiepreise -wenn sie Pech haben- verzehnfacht haben. Da wird kein Schwein Geld für Schlagzeugkrams ausgeben, zumal für neue Sets.


    Wer immer sich die Nummer ausgedacht hat, er hat sich den denkbar schlechtesten Zeitpunkt ausgedacht, dies gilt sowohl für die Lieferzeiten beziehungsweise Produktions Zeiten als auch für die Kaufkraft im europäischen Binnenmarkt.


    Wir werden in den nächsten Monaten eine völlige Umwälzung unserer gesamten Wirtschaft erleben, wenn wir Pech haben, schießen wir uns endgültig aus der Gruppe der führenden Industrieländer. Da wird es im europäischen Binnenmarkt keinerlei Marktlücke denn noch nicht einmal eine Marktnische geben für neue Musikinstrumente, geschweige denn für das Nischenprodukt Drumset, da kann das Walnuss noch so schön und so Tieftönen, wie es will (ich finde, es tut es tatsächlich).


    Das einzige was passieren kann, ist, dass etablierte Firmen mit ihren hochpreisigen Sets Endgültig komplett über die Wupper gehen und dann sich in dem Marktsegment, in dem sich das Dc bewegt, noch was zu reißen wäre und Marktanteile abgestaubt werden können.

    Nichts für ungut, aber ich denke die Dinge werden ein Rohrkrepierer, was aber wiederum nicht daran liegt, dass falsch kalkuliert wurde:


    In wenigen Monaten werden die Leute hier in West Europa, insbesondere in Deutschland, ihre Energiepreise -wenn sie Pech haben- verzehnfacht haben. Da wird kein Schwein Geld für Schlagzeugkrams ausgeben, zumal für neue Sets.


    Wer immer sich die Nummer ausgedacht hat, er hat sich den denkbar schlechtesten Zeitpunkt ausgedacht, dies gilt sowohl für die Lieferzeiten beziehungsweise Produktions Zeiten als auch für die Kaufkraft im europäischen Binnenmarkt.


    Wir werden in den nächsten Monaten eine völlige Umwälzung unserer gesamten Wirtschaft erleben, wenn wir Pech haben, schießen wir uns endgültig aus der Gruppe der führenden Industrieländer. Da wird es im europäischen Binnenmarkt keinerlei Marktlücke denn noch nicht einmal eine Marktnische geben für neue Musikinstrumente, geschweige denn für das Nischenprodukt Drumset, da kann das Walnuss noch so schön und so Tieftönen, wie es will (ich finde, es tut es tatsächlich).


    Das einzige was passieren kann, ist, dass etablierte Firmen mit ihren hochpreisigen Sets Endgültig komplett über die Wupper gehen und dann sich in dem Marktsegment, in dem sich das Dc bewegt, noch was zu reißen wäre und Marktanteile abgestaubt werden können.

    Ich bin alt, ich mach das eigentlich immer so, dass ich mir den Song anhöre, also im Original und in keiner EasyTeeny-Bubblegum-Karaoke-Version und dann dazu beim Metronom die Tabfunktion mitbediene, dann habe ich mein Tempo.


    Wenn ich das also jetzt hier mal so mache

    Sweet Home Alabama
    Provided to YouTube by Universal Music GroupSweet Home Alabama · Lynyrd SkynyrdSecond Helping℗ 1974 UMG Recordings, Inc.Released on: 1997-01-01Producer: Al K...
    youtu.be

    Bekomme ich, auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass YouTube Videos nicht immer die Originalgeschwindigkeit wiedergeben wird, alles, aber keine 148.


    ps: Anytune wird doppelt zählen, d.h. auf 195 kommen durch Verdoppelung der 97 beziehungsweise 98 Auf 195/8tel . Das kann man machen, oftmals werden trotz 4/4tel- Takt die 8tel als BPM-Grundwert genommen, man darf dann allerdings nicht 4tel mit achtel Noten verwechseln. Grundsätzlich sollte man sich einfach mal den Song anhören und der Musik vertrauen und sich nicht so sehr von Zahlenspielen im Internet durcheinander bringen lassen.

    Seit wann spielt man denn Sweet Home Alabama in 148 bpm ? Das Ding hat ne Geschwindigkeit von rund 100 wenn ich mich nicht täusche. Bei der Geschwindigkeit sollte man doch von der 4 der Strophe auf die 2 des Refrains den Stick bequem gedreht haben - wenn es denn unbedingt sein muss. Ansonsten eben nicht drehen, wie ja hier schon gesagt.

    Doublestrokes - mit welcher Technik auch immer - würde ich hier in dem Stadium und Kontext nicht ins Spiel bringen.

    Missverständnis: Doubles sollens ja auch nicht sein:


    Der Bewegungsblauf der rechten Hand soll lediglich wie beim Double-Möller sein, dazwischen spielt ja die linke Hand die Offs, also bleibts bei Singles. Auch bei Singles - wie hier - kann die Möller Whip als Bewegungsablauf oft hilfreich sein.

    Puh...... Ich halt es da mit Rob Brown: "Don't Overthink It". Wir reden hier über keine Raketenwissenschaft, sondern über eine Simple 4erKombination, die offenbar etwas hakelt. Wie geht's einfach um die Übung eines flüssigen Bewegungsablaufes.


    Ich würde hier einfach die Möller-Whip zur Hilfe nehmen und beide Schläge im Rahmen eines Double-Möller spielen: Der zweite Schlag erfolgt einfach als Tap im Vorbeigehen bei der Ausholbewegung, bevor anschliessend die Whip wieder den Schlag auf die HHsetzt: so kann man den Fill mühelos schnell und ausdauernd spielen.


    dany: Bezog sich jetzt nicht auf deinen Post

    Wenn du nicht über Kreuz gehen willst und den damit einhergehenden Körper-Klaus vermeiden willst, setz die beiden Akzente doch aufs RideBecken oder Crashbecken, das ist vom Bewegungsablauf meist einfacher, soweit du beides auf der rechten Seite oder zumindest weiter rechts stehen hast.

    Das Problem ist ja anscheinend nicht grundsätzlich die Geschwindigkeit, sondern das vor-und-zurück mit rechts, solange du RL beibehalten willst.

    Ansonsten bleibt tatsächlich nur eine andere Verteilung im Sinne der bereits gemachten Vorschläge oder 1. üben üben üben oder 2. weglassen.

    Von Zeit zu Zeit brauche ich sie immer mal wieder, diesmal:

    Bestes Intro-Solo. Bester Sänger, bester Drummer, bester Gitarrist. Bestes Solo. Bestes Blues-Stück, beste Version. Beste Band, beste Performance. Period.

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    Zu Ehrenrettung der Flat-Rides muss man sagen, dass sie selbstverständlich in ihrer Dezentheit auch seinerzeit in einer Zeit Entwickelt wurden, in der es noch einen extrem verbreiteten Akustik-Jazz-Bereich gab, der sehr populär war. Drummer wie Joe Morello, Paul Motian, Roy Haynes, JackdeJohnette und auch Jon Christensen waren da die massgeblichen Flat-Rider seinerzeit.


    Mit der zumehmenden Seltenheit von Akustik-jazz-Trios - der Jazz als Jazzrock wurde in den 70igern immer elektrischer und lauter - verschwanden dann auch immer mehr die Flat-Rides .


    Bis der ausgewiesene Cymbal-Fetischist Pat Metheny auf der Bühne erschien und mit ihm der begnadete Danny Gottlieb, der manchmal sogar zwei Flats am Set hatte und dessen sonstige Kombination aus Paiste 22 Jahre Sound Creation Dark Ride und 22er Paiste 602 Medium/Heavy Flatride kombiniert mit extremer Technik und Feeling wohl bis heute mit zu den schönsten Sounds gehört, die jemals ein Drummer kreiert hat.


    Auch seine Nachfolger bei Metheny, Paul Wertico, war und ist bis heute eine grosser Flatride-Fan (der spielt mittlerweile aber Dream-Cymbals und nicht mehr Paiste).


    Auch das legendäre erklärte Lieblingscymbal von Chick Corea, was Roy Haynes oft spielte, war ein Flatride (und sogar ein Paiste, obwohl Haynes sonst eigentlich Zildjian spielte).


    Und apropos legendär: obwohl Joe Morello seinerzeit mit Paiste das erste Flatrate Mitte der sechziger entwickelt hatte, ist sein berühmtestes Becken, das, mit dem er Kajre vorher Take Five einspielte, kein Flat, sondern ein normales 2100g 20er Zildjian (bei Take Five war sogar ausschließlich nur dieses eine Becken am Set - es hängt heute im Memphis Drumshop).


    Flat-Rides sind denn aber tatsächlich in den letzten Jahrzehnten völlig aus der Mode gekommen, auch wenn Sabian mit Weckl wieder eins rausgebracht hat und Istanbul Agop einige im Portfolio hat.


    Obwohl ich sie mag, überzeugen Flats mich auch erst so richtig in 22er Größe, dann aber haben sie -wie ich meine- ihren ganz eigenen Charme. Von den jetzt jüngst rausgebracht Paiste Flats beispielsweise halte ich das 22er traditionell und das 22er Masters für absolut delikat. Die 602er sind mir dagegen zu feinperlig tonlos-steril und das 2002 ist schlichtweg nur Erbarmungswürdig.


    Mit Ride-Becken verhält es sich aber ja manchmal auch recht eigen, irgendwie sind sie wie Diven. Auch wenn man sie nicht spielt, ist es einfach schön, sich an ihn zu erfreuen. Ich habe mir letztens ein 22er Istanbul Agop Idris Muhammad Signature günstig geschossen: das Becken ist eigentlich für die Musik, die ich so spiele, eine Spur zu rauchig und hat im direkten Vergleich mit meinen 22er Dark Energy II leichte Nachteile beim "Ping", aber es ist insgesamt derart "sexy", dass ich es nie wieder abgeben werde.

    War es jetzt so schwierig, das ganze Video zu verlinken ? dann hätte man etwas mehr sehen können (oder funktioniert das nur bei mir nicht?).


    So bleibt festzustellen, dass es offensichtlich ein Gretsch mit dunklem runden Badge ist und sogenannten Rocket Lugs. Sofern es Vintage ist, wird es sicherlich einige Experten geben, die das hier zeitlich und serienmässig einordnen können.

    In jedem Fall würde ich, wenn Unterricht der Schwerpunkt der Einnahmequelle sein soll, das Pferd rechnerisch auch mal von hinten aufzäumen:


    Also ausgehend vom zu erreichenden MindestEinkommen mit einem realistischen Stundenlohn durchspielen, wie viele Unterrichtsstunden und Schüler ich dann brauche, um annähernd auf den Salär zu kommen, der meinen Lebensunterhalt zzgl. sämtliche Betriebskosten und Steuern/Sozialabgaben trägt.

    Ganz unabhängig von der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen technischen Können würde ich die Frage relativ nüchtern und unsentimental nach den Marktgegebenheiten beantworten:


    Jeder Musiker, der nicht mit einer Band oder im Rahmen eines Bandprojektes nach oben gespült wird, hat ja nur wenige Standbeine, sein Lebensunterhalt zu verdienen: hier gibt es zum einen Live-Engagements, Tour-Engagements, Studio-Jobs und Unterricht.


    1. Der Unterricht besteht entweder im Privatunterricht oder in einer Anstellung bei irgendeiner Musikschule. Ohne entsprechende Ausbildungspapiere wird es allerdings bereits bei der zweiten Variante relativ schwer bis unmöglich.


    2. Da bleibt nur der Privat-Unterricht: hier ist der Markt selbstverständlich aber auch einerseits umkämpft und man sollte schon eine klare Marktanalyse unternehmen, wie groß der Markt im eigenen Umfeld überhaupt ist. Du sitzt in Gotha relativ mittig im Niemandsland zwischen Kassel, Leipzig, Frankfurt und Chemnitz, im Süden kommt da irgendwann Nürnberg. Gotha hat circa 50.000 Einwohner. Ich bezweifle, ob bei dieser Geographischen Ausrichtung genügend Privat-Schüler überhaupt erreichbar sind.


    3. Weiter wäre zu bedenken, dass alle weiteren Standbeine wie Live- oder Tour-Engagements stehen und fallen mit einem basierten Netzwerk, aus dem man die entsprechenden Engagements beziehen kann. Ich würde einmal sagen, dass 90 % aller Berufsmusiker, die ich kenne, ihre Jobs bekommen haben, weil sie jemanden kennen oder jemanden kennen, der jemanden kennt oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der grade ausgefallen ist oder keine Zeit für das betreffende Projekt hat und deshalb ein Ersatzmann gesucht werden muss.


    Dieses Netzwerk, ohne die ein Musiker einfach nicht beruflich überleben kann, wird im Regel-Fall aber in der Studienzeit gebildet: was hier jedoch ausfallen würde.


    Oder aber man erarbeitet sich in einer entsprechend potenten lokalen Musikszene den Bekanntheitsgrad über die Jahre selbst. Auch hier: ich kenne die Musikszene rund um Gotha überhaupt nicht und auch deinen persönlichen Stellenwert in der Musikszene in Gotha nicht. Aus der Hüfte würde ich jetzt aber mal sagen, dass selbst bei entsprechendem Bekanntheitsgrad die Musikszene örtlich bezogen nicht derart wirtschaftlich potent ist, dass man hier ausreichend Engagements erreichen kann. Die typischen Musikzentren liegen halt seit Jahren in Frankfurt, Mannheim, Köln, Berlin, Hamburg. Selbst das Einwohnerstarke Ruhrgebiet ist da soweit hoffnungslos abgemeldet.


    4. Sicherlich sind sämtliche Überlegungen bezogen auf Lokalität und Örtlichkeit in Zeiten der virtuellen Erreichbarkeit auch etwas relativ zu betrachten, aber letztlich wird am Ende dann doch immer derjenige engagiert, den man persönlich kennt und nicht derjenige, den man in irgendeinem YouTube Video mal gesehen hat.


    5. Für die Studio-Szene gilt insgesamt entsprechendes. Ich würde sagen, dass angesichts der modernen Produktions-Methoden die Einnahmemöglichkeiten als Studio-Drummer ohnehin auf ein Minimum abgesenkt wurden. Da wäre dann schon ein anderer Ansatz interessant, nämlich die eigenen technische Fähigkeiten dazu zu nutzen, hier im Studio-Bereich mehr Leistungen anzubieten, was dann allerdings wieder mit erhöhten Investitionen verbunden ist, woran sich dann wieder völlig andere Überlegungen anschließen müssten.


    6. Letzlich muss man natürlich auch -wie hier schon angesprochen- das Alter berücksichtigen. Mit über 30 gehört man Musiktechnisch gewissermaßen schon zum alten Eisen, jedenfalls dann, wenn man in dem Alter erst in den professionellen Musikbereich einsteigen will.


    Es gibt da draußen halt jede Menge 20-25-jährige, die sich gegenseitig den Hintern abspielen und zudem durch ihre Ausbildung noch viel mehr Fähigkeiten und Netzwerke erhalten haben und darüber hinaus auch - das wird gerne vergessen - stilistisch einfach hipper und näher am Puls der Zeit sind.


    Das alles heißt natürlich nicht zwingend, dass man seinen Traum vorschnell aufgeben muss oder soll. Aber ohne Berücksichtigung der erwähnten Punkte würde ich eine Entscheidung als fahrlässig erachten. Aber vielleicht könnten hier auch mal die echten Profis im Forum etwa aus dem Nähkästchen plaudern.

    Das kannst dieses 12er-Triolen-Pattern ja auf alle ternäre Songs legen, egal, ob das jetzt im Detail 6/8tel, 12-8tel oder 4/4tel sind, halftime oder fulltime. Wo und wann das musikalisch Sinn macht, entscheidet jeder selber.


    "Pretzel Logic" Steely Dan

    "Perfect" Ed Sheeran

    "Minute by Minute" Doobie Brothers

    "Hold the Line" Toto

    "Higher Ground" Stevie Wonder




    Ich doch schon ganz okay: das Pattern ist halt noch in der Lernphase, hört sich in der Abfolge aber schon recht flüssig an, jedenfalls in der Übungsgeschwindigkeit (bis auf eine Stelle).


    Das Ding muss halt jetzt in die passende Geschwindigkeiten und dynamischer, dazu wurde ja schon alles gesagt, aber das wird dann mit der Zeit zwangsläufig runder. Hau dir vielleicht mal nen passenden Song dazu rein, zu dem du dann das Pattern spielst, damit du in das passende Feeling kommst. Oft fällt es leichter, die letzten Schritt im musikalischen Kontext zu gehen.

    Also ich komme übers Laptop oder über den Rechner gar nicht mehr ins Form (angeblich ist das Passwort falsch oder er reagiert auf das captcha nicht), über Handy bin ich zwar dauerhaft eingeloggt, dort reagiert er allerdings auch auf kein Passwort mehr : Wenn ich Einstellungen verändern will und mein Kennwort angebe, verweigert er mit den Zugang. Any suggestions ?

    Sorry - steinigt mich! Ich mag den Herren Philips leider nicht so. Ich finde irgendwie einfach keinen Zugang zu ihm, obwohl er ganz sicher zur unangefochtenen Top-Elite gehört und ich auf meinen wunden Knien vor ihm im Staub liege. Sein Sound ist grandios - immer! Sein Drumming ... naja... hier find ich ihn mal relativ weniger nerfig crisis oldfield (ab etwa Min 17...) . Also zumindest etwas weniger schlimm als sonst... Und mir ist total klar, dass ich ihm damit eigentlich nicht gerecht werde. Der Mann ist ein Gott und sollte bitte weiterhin total ungebremst vor sich hin trommeln dürfen. Nur bitte nicht in meiner Nachbarschaft! Ich hab inzwischen schon mehrere Konzertkarten mit ihm einfach verfallen lassen, nur weil ich in dem jeweiligen Moment echt keine Kraft hatte, ihn zu ertragen.

    Vielleicht hilft da ja mal ein Ausflug in die Vergangenheit mit Sir Simon als Sideman in einem nicht so Philllips-typischen Kontext:


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    Welche wären das denn, diese "weltweit tourenden Topacts" ?


    Meiner Beobachtung nach gibt es kaum noch welche, in denen ein Drummer sein brillantes Spiel offenbaren und gleichzeitig dabei eine Resonanz erhalten kann, die über die Drummer-Meeeting-Workshop-Youtube-Blase hinausgeht.


    Die Zeiten, in denen Grössen wie Zappa, Corea, Hancock, Miles, Mike Stern, Scofield, Metheny weit über die Avandgarde- bzw Jazz-Szene hinaus bekannt waren und ein Drummer dadurch WeltKarriere gemacht hat, weil er bei diesen gespielt hat, sind mE unwiderruflich vorbei.


    So gibt mittlerweile zig Ausnahmedrummer, die seit Jahren alles kurz und klein spielen, aber so gut wie mit keinem sonderlich bekannten Act jemals getourt haben. Deswegen machen zunehmend Drummer ihr eigenes Ding, produzieren und komponieren selber und vertreiben ihre Sachen übers Netz.


    Deswegen: ich finde es klasse, dass Annika hier diesen Job bekommen hat, ohne wenn und aber, es ist einer der wenigen Möglichkeiten, auch mal Nicht-Drummern in der Musik-Welt bekannt zu werden, das das ist jedem nur zu gönnen.

    Auch wenn ich mit der Mucke "Null-Zero-Nada-Nichts" anfangen kann:

    Bockstark das Ganze, wunderbar getrommelt und einen wirklich intelligenten Drumtrack, den Du da entworfen hast: 👍👍👍🥁🥁