Beiträge von Seelanne

    Sorry, der Workshop ist Scheiße.
    Hier im Forum ist mehr Intelligentes zur Moeller-Technik zu lesen, als in diesem Workshop. Der gute Claus spielt zwar nun wirklich gudde, er mag auch ein guter Dozent sein: Schreiben bzw. schriftliche Darstellungen sind nun aber seine Stärke nicht.


    Einzig erwähnenswert ist seine Feststellung der Armhaltung insgesamt. Bei Moeller werdn die Arme nicht vor dem Körper gehalten, sondern die Oberarme hängen senkrecht nach unten und die Ellbogen werden leicht zur Seite weggehalten, was diese "arround-the-barrel" Haltung ausmacht (="Um das Fass greifen"). Aus der Haltung heraus geht die Moeller Whip leichter und hat mehr power.


    Seelanne

    Wenn man die Gelegenheit hat, R.G an den Drums zu sehen, sollte man zuschlagen, trickreiches intelligentes und songdienliches Drummen auf Klasse 1-Niveau. Der Bassdrumsound dürfte von der Yamaha-Birch-Custom herrühren, die sind einfach so, auch ohne Miking.


    Aber Xavier: Sorry, das schein-intellektuellen-Gelabere kann ich auch nicht mehr hören. Seine erste Scheibe damals war okay, frisch, anders. Nach Jahren der weinerlichen Innerlichkeit und des messianischen Auftretens kann man aber einfach nicht mehr hinsehen. Diese ganz bemühte Tour nervt nur noch.



    Seelane

    nicht nach Firmennamen. Ein Becken ist gut oder nicht, ist doch egal, welcher Stempel draufsteht.


    Die beiden von Dir im Ausgangsthread erwähnten Rides von Paiste sind jedenfalls nciht zu empfehlen für deinen Musikstil: Das Dry Ride ist zwar wunderbar, für Metal aber überhaupt nicht kraftvoll genug. Und das andere ist meines Erachtens viel zu leblos, es ist hart im Anschlag und trocken und laut, aber trägt nicht genug durch den Restkrach der Band.



    Seelanne

    tankman: Bitte bemühe mal die Suchfunktion, über Moeller haben wir bereits sehr sehr oft debattiert. Hinsichtlich Dvd'S: Das Jim Chapin-Video ist wohl das Beste, habe allerdings bislang nur Auszüge gesehen (derzeit ist das Ding vegriffen), sehr instruktiv aber auch hierzu Dave Weckl "How to develop yout technique" wo die Moeller Technik ganz genau gezeigt wird, ansonsten auf der VicFirth Homepage die Video-Samples mit Dom F. und Jim Chapin.


    Grundzüge Moller vorweg:


    1. Handhaltung: Handrücken oben


    2. Stick wird NICHT zwischen Zeigefinger und Daumen geklemmt oder gehalten, sondern liegt quasi auf den drei letzen Fingern, Daumen und Zeigefinger kontrollieren den Stick, ohne ihn festzuhalten.


    3. Der Schlag erfolgt, bei Aufprall des Stockes wird der Reboundeffekt des Stickes voll ausgenutzt, da er mangels "Festhaltens" voll ausschwingen kann.


    4. Noch während der Reboundphase, die - jenachdem, wieviel Schläge man macht (1, 2 oder 3 oder 4) - andauert, wird aus dem Ellbogengelenk heraus der Unteram nach oben gezogen, das Handgelenk bleibt dabei locker, entsprechend den Gesetzmäßigkeiten der Physik ist das Handgelenk dann der oberste Punkt, der nach oben geht (Effekt, als wenn eine Marionette Seile an den Handgelenken hat). Endeffekt - übertrieben dargstellt - ist quasi ein "Kobrahaltung": Unteram nach oben, Handgelenk abgeklappt nach vorne. (Mach die Bewegung mal in Zeitlupe und du bekommst einen Eindruck und ein Feeling dafür, worum es geht).


    5. Aus dieser Haltung heraus wird sodenn der nächste Schlag ausgeführt (es ensteht diese Peitschenbewegung, die Moeller-Whip).



    Häufigste Fehler:


    1. Übertriebene Haltung und Ausführung der Whip: Macht das Handgelenk kaputt und spieltechnisch zu langsam (wie alle übertriebenen Bewegungen), Moeller selbst hatte dies offensichtlich erkannt und seine anfänglichen Ausführungen in seinem ersten Lehrbuch später wieder revidiert.


    2. Fehlerhafte Meinung (auf Grund des Weckl Videos), dass Moeller immer mit 3 Schlägen zu spielen sei, was kompletter Unsinn ist. Die von Weckl gezeigte 3-er Übung ist lediglich EIN Beispiel (in er Tat aber ein sehr hilfreiches). Ich habs immer als 5er geübt und fand das noch besser.


    3. Das Mißverständnis: Moeller sei ein Ersatz für die Fingercontrolltechnique. Viele sehen andere Drummer, die Moeller spielen und wundern sich dann, warum die Drummer dann doch bei vielen schnellen Passagen auf die Fingertechnik (Daumen nach oben) überwechseln. Das Wundern beruht auf Mißverständnis: Moeller ersetzt nicht die Fingercontrolle, man sie kann sie ja weiterhin anwenden (Moeller richtig angewendet, braucht man die Fingercontrolle aber nur noch sehr selten).


    ABER: Wie jede Technik ist auch Moeller nur EINE Technik, für die, die es mögen oder brauchen. Es gibt Hunderte von guten Drummern, die auch ohne Moeller Technik die Hölle sind, es wäre daher wohl verfehlt, zu sagen, jeder müsse Moeller erlernen, das ist Unsinn. Es ist halt nur eine weitere Möglichkeit, weiterzukommen. Ich selbst bin auf Moeller umgestiegen, als ich mit vorhandenen Techniken bei bestimmten Sachen einfach nicht mehr weiterkam und es hat herrvorragend gefunzt, wie gesagt, bei mir, muss nicht bei einem anderen auch so sein.



    Seelanne

    der Thread ist doch am Ende das geworden, was ich gedacht hatte:


    Gestartet als Vorstellungen der schlechtesten Becken aller Zeiten dreht sich am Ende doch wieder alles um die besten Becken. Sagte ja, der Thread ist behämmert.


    Seelanne
    - nur noch Earl Grey favorisierend -

    darauf 'nen Kännchen.


    War doch gar nicht so übel, hier auf Kaffetrinken rüberzuschwenken, mir war gleich so, als wenn wir das schon hatten.


    Jaja, die Suche: Ob die auch was hergibt für die neue Mischung von Jakobs ? Mal sehen. ........ ach, nix mehr mit Kännchen, fängt an zu regnen, lasst uns Schluss machen und reingehen.


    Seelanne

    geschmacklich orientierte Kritik ist ja nicht wirklich harsch, sagt sie doch immer gleichermaßen etwas über Kritiker und die Musik selbst aus.


    Seelanne
    - auf Mineralwasser umgestiegen -

    yes, gleiche Meinung KickAzz: Live fand ich die Jungs frisch und unverbraucht: Im Studio gings aber eigentlich immer nur mäßig zu. Habe sie seinerzeit das erste Mal - ja das muss so 2001 gewesen sein - gesehen, da war grade GO raus, aber auch hier: Live geil, studio lau.


    Seelanne
    - auf koffeinfrei umgestiegen -



    PS: @ knüppel: Wie sagte doch Peter Gabriel so schön: " I don't remember I' don't recall, I've got no memory of anything at all" :D (wurde ja sofort geändert)

    also das ist alles sehr sauber produziert, sauber gespielt, sauber gemischt, alles sehr sehr sauber .................. aber am Ende harmlos und müde. Das Songmaterial ist einfach schwach: Keine Hookline, die hängen bleibt, keine spritzige Arrangements, keine Akkordfolgen die irgendwie aufhorchen lassen. Bestes Beispiel: "Bella ma vie"hat ein schönes opening und dann kommen langweilige Akkorde ohne Pepp und Biss. Beim Autofahren würde ich nicht gleich einen anderen Sender suchen, aber zu Hause würde ichs mir nun aber auch nicht auflegen.


    Fazit: Es fehlt nicht an der Technik, aber an Ideen.


    Ja, ich weiß, das alles ist reine Geschmackssache .......... eben ............ danke ............ weitermachen.



    Seelanne
    - zuviel Kaffee getrunken -

    aber das Lob gehört im übrigen ja dem Objekt: Dieses ist im übrigen - falls von Interesse - die ältere Schwester der besten Freundin meiner Cousine väterlicherseits aus derem Beachvolleyballverein. Werde das Lob weiterleiten.


    Seelanne

    würde mich interessieren, gibts da Aufklärung ?


    Im übrigen Kännchen: Missverständnis. Der Satz "Draußen nur Kännchen" bedeutet ja nicht - ganz exakt genommen - , dass es Kaffe gibt, sondern nur, dass, wenn ja, er halt nicht in Tassen ausgeschenkt wird. Kaffe ist aber halt derzeit aus, insofern auch die Kännchen momentan keinen Sinn machen würden, es sei denn, man hieße Ellan und käme aus Porz. ABER: neuer, also Kaffe, ist in Arbeit. Ich stelle dann mal ne Runde hier ins Forum (also die Kännchen). ;)


    Seelanne

    leichtes Mißverständnis: hatte das anders verstanden. Right: Mit diesem Set in dieser Grundstimmung ist man sehr variabel, insebesondere was den Snaresound angeht, damit kann man in der Tat fast alles machen. Trotzdem halte ich den Tomsound und die Bassdrum für den Musikstil nicht in der rechten Stimmung, aber das - ja - ist nun wiederum Geschmackssache.


    Seelanne

    1. Wenn dir die Snare zu schneidend ist, probiere das Coated CS Fell, meines Erachtens noch immer die beste Lösung, wenn man die Obertöne etwas kontrollierter haben, dafür aber mehr Sound auf die 12 haben will. Die Snare klingt einfach wunderbar kompakt und druckvoll.


    2. Bei den Toms weiß ich jetzt nicht: Erst tendierst du zu den Skyns, dann zu G2, jetzt wieder zu G1. Hm ..... klingt ein wenig nach Ping-Pong. Ich meine, was hast du denn jetzt drauf zur Zeit und wie klingt das ? Vielleicht wäre das der Ausgangspunkt, von dem man sich an die richtige Lösung "ranrobben" kann.


    3. BassDrumfelle fragst du bitte ausgewiesene Fell-Experten hier. Ich nehm einfach ein Pinstripe oder ein PS3 und mach je nachdem noch den Dämpfungsring rein. Andere Experimente brauch ich nicht. Ich habe so ganz den großen Unterschied zwischen PS3 und bsp. Emad noch nicht hören können. Aber nutz die Suche, hier gibt es eingige Threads zum Thema BassDrumFell. Desgleichen zu Resofell.


    und immer dran denken:
    draußen nur kännchen
    Seelanne

    was mir auf die schnelle einfällt:


    1. Fiberskyn würd ich vielleicht für Rock nicht so nehmen. Ich hab Skyns jetzt mal getestet: Die Dinger machen sehr viel Bauch, klingen sehr rund, machen aber in keiner Weise einen rockigen schiebenden Sound. Es kann natürlich sein, dass die sich mit den Ludwig gut verstehen, aber ich kanns mir so recht nicht vorstellen. Mit den Skyns erhältst du einen runden, weiten Sound, der aber in keiner weise die Bässe rocktauglich groß anhebst.


    2. Fiberskyn 3 bezeichnet meines Wissens nach nur die Entwicklungsstufe, 3 ist die Neueste. Kann aber auch sein, das ich hier komplett daneben liege.


    3. Bei der Supraphonic würde ich im übrigen dran denken, wenn du schon Ludwig hast und einen schiebenden Sound haben willst, also nun doch in Bonham-Richtung gehst, ncith zu vergesssen, einen breiteren Teppich drunter zu machenm.


    4. Wenn ich richtig aufgepasst habe, sind die G2 = Genera 2 und nicht von Genera, sondern von Evans. Mit denen wirst du das Set aber nicht offen bekommen, sondern zunächst leiser (weil doppelfellig) und pfundiger bei entsprechender Spielweise. Also ob das deinen Soundvorstellugnen entspricht, ich weiß nicht. Aber testen geht über labern. Im übrigen gibts die coated und clear, ich weiß jetzt nicht, von welchen du die tollen Berichte gelesen hast.


    Seelanne

    meint im übrigen, dass es ja schließlich auch auf den Gesamtmix ankommt:


    Du kannst den besten Drumsound haben, wenn anschließend die Gitarren derart drübergelegt weden, dass sie dir die Frequenzen klauen und alles zubraten, hast du nix davon. Achte also auch beim Gesamtmix drauf, dass deine Drums nicht zugemüllt werden, insbesondere Gitarristen neigen häufig dazu, ihr Instrument immer als zu leise zu empfinden :-). Also ein differenzierter Mix hilft, er muss ja nicht gleich ins klinische abdriften.


    Seelanne

    ........ aber der Sänger ist Chet Baker, ich leg mich da mal 99,9 %ig fest.


    Und ich wundere mich, dass bei einem Trompetenmann noch ein anderer Trompet-Man im Hintergrund dudelt. Von einer gemeinsamen Aufnahme der beiden wußte ich bislang nüscht. Aber wnen ja: Bitte mal Angabe, was das für eine Scheibe ist, würde ich gerne mal reinlauschen.


    Seelanne

    der Soundfile gibt nun endlich Aufschluss:


    Den Sound des Drums an sich mag ich nun gar nicht, aber das ist reine Geschmackssache. Auch der Sound der Drums in der totalen, also mit den anderen Instrumenten, macht mich nicht an, für den Musikstil würde ich mir etwas agressiveres wünschen.


    Entscheidend ist aber, dass hier eindeutig der entscheidende Soundanteil vom Mixer gemacht wurde. Das Se tklingt sehr unnatürlich, was nicht schlimm ist, aber deutlich Aufschluss darüber gibt, dass hier das Wesentliche vom Mischpult kommt. Auf der Soloaufnahme hören sich die Toms sehr nach viel Gates an und Kompression an, mit der Band is et dann etwas besser.


    Gleichwohl: Steck deine Kohle lieber in eine zusätzliche Stunde für das Drumabmixen, als nach anderen Drums Ausschau zu halten.


    @ DF: volle Zustimmung, was der hier präsentierte Sound allerdings mit Weckl zu tun haben soll, bleibt schleierrhaft, wenn überhaupt mag dass für die ersten Soloscheiben gelten, aber Weckl hat nunmehr seit Jahren einen sehr offenen, direkten Sound, mit wenigem absolut üblichem Zusatz im Bassbereich, der im Verhältnis zu anderen landläufigen Produktionen sehr natürlich ist.


    macmarkus: Schöner File, ich mag diesen Sound, aber ehrlich: Dieses Beispiel hilft hier nun nicht weiter. Was soll der Themenstarter mit solch einem Exempel: Hochgestimmter, obentonreicher und percussiver Sound ist nun nicht grade dass, was zum hieisigen Musikstil passt. Das ist ein typisch jazzorientierter Livesound, gut, mit wunderbar klarer Projetion, aber einfach unpassend für Rock.


    In diesem Sinne
    draußen nur kännchen
    Seelanne


    !!!!!! PS: Bei den Toms würde ich die Emperors coated nicht verwenden. Ich weiß, sie sind stimmlich recht pflegeleicht, aber doch sehr gedämpft. Wenn du mehr Kraft haben willst, nimm einschichtige Felle, im Studio brauchst du doch das Set nicht "aufzublähen", das machen die Mikes für dich. !!!